Schweizer Armee gegen Piraten: «Schnapsidee»

Der Zürcher Strategiefachmann Albert Stahel kann den Plänen des Bundesrats zum Einsatz von Soldaten vor der somalischen Küste gar nichts abgewinnen.

Albert Stahel: Der Strategiefachmann hält nichts von der Idee des Bundesrates.

Albert Stahel: Der Strategiefachmann hält nichts von der Idee des Bundesrates.

Artikel zum Thema

Ein Schutz der Schweizer Hochseeflotte vor Piratenangriffen durch das Schweizer Militär sei eine «Schnapsidee», sagte er in einem Interview der Sendung «HeuteMorgen» von Schweizer Radio DRS. Die Strategie des Bundesrats sei nicht durchdacht, fügte so Experte in einem Interview des Gratisblatts «.ch».

Würden Schweizer Soldaten die Handelsschiffe schützen, könnten die Piraten ein Exempel statuieren und ein Schweizer Schiff entern, es versenken und die Besatzung gefangen nehmen. Die Piraten würden zudem keine Sekunde zögern und die Soldaten töten, sagte Stahel.

Er forderte den Bundesrat auf, die Schweizer Hochseeflotte unter den Schutz einer Seemacht zu stellen, wie die USA oder Russland. Die EU sei hingegen keine Option, weil sie organisatorisch noch keine Seemacht sei. Den Reedern empfahl Stahel, auch eine Umflaggung in Betracht zu ziehen.

Bundesrat bereit zu Handeln

Bundespräsident Pascal Couchepin hatte in der Sonntagspresse angekündigt, dass der Bundesrat grundsätzlich bereit sei, Schweizer Soldaten auf Schweizer Schiffen vor Somalia zum Schutz vor Piraten einzusetzen. Die politischen Parteien kommentierten die Ankündigung am Wochenende verhalten bis vehement ablehnend. (cpm/ap)

Erstellt: 22.12.2008, 10:50 Uhr

138 KOMMENTARE

Roger Witschi

23.12.2008, 19:34 Uhr

Mit Erschrecken nehme ich von der aktuellen Diskussion zur Stationierung von Armee/Polizei auf Schweizer Schiffen Kenntnis. Haben die Schweizer Reeder etwas Verantwortungsgefühl gegenüber den Besatzungen, dann treten sie diesem beherzt entgegen! Ein Armee bzw. Polizei-Einsatz um Schweizer Schiffe zu schützen, ist schlicht und einfach Unsinn. Allein die Logistik stellt massive technische und administrative Hürden, bedenkt man, dass diese Einheiten eine Landbasis in der Krisenregion benötigen. Von den diplomatischen Problemen ganz zu schweigen. Zudem konkret: wie würden diese Einheiten an Bord gebracht? Geeignete Helikopter/Boote mit Beibooten müssten gechartert werden. Oder etwa im Abfahrts- und Zielhafen? Welch gewaltige Kosten. Zudem herrschen in vielen Ländern auf der Welt andere Verhältnisse, Korruption gehört zum Alltag. Diese Einheiten allein stellen zudem durch ihre Präsenz an Bord, ohne seemännische Ausbildung, bereits ein Sicherheitsrisiko dar. Seekrankheit kann ganze solche Einheiten dienstuntauglich machen. Die Arznei dagegen wirkt aber nur sehr individuell. Wer soll überhaupt geschickt werden? (Gebirgs-)Infanterie? Polzei-Grenadiere? Das Armee-Aufklärungsdetachement? Wir Pontoniere? Und wer hat im Notfall das Sagen? Auf Schweizer Schiffen fahren (annähernd) keine Schweizer mehr. Der ausländische Käpitän, vielleicht aus Kroatien, mit der philipinischen oder russischen Mannschaft? Oder die Schweizer Polizisten/Soldaten? Und wer trägt die Verantwortung, falls es hart auf hart kommt und Tote gibt? Was ist mit der Verständigung? Gewehre reichen nicht mehr, schweres Geschütz ist erforderlich. Die Piraten können zudem ein Schiff auch aus Distanz versenken oder schwer beschädigen, falls sie nicht an Bord gelangen können. Raketen gegen einen beladenen Chemietanker - nicht auszudenken. Unterkunft und Verpflegung an Bord stellen ein weiteres Problem dar. Des weiteren die Kapazitäten in den Rettungsmitteln. Oder soll der Einsatz erst im Falle einer erfolgreichen Kaperung erfolgen? Nur das Schiff zählt, die Besatzung ist ja egal... Falls es nicht klappt: was passiert, wenn die Soldaten auch zu Geiseln werden? Sollte es geklappt haben, und die Piraten haben sich ergeben: Wer nimmt die "staatenlosen" Seeräuber auf, stellt sie vor Gericht, verurteilt sie und schliesst sie ins Gefängnis? Und danach...? Versenken könnten die Piraten das Schiff zudem auch, falls sie sich bedroht fühlen oder die Aussichtslosigkeit ihrer Lage einsehen - Umweltschaden vorprogrammiert. Falls etwas schiefgeht kann das Schiff im Ausland beschlagnahmt und alle Personen an Bord (inkl. Soldaten) in ausländischen Gefägnissen festgehalten werden. Viele Piraten erhalten ihre Informationen und Unterstützung zudem auch durch korrupte Staaten bzw. deren Beamten in der Region. Fakt ist, die Schweiz hat keine Marine und ausgebildete (Hoch-)Seepolizei / Armeeeinheiten. Deswegen gehören diese Leute nicht an Bord. Umflaggung kann nicht das Ziel sein - schliesslich soll die Schweizer Flotte ja weiter existieren. Dennoch kann die Schweiz etwas tun, weil sie die internationalen Übereinkommen über die hohe See, sowie zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Seeschifffahrt mitunterzeichnet hat. Ein finanzieller Beitrag zur Unterstützung der Marineoperationen der EU und weiterer Nationen wird sicherlich gern gesehen und hilft der Sicherheit der gesamten Seeschifffahrt mehr und effektiver, als teil-unilaterale, gefährliche Aktionen. R. Witschi Nautiker / aktiver Seemann Bern ----------------- R. Witschi Tscharnerstr. 37 3007 Bern 031 398 25 36


M. Sutter

23.12.2008, 13:15 Uhr

Hoffentlich steht die SVP Bundesrat Maurer bei, wenn er aus versprengten Resten der ehemaligen Radfahrertruppe eine schlagkräftige Hochsee-Pedalo-Kampfeinheit formen will. Oder der Bund mietet einen Flugzeugträger für eine neutrale Kampfplattform in internationalen Gewässern, um so die F-18 sinnvoll einzusetzen. Diese Donnervögel haben sich ja auf Flugzeugträgern bei der US-Navy bereits bewährt.


Ricardo Guital

23.12.2008, 10:17 Uhr

Genau ist jetz dass richtige moment;Couchpein ist im Chile,eine nation mit Marine tradition hat die beste Elite Soldaten von ganzes Amerika Kontinent,hat erfahrung mit kriminalität wo übersee operiert etc.. Cooperation gibt auch zwischen beide nationen. Keine zorge,die Schweizer Soldaten sind gut,sogar sehr gut.Ausnahmenn gibt immer. Ricardo Guital Ex Marine Offizier


Ricardo Guital

23.12.2008, 09:48 Uhr

Aber,aber.Zu viel komentar über die einsatz von Schweizer soldaten und viele ohne richtige begründung,aber aber. Cinetosis,für viele leser und leserin eine unbekante wort.Heimweh auch nicht nur für soldaten.Here eine grosse liste von wörter dass die soldaten sollten konfrontiert sein:Cinetosis,Heimatweh,Marine sprache,Essen,lange zeit ohne zwischen hafen,orientierung,langweiler wartezeit etc..


Rene Kunz

23.12.2008, 07:47 Uhr

Addressiert zu Albert Stahel; Das letzte das die wircklichen Schweizer Buerger brauchen sind kommentare eines "Experten" der die heutige weltweite Krise, kommerziell und konflikt weise nie bewusstweise vorgesehen hat.


Werner Bundi

23.12.2008, 07:44 Uhr

Zum Thema Schweizer Soldaten sollen in Somalia Piraten jagen schlag ich vor, Herr Bundepräsident Pascal Couchepin als Weinhnachtsgeschenk einen Fiebermesser unter den Christbaum zu legen damit er seine offenbar angestiegene Temperatur messen kann. Trotzdem im warsten Sinn des Wortes BESSINLICHES Weihnachtsfest Herr Bundespräsident.


Ralf Fischer

23.12.2008, 07:00 Uhr

Den Beiträgen entnehme ich, dass unsere Armee tatsächlich NICHT einsatzfähig ist und kurzfristig nicht sein wird. Pirat werden kann JEDER, da Waffen im Gegenwert von ca. 3000.- sFr. reichen. Die Abwehr ist hingegen unmöglich?. Wo haben wir jetzt teure Friedenssoldaten ? Kosovo ? Afghanistan ? Was soll der Quatsch ? Jene zurück und Schweizer aufs Schiff ! Wirksame Taten statt grosse leere Worte!!!


Bruno Dreier

23.12.2008, 04:10 Uhr

Ein Schweizer Handelsschiff, das uns Waren bringt, sollte vor Piraten geschützt werden--überall! Und das nicht von den Amis, sondern von uns selbst! Piraten sind kriminelle Banditen und es würde sicher viele Freiwillige geben (auch WK) die mit Sturmgewehr, Granaten und Kanonenrohr schnell mal ein ein Piratenbötchen versinken könnten. Alles andere haben solche Terroristen leider nicht verdient..


Karlheinz Brummel

23.12.2008, 02:16 Uhr

Das Thema sind die absaufenden Kranken-Kassenprämien gegen die unsere durch "materielle Entscheidungshilfe" geschmierten Bundeszwerge nichts tun. DAS ist die wahre Piraterie. Die Story mit den Schiffen ist ein reines ABLENKUNGSMANÖVER. Und die Journaille tanzt auf der Vorderbühne mit.... Bald arbeiten wir nur noch, um irgend welche Formen von verdeckten Press-Steuern zu zahlen.


Andreas Moser

23.12.2008, 00:02 Uhr

Auf dem "Mist" von Couchepin gewachsen? Coucheppin wurde als Mitglied der "Bilderberger" entlarft. Offensichtlich versuchen da die Illuminati zu manipulieren!


Ernst H. Schweizer

22.12.2008, 23:21 Uhr

Jemand will, dass sich Kriegsschiffe aller Länder da unten versammeln. Darum wird die Sache mit den Piraten in Szene gesetzt. Wozu?


Christian Flach

22.12.2008, 22:15 Uhr

@ Peter Gasser Was soll schon ein CH - Soldat mit einem Sturmgewehr ausrichten, er trifft nie im leben da ein Frachtschiff zu sehr schaukelt...


Rolf Gisler

22.12.2008, 21:27 Uhr

Den Schweizern fehlt schlicht die Erfahrung im richtigen Kampf, deswegen sind unsere Hauruck Rambos aus Isone ungeeignet. Hier müssen erfahrene Männer ran, Franzosen zum Beispiel.


Daniel Wild

22.12.2008, 21:17 Uhr

Die Piraten dürften einen Lachkrampf bekommen wenn sie das lesen. Null Erfahrung, Null Kompetenz auf diesem Gebiet. Was solls?


Alessandro Juon

22.12.2008, 19:49 Uhr

Die unqualifizierte und reisserische Äusserungen von Herrn Stahel lassen erhebliche Zweifel betreffend seiner Qualifikation als "Fachexperte" aufkommen! Hat Herr Stahel den Grundsatz "Si vit pacem, para bellum" zu Deutsch für alle Nichtlateiner "Willst Du Frieden, dann bereits Dich auf den Krieg vor" etwa vergessen??? Sehr schwache Leistung, Herr Stahel!!!!!!


maurus candrian

22.12.2008, 19:00 Uhr

bevor die ach so heldenhafte ch-armee gegen ein 3. welt - land zu felde zieht, soll sie mal die grenzen der schweiz verteidigen. z.b. gegen flugzeuge der völkerrechtwidrig kriege führenden usa, deren kriegsflugzeuge praktisch täglich über die schweiz fliegen. aber dazu ist unser bundesrat zu feige, er biedert sich lieben den us-imperialisten an .....


Paul Thürig

22.12.2008, 18:15 Uhr

Der Bundesrat hat noch keinen Entscheid darüber getroffen,wie er die Schweizer Handelsflotte konkret vor Piraten schützen will und schon wird die Landesregierung hart angegriffen.Von einem sogenannten Strategieexperten,namens Stahel würde ich eigentlich erwarten,dass er sich sachlich und nicht ausfällig zu diesem schwerwiegenden Problem äussern würde.


Marcelito Ospel

22.12.2008, 18:02 Uhr

@Marinnne MacKenzie Waffen produzieren wir ja schon lange... und verkaufen diese u.a. an solche Länder.... Wäre das nicht der Gipfel? Internationale Verantwortung... Klar wir haben ja das ganze Vermögen von den Herrn Hassan Dahir Aweys & Abdullahi Yusuf Ahmed auf unserer UBS. Reicht Ihnen diese "Verantwortung" nicht?


Rütsche Stefan

22.12.2008, 16:42 Uhr

@ Peter Gasser RPG-7 Racketenwerfer haben eine Reichweite von 350 m und durchschlagen 30 cm Panzerstahl! Quelle : wikipedia Ein Ziel von über 50 m auf die distanz zu treffen würde wahrscheinlich jedes Kind fertig bringen. Handelsschiffe sind nicht geiegnet um Piraten abzuwehren auch wenn Infanteristen mit Standardt Bewaffnung darauf sind!!!!!


marc peter

22.12.2008, 15:05 Uhr

Ich habe meinen letzten WK vor gut einem Monat hinter mir. Entschuldigung, aber unser Militär hat dort nichts verloren. Es hat genügend Länder, welche militärische professionelle Unterstützung anbieten. Ein souveräner Staat im Militäreinsatz, zum Schuss bereit? Sind wir im Krieg, wurden wir angegriffen? Sorry, aber Kriegspielen ist nicht unser Ding. Gewisse Militärs möchten das gern. Finger weg!


Max Gehring

22.12.2008, 14:19 Uhr

Der Sonnenkönig aus dem Wallis will die Schweiz noch schnell in den Krieg führen. Es ist höchste Zeit, dass er jetzt blitzartig verschwindet. Höchste Zeit dass Ueli Maurer das Ruder im VBS übernimmt.


Peter Gasser

22.12.2008, 14:06 Uhr

Mlititärisch erschreckend falsch, was da unser Strategiefachmann Nr. 1schreibt! Piraten sind mit russischen AK47-Sturmgewehren und RPG7-Panzerfäusten ausgerüstet; beide mit schlechter Treffsicherheit. 1 Schweizer Wehrmann backbord und steuerbord reicht, um auf 300 m den Piraten Saures zu geben! Piratenbekämpfung ist primär ein politisches und weniger ein militärisches Problem!


Mario Bärtschi

22.12.2008, 13:54 Uhr

Ein Fall für Pfarrer Gerhard Blocher. Er könnte die Piraten mit seinem Militärsackmesser bekämpfen und zur Vernunft bringen.


Michael Meienhofer

22.12.2008, 13:46 Uhr

Die "Schnapsidee-Unterstützer" sollten mal dorthin eine Kreuzfahrt machen, und nur gegen Lösegeld wieder nach Hause fahren-da würden sie merken, dass ihre Idee eine Schnapsidee war. Selber etwas machen, davor schrecken alle Politiker zurück, lieber sollen andere unser Eigentum beschützen. Die Piraten wollen Geld-warum nicht gleich eine (UBS-) Milliarde schmieren-dann wär das Problem vom Tisch!


Werner-H. Meyer

22.12.2008, 13:45 Uhr

Wie war das doch noch vor Jahren, als bei den Fluggesellschaften sogenannte "Tigers" mitflogen? Ausgebildete Angehörige von kantonalen Polizeicorps waren für die Sicherheit vor Anschlägen und Entführungen auf strategisch ausgewählten Sitzen platziert. (Auch heute noch).Dies nur zur Information an alle Leser die jetzt Zeter und Mordio schreien und die Idee von BR Couchpin als absurd bezeichnen. WHM


Hans Bäumlein

22.12.2008, 13:11 Uhr

Bescheren wir doch unserem zukünftigen BR Ueli Maurer gleich zu Beginn einen Auslandeinsatz. Die Piraten sind doch etwa dort wo der Pfeffer wächst. Dazu stellen wir dem ehemaligen Radfahrer noch einige im Winter nicht gebrauchte Pedalos zur Verfügung. Zur Verstärkung kann er Herrn Couchepin gleich mitnehmen. Tschüsss!


Christoph Geiser

22.12.2008, 12:58 Uhr

15 Mann pro Frachter sind genug, wenn ein, zwei Schnellboote angreiffen. Aber die Piraten sind ja nicht bescheuert. Sie werden schnell ihre Angriffe koordinieren und mit 20 Booten attackieren. Und dann? Unsere Armee bräuchte geeignete Schiffe um Geleitschutz bieten zu können. Hat sie aber nicht. Aber unsere Soldaten könnten beispielsweise bei den Dänen mitfahren.


Yves Jäggi

22.12.2008, 12:55 Uhr

Also gut. Es scheint, wir haben eine Spezialeinheit für solche Bedrüfnisse. Lassen wir sie "freiwillig" in die Schlacht ziehen und Menschen (= Piraten) zum Schutz von privaten Gütern töten. – Was ist wenn's nicht genug freiwillige gibt oder die Piraten das halbe Detachement umlegen oder verletzen? Wer zieht dann nach? Und überhaupt, wieso soll die Armee versicherbare Güter von Privaten beschützen?


andi matata

22.12.2008, 12:54 Uhr

Wenn ich mir das vorstelle, kotzende Schweizer "Marinesoldaten" an der Reling des Frachters.Ein WK und das Obligatorische könnte dann auf unseren Schiffen geleistet werden: pro Treffer 5 Punkte (Tarnscheibe?), bei Erfüllung den goldenen Seemannsknoten, statt Schützenabzeichen, dazwischen Deck schrubben. Swiss Rambos der SVP, freiwillige vor, hier könnt ihr die Schweiz (realistisch) verteidigen.


Hans Weigum

22.12.2008, 12:42 Uhr

Schade, dass versäumt wurde, bei der kürzlich beschlossenen Kampfwersteigerung unserer F/A 18 nicht gleich deren Tauglichmachung für Flugzeugträger, und die Beschaffung eines solchen Schiffes zu beantragen. Piraten lassen sich allerdings wesentlich einfacher, wie Beispiele vor Ort kürzlich zeigten, auch mit den ohnehin an Bord vorhandenen Feuerlöschmittel wirksam vertreiben.


Peter Studer

22.12.2008, 12:32 Uhr

@Urs Keller: Lesen Sie den Artikel oben mal aufmerksam. Genau das meint doch der Nationalrat und Historiker Josef Lang, ich habe ihn nur zitiert. @Hans Werder: „Panzer/Bomber“ sind Ihre Erfindung; abgesehen davon, dass mir Schweizer-Bomber nicht bekannt sind, habe ich davon auch nichts gesagt. Lesen Sie doch mal den Beitrag von Leo Ullmann. Er ist offensichtlich auch meiner Meinung.


Alessandro Juon

22.12.2008, 12:30 Uhr

Die Äusserungen des Herrn Stahel sind unqualifiziert und indifferent. Die israelische Marine praktiziert schon seit vielen Jahren die Strategie der Abschreckung. Dies mit grossem Erfolg! Noch nie wurde ein israelisches Schiff entführt! Das sind Fakten Herr Stahel!


Tom Kuhn

22.12.2008, 11:32 Uhr

Wofür haben wir eine Schweizer Armee, wenn sie nicht mal ein paar Handelsschiffe beschützen kann. Wir geben Mia. aus, um uns vorzumachen, im Notfall können wir kämpfen. Wer gegen solche Einsätze ist, der soll für immer gegen die Armee sein. Es gibt genug ausländische Söldner, die für viel Geld die Schweiz beschützen würden. In d. von Freunden umgebenen CH kann das Militär den Ernstfall simulieren.


Markus Gnädinger

22.12.2008, 11:32 Uhr

Diese Piraten werden mit Sicherheit kein bewachtes und bewaffnetes Schiff angreifen. Die wollen nur Geld verdienen und keinen Krieg führen. Beim ersten Zeichen von Gegenwehr (z.B. mit Raketen) drehen diese Leute ab und suchen sich ein einfacheres, d.h. unbewaffnetes Opfer. Deshalb wären gut ausgebildete Schweizer Soldaten ohne Marineerfahrung durchaus geeignet ein Schweizer Schiff zu verteidigen.


Andreas Ruuska

22.12.2008, 10:20 Uhr

Ist doch klar, immer die anderen. Hauptsache nicht selber dafür die Verantwortung übernehmen. Für was haben wir eine Armee, über deren Bedeutung schon seit Jahren depatiert wird? Hier ist ein Angriff auf die Schweizer Nation und auf Schweizer Bürger. Es ist ihr recht beschützt zu werden. Ansonsten sollen die Mitglieder der SVP nicht dumm rumlabern und sich als Matrosen auf den Schiffen betätigen.


Leo Ullmann

22.12.2008, 10:14 Uhr

Auf einem Seeschiff unter Schweizer Flagge gilt Schweizer Recht. Auf hoher See ist dieses Schiff ex territoriales Gebiet der Schweiz. Ein solches Schiff mit geeigneten Personen an Bord zu begleiten und zu schützen bietet sich an. Mann sollte dies nicht auf eine derart lächerliche Art und Weise abhandeln. Da die Mannschaft nicht aus Schweizern besteht, ist diese kaum zur Abwehr motiviert.


H.G. Nägeli

22.12.2008, 10:02 Uhr

Dies ist wieder ein typischer Schnellschuss des Herrn Couchepin ohne weiteres Ueberlegen wie wir dies von ihm leider gewohnt sind. Wenn wir gleichzeitig die "frohe" Botschaft von den um 10 % steigenden Krankenkassenprämien im lesen dürfen kann diesem Herrn nur empfohlen werden in seinem Departement die Arbeit zu tun . Zu diesem Thema ist ihm nämlich bis heute noch nichts vernünftiges eingefallen.


Celeste Anderegg

22.12.2008, 09:57 Uhr

Die Schweiz (wie auch alle anderen Nationen) sollte sich besser dafür einsetzen, dass diese Menschen, die keine andere Möglichkeit als die Kriminalität sehen, Arbeit und Geld bekommen, und dass ihnen geholfen wird, ihr Land und deren Infrastruktur wieder aufzubauen! Wieder nur in die Armee zu investieren ist nur oberflächliche Bekämpfung und letztendlich verschwendetes Geld.


Rodolfo Bai

22.12.2008, 09:41 Uhr

Seit Blocher weg ist, führt sich Couchepin ähnlich auf im Bundesrat von wegen Kollegialität und Häuptling spielen. Soll er doch seinen eigenen Sohn schicken! Auf einem Meerschiff Wache schieben, möglichst ohne scharfe Munition wenn die Piraten nachts vollbewaffnet Waffen kommen! Er soll Söldner suchen dafür, es hat genug Waffenhirni die gehen wollen, aber nicht lange, dort knallt es wirklich!


Fritz Schaer

22.12.2008, 09:08 Uhr

Unsere Armee hat den Auftrag, das Land und die Bewohner der Schweiz zu sichern. Die Reeder können sich problemlos eines gut gerüsteten und dafür ausgebildeten Sicherheitsdienstes bedienen, wenn sie ihre Schiffe schützen wollen. Ansonsten müssen wir bald noch einen CH-Wachmann als Beifahrer für Lastwagen in Krisenregionen stellen. Couchepin gehört abgesetzt und die FDP für diesen Unsinn bestraft.


Stephan Schori

22.12.2008, 08:57 Uhr

Für was haben wir denn eine Armee? Einsetzen und nicht erst wieder monatelang überlegen. Kaum könnte man die Soldaten einmal brauchen, so fürchten Leute wie Stahel schon, es könnte ja noch etwas passieren! Dafür sind Soldaten nun einmal da!! Sehe auch nicht ein, welche Spezialausbildung es brauchen soll, um von einem Schiff aus auf Boote zu feuern.


Fritz Nussbaumer

22.12.2008, 08:45 Uhr

Endlich bekommen die Eisenfresser eine Einsatzmöglichkeit für die Bodenseemarine. Gouchpin als Flottenadmiral wäre gar nicht so übel, dann wäre er endlich in Bern nicht mehr anzutreffen.


Rene Schibli

22.12.2008, 08:41 Uhr

Vermutlich hat der BR Couchepin die Lampe wieder einmal mit Fendant voll gehabt. Dann wird er ehrlich und sagt Dinge, welche er wirklich glaubt und kündigt Dinge an, welche er gern machen würde, um der SVP und deren BR eins auszuwischen. Ueli Maurer, biete die Armee auf um uns vor Couchepin zu schützen aber bitte mit Gasmaske auf Mann.


Vinc Philippi

22.12.2008, 08:33 Uhr

Uns armen Schweizern könnte ja von den reichen Somalies noch was weggenommen werden! Das Land liegt seit 20 Jahren blank, kein Mensch kümmert sich um die Situation in Somalia und Afrika im allgemeinen. Nun der grosse Aufschrei...einfach ätzend. Ich will mal den scheizer Soldaten sehen, der seinen Kopf noch über die Bordwand steckt, wenn links und rechts die Granaten einschlagen... heim zu Mama!


Thomas Neubauer

22.12.2008, 08:32 Uhr

Lasst uns doch die Piraten mit einem "Rettungspaket" schmieren. Das erspart uns Tote junge Schweizer , sowie die bittere Einsicht, dass unsere Armee ein vollkommener Witz ist in der heutigen Zeit.


Helga Prechtl

22.12.2008, 08:26 Uhr

Warum können diese Piraten es nicht akzeptieren, WIR SCHWEIZER SIND NEUTRAL !! wir zahlen freiwllig Entwicklungshilfe, wir spenden für gute Zwecke, auch in Afrika ! Und wenn die Amerikaner und die EU uns nicht helfen will, den wir sind NEUTRAL - a dann werden wir gegenüber der USA und der EU andere Saiten aufziehen müssen !


Josef Kiener

22.12.2008, 08:15 Uhr

Leider ist es heute so, wir Schweizer alles Unangenehme auf andere Nationen abschieben. Um das zu erreichen gehoert das Wedeln mit Banknoten zur Standartprozedur. Und da kommt der Bundesrat mit dem Vorschlag der Selbstverteidigung natuerlich nicht gut an. Am liebsten wuerden einige Leute die ganze Schweiz einer Schutzmacht unterstellen und ueberhaupt keine Verantwortung mehr uebernehmen.


Ruedi Bauer

22.12.2008, 08:02 Uhr

Ein Gruss an alle Gutmenschen und USA- Hasser. Kaum wird es auf der Welt irgendwo ernst, ist man wieder auf Amerika angewiesen und froh um ihre Hilfe. Es braucht halt leider doch einen Weltpolizist oder?


Hans Graf

22.12.2008, 07:55 Uhr

Ein Armeeeinsatz kommt absolut nicht in Frage. Als Reeder würde ich einen Kampfhelikopter einer privaten Sicherheitsfirma auf jedes Schiff stellen und bei einem Angriff die Boote samt Inhalt versenken. Oder es wäre möglich, die Frachter im geschützten Konvoi durch das gefährdete Gebiet zu geleiten. Es ist absolut lächerlich, dass man diese somalischen Terroristen noch mit Samthandschuhen anfasst


Walter Huber

22.12.2008, 07:42 Uhr

Das Verhalten von Herrn Couchepin ist unfair gegenüber Herrn BR Maurer. Keine Firma fällt Entscheide von einer solchen Tragweite, eine Woche bevor ein neues Mitglied der Geschäftsleitung in die Firma eintritt. Wem fehlt es hier am viel vermissten guten Stil im Bundesrat? Offenbar macht man dem neuen Bundesrat das Leben schwer, bevor er seine Arbeit angetreten hat. Tiefer gehts wirklich nicht mehr.


Adrian Althaus

22.12.2008, 07:34 Uhr

Welche Rolle sollen unsere Soldaten in Somalia spielen? Etwa Zirkusartisten auf hoher See oder Schnapsdrosseln als Piratenfutter? Nein, unsere Armee füllt besser die einheimischen Restaurantkassen, da hat die Schweizer Wirtschaft mehr davon.


Heinrich Schwyter

22.12.2008, 07:31 Uhr

Was soll das Ganze mit der Kampferfahrung. Diese erhält eine Armee nur durch Kampf und nicht durch Sandkastenübungen. Also, entweder eine Armee mit Kampferfahrung oder keine Armee. Falls es je Krieg geben sollte, könnte die CH-Folkloregruppe dann ja mangels Kampferfahrung nicht teilnehmen......


Urs Keller

22.12.2008, 07:29 Uhr

Peter Studer, was für ein Blödsinn, die Fischer sind gezwungen sich kriminell, mit Seeräuberei und Bedrohung von Leben zu betätigen, und das soll legitim sein. Ich habe selten solch einen Humbug gehört. Ich war selbst auf einem Schiff im Golf von Aden, und auch unser Schiff wurde bedroht, es ist ein mulmeliges Gefühl in dieser Situation zu sein.


Alexander Russenberger

22.12.2008, 07:11 Uhr

Sagen nicht immer alle die Transportkosten seien zu günstig? Wie wär's einfach um Afrika herumzufahren und die gefährlichen Gebiete zu meiden? Sicher günstiger als für viele Millionen Truppen zu entsenden... BR Couchepin soll sich als Präsident der Grand Nation bewerben. Dort kann er solche Ideen gerne haben. Hier ist er aber unserer immerwährenden Neutralität verpflichtet. Subventionen fürReeder?


andreas heiter

22.12.2008, 06:43 Uhr

Warum sollte die CH-Hochseeflotte geschützt werden? Hat uns der Bundesrat vor den "Bank-Piraten" geschützt?


Daniel Jurt

22.12.2008, 01:39 Uhr

Als BM staune ich über einige der Bemerkungen! Bei diesem Einsatz geht es nicht um Flottenmanöver maritimer Einheiten, sondern um die Verhinderung des Enterns und Kaperns eines Handelsschiffes, welches (unbewaffnet) das Horn von Afrika passieren will. Kein Mensch muss sich als Geisel hergeben, keine Reederei / Versicherung, kein Land soll Lösegeld zahlen müssen! Was hat das mit Neutralität zu tun?


Reto La Roche

21.12.2008, 23:57 Uhr

Schwachsinn so etwas, ich meine unsere Soldaten, die das Meer allehöchstens vom Urlaub auf Mallorca kennen, an einen solchen Einsatz beordern zu wollen! Zudem kennen unsere Soldaten nur Schlauchboote und Pontos, aber richtig grosse Schiffe haben die ja gar noch nie gesehen und den Umgang mit solchen ist ihnen aus verständlichen Gründen gar nicht verständlich!


Samantha Wright

21.12.2008, 23:18 Uhr

Einmal mehr hat die Schweiz geschlafen. Während andere Nationen schon lange Spezialeinheiten (SAS GSG9 GIGN...) gegründet haben, die weltweit operieren können, steht die Schweiz mit ihrem AD10 noch in den Kinderschuhen. Der Politik fehlt nun das Werkzeug die Schiffe inkl. Besatzung zu schützen. Viel lieber werden sie Lösegeld zahlen und somit Krieg und Leid in Afrika unterstützen.


Thom Dahinden

21.12.2008, 22:35 Uhr

Noch etwas @ André Fantini und andere: Bitte sich besser informieren - es steht nirgendwo geschrieben, dass unerfahrene WK-Soldaten solcherlei Aufträge erfüllen müssen! Tatsächlich würden die wenigen Profis der Schweizer Armee den Job übernehmen, welche auch für Extraktionen im Ausland vorgesehen sind, quasi unsere Elite-Soldaten.


Wilhelm Tegethoff

21.12.2008, 22:33 Uhr

Gegen RPG-7 wären selbst die hierzulande mittlerweile eingemotteten M47 Dragon noch brauchbar, sehr brauchbar nebenbei. Für die Bekämpfung dieser Bedrohung reichen heutige Infanteriewaffen vollkommen. Dennoch bin ich gegen den Einsatz unserer Soldaten, da diese einfach nicht entsprechend ausgebildet sind. Weiter müsste die Armee zuerst einmal K...-Tüten anschaffen für die hiesigen Landratten.


Thom Dahinden

21.12.2008, 22:31 Uhr

2 Fragen: - Was hat der legitime Schutz von Eigentum gegen Piraten und Plünderer mit Kolonialismus zu tun? - Wieso sind soviele Grüne nicht nur (berechtigterweise) für mehr Umweltschutz, sondern auch völlig realistätsfremd, linker als die SP und wirtschaftsfeindlich? Spätestens seit dem Erfolg der Grünliberalen müssten sie doch begriffen haben, dass es auch anders geht...


Ueli C.

21.12.2008, 22:26 Uhr

Ob der Einsatz von Schweizer Soldaten gegen Piraten am Horn von Afrika wirklich klug ist, darf man mit Fug und Recht bezweifeln. Zweifeln darf man allerdings auch am Verstand von Herrn Lang, für den die Probleme offensichtlich gelöst sind, sobald es ihm gelungen ist, sie in einer Schublade seiner Ideologie abzulegen.


Peter Widmer

21.12.2008, 22:13 Uhr

Wow, wow, einfach nur krass, wie weltfremd einige Kommentare hier sind. Wenn also alle Somalier wieder fischen könnten würden sie also alles brav auch tun. Aus reinem Hunger wird mit modernster millionenteurer Kriegsausrüstung ein Piratenangriff nach dem anderen gestartet. Wenn die nur das Schnellboot verkaufen würden, so wäre das Überleben ja gesichert, oder etwa nicht ?!?


Marc Salvisberg

21.12.2008, 22:08 Uhr

Mit Krieg Frieden schaffen?? Bin wirklich stolz auf eure super kriegerischen Ideen!


Werner Fürst

21.12.2008, 22:00 Uhr

Ich gehe mit Peter, Thun - 19:20/21.12.2008, der im "Blick" in einem Kommentar zu "Antipiraten Truppe? Absurde Idee!" schreibt: "Herr Couchepin soll doch selber gehen, denn wen die Piraten Herr Couchepin sehen erschrecken sie und suchen das weite" - völlig einig.


Rudolf Bertschi

21.12.2008, 21:53 Uhr

Fahren nicht die meisten Schiffe aus Spargründen mit absoluter Minimalbesatzung (aus Billigstländern) und sind deshalb besonders "wehrlos"? Lehnen die Reedereien eine Schiffsbewaffnung ab, weil sie den Waffenmissbrauch durch betrunkene oder unqualifizierte Matrosen befürchten nebst den Kosten? Steuern Sie mal ein grosses Flugmodell mit Kamerahilfe & HG im System Stuka auf ein Schlauchboot...


Stefan Balz

21.12.2008, 21:42 Uhr

Nehmen wir mal an vor 18 Monaten hätte ex-BR Blocher so einen Schwachsinn von sich gegeben wie der noch BR Couchepin, er wäre auf der Stelle in einen Irrenanstalt eingeliefert worden... Sofort zurücktreten. Danke.


Daniel Jurt

21.12.2008, 21:14 Uhr

Für die, die meinen, dass der moderne Soldat "Kriegerlis" spielt, haben sowieso keine Ahnung vom modernen Krisenmanagement! Die Frage des Rechts der Gewaltanwendung stellt sich heute dem Soldaten in allen Gewaltspektren. Und zum Thema Polizeieinsatz "Somalia": Welche Mittel setzen Polizisten gegen MG und PzF (RPG) ein? Haben diese den "langen Arm" zum Gegner? Und dazu noch: Welche (Kt) Polizisten?


meine meinung

21.12.2008, 21:11 Uhr

endlich könnten wir auch nägel mit köpfen machen.... die usa hält sich ja an kein gesetzt, die piraten auch nicht und wir sollen da einfach zuschauen und nur den kopf schütteln und uns wundern. Die Versicherungen bezahlen ja den Schaden. Nein. Werdet doch endlich aktiv. Nicht nur gegen Süsswasserverschmutzer....


Daniel Jurt

21.12.2008, 20:57 Uhr

Was dieser para-polizeiliche Einsatz (analog den Botschaftsbewachungen in Bern und Genf!) mit Neutralitätspolitik (NR Lang spricht sogar von CH-Kolonialpolitik?) zu un haben soll, ist mir schleierhaft! Die Überfischung der Gewässer vor der somalischen Küste mag sicher ein Grund sein, legitimiert aber keine kriminellen Handlungen! Sonst müsste jeder Raubüberfall aus Armutsgründen auch legitim sein!


Hans Lehmann

21.12.2008, 20:35 Uhr

Pirateneinsatz im Golf von Aden? Sind unsere Armeesoldaten ausgebildete Marineeinheiten? Eine Kaperung eines Schiffes ist keine "Chindsgiaufgabe"! Diese Leute zwinkern keine 100-stel Sekunde, den Trigger abzudrücken. Unsere Jungs doch. In diesem Bruchteil Sekunde, stirbt ein CH-Soldat. Welcher BR gibt der Mutter die Nachricht, im Einsatz für das Vaterland im Golf von Aden gestorben.


Hanspeter Estermann

21.12.2008, 20:32 Uhr

Nachtrag zu meinem ersten Artikel.Wer voll über unsere CH-Seefahrt per Internet informiert sein will,soll folgende Homepage eingeben. www. swiss-ship.ch Eine ausgezeichnete und interessante Seite ,nicht nur für uns ehem. Seeleute.Dort finden Sie von den Anfängen im ersten Weltkrieg bis heute beste Auskunft.In den ca.50 Komm. hat es doch mehrere,die wirklich keine Ahnung haben.das ist normal.


Peter Meier

21.12.2008, 20:31 Uhr

Sie können ja Blackwater international anheuern -die werden im Irak bald arbeitslos. Es macht keinen Sinn, einfach Schweizer Soldaten auf Schiffen zu platzieren, dazu bräuchte es zusätzlich eine Kriegsmarine, die wir nicht haben und die Polizei schon gar nicht. Oder will Herr Couchepin mit Polizeibooten der Schweizer Seen eskortieren und andere Länder machen es mit ihrer Kriegsmarine ?


Stefan Meier

21.12.2008, 20:26 Uhr

Wunderbar, all die weltfremden Kommentare hier. Es geht hier nicht um einen auslandeinsatz im klassischen Sinn, da die Schweizer Schiffe nicht vor einer ausländische Armee zu schützen sind, sondern vor Kriminellen, denen Tote Sch*egal sind. Also von wegen 'leichtbewaffnete Sicherheitsdienste etc"! Und ja, wir zahlen die Zeche, so oder so: Entweder teurere Waren (andere Routen) oder den Einsatz.


Josef Hofstetter

21.12.2008, 20:12 Uhr

Lächerlich, Herr Couchepin. Schön, dass es bald Schluss sein wird mit der Manipulation der anderen Bundesräte. Warum wollen Sie noch etwas erzwingen, was erstens nicht in ihr Departement gehört und zweitens für das VBS ein neuer Vorsteher zuständig sein wird. Hier geht es eigentlich nur darum, die SVP zu atackieren. Und Sie wollen ein Bundesrat sein und die Geschicke unseres Landes leiten?


Hans Werder

21.12.2008, 20:08 Uhr

@Peter Studer Sie implizieren, dass der Einsatz gar nicht als Auslandeinsatz gelten könne, weil die Schiffe, um die es geht ja in der Schweiz angemeldet sind und (gemäss ihrer Behauptung) dann zum Staatgebiet gehören. Ein in der Schweiz registrierter Panzer/Bomber der im Ausland Krieg führt, ist wohl auch nicht Teil eines Auslandeinsatzes weil in der Schweiz registriert? für 5 Rp. überlegen...


Ruedi Schmid

21.12.2008, 19:59 Uhr

Kein Pirat ist so dumm, dass er ein bewaffnetes Schiff kapert, aber unsere Politiker sind so dumm, dass sie das nicht wissen. Die Schutzwirkung liegt doch zu 99% in der Publikmachung.


Sam Jerono

21.12.2008, 19:48 Uhr

Statt die hungernden Menschen in Somalia zu bekämpfen könnten wir ihnen politische Asyl anbieten. Die Armee würde dann diese Menschen die ja Opfer unserer Konsumwut sind in unser Land einfliegen und betreuen. Diese Überlebensgrundlage "Asyl in der Schweiz" würde die Überfälle schlagartig zum Verschwinden bringen.


van Berkel Jan

21.12.2008, 19:47 Uhr

Es ist so langsam an der Zeit dass Couchepin den Hut nimmt, damit wir von seinen "Fendant Ideen" erlöst werden. Will er da dem Ueli Maurer noch ein Ei legen? Wir haben ja eine gar sackstarke Kriegsmarine :-)) Nimmt mich wunder mit was für Kriegsschiffen er diese Aktion durchführen will nachdem unser Land ja gar keine hat. Und noch weniger Wehrmänner die für den maritimen Kamp ausgebildet sind.


Beat Brechbühl

21.12.2008, 19:46 Uhr

Unsere Schweizer Armee hat in den Gewässern rund um Somalia absolut nichts zu suchen! Die Schweiz steht für Neutralität und die Aufgabe der Armee ist es, das Schweizer Volk zu beschützen und nicht irgendwelche Schiffe, die durch hochkriminelle Gebiete durchschwimmen. Zudem wären diese Einsätze unserer Soldaten von der Sicherheit her sowieso verantwortungslos....


Werner Fürst

21.12.2008, 19:17 Uhr

"Stecket den Zaun nicht zu weit!" (Niklaus von der Flüe)


Hans Ulrich Suter

21.12.2008, 19:16 Uhr

Eine kleine historische Randbemerkung: Es ist sehr wohl bekannt, dass bei erfolgloser Innenpolitik die Politiker ihr "Heil" in der Aussenpolitik suchen. Hier haben wir einen unfähigen Bundesrat (Couchepin), der anstatt der Lösung seiner innenpolitischen Probleme (hier die Krankenkassenproblematik (diese Woche wurde z.B. das Defizit der Helsana kommuniziert)) "Kanonenbootpolitik" betreibt.


Simon Vonlanthen

21.12.2008, 19:10 Uhr

Falls es zu einem Einsatz des Schweizer Militärs gegen die Piraten kommen sollte, bitte filmen und auf youtube einstellen. Ich möchte nämlich liebend gerne die Gesichter dieser Typen sehen, wenn plötzlich von so einem gemächlichen Schweizer Dampfer ein Hagel Rak 58 auf sie zupfeilt.


Urs Keller

21.12.2008, 18:59 Uhr

solange BR Couchepin mit seinen verfälschten und deplazierten Aeusserungen in der schweizer Regierung sitzt wird es keine Ruhe geben, er dominiert polarisiert zu fest am Volkswillen vorbei. Er bleibt wie er sagt weiterhin im Amt, dann sind weitere Probleme vorprogramiert.


Peter Meier

21.12.2008, 18:59 Uhr

Die FDP hat wirklich tolle Ideen in letzter Zeit: Weiterhin auf die unternehmerische Eigenverantwortung setzen und mit einer Armee, die nicht mal Gummiboot fahren kann, auf Piratenjagd. Na bravo!


Al Stein

21.12.2008, 18:58 Uhr

Soll doch der Walliserkönig BR Couchelin sein Söhne und Enkel als Erste in den Einsatz au's Schiff nach Somalia schicken. Wenn er sie dann verloren hat, hat er wieder Zeit sich mit unserem Krankenkassen-, Penisonkassen, IV- und AHV-Fiasko zu befassen.


Hans Meier

21.12.2008, 18:45 Uhr

Die Polizei ist mit ihren knappen Resourcen für die innere Ruhe und Ordnung zuständig. Piraten, die mit Kanonenboote, Kalaschnikovs und Panzerfäusten ausgerüsstet jagt auf Schiffe machen, gehören nicht zu den Aufgaben der zivilen Polizei. Über die fehlende Einsatzerfahrung lästern und zugleich die Armee schlecht machen ist populär. Die Armee ist sehr wohl in der Lage dort zu handeln.


Ruedi Lais

21.12.2008, 18:23 Uhr

Couchepin wird zu oft grundsätzlich, wenn es um Konkretes geht. Grundsätzlich kann die Schweiz die unter ihrer Flagge fahrenden Schiffe mit der Armee beschützen. Konkret ist das sinnlos, die meisten Teilnehmer hier nennen die praktischen Gründe. Ich füge einen weiteren hinzu: Finanziell dürfte das ein ziemliches Verlustgeschäft sein, und "unsere" Schiffe sind ziemlich entbehrlich geworden.


Peter Studer

21.12.2008, 18:14 Uhr

Gemäss Josef Lang sind also Leute gezwungen, wegen der Ueberfischung des Golfs von Aden sich kriminell zu betätigen. Gemäss dieser Logik wäre manch ein Ueberfall legitim. Zudem wäre noch zu sagen, dass der Raum auf oder in einem Schiff, Flugzeug usw. immer Teil des Staatsgebietes des Staates ist, bei dem das fragliche Flugzeug oder Schiff registriert oder zugelassen ist. Auslandeinsatz?


Wilhel Müller

21.12.2008, 17:56 Uhr

Da könnte doch die vor kürzem noch von Damuel Schmied beschaffte Streumunition doch noch rechtzeitig entsorgt und mit einem Schlag gleichzeitig mehrere der Piratenschiffe versenkt werden. Gedanken eines ehemaligen Artilleristen der Schweizer-Armee


Robert Erni

21.12.2008, 17:55 Uhr

Die wichtige Frage ist nicht, wer uns vor Piraten schützt. Wichtiger ist, wer uns von diesem Bundesrat Couchepin schützt, dessen Zurechnungsfähigkeitlängst nicht mehr über alle Zweifel erhaben ist. Was wäre wohl passiert, wenn Christoph Blocher so abenteuerlich politisiert hätte? Es ist zu vermuten, dass Mr. Couchepin in seinem grenzenlosen Hass auf die SVP dem neuen Bundesrat ein Ei legen wollte.


Robert Erni

21.12.2008, 17:55 Uhr

Die wichtige Frage ist nicht, wer uns vor Piraten schützt. Wichtiger ist, wer uns von diesem Bundesrat Couchepin schützt, dessen Zurechnungsfähigkeitlängst nicht mehr über alle Zweifel erhaben ist. Was wäre wohl passiert, wenn Christoph Blocher so abenteuerlich politisiert hätte? Es ist zu vermuten, dass Mr. Couchepin in seinem grenzenlosen Hass auf die SVP dem neuen Bundesrat ein Ei legen wollte.


Robert Erni

21.12.2008, 17:55 Uhr

Die wichtige Frage ist nicht, wer uns vor Piraten schützt. Wichtiger ist, wer uns von diesem Bundesrat Couchepin schützt, dessen Zurechnungsfähigkeitlängst nicht mehr über alle Zweifel erhaben ist. Was wäre wohl passiert, wenn Christoph Blocher so abenteuerlich politisiert hätte? Es ist zu vermuten, dass Mr. Couchepin in seinem grenzenlosen Hass auf die SVP dem neuen Bundesrat ein Ei legen wollte.


Hans J. Rohrer

21.12.2008, 17:54 Uhr

Piraten sind Kriminelle, und die bekämpft man mit polizeilichen Mitteln und nicht mit der Armee. Mit der schweizerischen schon gar nicht, die ist höchstens gebirgs- nicht aber hochseetauglich. Mittel gegen Seekrankheit befinden sich nicht in der Armeeapotheke. Aber eben, der Sargnagel der FDP, a.k.a. BR Couchepin, will mit einem überstürzten Auslandeinsatz der Armee ja nur der SVP eins auswischen.


Peter H. Kuhn

21.12.2008, 17:53 Uhr

Die Schweizer Armee hat weder vor Somalia, noch in Afghanistan, noch anderswo etwas zu suchen. Zudem wollen die Reedereien dies ebenfalls nicht. Die sollen private Sicherheitsdienste anstellen, die die Schiffe leicht verteidigen können, da die Angreifer nur leicht Waffen einsetzen können. Da reichen einige schwere MG`s und Nahkampfmittel völlig aus.


Ernst H. Schweizer

21.12.2008, 17:51 Uhr

Nach Bin Baba mit den 17 Räubern werden uns jetzt Piratengeschichten vorgespielt. Und die Schweiz wird jetzt auch langsam demokratisiert. Ist die schöne Zeit der Neutralität abgelaufen?


Müller Wilhelm

21.12.2008, 17:42 Uhr

Unsere Soldaten sind doch für derartige Eisätze kürzlich mit Pfeffersprays ausgerüstet worden


Walti B

21.12.2008, 17:39 Uhr

Für was haben wir eigentlich eine Armee? Um schweizerische Interessen zu schützen. Und hier ist es offensichtlich der Fall. Ich frage nun die SP und Grünen: Ihr wollt doch immer die Armee abbauen. Wer soll denn jetzt die Schweizer Schiffe schützen?


Fernando M. Simon

21.12.2008, 17:32 Uhr

@Couchepin wie gross muss Ihr Hass sein gegen die SVP! Nach dem Motte dem Löli (Maurer) zeigen wir es nochmals bevor er bei uns in Bern anfängt zu arbeiten. Sagen Sie mal wie stellen sie sich die Logistik vor um 30 Schweizer Schiffe zu bewachen. Nein das ist ein Witz mehr nicht lieber Herr Bundesrat. Nebenbei sind bereits 10 Kriegsschiffe mit ECHTER Marine bzw. Matrosen vor Somalia im Einsatz.


maurus candrian

21.12.2008, 17:25 Uhr

statt mit ein paar verhinderten ch-rambos in afrika kriegerlis zu spielen, würde sich die schweiz besser dafür einsetzen, dass die ausländischen schiffe, welche die fischgründe vor somalia plündern, zurückgezogen würden. dann könnten die somalis wieder ihrem ursprünglichen erwerb nachgehen. dies wäre für die ch-regierung jedoch anspruchsvoller, als sich den us-imperialisten anzubiedern .....


trachsler jürg

21.12.2008, 16:25 Uhr

Entweder hat ein Land eine Armee, die die Aufträge erfüllen kann, die der Bundesrat als nötig erachtet, oder dann soll man die Armee gleich abschaffen. Einige hier scheinen das Gefühl zu haben, dass die schweizer Soldaten keiner Gefahr ausgesetzt werden dürfen. Auch das ein Hinweis, dass mit unserer Armee, oder unserer Einstellung zur Armee einiges nicht stimmt .


Walter Kunz

21.12.2008, 16:23 Uhr

Wie wurden damals im II. Weltkrieg die Schweizer Schiffe geschützt ? Um auch dabei zu sein, braucht die Schweiz heute wohl dringen einen möglichst grossen Soldatenfriedhof.


Daniel Jurt

21.12.2008, 16:04 Uhr

Piraterie ist kriminelle Handlung! Für die Sicherheit der Hochseeflotten ist die UNO machtlos. Die Schweiz muss seine Flotte daher selber schützen! Und sicher nicht mit WK Soldaten, sondern die Profis des AAD 10 werden den Job machen. Hochspezialisiert für Aufgaben zur Sicherung schweizerischer Einrichtungen im Ausland! Als BO würde ich keinen Milizsoldaten schicken, denn wir müssen Erfolg haben!!


Herbert Joos

21.12.2008, 15:54 Uhr

Die Schweizer Marine vor Afrika ? Doch, das gab es schon einmal: 1942 segelte der Schweizer Einhandsegler Hans von Meiss (-Teuffen ) mit seinerm Boot "Rütli" zwischen deutschen und englischen Kriegschiffen von Spanien an der Atlantikküste entlang in Richtung Südafrika... Nachzulesen in seinem Buch "Ziel im Wind", www.reisegeschichte.de oder wikipedia- Hans von Meiss...


Milo Graf

21.12.2008, 15:31 Uhr

Dass der Bundesrat unsere Wirtschaftlichen Interessen zu schützen versucht ist logisch und auch erforderlich. Es kann schwerlich eine Polizeiaufgabe sein, einen Transport von Wertgütern gegen Panzerfäuste und Sturmgewehre zu beschützen. Dieser Vergleich hinkt alleine an den Dimensionen. Immer nur die anderen die Drecksarbeit erledigen zu lassen kann nicht der Wahre Weg sein.


babs widmer

21.12.2008, 15:30 Uhr

Warum setzt der bundesrat gegen solche „Gang von jungen Männern wütet in Schlieren“ nicht auch das militär ein, fehlt dazu das nötige kleingeld?


Andreas Moser

21.12.2008, 15:25 Uhr

Es geht nicht im Piraten! Seit 2004 gibt es Rückgang der Seeräuberei. Die USA wollen gegen Völkerrecht Piraten auch auf dem Land bekämpfen. Seit dem 2 Weltkried findet am Horn von Afrika nun der grösste internationale Flottenauflauf statt. Der Iran hat Truppen nach Eritrea, seinem wichtigsten Versorger von Treibstoffen verlegt. Mit der Kriegsflotte wird dem Iran der Versorgungsweg abgeschnitten!


Franz Meier

21.12.2008, 15:24 Uhr

Die perfekte Schnapsidee eines Bundesrates voller Visionen


Christoph Schmid

21.12.2008, 14:47 Uhr

Weshalb will der Bundesrat die Armee für etwas einsetzen, das eindeutig eine Polizeiaufgabe ist..? Es käme doch in der Schweiz auch niemandem in den Sinn, einen Geldtransporter von Infanteristen beschützen zu lassen... In erster Linie müsste sowieso Ursachen der Piraterie bekämpfen: Die illegale Hochseefischerei, welche den somalischen Fischern die Existenzgrundlage entzieht.


Peter Meienberger

21.12.2008, 14:46 Uhr

Danke @UrsKeller für den die ernste Sache erheiternden Verwechslungswitz Schweizerkreuz/Roteskreuz. Ich schliesse mich den Standpunkten von @Walter Brand und @Hanspeter Estermann an und empfehle dem BR, statt unter dem Armbrustlogo (steht für Schweizer Qualität) eine zum Scheitern verurteilte kostspielige Mission zu lancieren, die vorgesehenen Mittel für eine international koordinierte Aktion unter UN-Flagge einzusetzen.


Marc Bourgeois

21.12.2008, 14:36 Uhr

@ Vogelsanger, Fantini: Informieren Sie sich bitte (mittels Onkel Google) über das Armee-Aufklärungsdetachement (AAD), bevor Sie hier IRGENDETWAS schreiben. Nur weil Sie ein paar Diensttage als Soldat geleistet haben, sind auch Sie noch keine Experten. Das AAD ist eine hochspezialisierte Truppe, die sehr wohl auf Einsätze im Ausland vorbereitet ist - es gehört nämlich zu ihrem Aufgabenbereich.


Yves Jäggi

21.12.2008, 14:28 Uhr

Ich finde einen Armeeeinsatz für diesen Zweck falsch. Auftrag der Armee? Einsatzbereitschaft der Armee für diesen Zweck? WK-Miliz-Amateur-Soldaten in einen Konflikt mit scharfer Munition schicken? Aufarbeitung vom psychologischen Stress bei den Soldaten? Umgang mit toten und verletzen Soldaten? Gibt's genug Freiwillige? etc. etc. etc. – Für so etwas würde ich nicht mein Leben in Gefahr bringen!


David Croll

21.12.2008, 14:25 Uhr

Bravo, endlich mal ein sehr sinnvoller Einsatz der Armee! Ich hoffe, unsere Schlauchboote sind kugelsicher und werden nicht absaufen! :o) Nein, ehrlich gesagt find ich es sinnvoll, endlich etwas mehr zu tun als WKs zu leisten und Hochwasserschäden beseitigen. Das Werkzeug eines Soldaten ist immer noch das Gewehr und nicht eine Schaufel...


Benno Fässler

21.12.2008, 14:17 Uhr

Schweizer Marine Infanterie? Wurde diese Truppengattung nicht bei der letzten Sparübung versenkt, wie die Schweizer Fahrrad-Truppe, von der Kavaliere gar nicht zu sprechen? Was soll ein Gebirgs-Füsilier auf einem schwankenden, Schweizer Frachter nur ausrichten? Wie sollen sie sich verständigen mit der Schiffsleitung, die wahrscheinlich kein Deutsch, Franz. oder italienisch versteht?


Robert Minder

21.12.2008, 14:10 Uhr

Die Schweizer Armee sucht offensichtlich verzweifelt Betätigungsfelder. Motto: "Koste es was es wolle!" Kein Gedanke wird daran verwendet, dass diese sogenannten Schweizer Schiffe von Privatunternehmen betrieben werden und nicht vom Staat. Diese Unternehmen sollen gefälligst selbst für ihre Sicherheit sorgen. Es gibt dafür durchaus erfolgreiche Organisationen. Die Sache kostet natürlich etwas.


maurus candrian

21.12.2008, 13:57 Uhr

vor der invasion der äthiopischen usa-marionetten in somalia gab es dort nicht ideale, aber immerhin stabile verhältnisse. besser wäre es, wenn sich die schweiz in der uno für den rückzug der äthiopischen aggressoren aus somalia und die eindämmung des amerikanischen imperialismus einsetzen würde. aber unsere derzeitige regierung ist, wenn es um echte problemlösungen geht, völlig überfordert .....


Pierre Nussbaumer

21.12.2008, 13:56 Uhr

Dem Couchepin gehts wieder nur darum einem anderen BR ein Bein zu stellen, siehe seine Darstellung im vorletzten Absatz des obigen Artikel.


marco Pfiffner

21.12.2008, 13:48 Uhr

Warum nicht, es dürfte wohl kein Problem sein die "Piraten" zu bekämpfen. Schliesslich geht es nur um die Verteidigung von Schweizer Interessen. Für die Bekämpfung bräuchte es pro Schiff sicher nicht mehr als ca. 4-5 Grenadiere umd die schnellen Gummiboote zu bekämpfen.


Urs Keller

21.12.2008, 13:47 Uhr

Die somalischen Piraten haben offensichtlich das Schweizerkreuz mit dem Rotkreuz verwechselt und sich gewundert dass mit den Frachtern gleich noch ein Ambulanzschiff mitfährt .. lol


A. Zgraggen

21.12.2008, 13:44 Uhr

Endlich ein sinnvoller Auftrag für die berühmte Schweizer Gebirgsmarine!


Daniel Zürcher

21.12.2008, 13:32 Uhr

Es ist schon bedenklich, was hier über den Zustand der Schweizer Armee so geschrieben wird. Ich gehe davon aus, dass ihr alle nicht in Kampftruppen der Schweizer Armee euren Dienst geleistet habt. Ich würde mich jedenfalls sofort für einen WK auf einem Hochseeschiff melden, falls dies tatsächlich nötig sein sollte. Unsere Armee kann auch solche Einsätze wahrnehmen und ist entsprechend ausgerüstet.


Hans Renfer

21.12.2008, 13:31 Uhr

Die Arroganz ist widerlich. Permanent über wichtige Armeefragen zu entscheiden, ohne den neuen VBS-Vorsteher Maurer einzubeziehen, ist an Unkollegialität wohl nicht mehr zu überbieten.Nicht einmahl 10 Tage geht es,bis Maurer im BR sitzt.Aber schon jetzt erfrecht sich das "Kollegium",ihn vor vollendete Tatsachen zu stellen. 2 Tage vor Maurers Wahl hat der BR schon die Armeereduktion beschlossen!


Urs Keller

21.12.2008, 13:23 Uhr

Es wiederspricht dem Neutralitätprinzip, und dem Gedanken fremder Kriegsdienste. Der Schutz soll von privaten Truppeneinheiten unter internationaler Führung gesichert werden. Und dies Kompromisslos ohne Erbarmen mit den Seeräubern. Es ist immer noch billiger als das Lösegeld.


Friedrich Lorenz

21.12.2008, 13:17 Uhr

Militäreinsatz vor Somalia ? Warum nicht ? Der Ruf der Schweizer Kriegsmarine in Militärkreisen ist exzellent. Fast die beste Marine der Welt, würde Bundesrat Maurer wohl sagen. Den erforderlichen Kreuzer könnte man sich ja zur Not von den Deutschen ausleihen.


Andreas Kyriacou

21.12.2008, 13:16 Uhr

@Jan Nordmann Ja, die CH hat eine Hochseeflotte - eine hochgradig subventionierte. Vor einem Jahr genehmigte der Nationalrat eine Bürgschaft von einer halben Milliarde Franken, nur damit 33 Schiffe unter Schweizer Flagge segeln dürfen. Details: http://www.kyriacou.ch/files/buergschaften_fuer_alternativenergieanlagen_statt_fuer_die_hochseeflotte.html Lesetipp: http://www.zeit.de/2008/49/Piraten


Hans Saurenmann

21.12.2008, 12:47 Uhr

Natuerlich haben wir ein Interresse uns an dieser Aktion gegen die Piraten zu beteiligen, dies kann durch geeignete Soldaten effizient durchgefuehrt werden. Wir haben das notwendige Potential uns zusaetzliche Erfahrung und Wissen anzueignen und auszubauen (und Goodwill). 90 % Prozent aller Gueter kommen und gehen auf dem Seeweg in praktisch allen Laendern zum Endverbraucher. Gute Idee, weiter so!!


Andreas Büeler

21.12.2008, 12:18 Uhr

Die Somalier waren früher Fischer. Seit internationale industrielle Fischfanggesellschaften die Gewässer auch vor Somalia leergefischt haben, fischen die Ex-Fischer halt Schiffe. Auch in der CH landen die Fische auf den Teller. Geht es um Ursachenbekämpfung von Konflikten, versteckt sich die Schweiz hinter ihrer 'Neutralität'. Sobald aber direkt ihre Interessen bedroht sind, gilt die nicht mehr...


Peter Bieler

21.12.2008, 12:03 Uhr

@ Jan Nordmann Nein, es muss niemand bestätigen, dass die Schweiz eine recht ansehliche Hochseeflotte besitzt. Das ist Allgemeinwissen. Und ebenfalls nein, es wurde noch keines dieser Schiffe angegriffen, sonst hätte man schon viel früher reagiert!


Mike Sgier

21.12.2008, 11:49 Uhr

Willkommen in der realen Welt. Wenn die USA die Seewege nicht schützen tut es niemand. Die Nato erweist sich als unfähig. Die EU sowieso. Vielleicht waren die USA als Weltpolizist nicht nur schlecht. Die haben unsere Schiffe quasi zum Nulltarif mitbeschützt.


Gene Amdahl

21.12.2008, 11:41 Uhr

Unsere Bananenrepublik wird nun auch noch Seekrank.


Albert Zimmermann

21.12.2008, 11:41 Uhr

Nach dem Calmy Gehyper auf dem Rütli stehen nun die Armeeboote wieder zur Verfügung. Zudem könnten die Schweizer Soldaten auf dem offenen Meer anwenden, was sie in der Überlebenswoche in den Wäldern geübt haben. Oder müssen nun schon wieder die Österreicher die Schweizer bei ihrem Einsatz beschützen? Solche Probleme kann die Calmy mit Ihrer Diplomatie und den Geldköfferchen doch viel besser lösen


Jan nordmann

21.12.2008, 10:24 Uhr

Ich wusste noch nicht das die Schweiz auch Hochseeschiffe hatt, kann das jemand bestätigen? Und fahren die Schweizer Schiffe überhaupt durch diesen Kanal? Wenn die Schweiz Hochseschiffe besitzt wurden diese dann schon von Piraten angegriffen?


Walter Brand

21.12.2008, 10:12 Uhr

Das ist hoffentlich nicht ernsthaft gemeint vom CH-Bundesrat und/oder -Parlament. Bei Einsätzen und Gefechten auf hoher See in zudem tropischen Gewässern haben Schweizer Landratten - Soldaten mit null derartigen Erfahrungen sowie ohne die hiefür notwendige Ausrüstung nichts verloren. Überlasst dieses Geschäft den Profis mit effizienten und einsatzbereiten Kriegsmarinen. Walti Brand, Cape Town


Matthias Vogelsanger

21.12.2008, 09:28 Uhr

Das sind ja tolle Nachrichten. Eine Armee ohne Kampferfahrung seit 1848 soll nun in Gewässern vor Somalia patroullieren? Eine Armee, die ihre Schwäche in Sachen Schifffahrt ja bereits durch ihr Scheitern am Kander-Wehr unter Beweis gestellt hatte, will nun Hochseeschiffe, keine Schlauchboote!, vor Piraten schützen? Der BR sollte dann aber auch gleich die Materialfrage der Särge abklären lassen...


Hanspeter Estermann

21.12.2008, 09:19 Uhr

Wenn CH-Soldaten ohne Seemannserfahrung geschickt würden,kann ich mir unmöglich eine Schutzwirkung vor- stellen.Das arbeiten an Bord-in dieser Gegend 40° sind norm-evtl.Seekrankheit,das Essen exotisch1962/68 fuhren ca.500Schweizer zur See,z.Zt 6. Heute spricht man nur noch ein holpriges engl.chinesisch,ukrainisch etc.Wenn ein Reeder hier ja sagt,war er selber nie auf See tätig.Totaler Unsinn ..!!


André Fantini

21.12.2008, 08:51 Uhr

Wie lächerlich ist den dass! Wenn ich an die lächerlichen WK Uebungen denke, mit Platzpatronen, gefährden unsere Politiker das Leben von unerfahrenen Soldaten. Die Piraten werden nicht mit Platzpatronen schiessen und unsere Soldaten haben keinerlei Kampferfahrung. Hier geht es WIRKLICH um Leben oder Tot! "Berufsarmee" ist die Lösung, gut ausgebildet und mit modernsten Waffen ausgestattet.


Jose Vazquez

21.12.2008, 03:55 Uhr

Also ich finde es lächerlich, dass Schweizer Soldaten in diesen Kampf geschickt werden mit NULL Marine-Erfahrung! Ich würde sagen, man sollte diese Aufgabe den traditionellen Flottennationen überlassen (E,GB und F)...


Marianne MacKenzie

21.12.2008, 03:21 Uhr

Wieso sollte Ueli Maurer etwas gegen den Einsatz haben? Er ist es doch, der die weltbeste Armee aufbauen will. Wozu soll die gut sein, wenn sie sich bloss hinter den Alpen verschanzt? So oder so wird es allmählich Zeit, dass wir Schweizer etwas mehr internationale Verantwortung mit den Anderen teilen, vor allem, wenn es um die Friedenserhaltung geht. Waffen produzieren wir ja schon genug...



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