Schweiz
SBB-Mitarbeiter nehmen den Bahn-Kunden die Sitzplätze weg
Von Andreas Valda. Aktualisiert am 27.05.2009 170 Kommentare
Für 13.80 mit Halbtax nach Bern
Wer gestern den Onlinefahrplan von Zürich nach Bern konsultierte, stiess auf ein grosses Prozent-Zeichen. Daneben stand «Nach Bern ab 17.40 Franken» und darunter «Beschränkte Anzahl Sparbillette verfügbar. Jetzt zugreifen!». Der billigste Preis war gestern für Freitagmittag eine Halbtaxfahrt einfach für 13.80.
Die SBB sagten gestern, dass bis zu 100'000 Sparbillette pro Tag angeboten würden. «Die Kunden profitieren von Rabatten bis zu 60 Prozent. Diese Angebote sind hauptsächlich auf SBB-Direktverbindungen und Züge erhältlich, die ausserhalb der Stosszeiten verkehren.» Der Haken: Die Käufer müssen sich zuerst bei der SBB registrieren lassen.
Der ehemalige SBB-Mitarbeiter schrieb dem «Tages-Anzeiger»: «Im IC 810 ab 7 Uhr von Zürich nach Bern ist es am schlimmsten: Die erste Klasse ist voll von Eisenbahnern und Parlamentariern! Beide Kategorien fahren mit dem Gratis-Generalabo.» Der Mann schätzte den Anteil der Mitarbeiter des öffentlichen Verkehrs auf 25 Prozent und ärgerte sich über ihr Verhalten: «SBB-Mitarbeiter können ein ganzes Abteil unterhalten und Informationen liefern, was im Betrieb läuft oder geplant ist und sich über andere Mitarbeiter sowie Kunden auslassen.»
Er hat sich nur wenig getäuscht. Nicht der 7-Uhr-Zug ist «am schlimmsten», sondern ein Zug zuvor: «Der Frühzug um 6 Uhr ab Zürich weist in der 1. Klasse einen Anteil von 19 Prozent aus», schreiben die SBB in einer Stellungnahme. Im 7-Uhr-Zug stammen immerhin 14 Prozent aller Erstklassbillette von Mitarbeitern des öffentlichen Verkehrs. Die durchschnittliche Auslastung zwischen 6 und 9 Uhr beträgt laut SBB 11 Prozent. In der zweiten Klasse sind es 2,4 Prozent.
Brisante Befunde
Diese Befunde sind brisant. Denn Passagiere klagen über randvoll ausgelastete Züge, sodass manche ihre Fahrt stehend im Gang oder auf der Treppe sitzend absolvieren müssen. Die SBB präzisieren, dass es sich nicht nur um eigene Mitarbeiter handle, sondern generell um Angestellte des öffentlichen Verkehrs. Die Zahlen basieren auf der Erfassung des sogenannten Generalabonnements Fahrvergünstigung Personal (GA-FVP). Seit 2007 erhalten es alle Angestellten, die bei einem ÖV–Betrieb zu mindestens 50 Prozent arbeiten. Sie bezahlen mehrheitlich nichts dafür. Die SBB betonen, dass der Ausweis «nicht gratis ist», sondern Teil des Gehalts und als solcher werde er «als Einkommen versteuert».
Klar ist: Die Morgenspitze wird nicht nur von SBB-Mitarbeitenden verursacht. Von den 3800 Stellen der Bundesbahnen in Bern sind lediglich 198 von in Zürich wohnhaften Leuten besetzt. «Würden alle ‹Zürcher› SBB-Mitarbeiter den Intercityzug ab 7 Uhr in Zürich nehmen, würden diese maximal 13 Prozent der verfügbaren Plätze belegen», schreibt die SBB.
Laut internen SBB-Quellen ist auf Konzernebene eine heftige Debatte entbrannt, wie der hohen Auslastung mit FVP-Fahrausweisen zu begegnen sei. «Mitarbeiter sind aufgefordert, den Sitzplatz freizugeben, wenn zu wenig Plätze für die Kunden zur Verfügung stehen», schreiben die SBB. Das Mitarbeitermagazin «SBB-Zeitung» wollte in seiner jüngsten Ausgabe einen Bericht publizieren, der diese Regel in Erinnerung ruft. Doch der Artikel wurde im letzten Moment gestoppt, «auf Einwirken von ganz oben», so ein Insider. Dem Vernehmen nach, «weil der Konzern eine offizielle Haltung zu diesem Problem erst erarbeiten muss».
Gruppen und Rentner verlagern
Die Sorge ist vor dem Hintergrund zu verstehen, dass die SBB mit Hochdruck nach Lösungen suchen, wie die Spitze zur Hauptverkehrszeit zu brechen wäre. Zum einen prüfen sie günstigere Tarife für Fahrten nach 9 Uhr, mit dem Ziel, den Verkehr auf schwach ausgelastete Tageszeiten zu verlagern. Bereits lanciert worden sind Billigtickets.
Zum anderen besteht Potenzial für die Verlagerung nach 9 Uhr bei Gruppenreisen, für Rentnerausflüge und für Fahrten von Käufern eines Tages-GA der Gemeinden, das für 35 bis 40 Franken verkauft wird und «viel zu günstig ist im Vergleich zu einfachen Streckenbilletten». Die SBB verhandeln dem Vernehmen nach auch mit Schulen und mit dem Militär: Bei Schulen steht ein späterer Schulbeginn zur Diskussion, beim Militär besser koordinierte Truppenabgänge, damit Freitagabendzüge weniger überfüllt sind. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 27.05.2009, 11:46 Uhr
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170 Kommentare
@ Th. Wenger: Soll ich mich mit meinen 2 Kids (3/1,5) zu Hause verschanzen, nur weil Sie sich am Kinderwagen stören? Wohl kaum! Freiwillig zwängt sich niemand mit Kinderwagen und Kind in einen vollen ÖV, glauben Sie mir! Und wenn SIE was dagegen haben, dann gehen halt Sie zu Fuss oder nehmen das Rad, so einfach geht das! Seien Sie doch etwas toleranter, ich bins ja auch! Kinder sind unsere Zukunft Antworten
Und da SBB Mitarbeiter niedere Menschen sind sollen sie stehend fahren damit die Mitarbeiter und Chefs anderer Firmen es bequem haben? Versteh ich irgendwie nicht. Sind SBB Mitarbeiter etwa per se niedere Menschen? Ein Banker kann Millionen Boni rechtfertigen, ein "Bähnler" nicht mal ein 1. Klassen Billet? Der Kapitalismus ist doch einfach nur sauglatt! ;) Antworten
Für mein Dafürhalten haben die SBB die ungenügendsten Billettkontrollen auf dem Schweizer Bahnnetz. Bin kürzlich von Zürich nach Kreuzlingen in einem direkten IR Zug gefahren. Auf eine Fahrzeit von 70 Minuten keine Kontrolle. Der Zug führte nur 2 Erstklass und 5 Zweitklasswagen. Dies an einem Werktagvormittag mit wenig Reisenden. Es waren Touristen in der 1.Kl. die eine Information benötigten. Antworten
Ich kann Peter Rebsamen nur zustimmen, wenn sich die Bähnler dementsprechend benehmen. Die Uniform dabei zu tragen, sehe ich nicht als schlimm an. Aber den Wagen laut unterhalten darf nicht sein. Ausserdem könnte man noch etwas erreichen, indem das Personal für die Problematik sensibilisiert wird. Die meisten verstehen das auch. Nur einige wenige wollen nix wissen. Da kann man aber sanktionieren Antworten
genauso verdient wie alle anderen auch. dennoch wird darüber dikutiert ob man uns das Sitzen in den Zügen "verbieten" will. Wenn man dan den ganzen tag mit Unfreundlichen, Beleidigenden und Gewalttätigen Kunden zu tun hat interessiert das keine S**. Im Gegenteil man wird noch Kritisiert wenn man mit Kollegen darüber diskutiert um seinen Frust los zu werden. Und Jeder mekert doch über den Arbgeb. Antworten
Ich gönne jedem Mitarbeiter der SBB eine Fahrt in der 1. Klasse. Dies jedoch nur, wenn er sich auch erstklassig benimmt und entsprechend angezogen ist. Die Fahrt in der 1. Klasse in der SBB-Uniform und sogar in den orangefabrigen Ueberkleidern (wobei diese manchmal noch verdreckt sind) kann ich nicht tolerieren. Antworten
Ich denke, hier wird aus einer Fliege ein Elefant gemacht. DIE Eisenbahner sind bestimmt nicht das Problem, zumal es DIE Eisenbahner auch gar nicht gibt. Sie sind höchstens die Spitze des Eisbergs. Klar, es gibt auch Eisenbahner, die sich daneben benehmen. Das eigentliche Problem sind aber die Kapazitäten. Deshalb liebe Politiker, baut die Bahn aus. Mehr LSVA-Geld für Infrastruktur-Ausbau. Antworten
Eine einfache mögliche Lösung. Die SBB verkauft zusätzlich Sitzabos (= reservierter Sitz) in der 1. Kl. Diese gibt es nur im normalen Angebot und nicht speziell für FVP-ler. 1) Damit werden alle gleich gestellt. 2) Die SBB hat ein zusätzliche Geldquelle. Das SBB Ticket berechtigt ja sowieso nur zur Beförderung nicht ein Sitz. Damit stellt sich die Frage wieso 1.K teurer als 2 Kl ist. Antworten
Warum schreibt niemand über die Dienstwagen in der "geliebten" Privatwirtschaft, die dann auch fürs Einkaufen und Privatausflüge verwendet werden dürfen? Keine Servicekosten, keine Reparaturkosten, keine Autosteuern, Benzin bezahlt. Hey! Die FVP Besitzer sind ja die Dummen denn die kommen mit spendierten 3000 Franken niemals an die "Boni" in der Privatwirtschaft!! Antworten
Immer mehr Autofahrer sollen auf den Zug gelockt werden mit irgend welchen irren grünen Ideen. Es hat ja gar nicht genügend Platz. Verbote soll es geben! Wer wann welchen Zug benutzen darf. Glauben sie wirklich das überzeugt freiheitsliebende Autofahrer? Mich jedenfalls nicht. Was für Köpfe sind da wieder mal an der Spitze. Unglaublich diese Unfähigkeit. Wieviel verdient der? Ach so. .... Antworten
Ich bin auch Eisenbahner,ich und meine meisten Kollegen ,schauen bestimmt,dass Sie nicht in den Stosszeiten Zugfahren müssen.Ich fahre viel und es hat soviel Platz in der 1.kLASSE!Komisch ,alle sagen wir haben Wirtschaftsflaute!Aber warum sind dann soviele Pendler vom Mo-Fr immer so gestresst? Antworten
Es ist einfach immer nur einen Schuldigen für ein Problem zu suchen. Ich denke, hier kommen einfach eine ganze Latte an Komponenten zusammen: zu geringe Kapazitäten, Mobilitätswahn, bestimmte Berufsgruppen, Militär, Leute, die nicht nur einen, sondern mehrere Plätze belegen, Wählerischsein, eine Sitzecke keine anderen Mitreisenden zu dulden und und und Meckern ist einfach. Problemlösung schwerer Antworten
Platzreservation auf den ICE Zuegen obligatorisch, wie im Ausland ueblich wuerde eine Entspannung der situation bringen und so man will kann die Sbb selbst entscheiden wem sie die Privilegierung der Benutzung der ICE Zuege zugestehen will. Die Privatindustrie lebt mit aehnlichen Systemen und die Welt geht nicht unter. Antworten
@David Müller, nun ja, fahrrad-fahrer tun ja auch was gutes fuer die umwelt und trotzdem zahlen sie, wenn sie ihr fahrrad mit den ÖV transportieren soll. und nein...es ist nicht besser...wenn ich wählen kann zwischen umwelt verpesten und meine ohren mit geschrei eindecken und dies noch selbstgefällig gut finden dann entscheide ich mich gegen die umwelt :-) Antworten
Falls die Angestellten unterwegs zur Arbeit sind, gibt es keinen Grund warum sie nicht sitzen sollten. Fragt sich höchstens ob die Zahl der 1. Klass GA reduziert werden sollte. Auch andere Branchen haben firmeninterne Vergünstigungen, die zum Teil weit mehr ins Gewicht fallen. (Hypozins Spez. -Kondition für Bänkler) . Antworten
Der Neid gegen die SBB-Angestellten in höchsten Tönen, aber der Unterschied zu den meisten anderen Nutzniessern von Ihren Arbeitgebern ist, dass sie dafür Steuern bezahlen. Dies macht je nach Kanton bis ca 40% aus. An alle die da meckern, versteuert ihr euren Rabatt wenn ihr etwas beim Arbeitgeber kauft auch? Die meisten bestimmt nicht. Bin kein SBB-Angst. und trotzdem nicht neidisch Antworten
Wirklich unglaublich wie sich die SBB Mitarbeiter in der 1. Klasse breit machen und sich lauthals über den Betrieb sowie die Kunden auslassen. Bin der Meinung, dass man sich gegenüber den Kunden - insbesondere in der 1. Klasse - anders benehmen sollte. Antworten
da fühlen sich aber einige auf den schlips getreten. "die kundensicht einnehmen" ist wohl - für einige der sbb-angestellten - ein offensichtlich unerforschtes gebiet. ich bin sicher, dass sollte mal ein fvp-inhaber freiwillig aufstehen und einem vollzahler den platz freigeben, er kurzerhand zum helden des tages erkoren werden würde. ich glaube halt noch am guten im menschen. Antworten
Der Neid ist offenbar des Schweizers Eigenart. Vor der Swissair-Grounding 2001 entzürnte sich die ganze Schweiz über die Swissair Mitarbeiter, welche nach Internationalen IATA Regeln und conform mit diesen zu einem spezTarif fliegen dürften.Nur dann, wann freie Plätze zur Verfügung standen und sie erst dann einsteigen dürften, wann keine vollzahlende Passagiere da waren. Antworten
Ich bin langjähriger Leser des TagesAnzeiger und habe mich selten so geärgert wie heute. Habe Sie eigentlich auch recherchiert, welchen Lohn ein normaler SBB-Angestellter erhält. In anderen Firmen erhalten die Angestellten riesen Boni, erhalten Produkte der Firma vergünstigt oder haben ein Geschäftsauto. Ihr journalistisches Niveau sinkt immer tiefer. Bitte grüssen Sie Herrn Valda von mir. Antworten
Ist doch super, dass diese Angestellte mit dem Zug fahren und nicht mit dem Auto Stau, Lärm und Luftverschmutzung verursachen. Würden Sie es anders tun? Sie haben ihr Gratisabo genau gleich verdient, wie wir das gekaufte - und damit auch einen Sitzplatz! Sicher wäre es super, wenn die Kapazität erweitert würde, damit alle sitzen können. Gute Fahrt! Antworten
@HansMeier "Vollzahler" sind alle mit Tickets welche gemäss öffentliche Tarife bezahlt wurden; d.h. Halbtaxler, Senioren, Junioren etc. sind Vollzahler. FVP-ler sind definitiv keine Vollzahler da sie nicht öffentliche Tarif haben. Keiner spricht den FVP-ler ihre Goodies ab oder das Recht jederzeit zu pendeln. Vollzahler haben Prio1 auf die bezahlte Dienstleistung, so auch in anderen Firmen. Antworten
@Thomas Wenger Sie waren doch auch einmal ein Kind und sassen im Kinderwagen? Tausendmal besser im bus herumzufahren und ein bisschen Platz in Anspruch zu nehmen, als die Kinder im "Hausfrauenpanzer" resp. im "benzinfressenden" Geländewagen herum zu chauffieren und die Umwelt dabei zu "verpesten". Antworten
lasst erst mal kinderwagen-schreihals-fraktion fuer ihre kinderwagen zahlen in den bussen etc. ich finde es eine sauerei dass die zB zu dritt platz brauchen, welcher locker fuer 10 personen reichen wuerde. bezuegl. sbb scheint mir das problem nicht wirklich existent, es ist doch egal wer wo arbeitet, tatsache ist es hat zu wenige plaetze und folglich sollte man einfach noch einen wagen anhaengen. Antworten
Früher spielten wir mit wunderbaren MÄRKLIN-Zügen. Je nach Bedarf stellten wir kurze oder lange Züge zusammen: für viele Leute lange Züge, für weniger Leute kurze Züge. Unser "Konzern" musste nicht zuerst eine offizielle Haltung zu einem solchen Problem erarbeiten; alle Leute hatten einen Sitzplatz, waren happy und zufrieden ........ Antworten
Ich finde den Bericht absolut skandalös!! Ich weiss ja nicht, wer auf solche Ideen kommt, Tarife zu erfinden, welche ab 09Uhr00 günstiger sind als vorher. In den meisten Fällen ist man an die Arbeitszeit gebunden und kann sich die Arbeitszeit nicht nach dem Fahrplan der SBB richten. Dies gilt übrigens auch bei der SBB! Dazu ist ja ökologisches Denken In!! Antworten
Die Mitarbeiter GA's müssen auch versteuert werden. Soll sich jeder mal an der Nase nehmen, ob er das Geschäftsauto für Privatgebrauch auch bei den Steuererklärung angibt... Wie sieht es denn bei Geschäftsreisen im Flugverkehr aus? Angestellte besetzen auch Sitzplätze... Und die Freiflüge der Airliners sind beim schweizer Steueramt nicht mal abgabepflichtig... Antworten
Ich habe weder ein Problem mit den Bähnlern noch den Parlamentariern, sondern viel mehr mit jenen Fahrgästen, welche für ihe Koffer und Taschen ebenfalls einen Sitzplatz benötigen. Am vergangenen Freitag im überfüllten Zug von Domodossola nach Sion wurde ich auf meine Frage nach zwei mit Gepäck belegten Plätzen sehr unfreundlich in den hinteren oder vorderen (ebenfalls überfüllten) Wagen verwiesen Antworten
Nicht die Baehnler, sondern die Parlamenterier sind mit ihrer verfehlten Lohndomperpolitik zur Einwanderung statt nur Rotation fuer die Ueberbevoelkerung und damit nebst vielen anderen Uebeln auch die Ueberfuellung der Zuege verantwortlich. Es waere also zuerst an diesen, wenn schon nicht im Parlament, so wenigstens im Zug fuer das Volk aufzustehen. Antworten
Mir stellt sich die frage ob den das "problem" gelöst würde wenn die sbb mitarbeiter ihr ga normal zahlen müsste. Ich denke nicht, den sie müssen troztdem zu der vom arbeitgeber gewünschten zeit im büro sein. Das problem sind also nicht die mitarbeiter oder die verbilligten abos, sondern die arbeitszeiten. Wenn dann müsste man hier ansetzen. Antworten
Ich schlage vor, alle Angestellten des öffentlichen Verkehrs sollten mit dem Auto arbeiten gehen. Dann könnte der Tagi dann titeln: "Brisant - 30% der Parkplätze werden von Bähnlern beansprucht". Oder sie könnten den Heli nehmen. Dann heisst es: "Brisant - von 6 bis 8 sind alle Helikopter von Bähnlern ausgebucht". Schade kann ein Kondukteur seinen Job halt nicht von zu Hause aus erledigen. Antworten
Wo liegt hier eigentlich das Problem. Jedermann/frau erhält irgendwie ein Goody. Der Architekt baut sein Häuschen billiger, der Swiss-Angestellte fliegt günstiger, der Fust-Mitarbeiter erhält die neue Waschmaschine billiger und der Schoggi-Frey-Mitarbeiter darf während der Arbeitszeit gratis soviel Schoggi futtern bis er platzt... Spricht hier wieder einmal der Neid (ist übrigens eine Totsünde)? Antworten
Das mit dem Versteuern ist nur seit dem neuen Lohnausweis. Vorher wurde nicht versteuert. Würde auch jetzt nicht versteuert ohne den neuen Lohnausweis. Also nicht zuviel Wind wegen der Versteuerung des Gratis Abos. @ Claudio Contoli. Sonderkonditionen d. Bänkler und andere Firmen etc. gehen nicht auf Kosten / Einschränkung der Dienstleistung der zahlenden Kundschaft wie hier in der 1.Klasse. Antworten
Freitags,17:00h,im total überfüllten IC von Bern-Zürich! Eine resolute Schaffnerin lässt Rekruten aufstehen,und anderen Fahrgästen Platz machen,mit dem Kommentar,ihr habt ein Gratis Billett, alle anderen müssen dafür zahlen.Sie mussten dann ihr Bier im Stehen trinken!Kompliment an diese Mitarbeiterin!Gleiche Strecke,eine Schwarzfahrerin will den Beamten verprügeln, sie müssen auch ihren Job machen Antworten
Um hier etwas klar zu stellen: Lediglich das 2.Klasse-GA wird gratis zur Verfügung gestellt, für das 1.Klasse-GA bezahlt man einen, zugegeben kleinen, Zuschlag. Was ich etwas sonderbar finde: Je höher die Gehaltsstufe eines SBB-Mitarbeiters, desto kleiner wird dieser Zuschlag... Aber da ich Schicht arbeite und nicht die Rushhour-Züge verstopfe, gehts mich eh nix an.... Antworten
Zitat: "Wenn dies NUR die Mitarbeiter betreffen würde, wäre das ja noch akzeptierbar. Soweit mir bekannt ist, gibts das Gratis-GA auch für die Ehefrau/Ehemann." Das ist falsch die Zahlen einen Ermässigten Preis. Etwa soviel wie fürs Familien GA. Auch in der 1. Klasse müssen viele für ihr SBB GA dazuzahlen, damit sie 1. Klasse haben. Antworten
die sbb soll die sicherheit in ihren bahnhöfen und zügen verbessern müssen (überwachung und bewachung). krawalle auf sbb-areal bedeutet negativ-werbung, das kostet letztlich sehr, sehr viel geld...! aus mehr sitzplätzen in zügen, resultiert eine höhere sicherheit, ähnlich wie im fussballstadion..., oder? also, wer will denn schon krawall im intercity...? der bundesrat leuenberger wohl nicht, oder? Antworten
Einmalmehr ein Rundumschlag. Folge unseres Mobilitätswahns sind diese Verkehrsspitzen. Es ist richtig, dass ein Grossteil der SBB-Mitarbeitenden für den Berufsverkehr den ÖV nutzen! - Auch als Folge der vielgepriesenen Zentralisierung. - Alles andere wäre verwerflich und zu verurteilen. Zudem erhalten SBB-Mitarbeitende das GA nicht gratis und versteuern dies als Lohnanteil zu einem stolzen Ansatz! Antworten
Wenn das GA als Einkommen versteuert werden muss, dann ist es Bestandteil des Lohnes und damit gleichwertig mit allen andern. Wenn wir darüber diskutieren müssen, ob Parlametarier mit Gratis-GA (muss dies auch als Einkommen versteuert werden?) den Platz freigeben sollten, dann wirklich Gute Nacht Old Switzerland. Wie ist die Auslastung in der 2.Klasse? Antworten
Sehr interessant ist die Grafik: da hat es für die 1.Klasse 3 Wagen dargestellt. Jeder Wagen entspricht somit 33,3%. Und jetzt schaue man sich den blauen Balken und die Prozentzahl dahinter an. Der Journalist hatte in Mathe wohl einen Fensterplatz. Übrigens hat es auch im 7-Uhr-IC nach Bern in der 1.Klasse immer genügend freie Plätze! Vorausgesetzt, man beansprucht kein ganzes Abteil für sich... Antworten
Schon wieder so ein Luxusproblem... Liebe 'Erstklässler', mit dem GA kauft ihr das "Recht auf Beförderung" ... nicht das "Recht auf einen Sitzplatz" ... also gibt es doch für Reklamationen wegen zuwenigen Sitzplätzen überhaupt keinen Grund. Mit dem Erstklass GA dürft ihr immerhin auch in der zweiten Klasse sitzen wenns in der ersten zu eng wird. Umgekehrt geht gar nichts ... Antworten
Lohnbestandteil versteuert ok und FVP-ler haben ein Anrecht mit ÖV zu pendeln.. Aber 2. Klass GA kostet 3100CHF, 1.Klasse 4850CHF und nicht 2000CHF. Also ist ein gewisser gratis Bestandteil dabei, FVP-ler sind keine Vollzahler. Vollzahlende Kunden sollten Vorrang haben auf den Sitzplätzen. Vollzahlende Kunden haben normalerweise bei Firmen Prio 1 vor interne Kunden siehe z.B. Swiss etc. Antworten
Der Vergleich mit anderen Vergünstigungen hinkt doch sehr! Wenn ein Bankangestellter ein vergünstigtes Depot hat, tangiert dies die zahlenden Kunden nicht, jedoch tangieren die ganzen SBB-Angestellten in der 1. Klasse die zahlenden Kunden sehr wohl! Man stelle sich vor in einem Restaurant sind 20% der Plätze vom Servierpersonal und der Küchencrew belegt! In der Privatwirtschaft unvorstellbar... Antworten
Das eigentliche Problem sind doch die überfüllten Züge, nicht die SBB-Angestellten mit ihrem GA! Mit einem 9-Uhr-GA allein wird sich die von den SBB für die nächsten 20 Jahre prognostizierte Verdoppelung auf den am stärksten belasteten Streckenabschnitten nicht bewältigen lassen. Was wir brauchen sind zusätzliche Kapazitäten und echte Alternativen wie die Swissmetro. Antworten
Immer wieder fantastisch, wie hier mit Halb- oder gar gänzlich ohne (Sach-)Wissen gestammtischlet wird... *kopfschüttel*... NB: Für den Erwerb der neuen Sparbillette muss man sich imfall gar nicht registrieren. Aber recherchieren wird ja grundsätzlich überbewertet. Antworten
Alle1. Klass -Billett –GEA -FVP-Besitzer, haben Anspruch auf einen entsprechenden Sitzplatz! Die Qualität, wie bei der BLS (Nina) reicht nicht einmal mehr dafür, als Gast mit Normalgrösse, normal zu Sitzen; Beinhaltung. Der Sitzkomfort auf den eng gehaltenen Sitzreihen (früher 3, heute 4) ist fast identisch mit derjenigen der 2. Klasse. Das Ganze dann noch für überproportional mehr Entgelt. Antworten
Das Problem ist doch eigentlich, dass sich viele Bähnler in der 1. Klasse breit machen und lautstark dicke tun, als ob ihnen der ganze Wagen gehörte. Ich möchte wetten, dass sich diese niemals die 1. Klasse leisten würden, wenn sie selber bezahlen müssten. Ihr Benehmen ist oft zweitklassig und dort gehören sie auch hin. Wer 1. Klasse fahren will soll bitte auch 1. Klasse bezahlen, und zwar selber. Antworten
Es muss auch erwähnt werden, dass auf Sitzen Taschen, Rollkoffer sowie andere Gegenstände nicht den Status einer Person haben. Zudem gibt es viel zu viele "heikle" Pendler. Nehmen nicht den erstbesten Platz, laufen durch ganze Abteile. Sehe oft frustrierte Leute, einfach zu "wählerisch"...in Ruhezonen wird telefoniert. Es braucht eine grosse Toleranz, natürlich. Fragt sich nur von welcher Seite... Antworten
Als regelmässiger Pendler verstehe ich diese Entrüstung überhaupt nicht. Mir hat noch nie ein Bähnler den Platz weggenommen. Das Problem liegt weniger an Reisenden mit FVP-GA, sondern bei denen, die mehr als einen Platz beanspruchen und diesen zum grossen Teil nur widerwillig freigeben. Diese Unsitte sollte dringend durch die SBB abgestellt werden. Antworten
Die SBB Mitarbeitenden bezahlen für ihr GA. Nicht den vollen Preis - aber gratis fahren sie ganz sicher nicht. Wenn sie ihre Sitzplätze freigeben müssen, dann sollen es alle andern welche nicht den vollen Preis bezahlen auch tun. Post, Swisscom, Bund, Journalisten, gewisse Firmen etc. Die Agrumentation der SBB Direktion ist meiner Meinung diskriminierend. Antworten
Stimmt, riesiger Skandal?! Die Polizeimitarbeiter sollen dann auch bitte nur noch vor 6 Uhr die Strassen benützen, sonst haben die anderen Autofahrer zuviel Stau. Auch die Flight Attendants müssen doch bitte mit Privatjets an ihre Destination fliegen, sonst nehmen sie uns 3.1415% der Plätze weg. Sonst noch irgendwelche akut lebensbedrohliche Probleme die wir diskutieren sollten? Antworten
Tatsache ist, dass auch die Bahn während der Spitzenzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt ist. Die Bahn kann jedoch nicht beliebig mehr Züge fahren lassen, da auch das Streckennetz voll ausgelastet ist. Die einzige Alternative ist das Auto - oder wie soll ich sonst von Zürich nach Basel, Bern oder Lausanne kommen? Die logische Konsequenz ist der Ausbau der Autobahnen auf generell 3 Spuren. Antworten
da müsste doch jeder angestellte der von seiner firma einen einkaufsrabatt, vorvrkaufsrecht oder eine sonstige vergünstigung bekommt ebenffalls angeprangert werden. und indiskretionen kann man in jedem tram und buss durch handygespräche oder diskussionen unter arbeitskollegen mitbekommen. Antworten
Herr Saurenmann, was im Bericht unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass die Bähnler nicht automatisch ein 1. - Klasse-GA erhalten. Dies gilt bloss für höhere Angestellte und Kader. Das "Fussvolk" erhält 2. - Klasse und kann je nach Lohnklasse den 1. - Klasse-Zusatz dazukaufen. Gehört also dann quasi auch zur zahlenden Kundschaft.... Antworten
Schlussendlich fährt wohl keiner aus reinem "Vergnügen" während der Rush-Hour mit dem Zug. Irgendeiner Gruppe die Schuld an der hohen Auslastung in die Schuhe zu schieben, ist ein Blödsinn. Schlauer wäre es, wenn die Arbeitszeiten flexibilisiert werden. So könnte jeder selber entscheiden, ob er sich in einen übervollen Zug quetscht oder vor bzw. nach der Rush-Hour zur Arbeit geht. Antworten
@P. Eichholzer: Tagi schwächt Service Publique? Etwas weit hergeholt, wenn nicht gar absurd. Woher stammt ihr Feindbild? - @W. Hänni: Absolut richtig: Die Herumreiserei ist auf die Dauer Unsinn. Wir müssen wieder zurückkommen auf weniger Mobilitätsbedürfnis, z.B. durch verdichteteres Bauen. Antworten
interessant ist ja das angestellte des öffentlichen verkehrs einfach so ein 1.klasse ga erhalten ohne eigenen beitrag dazu zu leisten. das aber auch die partnerInnen der angestellen auf kosten des steuerzahlers ein 1.klasse ga erhalten finde ich eigentlich eine zumutung, oder wurde ich da durch die ehefrau eines sbb-kaderangestellten falsch informiert? wäre interessant zu wissen ob dem so ist. Antworten
Ich bin kein Bähnler/Mitarbeiter öffentl. Dienst, aber ich habe heute morgen geglaubt der Tagi habe schon ein Sommerloch. Das GA kommt auf den Lohnausweis also ist es nicht "gratis" (Einkommen/AHV-Pflichtig etc.). Auch die Bähnler haben ein Anrecht zu der Zeit in der sie müssen, mit dem Zug zur Arbeit zu gelangen. Oder sollen Alle das Auto benützen? Also widmet doch Euch wichtigeren Themen. Antworten
Der Vorschlag,dass für Fahrten ein günstiges Tages GA der Gemeinden zu erwerben sei, ist schön und gut. Nur ,planen sie mal einen Tagesausflug - und sei es 4 - 5 Wochen zum Voraus - gehen sie zur Gemeinde und fragen für so ein Billett, sie werden auch in "100 Jahrren" keines bekommen. Ich habe dies zu oft erlebt. Die Gemeindeangestellten an der Quelle vermitteln diese Trouvaillen unter der Hand Antworten
Und jetzt? Müssen Bähnler in Zukunft aufstehen, wenn ein anderer Kunde keinen Sitzplatz mehr findet? Ein Skandal wäre doch eher, wenn Bähnler NICHT auf ihr eigenes Produkt vertrauen würden. Ein Gratis-GA für Mitarbeiter gibts auch anderswo und ist gerade bei der SBB sicher ein vernünftiger Fringe Benefit. Zudem erwarte ich auch bei der SBB, schon vor 9 Uhr (am Schalter oder Tel) bedient zu werden. Antworten
Die SBB Mitarbeiter haben ihr GA nicht einfach gratis sondern bezahlen eine Gebühr für ihre Fahrvergünstigungen. Auch sind diese Lohnbestandteil und müssen versteuert werden. Bei voller 1.Kl. und freien Plätzen in 2.Kl. kann oder sollte freiwillig gewechselt werden. Viel bedenklicher erscheinen mir die lauten SBB-Internas und Handy-Gespräche, die sich oftmals lauthals über ganze Abteile ergiessen. Antworten
Das ist eine Frechheit, jetzt wird mit einiges klar, warum ich als Vollzahler in den frühen Zügen in der ersten Klasse keine Sitzplätze finde. Warum nicht ein Sonderzug einführen? Nichts gegen die Vergünstigung, ist sehr gut, aber wenn ich dann 85 CHF für das Ticket bezahle und in die zweite muss, ist das eine Frechheit. Also Herr Meyer, nehmen Sie bitte Einfluss oder geben unser Geld zurück! Antworten
Eine obligatorische Platzreservation loest das Problem. Mit den heute zur Verfuegung stehenden Mitteln ist dies kein Problem mehr. Bei den Fluggesellschaften fliegen Mitarbeiter nur wenn Platz vorhanden. Dieses System kann auch auf Zuege angewendet werden. Mitarbeiter die unbedingt befoerdert werden muessen sollen die Zuege benutzen duerfen, vielleicht stehend !? Antworten
Dass die 07.00 Uhr -Züge voll ausgelastet sind, ist nicht erst seit dem bekannt gewordenen "Insiderwissen" so. Dass wissen die regelmässigen GA-Bahnfahrer seit mehreren Jahrzehnten. Man soll bei der Direktion reklamieren, hat es schon vor dreissig Jahren geheissen. Geändert hat offenbar nichts. Speziell lustig wurde es, wenn man in den WK einrückte und den 7Uhr-Zug Richtung Zürich nehmen musste... Antworten
Wie gesagt das GA ist ein Lohnbestandteil und muss auch noch versteuert werden. Wer einen Boni bekommt, wird auch nicht gesagt wie und wo er ihn einsetzten muss, und vielleicht ist der SBB-ler einer seinen Kunden, die durch seine Konsumation einen Boni erhielt. Das Problem liegt sicher nicht bei diesen Reisenden. Muss ein kranker Baum gefällt werden, fängt man nicht mit dem Blätter an. Antworten
Nicht nur SBBler,auch Swisscömmler unterhalten sich oft lautstark über die Zu/Misstände in ihrer Firma, diese 'Unterhaltungen' muss ich fast täglich hören!Andererseits ist die'SBB-Auslastung' in der 2. Kl. nie mehr als 3%, also marginal! Die 'üblichen' Bürozeiten gelten halt auch bei der SBB.So sind auch diese Mitarbeiter 'gezwungen' ,die Züge zu den Spitzenzeiten zu nutzen, wie alle anderen auch! Antworten
Was soll daran empörend sein, dass auch Bähndler Zug fahren? Soll das Bahnfahren nun nach Berufen geregelt werden - die einen Berufsangehörigen müssen Bahn, die anderen Auto fahren? Dieser Artikel ist ein Erstaprilscherz. (PS.: Ich bin kein Bähndler.) Antworten
Oh ja - das ist schon erstaunlich. Ich reise frühmorgens ab 6h von Olten Richtung Solothurn-Biel und da kommen nur schon auf mich 2 Personen sicher, von denen ich weiss, dass sie SBB Leute sind. Ich glaube da hat es noch 1-2 mehr dabei. Wobei von der SBB verlangt wird, dass die Leute - sprich ihre Angestellten - pendeln. Sonst ist der Job weg. Und immer wie mehr Menschen müssen einfach pendeln! Antworten
Gestern im Zug 1802 ab Bern nach Zürich: eine lautstarke Gruppe, hörbar Bähnler, machen die abendliche Rückreise mit lautem, unaufhörlichem Gelächter unruhig, wenn man arbeiten möchte. Ich mag jedem Fröhlichkeit gönnen, aber Rücksichtnahme ist eine Erziehungsaufgabe der SBB-Leitung, sonst fühlt man sich als vollzahlender GA-Kunde ausgelacht. Antworten
da gibt es noch die Kategorie "Partner-GA" - egal ob es sich um Milionäre oder um Sozialfälle handelt. Wenn zwei Personenen im gleichen Haushalt wohnen und ein GA kaufen, bekommt der Partner ziemlich viel Rabatt. Warum muss die Oeffentlichkeit und die Kunden der SBB die "Partner" so grosszügig unterstützen???????? Antworten
Fakt ist: Die SBB ist ein grosser Arbeitgeber. Dass diese den ÖV benutzen und das zu Hauptverkehrszeiten ist logisch. Was ist daran schlimm? Wie sollen die sonst pendeln? Bsp: Der 13er in Richtung Albisgüetli weisst in der Stosszeit einen sehr hohen Anteil CS-MA aus, der 10er hohe Anzahl UBS-MA ... logisch! Leider wieder ein polemischer, sinnfreier Artikel, der nix mit der Problemlösung zu tun hat Antworten
zuerst wollen sie zu stossezeiten die billette verteuern... um mehr platz zu schaffen. dafür büssen nur diejenigen, die so oder bereits ein billette überhaupt kaufen müssen. die anderen fahren immer noch gemütlich gratis mit und blockieren einige ganze wagons. schöne sbb politik. ich bin nicht für einen sbb aufschlag bei den kunden, sondern für mehr abzug für's billette bei den gratis fahreren. Antworten
Das hat man eben davon wenn der Montag bis Freitag Schweizer das gleiche tut wie alle anderen. Bin Schichtarbeiter und kenne solche probleme nicht .Das mit dem FVP-GA soll kein problem darstellen schliesslich wird das GA mit 2000.- franken versteuert also bitte der Staat hält ja seine hohle hand hin. Antworten
Auch SBB-Mitarbeiter sind Menschen, die wie die meisten anderen zur Arbeit fahren müssen. Tun sie das per Zug, so sind sie Bahnkunden wie alle anderen auch. Polemik pur, wer sich darüber aufregt, dass die Mitarbeiter der SBB ihr eigenes Produkt nutzen. Antworten
Parlamentarier- und Dienste, wie Presseleute haben den VIP GA-SBB, Klasse 1, GRATIS! - SBB Mitarbeiter BEZAHLEN den Mitarbeiter-Fahrausweis! Andreas, Bitte, etwas mehr Ueberlegen beim schreiben, es sind zuviele die es GENAU WISSEN! Bei der SBB ist "Zügeln" das Wichigste, jetzt müssen die Mitarbeiter etwas weiter zur arbeit fahren. Zum Militär, früher abtreten, versprochen im 1965 schon. Antworten
Weswegen gibt es noch keine Stehplätze-Wagen? Zumindest die Sportlicheren unter den Fahrgästen wollen nicht immer sitzen müssen! Nennen wir eine distanzunabhängige 5-Franken-Pauschale: Dafür würde so manche(r) die Stunde z.B. bis nach Bern stehend ausharren wollen! Also, Sitze raus - Haltegriffe an die Decke > und rein ins BUDGETPREISVERGNÜGEN...! Speisewagenbenützung nur mit Aufpreis 2ter Klasse. Antworten
Ihr stellt SBB-Mitarbeitende an den Pranger, die tagtäglich für einen reibungslosen Ablauf im Bahnverkehr und für Eure Sicherheit sorgen? Nachts wenn viele schlafen, wird in den Gleisen körperliche Schwerstarbeit geleistet. Das FVP-GA wird am Gehalt abgezogen und muss versteuert werden, es ist vermessen von einem Goody zu sprechen. Es entbehrt jeglichen weiteren Kommentar. Antworten
Dass die Bähnler ein GA als Teil ihres Lohnes erhalten ist ja in Ordnung, dass sie wie jeder andere Arbeiter zwischen 6:00 und 9:00 zur Arbeit gehen ist zu hoffen. Aber wie bitte kommt es dass es 5mal mehr Gratis-GAs in der 1. Klasse hat als in der 2. Klasse? Antworten
Eigentlich haben wir bald überall Probleme, im Gesundheitswesen, auf den Strassen, Parkplätzen Umwelt und nun auch noch bei der Bahn. Warum nennen wir das Problem nicht mal von der richtigen Seiten. Wir sind ganz einfach ein übervölkertes Land. 8 Millionen in einer so kleinen Schweiz. Z.B. Oesterreich hat eine ebenso grosse Bevölkerung wie die Schweiz, nur ist Oesterreich doppelt so gross!? Antworten
Zahlen FVP-ler gleichviel für 1. Klasse wie andere ? FVP-ler sind nicht 19% der Bevölkerung aber 19% bzw. im Schnitt 11% der Fahrgäste. Wieso ? Grundsätzlich sollten vollzahlende Kunden Vorrang haben. Die SBB sollten die hohen Margen in der 1.Klasse vollständig abschöpfen also Platz nur für Vollzahler in der 1. Klasse und erst dann über Geldsorgen jammern. Antworten
Das ist kein Goody sonder Lohnbestandteil. Warum sollen sie nicht Bahn fahren dürfen und das zu Zeiten wie alle anderen auch. Ich finde es nicht richtig, das Bähnler hier so kritisiert werden. Auch sollen sie nicht für andere "zahlende" Kunden aufstehen bzw. ihren Platz herhgeben. Sie bezahlen ja auch dafür und habe die gleichen Rechte. PS: bin nicht Bähnler Antworten
Na und? Sollen die SBB Mitarbeiter etwa mit dem Auto zur Arbeit fahren? Bei den SBB Mitarbeitern ist nun mal das GA ein Lohnbestandteil. Dafür arbeiten sie genau so wie wir dies für unseren Lohn oder unsere Spesen tun. Also haben sie auch genau das selbe Recht auf einen Sitzplatz im Zug wie wir. Antworten
@Jörg Strittmatter und wer fährt den Zug welcher um sieben losfahren sollte ;) Ich weiss nicht wo das Problem liegt. Es ist ja nur logisch, dass SBB-Mitarbeiter den Zug nehmen zur Arbeit ! Die Arbeitszeiten sind nun mal für alle gleich. Das FVP-GA wird vom lohn abgezogen und haben somit den gleichen Anspruch auf einen Sitzplatz wie alle Fahrgäste. Antworten
Sollen die Mitarbeiter des ÖV besser das Auto nehmen und mehr Verkehr auf der Strasse verursachen? Oder gar den Super-Puma wie Herr Keckeis? Diese Diskussion ist absurd! Das GA für die Mitarbeiter des ÖV ist kein Zückerli sondern Lohnbestandteil, der versteuert wird. Von daher müssen sie auch niemandem den Sitz freigeben. Antworten
Warum auf den SBB MA herumreiten, verstehe ich nicht, da gibt es ganz andere staatlich nahe Unternehmungen, welche taeglich zu 100erten auf diesen Zuegen fahren, deren GA aber kein Lohnbestandteil ist. Ich erlebe es leider oft, dass man gerade wegen solchen Leuten keinen Platz besonders in der ersten Klasse nicht findet. Die gleiche Situation treffe ich auch auf anderen Strecken an. Antworten
Wo genau ist nun das Problem? Dass SBB-Mitarbeiter auch mit dem Zug fahren? Dass SBB-Mitarbeiter als Lohnbestandteil ein 2.Kl.-GA bekommen (ein 1.Kl.-GA gibt es für die wenigsten gratis)? Was wäre die Lösung? Den SBB-Mitarbeitern eine Limousine mit Chauffeur zur Verfügung stellen? Den SBB-Mitarbeitern kein GA mehr abgeben und dann fest daran glauben, dass sie zu anderen Zeiten Zug fahren? Antworten
Super! Endlich wird das mal angesprochen. Viele "Bähnler" gehören zu den Passagieren, welche die Regeln mit Füssen treten. Da werden ganze Viererabteile durch zwei Personen belegt und dann in einer Riesenlautstärke herumdebattiert. Und das am Morgen wo die anderen 1. Klass-Passagiere entweder etwas lesen oder abrbeiten wollen oder einfach das Bedürfnis nach Ruhe haben. Schande! Antworten
Schön, dass sich Mitarbeitende eines öV-Unternehmens mit ihrem Arbeitgeber identifizieren und den öffentlichen Verkehr nutzen. Dass sie zudem zu den Frühaufstehern gehören, um voller Elan für ihre Kunden (alle SBB-Fahrgäste) zu schaffen, ist sehr lobenswert! Danke liebe Bähnler, dass ihr nicht mit einem (Dienst-)PW unsere Umwelt/die Autobahnen belastet!! Antworten
Gibt es wirklich keine Lösung für dieses Problem? Der Kunde ist König, auch wenn er das GA nichts bezahlen muss! Die Kapazität des Transportvolumen muss vergrössert werden! Das wird nicht einfach sein, aber zur Lösung muss hier investiert. Der Rest sind nur Teillösungen! Antworten
Warum gibts überlastete Züge, verstopfte Autobahnen? Der Zürcher/In arbeitet in Bern, der Berner/In arbeitet in Oerlikon, der Lachner reist nach Wallisellen und der Winterthurer pilgert nach Zug. Die ganze Welt globalisiert sich, aber die Firmen zentralisieren, was das Budget hergibt. Das Schlagwort der 80er, Telearbeit, ist aus dem Wortschatz der Firmenstrategen verschwunden. Antworten
Was genau ist jetzt hier das schlagzeilenträchtige Element auf der Frontseite? Wo bleiben die Klagen der Handynutzer, deren Gespräch auch auf der Zugstrecke Bern-Zürich wegen der durch die Horden von ihrem Arbeitgeber auch mit GA-ausgestatteten fast nonstop telefonierenden Swisscom-Mitarbeiter verursachten Kapazitätsengpässe unterbrochen werden - Come on, dieses Bähnler-Bashing ist schlicht doof! Antworten
Was soll dieser überflüssige Bericht, lieber Tagi? Gibt es momentan keine interessanten Themen, über die berichtet werden kann? Wie sollen denn die Angestellten der ÖV sonst zur Arbeit fahren? Im Auto? Dann gäbe es einen reisserischen Artikel mit der Überschrift: "Bähnler verursachen Stau auf der Autobahn". Immerhin sind sie sehr früh unterwegs (06:00 Uhr), sodass wir anderen um 07:30 Platz haben. Antworten
Ich verstehe den Ärger der bezahlenden Klientel, da hätte ich ebenfalls keine Freude! Aber: SBB-GA ist Lohnbestandteil und wird versteuert 9-Uhr GA für MA welche geregelte Arbeitszeiten haben? Sind nun die einfachen MA der SBB Schuld oder die "Planer" Wer würde freiwillig platzmachen oder erst auf 9 Uhr zur Arbeit? Du? Zudem frage ich mich, worauf denn dieser exSBB-Mitarbeiter hinaus wollt Antworten
In einer Zeit, wo viele Firmenleitungen, ihre Arbeitplätze von einer in die andere Ecke der Schweiz zügeln um Geld zu sparen, oder ihre eigenen Immobilien an bester Lage teuer vermieten zu können, verwundert es nicht, dass immer mehr Leute pendeln dürfen oder müssen. Dass alle fast zur gleichen Zeit pendeln (Bahn/Strasse)ist eine logische Konsequenz des normalen Lenbens, bei 100% Beschäftigten. Antworten
Dass die Preise der SBB purzeln, dagegen habe ich nichts einzuwenden. Die Idee nach 9 Uhr vergünstigte Tickets zu verkaufen finde ich auch gut. Das ganze hat jedoch einen Hacken. Wenn ich mit einer Gruppe eine Bergwanderung oder mit dem Bike die Strada Alta machen möchte, ist es beinahe Mittag bis ich mein Vorhaben starten kann. Der Tag hat einfach zu wenig Stunden für solche Vorhaben?! Antworten
Was soll das Theater? SBB MA haben ein 1.Kl. GA, und in der 1. Kl. habe ich noch keinen stehen gesehen. Also nehmen sie keinem dort den Platz weg. Was also soll das Geschrei? Hier mit 13% belegten Sitzplätzen zu operieren stimmt so nicht, sie nehmen genau genommen 26% in der 1. Klasse weg, dafür 0% in der 2. Klasse. Und meines Wissens ist nur die 2. Klasse überfüllt. Antworten
Alle jammern: Klimaerwärmung, verschmutzte Luft und verstopfte Strassen. Die einzige, die was dagegen tut, ist die SBB: Mit dem GA-FVP möchte sie ihre Mitarbeiter von der Strasse auf den Zug bringen, damit das Klima geschohnt, die Luft verbessert und die Strassen entlastet werden können! Das Problem: Egoismus und Eifersucht des Menschen, was stetig schlimmer wird. Wohin führt das wohl? Antworten
Die Mitarbeiter der SWISS sitzen mit Eco-Ticket in der First-Class u. die SBB-Mitarbeiter blockieren die 1. Klasse. Wo ist denn eigentlich das Problem, wenn es die Anweisung gibt, dass SBB-Mitarbeiter ihre Plätze für normale bzw. zahlende Fahrgäste freimachen sollen. Der Kontrolleur muss die SBB-Kollegen anweisen den Platz freizugeben. Bei der Deutschen Bahn funktioniert das in der 1. & 2. Klasse Antworten
Also damit ich das verstehe: das Problem scheint die Tatsache zu sein, dass die Mitarbeiter des ÖVs ein GA 1. Klasse bekommen (nicht geschenkt oder gratis, sondern als Lohnbestandteil nota bene) und damit auch tatsächlich fahren und das ausgerechnet zu Zeiten, die ein rechtzeitiges Erscheinen zur Arbeit erfordern? Ist eigentlich schon Sommerloch, oder verstehe ich da was Grundsätzliches nicht? Antworten
Nichts neues aus Westen: Dass der ganze Subventionsbetrieb von jährlich 35 Milliarden Franken für den öffentlichen Verkehr vor allem dem öffentlichen Verkehr nützt ist schon längstens klar. Das ist zudem die Chance für verdiente SP-Parteikader noch eine Karriere zu machen, gut bezahlte Pöstchen, hohe Boni, Super-Pension. Eine Hand wäscht die andere und mit unserern Steuern zahlen wir die Rechnung. Antworten
Wenn man zu Stosszeiten stehen muss, dann liegt es nicht an den reisenden Bähnlern und Parlamentariern, sondern schlicht an ungenügender Kapazitätsplanung. Die "Internen" sind Kunden wie andere auch, auch wenn zum Erwerb des GAs kein Geld die Hand gewechselt hat. Antworten
und wenn man dann auf der treppe sitzt, weil es sonst keinen platz hat, wird man vom kontrolleur unsanft aufgefordert, da weg zu gehen. es sei zu gefährlich, falls das "wägeli" oder gepäck runterfällt. (ob dies nicht der fall ist, wenn man zum aussteigen ansteht?) Antworten
Ich frage mich aus wessen Grund die SBB ihre 1.Klasse die gutes Geld einbringt so verscherbeln muss. SBB Mitarbeiter könnten auch 2. Klasse fahren. Auch den Parlamentariern würde 2. Klasse guttun, so konnten sie den Puls der Gesellschaft spüren und mit gutem Beispiel vorangehen in Sachen sparen. Antworten
Die SBB sollen sich hüten, dem Militär drein zu reden. Da die Armee, egal für was, zu wenig Zeit hat, würde sich eine Entlassungszeit nur noch nach hinten verschieben. Und ich habe keine Lust wegen der SBB länger dort zu bleiben, oder gar den Heimweg nicht zu schaffen weil der Betriebsschluss zu nahe ist. Antworten
Ich finde es nicht schlimm, dass die Bähnler ihr eigenes System mitbenutzen. Wäre ja völlig weich, wenn die mit dem Auto zur Arbeit fahren müssten.... Ich verstehe nicht, was an dieser Meldung brisant sein soll? Ein knappes Sitzplatzangebot ist m.E. ein ganz anderes Thema. Antworten
Mich stören die SBB Angestellten deutlich weniger als Rekruten und laute Schulklassen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Armee oder Schulen von der SBB in Sache Unterrichtszeit o.Ä beeinflussen lassen. Die Preise von der Zeit abhängig zu machen ist sowieso sinnlos. Wenn ich könnte, würde ich nämlich freiwillig erst um 9 Uhr zur Arbeit, und das liegt mehr am Ausschlafen als am gesparten Geld Antworten
Verlagern? Das ist der Markt, die SBB soll ihre Kunden nehmen wann sie kommen und dafür Lösungen suchen. Die Arbeitenden lassen sich nicht verlagern wegen den Arbeitszeiten und dass eine Reisegruppe für einen Ausflug nicht erst um 9 oder 10 Uhr startet ist auch verständlich. Einzig das Militär, wie könnte es anders sein, liesse sich perfekt rationieren. Antworten
aha,die bähnler am morgen,die rentner etwas später.sie stören ja auch auf der strasse..wenn die rentner mal drei tage streiken würden,könnten schon bald mal einige ausflugsrestarants, bergbähnli usw. den laden dicht machen,einige könnten nicht zur arbeit weil die kinder nicht gehütet werden usw. Also lasst in dieser debatte die rentner mal aus dem spiel! Antworten
Ich gebe Frau Eichenberger völlig Recht. Sollen die denn alle mit dem Auto nach Bern, oder besser gleich nach Bern umgesiedelt werden? Die Lösung liegt sicher nicht in der Beschränkung der Mitarbeiter. Offenbar brauchen wir wirklich längere Züge, auch wenn dadurch Bahnhöfe etc. angepasst werden müssen. Wollen wir in Zukunft die Kapazität der Bahn erhöhen, ist dieser Schritt sowieso unausweichlich. Antworten
Naja- wie schon von Barbara Eichenberger richtig erwaehnt- sind die Arbeitszeiten eben so, dass um diese Zeiten die meisten Pendler unterwegs sind- auch Angestellte der SBB. Zudem verlagert/ zentralisiert die SBB zunehmend ihre Arbeitsplaetze und Leute, die bis anhin z.B. in Basel arbeiteten und auch dort leben, muessen nun nach Bern zur Arbeit. Antworten
Würde ein SBB-Mitarbeiter das GA selber bezahlen, hätte er wieder Anrecht auf einen Sitzplatz? Dann muss folglich der SBB-Mitarbeiter eine Lohnerhöhung erwirken und das Abonnement privat kaufen. Ich leide auch unter der Auslastung der Strecke Zürich-Bern, aber wenn das GA Lohnbestandteil ist, dann sollen die Mitarbeiter sitzen bleiben. Das Problem der Auslastung muss anders gelöst werden. Antworten
Und wie ist das mit den Angehörigen von Angestellten, meines Wissen haben auch diese enorme Vergünstigungen und müssen normal zahlenden Fahrgästen keinen Platz machen. Alle diese Vergünstigen gehören abgeschafft! Wenn sie schon als Lohnbestandteil gelten, dann sollte dieser Betrag einfach ausbezahlt werden, sowieso gerechter, weil die, die wenig fahren, ja nichts von diesem "GA-Lohn" gehabt haben Antworten
Wirklich ein toller Artikel. Somit sollte man allen Bänkler die Sonderkonditionen bei Hypotheken und Kontoführungen usw. wegnehmen. Das Gleich gilt für x-andere Firmen. Wieso steht im Artikel nicht dass alle SBB Angestellt, die nicht zum Kader gehören, für einen 1 Klasse GA ordentlich Zahlen müssen? Platz im Zug schaffen? Füsse und Taschen von den Sitzen runter. Antworten
Es ist verständlich dass sich die betroffenen Nutzniesser über diesen Artikel ärgern und Schuldzuweisungen auf andere machen. Aber -diese Nutzniesserei ist Realität und gehört in das Kapitel Schmarotzertum. Auch viele andere Mitmenschen haben Bürozeiten und müssen sich täglich von A nach B bewegen -ohne gütige finanzielle Mithilfe der SBB, Bund und Staat -und vielfach mit Stehplatz -wohlverstanden Antworten
Wieso regt sich man darüber denn auf? Ist doch klar, dass die Mitarbeiter mit Ihrem Gratisticket zur Arbeit pendeln und die Arbeitszeiten bestimmen die Reisezeiten. Manager nehmen ja auch ihren Dienstwagen. Ich stelle das ganze Bahnfahren aber grundsätzlich in Frage. In 4 Wochen bekommt daher meine Frau ihr eigenes Auto. Sie hat die Nase voll vom Zug und von der Umwelthysterie. Antworten
Ich stand gestern vergeblich auf dem Gleis in Brugg und wartete auf den 17.02 Uhr Zug. Schliesslich musste ich den verspäteten Flugzug nach Basel benutzen (17.49 statt 17.42). Dieser war natürlich überfüllt. Vom Extrahalt in Stein-Säckingen wusste niemand. Als ich dann im Erstklasswagen einen Mitarbeiter sah, meinte ich zu ihm, schön, dass Sie sitzen! Darauf wurde ich frech angeschnautzt! Antworten
Fraglich ist, ob die zentralen Abteilungen der SBB wirklich täglich nach Bern pendlen müssen? In der heutigen Zeit gibt es auch Möglichkeiten, Kommunikation übers Internet zu führen. Das SBB Mitarbeiter-Abo wrid versteuert, im Gegensatz zu vielen Mitarbeiter-Goodies (Auto) in der Privatwirtschaft. Zu Aufwendig für die Steruerbehörden dies dort zu kontrollieren...Wo bleibt die Gleichberechtigung? Antworten
goodies? das erinnert doch stark an banker-boni irgendwie. warum bezahlt die sbb ihre mitarbeiter nicht einfach anständig, und die kaufen sich ihre tickets selber. ähm sbb-mitarbeiter, mal ehrlich..sind die sbb löhne so miserabel ohne gratis abo? wie auch immer, die sbb muss das ganze transparent umverteilen. die zeche bezahlen SO ODER SO die steuerzahler und die zahlenden fahrgäste... Antworten
Wo liegt die Brisanz? Wenn das GA Lohnbestandteil ist und die Fahrt zur Arbeit nicht Arbeitszeit, dann gibt es am geschilderten Sachverhalt rein gar nichts zu beanstanden: es ist die natürlichste Sache der Welt, dass SBB Mitarbeiter mit der Bahn zur Arbeit fahren. SBB Mitarbeiter nehmen nicht Bahnkunden Plätze weg, SBB Mitarbeiter SIND in diesem Moment Bahnkunden, sonst bräuchten sie kein GA. Antworten
Ich arbeite als Lokführer bei einer Privatbahn und habe extra das Auto weggegeben, da ich der Meinung bin, dass Bahnmitarbeiter auch den ÖV nutzen sollten... Man kann es machen wie man will, irgenwelche Idioten haben offensichtlich immer etwas zu meckern... Antworten
Die Mitarbeiter der SBB würden sicherlich auch gerne erst um 9Uhr arbeiten gehen oder sich gleich ins Büro / Arbeitsstelle beamen lassen. Da dies heute noch nicht möglich ist, müssen sie wohl oder übel den Zug nehmen. Verstehe nicht wo da das Problem ist... Antworten
Blödsinn! Ein Rentner der einen Flug gebucht hat muss auch morgens früh los. (bin kein Rentner) Genauso Mitarbeiter der Bahn, die fahren sicher nicht zum Spass jeden Tag um 6:00 in der Gegend rum, die gehen arbeiten! (Bin auch nicht bei der Bahn) Es gibt ganz einfach Engpässe und es passt nicht allen dass die bösen Autofahrer eben nicht auf die Bahn umsteigen könnten wie es immer gepredigt wird! Antworten
Das Problem ist, warum müssen die SBB-Angestellten so weite Wege fahren? Die fahren sicher nicht aus Spass solche lange Strecken! Die Parlamentarier sollten endlich mit dem Volk 2. Klasse fahren. Das 1.-Klasse-Gratis-GA gehört endlich abgeschafft. Wer 1. Klasse fahren will soll den Aufpreis selber bezahlen müssen. Das "Volk" muss es auch selber zahlen! Antworten
Die bittere Wahrheit bei diesem Artikel ist ja, dass viele Kunden nun wieder an die Kondukteure gelangen, welche hier gar nicht involviert sind. Denn diese arbeiten in Früh-, bzw. Spätschichten, sind bei den Pendlerströmen bereits bei der Arbeit und müssen somit @Barbara Eichenberger's inteligenter Alternative, und trotz eines GA-FVP's mit dem Auto zur Arbeit, weil noch keine Züge fahren... Antworten
Die Parlamantarier und die bediensteten von oeffentlichen Diensten sollen 2. Klasse reisen, basta, oder zu Fuss gehen!! Der zahlende Kunde kommt zuerst, das Tages-GA kaufe ich nur um den oeffentlichen Verkehr zu unterstuetzen wenn ich in der Schweiz bin als (wirtschaftlicher) Steuerzahler, kann aber auch verzichten wenn die oeffentlichen Dienste nur noch fuer Personaltransporte Verwendung finden!! Antworten
Das Transportvolumen insgesamt ist ein volkswirtschaftlicher Unsinn. Der Transport von Personen zur Arbeit ist keine Wertschöpfung. Anzusetzen ist bei der Erhöhung der Ausnutzungsziffer für Wohnen in den Städten; Abbau der Quersubvention der SBB mit 2.6Mia dafür kostendeckende Tarife; kein Abzug bei den Steuern für den Arbeitsweg; und zuletzt eine echte Eidgenössische Steuerharmonisierung. Antworten
Die politische Stossrichtung solcher Veröffentlichungen ist klar: Der Service publique soll geschwächt, und zur Privatisierung reif gemacht werden. Gleichzeitig betreibt die SBB selbst eine neoliberale Politik, als Beispiel dient der Angriff auf die Arbeitsplätze in Bellinzona. Bei Billetpreisen zu aktuellen Tarifen, darf sich der zahlende Kunde auch Gedanken zu beschriebenen Vorgängen machen. Antworten
Wenn die Sbb schon den Schulbeginn diktieren möchte, könnte sie ja auch die Arbeitseinsätze des Personals anpassen. Gilt natürlich nur für die normalen Arbeiteer und auf keinen Fall für die Geschäftsleitung/ Kader. Wenn man dem Personal schon über ihren Lohnanteil (GA) vorschriften machen möchte, frage ich mich, wieso die Angestellten Ihr Abo dann auch noch versteuern müssen. Antworten
Es ist doch nichts als verständlich, wenn Bähnler ihrerseits ebenfalls mit dem Zug zur Arbeit gehen. Kommt dazu, dass sie im Zug keinerlei Privilegien mit ihrem GA haben. Aber ja, regen wir uns doch darüber auf, dass zuviele Leute um 6-8 Uhr mit dem Zug zur Arbeit gehen. Sollen die Bähnler doch im Stau stehen! Antworten
Endlich einmal Klartext. Jedem, der im Viereck Basel-Olten-Bern-Zürich in der ersten Klasse Bahn fährt, fallen die Massen an Bähnler auf (die Parlamentarier sind das kleinere Übel). Das GA als Lohnbestandteil mag ja noch akzeptabel sein - aber dass die eigene Belegschaft der SBB massenweise Plätze belegt und die zahlende Klientel das Nachsehen hat, ist schlicht eine Frechheit. Antworten
Die SBB-Mitarbeiter und Parlamentarier haben "Büro-Arbeitszeiten". Logisch sind die zwischen 06.00h und 08:00h unterwegs. Um dies heraus zu finden, brauche ich kein Insiderwissen. Zudem: sollen die SBB-Mitarbeiter mit dem GA, welches zum Lohn gehört, mit dem Auto zur Arbeit? Ist dies eine intelligente Alternative? Antworten
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Franz Oberholzer
Die Meckerer sind vorwiegend jene, welche ihr GA gratis von ihrem Betrieb bekommen. Es sind auch jene, welche mit einem Billett im Zugabteil ihr Büro aufschlagen möchten. Ebenfalls im Speisewagen!!! Warum gibts keine Bürowagen? Antworten