Schweiz

«Wenn schon, müsste sich Qadhafi entschuldigen»

Die Libyen-Affäre habe klar gezeigt, dass die Schweiz schlecht gerüstet sei für den Umgang mit anderen Kulturen, glaubt der Genfer Arabist Hasni Abidi.

Hans-Rudolf Merz und der libysche Premierminister Baghdadi Mahmudi: Entschuldigung im Namen der Schweiz.

Hans-Rudolf Merz und der libysche Premierminister Baghdadi Mahmudi: Entschuldigung im Namen der Schweiz.
Bild: AP

Hasni Abidi.

Hasni Abidi.

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zur Person

Hasni Abidi (45) ist Direktor des Forschungszentrums über den arabischen und mediterranen Raum in Genf sowie Gastprofessor an der Universität Paris I. Er ist Schweizer Bürger mit algerischen Wurzeln.

Herr Abidi, Sie sind überzeugt, dass die Schweizer Geiseln in Tripolis noch vor dem 1. September freigelassen werden. Worauf gründet Ihre Zuversicht?
Weil Qadhafi zeigen will, dass er den Zeitplan selber bestimmt. Je länger er bis zum 1. September zugewartet hätte, desto mehr hätte er sich dem Terminplan angenähert, den die Schweiz mit seiner Regierung ausgehandelt hat. Das macht Qadhafi nicht. Er will klarmachen, dass die Freilassung der beiden Schweizer einzig und allein sein Entscheid ist und dass er allein bestimmt, wann dies geschieht. Gleichzeitig will er demonstrieren, dass er sich an Vereinbarungen mit anderen Staaten hält und man ihm und seiner Regierung vertrauen kann.

Kann man das wirklich?
Nur wenn es seinen Interessen dient respektive dem Überleben seines Regimes. Sonst nicht. An seine jüngste Zusicherung, den in Schottland entlassenen Lockerbie-Attentäter Magrahi diskret und ohne Medienrummel zu empfangen, hat er sich klar nicht gehalten. Er veranstaltete sogar einen riesengrossen Rummel. Man kann also nicht sagen, Qadhafis Regierung sei vertrauenswürdig. Sie ist ja auch längst die einzige in der arabischen Welt, die das Erdöl als politische Waffe einsetzt.

Dann hat der Kuhhandel mit Merz, falls er aufgeht, den Interessen von Diktator Qadhafi gedient?
Absolut. Qadhafi war im Bild über die Differenzen innerhalb des Bundesrats und hat sie zu seinen Gunsten ausgenützt. Er wusste, dass mit Merz einer kommt, der ihm endlich zubilligen würde, was Aussenministerin Calmy-Rey stets strikt verweigert hatte: eine Entschuldigung der Schweiz ohne gleichzeitige Freilassung der beiden in Tripolis festgehaltenen Schweizer.

Dass Micheline Calmy-Rey als Frau in der arabischen Welt einen schweren Stand hat, hat keine Rolle gespielt?
Nein. Entscheidend war, dass sie sich über Monate hinweg geweigert hat, dem Diktator die geforderte Entschuldigung zu liefern, und dass sie die beiden Geiseln unverzüglich mitnehmen wollte. Ihre Konsequenz hat Qadhafi wütend gemacht, nicht ihr Geschlecht.

Merz dagegen gab nach – und wurde von Qadhafi trotzdem nicht persönlich empfangen. Nach den Massstäben Qadhafis muss dies eine ganz üble Demütigung sein?
Eine beispiellose sogar! Dass ein Staatspräsident in einem anderen Staat nicht von seinem Amtskollegen empfangen wird, ist in der Welt einzigartig. Qadhafi konnte es sich nur leisten, weil er wusste, dass Merz unbedingt die beiden festgehaltenen Schweizer freibekommen wollte und dafür fast zu jedem Entgegenkommen bereit war. Für Qadhafi stehen die beiden Festgehaltenen ja in keinem Zusammenhang mit der für ihn demütigenden Verhaftung seines Sohnes in Genf. Das Ehrgefühl seiner Herrscherfamilie wurde durch den Deal mit Merz also nicht im Geringsten tangiert.

Und wieso lässt sich Ihrer Meinung nach ein Schweizer Demokrat und Föderalist wie Hans-Rudolf Merz auf solche Spielchen ein?
Zunächst einmal, weil bei uns in der Schweiz das Resultat einer Verhandlung wichtiger ist als ein skurriler Ehrbegriff, der bloss als Vorwand für eine Herrscherfamilie dient, die um ihr Überleben kämpft. Vor allem aber weil der Schweizer Diplomatie das tiefere Verständnis fehlt für die arabische Kultur; für eine Kultur, die eine zunehmend wichtige Rolle spielt in der Welt.

Immerhin ist Hans-Rudolf Merz der einzige Bundesrat mit Erfahrung im arabischen Raum. Er war beruflich in Beirut tätig.
Das habe ich gelesen. Aber ich glaube, es braucht schon einiges mehr. Überdies ist der Libanon in der arabischen Welt ein Spezialfall. Man nennt ihn ja auch die Schweiz des Nahen Ostens. Deshalb bleibe ich dabei: Wenn uns die Libyen-Affäre etwas gelehrt hat, dann, wie schlecht die Schweizer Diplomatie und Politik für die Herausforderungen in der globalisierten Welt gerüstet ist: für eine Welt, die stets näher zusammenrückt, in der einst fernste Länder und Kulturen zu unseren Nachbarn werden. Allen voran die arabische.

Ist Oberst Qadhafi in der arabischen Welt denn nicht auch ein völlig untypischer Spezialfall?
Natürlich. Auch viele Libyer haben ja nicht verstanden, wieso sich die Schweiz bei ihm entschuldigt. Von meinen libyschen Bekannten habe ich in den letzten Tagen immer wieder gehört: Wenn schon, müsste sich Qadhafi selber entschuldigen, nämlich für seine 40-jährige Schreckensherrschaft. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.08.2009, 10:46 Uhr

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26 Kommentare

Georg Stamm

27.08.2009, 18:39 Uhr
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Natürlich müsste sich der Lybische Herrscher entschuldigen. Aber wann hat man es erlebt, dass sich ein Diktator entschuldigt? Bei solchen Leuten gelten andere Regeln. Vergessen wir nicht die zum Tode verurteilten bulg. Krankenschwestern, die 8 Jahre zurückgehalten wurden und nur gegen 400 Mio. Euro freikamen. Das EDA hat bisher nichts erreicht. Merz wollte diesen gordischen Knoten durchhauen. Antworten


Jeronim Sikic

27.08.2009, 01:36 Uhr
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Also ich finde das wie viele andere ein Risen Skandal. Wie konnte Hans-Rudolf Merz sich bei einem solchen Diktator nur entschuldigen. Ich dachte jeder Mensch ist gleich vor dem Gesetz, aber man lernt immer dazu. Das mit den 2 "Geiseln" ist sicherlich nicht das ausschlaggebende Ziel gewesen. Es geht wie immer nur um Geld und Öl. Erinnert mich irgendwie an die Bush Ära. Schade Antworten


Thomas Binder

26.08.2009, 13:23 Uhr
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Bedenklich, für was der Begriff "Kultur" alles herhalten muss: Kann man denn die ad absurdum geführte Wahrung des Ehrgefühls eines respektlosen, egomanischen Tyrannen als kulturelle Eigenschaft bezeichnen? Dann hat aber das, was jeder von uns täglich ins Klo runterspühlt, mindestens genauso viel Kultur! Ehre entsteht nicht dadurch, andere kategorisch zu erniedrigen! Antworten


Rolf Raess

26.08.2009, 13:20 Uhr
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Gute Staatsmänner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich von jeweiligen Spezialisten beraten lassen. Das hatte damals Kennedy allein vorexerziert, in der Kuba-Krise; bei den Verhandlungen mit dem eher schwierigen Russen Chrutschow. Das hat damals knapp einen Krieg verhindert… Nichts gelernt? Antworten


Hans-Christian Müller

26.08.2009, 13:03 Uhr
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@Stefan Jost: Ihr Statement bestätigt nur die Fantasielosigkeit der westlichen Politik. Mit imperialistischem Gehabe globalisieren, Hungervölker zu welchem Preis auch immer "von ihren Despoten befreien", Kulturen zerschlagen und gefügige Demokratien einrichten. Z. B. Irak: Ihre Idealvorstellung von Demokratie werden wir dort nicht erleben, dabei hätte man mit Saddam sel. durchaus leben können.!. Antworten


Stefano Vitelli

26.08.2009, 12:07 Uhr
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Offenbar war es Calmy-Rey, die standhaft blieb und eine Entschuldigung (für was auch immer...) verweigerte. Bravo Frau Calmy-Rey, wären doch nur alle im Bundesrat so standhaft... Antworten


Thomas Stähli

26.08.2009, 11:57 Uhr
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@René Waeber: Gilt das auch als "Lippenbezeichnis", wenn es in einem unterzeichneten Vertrag steht??? Dummerweise ist genau das der Fall... Antworten


Kathrin Schröder

26.08.2009, 11:46 Uhr
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"Von meinen libyschen Bekannten habe ich in den letzten Tagen immer wieder gehört:.müsste sich Qadhafi selber entschuldigen, nämlich für seine 40-jährige Schreckensherrschaft" Ich habe Bekannte im Iran und die haben auch Calmy-Reys Auftritt bei Ahmadinejad und Merz` Empfang dessen nicht verstanden: hat also nicht nur mit Kultur sondern mit Charakter zu tun, den haben weder Merz noch Calmy-Rey. Antworten


Gion Saram

26.08.2009, 11:41 Uhr
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Der Kniefall von BR Merz denn nun viele Kommentatoren so schändlich finden, replizieren viele tausend Schweizer Bürger jeden Tag beim Auftanken ihrer Autos. 2 von 3 Raffinerien in diesem Land gehören der libyschen Tamoil, mehr als die Hälfte des verbrauchten Erdöls hierzulande stammt aus Libyen. Weiterhin viel Spass beim Auftanken auf den Knien! Antworten


Hugo Reichmuth

26.08.2009, 10:30 Uhr
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@ widmer peter: Hätten unsere Vorfahren genau so "richtig" gehandelt, dann hätten sie selbstverständlich alle Juden den Nazis ausgeliefert und CH-Divisionen an die Ostfront geschickt. Prinzipienlosigkeit ist schon immer ein geschäftsförderndes Modell gewesen. Eine Kultur, die so tief gefallen ist, sollte sich bei der Kritik der Aktivdienst-Generation zurückhalten.... Shame on us! Antworten


Alain Mohler

26.08.2009, 10:24 Uhr
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Die Wirtschaftsmacht Lybien ist offensichtlich so gross, dass wir uns alles gefallen lassen müssen. Vielleicht sollte man seine Wirtschaftspartner nicht nur nach Gewinnmöglichkeiten selektionieren. Warum hat der Bundesrat die Qadhafi-Milliarden nach der Geiselnahme nicht zurückbehalten? Es wäre genug Zeit gewesen. Antworten


Karl Geiser

26.08.2009, 09:49 Uhr
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Man kann den Vorwurf des mangelnden Kulturverständnisses der Schweiz auch umkehren und von den "arabischen" Völkern verlangen, dass sie die "westliche" Kultur zu verstehen lernen. Ignoranz auf beiden Seiten ist weder in der Politik noch im allgemeinen Zusammenleben besonders hilfreich. Antworten


widmer peter

26.08.2009, 09:26 Uhr
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Herr Merz hat das einzig Richtige getan; schnell und effizient die Beziehungen mit Lybien verbessern. Es gibt hier nur ein Ziel; die wirtschaftlichen Beziehungen wieder auf ein Niveau bringen, dass unserer Exportwirtschaft den Markt Lybien wieder erschliesst. Alles andere ist unwichtig; ob Herr Merz oder seinerzeit Heinrich IV, am Schluss haben beide gewonnen. Antworten


Mari Wunderli

26.08.2009, 08:56 Uhr
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Herr Moll, ob sies glauben oder nicht- die arabischen Länder (Islam) werden wichtiger- sie sind daran us zu erobern- noch nicht mit Waffen aber mit Einwanderung- es wäre von Vorteil wenn wir unsere Köpfe endlich aus dem sand herausziehen würden und das begreifen. Das heisst nicht dass man sich anpasse muss- aber vestehen wie die Köpfe dort denken- und daran fehlt es eben- dank Schweizer Sturheit! Antworten


René Waeber

26.08.2009, 08:41 Uhr
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Was soll die Aufregung? Politiker sind sich doch gewohnt zu lügen. Ist ja klar, dass die Entschuldigung von Bundespräsident Merz ein reines Lippenbekenntnis und keinesfalls ernst zu nehmen ist. Was ein brutaler Diktator mit einem skurilen Ehrenkodex, weit - weit weg darüber denkt kann uns doch gleichgültig sein. Hauptsache die Geiseln kommen frei. Antworten


peter ess

26.08.2009, 08:28 Uhr
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Danke fuer dieses Interview - fand ich informativ und sehr gut. Dem Kommentar dass der CH das tiefere Verstaendnis fehlt mit der arabischen Kultur umzugehen, sei hinzugefuegt, dass dies eine grundsaetzliche Sache ist, d.h. 'alle Fremdkulturen' sind uns suspekt und fremd und zunehmend so. Die CH Wirtschaft bleibt jedoch auslandorientiert! Die 5e CH und Secondos koennte uns theoretisch helfen. Antworten


Tarek El Awamry

26.08.2009, 08:26 Uhr
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Herr Hasni Abidi widerspreche ich, es geht hier um Macht nicht um Herrscher order Kultur oder sogar Diktator! Es könnte ein anders Land gewesen sein (egal wo auf dieser Erde) nur weil Gadhafi in Macht Position ist, kann er dieser Umgang sich leisten, wäre Libyen ein armes Land, wäre das ganz Theater schon lange gegessen und herunter gespühlt! Und wir dürfen nicht vergessen es grüsse die Wirtschaft Antworten


Rolf Schumacher

26.08.2009, 08:12 Uhr
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Qadhafi demonstriert auch in der arabischen Union seine Macht. Er wagt sich Tabus zu brechen, ja sogar den Koran zu selber zu interpretieren. Lybien beginnt zb mit dem Ramadan dann wenn Qadhafi es will, nicht so wie Imame es festlegen . NUR sein Wort zählt. Ich meine, wenn er es versprochen hat (und keinen cholerischen Anfall über ihn kommt) sollten die Geiseln am 1.9 frei sein. Antworten


Karin Gut

26.08.2009, 08:06 Uhr
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In vielen arabischen Staaten hat das Öl materiellen Wohlstand gebracht. Andererseits wurden jedoch feudalistische Herrschaft und mittelalterlich wirkende Gesellschaftsstrukturen zementiert. Freiheit und Demokratie wird für die Menschen in der gelobten “arabischen Kultur“ noch lange unerreichbar sein. Antworten


Heinz Moll

26.08.2009, 07:57 Uhr
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Ziemlicher Unsinn, was Herr Abiti hier zum Besten gibt. Allein schon seine Aussage, wonach die arabische Welt in der Welt immer wichtiger wird. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn schon Entschuldigungen: Wäre nicht eine des Hauses Saud angebracht - für seine Schreckenscherrschaft im Innern und den Export und die Finanzierung des islamistischen geistigen und sprichwörtlichen Terrors? Antworten


Stefan Jost

26.08.2009, 07:55 Uhr
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Die arabische Kultur ernst nehmen und mit den arabischen Staaten einen Dialog auf gleicher Augenhöhe führen, könnte man nur, wenn dort ebenfalls funktionierende Demokratien mit ähnlichen Ansichten von Menschenwürde wären. Mit arabischen Staaten, in denen diktaturähnliches Alleinherrschertum die Regel ist, kann man nicht ernsthaft engere Beziehungen pflegen ohne die eigenen Werte zu verleugnen. Antworten


Jules Wohlmann

26.08.2009, 07:54 Uhr
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Für den Moment lässt Qhadafi den wartenden Bundesratjjet einige Zeit in der Wüstensonne kochen, so quasi als Abschiedsgeschenk. Es klingt sehr überzeugend, was der Arabist zur Sache meint. Aber er hat das Wichtigste vergessen: Die Schweiz möchte es sich doch mit Libyen als Geschäftspartner nicht verderben. Antworten


Erich Richter

26.08.2009, 07:00 Uhr
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Von einem Bundesrat mit all seinen Beratern, welche Notabene vom Steuerzahler berappt werden, darf man erwarten, dass er sich angemessen verhält. Ich sag ja nicht, dass es ein zuckerschlecken ist, jedoch als BR muss man Kriesen wie diese oder den Fall UBS einfach besser managen. Ein Zeichen an die Damen und Herren der Bundesversammlung: nicht jeder taugt zum BR !! Antworten


Peter Schilter

26.08.2009, 06:48 Uhr
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Die wohl ersten Gedanken zu dieser Geschichte, die Sinn machen und auch glaubhaft sind. Antworten


Philippe Latscha

26.08.2009, 06:26 Uhr
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Endlich mal ein Interview, welches der Wahrheit recht nahe kommt. Was von Qaghafi zu halten ist, weiss die Welt schon lange. Sein einziger Trumpf ist das Öl, ansonsten ist er ein unkultivierter Gernegross. Herr Merz mag es zwar gut gemeint haben - Ambitionen will ich ihm an dieser Stelle mal nicht unterstellen... - aber die Aussenministerin zu übergehen ist mit keinem Wort zu rechtfertigen. Antworten


Richard Hennig

25.08.2009, 23:44 Uhr
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Leider hat diese Affaire eines gezeigt, der Bundesrat ist keine koherente Institution mehr, sondern eine Versammlung von 7 Persönlichkeiten die nur ihre eigenen Interessen vertreten. Im Ausland waren viele erfreut über den Mut der genfer Behörden als sie den Sohn Gadhaffis verhafteten. Jetzt lachen die meisten nur noch über die Schweizer Aussenpolitik. Antworten



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