Qadhafi möchte die Schweiz zerschlagen
Aktualisiert am 15.07.2009 114 Kommentare
Mittlerweile ein humoristisches Sujet: Qadhafi-Skulptur am traditionellen Fasnachts-Umzug am «Schmutzigen Donnerstag» in Luzern. (Bild: Keystone)
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Oberst Moammar al-Qadhafi scheint von einer Versöhnung mit der Schweiz weiter entfernt denn je. Vor einem Jahr begann der Streit um die Verhaftung seines Sohnes Hannibal und dessen Frau in einem Genfer Hotel wegen Randalierens – und nun drosch der Staatschef von Libyen, in dessen Land noch immer zwei Schweizer festsitzen, verbal auf die Eidgenossenschaft ein.
Schweiz soll verschwinden
Laut der libyschen Nachrichtenagentur «Jananews», aus der Radio Suisse Romande und anschliessend weitere Schweizer Medien zitierten, ist das Land für Qadhafi «die Mafia der Welt und kein Staat»: Alle geheimen Konten von Terroristen befänden sich in der Schweiz, sagte der Oberst und schlug zugleich eine radikale Lösung vor.
Die Schweiz, so erklärte Qadhafi, müsse zerschlagen und anschliessend den umliegenden Nationen zugeordnet werden: der deutschsprachige Teil zu Deutschland, das Tessin zu Italien und die Romands zu Frankreich – allesamt verantwortungsvolle Staaten, die weder versteckte Konten noch die Mafia beherbergten und das internationale Recht respektierten.
EDA: Kein Kommentar
Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung», dass es diese Aussagen zur Kenntnis genommen habe. Einen Kommentar wollte ein Sprecher dazu nicht abgeben.
Schweiz als Prügelknabe
Laut Hasni Abidi, der das Zentrum für arabische Studien in Genf leitet, braucht Qadhafi einen neuen «Sündenbock», nachdem sich das Verhältnis zu den USA und zum Westen in den vergangenen Jahren etwas entspannt hatte. «Früher geisselte er den westlichen Imperialismus und die USA als Übel der Welt», sagt er gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung», «heute tut er dies mit der Schweiz.» Nach Abidis Einschätzung ist die verbale Kraftmeierei des libyschen Staatschefs ein Zeichen dafür, dass er die Krise rasch beilegen wolle. Qadhafi erwarte von der Schweiz Vorschläge, weil sie in seinen Augen die Ehre seiner Familie verletzt habe. (raa)
Erstellt: 15.07.2009, 15:58 Uhr
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114 Kommentare
Gemäss OECD sind London sowei Miami die Finanzplätze mit den meisten dubiosen Geldern. Dass Gaddafi nicht die Zerschlagung und Bombadierung von England resp. USA verlangt, ist klar, den Fakten sind ja nur störend. Dass aber hier noch Schweizer Gaddafi recht geben, der seit fast einem Jahr 2 unserer Landsleute, Familienväter mit Kleinkindern, festhält, ist geradezu schockierend. Antworten
Vergesst nicht: Dieser Mann hält zwei Schweizer als Geiseln gefangen. Es ist Zeit, jetzt hier vorwärts zu machen. 1. Harsche Depeschen an alle G-8 Staaten, die diesen Mann hofierten, mit Verweis, dass dieser Mann ein Geiselnehmer ist. 2. Ghaddafi Frist setzen, bis wann diese Leute frei sein müssen, ansonsten EU dazu ultimativ auffordern, ihn wieder zu isolieren! Kein Schmusekurs mehr! Antworten
An alle Tamoil-Hysteriker: was tanken Sie denn dann bitteschön? Glauben Sie, Erdöl, welches nicht aus Libyen kommt, stamme aus Schweden oder Luxemburg? Diese Boykottaufrufe zeugen von einer unsäglichen Ignorranz gegenüber Zuständen in Förderländern, deren Monarchen und Staatsführer nicht gerade ein persönliches Problem mit der Schweiz haben. Antworten
Dass gerade dieses Land, wo früher die RAF -Terroristen trainierten und Refugien fanden, so etwas von sich gibt, ist lächerlich. Das Geschrei von Gaddafi ganz einfach ignorieren, würde ihn am meisten ärgern Die Boykottaufrufe gegen Tamoil sind sehr kurzsichtig - denn da verlieren hunderte von Angestellten ihre Jobs - in der Schweiz. Die Verträge kündigen und das Benzin anderswo beziehen ! Antworten
Ich habe schon gestern über unsere Naivität in Diplomatie in einem andern Fall geschrieben. Warum haben die Entscheidungskräfte nicht alle Gelder des Gaddafi hier eingelagert nicht sofort blockiert? Damit hätte man mit den ca. 5,5 Milliarden zumindewst einen Trumpf in der Hand zur Befreiung unserer Landsleute in Lybien. Wir haben eben keine starke Führung, kennen keine diplomatische Finessen Antworten
Klassisch.. Wer sich nicht an das Gesetzt hält wird inhaftiert. Wenn jemand damit Mühe hat, soll er sich ans Gesetz halten. Nun einen Sturm im Wasserglas zu verursachen, ist doch genau das was Beabsichtigt wurde. Die Worte können nur fruchten, wenn der Boden nahrhaft ist. Antworten
Ich schliesse mich ganz den beiden Kommentaren von W. Schwerzmann und J. Schmid an. Qadhafi ist in seiner "Ehre" gekränkt was niveaumässig zu ihm passt doch die CH will sich ja nicht auf die gleiche Bildungsstufe stellen. Sicher wie auch in einem Kommentar erwähnt, hat sich die CH beim Vorfall in Genf nicht diplomatisch gezeigt und versteht es wahrscheinlich auch nicht in dieser Art zu verhandeln. Antworten
@ Amir Zoracar Es geht nicht um die Nationalität, es geht darum, wie der Herr sich äussert. Es wäre genauso niveaulos, wenn die Aussage von einem Amerikaner oder Deutschen oder Österreicher oder Eskimo kommen würde. Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Es ist wichtig, dass das klar ist! Die empörten CH-Bürger reden nur von diesem Typen, aber nicht vom ganzen Land! lg :-) Antworten
Dieser Qadhafi war schon immer ein schwieriger Fall - und wird es auch immer bleiben. Man sollte solche unüberlegten und eines Staatschefs unwürdigen Äusserungen, nicht erst nehmen! Den Mann abhacken und zu Akten legen - eigentlich ist er gar keinen Kommentar wert. Antworten
Aber hallo! Wie lange will sich die Schweiz solche Anschuldigungen "ohne Kommentar" gefallen ?!?! Zu solchen Aussagen gehört ein "Protest" - in aller Klarheit! Langsam aber sicher frage ich mich echt, wie lange wir immer nur "abwarten und Tee trinken" wollen - HANDELN ist nun angesagt und ein richtiger Boykott von TAMOIL! Antworten
Herr Rohner, ich bin grundsätzlich mit Ihrem Beitrag einverstanden, doch möchte ich einwerfen, dass die Schweiz, wie wir sie alle kennen und schätzen, erst seit 1848 besteht. Abgesehen davon wohl Säbelrasseln, das es nicht wert ist, publiziert, geschweige denn auf politischer Ebene in irgendeiner Weise aufgegriffen zu werden. Antworten
Schade, warum ist die schweiz ein beliebtes Ziel Probleme der verschiedensten Ländern auf die Schweiz abzuwälzen? 1. Weil die meisten Politiker eh über Leichen gehen. 2. Hier geht es darum von eigen Schwächen abzulenken 3. Die Schweiz hat eine Regierung( Bundesrat und Parlament- bitte nicht immer nur die Bundesräte zitieren) die mit sich alles machen lässt-inkl. bodenlose Demütigung und Drohung. Antworten
@Jürg Sprecher..gut gebrüllt Löwe,,darum führen andere Länder Krieg, um Gutes für die Menschen zu tun. Hammer Ihre Aussage, wo kann man das lernen? Damit Sie, ja genau Sie, überhaupt hier diese Zeilen schreiben können, brauchts Handel und Industrie. Aber sie dürfen natürlich auch Ihre Zeilen von Lybien aus schreiben, wenn es Ihnen denn erlaubt ist dort..... Antworten
Drei mal Lybien: Schlimm, wegen nichts Schweizer Bürger in Lybien zu verhaften, Aufenthalt im goldenen Käfig zu erzwingen! Wir wollen nicht mehr lybisches Benzin in unseren Autos! "ER" glaubt, wir seien auf sein Benzin angewiesen! Brauchen wir TAMOIL Tankstellen in der Schweiz? Qadhafi, ausländischer Staatschef, will die Schweiz aufteilen und an andere (Dritte) verschenken. Welche Anmassung.. Antworten
Qadhafi soll ein Staatsschef sein? Fehlverhalten soll bestraft werden und zwar unabhängig von der Herkunft der jeweiligen Person. Das gilt auch für die Angehörigen der Familie Qadhafi. Das Vertauen zu so einer Person aufzubauen ist definitiv nicht möglich. Die Wahrheit ist manchmal hart, aber wegen dem gleich die ganze Schweiz zu zerschlagen ist die Selbstherrlichkeit in Person. Antworten
Langsam, ganz langsam müssen WIR Schweizer merken, das die EXTRA ZÜGLEIN auch für uns abgefahren sind. Die Schweiz wird noch ein Land - dazu noch ein kleines - unter vielen sein. Was ist geschehen, wir wurden überheblich - zB. GROSSBANKEN - es wird Zeit das wir umdenken. Mit oder ohne EU für die Schweiz wird es in den nächsten Jahren nicht leichter. ES WÄRE ZEIT FÜR EIN KLEIN WENIG SELBST KRITIK. Antworten
@Jürg Sprecher, dann macht es Ihnen nichts aus bald deutscher Buerger zu sein - warum bewerben Sie sich nicht gleich heute schon um deutsche Staatsbuergeschaft? Wenn wir auf dem diplomatischen Weg mit Colonel Qadhafi nicht fertig werden am besten Geschaeftigkeiten mit Libyen einstellen. Glaube nicht, dass wir Geschaefte mit diesem Land zum ueberleben brauchen. Antworten
Wenn man die folgende Logik anwendet, hat er nicht ganz unrecht. Schwarze Konti=Geldwaesche=organisierte Kriminalitaet. Drogenhandel, Schmuggel, Schiebergeschaefte, etc. Nur, wieso ausgerechnet Frankreich hier verantwortungsvoller sein soll, weiss er wohl selbst nicht. Das ist wohl die Schiebernation Nr. 1. Antworten
@ Amir Zoracar: Auch ich stamme aus dem nahen Osten. Doch wieso muss das Schweizer Strachrecht zugunsten der Wirtschaft vernachlässigt werden? G. jr. benahm sich gesetzwidrig, und dafür musste er in geradestehen. Wo ist das Problem? Die Schweiz ist nicht fremdenfeindlich, ganz gewiss nicht mehr als viele Länder aus dem nahen Osten. Es ist überall dasselbe... Antworten
Kein westlicher Regierungschef nimmt Gaddafi ernst! Also ist es von der Seite egal was er sagt! Die Schweiz soll die 2 "Geiseln* zurückholen und dann die diplomatischen Beziehungen abbrechen. Ein Land welches das Existenzrecht der Schweiz in Frage stellt, darf nicht mehr zu unseren Partnern gehören! Antworten
Wie Herr Qadhafi auftritt und welche Rechte er sich herausnimmt, weiss man seit Jahren. Ein seriöser Partner sieht anders aus. Allerdings bedauere ich die unsensible Art, wie die Genfer Justiz die Sache angegangen ist. Womit ich nicht sagen will, dass die hiesige Gesetzgebung für Herrn Qadhafi hier nicht gelten soll. Aber Diplomatie der Hohen Schule sieht anders aus. Tankt nicht mehr bei Tamoil! Antworten
@ Charles Lehmann: Hannibal al-Qadhafi hat nicht randaliert! Zwei seiner pers. Angestellten hatten behauptet, sie seien von ihm und seiner hochschwangeren Frau (eine Woche vor der Entbindung) geschlagen worden. Die genfer Polizei sah sich darauf veranlasst mit einem Überfall-Kommando (in SWAT-Manier) das Hotelzimmer der Qadhafis zu stürmen, beide in Handschellen abzuführen und zu inhaftieren. Antworten
@Amir Zoracar: Arabisches Geld fliesst ja nicht aus lauter Liebe zu den Schweizern in die Schweiz Oder? Damit sind immer gegenseitige Geschäfte verbunden. Aber vielleicht haben Sie das gar noch nicht bemerkt. Auch wir haben unseren Stolz und lassen uns nicht unterdrücken. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis. Antworten
Herr Qadhafi wurde in Italien vor wenigen Wochen von Silvio Berlusconi mit lautem Getöse empfangen. Lediglich die italienische Bevölkerung war völlig entsetzt über Silvio's Verhalten. Man hätte glauben können, Mr. Right betritt italineischen Boden. Ganz Italien konnte nicht verstehen, wie man einen solchen Staatschef einladen kann. Also entspannt euch, Gadhafi ist vorwiegen überall unbeliebt :o) Antworten
Jürg Sprecher, ich hoffe dass Sie das nicht ernst meinen. Die Schweiz ist nicht perfekt, aber in vielerlei Hinsicht defintiv ein Musterknabe. Die CH hat die strengsten Geldwäschereigesetze und Massnahmen gegen Terrorfinanzierung in Europa! Was Sie machen: Unzutreffende Stereotypen wiederholen, ohne dass sie die Sachlage kennen. Ähnlich wie Qhadafi, leider. Antworten
Aus meiner Sicht sollte die Schweiz folgende 3 Massnahmen ergreifen 1) Lybien vor der UNO wegen Geiselnahme der zwei Schweizer anklagen. 2) Ein totaler TAMOIL Boykott, auch wenn davon Schweizer Arbeitnehmer betroffen wären. 3) Abbruch aller Diplomatischen Beziehungen zu Lybien Aber stattdessen wird Herr Merz wohl nach Tripolis pilgern um sich nach neuster Schweizer Tradition zu entschuldigen Antworten
Das aufgrund solchen Blödsinns eine ernsthafte Diskussion entsteht, ist an sich schon bedenklich. Wobei berücksichtigt werden muss, dass Gaddafi wohl schon Bescheid weis, wenn er über Konten von Terroristen redet. Ps. Herr Zoracar, die Schweiz bringt auch Geld nach Lybien und auf den westlichen Märkten ist jeder willkommen der Öl hat. Immer den Fremdenfeindlichkeits-Joker zu ziehen ist billig. Antworten
Wenngleich man Hrrn Quadhafi nicht immer ganz ernst nehmen kann (so lagerte auch bis kürzlich er X-Millionen in der Schweiz), so hat er in einem recht: Rechtsstaatlich mag die Verhaftung seines Sohnes, da ein Offizialdelikt vorlag (Immunität?), gerechtfertigt resp notwendig gewesen sein. Über das "wie" kann man aber streiten und eine Entschuldigung zum "wie" wär durch Genf angebracht gewesen. Antworten
Bedenkliche Aussage für einen Politiker! Der Gedanke ist in der Schweiz bedenklicherweise schon beinahe herätisch! Die Welt und seine Grenzen haben sich immer geändert.... Allerdings ist die Schweiz nicht der einzige Randregionen-bund, da gibts noch Belgien und Luxembourg, und auch Österreich gehört längst nicht mehr zu Deutschland... So, oder so, es lebe das föderale Europa der Regionen! Antworten
Qadhafi ist lebenslang. Bundesraete nur eine Zeitlang, dann wandern sie zur Privatwirtschaft oder zur UBS. Also Schweizer, zuerst denken, bevor schreiben. Die Schweiz ist auf dem Weg zum Abgang. Qadhafi war am G 8 Treffen. Wo waren die Bundesraete? Die werden nie eine Einladung kriegen. Das sind Fakten.Lybien Oel in Europa ist mit 23 % auf den Strassen. Antworten
Wer die Aussagen dieser Witzfigur ernst nimmt, dem kann nicht mehr geholfen werden und wer immer noch bei Tamoil tankt, ebenfalls nicht. Es wäre aber trotzdem langsam aber sicher an der Zeit zumindest verbal "zurückzuschiessen" und adäquate Retorsionsmassnahmen zu ergreifen! Antworten
@Ahmad Nasir: Herr Nasir. Wann hat die Schweiz denn Palästina aufgeteilt? Unsere Regierung und Nichtregierungsorganisationen stehen immer wieder für die Rechte der Palästinenser ein. Und dafür kriegen wir auch immer wieder von den Israelis verbal "eins auf den Deckel". Darf ich noch Anfügen, dass ich nach der isr. Offensive letzten Winter 200 Fr. der Glückskette für paläst. Kriegsopfer spendete! Antworten
Ich finde das EDA reagiert genau richtig. Auf solche niveaulosen Provokationen muss die Schweiz nicht reagieren. Und Herr Sprecher: Glauben Sie, dass deutsche, franz. od. Ital. Unternehmen und Regierungen keinen Dreck am Stecken haben? (Z. Bsp. deutsche Chemiewaffen an den Irak...) Antworten
@ Hannes Schneider: Es gibt offensichtlich Leute, welche noch nie 84 gelesen haben und Big Brother nicht kennen. Unser Bankgeheimnis gibt es, weil wir hier der Ansicht sind, dass der Staat nicht in allen Privatangelegenheiten seiner Bürger rumschnüffeln sollte. Es geht um ein Grundvertrauen des Staates gegenüber dem Bürger. Allerdings: Dem Missbrauch des BG muss ein Riegel geschoben werden. Antworten
Dass man die Äusserungen des Herrn Qadhafi nicht ernst nehmen darf, liegt auf der Hand. Ganz besonders amüsant sind jedoch die Kommentare, die hier zu lesen sind, die besagen, dass er doch Recht habe. Muss man als Politiker nur genau das erzählen, was viele Menschen hören wollen und was in ihr Weltbild passt, um Zustimmung zu erhalten? Interessiert sich denn niemand mehr für die Wahrheit? Antworten
Wir importieren einen erheblichen Teil des von uns verbrauchten Oels aus Lybien. Konsequent umstellen auf andere Energien und Lieferanten. Aber: Wir exportieren auch nach Lybien. Wer und was wäre interessant zu wissen. - Die Notwendigkeit der schweizer Armee mit Qadafhi zu begründen ist allerdings auch ein Witz. Oder hat jemand eine Idee Tripolis zu erobern? Antworten
Hier wird Qadhafi beleidigt. Die Schweiz hat auch alte Bundesraete und die arbeiten bei der UBS. Diese Besserwisserei eines Landes das von Arabern und Afrikaner nur profitiert hat. Darum hat die Schweiz eine solche Attraktion. Geld und Sozialarbeiter sind vorhanden. Wir Araber kommen nun zu Euch, Qadhafi wirds machen. Schweizer bitte erwache, die Realitaeten bei Euch sehen schlimm aus. Antworten
Ein wenig Diplomatie ist immer gut. Aber hier lässt sich die Schweiz von einem Terroristen den Marsch blasen. Es ist wie beim Bankgeheimnis: Man will legal sein, sich trotzdem gewisse besondere Vorteile verschaffen. Wie ein Fähnchen im Wind. Wenn man mit Qadhafi verhandelt, man verliert das Gesicht und die Kraft.; die Schweizer Linie muss klarer werden. Dies bringt nicht nur Vorteile! Antworten
Die SchweizerInnen tun immer so wohltaetig. Sie reisen nach Mali, werden entfuehrt. Schweiz Regierung muss intervenieren. Lybiens Praesident ist dem Volk verpflichtet. Nicht wie ein exBundesrat der UBS. Also solange die Schweizer Benzin aus Lybien (nicht alles ist von Tamoil) bitte zuerst denken. Der Sozialstaat SChweiz wurde auf dem Ruecken der Armen gegruendet. 700 Jahre hin oder her. Antworten
Tamoil ? - nein ! - denn es gibt genügend Alternativen ! Schweizer und Schweizerinnen besinnt euch euer Wurzeln, den Alternativen und nutzt die Möglichkeiten die sich in allen Belangen ergeben. Handelt entsprechend konsequent in allen Belangen - eben schweizerisch ! Antworten
Die Äusserungen von Quadhafi, die Schweiz sei zu erschlagen, zeigt eine bizarre Komik. Und heute Abend hält Herr Blocher ein Referat, unter einem Titel, der die Weiterexistenz der Schweiz in Frage stellt. Wer hat hier (menschlich) existenziellen Ängste bezüglich seiner Person, und will die Schweiz damit anstecken? Ich meine, unser bereits über 700jähriges Land wird beide Voten überdauern. Antworten
Schon wieder dieser Vorwuf, man hätte Hannibal und seine Frau nicht inhaftieren sollen. Wenn ich als Bürger XY so randaliere dann würde ich umgehend in die Kiste landen. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es sehr viele Leute die eine Zweiklassige Justiz gutheissen. Das finde ich bedenklich! Antworten
Wir Araber bringen Geld nach Schweiz. Qadhafi ist unser Praesident. Lybien hat jahrelang der Schweiz Milliarden fuer Arbeit gegeben. Die Schweizer fahren mit Lybien Oel.Lybien ist auf dem europ. Mark sehr willkommen. Also liebe SchweizerInnen, nicht so fremdenfeindlich. Nehmt das Geld und denkt zuerst bevor ihr schreibt. Antworten
Ja, da schreien die braven Schweizer auf. Vielleicht sollte man wieder mal daran erinnern, dass Herr Qadhafi nur davon spricht, während "der Westen" nicht nur davon spricht, sondern unter anderem in Nahen und Mittleren Osten genau das tat und immer noch tut. Antworten
qadhafi war, ist & bleibt ein willkürlicher despot von einfachem gemüt. die genfer justiz mangelte es aber ebenfalls massiv an sensibilität und der bundesrat hat einmal mehr schiffbruch erlitten mit dem versuch eine krise auszusitzen. die situation ist ziemlich "verchachelet" und mit lauter sturen böcken wird das nicht zu lösen sein. Antworten
Man hätte sich vorher überlegen müssen, ob man den Sohn G. inkl. Frau aufgrund einer Anzeige seiner Angestellten inhaftieren soll + so eine Eskalation provozieren will. Vor allem waren die Angestellten Marokkanischer Herkunft + auch nicht über alle Zweifel erhaben. Das war in Bezug auf die Menschrechte sicherlich beachtenswert, jedoch nicht sehr diplomatisch. Jetzt haben wir die Quittung! Bravo! Antworten
Ja klar! Um einem grössenwahninnigen Kasperl auf der anderen Seite des Mittelmeers die Flausen auszutreiben brauchen wir eine starke, unabhängige Armee! So ein Käse! Dafür braucht man nicht Soldaten, sondern Bundesräte, die sich nicht bei jeder ausländischen Machtdemonstration ins Réduit zurückziehen! Antworten
Gaddhafi weiss, dass sein Vorschlag lediglich Unterhaltungswert hat. Das wirkliche Problem im gegen- wärtigen Verhältnis Libyen - Schweiz ist die Unfähigkeit der offiziellen Schweiz, den Zwischenfall mit dem Sohn Gaddhafis und dessen Frau in Genf zu bereinigen. Dies kann m. E. nur durch ein Treffen der Präsidenten beider Länder auf neutralem Boden (zum Beispiel Malta) geschehen. Antworten
im gegensatz zu libyen hat die schweiz aber nie terroristen (direkt) unterstützt, oder wie war das mit lockerbie und den diversen terrorgruppen anfang 90er jahre, lieber "revolutionsführer"? aber wer sollte es besser wissen als Qadhafi dass in der schweiz terroristengelder sind? er hatte sein geld ja auch hier. Antworten
Gerade der kleinen Schweiz mit ihren wichtigen internationalen Beziehungen würde es gut anstehn, in Zukunft wieder diskreter vorzugehen in solchen Fällen. Die zwei 'Geiseln' in Libyen sind da sicherlich mit mir einig... . Ich reise viel und gerne in der Welt und würde es begrüssen, dass die Schweiz solche kleinlichen Streitereien bereits in der Entstehung beilegt. Antworten
Er ist und bleibt ein Dummschwäzer. Aber solange die Medien ihm die angestrebte Aufmerksamkeit schenken... Was weiss der Normalbürger nicht? Muss doch einen Grund geben, dass man mit so einem Land noch Beziehungen unterhält...oder es zumindest versucht.... Antworten
Die Schweiz muss aufpassen. Solche Menschen wie Omar kann man nicht trauen. Sie koennen jeder Zeit zu Terror neigen. Die USA hat viele Terroranschlaege erlebt durch Qadhafi. Nur dank durch ein knallharter Angriff Reagans wurde Omarr gebaendigt. Ein Terrorist bleibt ein Terrorist und man kann ein Spinner wie Omar nie unterschaetzen. Der Wille Gewalt einzusetzen sollte nicht ueberschaut werden. Antworten
Nichts gegen Deutschland, aber der Gedanke zu Deutschland zugeordnet zu werden, würde mir nicht unbedingt gefallen... Ghadafi ist schwer einzuschätzen. Ich attestiere im ein gewisses Mass an Wissen und politisches Verständnis, aber seine Kinderstube lässt doch einiges vermissen. Auf keinen Fall *Staatschef-würdig*... Antworten
Oups! Soll ich mir denn jetzt überhaupt noch einen Pass ausstellen lassen oder soll ich noch eine Woche warten? Man weiss ja sicher auch noch nicht, ob man den dann gratis umtauschen kann, oder? Und wem wird was zugeschlagen? Ach, ist das aufregend! So ein kleiner moderner Winkelried ist das nämlich, der kleine Rabauke, der: Nur das Gute und die Freiheit hat er im Sinn, der Moammar... Antworten
Hat nicht der Schweizer Urs Tinner damals der CIA den entscheidenden Tipp, der illegalen Lieferungen von Atomtechnologie an Libyen, gegeben. Danach musste Libyen sein Atomwaffenprogramm einstellen. Der Ursachen liegen wohl tiefer als nur der Ausraster seines missratenen Sohnes. Antworten
Dieser Mann ist einfach eine beleidigte Leberwurst und pöbelt jetzt alles an was schweizerisch aussieht. Dass sein sauberer Sohn in der CH eine Straftat begangen hat geht da leider völlig unter. Lieber Bundesrat, handelt endlich und stopft dem Tyrannen sein freches Mundwerk. Uns Schweizern zu liebe. Antworten
und was macht unsere Regierung. Sie hofiert die Familie Ghadafi und die Söhne, welche es sich in unserem Land gut gehen lassen, Gstaad lässt grüssen. Die einzige Antwort wäre: Solange die Schweizer nicht Lybien verlassen dürfen, darf die Familie Ghadafi nicht in die CH einreisen - also Einreiseverbot für diese diktatorische Familie. Aber eben. Unsere Regierung ist rückgratlos. Antworten
Der Herr Oberst dürfte nicht nur wegen seinem Sohn sauer auf unser Land sein. Die Fam. Tinner hatte wohl mit ihm ein doppletes Spiel betrieben und mit Hilfe der CIA den Aufbau von Atomwaffen verhindert. Inzwischen soll er ja beinahe das ganze Geld seines Landes von den CH-Kontis abgezogen haben. Wohl in Angst, dass wir diese Milliarden wegen den beiden Schweizern zurückhalten, die er festhält. Antworten
Jetzt hat er es uns aber wieder gegeben! Die Schweiz, ein Land, in dem elementare Menschenrechte nicht geachtet werden, wie zum Beispiel das straflose Schlagen von Hausangestellten wie bei weiland Sohnemann Hannibal (ein überaus entzückender Name). 25% des in der Schweiz genutzten Erdöls stammt aus Libyen. Jede Tamoil Tankstelle ist ein Herrschaftssymbol über uns Schafsäckel. Wie lange noch? Antworten
Ein schönes Beispiel, warum es Unsinn ist, die Armee abschaffen zu wollen. Solche Typen tauchen leider immer wieder auf. Man braucht da nur rückwärts in die Geschichte schauen. Auch ein Kadafi muss man ernst nehmen. Der Mann ist gefährlich wie eine "Black-Mamba. Antworten
Für solche Aussagen von einem Staatsoberhaupt muss die Schweiz eine ultimative Entschuldigung fordern. Andernfalls werden die diplomatischen Beziehungen gekappt. Öl hin oder hier, solche Statements gehen klar zu weit. Genau darum braucht die Schweiz eine Armee, damit sie sich nicht von jedem dahergelaufenen Halunken einschüchtern lassen muss. Antworten
@Dude Bridges ja natülich weiss er es aus erfahrung seine familie hatt erst 3-4 miliarden franken abgezogen aus der CH. das problem ist auch nicht das gaddafi das weiss. das problem ist das die CH meistens sagt Sie weiss nichts . der name mubutu sagt ihnen was ? wenn mann mit hunden ins bett geht, wacht mann mit flöhen auf. Antworten
naja... wo er recht hat, hat er recht... dass das geld auf schweizer banken auch nur zu einem zehntel die notgroschen der schweizer arbeiter sind behauptet ja wohl auch niemand. die schweizer wollen ja auch nicht wissen woher das geld kommt, sonst würden sie sich nicht für das bankgeheimnis stark machen. für etwas anderes als steuerhinterziehung und geldwäscherei brauchts das ja nicht... oder? Antworten
Es waere gut, wenn man eine Liste mit Produkten, die aus Libyen importiert werden publizieren koennte. Jeder haette dann die Moeglichkeit ueber den weiteren Kauf zu entscheiden. Es tut mir sehr leid fuer die Geiseln (gibt es ein anderes Wort), aber irgendwie muss man sich nicht alles gefallen lassen. Antworten
Schickt diesem Herrn erst mal die Schlüssel aller Tamoil-Tankstellen und der Raffinerie Collombey zurück - es gibt genügend Alternativen in der Schweiz. Herr Gaddhafi hat zudem nicht völlig unrecht - bis vor dem kürzlichen Abzug seines Vermögens von den Schweizer Banken gabs hierzulande einige sehr zweifelhafte Bankkunden - zum Beispiel ihn selbst.... Antworten
Keine Stellung nehmen; ruhig bleiben. Was dieser Herrscher loslässt, müssen wir nicht kommentieren, zumal er ja seine Milliarden von CH-Banken abgezogeh habe ... Sollte sich Qadhafis Sohn abermals in der Schweiz (angeblich) daneben benehmen, wäre es evtl. gut, wenn die Presse nichts davon (erfährt) schreibt. Zumal wir Ausrutscher von Politgrössen auch nicht unbedingt an die grosse Glocke hängen .. Antworten
Der Herr kennt sich gut aus mit Schweizer Konti! Wieso weiss er wohl, dass die grössten Terroristen ein geheimes Bankkonto in der Schweiz haben? Kann es sein, dass er selber dem Kreis der Terroristen angehört? Ach ja, Herr Oberst, und nein, in Italien gibt es sicher keinen einzigen Mafioso...Stimmt schon so! Antworten
Ja Ja unser Lieblingsterrorist. Jetzt reicht es langsam mit diesen Aussagen, wann steht der Bundesrat mal hin und spricht Klartext? Lassen wir uns von solch einem Sandhaufenterrorist so einschüchtern? Herr Qadhafi um jemandes Ehre zu verletzen, muss er erstmal ehre besitzen. Davon ist ihre Familie weit weg. Gehen sie weiter im Sandkasten Kreig spielen. Antworten






Olaf Gunnarsson
Er schlägt mal wieder alles... Nennt "Italien", "Respektierung des Rechts" und "nicht die Mafia beherbergen" zusammen in einem Kontext! Es darf gelacht werden. Das tragische an der Geschichte: das EDA tut offenbar rein gar nichts, kümmert sich keinen Deut um die in Lybien festgehaltenen Schweizer. Antworten