Rassismuskommission: Minarett-Plakate gefährden den öffentlichen Frieden

Die Eidgenössische Rassismuskommission übt harsche Kritik am Plakat, das für die Anti-Minarett-Initiative der SVP und der EDU wirbt. Eine explizite Empfehlung spricht die Kommission allerdings nicht aus.

In ihrer Stellungnahme zuhanden der Städte kommt die die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) zum Schluss, die Plakate nährten Vorurteile, seien pauschalisierend und stellten den Islam global als negativ bedrohend dar.

Die Plakate suggerieren in den Augen der Kommission, dass von der hiesigen muslimischen Minderheit eine Gefahr ausgehe und man diese fürchten müsse. Es entstehe der Eindruck, dass die Muslime die Schweizer Bevölkerung beherrschen wollten, Frauen unterdrückten und die Grundrechte missachteten.

Dies komme einer Diffamierung der friedlichen muslimischen Schweizer Bevölkerung gleich und sei für den sozialen Zusammenhalt nicht förderlich, hielt die EKR in einem Communiqué fest. Damit habe das Plakat das Potenzial, den öffentlichen Frieden zu gefährden.

Sorgfältige Güterabwägung empfohlen

Die Kommission empfiehlt den Städten deshalb, «eine sorgfältige Güterabwägung zwischen Meinungsfreiheit, Diskriminierungsschutz und dem Schutz der schweizerischen Gesellschaft vor Hass fördernder Agitation» vorzunehmen.

Die Einschätzung der EKR hat politische Relevanz, weil mehrere Schweizer Grossstädte unsicher sind, ob sie das Plakat zulassen wollen oder nicht. Der Kanton Basel-Stadt und die Stadt Lausanne haben bereits entschieden, dass die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) keine Aushänge auf öffentlichem Grund anbringen darf.

St. Gallen dagegen hat das Plakat zugelassen. Zürich, Winterthur, Bern und Luzern wollten den Entscheid erst fällen, wenn der Bericht der EKR vorliegt. (sam/bru/sda)

Erstellt: 07.10.2009, 15:36 Uhr

54 KOMMENTARE

Cédric Fuchs

08.10.2009, 16:20 Uhr

Wer dieses Plakat für rassistisch hält, weil es Minarette und eine vermummte Person auf schweizer Boden zeigt, der muss ja für das Minarettverbot stimmen, denn dieses Plakat zeigt nur die islamische Religion.


Angelo Stoffel

08.10.2009, 15:46 Uhr

Müssen wir schon wieder aus lauter Angst dem Willen fremder Kulturen nachgeben, Arme Schweiz Wo sind deine Söhne???


Jürg Thoma

08.10.2009, 13:44 Uhr

Wenn wir soweit sind, dass wir die Meinung nicht mehr frei äussern können, ohne dass die die öffentliche Ruhe gefährdet ist, haben wir die (einseitige) Tolaranz zulange praktiziert. Setzen wir mit einem JA ein Zeichen, dass auch die linksgrünen Politiker merken, dass die Meinungs und Redefreiheit ein Stützpfeiler der Demokratie ist, den die Einwohner der Schweiz beibehalten wollen.


Andreas Egli

08.10.2009, 08:40 Uhr

Wir sehen Schattenrisse von Minaretten und eine verschleierte Frau vor einer Schweizer Fahne. Und die ERK und viele Bürger denken an Terror und Frauenunterdrückung. Woran mag das liegen?... Und dann kommen schamlose Politiker und wollen das Denken für die Bürger übernehmen und Plakate verbieten. Das ist der wahre Skandal. Trotzdem werde ich nein stimmen...


Rolf Glauser

08.10.2009, 08:14 Uhr

Verfassungs-garantierte Meinungsfreiheit ist das Eine; Plakate sind das Andere. - Ich bin alt genug und kann gut differenzieren, um mir meine eigene Meinung zu bilden und diese in einer Abstimmung auszudrücken. Zu viele Köche verderben den Brei..... und schädigen das Ansehen der Schweiz im In- und Ausland. Auch in Rom dürften die Alarmglocken schrillen, ebenso wie bei den Evangelikalen.


Peter Saner

08.10.2009, 07:41 Uhr

Wenn die Rassimuskommission die Plakate nicht als rassistisch qualifizieren kann oder will, so hat das eben mit konkreten, qualifizierenen Merkmalen zu tun. Diese sind nicht erfüllt. Ergo gibt die Kommission ein politisches Statement ab. Dies ist traurig und rechtsstaalich bedenklich!


Josef Trochsler

08.10.2009, 07:28 Uhr

Ob das Plakat nun zugelassen wird oder nicht spielt eigentlich keine Rolle mehr.Ohne Medien- und Presserummel wäre dieses Plakat, wie eine Waschmittelreklame, in der Unbeachtheit versunken.


Marc Wagnière

07.10.2009, 19:41 Uhr

In diesem Fall geht es ja eigentlich überhaupt nicht um die Meinungsfreiheit eines Menschan an sich, sondern um die Meinungsfreiheit von Gruppierungen, sprich Parteien vs. Städte. Somit hat doch eine Stadt genau das gleiche "Recht" ein Plakat abzulehnen (oder anzunehmen) wie eine Partei das Recht hat ihr Sujet zu plazieren. Meine freie Meinung dazu: die Plakatkampagne ist einfach unsägl. primitiv.


Jean Lenaux

07.10.2009, 19:38 Uhr

Wodurch qualifiziert sich die EKR eine Empfehlung abzugeben. Sicher nicht die suggestive Behauptung, die Minarette seien raketenähnlich. Dann sind Döner handgranatenähnlich! Ich hätte gesagt, dass die Übertreibung höchstens in der Menge der abgebildeten Minarette liegt. Plakate dürfen übertreiben! Verantwortliche die sich hinter dem EKR Urteil verstecken sind feige und erbärmlich.


Jean Lenaux

07.10.2009, 19:26 Uhr

Realsatiere: "Es entstehe der Eindruck, dass die Muslime die Schweizer Bevölkerung beherrschen wollten, Frauen unterdrückten und die Grundrechte missachteten." FACTS: Der Islam hat einen ausgeprägten missionarischen Auftrag, der mit Aggressivität verfolgt wurde und wird. Frauen werden massiv unterdrückt. Grundrechte? Siehe islamische Länder! Um so einen Unsinn zu formulieren braucht es keine ERK!


Abdul R. Furrer

07.10.2009, 18:46 Uhr

Wenn die Wahrheit angeblich diskriminierend und rassistisch ist, so liegt das nicht an denen, welche die Wahrhet aufzeigen ! Und kuschen vor möglichen Terrordrohungen kommt schon gar nicht in Frage. Gehen Si e endlich in Pension, Herr Kreis, und verschonen Sie uns mit weteren "Expertisen". Danke


Martin von Reding-Etter

07.10.2009, 18:42 Uhr

Güterabwägung, Meinungsfreiheit und Toleranz für die Einen, aber grenzenlose Freiheit und Intoleranz für die Anderen. Jetzt ist Zeit das ARG abzuschaffen. Es kann doch nicht sein, dass man nichts mehr sagen und werben darf, wenn es andere als die Christen betrifft. Bald stehen Minarette und Siechel auf jedem Gipfel oder Hügel wo es auch Kreuze hat. Warum? Weil wir Religionsfreiheit haben.


Willi Ammann

07.10.2009, 18:17 Uhr

Auf diese Bevormundung durch die ERK gibts nur eine Antwort: JA zur Initiative. Als weitere Konsequenz wäre die Abschaffung der "Vereinigung der Moralapostel" ins Auge zu fassen.


Hans Müller

07.10.2009, 18:03 Uhr

Die ERK ist jeglicher Kontrolle durch die demokratischen Mechanismen entzogen und kann ungestört Politik machen, ja Richter spielen. Das ist gefährlich.


Hans-Christian Müller

07.10.2009, 17:28 Uhr

@Peter Züllig: Was genau tun wir wem genau an? Um es kurz zu sagen: Schauen Sie sich bitte den Beitrag von Ben Müller (15:14 h) an. Es ist immer dasselbe. Bei der hitzigen Diskussion seinerzeit um einen muslimischen Friedhof in Zürich-Altstetten fragte sich die überwiegende Zahl hier integrierter Muslime, ob dies denn wirklich nötig sei. Und die Fundis befriedigen müssen wir ja wirklich nicht!!!


Erich Richter

07.10.2009, 17:27 Uhr

Wo ist hier bitte der Rassismuss versteckt ? Muslimische Frauen sehen so aus, auch die Form der Minarette stimmt. Zudem ist der Islam leider global als bedrohend anzusehen. Das haben sie sich jedoch auch selbst zuzuschreiben. Der Islam macht heute das, was das Christentum im 14. Jahrhundert falsch gemacht hat: zum Teil fanatische Glaubenskriege im Namen Allahs: moderne Conquista.


Peter Wenger

07.10.2009, 17:27 Uhr

@Maria Manser: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Aber das darf man im eigenen Land ja bald nicht mehr sagen. Soweit haben wir es gebracht, mit der einseitigen Toleranz....


Hans Müller

07.10.2009, 17:24 Uhr

Am amüsantesten finde ich die Begründungen zum Verbot des Plakates. Yverdon hält zur Zeit die Spitze: "Yverdon .. verbietet sie, weil sie einen Zusammenhang zwischen Muslimen und Terroristen herstellten." Diesen Zusammenhang kann man nur aus dem Plakat lesen, wenn man ihn vorher hinein-interpretiert hat. Allmählich denke ich, dass diese Leute ihre eigenen Ängste auf andere projizieren.


Gisela Niedermann

07.10.2009, 17:20 Uhr

Die SVP hat schon lange, als einzige Partei, die Abschaffung dieser Kommission gefordert! Hoffentlich geht das Begehren jetzt endlich durch.


Maria Manser

07.10.2009, 17:08 Uhr

"..gefährdet den öffentlichen Frieden.."??? Liebe EKR, wir Schweizer hätten wohl schon lange allen Grund, für öffentlichen Unfrieden zu sorgen, wenn man sieht, wie viele unserer "Gäste" mit uns Gastgebern umspringen und unsere Regeln mit Füssen treten. Ich denke, der öffentliche Friede wird vor allem dann gefährdet, wenn korrekt zustande gekommene Initiativen abgeblockt werden.


Hannah Einhaus

07.10.2009, 17:06 Uhr

Die EKR könnte auch guten Gewissens ein explizites Verbot empfehlen, denn das Plakat erfüllt alle Kriterien von Diffamierung. Es trägt nicht zur Meinungsbildung bei, sondern hetzt mit einfachen Symbolen das Stimmvolk gegen eine Personengruppe unserer Bevölkerung auf. Wer das unter dem Label Meinungsfreiheit gelten lässt, ist Diskriminierungen nicht abgeneigt oder naiv. Auch Freiheit hat Grenzen.


Markus Burri

07.10.2009, 17:02 Uhr

Warum äussern sich einige muslimische Gruppen in der Schweiz positiv zur Initiative? Weil sie diese Unterdrückung in ihren Heimatländern erlebt haben und hier in Freiheit leben wollen. Sie wissen, dass das Minarett unweigerlich den Muezzin nach sich zieht. Alles, was in Sicht- und Hörweite ist, wird als Islamisches Herrschaftsgebiet betrachtet. Leider sind wir westlichen Humanisten blind.


Bruno Mair

07.10.2009, 16:47 Uhr

Das Plakat provoziert. Basta! Sonst würde nicht so angeregt diskutiert. Es wundert nicht wenn eines Tages auf Grund unnötiger "Hetzerei" die "Extremisten" noch mehr auf den Plan gerufen werden. Immer ein bisschen mehr Öl in das Feuer giessen. Deutschland hat nach Recherchen der ARD 200 potenzielle "Schläfer" auf Abruf. Die machen vielleicht eines Tages auch vor der Schweiz nicht halt ...


Hans Müller

07.10.2009, 16:47 Uhr

Die Logik der ERK geht so: Ein Plakat mit Minarett & Burka & "Stopp" diskriminiert ALLE Muslime als gefährlich. Also: Ein Plakat mit Auto & junger Mann & "Stopp" diskriminiert ALLE jungen Autofahrer als Raser. Ein Plakat mit Mann & Frau mit blauem Auge & "Stopp" diskriminiert ALLE Männer als gewalttätig. Bireweich, diese Logik.


Werner Meier

07.10.2009, 16:46 Uhr

Weder Initiative noch Plakate sind toll, aber die Leute sollen sich ausdrücken können. Statt verbieten muss man halt mit diesen Menschen diskutieren und ihnen die Argumente erklären. Zur Erinnerung: Wir leben hier im 21. Jahrhundert, in einem säkularen Staat (Religion und Kirche hat darin nichts verloren), die Schweiz besteht nicht mehr nur aus Hellebarden und Musigwälle.


Gerhard Keller

07.10.2009, 16:46 Uhr

Der Friede ist durch verschleierte Frauen und den damit ausgedrückten Machtaspekt durch muslimische Männer gefährdet oder durch Zwangsehen wenn junge Frauen erschossen werden die den von der Familie ausgewählten Partner nicht wollen. Fehlt nur noch dass die ERK das Recht auf die Burka postuliert. Ein Blick auf die gesellschaftliche Segregation in Deutschland offenbart jedenfalls nichts Gutes.


Georg Balmer

07.10.2009, 16:43 Uhr

Wenn die Muslimen in westeuropäischen Ländern Allianzen bilden und sich in ihrer Heimat dafür stark machen, dass christliche Länder auch christliche Türme bauen dürfen, sobald die Christen in muslimischen Ländern nicht mehr verfolgt fühlen, sich Priester nicht mehr verstecken müssen und Christen nicht mehr verfolgt und ermordet werden, wenn das eintrifft, dann stimme ich auch NEIN. So aber nicht.


Roman Günter

07.10.2009, 16:32 Uhr

Gion Saram, vielen Dank! Genau darum geht es hier. Das EKR beurteilte nicht nur das Plakat sondern auch gleich noch die Initiative. Ich habe mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass viele Miteidgenoss(in)en ein etwas verschobenes Demokratieverständnis haben. Wir laufen in Gefahr, dass einige die Initiative aus Trotz annehmen werden.


Renzo Venini

07.10.2009, 16:28 Uhr

Keine Frage das Plakat ist unseres Landes nicht würdig und gehört verboten. Was mich irritiert, ist dass das Bild jeden Tag in der Presse erscheint und genau die pblicity bekommt, welche die Urheber sich wünschen. Wäre ich einer davon, ich würde mir ins Fäustchen lachen. Meine Bitte an die schreibende Zunft: Nehmt das Bild weg und lasst Kreativität walten was anstatt dessen gezeigt wird.


majo naef

07.10.2009, 16:23 Uhr

Rassismus ist das bestimmt nicht. Der Islam ist keine Rasse sondern eine Religion. Eine Religion unter vielen. Nichts besonderes.


Peter Züllig

07.10.2009, 16:20 Uhr

Was bitteschön hat die Unterdrückung von Frauen in fremden Ländern, fehlende Religionsfreiheit in fremden Ländern oder Verstümmelung in fremden Länder in einer Diskussion über Minarette und Plakete in der Schweiz zu tun? Der mit Abstand überwiegende Teil der Schweizer Muslime befürworten die Demokratie und Schweizer Gesetze. Warum also tun wir ihnen genau das an, was wir anderen Ländern vorwerfen?


Friedrich Lorenz

07.10.2009, 16:17 Uhr

Im vorauseilenden Gehorsam sind wir Weltmeister. Jetzt haben wir bald Grund für die 3. Entschuldigung innert 5 Wochen.


Mela Dittrich

07.10.2009, 16:10 Uhr

Meinungsfreiheit hat Grenzen,wie jede andere Form der Freiheit auch - dort,wo sie die Freiheit anderer einschränkt.Aggressives oder rasistisches Gedankengut können in unserer modernen rechtsstaatlichen Gesellschaft nicht geduldet werden!So einfach ist das.An der Urne dagegen vorzugehen mag zwar legitim sein,aber dass nicht vorher schon klar gemacht wird,dass Rassismus nicht geht,das ist schändlich


Binja Minder

07.10.2009, 15:58 Uhr

@rainer hans: Es ist nicht verboten eine eigene Meinung zu haben. Jedoch sollte man auch wissen, auf welche Art und Weise man diese kund tut. Das Plakat suggeriert eine Invasion der Minarette in der Schweiz inklusive düsterer und bedrohlich wirkender Person. Diese Darstellung verzerrt die Tatsachen ist übertrieben & reiht sich in die typischen unnötig angstschürenden früheren Darstellungen derSVP


Heinz Frey

07.10.2009, 15:58 Uhr

Die Meinungsfreiheit ist höher zu werten als die subjektive Einschätzung, was uns das Plakat vielleicht sagen könnte. Wenn Basel-Stadt sagt, es sei klar rassistisch und St. Gallen sagt, es sei klar nicht rassistisch, dann müssen doch bei jedem verfechter der Meinungsfreiheit (MF) die Alarmglocken läuten. Die MF ist zu wichtig, als dass sie subjektiven Einschätzungen weichen sollte.


Kurt Leu

07.10.2009, 15:57 Uhr

Für diese Kommission (EKR) ist anscheinend Rassismus in der Schweiz eine ganz einseitige Sache. Aber was leiden eigentlich wir Schweizer darunter.Immer werden wir nur angeschultigt! Frage mich was wir noch Alles erdulden müssen! Darum Meinungsfreiheit und Abschaffung dieser Kommission.


Rudolf Kunz

07.10.2009, 15:54 Uhr

Der Komentar der ERK sowie die Plakatverbote sind nur ein Steilpass zugunsten der SVP.


Alain Mohler

07.10.2009, 15:48 Uhr

Wo haben wir uns hin entwickelt, wenn dieses Plakat den öffentliche Frieden gefährdet? Dürfen wir keine eigene Meinung mehr haben? Muss es immer den Anderen gefallen was wir machen und denken. Ein Land wo so wenig Eigenständigkeit und Selbstachtung hat ist besser wenn man es an die Nachbarländer aufteilt. Wir machen wirklich für jeden den Bückling.


Thomas Engel

07.10.2009, 15:37 Uhr

Minarettplakate gefährden den öffentlichen Frieden. Die EKR denkt also, dass durch die Plakate die Schweiz zum Ziel von Repressionen muslimischer Seite werden könnte? Grundfalsch, wer deshalb Nein stimmt. Die Initiative verletzt die Glaubensfreiheit nicht. Für unser aller Freiheit ein Ja zur Minarett-Initiative am 29. November!


Markus Amgarten

07.10.2009, 15:23 Uhr

Immer mehr in Burkas verhüllte Frauen sieht man in den Städten. Was also bitte schön soll daran diskriminierend sein, weinn ein Bild einer solchen Frau auf einem Plakat erscheint? Es entspricht ja nur der Tatsache. Wäre es auch diskriminierend einen Appenzeller mit Sennen-Käppli abzubilden? Denn es laufen ja auch nicht pauschal alle Schweizer mit einem solchen Käppli durch die Gegend!


Roger Meier

07.10.2009, 15:20 Uhr

Tatsächlich haben wir alle bemerkt, dass es bei der Meinungsfreiheit Grenzen gibt. Wiedereinmal zeigt uns eine eidgenössische Kommission, wie wir zu denken haben und worüber wir unsere Meinung nicht kundtun dürfen. Ist dies noch ein freies Land? Ch.Geiser hat recht, dies grenzt effektiv an Diktatur!


Thomas Meier

07.10.2009, 15:19 Uhr

Liebe Linke Politiker und Kulturschaffende. Wenn Muslime ein Fussballspiel gegen den Klub Paris Foot Gay wegen ihren sogenannten "Prinzipien" absagen, ist das nicht Rassistisch? Ihr Lieben und Netten, DAS und mehr könnte auch Euch treffen wenn Politiker euresgleichen weiterhin den Kniefall von der zunehmenden, zugewanderten Religion/Kultur vollzieht und die Medien als Sprachrohr dazu benützen


Laurens van Rooijen

07.10.2009, 15:19 Uhr

Wer keinem freiheitlichen Freiheits-Begriff huldigt, der wird einsehen müssen, dass jede Freiheit ihre Grenzen hat (dort, wo die Freiheit des nächsten tangiert ist) und Verantwortung nach sich zieht. Beides scheint den Minarettsverbots-Initianten nicht einzuleuchten. Lässt sich ihr Anliegen denn nicht so vermitteln, dass es weder beleidigend noch unappetitlich wird? Oder gehts nur ums Provozieren?


Martin Schneider

07.10.2009, 15:19 Uhr

Wo ist denn hier bitte sehr das Gutachten, resp. die wissenschaftliche, objektivierte Grundlage?? Das ist doch einfach eine weitere (vorhersehbare) Meinung... das soll nun den Gemeinden in ihrem Entscheidungsprozess helfen? Ich find's ja schon echt genial, dass diese Experten es schaffen festzustellen, dass ein Plakat PLAKATiv ist. Vielen Dank für diese erstaunliche Erkenntnis...


Basil Meier

07.10.2009, 15:18 Uhr

Wer erwartet Anderes von der bürgerlichen Partei?


Peter Gutknecht

07.10.2009, 15:15 Uhr

Die eidg. Rassismuskommission kämpft gegen das Plakat, meint aber eigentlich die Initiative. Das Plakat sei pauschalisierend: jedes Plakat ist pauschalisierend. Das Plakat suggeriere, Frauenrechte würden unterdrückt: wieso ?: schaut Euch doch die stolze Frau in ihrem schönen Tschador an. Wenn die Rassismuskommission darin Unterdrückung sieht, ist sie eben der Meinung, der Islam sei frauenfeindlich


Martin Müller

07.10.2009, 15:15 Uhr

Ich kenne keinen einzigen Grund warum das Plakat verboten werden soll? Es wird eine Frau mit Burka und einige Minarette abgebildet. Was ist daran schlimm? Braucht es um einen Glauben zu "leben" in Minarett? Ich glaube kaum.


Ben Müller

07.10.2009, 15:14 Uhr

«Dies kommt einer Diffamierung der friedlichen muslimischen Bevölkerung gleich»... interessante Aussage. Sprach gestern abend mit Muslimen die dieser Gruppe angehören. Diese fühlen sich überhaupt nicht diffamiert, die meisten von ihnen lehnen Minarette als agressive Symbole (ihre Worte!) ebenfalls ab. Habe das Gefühl diese Kommission kommissioniert um der Kommission willen....


Christoph Geiser

07.10.2009, 15:12 Uhr

Die ERK kann gar nichts anderes sagen, sie will ja ihre Legitimation behalten. Meinungsfreiheit die Grenzen kennt, ist keine Meinungsfreiheit mehr. Das ist der Anfang einer Diktatur.


Marcel Schmid

07.10.2009, 15:11 Uhr

Ist es denn nicht diskriminierend wenn Frauen in einem liberalen Land eine Burka oder ein Tschador tragen müssen? Sollte man nicht eher gegen diese Unterdrückung der Frauen etwas unternehmen?


Daniel Gantenbein

07.10.2009, 15:08 Uhr

Für die Rassismus-Kommission gäbe es durchaus wichtige Aufgaben. Warum etwa hat sich diese Kommission noch nie mit den täglichen Menschenrechtsverletzungen in islamischen Staaten befasst? Dort geht es nicht um ein Plakat, sondern um Menschenleben, Verstümmelungen, Unterdrückung und Folter. Dort werden tatsächlich Minderheiten bedroht, verdrängt und auch ermordet.


Gion Saram

07.10.2009, 15:05 Uhr

Eine Initiative, die gezielt religiöse Bauten einer Minderheit verbieten will, ist per se bereits diskriminierend. Nachdem der Bundesrat sich entschloss, die Initiative für rechtsgültig zu erklären, ist es paradox nun die Abstimmungsplakate zu verbieten, weil sie den Inhalt der Vorlage plakativ illustrieren. Die ERK würde besser auf die Vernunft der Wähler vertrauen und einfach schweigen.


Hans-Christian Müller

07.10.2009, 14:56 Uhr

Die Stellungnahme bestätigt nur, wie gut auf das Team des Herrn Professor Kreis verzichtet werden könnte. Wo liegt denn der Unterschied, ob Frauenrechtlerinnen oder die SVP die Unterdrückung der Frau im Islam anprangern? Es wird Verhalten kritisiert und keine Minderheit diskriminiert! Genau dasselbe gilt für die Minarette, die kein Erfordernis für die Ausübung des Glaubens darstellen.


rainer hans

07.10.2009, 14:52 Uhr

die ekr brauchen wir so wie die faust aufs auge, noch eine unnötige kommission die für nichts bezahlt wird, wann wird eigentlich auf die befindlichkeiten der schweizer geachtet, haben wir auch eine kommission die uns verteidigt! zunahme der steuern, schulden, gewalt etc. unter dem deckmantel des krampfhaften multikulti gutmenschentums. es ist verboten eine eigene meinung zu haben



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