«Qadhafi geniesst es schlicht, seine Macht auszuspielen»

Warum dauert die Freilassung der Schweizer Geiseln so lange? Libyen-Expertin Isabelle Werenfels erklärt, wie Qadhafi tickt – und auf was sich die Schweiz noch gefasst machen muss.

1/26 Bizarrer Auftritt: In seinem ersten Fernsehauftritt nach Beginn der Proteste erschien Ghadhafi mit einem Regenschirm und einer Art Jägerkappe über den Ohren, 22. Februar 2011.
Bild: Keystone

   
Die Schweizerin <b>Isabelle Werenfels</b> ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Sie ist Mitglied des Steuerkomitees des Institut de hautes études internationales et du développement in Genf.

Die Schweizerin Isabelle Werenfels ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Sie ist Mitglied des Steuerkomitees des Institut de hautes études internationales et du développement in Genf.

Artikel zum Thema

Die Chronik der Libyen-Krise

  • 26. August 2009
    Tripolis meldet sich zu Wort: Auf der Internetseite der staatlichen libyschen Nachrichtenagentur Jana heisst es, das Allgemeine Volkskomitee – die Regierung Libyens – habe die Vereinbarung mit der Schweiz gutgeheissen.

  • 25. August 2009
    Die Geschäftsleute erhalten am Abend ihre Pässe zurück sowie ein Ausreisevisum. Für die Ausreise fehlt noch die Zustimmung der libyschen Justizbehörde.

  • 25. August 2009
    Am Mittag hebt der grössere der beiden Bundesratsjets in Bern-Belp ab und landet um 15.30 Uhr auf einem Militärflugplatz bei Tripolis.

  • 20. August 2009
    Merz entschuldigt sich in Tripolis für die Verhaftung eines Sohnes des libyschen Staatschefs Gaddafi. Beide Länder unterzeichnen einen Vertrag, der die diplomatische Krise beenden soll. Zur Klärung der Umstände der Verhaftung im Juli 2008 in Genf wird ein unabhängiges Schiedsgericht eingesetzt. Gemäss Merz hat Libyen versprochen, dass die Geiseln das nordafrikanische Land bis zum 1. September verlassen können.

  • Herbst 2008
    Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und das EDA versuchen, das Problem zu lösen. Der Botschafter der Schweiz in Libyen macht im Herbst 2008 den Vorschlag, der damalige Bundespräsident Pascal Couchepin solle direkt mit dem libyschen Staatschef telefonieren und verhandeln. Denn Qadhafi lehnte und lehnt ein Gespräch mit der Schweizer Aussenministerin ab – weil diese nicht seinem Rang entspricht. Couchepin wäre dazu auch bereit gewesen. Aber Micheline Calmy-Rey legte sich quer.

  • 15. Juli 2008
    Seit diesem Tag hält Qadhafi die beiden Schweizer Berner Max Göldi (54) – ein ABB-Mitarbeiter – sowie den 68-jährigen Rachid Hamdani als Reaktion auf die Verhaftung seines Sohnes in Libyen fest. Hamdani arbeitet für eine Schweizer Firma in Tripolis. Der Name ist nicht bekannt. Er soll psychisch stark angeschlagen sein. Die beiden Geiseln sitzen in der Schweizer Botschaft fest und können nicht ausreisen.

  • 12. Juli 2008
    Hannibal Qadhafi und seine hochschwangere Frau Aline werden im Genfer Hotel Président Wilson verhaftet. Eine Hausangestellte der beiden hatte die Polizei angerufen und gemeldet, sie würden von den Qadhafis geschlagen und wie Sklaven gehalten. Eine Sondereinheit verhaftet den Sohn des libyschen Revolutionsführers in dessen Suite und führt ihn in Handschellen ab. Die Ehefrau wird in ein Spital gebracht. Das Paar kommt zwei Tage später auf Kaution hin wieder frei.

Frau Werenfels, der Bundesratsjet steht nun schon zwei Tage in Tripolis. Warum dauert die Freilassung so lange?
Erstens dauert in Libyen alles lange. Und wenn Qadhafi involviert ist, ist mit zusätzlichen Wartezeiten zu rechnen. Auch europäische Spitzenpolitiker, wie etwa der deutsche Aussenminister, wissen oft bis zur letzten Minute nicht, ob sie Qadhafi überhaupt zu sehen bekommen und müssen stundenlang auf Termine warten. Zweitens dürfte Qadhafi es schlicht geniessen, seine Machtposition voll auszuspielen. Bei der Freilassung der bulgarischen Krankenschwestern hat es auch Verzögerungen gegeben.

Könnte die Verzögerung wirklich mit dem Ramadan zu tun haben, wie Jean Ziegler vermutet?
Das halte ich für unwahrscheinlich. Natürlich geht während des Ramadans alles etwas langsamer. Aber wichtige Angelegenheiten können auch da schnell geregelt werden. Wenn Qadhafi ein Machtwort spricht, dann passieren die Dinge in Libyen sehr schnell.

Kann es sein, dass Qadhafi die Situation wieder zu seinen Gunsten nutzt und so seine Macht demonstriert?
Darum scheint es mir in erster Linie zu gehen. In seiner Aussenpolitik geht es grundsätzlich sehr stark um symbolische und reale Machtdemonstrationen. Man darf nicht vergessen: Nach 2003 war Qadhafi in einer schwierigen Position. Die arabische Welt hat auf ihn heruntergeschaut, weil er sich den westlichen Forderungen gebeugt hatte. Seither scheint es ihm besonders wichtig zu sein, seiner Bevölkerung, der arabischen Welt, aber auch Freunden und Bewunderern in Afrika und Lateinamerika, man denke etwa an Hugo Chávez, zu zeigen, dass er nicht zu Kreuze gekrochen ist. Er will demonstrieren, dass er seine Verhandlungsmacht gegenüber dem Westen durch die Kehrtwende gestärkt hat.

Trauen Sie Qadhafi die Einhaltung des Vertrags mit der Schweiz zu?
In den Grundzügen ja - aber nicht unbedingt in jedem Detail. Dass er Verträge grundsätzlich einhalten kann, hat er bei der Offenlegung seiner ABC-Waffenprogramme und bei den Lockerbie-Entschädigungen gezeigt. Allerdings gab es da auch Verzögerungen und teilweise Nachverhandlungen. Ich halte im Falle der Schweiz Nachforderungen durchaus für möglich. Bei der Freilassung des Lockerbie-Attentäters hat sich auch gezeigt, dass er sich nicht an die Zusage hielt, diesen nicht gross zu feiern.

Hat Qadhafi mit dem Deal einen PR-Erfolg erzielt? Wie wird er ihn ausschlachten?
Zweifellos. Es ist anzunehmen, dass solcher Erfolge ihn ermutigen, in zukünftigen Konflikten mit anderen europäischen Staaten ebenso dreiste Forderungen zu erheben. Allerdings dürfte er es da etwas schwieriger haben, vielleicht sogar mehr Respekt zeigen. Denn: Sich mit einem EU-Staat anzulegen, heisst, sich mit der ganzen EU anzulegen. Da sind aber seine wichtigsten Ölabnehmer und überhaupt Handelspartner vereint. Ob er sich da einen grösseren Konflikt leisten kann, ist fraglich. Allerdings verhalten sich England, Italien und andere Staaten seit geraumer Zeit gegenüber Libyen auch wie das Kaninchen vor der Schlange. Ich frage mich aber schon, ob Qadhafi nicht doch etwas weniger hoch gepokert hätte, wenn die Schweiz zur EU gehören würde.

Wie ist denn der Ruf der Schweiz im arabischen Raum? Hat die Affäre ausserhalb Libyens Beachtung gefunden?
In den arabischen Zeitungen waren lediglich kleine Meldungen zu lesen. Qadhafi wird in der arabischen Welt nicht mehr sonderlich ernst genommen. Er ist zumindest bei den Herrschern höchst unbeliebt, unter anderem, weil er sie kritisiert. Einem Teil der arabischen Intellektuellen und Oppositionellen ist er suspekt, weil sie die harsche Repression in Libyen verurteilen. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass da und dort in der arabischen Welt ein Triumphgefühl zu verspüren ist, dass man einem reichen, westlichen Staat eins auswischen konnte. Das ist eine Art Reflex, der sich mit der kolonialen Vergangenheit erklären lässt.

Wie würden Sie denn Qadhafi umschreiben: ein brutaler Despot, ein genialer Unterhändler, ein Verrückter, ein Mann, der mit ungewöhnlichen Methoden das beste für seine Landsleute will?
Ich halte ihn für einen brutalen und gerissenen Despoten mit einer ausgesprochen exzentrischen Ader. Er hat tatsächlich einige Anliegen, die stark in einem antiimperialistischen, antikolonialen und auf einem Blickwinkel der Drittweltländer fussenden Weltbild gründen. Letzteres führt – zusammen mit seinem schrägen Auftreten – dazu, dass er selbst bei einigen westlichen Intellektuellen noch als Kult gilt. Dabei wird leider übersehen, dass er sein eigenes Volk brutal unterdrückt und vor allem in Afrika immer wieder als Brandstifter fungiert hat, etwa indem er Figuren wie Charles Taylor oder Mugabe mit Waffen oder Geld versorgt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.08.2009, 10:44 Uhr

74 Kommentare

Ben Müller

28.08.2009, 09:39 Uhr
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Und der Bundesratsjet kehrt ohne Geiseln zurück.... ich kann es kaum fassen! Ich verlange dass ein Mitglied unserer Regierung (der Herr Merz wär wohl angebracht!) sofort nach Tripolis reist, persönlich die Angelegenheit vor Ort verfolgt. und erst wieder in die Schweiz zurückkehrt wenn die Geiseln frei sind. Ein klein wenig Rückgrat zeigen, nur ein kleines bisschen. Ganz, ganz wenig. Bitte! Antworten


rene klingler

28.08.2009, 09:23 Uhr
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Das ist doch alles "Papperlapapp" trotz der Tragik ist es herrlich zu beobachten wie der Despot aus Libyen mit der Schweiz "spielen" und "Schifflifahren" kann! Hier braucht es endlich Maßnahmen, Tamoil raus aus der Schweiz, den Libyern muss die Einreise in die CH verboten werden! Wenn sich der schwache BR mit diesem Schurken weiterhin einlässt, wird nichts passieren...Traurig, Traurig!!! Antworten


Renato Osca

28.08.2009, 08:32 Uhr
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Das einzig Gute an dieser Geschichte ist, dass sie der Schweizer Bevölkerung klar und deutlich die Zustände in unserem Bundesrat vor Augen führt. Es ist ja geradezu beschämend und lächerlich, von was für einem egomanen Trüppchen unser Land regiert wird. Antworten


Liliane Schlatter

28.08.2009, 07:12 Uhr
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Kleine Info: die Freilassung der CH Geiseln wurde bis spätestens 01.09.09 vereinbart, warten wir doch jetzt zuerst dieses Datum ab, dann kann immer noch von politischem Desaster gesprochen werden. Warum der BR Jet bereits am Dienstag nach Tripolis flog ist nicht klar, hingegen die Deadline für die Freilassung. Antworten


Markus F. Baumgartner

28.08.2009, 07:02 Uhr
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Was sich nun unsere Regierung leistet ist alles Andere als glorreich. Mir kommt das Ganze wie die Operette im "Land des Lächelns" vor. Calmy lächelt,(mit Kopftuch) ...Merz lächelt.... (mit Steinbrück) und nun Dies. Aus dem Text ist zu entnehmen, immer nur lächeln und immer vergnügt ! (im Schlusstext dann..wie`s da drinn aussieht geht niemand was an). Antworten


stefan Zuger

28.08.2009, 06:13 Uhr
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Q ist auch beim "gewoehnlichen" Volk im arabischen Raum unbeliebt, weil Gastarbeiter aus dem arabischen Raum in Lybien misshandelt werden (Schlaege, Vergewaltigungen, versprochene Loehne werden nicht bezahlt, etc.etc.).. Als Hanibal verhaftet wurde, habe ich gedacht, in der Schweiz sind auch Maechtige vor dem Gesetz gleich. Nun bittet Merz um Entschuldigung! Worauf bin ich als Schweizer stolz? Antworten


urs poschi

28.08.2009, 05:50 Uhr
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Das ganze ist nur noch peinlich!!!lächerlich wenn merz dann noch als held gefeiert würde,wenn die geiseln einstmal zurückkommen dürfen. Antworten


Beat Huber

27.08.2009, 23:46 Uhr
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Wäre die Befreiung oberstes Ziel, wäre das so im Vertrag gestanden. Erwähnt war anderes, die Sicherung von "guten" Geschäften stand im Vordergrund und somit auch im Vertrag. Naiv, wer da an Naivität glaubt. Der Unterzeichner wusste was er tat. Ob er sein Ziel erreicht misst sich nicht an der Rückkehr der Verhafteten sondern an den Geschäften der ABB. So funktioniert das. leider. Antworten


ursus oertli

27.08.2009, 23:40 Uhr
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Ich bin ja so froh, dass diesen Flugeinsatz nicht der Steuerzahler bezahlen muss --- Oder? Antworten


peter hablützel

27.08.2009, 23:30 Uhr
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«Das Schweizer Bundesratsflugzeug in der libyschen Wüste entspricht etwa dem Abbild der Regierung.» - Leider muss ich da Mörgele recht geben.... leider. Wann wird sich das Ändern...., wann ist die Schweiz wieder ein eigenständiger Staat und nicht der Ableger der EU oder der USA! Antworten


Jules Wohlmann

27.08.2009, 23:29 Uhr
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Qhadafis Zusage lautet auf den 1. September. Dann sollen die beiden Bedauernswerten wieder zurück in der Schweiz sein. Herr Merz hat dem,wie allem Anderen,zugestimmt,was die meisten seiner Staatsbürger fassungslos macht. Warum sollte der libysche Staatschef die Beiden früher laufen lassen, am 31. August nachmittags ist ihm wohl früh genug, vielleicht noch mit Abschiedszeremonie und Dankbezeugung. Antworten


Kaspar Niklas Ruff

27.08.2009, 22:30 Uhr
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Wie lange steht der Bundesratsjet noch in der libyschen Sonne? Solange wie es eben dauert, habt doch Geduld. Schade das die Presse davon Wind gekriegt das der Jet los ist. Antworten


Fritz Nussbaumer

27.08.2009, 22:23 Uhr
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Wir sollten Qadhafi dankbar sein, denn er hat nun endgültig aufgezeigt, dass das bestehende Regierungssystem nicht mehr funktionsfähig ist. Es sollte halt eben in der Schweiz nur ein Rechts-, ein Polizei- und ein Finanzsystem geben. Bankkundengeheimnis nur für Schweizer-Bürgerinnen und -Bürger. Dann fehlt noch ein Verfassungsgericht, das den Bundesrat bei Verfassungsbruch stoppen könnte. Antworten


Marco Schmid

27.08.2009, 22:10 Uhr
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Es ist spannend, die vielen Meinungen so zu lesen. Mir fehlt nur noch, dass so ein stolzer Schweizer verlangt, die beste Armee der Welt (Zitat BR Maurer) in den Wüsternstaat zu senden. Seien wir doch ehrlich, die CH ist weltpolitisch ein Fliegendreck. Es gibt vermutlich auf dem Globus keine Bevölkerung eines Staates, dass sich so überschätzt. Die Welt braucht die Schweiz nicht! Also: Geduld haben. Antworten


Peter Jakob

27.08.2009, 22:09 Uhr
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Die Schweiz scheint erpressbar zu sein und Integrität steht nicht an erster Stelle. Ist denn der Wohlstand alles was wir haben und verteidigen wollen? Calmy-Rey gefällt mir mit ihrer konsequenten Haltung wesentlich besser als Merz. Mein Tipp: Weder sich bei einem Diktator für die Zurechtweisung seines ungehobelten Sohnes entschuldigen noch einen Dalai-Lama als inkarnierten Gott verehren. Antworten


Peter Freudiger

27.08.2009, 21:57 Uhr
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Eigentlich will ich mich gar nicht an der "geschäftsschädigenden" Diskussion beteiligen. Hört doch endlich mit der Besserwisserei auf. Unser Bundespräsident hat das einzig richtige getan. Schweizer, die im Ausland in Gefahr sind, sind mit allen Mitteln nach Hause zu bringen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Er hat wenigstens etwas versucht und durchgezogen und hat persönlich sehr viel riskiert. Antworten


Philippe Zehnder

27.08.2009, 21:56 Uhr
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Wir alle haben es in der Hand, diesem Wüstenfuchs kleine Salzkörner in die Suppe zu streuen. Vermeiden wir doch einfach den Kauf von Benzin und Oel bei Tamoil und zwar konsequent und für immer. Eine Firma ohne Kunden wird dann bald einmal wertlos sein. Antworten


Pankraz Aeschlimann

27.08.2009, 21:42 Uhr
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Natürlich half die EU-Mitgliedschaft den bulgarischen Krankenschwestern, die in Libyen inhaftiert waren. Immerhin ging Frau Sarkozy persönlich nach Libyen, um sich für ihre Freilassung einzusetzen - sie kam dann auch mit den Krankenschwestern zurück. Bei der Schweiz sehe ich keinen einzigen Staat weit und breit, der sich für sie einsetzen würde. Das ist der Preis der Isolation. Antworten


Ernst Pauli

27.08.2009, 21:35 Uhr
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Ist eigentlich aufgefallen, dass kaum in der ausländischen Presse über diesen Vorfall geschrieben wird? Denen ist es schnorz egal, was die kleinen, eigensinnigen "Inselbewohner" aus der Schweiz mit dem Beduinenfürst für Probleme haben. Vielleicht mal überleben, ihr Bergbewohner. Wie wäre es mit einer Partnerschaft mit unseren Nachbarn, die vielleicht dann gerne helfen, wenn wir uns bessern? Antworten


Lothar Maag

27.08.2009, 21:34 Uhr
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Die Geiselnahme der beiden Schweizer war ein krimineller Akt. Folgedessen ist dieser "Vertrag" null und nichtig. ABB sollte eine Milliardenklage an einem US-Gericht einreichen wegen der beiden unrechtmässig gefangenommen Mitarbeiter in Tripolis. Antworten


ruedi schuetz

27.08.2009, 21:32 Uhr
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noch bis vor kurzem war es usus, dass der schweizer bundespräsident nicht ins Ausland reist; was für ein segen wenn diese regel nicht abgeschafft worden wäre, aber eben wir müssen uns ja öffnen. das ergebnis spricht für sich Antworten


Rolf Schumacher

27.08.2009, 21:21 Uhr
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Wenn Qadhafi sagt am 1.9 dann heisst das auch am 1.9. da gibt es kaum etwas zu rütteln.;-)). Ich bin überzeugt, dass sich die Lage entspannen wird und das braucht die Schweiz. Sie kann sich im keine Dauerbuhrufe aus Lybien leisten. Nordafrika ist ein wichtiger Partner für dei CH. Die Schweiz geniesst in all diesen Ländern hohes Vertrauen, das darf nicht vertan werden. Antworten


Peter Meier

27.08.2009, 20:58 Uhr
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Zuerst wissen die Genfer Beamten nicht was Diplomatenpässe sind, im Gegensatz zu den Berner Kollegen, die die fünf einbrechenden israelischen Mossad Agenten am nächsten Tag wieder laufen liessen. Dann scheint man an der Rhonestadt wieder Freude zu haben an einkaufenden Afrikanern, die mal kurz für acht Millionen Uhren erwerben. Jetzt über den im Zelt wohnenden zu jammern, ist schlicht lächerlich. Antworten


Res Bühlmann

27.08.2009, 20:32 Uhr
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@ Roman Racine, Diplomat oder nicht Diplomat ,es handelt sich um Qadhafi`s Sohn. Qadhafi hat schon mehrere Regierungen provoziert. Dieser Mann ist unberechenbar und hat wegen seinem Öl leider viel Einfluss. Gerade mit solchen Menschen kann man nicht systematisch auf unserem Schweizer Recht pochen.Die CH muss hier nicht überreagieren.Dumme Maßnahmen nehmen hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun! Antworten


Ruedi Bosshard

27.08.2009, 20:25 Uhr
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Das wäre wohl voraussehbar gewesen, dass der Despot - wie auch immer -mit der Schweizer Politik, den (zu) einflusslosen Politikern diesbezüglich - auf Zeit - Marionette spielt, ohne daraus Vorteile herauszuholen.. Doch was will er damit erreichen? Und: Seinen selbsternannten "Kontrahnten" noch ANstand beibringen, was für ihn und seiner Famiie selbst Fremdwort zu sein scheint: Welch Paradox! Antworten


Fabrizio Bellucci

27.08.2009, 20:25 Uhr
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Man mag ja über die EU fluchen wie man will, aber eine solche Schweinerei könnte ein Staat wie Libyien nicht mit der EU abziehen. Die wirtschaftlichen Konsequenzen wären zu gross. Sowas geht wirklich nur mit einem Kleinstaat wie der Schweiz. Antworten


Margo Schwarz

27.08.2009, 20:17 Uhr
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ich weis nicht was ihr habt ich finde den Typen echt cool,es ist herrlich zu beobachten wie unsere ach so zivilisierte Westliche Art mit all den Gesetzen so einfach mal über den Haufen geworfen wird von einem einfachen Beduinen ,ich will mir gar nicht ausmalen was passieren könnte wen man Streit mit dem Staat A oder B hätte wir Zwergli keine EU Rückendeckung USA+Russland die uns nicht mögen usw... Antworten


Alex Fankhauser

27.08.2009, 20:09 Uhr
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@Roman: danke für die Richtigstellung, ich dachte, er wäre hier auch akkreditiert gewesen. Antworten


Marc Hofer

27.08.2009, 19:53 Uhr
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Unsere tolle(?!) Regierung wird vorgeführt, bzw. lächerlich gemacht und das Kasperli-theater geht munter weiter. Schaut man zurück, dann passt alles hervorragend zusammen, sprich : "Dalai Lama wurde nicht offiziell empfangen, wegen China, dafür erhält ein Ahmadinejad vom Iran einen offiziellen Empfang". Jetzt kommt ein Qadhafi der mit unseren Landesvertretern/innen Schlitten fährt. Jäää Bravo..... Antworten


Andy Holmes

27.08.2009, 19:49 Uhr
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Und wofür sind wir eigentlich in der UNO? Oder dürfen wir dort nur zahlen????? Antworten


Christoph Geiser

27.08.2009, 19:40 Uhr
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Schweizer Parlamentarier werden ungeduldig.... Ausgerechnet die Bürokratenchefs bekommen nach drei Tagen nervöse Zuckungen. Wie Ulrich Wenger richtig bemerkt hat, gilt in arabischen Ländern ein anderes Zeitempfinden. Tee trinken, abwarten und nicht gleich die Angstneurose aktivieren. Antworten


Stefan Schmidt

27.08.2009, 19:16 Uhr
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Schweizer, wehrt Euch. Vielleicht sollte die Schweiz verbal mal so vehement gegen die Libyer vorgehen, wie dies in jüngster Vergangenheit gegen deutsche Arbeitskräfte oder gegen den deutschen Finanzminister oft geschah. Würde mich freuen, wenn man dies auch mal veröffentlichen würde. Ein Gruß aus Kassel, DE. (Einige von uns verfolgen auch das Geschehen in der Schweiz sehr genau!) Antworten


Roman Racine

27.08.2009, 19:12 Uhr
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Alex Fankhauser: Nur Leute, die als Diplomaten in der Schweiz akkreditiert oder in einer offiziellen Mission unterwegs sind, geniessen Diplomatenstatus, egal, ob sie Diplomatenpässe oder sonst irgendwelche Pässe haben. Hanibal hatte in der Schweiz nie Diplomatenstatus, bis zum Zeitpunkt, als Merz einen Vertrag unterzeichnet hat, der ihm im Nachhinein explizit Diplomatenstatus zugesteht. Antworten


Sophia Muriel

27.08.2009, 18:54 Uhr
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Es ist nur noch traurig. - Zwei Menschen sitzen fest in Libyen und wir tanken weiter libisches Öl. ABB geschäftet weiter mit dem Wüstenstaat und die Ghadhafis haben per Staatsvertrag Narrenfreiheit in der Schweiz zugesichert bekommen. Wer denkt dabei noch an die zwei misshandelten Hausangestellten? Lieber weiter nörgeln und weiter konsumierern. Traurig. Antworten


Antonio Bosco

27.08.2009, 18:50 Uhr
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Na ja, wenn sie's (Lybien) nicht mit der gedrohten Atombombe hinkriegen, dann mindestens bringen sie es fertig mit der Hinhaltetaktik eine CH-(Regierungs)krise und/oder den politischen Abschuss eines BR herbeizuführen. Ich vermute, nur wenn dies der Fall sein wird, kommen die Geiseln frei. Antworten


Daniel Schäffler

27.08.2009, 18:46 Uhr
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@ Heiner Schriever. Nein, nein und nochmals nein!!! Nicht einfach machen lassen. Diesen Satz kann ich nicht mehr hören. Was hat denn bis jetzt "machen lassen" gebracht? Seit Jahren, nicht nur bei diesem Fall, hört man's, "machen lassen". Eben nicht, denn "machen lassen" heisst übersetzt, wurschteln! Unsere BR sind lieb, nett und höfflich, haben aber kein internationales Flair/Erfahrung!!! Antworten


Hans Frein

27.08.2009, 18:44 Uhr
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Schweiz ist in den "Machtblöcken" ein Spielball. Herr Schriever! Unabhängig vom Ausgang, Herr Bundesratspräsident Merz hat auf mittlere Zeit der Schweiz irre geschadet! Das ist Realität. Kein anderer Staat hat sich so vorführen lassen! Völkerrechtlich (Genf) wurde vor 2 Tagen die Schweiz gerade durch den den Schw.-Bundesratspräsident ad ab surdum geführt. Die Welt lacht nur! Antworten


Alex Fankhauser

27.08.2009, 18:34 Uhr
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Wer das ganze verbockt hat ist meiner Meinung nach Micheline Calmy-Rey. Man darf leute mit Diplomatenpässe - auch wenn sie unsympathisch sind - nicht einfach so verhaften. Als Genferin wollte sie nicht ihre ehemaligen Kollegen angreifen, und hat das ganze im wortwörtlichen Sand verlaufen lassen. BR Merz ist nun der, der für sie die Kohle aus dem Feuer holen darf. Sie hat versagt, nicht er! Antworten


Markus Meier

27.08.2009, 18:29 Uhr
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@Nussbaumer. Ihre Einstellung ist verheerend für die Geiseln. Merz hat das einzige getan, was man bei einem brutalen Diktator tun kann. Obs klappt werden wir sehen. Hayek hat gut reden, wegen Stolz der Schweiz. Wie den Finanzplatz Schweiz, wird man im Ausland bald auch die horrenden Uhrenpreise (Zigtausende Franken für eine Schweizeruhr, Materialwert ein paar Hundert Franken), hinterfragen. Antworten


Hans Gut

27.08.2009, 18:17 Uhr
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Soso, nach einem Jahr nichts soll man sich absprechen, koordinierte Aktion, etc... oder sogar eine Sondereinheit schicken (kampferprobt - aber bitte nicht im Ausland). Merz hat kapiert, dass hier nicht das Paragrafendrehen weiterführt, sondern eine völlig richtige Entschuldigung für übertriebene Polizeiaktionen, auch wenn diese ev legal waren. Aber für diesen Schritt sind 'wir' zu Obrigkeitshörig. Antworten


Felix Graf

27.08.2009, 18:11 Uhr
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Der einzige, der diesen Gaddafhi jemals richtig verstand war Ronald Reagan. Auch er entsandte Flugzeuge - nicht eines, sondern mehrere und anders bestückt. Also: Tamoil-Tankstellen bestreiken. Die Anlage in Monthey blockieren. Widerstand zeigen. Wieso kriechen wir vor diesen öligen Terroristen im Staub ? Es ist nicht die erste Diktatur, die durch Druck von aussen platzt. Antworten


Peter Blumenth

27.08.2009, 18:10 Uhr
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Es kann gar nicht mehr gut kommen, der Preis ist selbst bei sofortiger Rückkehr viel zu hoch! Antworten


Matthias Kamber

27.08.2009, 18:03 Uhr
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So allein die CH auch auf weiter Flur dastehen mag, das Eingreifen der Genfer Behörden letzten Sommer geschah in Übereinstimmung mit international geltendem Recht. Auch wenn sich der psychisch labile Diktatorensohn heute noch hinter diplomatischer Immunität und Vater verstecken mag, und dieser die Unflat seines Sohnes hochmütig deckt; die Aktion von BP Merz war beherzt, pragmatisch und richtig. Antworten


Heiner Schriever

27.08.2009, 17:50 Uhr
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Lassen wir doch den Bundesrat Merz einmal arbeiten und hinterfragen nicht ständig kleinbürgerlich jeden Schritt. Ich habe das Vertrauen, dass es gut kommt. Es spricht halt für uns Schweizer, Gedanken zu machen, wo jetzt dieser Jet steht. Wenn er ja nicht fliegt, steht er immer irgendwo. Wo ist also das Problem? Antworten


Hanspeter Ehrensperger

27.08.2009, 17:49 Uhr
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Die Geiseln heimbringen, dann die diplomatischen Beziehungen zu Lybien abbrechen, Botschaft schliessen und den lybischen Botschafter samt Personal des Landes verweisen. Eine Sprache, die Her Qadhafi vielleicht versteht. Durchgreifen könnte der Schweiz wieder Respekt verschaffen. Antworten


Rolf Nussbaumer

27.08.2009, 17:47 Uhr
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Langsam gefällt mir das Theater, denn jetzt geht langsam jedem die Augen auf, wie blamabel sich unser Präsident verhalten hat. Ein Abkommen mit einem Diktator und sich auf mündliche Vereinbarungen verlassen! Ich stehe 100% hinter den Aussagen von Hayek (Bravo!), dass wir uns von einem Land wie Libyen nicht so vorführen lassen müssen. Antworten


Peter Frikart

27.08.2009, 17:44 Uhr
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@M.Jordi, «Konsequenterweise sollten dann aber alle in Diktaturen gefertigten Produkte boykottiert werden»: tja... und von wem genau kaufen wir dann Gas und Öl, von dem wir immer mehr brauchen? Da ist wohl Energie sparen angesagt. Ist ernst gemeint: Nur so kann die Schweiz unabhängig handeln! Antworten


Stefan Meyer

27.08.2009, 17:44 Uhr
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So oder so Merz muss zurücktreten - ob die Geiseln (endlich!) diese Woche oder später zurückkehren. Der "Fall Lybien" brachte das Fass zum überlaufen. Antworten


theo tanner

27.08.2009, 17:41 Uhr
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de gschiider git nah, de esel bliibt stah. das gilt wohlverstanden für die schweiz. libyen pflegt andere weisheiten. hiesse für die schweiz, mit gutem gewissen auf jenen geldsegen zu verzichten, den man sich von einer guten beziehung zu libyen verspricht. dann wäre die schweiz nicht mehr so verletzlich wie sie es jetzt ist. wie weit will man sich dem ego gaddafis denn noch andienen? hallo? devot? Antworten


Ulrich Wenger

27.08.2009, 17:29 Uhr
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Schweizer Politikern reisst langsam der Geduldsfaden............ Offenbar hat keiner dieser Politiker jemals in Vorzimmer libyscher, saudiarabischer oder irakischen Beamten bzw. Vorgestzten stundenlang auf eine terminierte "Unterredung" gewartet. Und wenn sie endlich empfangen worden sind, heisst es noch gar nicht, dass sie Erfolg haben. Andere Länder andere Sitten. Antworten


Dieter Wundrig

27.08.2009, 17:24 Uhr
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@ H.Meister-Sie verwechseln etwas,immerhin stand die EU hinter Bulgarien.Wer hat verhandelt und die Geiseln aus dieser Lage befreit?Die EU und Frankreich!Es ist immer besser andere Nationen hinter sich zu wissen und nicht nur in kurzen Hosen allein zu verhandeln.Wer das gezahlt hat,sicher nicht nur Bulgarien!Ausserdem kann man beide Fälle wirklich nicht vergleichen,obwohl,unrecht ist´s allemal. Antworten


Adrian Bühler

27.08.2009, 17:03 Uhr
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@ E.Winkel: Unsere supper Armee besitzt keine Truppentransporter, das wäre mir neu. Wer spricht denn von direkten runterfliegen nach Lybien? Solche Einsätze werden meist vom nahen Ausland her ausgeführt. Da wir jedoch keine Erfahrung mit solchen Aktionen haben, gehe ich auch nicht davon aus, dass jemals so etwas stattfinden wird. Antworten


Jules Wohlmann

27.08.2009, 16:54 Uhr
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Qadhafi wird nächstens sein 40-jähriges Jubiläum feiern. Sarkozy, Putin und viele weitere Entscheidungsträger werden da sein. In Anbetracht der Vorgeschchte wäre eine offizielle Schweizer Präsenz wohl unverständlich. Deshalb, überlassen wir das doch den 20 Firmen, die in Libyen Geschäfte machen. Diese werden sie sich hoffentlich auch an den Kosten der peinlichen stattlichen Aktion beteiligen. Antworten


Daniel Frei

27.08.2009, 16:41 Uhr
Melden

Der ausgezeichnete Hintergrundbericht von Frau Werenfels zeigt klar auf, dass gegen Gaddafi kein Kraut gewachsen ist. BR Merz hat in Tripolis das CH-Rechtssystem untergraben mit der Strategie, weiter mit Libyen Cash umzusetzen. Dieser Schuss ging nach hinten. Antworten


peter brugger

27.08.2009, 16:33 Uhr
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Guadhafi bleib ein Gauner! So fuehren sich auch seine 8 Kinder auf.......Aber dass die Schweizer spitze, dem Kanton Genf in den Ruecken faellt! Unglaublich. Nun kann sich die Schweiz mit dem Kidnaper rumschlagen und sich laecherlich machen.....Braucht die Schweiz solche Oel-liferanten? Brauchen die Schweizer Banken solche Kunden? Braucht Genf solche Gaeste? Antworten


Manfred Jaeggi

27.08.2009, 16:31 Uhr
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Hanibal Quadhafi verdient den Status einer "persona non grata". Damit würde die CH ein Zeichen gegenüber dem gesamten Quadhafi-Clan setzen. Wer sich nicht an die Gesetze und Gepflogenheiten in unserem Land hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Konsequenterweise sollte die CH auf lybisches Öl verzichten und keine weiteren Geschäfte mehr Lybien machen. Antworten


Walter Kunz

27.08.2009, 16:30 Uhr
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Mich dünkt schon bald dass das Daumendrehen, abwarten und Tee trinken die effektivsten Methoden sind um auf der Gegenseite endlich etwas zu bewegen. Noch nicht begriffen das Q. kein Schweizer ist. Antworten


Bruno Froehlich

27.08.2009, 16:28 Uhr
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@Erwin Marti bringt es auf den Punkt. In der Wirtschaft wuerden Fuehrungskraefte, die vorhandenes Spezialwissen nicht nutzen und daher scheitern, zuegig entlassen. Ein BP feiert sich als Held bei noch nicht sichtbar Ergebnis seiner Tat und plaudert drueber mit einem Diplomaten aus Luxemburg. Qadafi wird das Dilemma des diletantischen Vorgehens geniessen, es ist Feinkost fuer den Despoten. Antworten


Davide Di Lauris

27.08.2009, 16:25 Uhr
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Wenn man schon von den Spielchen weiss, welche Gadaffi so gerne spielt, um so dümmer ist der Alleingang von merz zu beurteilen. Man hätte eine koordinierte, mit allen Regierungsmitgliedern abgesprochen Aktion durchführen sollen. Was sollte diese einsame Winkelried Handlung? Lob für sein Präsidialjahr? Auf alle Fälle bleibt in Erinnerung, dass Merz von einem Fettnapf in den Andern tappte. Antworten


Markus Jordi

27.08.2009, 16:21 Uhr
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Wir sind alle Konsumenten. Wenn schon der Bundesrat nicht kann, dann haben wir es immerhin noch in der Hand, lybische Erdölprodukte zu kaufen oder nicht - auch wenn sie 3 Rappen pro Liter billiger sind. Konsequenterweise sollten dann aber alle in Diktaturen gefertigten Produkte boykottiert werden. Antworten


karl herz

27.08.2009, 16:21 Uhr
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... jetzt kann wohl nur noch ein Donnerschlag helfen ... Antworten


Ernst Winkel

27.08.2009, 16:13 Uhr
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@ A. Bühler: "Warum haben wir nicht schon lange eine Spezialeinheit dort runter geschickt und die beiden Männer rausgeholt? Antwort: Weil die Schweizer Armee nicht in der Lage ist, so eine Operation durchzuführen. Wie soll denn die Spezialeinheit unbemerkt dorthin kommen? Mit der Swiss? Ein Militärtransporter wird wahrscheinlich keine Landeerlaubnis erhalten, befürchte ich Antworten


Roli Meier

27.08.2009, 16:00 Uhr
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Bisschen Druck aufsetzen gepaart mit ein bisschen viel Rauch um Nichts oder Wenig und schon knickt unsere Regierung ein. Das hat sich unterdessen also auch schon bis Afrika rumgesprochen. Bin gespannt wie lange es dauert, bis sich auch noch in Asien und Ozeanien etwas in diese Richtung bewegt. Ich schäme mich für unsere Regierung, welche sich zum wiederholten Male so rückgratlos zeigt. Antworten


Tarek El Awamry

27.08.2009, 15:56 Uhr
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NEIN, liebe Frau Werenfels die Schweiz als westliches Land hat keine Kolonialen Vergangenheit, im arabischen Raum gar nicht, im Gegenteil die Schweiz geniesst ein respektvolles und gutes Ansehen im ganzen arabischen Raum, der Gadafi hat sich mit seinem Verhalten geschadet und er wird nie als Held gefeiert. Bitte vergessen Sie nicht "was hat die Schweiz an soziale Helfe geleistet im Libanonkrieg"? Antworten


Hans Meister

27.08.2009, 15:55 Uhr
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Frau Werenfels glaubt, wäre die CH in der EU wäre das nicht so passiert. Darf ich sie an Bulgarien erinnern, meines Wissens Mitglied der EU. Das Land musste 100 Millionen Dollar für die sechs Krankenschwestern bezahlen (gemäss sueddeutsche.de). Um Lösegeld zu zahlen brauchts wohl keine EU! Ich bin gespannt ob die CH nach der Freilassung der Geiseln Konsequenzen gegnüber Libyen zieht. Tamoil adieu Antworten


Adrian Bühler

27.08.2009, 15:39 Uhr
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Warum haben wir nicht schon lange eine Spezialeinheit dort runter geschickt und die beiden Männer rausgeholt? Ach ja, wir sind ja neutral und müssen vor allen in die Knie gehen und Demut markieren. Haben wir unseren Stolz und unsere Ehre nun ganz verloren? Ich schäme mich schon richtig in diesem Kuschstatt geboren zu sein! Antworten


Res Bühlmann

27.08.2009, 15:31 Uhr
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Leider gibt es für die Schweiz nichts Anderes als "gute Miene zum bösen Spiel " zu machen. Dieser Mann feiert die Situation. Ein krankhafter Herrscher wie die Antike sie kannte. Er war durch die Verhaftung schwer beleidigt, jetzt probiert er die CH zu beleidigen. Peer Steinbrück ist im Vergleich mit diesem Mann ein Kuscheltierchen ! Antworten


rose ruch

27.08.2009, 15:31 Uhr
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Quadhafi wird wohl bis zu seinem 40-jaehrigen Jubileum warten, und dann an seinem Fest grosszuegig sein und die beiden Schweizer abschieben lassen. Und dies wenn alle geladenen Gaeste zusehen duerfen Antworten


Hans Frein

27.08.2009, 15:29 Uhr
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Die Schweiz sollte begreifen, dass sie allein steht. Ob Lybien, UBS-Amerika, etc.! Herr Steinbrück hatte seine unverschämten Angriffe gegen die Bankenplätze Oesterreich und Luxemburg recht schnell eingestellt, waren dies doch EU-Partner. Gegen die Schweiz (ohne Lobby) lässt sich nun mal so einfach solche "Spielchen" treiben. Antworten


Alain Mohler

27.08.2009, 15:20 Uhr
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Absolut kompetenter Hintergrundbericht. Mir scheinen die Aussagen von Herrn Jean Ziegler eh ein bisschen wiedersprüchlich. Herr Ziegler behauptet, dass die Geiseln wegen der jährlichen Amnestie sowieso am 1. September freikommen, aber warum wurden sie dann vor einem Jahr nicht freigelassen. Es herrscht reine Willkür, so ehrenhaft wie einige Fachleute behaupten, ist diese Diktatur nicht. Antworten


Barbara Meyer

27.08.2009, 15:18 Uhr
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Was soll das Getöse? Wenn selbst die EU Probleme hat mit den Lybiern, wenn alle Probleme haben, was soll dann die Schweiz tun? Es ist und bleibt schwierig. Antworten


Kaufmann André

27.08.2009, 15:10 Uhr
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Warum bezieht die Schweiz überhaupt noch Öl aus diesem Staat? Antworten


Christoph Cornelius

27.08.2009, 14:59 Uhr
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Ich finde es schon sehr eigenartig, wieviele Experten und Lybien-Kenner sich nun outen. Ein ganzes Jahr, in Worten, ein Jahr, ist nichts gegangen, trotz anscheinend ausgezeichneten Beziehungen....Ich möchte die Kritiker einfach nur fragen, wie sie sich fühlen würden, wenn Angehörige von ihnen über diesen Zeitraum gefangen gehalten wären, ohne dass auch nur das Geringste passiert. Antworten


Erwin Marti

27.08.2009, 14:41 Uhr
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Frau Isabelle Werenfels, grossartig! Endlich einmal eine Expertin. War Sie seit einem Jahr Beraterin unserer Aussenministerin in bezug auf Libyen? Hatte die Bundesrätin nicht auch den besten Fachmann in diesen Gebieten, den Botschafter von Muralt? Was hat Sie mit ihm gemacht? Es erstaunt mich, wie unsere Politiker, leider zu viele, auf Sachverstand verzichten können und zwar immer die Falschen Antworten



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