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SRG schenkt Mitarbeitern Billag-Gebühr

Von Pascal Tischhauser. Aktualisiert am 10.03.2009 56 Kommentare

Wer bei einem SRG-Sender arbeitet, muss keine Billag-Gebühr bezahlen. Der quasi staatliche Medienkonzern verzichtet damit auf Millionen – die allen anderen auf die Rechnung schlagen.

Die anderen bezahlen: SF-Mitarbeiter sind von der Billag-Gebühr entbunden.

Die anderen bezahlen: SF-Mitarbeiter sind von der Billag-Gebühr entbunden.
Bild: Keystone

Wer Radio- und TV-Gebühren bezahlt, trägt damit auch die Billag-Rechnung aller SRG-Mitarbeiter – der heutigen und der pensionierten. Rund 9800 Angestellte kommen in den Genuss von Gratisstaatsmedien, was die SRG 2,3 Millionen Franken im Jahr koste, sagte Medienminister Moritz Leuenberger gestern vor dem Nationalrat. Im Klartext: Der staatliche Medienkoloss, der selbst hauptsächlich von den Billag -Gebühren lebt, spendiert seinen Mitarbeitern das Fernsehen und Radiohören – die Rechnung der Rest-Nutzer fällt damit höher aus.

Derzeit kostet die Radio- und Fernsehnutzung Privatpersonen 462 Franken im Jahr. Bekämen alle 9800 SRG-Begünstigten die gesamten Gebühren spendiert, kostete das über 4,5 Millionen Franken. So sei es aber nicht, sagt SRG-Sprecher Simon Meyer. Er bestätigt NEWS die Aussagen von Leuenberger dennoch: «Vollzeitbeschäftigte der SRG zahlen keine Radio- und TV-Empfangsgebühren.» Die Differenz zwischen 4,5 Millionen und 2,3 Millionen ergebe sich daraus, dass Teilzeitmitarbeiter auch einen Teil ihrer Billag-Rechnung selber bezahlen müssen. (NEWS)

Erstellt: 10.03.2009, 09:59 Uhr

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56 Kommentare

Franz Fischlin

10.03.2009, 11:12 Uhr
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Naja, das ist wohl in den meisten Firmen ähnlich: Mitarbeiter erhalten Vergünstigungen und Rabatte. Wie ist es denn beim Tagi und der BaZ. Finanziere ich mit meinem Abo nicht auch die Gratisabos der Mitarbeiter? Die Billag ist ein mühsames und unerfreuliches Unternehmen. In diesem Punkt sehe ich aber wirklich nichts aussergewöhnliches oder berichtenswertes... Antworten


Mani Brunner

10.03.2009, 11:28 Uhr
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Das lauwarme Bisiwasser, welches das Schweizer Fernsehen verkauft, ist ja auch nichts wert. Logisch, dass die Produzenten von so einem Seisch auch selber nichts dafür bezahlen wollen. Antworten



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