Schweiz
Qadhafi verlangt von der Uno die Auflösung der Schweiz
Aktualisiert am 03.09.2009 228 Kommentare
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Was Libyens Staatschef Moammar al-Qadhafi bereits im Juli am G8-Gipfel in Italien forderte, hat er nun als formellen Antrag an die Uno-Vollversammlung gestellt. Dies berichtete die Berner Nationalrätin Christa Markwalder, Vizepräsidentin der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Nationalrates, heute in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens.
«Libyen hat den Antrag gestellt, dass an der Uno-Vollversammlung, die am 15. September beginnt, auch das Traktandum diskutiert werden soll, dass das schweizerische Staatsterritorium aufgeteilt und an die Nachbarländer verteilt werden soll», sagte Markwalder.
«Dem Image der Schweiz abträglich»
Konkret soll die Schweiz gemäss der Vorstellung von Qadhafi in Territorien aufgeteilt werden. Die Romandie soll an Frankreich gehen, das Tessin an Italien und die Deutschschweiz an Deutschland.
Libyen hat für ein Jahr den Vorsitz der Uno-Generalversammlung inne. Markwalder befürchtet, «wenn Libyen nun den Vorsitz mit negativer Werbung beziehungsweise gegen die Schweiz nutzen würde, wäre das sicher dem Image und der Reputation der Schweiz abträglich». Nun sei die Schweizer Diplomatie gefordert, damit es an der Uno- Vollversammlung nicht zu einem Eklat komme, erklärte die APK-Vizepräsidentin in dem TV-Beitrag.
Anne Peters, Professorin für Völkerrecht an der Universität Basel, gibt sich in dem Beitrag indes überzeugt, dass Qadhafis Antrag keine Chancen hat: Er verletze das Völkerrecht in krasser Weise, da er die Souveränität eines Staates angreife.
(oku/sda)
Erstellt: 03.09.2009, 09:58 Uhr
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228 Kommentare
Aber Frau Markwalder, da hat die UNO doch gar nichts zu melden. Staaten werden von anderen Staaten anerkannt oder nicht. Was ist mit all den Staatsverträgen auf nächster Ebene? Warum gehen Sie überhaupt auf so etwas lächerliches ein? Ausserdem ist es eher unwahrscheinlich, dass sowas überhaupt traktandiert wird, schliesslich hat auch die UNO Kommisionen und nicht nur die Vollversammlung. Antworten
Warum wird so etwas überhaupt in den Medien breitgeschlagen.Die Schweiz wird derzeit so geschüttelt, weil die Raffgier und der Grössenwahnsinn Ospels und Konsorten einen gewaltigen Imageverlust verursacht haben. Zusammen mit den neoliberalen SVP Ideologen, die von Ospel gesponsert wurden, verliess die Schweiz den Pfad der Tugend und solche Sachen sind nun die Rechnung dafür. Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




