Armin Walpen: Höhere TV-Gebühren ab 2011

Aktualisiert am 15.03.2009 80 Kommentare

SRG-Generaldirektor Armin Walpen hält eine Gebührenerhöhung für dringend nötig. Er spricht von einer «schwierigen Finanzperspektive» der SRG.

«Schwierigen Finanzperspektive der SRG»: Generaldirektor Armin Walpen.

«Schwierigen Finanzperspektive der SRG»: Generaldirektor Armin Walpen.

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Heute zahlt jeder Haushalt jährlich 462 Franken für Radio und TV. Sollte die Gebührenerhöhung für 2011 nicht bewilligt werden, würden «Sparpakete mit Programmeinschnitten» notwendig.

Im Bericht «Medienkonvergenz und Wirtschaftlichkeit», welcher der Zeitung «Sonntag» vorliegt, spricht SRG-Generaldirektor Armin Walpen von einer «schwierigen Finanzperspektive» der SRG.

Dies unabhängig davon, ob Radio und TV zusammengelegt werden oder nicht – also unabhängig vom Projekt «Medienkonvergenz». Der SRG sei die Teuerung seit dem Jahr 2000 nicht mehr ausgeglichen worden, schreibt Walpen, dies sei «in Europa einmalig».

Und weiter: «Bei der Zunahme der Gesamtgebühren für Radio und Fernsehen liegt die Schweiz im Quervergleich am Schluss der Liste der europäischen Rundfunkanstalten.»

Geheimer Plan: So läuft die Fusion von Radio und TV

Radio DRS und das Schweizer Fernsehen (SF) sollen in Teilbereichen zusammengelegt werden und so die Kosten um jährlich 20 Millionen Franken senken. Dies geht aus dem Bericht «Konvergenz und Wirtschaftlichkeit» hervor. Das Papier stimmt der der SRG-Verwaltungsrat am Mittwoch ab.

Darin beantragt Walpen einen Mittelweg, die so genannte «Teilkonvergenz». DRS und SF sollen von einem Chief Executive Officer (CEO) geführt werden und keine eigene Direktionen mehr haben – wohl aber eigene Chefredaktionen.

Alle bisherigen Standorte von Radio und Fernsehen werden beibehalten, inklusive der Regionalstudios. Die Informations-Redaktionen von DRS und SF bleiben selbstständig. Andere Ressorts werden zusammengeführt: «Einzelne Fachredaktionen (Sport, Wissenschaft, Bildung, Kinder, Wetter, evtl. Kultur) oder Teile davon werden organisatorisch und örtlich zusammengefasst», heisst es in dem Bericht.

Zudem soll es für Radio und Fernsehen einen gemeinsamen Internet-Auftritt geben. Heute verfügen die beiden Unternehmen über eigene Websites. (bru)

Erstellt: 15.03.2009, 09:14 Uhr

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80 Kommentare

Heinz Dürst

15.03.2009, 10:55 Uhr
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Warum brauchen wir mehr als je einen Sender für unsere Landessprachen ? Herr Walpen soll zuerst den Bleistift spitzen, Löhne überprüfen (seinen inkl.) überflüssiges Personal abbauen. Die geschützte Werkstatt ausmisten und LEISTUNG vorweisen.. Mehr Gebühren für mehr schlecht kopierte Sendungen. Nein Danke. Antworten


pedro nichteinverstanden

15.03.2009, 08:53 Uhr
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ja genau.... für das ich kein CH TV schaue..... Antworten



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