Schweiz

Rassismuskonferenz: Auch Polen nicht dabei

Aktualisiert am 20.04.2009 181 Kommentare

Polen hat in letzter Minute seine Teilnahme an der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf abgesagt. Es gebe Anlass zu der Befürchtung, dass die Konferenz «ausgebeutet» werde.

Bereits die erste Anti-Rassismus-Konferenz 2001 im südafrikanischen Durban sei zum Forum «unzulässiger Erklärungen» gemacht worden, die dem Geist des Respekts vor Anderen und der religiösen Toleranz zuwiderliefen, teilt das polnische Aussenministerium mit.

Zuvor hatten auch Deutschland, Israel, die USA, die Niederlande, Australien und Neuseeland und Italien abgesagt. Die Schweiz, Frankreich und Grossbritannien dagegen sagten zu.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad traf gestern Abend in Genf ein. Er hat den Holocaust wiederholt als «Mythos» bezeichnet und die Vernichtung Israels gefordert.

Die Konferenz soll heute um 10 Uhr mit einer Rede von Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon eröffnet werden und bis zum Donnerstag dauern. (bru/sda)

Erstellt: 20.04.2009, 10:09 Uhr

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181 Kommentare

Peter Krebs

20.04.2009, 15:52 Uhr
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sich treffen heisst noch lange nicht, die ansichten seines gegenübers zu teilen.. es wäre nett von den amerikanern, den israelis (und einigen voreiligen kritikern hierzulande) in zukunft einen kleinen hinweis zu geben, wenn die schweiz - wieder mal - versucht, den amerikanern die kastanien aus dem feuer zu holen. die usa wollen schliesslich ihre journalistin frei haben und kritisieren uns nicht. Antworten


Ernst Pauli

20.04.2009, 13:05 Uhr
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Es scheint, dass hier öfter die gleichen Personen unter verschiedenen Namen schreiben. Zu sehr gleichen sich bestimmte Beiträge (...ich schäme mich etc.). Zudem haben unsere Banken sich schon mit weit grösseren "Diktatoren" eingelassen und da hat sich kaum jemand darum gekümmert. Menschenrechte werden sowohl in Israel wie auch im Iran nicht hochgehalten. Antworten



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