Rekrut bleibt verschollen – Suche eingestellt
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Eingestellt wurde die Suche wegen Erschöpfung der Einsatzkräfte und wegen des trüben Wassers, wie Armee-Sprecher Daniel Reist auf Anfrage sagte. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse kamen die acht aufgebotenen Taucher nicht unter der Wasseroberfläche zum Einsatz, sondern halfen mit, von Booten aus zu suchen. Morgen soll die Suche fortgesetzt werden.
Insgesamt 50 Angehörige der Armee und der Seepolizei des Kantons Bern sind im Einsatz gestanden.
Jetzt ist klar: Rekrut badete in der Aare
Der Durchdiener im Katastrophenhilfe-Bereitschaftsdienst der Armee hatte am Dienstag die Mittagspause für ein Bad in der Aare benutzt. Sein Verband war bei Aarwangen mit Vorbereitungsarbeiten für einen nationalen Pontonierwettkampf beschäftigt.
Zusammen mit zwei Kollegen stieg er ohne Schwimmweste in den Fluss. Als er in Schwierigkeiten geriet, schaffte er es nicht mehr ans Ufer. Das ergaben die ersten Ermittlungen der Militärjustiz.
Laut Reist suchten die Einsatzkräfte einen 3,7 Kilometer langen Abschnitt der Aare bis zum Flusskraftwerk Wynau ab. Dort wurde das Wehr sofort geschlossen, als die Nachricht vom Unfall kam. Es ist laut Reist «weitestgehend ausgeschlossen», dass der Vermisste weiter flussabwärts abtrieb.
Mit Risiken bewusst umgehen
Der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann, liess am Mittwoch auf der Internetseite der Armee eine Botschaft aufschalten. Darin appelliert er an die Selbstverantwortung der Armeeangehörigen. Diese bestehe auch darin, mit Risiken bewusst umzugehen.
Aufgeschaltet wurden auch bestehende Weisungen zu Arbeiten von Armeeangehörigen am Wasser. Daraus geht hervor, dass Soldaten in Pausen nur geführt schwimmen dürfen. (bru/sda)
Erstellt: 27.05.2009, 20:06 Uhr





