Anti-Rassismuskonferenz: Ban Ki-moon ist enttäuscht über die vielen Absagen
Aktualisiert am 20.04.2009 15 Kommentare
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Ban Ki-moon rief zu Toleranz auf. «Wenn Toleranz und Respekt gegenüber Verschiedenheit unser Ziel ist, müssen wir diese Gelegenheit hier ergreifen», sagte er.
Er sei aber auch enttäuscht, dass Rassismus trotz jahrzehntelanger Bemühungen anhalte. Keine Gesellschaft, sei sie gross oder klein, reich oder arm, sei dagegen immun. «Wir träumen davon, uns in eine neue Richtung zu bewegen, aber zu viele von uns haften an der Vergangenheit.»
«Rassismus ist eine Leugnung der Menschenrechte», erklärte Ban weiter. Dies könne institutionalisiert werden, wie der Holocaust den Menschen immer in Erinnerung rufe.
Heute gebe es neue Formen wie Menschenhandel. Flüchtlinge, Asylsuchende, Migranten und Papierlose würden zunehmend stigmatisiert und verfolgt. «Diskriminierung geht nicht von selbst weg, sie muss bekämpft werden», sagte Ban.
Andernfalls könne sie Ursache für soziale Unruhen und Gewalt sein. Wenn die heutige Wirtschaftskrise nicht korrekt gehandhabt werde, könne sie zu einer politischen Krise mit sozialen Unruhen und geschwächten Regierungen führen, warnte er.
Ban rief dazu auf, die Armut zu bekämpfen. Der Zusammenhang zwischen Armut, Unterentwicklung und Diskriminierung sei offensichtlich. (bru/sda)
Erstellt: 20.04.2009, 13:46 Uhr
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15 Kommentare
Obschon das Anliegen absolut berechtigt ist, war und bleibt diese Konferenz eine Farce, solange diktatorische Staaten, welche selber die Menschenrechte mit Füssen treten, sie als Podium für ihre eigenen rassistischen Ergüsse missbrauchen. Die UNO zeigt einmal mehr, dass sie vollkommen unfähig ist, der bitteren Realität ins Auge zu blicken. Die Krokodilstränen von Ban Ki-moon sind unglaubwürdig. Antworten
Würde der TA die 25 Punkte publizieren die die Int. Presse einhalten "muss" so würde dem Leser schnell klar werden wie der Holocaust für Israel dienlich gemacht wird. Als Beispiel: 2. Weder Palästinenser noch Libanesen haben das Recht sich zu verteidigen. Dies muss immer als „Angriff“ umformuliert werden. 13. Israelische Bombenangriffe sind grundsätzlich als „chirurgische Eingriffe“ zu bezeichnen. Antworten





