Schweiz

«Schweiz braucht weder neue Jets noch eine Raketenabwehr»

Um den Luftraum zu sichern, könne die Schweiz mit den Nachbarn zusammen arbeiten, sagt ein deutscher Sicherheitsexperte. Wolle sie eine Raketenabwehr, müsse sie in die Nato.

«Ich schätze die Gefahr geringer ein als die meisten Auguren der Raketenabwehr» – Otfried Nassauer zu möglichen Langstreckenraketen aus dem Iran. Test der Mittelstreckenrakete Sejil 2 im Dezember 2009 im Iran.

«Ich schätze die Gefahr geringer ein als die meisten Auguren der Raketenabwehr» – Otfried Nassauer zu möglichen Langstreckenraketen aus dem Iran. Test der Mittelstreckenrakete Sejil 2 im Dezember 2009 im Iran.
Bild: Keystone

Der Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit BITS befasst sich vor allem mit Fragen zur Rüstungskontrolle. (Bild: BITS)

Umfrage

Die Schweiz müsste laut dem deutschen Sicherheitsexperten Otfried Nassauer bei der Nato andocken, um von einem gemeinsamen europäischen Abwehrsystem zu profitieren. Eine gute Idee?

Ja, es braucht Kooperationen

 
51.8%

Nein, unsere Unabhängigkeit ist wichtiger

 
43.6%

Ich weiss es nicht

 
4.6%

Der Vorschlag von Gygax

Die Armee braucht laut Luftwaffen-Kommandant Markus Gygax ein Raketenabwehr-System. Dies sagte er der Zeitung «Sonntag».

Gemäss Gygax wird die Schweiz «schon im laufenden Jahrzehnt in den Einflussbereich von Lenkwaffen kommen, die ausserhalb Europas in Richtung Europa katapultiert werden können». Gygax spricht im «Sonntag» von Lenkwaffen mit einer Reichweite «um die 3000 Kilometer». Diese würden die Schweiz «erpressbar» machen.

«Deshalb müssen wir gemeinsam mit Europa ein adäquates Lenkwaffenabwehrsystem aufbauen. Die Schweiz kann sich hier nicht raushalten», so Gygax. Im Alleingang wäre eine wirksame Abwehr für die Schweiz wohl schwierig. Gygax schlägt deshalb vor, unser Land könne sich «dem europäischen Verbund anhängen, damit man eine echte Lenkwaffenabwehr realisieren kann. Daran denken und planen wir.» Gygax denkt dabei zum Beispiel an das Lenkwaffenabwehrsystem Patriot PAK3, das Deutschland bereits heute besitzt.

Artikel zum Thema

Der Chef der Schweizer Luftwaffe hat gefordert, dass sich die Schweiz beim Aufbau einer europäischen Raketenabwehr beteiligt. Wie real ist die Gefahr, dass die Schweiz von Lenkwaffen mit einer Reichweite von 3000 Kilometern bedroht wird?
Um Abwehrsysteme zu rechtfertigen, wird gesagt, der Iran verfüge in zehn Jahren über Mittelstreckenraketen von dieser Reichweite. Doch das ist nicht sicher, es kann noch zwanzig oder mehr Jahre dauern. Ich schätze die Gefahr geringer ein als die meisten Auguren der Raketenabwehr. Auch Nordkorea und Pakistan kommen ja langsamer voran als vorhergesagt. Die technischen Probleme sind einfach gross. Die Iraner haben bisher nur Raketen getestet, die 1800 Kilometer fliegen. Doch die sind überhaupt nicht zielgenau.

Luftwaffenchef Markus Gygax sieht die Gefahr nicht «bei einzelnen Staaten, sondern bei Organisationen» wie den Taliban, der Hamas und der Mafia. Teilen Sie diese Einschätzung?
Nein. Die Taliban und ähnliche Gruppierungen müssten solche Waffen von einem Staat geschenkt bekommen. Das ist unwahrscheinlich. Der Mafia traut man viel zu, der organisierten Kriminalität ebenfalls. Doch ich halte es generell für ziemlich ausgeschlossen, dass nicht-staatliche Akteure demnächst über weitreichende Lenkwaffen verfügen. Es sei denn, es handelt sich um grosse Rüstungskonzerne, die sie selbst herstellen. Oder transnationale Firmen, die genug Geld haben, um sie zu kaufen. Auch das ist aber unwahrscheinlich.

Weshalb warnt denn Gygax davor, dass die Taliban Lenkwaffen kaufen könnten?
Da besteht wohl ein Problem mit der Bedrohungsanalyse. Es geht wahrscheinlich eher darum, ein neues Grossprojekt für die eigene Teilstreitkraft, also die Luftwaffe, zu rechtfertigen.

Bis vor Kurzem wollte die Schweiz neue Kampfflugzeuge beschaffen. Nun wurde die Raketenabwehr lanciert. Was wäre wichtiger?
Die Schweizer Armee wird in absehbarer Zeit das eigene Land nicht verteidigen müssen. Deshalb braucht sie weder unbedingt neue Kampfflugzeuge noch eine Raketenabwehr. Die Schweiz hat genügend Flieger. Man könnte sich auch mit den Österreichern oder den Deutschen oder beiden einigen, den Luftraum gemeinsam zu sichern. Dafür braucht es nicht viele Flugzeuge, weil alle drei Länder von Freunden umzingelt sind.

Der Luftwaffenchef hat betont, dass die Schweiz «gemeinsam mit Europa» ein Lenkwaffen-Abwehrsystem aufbauen sollte.
Aus Schweizer Sicht ist das politisch hoch problematisch. Denn es gibt ja so etwas wie die Schweizer Neutralität. Die sogenannt europäische Raketenabwehr wird allenfalls in der Nato entstehen. Die Schweiz müsste also bei der Nato andocken, nicht bei der EU, wenn sie bei einer Raketenabwehr mitmachen will oder der Allianz gar beitreten, um über einen Einsatz mitzuentscheiden. Deshalb bin ich nicht sicher, ob Ihr Luftwaffenchef seinen Vorschlag zu Ende gedacht hat. Allerdings wird es auch in der Nato kaum Konsultationen vor einem Einsatz geben, denn die Warnzeiten sind so kurz, dass eher Computer als Menschen entscheiden, wann Abfangraketen eingesetzt werden.

Könnte die Schweiz selber ein Raketenabwehrsystem installieren?
Ein nationales System aufzubauen, ist unbezahlbar und technisch kaum machbar. Wo sollten die Frühwarn- und Fluginformationsdaten über anfliegende Raketen denn herkommen? Das frässe das Schweizer Verteidigungsbudget für Jahrzehnte, und es brauchte ausserdem Satelliten sowie Frühwarnstationen im Ausland.

Was plant die Nato?
Die Allianz gibt sich im November eine neue Strategie. Auf amerikanischen Wunsch hin soll die Raketenabwehr zu einer neuen Aufgabe werden. Vor allem die neuen Nato-Mitglieder aus Mittel- und Osteuropa wollen, dass solche Kapazitäten beim Militärbündnis und nicht bei der EU angesiedelt werden. 2011 sollen Abwehrraketen gegen Flugkörper kürzerer Reichweite auf See und danach in Rumänien aufgestellt werden. Ab 2018 soll ein Abwehrsystem gegen Mittelstreckenraketen in Nordeuropa dazukommen. Das System soll dann ganz Europa gegen Mittelstreckenraketen aus dem Iran abdecken.

Ist die Schweiz nicht ohnehin unter diesem Raketenabwehrschirm?
Natürlich, sie wäre auf jeden Fall mit abgedeckt. Sie liegt in der Mitte Europas und profitiert davon. Man kann nicht Frankreich oder Deutschland schützen, ohne gleichzeitig auch die Schweiz zu schützen.

Wie gross sind die Chancen, dass die Nato den Schirm aufbaut?
Der Druck, insbesondere aus Washington, ist gross, die Pläne in 5 bis 15 Jahren umzusetzen. Einzelne Mitgliedstaaten des Bündnisses sind zwar vorsichtiger, weil die Bedrohung noch gar nicht existiert und vielleicht gar nie existieren wird. Ich glaube jedoch, dass die Raketenabwehr in irgendeiner Form kommen wird.

Wie soll sich die Schweiz verhalten?
Es gibt noch genügend Zeit für eine saubere Analyse der wahrscheinlichen Bedrohung und Risiken. Die Schweiz könnte zunächst mit den Nachbarn reden. Zumal Österreich ebenfalls neutral ist. Oder aber Bern kauft – nicht ganz ernst gemeint – zwei amerikanische Schiffe der Aegis-Klasse mit Abfangraketen und stationiert sie im Boden- und im Genfersee. Ob diese Investition aber den Finanzplatz Zürich sicherer macht, ist fraglich. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 31.08.2010, 07:07 Uhr

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55 Kommentare

Helmut Melzer

01.09.2010, 07:53 Uhr
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Ein Raketenabwehrsystem benötigt auch Satelliten zur Aufklärung. Das sagt der Artikel ganz genau. Da ist ein Alleingang der CH reine Phantasie. Die Neutralität, wie bisher, wird hier zum Problemfall. Moderne Abwehrsysteme lassen sich im Alleingang nicht realisieren, selbst die USA brauchen ihre Verbündeten. Will die CH an modernen Waffensystemen mitarbeiten braucht sie die intern. zusammen arbeit Antworten


Max Sutter

01.09.2010, 00:09 Uhr
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@Elmar Hutter, jetzt sind wir gespannt. Nennen Sie doch Staaten, welche a) mit der Schweiz vergleichbar sind und b) schon heute national ausgerichtete Verteidigungssysteme gegen Lenkwaffen besitzen. Im Natovertrag kommt Variante b) nicht vor, und ob anderswo, etwa Kolumbien gegen den Hugo ... Behauptungen aufzustellen, die das Argument stützen, ist leicht, aber wahrer werden sie dadurch nicht. Antworten


Benjamin Gautschi

31.08.2010, 22:21 Uhr
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Welche Flugzeuge der Deutschen sollen denn bitte unseren Luftraum überwachen, wenn die Deutschen nicht mal den Nordanflug auf Zürich gebacken kriegen? Antworten


Peter Pfrunder

31.08.2010, 17:14 Uhr
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Herr Pfeffer:Ich habe nichts gegen Humor,wenn er geistreich ist!Sie haben offenbar meinen Beitrag nicht richtig gelesen.Ich bin gegen ein eigenes Abwehrsystem zur Zeit,da zu teuer und die Abwehr für die kleine CH durch die NATO übernommen wird.Aber niemand ist ein Prophet.Wenn einmal der Rohstoffkampf beginnt,kann alles anders aussehen.Für die österreichischen Jäger können Sie ja Strategien machen Antworten


Rolf Schumacher

31.08.2010, 17:09 Uhr
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Frage.1. Wie tief kann ich mit einem FA 16 oder 18 fliegen? 2. Hat der Heli im Kampf gegen Eindringlinge auf dem Boden nicht einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Jets. 3. Frage. Es ist klar, dass in der "freien" Luft ein Jet mit grosser Wahrscheinlichkeit einem Helikoper überlegen ist, Wie ist es aber im Gebirge, wenn der Heli sehr tief fliegt? 4: braucht die nun Kampfhelis ja/nein?? Antworten


Rolf Schumacher

31.08.2010, 16:41 Uhr
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@Hofstetter. Europa wird von einem (Nato-US) amerikanischen Abwehrsystem abgedeckt werden. Es kann nicht sein, dass wir unseren Schutz der USA überlassen. Es braucht (in einigen Jahren (2020) ein nationales, eigenes Abwehrsystem sonst werden wir erpressbar. Und die Alpen(jura)täler schreien topograpsch nach Kampfhelis. Es braucht nur ein ganz kleines Jetgeschwader. Antworten


Hans Iseli

31.08.2010, 16:18 Uhr
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Als Ex-Militär finde ich diese Analyse zutreffend. Und die kontroversen Kommentare auch. Macht Spass! Antworten


Pascal Kessler

31.08.2010, 15:35 Uhr
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"es brauchte ausserdem Satelliten sowie Frühwarnstationen im Ausland". Die CH braucht nun auch ein eigens Space-Shuttel? Ja aber die SVP will doch eher zurück ins Reduit uns sich dort Einbunkern? Herr BR Maurer hat noch einiges zu Lösen im VBS... ;) Antworten


Roman Kauffman

31.08.2010, 14:28 Uhr
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Ein Raketenabfangsystem ist eine sehr gute Sache. Über längere Zeit kann gewaltig Kosten bei der Luftwaffe einsparen indem man dort nur eine für Übungszwecke reduzierte Flotte unterhalten müsste. Wir müssen uns mal ganz Grunsätzlich die Frage stellen Alleingang oder nicht! Und wie es uns die Vergangenheit gelernt hat fahren wir alleine einfach besser, aber dann bitte Konsequent sein meine Herren! Antworten


Josef hofstetter

31.08.2010, 14:25 Uhr
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Wir brauchen weder die NATO noch die EU durch die Hintertüre. Nur mit unserer Eigenständigkeit haben wir die Möglichkeit wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben und unsere Demokratie aufzuwerten. Wir brauchen dringend eine zuverlässige Flugabwehr, Flugzeuge, nicht Raketen um unseren Flugraum zu schützen. Es gibt kein Land, das sicher vor einem Angriff ist. Antworten


Werner Sommer

31.08.2010, 14:14 Uhr
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Schafft vorerst einmal die GSoA mit ihren Verbündeten J. Lang, N. Lutz etc. etc. ab. Dann können wir über eine moderne Armee wie sie die schweiz unbedingt braucht, weiter diskutiereen. Antworten


Elmar Hutter

31.08.2010, 13:20 Uhr
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Mit der Schweiz vergleichbare Staaten besitzen schon heute national ausgerichtete Verteidigungssysteme gegen Lenkwaffen. Die Diskussion zeigt auf, dass die diesbezügliche Information im Lande fehlt. Unser Land braucht nicht Mitglied der NATO zu werden, um eine finanzierbare Luftraumverteidigung im Rahmen europäischer Bestrebungen zu realisieren. Eine Koordination im Bereich Ueberwachung genügt.. Antworten


Daniel Arpagaus

31.08.2010, 12:32 Uhr
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@ Peter Vogler: Ob gegen die deutsche Kavallerie so eine Patriot-Rakete helfen würde? Da müsste man eher wieder die Train-Truppen verstärken. @ Jasmin Pfeffer: Ein Bravo für diese konzise Analyse. An solche naheliegenden regionalen und saisonalen Bedrohunslagen scheint da im Generalstab mal wieder niemand gedacht zu haben! Empfehlen würde ich ein Batallion Problembären. Antworten


Martina Keller

31.08.2010, 12:28 Uhr
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@ Rolf Scheibler: ein Land ohne Armee kann man auch mit einem Fuchs vergleichen. Schlau, nutzt er geschickt jede Situation und ist in der Evolution nicht der Stärkste, aber der erfolgreichste Überlebende. Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei der Armee ist es gerade andersrum. Antworten


ruth leemann

31.08.2010, 11:53 Uhr
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Die Schweiz muss für ihre Sicherheit selbst aufkommen, und darf sich nicht von anderen Ländern blenden lassen. Antworten


Jasmin Pfeffer

31.08.2010, 11:11 Uhr
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@ Peter Pfrunder: wir haben wirklich keine Zeit, alles in Ruhe zu diskutieren, wir müssen jetzt die Raketen rasch beschaffen, wir sind akut bedroht! Bald beginnt wieder die Jagdsaison, dann stehen bewaffnete Österreichische Jäger an unserer bedrohten Ostflanke! Antworten


Rolf Scheibler

31.08.2010, 10:15 Uhr
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Ein Land ohne eine starke Armee kann man mit einem Bären vergleichen,dem man alle Krallen und alle Zähne gezogen hat.Ich glaube nicht,dass dieses Tier dann sehr lange überleben würde.Der momentan scheinbare Friede fünktioniert nur, wenn er auch verteidigt werden kann.Ohne Verteidigungsmöglichkeit verkommt die Schweiz zu einem Spielball,zu einem unbedeutenden Nichts. Die Natur kennt keinen Frieden! Antworten


Rolf Schumacher

31.08.2010, 10:12 Uhr
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Ein eigenes funktionierendes Lenkwaffenabwehrsystem macht ein Land autonom. Die Crux ist aber immer, dass man nicht bloss zweitklassige Systeme kaufen kann mit fernsteuerbaren, implementierter Elektronik (Nato/USA). Es stellt sich also die Frage, ob man ein absolut autonomes System überhaupt aufbauen kann? Wenn ja sollte man es tun. Denn eine feindliche Lenkwaffe auf ein AKW wäre verheerend, oder? Antworten


Peter Vogler

31.08.2010, 10:05 Uhr
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Was meint er denn mit "von Freunden umzingelt"?Meint er etwa "Freunde"wie Peer Steinbrück der uns mit der Kavallerie drohte.Find ich schon eine eigenartige Wortwahl. Antworten


Marco Arnet

31.08.2010, 10:05 Uhr
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Wenn Lenkwaffen aus der Region mittlerer oder naher Osten mit dem Ziel Schweiz abgefeuert würden, so würde deren Flugbahn unweigerlich über andere Länder führen. Alle unsere Nachbarstatten sind Nato-Mitglieder und verfügen deshalb über Abwehrsysteme wie Patriot. Für uns sollte ja eigentlich deshalb keine Gefahr bestehen, da die Flugkörper schon vor der CH-Grenze abgefangen würden. Theoretisch. Antworten


Thomas Gebert

31.08.2010, 10:04 Uhr
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Jeder Mensch auf der ganzen Welt sehnt sich in seinem Innersten nach Frieden und Liebe! Mutiger und zeitgemässer wäre es, alle Waffen und ihre Folgen abzuschaffen und das frei werdende Geld für den Aufbau einer fried- und liebevollen Gesellschaft zu investieren. Wer mit offenen Augen schaut muss feststellen, dass die Welt in Kürze kein Geld mehr für die Rüstung hat. Die R-Krise kommt garantiert! Antworten


Thomas Hanhart

31.08.2010, 10:02 Uhr
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@Bernhard Nater: Genau so kommt es mir auch vor. Man will einfach unbedingt neue Gimmicks, damit (O-Ton VBS) die Schweiz wieder militaerisch ernst genommen wird (...) Unsere Militaers glauben immer noch, sie seinen eine ganz grosse Nummer. Und das nur, weil sie immer noch nicht durch einen ernst- und glaubhaften sicherheitspolitischen Bericht auf den Boden der Tatsachen geholt worden sind. Antworten


Rolf Schumacher

31.08.2010, 10:01 Uhr
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Nein, die Nato ist keine Alternative. Es geht hier um nationale Verteidigung, wie sehr die NATO souveräne Staaten im Stich lässt und dort einmarschiert wo es die USA/GRB/FR etc wollen ist hinlänglich bekannt. Afrika ist ausser Kontrolle. Die Nato hat im Kongo, in Ruanda, Georgien etc. nichts erreicht. Und da wo sie sich eingemisch hat, hat die USA immer auch eine US-Basis errichtet. Antworten


Kurt Hauser

31.08.2010, 10:00 Uhr
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Mit einer starken, selbstbewussten Regierung wären wir nicht erpressbar, aber eben..... Antworten


Peter Pfrunder

31.08.2010, 09:54 Uhr
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Ich glaube auch,dass man in aller Ruhe,die Bedrohungssitutationen diskutieren soll.Grundsätzlich bin ich nicht Expertengläubig und daher glaube ich auch nicht, dass Herr Nassauer die Zukunft (Rohstoffkrieg)vorhersehen kann.Da wir ein Binnenland sind und von Nato-Staaten umgeben sind,sehe ich auch nicht, dass wir ein eigenes Abwehrraketensystem brauchen,da wir dieses ja auch nicht bezahlen könnten! Antworten


Rolf Bianchi

31.08.2010, 09:53 Uhr
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Die abstrusen Bedrohungsszenarien a la Schweizerarmee kann man vergessen. Die wirklichen Bedrohungen finden im Lande selbst statt und zwar in form von unkontrollierter Einwanderung, Ueberbevölkerung und dem Zusammenprall von Kulturen die nicht zusammen passen. Nicht zu vergessen Banken und Bänker, die das Land in den Ruin treiben können. Darum weder Jets noch Raketen braucht das Land! Antworten


Yvan Bennet

31.08.2010, 09:43 Uhr
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Auch ich hoffe, dass Gygax diesen Artikel liest (vielleicht ist bei ihm auch zwei- oder dreimaliges Lesen nötig) und dann für immer schweigt. Denn er wird darin von einem international anerkannten Experten zum absolut inkomepenten, weltfremden Sandkastengeneral deklassiert! Hergott nochmal, was für geistig stotternde Einzylinder finanzieren wir mit unseren Steuern in Bern eigentlich?!? Abschaffen! Antworten


Frank Hofer

31.08.2010, 09:42 Uhr
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Und warum startet denn die so volksnahe SVP nicht einfach eine Initiative fuer mehr Armeeausgaben? Los wackere Mannen, fuer Volk und Vaterland! Antworten


René Merten

31.08.2010, 09:37 Uhr
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Die Aussagen von Hr. Gygax zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht geschickt. Aber dass BR Maurer ein desolates Departement übernommen hat ist unbestritten. Wieso haben die SP, Grünen und CVP bei BR Schmid nicht interveniert? Soll doch Levrat oder Darbelley dieses Departement übernehmen. Dann muss es ja sicher besser werden- oder doch nicht? Für mich: kein Natobeitritt! Antworten


Andreas Weber

31.08.2010, 09:32 Uhr
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Hat es die Schweiz nötig, sicherheitspolitische Auskünfte von einem deutschen Experten zu holen? Wir haben genug eigene Experten, von denen die meisten zumindest den Ersatz der Tiger begrüssen. Antworten


Hanspeter Burri

31.08.2010, 09:31 Uhr
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@ Eva Sundin: Genau, vorallem brauchen wir Wähler/innen, die denken, bevor sie ihr Kreuzchen aufs Papier setzen und sich auch Gedanken machen, was das für konsequenzen haben wird. @ A. Müller: ich finde Ihre Behauptung, dass F und GB 'nichts' getan haben im 2. WK unglaublich, vor allem dies zu behaupten über die Gräber der Gefallenen der Résistance, denen von Arras, Dünkirchen und der Normandie! Antworten


Peter Weierstrass

31.08.2010, 09:28 Uhr
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Als ich von der Idee hörte, war mein erster Gedanke: Ein Rüstungsunternehmen hat dem Luftwaffenchef ein Dossier zugeschickt - "Künftige Bedrohung durch Lenkwaffen". So eine Studie zu erstellen kostet vielleicht 5000 - 20'000 Franken. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Schweiz eine Raketenabwehr beschafft sind das aber peanuts. Da wittert jemand ein Bombengeschäft. Antworten


Fred Kunz

31.08.2010, 09:25 Uhr
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Solange BR Maurer vor allem Parteipolitik macht, wird der Laden nie laufen. Macht er aber vernünftige Realpolitik, ereilt ihn das Schicksal seiner Vorgänger und er wird zum "Halben-Bundesrat" oder zum "SP-Bundesrat". Antworten


hansruedi zürcher

31.08.2010, 09:25 Uhr
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Unglaublich was hier abgeht, eine Schande für die Schweiz!!, wir machen uns mit solchen unqualifizierten "Aussagen" weltweit lächerlich! Alle Verantwortlich sollen sofort die Konsequenzen ziehen, hier bleibt nur ein Rücktritt und dann ab in "die Unterwelt"! Antworten


oscar gerber

31.08.2010, 09:25 Uhr
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...und wenn dann unsere beste armee der welt bemerkt, dass eine feindliche rakete über die grenze fliegt, dann wird es wohl zu spät sein, diese noch abzuschiessen... das hat man halt davon, wenn man ein so kleines land ist und trotzdem eine armee unterhält, die bloss teuer ist und von dilettanten geführt wird und also überflüssig ist. Antworten


Habib Ameur

31.08.2010, 09:22 Uhr
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Ich glaube, in unserer Armee gibt es nichts gescheiteres zu tun, als solche „Furzideen“ in die Welt zu setzen. Antworten


Richard Marti

31.08.2010, 09:14 Uhr
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Ein Raketenabwehrschirm ist Grössenwahn &unfinanzierbar - aber irgendwie scheint dies ja bei unseren Generälen ein Dauerzustand zu sein. Sie wollten ja in den 60er-Jahren auch die Atombombe und haben das Programm erst '88 aufgegeben. Während meiner Dienstzeit bei der Artillerie haben die Offiziere immer für Mehrfachrakettenwerfer mit Reichweiten tief ins benachbarte Ausland lobbyiert - Träumer! Antworten


René Stahel

31.08.2010, 09:08 Uhr
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Der Luftwaffenchef muss natürlich neue Mittel fordern. Ansonsten, was wäre das für ein Chef, der nicht für seine Einheit kämpft? Entscheiden, was die Armee kriegt, muss aber die Politik, denn die Armee hat nichts anders zu erfüllen als ein politischer Auftrag. Und es reicht, die zweitbeste Armee der Welt zu haben - und dafür das beste Bildungssystem (Zitat Ruedi Noser). Antworten


Frank Hofer

31.08.2010, 08:50 Uhr
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Ja Frau Grunder, die anderen sollen sich nicht einmischen und nicht torpedieren. Die Linken sollen sich aus dem VBS raushalten. Aber natuerlich nur einseitig gel. Die SVP darf natuerlich selbstverstaendlich die Vorschlaege der anderen torpedieren, denn die wissens ja schliesslich besser. Wie peinlich ist das denn? Antworten


Alexander Müller

31.08.2010, 08:46 Uhr
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Eine Kooperation mit dem Ausland würde die Neutralität und die Souveränität unseres Staates verletzten. Oder sollen wir Truppen schicken wenn ein Kooperationspartner angegriffen wird? Zudem hat man ja gesehen was die Schutzmächte England und Frankreich Polen und Tschechien im 2. WK gebracht haben. Nichts! Antworten


Eva Sundin

31.08.2010, 08:40 Uhr
Melden

Wir brauchen weder eine Luftwaffe noch ein Raketenabwehrsystem noch einen BR Maurer. Dafür Leute im BR, welche zeitgemäss denken und handeln können. Antworten


Peter Meier

31.08.2010, 08:39 Uhr
Melden

Entweder das Militärbudget kräftig aufstocken, oder wir schaffen die Armee ein für allemal ab. So bringt es nun wirklich nichts mehr. Die allermeisten Europäischen Staaten investieren über 1% des BIP für die Armee. Die Schweiz 0.91%. Pleite Griechenland hat gemäs Wikipedia einen Etat von knapp 10 (!) $. Schweden mit dem wir uns so gerne vergleichen $6 Mrd. Entweder richtig oder aufhören. Antworten


Max Flückiger

31.08.2010, 08:25 Uhr
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Kaum zu glauben, wie unserer Luftwaffenchef der Schweizerischen Armee in den Medien mit solchen Forderungen ein erneutes Schmunzeln bereitet. Solche Äusserungen sind mehr als lächerlich und geben ein erneutes Beispiel, was von unseren Militärs in Bern oben zu halten ist. Diese haben wohl schon «abgehoben». Fehlt nur noch der längst fällige Flugzeugträger auf dem Vierwaldstättersee. Antworten


sixtus hochstrasser

31.08.2010, 08:25 Uhr
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herrlich dieser artikel. ich könnte ihn immer wieder lesen. hoffentlich lesen das auch die herren gygax und maurer und merken wie unsinnig und unnötig ihre ideen sind. was die armee vielleicht brauchen könnte, wären spezielle hubschrauber, die könnte man bei bedarf auch für zivile aufgaben einsetzen, oder hat schon jemand eine F18 gesehen die menschen in den bergen rettet oder bei hochwasser? Antworten


Emil Roduner

31.08.2010, 08:24 Uhr
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Jeder weiss, dass die Bedrohung zur Zeit gering ist, aber das kann sich leider in kurzer Zeit ändern. Raketen hin oder her, die Schweiz dürfte gut beraten sein, wenn sie bezüglich Abwehr ein eigenes, den möglichen Bedrohungen angepasstes Standbein behält. Sonst wird sie noch erpressbarer als sie es schon ist - auch in Friedenszeiten. Antworten


Roman Birchler

31.08.2010, 08:21 Uhr
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Ich denke, dass es an der Zeit ist vom Hobby Armee zur professionellen Armee im Sinne der Schweiz zu avansieren. Dazu braucht es aber auch Mut, sprich eine Klare Festlegung der Ziele. Kampfflugzeuge, Abwehrraketen.... ich ueberzeugt, dass ist nicht mehr noetig, denn sollte der Iran eine Rakete auf die Schweiz schicken, dann haette der gesammte Natoring schlichtweg versagt.... wer sind wir dann.... Antworten


Rolf Bänziger

31.08.2010, 08:19 Uhr
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Das mit den Aegis-Schiffen finde ich wirklich gut. Aber nur, wenn gleichzeitig ein Kampfverband mit Flugzeugträger im Zürisee stationiert wird! Im Ernst: es wird Zeit, diesen alten Zopf endgültig abzuschneiden, dann brauchts auch den Zweitbesten nicht mehr, nicht?!Es braucht eine Art Feuerwehr für zukünftige Bedrohungen, Teile davon können ruhig auch eine Art Kampftruppe sein! Antworten


Rodrigo Gimenez

31.08.2010, 08:19 Uhr
Melden

Klar fänden das die Deutschen toll, auch über der Schweiz ein bisschen Lufthoheit zu haben.... Chef der deutschen Luftwaffe, Abteilung Schweiz, wird dann Peer Steinbrück. Antworten


Beat Merkli

31.08.2010, 08:02 Uhr
Melden

Ich glaube Herr Gygax sollte dieses Interview lesen und dann sehr sehr lange nachdenken.......und nie mehr einen Gedanken an ein Luftabwehrsystem verschwenden.Peinlich Herr Gygax! Antworten


Peter Matter

31.08.2010, 07:54 Uhr
Melden

Es ist doch total paradox: Der VBS-Minister will eine autarke Armee für eine Panzerschlacht in Europa, der Luftwaffenchef hingegen träumt von einer Raketenabwehr, die sich natürlich nur im Nato-Verbund realisieren lässt. Das VBS ist derart in einer Sinnkrise, dass sich nicht Mal mehr die Chefs einig sind. Einfach nur noch peinlich. Antworten


Toni Lauber

31.08.2010, 07:47 Uhr
Melden

Ohne Reaktion bleiben die vom Luftwaffenchef Markus Gygax gemachten Aussagen, wie unsere Flugzeuge können nur am Tag eingesetzt werden, oder wir sind einem Raketen – Angriff schutzlos ausgesetzt. Lieber Herr Gygax das ist eigentlich Landesverrat. Die Schweizer Bevölkerung bezahlt ihnen ein fürstliches Salär um genau das zu verhindern, es ist ihr Job aus dem etwas zu machen was wir ihnen geben, also lösen sie das Problem mit den Mitteln die sie haben Antworten


Bernhard Nater

31.08.2010, 07:33 Uhr
Melden

Man bekommt langsam aber sicher den Eindruck, dass in der Schweizerischen Armee, bzw. aktuell jetzt in der Luftwaffe, so ziemlich alles ein wenig naiv, hobbymässig, unreflektiert, weltfremd, kurz: nicht professionell angedacht und an der Wirklichkeit vorbei geredet wird. - Wie hat man's uns früher gesagt?: Zuerst denken - dann reden. Antworten


Walter Koch

31.08.2010, 07:31 Uhr
Melden

Schon wieder ein Experte. Ich bin mir sicher dass dieser sogenannte Experte noch nie etwas vernünftiges geleistet hat,sondern auf kosten der Allgeneinheit Papiertiger produziert. Antworten


David Flückiger

31.08.2010, 07:22 Uhr
Melden

Welche Länder haben denn schon die Schweiz erpresst? Meines Wissens waren das primär Deutschland, USA und Libyen in den letzten Jahren. Was nützen uns diese Raketen wenn wir politisch uns jederzeit von sogenannten "Freunden" erpressen lassen. Und dann als Konsequenz bei den amerikanischen Abenteuern im Rahmen der Nato mithelfen ? Dümmer gehts wirklich nicht mehr. Antworten


Barbara Grunder

31.08.2010, 07:15 Uhr
Melden

Die Idee ist nicht schlecht. Nur sollte die CH mal zuerst wissen was für 1 Armee eigentlich zeitgemäss ist.Das ganze Gezerre im VBS ist schlecht für die CH.Zudem sollten sich die ROT/GRüNEN nicht ständig in Dinge einmischen + Vorschläge v Hr.BR Maurer torpedieren. Antworten



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