Referendum gegen neue AKW
Aktualisiert am 04.12.2008 28 Kommentare
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Das Stimmvolk müsse über die verfehlte Atompolitik entscheiden, teilte die Allianz mit. Den drei Stromkonzernen Axpo, BWK und Atel gehe es nicht um die Versorgungssicherheit, sondern um die Maximierung ihres Profits und Umsatzes. Durch den geplanten Bau neuer Atomkraftwerke werde die Entwicklung einer sicheren Stromversorgung mit erneuerbaren Energien verhindert, schreibt die Allianz weiter.
Die Atomenergie sei veraltet und risikoreich und schaffe mehr Probleme als solche zu lösen. Dies zeigten etwa die diesjährigen Störfälle in Frankreich und Slowenien. Das Atommüllproblem sei weltweit noch immer ungelöst. Weil der Brennstoff Uran in der Schweiz fehle, erhöhe die Schweiz durch neue AKW zudem die Abhängigkeit vom Ausland. Der geforderte Bau gleich drei neuer AKW stelle einen massiven Ausbau der Atomenergie dar, schreibt die aus 32 Umweltorganisationen, Parteien und Interessengruppen bestehende Allianz und fügte an: «Axpo und BWK, mehrheitlich im Besitz der Kantone, generieren mit einer Quasi-Staatsgarantie Gewinne und überlassen Risiken und Abfälle der Gemeinschaft.» Indem neue AKW gebaut würden, verpasse die Schweiz die grosse Chance, die die Investition in Wind- und Solarenergie wirtschaftlich bieten würde, hiess es weiter. (se/ap)
Erstellt: 04.12.2008, 12:01 Uhr
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28 Kommentare
Schneidet den Grünen und AKW gegner und wie sie alle heissen die Stromleitung ab, dann brauche wir kein neues AKW zu bauen, dann reicht der Strom für die anderen noch lange. Man verlangt mehr ÖV und alles, hat aber noch nicht bemerkt das Tram , Bahn etc . mit Strom funktionieren. Antworten





