Rechtsextremist Le Pen kopiert SVP-Plakat
Die Ähnlichkeiten sind zu eindeutig: Die Gestalter des Plakats gehen mit rechtlichen Schritten gegen die Nachahmer vor.
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Die Werbeagentur, welche die Anti-Minarett-Plakate für die SVP kreiert hatte, will rechtlich gegen die Partei von Le Pen vorgehen. «Das ist Diebstahl», ärgerte sich Alexander Segert, Geschäftsführer der Werbeagentur Goal, in einem Interview in der Westschweizer Tageszeitung «La Liberté» vom Donnerstag. Die Agentur werde mit allen Mitteln gegen die Ideen-Klauer vorgehen.
Man wolle nicht, dass die Plakate von anderen Parteien und Gruppierungen instrumentalisiert oder verfälscht würden, sagte der Chef der Werbeagentur. «Wir haben noch nie für den FN gearbeitet. Und werden das auch nie tun.»
Werbung für Le Pen
Das französische Plakat trägt den Titel: «Nein zum Islamismus». Es stammt von der Parteijugendorganisation des FN der Region Provence-Alpes-Côtes-d'Azur. Sie wirbt mit dem Plakat für Jean-Marie Le Pen bei den anstehenden Regionalwahlen im März, wie auf ihrer Webseite zu lesen ist.
Nicht zum ersten Mal werden Plakate von Alexander Segert, die er für SVP-Kampagnen kreiert hatte, von rechtsextremen Parteien übernommen. 2007 hatte die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) das SVP-Plakat zur Ausschaffungsinitiative für ihre eigene Kampagne im Bundesland Hessen kopiert. Auf dem SVP-Plakat waren drei weisse Schafe zu sehen, die ein schwarzes Schaf aus der Schweiz warfen. (mrs/sda)
Erstellt: 25.02.2010, 22:59 Uhr
































