Sind HSG-Studenten «falsch programmierte» Roboter?
Von Thomas Knellwolf. Aktualisiert am 09.04.2009 130 Kommentare
Mitverantwortlich für die Finanzkrise? Lehrkräfte am Academicus in St. Gallen 2008.
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Sind die 45 adretten Männer und Frauen, denen die Universität St. Gallen den Doktortitel verleiht, auf Gewinnmaximierung getrimmte Roboter? Oder sitzen im Auditorium maximum – wie in HSG-Leitsatz 1 vorgesehen – «verantwortungsbewusste Personen»? Der oberste HSGler ist unsicher, ob das Klischee und seine Wunschvorstellung Realität sind. Rektor Ernst Mohr weiss an diesem Tag im Februar nicht genau, an wen er seine Promotionsrede richtet. «Reichen unsere Anstrengungen», fragt der Mann im gelbschwarzen Talar, «dass aus unseren Absolventen keine unreflektierten Corporate Apparatschiks werden, perfekte Rädchen in einer schlechten Maschine?»
«Nicht die Marktwirtschaft ist das Problem»
Zur Ungewissheit, mit der sich das Wirtschaftsinstitut in der Finanzkrise bewegt, passt die Gereiztheit, die sich dieser Tage auf dem noblen Rosenberg offenbart. Längst nicht nur in der in der Affäre Thielemann/Mohr üben HSG-nahe Kreise scharfe Kritik an der einst stolzen Kaderschmiede. In der Finanzkrise sei «nicht die Marktwirtschaft das Problem», sinniert der ehemalige St. Galler CVP-Nationalrat und HSG-Doktor Felix Walker in einer Zuschrift an die Alumni-Zeitschrift, «sondern die Akteure, von denen sehr viele an der HSG studiert haben».
Der frühere Rektor Rolf Dubs fragt sich in einem Gastbeitrag im «St. Galler Tagblatt», «warum es in der Ausbildung der massgeblichen Führungskräfte nicht gelungen ist, die Studierenden zu einem vernünftigen unternehmerischen Verhalten zu erziehen». «Unbestritten» ist laut Dubs: «Die katastrophale Bankenkrise ist zu einem guten Teil die Folge eines sträflichen Versagens vieler – nicht aller – höheren Führungskräfte bei Banken, Revisions-, Ratings- und Beratungsgesellschaften.»
Uni als «Sündenbock»?
Der emeritierte Professor wehrt sich dagegen, dass angesichts der vielen Ökonomen, «welche man heute – populär – zu den Abzockern und zu Mitverantwortlichen der Finanzkrise» zähle, die Wirtschaftswissenschaft zum «Sündenbock» gestempelt werde. Viele HSG-Dozenten hätten seit langem ganzheitliche Managementmodelle propagiert.
Schärfer äussert sich HSG-Titularprofessor Fredmund Malik, der mit seinem privaten Managementinstitut die HSG konkurriert: «Die Universität St. Gallen hat zuletzt 15 Jahrgänge von Absolventen in erheblichem Umfang falsch programmiert.» Sie habe versäumt, «was jede Dorffeuerwehr tut: eine Vorbereitung der Führungskräfte auf die Krise». Weiter findet Malik: «Die Universität St. Gallen hat dazu beigetragen oder lange nichts dagegen unternommen, dass Egomanie, Personenkult und der Typ des geldgetriebenen Managers in den Topetagen der Unternehmen Einzug halten.» Deshalb trage sie eine «Mitverantwortung am Kollaps».
Gegen den ökonomischen Tunnelblick
Diese These findet HSG-Rektor Mohr nur absurd. Selbstkritisch räumt er jedoch ein, das Selbstverständnis der Studierenden sei «eines der Themen, das wir bei der Ausarbeitung der Konsequenzen der Finanzkrise auf die HSG anschauen». Sukkurs bekommt die Uni-Spitze vom Kanton. «Es wäre ein Kurzschluss», schreibt die St. Galler Regierung auf eine SP-Interpellation im Kantonsrat, die HSG für die Finanzkrise «zur Verantwortung ziehen zu wollen».
Um die Kritik an der Einseitigkeit der HSG zu entkräften, streicht der Regierungsrat an erster Stelle die Arbeit des Wirtschaftsethik-Instituts hervor, an welchem der umstrittene Doktor Thielemann wirkt. Weiter lobend erwähnt wird das aufgewertete «Kontextstudium»: Gegen den ökonomischen Tunnelblick müssen alle HSGler ein Viertel fachfremde Fächer belegen. Auswählen dürfen sie aus einem Kurskatalog, der von «Leadership for the 21th Century» bis Chinesisch reicht.
Bei Walker, Dubs und Malik klingt der Vorwurf an, die HSG habe zu lange am Dogma der Gewinnmaximierung festgehalten. Rektor Mohr entgegnet: «Die moderne Finanzwirtschaftslehre ist keine HSG-Spezialität, sondern eine internationale Disziplin, die in den USA entstanden ist.» Die Uni St. Gallen habe «sich mit Finance beschäftigt, wie es State of the Art» war. «Unser Institut für Betriebswirtschaft hat den Shareholder-Ansatz nicht ignoriert, hat aber schon immer auch andere Ansätze intensiv verfolgt.» Eine einheitliche Doktrin habe es an der HSG ohnehin nie gegeben,
«Geistige Fastenperiode»
Trotzdem setzt sich die Hochschule mit ihrer jüngeren Vergangenheit und der Krisenbewältigung auseinander. In einer «Exzellenzinitiative» haben 15 Professoren einen ersten Anlauf genommen. Ihre Einsichten in der Publikation «Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise – Perspektiven der HSG» befriedigen jedoch Felix Walker nicht. «Zu kurz», so schreibt der Wirtschaftspolitiker und Ex-Raiffeisen-CEO, komme in der Schrift «die Einsicht, dass wir mit ultraliberalen Ansichten an die Wand gefahren sind»: «Nicht zum Lachen», findet er, «wie hilflos diese Leute nunmehr zum Beispiel Gewinnmaximierung zu relativieren versuchen und sich bereits wieder Sorgen machen über den Einfluss des Staates.»
In diesselbe Richtung deutet auch der Titel und die Besetzung einer Ringvorlesung: Zur Frage «Finanzmarktkrise: Wie viel Regulierung verträgt eine freiheitliche Wirtschaftsordnung?» sprachen bislang ausschliesslich Topbanker. Nun fordert Malik «nach Ostern eine geistige Fastenperiode»: «ein Vierteljahr schweigen und über die Folgen des Neoliberalismus nachdenken». (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 09.04.2009, 12:39 Uhr
130 KOMMENTARE
@ Roland Moser Gute Ausführung des Levarage-Effekts, jedoch wurde bereits bewiesen, dass es sich in manchen Fällen lohnt, FK aufzunehmen, dann nämlich wenn die Zinsen tiefer sind als das EK-R... Und dies ist jetzt bekanntlich der Fall. Tönt nach Theorie funktionier praktisch sehr gut :D...(Nicht HSG-Student)
Die Uni mit den Professoren hat versagt. Es ist wohl billig sich mit dem Hinweis auf die USA zu entschuldigen. Sind unsere Professoren nur Nachahmer was die USA uns als "Weisheit" vorgibt? Wenn den Naturwissenschaften so etwas pssieret wäre würde ich mich als Ingenieur schämen. Also liebe Professoren geht in euch und sorgt für die notwendige Selbstkritik. Ihr tragt an der ganzen Misere Mitschuld.
Sehr geehrte Damen und Herren, Experten und Laien, Als Student der HSG moechte ich nicht auch noch meinen Senf zu dieser polemischen Diskussion dazugeben. Ich moechte jedoch die hier Beitragenden bitten ihre Rechtschreibung zu ueberpruefen und doch wenigstens die unsachgemaessen Kommentare in sachgemaesser Schrift und Sprache einzureichen. Vielen Dank fuer ihr Verstaendnis
Neoliberale bzw. das new-economie Denkkonzept habendie Krise verursacht. Die Wirtschafshochschulen insbesondere die HSG und hundertprozentig auch Malik haben diese Konzepte gefördert und gelehrt. Diese sogenannten Spezialisten sollten einen Ex-Kurs erhalten in: "Was ist Volkswirtschaft"? Wer ist J.M. Keynes? Jeder Sozialarbeiter wusste es besser. Neolib. Denken durchzieht alle Bereiche (KrKa)
Die HSG hat jahrzehntelang nun die Studierenden mit ihrer Kapital-Hegemonie indoktriniert. Kann sein, dass einige Personen sich eine kritische Meinung zur herrschenden Lehre erhalten haben. Aber entweder sind sie still geblieben oder sie sind durch die Prüfungen geflogen. Es wird Zeit diesen Augiusstall auszumisten und denen die Gelder des Universitätsförderungsgesetzes zu entziehen!
Viele der unten stehenden Kommentare dünken mich als HSG-Student äusserst bedenklich. Wie es Herr Lampart treffend beschrieb, könnte ein Quantum Objektivität vielen nicht schaden. Ebenfalls erstaunt mich der äusserst unpassende Ton einiger Autoren. Bitte entschuldigen sie mich jetzt: Ich habe mich auf die morgigen Pflichtlektionen "Reflexionskompetenz" in Soziologie vorzubereiten. Beste Grüsse
Als Student an der HSG kann ich wohl mehr denn jeder aussenstehende, selbsternannte "Experte" die Lehre an der Uni beurteilen. Jeden Studenten der HSG als machtgeilen, "falsch programmierten Roboter" zu bezeichnen, ist etwa so objektiv, wie jeden Studenten der Uni ZH als "ewig träumenden Blüemli-Sozialisten" abzustempeln. Es gibt hier, wie auch an jeder Berufsschule, solche und solche Leute!
Ja ja, die selbsgefälligen Herren mit ihren lächerlichen Kittelchen - wird auch langsam Zeit, dass dort ausgemistet wird. Der Schaden, welcher durch die Arroganz und Inkompetenz von HSGlern angerichtet wird ist enorm - genauso wie die Gelder, die dort verschleudert werden - und trotzdem von ist Forschung keine Spur. Das ist keine Uni sondern eine gewöhnliche Business-Schule.
Wo es grosse Gewinner gibt, gibt es auch grosse Verlierer. Die Gewinnmaximierung führt letztendlich zu einer Machtkonzentration auf nur wenige und Geldmonopolisierung riesiger Konzerne! Stabilität verleiht dem Ganzen System antizyklisches Verhalten! Eine gesunde Bescheidenheit der Superreichen Manager muss wieder Mass aller Dinge werden! Geld ist zum Tauschen und nicht zum Horten da!
Ich studiere an der HSG und kenne - im Gegensatz zu vielen selbst ernannten Experten - die Lehre der HSG sehr gut. Auch fuer HSGler gilt Kant's Rat: Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Wenn man offen dafuer ist, bietet die HSG heute einen durchaus kritischen und ausgewogenen Ansatz. Die verallgemeinernde Kritik von Herrn Malik sehe ich als Marketing-Offensive fuer sein Institut.
Der Beitrag ist vollkommen richtig, leider kommt er zur späten Zeit. Es hat sich schon lage abgezeichnet, dass die HSG Leute trimmt, die nur auf Gewinnmaximierung und Leute entlassen ausgerichtet sind. Ein Nachäffen der US-Schmiede mit Steuergeldern.Viele Betriebe wurden deswegen kaputt gefahren. Und bezeichnened, dass bei der UBS und CS die Pensinäre wieder zum Zug kommen.
Studenten sollten frei denken und nicht programmiert werden.
Für die meisten komplexen Probleme gibt es keine simple Antwort. Einen solchen Artikel insbesondere einen solchen Titel hätte ich von diesem Blatt nicht erwartet, ebenso hätte ich dessen Leser (welche die Kommentare schreiben) als intelligenter und gebildeter eingestuft. Unterste Schublade und schlichtweg lächerlich.
@Michael Bernasconi Ich verstehe sehr gut, dass Du "Orte wie HSG, LSE & Co." "bewusst nicht berücksichtigt" hast für dein Masterstudium. Ich bin Ski-Rennfahrer und habe mich bewusst gegen Swiss Ski und den Weltcup entschieden. Stattdessen fahre ich bei den Pistenhüpfern Hasliberg. Da lernen wir, die Kurven viel runder zu fahren...Mfg;)
Einer weiss es noch ein bisschen besser als der andere hier. Ein Praktiker
William Edwards Deming, der Vater des japanischen Wirtschaftswunders, KAIZEN, TQM, PDCA und Toyota Produktionssystem sagte: "Bonussysteme zerstören unsere Unternehmen". Er hatte dies statistisch, empirisch festgestellt. 99% der Wirtschaftsprofessoren hätten von Wirtschaft keine Ahnunung und würden als Unternehmer scheitern, weil sie ihre Hypothesen nicht statistisch, empirisch verifizieren.
diese horrend verdienende alles besser wissende professoren wissen im grunde genau so wenig was in zukunft passiert, wie du und ich, haben ja auch nichts zu verlieren,irgen ein senf müssen sie ja liefern, für so einen lohn.
Jaja, die liebe Elite. Meine Erfahrung mit der derzeitigen Elite lassen sich einfach zusammenfassen: Hervorragende Verwalter, katastrophal schlechte Führungskräfte. Alles wird protokolliert, festgehalten, durchbürokratisiert. Inhaltlich wissen sie aber nicht, wovon sie sprechen, und entsprechend lau sind die Resultate.
Das Wirtschafts-Evangelium "Zeit ist Geld" beschrieb B. Franklin 1748 in „Advice to Young Tradesmen“. Mitarbeiter werden krank, die Wirtschaft geht flöten - wie figura zeigt. Ingenieure optimieren Produkte, Ökonomen einigermassen eindimensional die Wirtschaft. Braucht es Letztere überhaupt? Wann hören wir auf Qualität mit Quantität zu verwechseln. Es ist bald Ostern - Zeit zum nachdenken.
Geht man an die HSG um später viele $$$ zu machen, oder lernt man das erst dort? Die Wirkung ist hier die Ursache. Dass kreisrunde Pfeildiagramme von Prof. Dr. Ulrich daran etwas ändern gehört in Alice's Wunderland. Die HSG ist harmloser als ihr Logo. Vorbilder sind hier andere...
Na,na,da schreibt ja einer, man sei ja nur zu faul fürs Gymi und zum Studieren. Fleissig und intelligent? Guter Sarkasmus, wirklich! All die Herren und Damen mit hochgelobtem Uni-Abschluss und Boni-Zukunft sollten wirklich mal arbeiten für einen Lohn um die 4000 Fr.,mind. 1 Jahr lang (wer sein Studium auf diese Weise selber finanziert, sei ausgenommen). Oder sind sie einfach nur zu faul?
Die HSG is keine Universität, da viele ihrer Abgänger einfachste Fragen stellten & minderwertige Arbeiten ablieferten die Sprach- und Fachkenntnisse missen liessen. Anderseits akzeptierten die arroganten „HSG-Experten“ & „Manager“ gutgemeinte Kritik nicht & waren beleidigt. Stattdessen kopierten sie alles und wurden befördert. Solche Erfahrungen machte ich mit Studenten von US & Zürcher Unis nicht
Als ausgewanderter Schweizer habe ich einen Teil meiner Ausbildung in der CH absolviert (Lehre, Kauf. Abschluss) nachher ein Studium in Aviation Maintenance Engineering in den USA. Alle Leute die an den Kaderschmieden studieren (in den USA und der Schweiz) und denken dass Praktika gut sind mussten nie wirklich arbeiten! Alle HSG'ler und MBA's die ich kenne (alles Mitarbeiter) sind absolute Nullen.
es ist ganz einfach, hat eine der guten unternehmen (BCG, Mckinsey, BoozAllen, Goldman Sachs, JP Morgan, Lazard, Barclays, HSBC, Bain etc.) zwei Bewerber, einer HSG einer von einer anderen Uni: WIRD IMMER DER HSGler genommen. überleg mir zurzeit ein zweitstudium in st.gallen v.a. wg dem ruf der uni, der ist und bleibt gesetzt in der wirtschaft: und es finden sich sehr viele kaderleute von der HSG
"Kaderschmiede"? Schon dieser Ausdruck legt doch die Realitätsfremdheit und Arroganz der HSG an den Tag. Die Schule nährt sich momentan noch vom Ruf, den sie einst hatte; doch die konservative Anstalt mit ihrer obsolet denkenden und agierenden Führung, wird sich wahrscheinlich, genau wegen ihrer Überheblichkeit, noch so lange daran laben bis sie nicht einmal mehr (unter)durchschnittlich ist...
Was ist heute HSG, alimentiert von uns normalen Steuerzahlern und Geldern von Bund und Kantonen, Hochschule für Ganster! Was hat der immer vielzitierte Herr Jäger für Resultate gebracht?
Die Herren im Talar können nur das Wissen vermitteln. Aber nach dem Abgang der Studenten, sind diese für sich selbst verantwortlich und auch dafür, was sie aus ihrer Ausbildung machen. Dafür tragen die Herren im Talar keine Verantwortung mehr.
Als HSG Bachelor Studentin in BWL, möchte ich hier anmerken, dass die Rede vom DEM HSGler eine wohl grundsätzlich falsche Aussage ist, da wie in jeder Organization mit 5000! Personen diverse Persönlichkeiten vorkommen. Meine Freunde sind: Sportler, JUSO-Mitglieder, Tanzlehrer, Börsenfreaks, Marketingliebhaber, Musiker im Orchester, arm und reich, mit und ohne Führerschein, CH, DE, FR, ...
Die wirklich problematischen Unis sind doch viel mehr die Möchtegern-Kaderschmieden wie die UniZH, die UniBasel, Luzern, oder Fachhochschulen mit sog. "Master-Abschlüssen", die in ihren Lehrplänen der HSG nacheifern, aber nicht genau wissen warum. Da werden komische Bilder geschaffen und eine lächerliche Anti-HSG Stimmung eingeimpft. Hört mir doch auf mit diesem Minderwertigkeitskomplex!
Ich zitiere Almut Adler: "Das einzige Urteil mancher Menschen ist das Vorurteil." .....eigentlich Schade, nicht zuletzt weil Vorurteile oft vererbt werden, und folglich in die Jahre gekommen sind!
@H Räber. ..Missgunst gegenüber den fleissigen und intelligenteren.. Sie machen es sich zu einfach. In der Schweiz werden Sie leicht 100'000 Menschen finden, welche im Beruf schlechte Erfahrungen mit HSG'lern gemacht haben. Meine Erfahrungen sind eher: arrogant, geldgierig, besserwissend, von Beruf Sohn, nicht krisenresistent, laufen vor echten Problemen davon.
Ich war selber an dieser Uni. Ich bin hoch erfreut, dass nun von allen Seiten genau diese Kritik kommt, die ich schon vor 5 Jahren brachte: Es geht hier weder um Wissenschaft noch um Meinungen, es geht nur um das Propagieren einer Ideologie, selbst jetzt noch, wo diese Ideologie so offensichtlich scheiterte.
Die HSG ist in Wahrheit keine Universität. Sie verkauft sich natürlich erfolgreich als solche. Die HSG ist eine Business-School. Die sogenannten Wirtschaftswissenschafter der HSG sind praktisch alle BWLer. Diese Studienrichtung genügt aber nicht, um die komplexen Vorgänge in der (Welt)wirtschaft zu verstehen. Zudem wird dort praktisch keine Forschung betrieben!
Ist die HSG eigentlich eine Deutsche UNI ? Fast 80% der Profs aus der BRD! Mir wäre es lieber ,falls die Lehrkräfte auch internationaler wären. Ich vermisse Amerikaner und Asiaten. Mir ist die HSG suspekt . Und Hr. Thielemann ein Nobody welcher versucht seine unwichtige Meinung kund zu tun damit die kleine Schweiz auf ihn blickt oder sucht er einen Lehrstuhl in der BRD?
@hans räber: Schade dass Sie das Modell Lehre hier so abwerten, und Menschen nur als intelligent einstufen, wenn Sie das Gymi besucht und noch studiert haben...Wer soll dann noch arbeiten, wenn alle studieren?
@Räber: Ich weiss nicht wie sie es machen, aber man braucht bloss die Resultate zu kontrollieren und merkt schnell, dass dieses System der Ausbildung nichts taugt, weil es die falschen nach oben spült. Trotz den ausnahmslos negativen Resultaten hält sich die Mär, die diese Angehörigen der Herrenelite auftischen hartnäckig: Es sind die Besten und Klügsten! Gutes Eigenmarketing allemal.
Als ob eine kleine Uni in St. Gallen dermassen Einfluss nehmen könnte auf gesellschaftliche Enwicklungen.Unsere Gesellschaft ist als Ganzes durchdrungen von einem dysfunktionalen Wertesystem.Jeder muss an sich arbeiten, nicht nur die anderen.Viel entscheidender, als was er dort zu hören bekommt, ist was ein Student an die Uni mitbringt.Die Sozialisierung ist der entscheidende Moment im Leben!
Man müsste mal fragen, wer von den Schreibern hier was für eine Ausbildung hat: Scheinbar war der Grossteil halt zu dumm oder faul um das Gymi zu machen und zu faul um noch eine Studium an die Lehre anzuhängen. Die Missgunst gegenüber den fleissigen und intelligenteren scheint grenzenlos, die Möglichkeit ist günstig, denen eins aufs Dach zu geben...
Wenn die Ausbildung an der HSG so schlecht wäre, dann wären wohl HSG Absolventen nicht die weitaus gefragtesten Arbeitskräfte in den schweizer Wirtschaft. Aber die meisten hier sind sowieso nur neidisch auf den Erfolg vieler HSG-ler und nörgeln daher hier herum. Die meisten haben doch keine Ahnung wie an der HSG ausgebildet wird.
Eine FH mit der HSG vergleichen....ts..ts...ts...im Gegensatz zu den möchtegern HSG'lern hat ein FH-Student normalerweise eine Lehre und mehrere Jahre Berufserfahrung hinter sich bevor er zu studieren beginnt. Bitte also nicht Theoretiker mit Praktikern verwechseln.
Es sind nicht nur HSG-Absolventen die falsch programmiert werden, gleiches gilt für Unis in anderen Studienrichtungen wie z.B. Recht. Gelehrt wird nicht kritisches Denken, sondern untertäniges Speichellecken und Hinternküssen - so funktionieren die Firmen, Uni bereitet nur vor. Es heiss ja auch Kader"schmiede". Wer nicht mitmacht hat keinen Erfolg, kriegt den Abschluss nicht und wird weggemobbt.
@Jean Grimsel. Genau diese Überheblichkeit die Sie an den Tag legen ist es. Alle haben keine Ahnung nur HSG. Mal Klartext. Hatte bis 1999 eine eigene Firma, 130 Angestellte. Dreimal HSG'ler als ev. Nachfolger. Keiner genügte mit seinem "Wahnsinnswissen." Personalführung, Kundenbetreung=null Ahnung. Heute wird die Firma von zwei "dummen Handwerkern" mit sehr grossen Erfolg geführt, ohne Berater.
Diese Diskussion ist der reinste Witz. Ich schätze sicher 80 Prozent der hier schreibenden haben nicht die geringste Ahnung wie der Lehrplan an der HSG heute aussieht, wieviel Deutsche dort wirklich dozieren (als wäre das schon im vornherein negativ)und plappern irgentetwas nach, dass sie meist von Neidern aufgeschnappt haben. Es zeugt nicht von geistiger Reife sich selbst keine Gedanken zu machen
Professoren wie Malik sind leider selten, zahlreich vertreten sind Herren wie Franz Jäger, die den Neoliberalismus anbeten. Jäger versteht es immerhin, sein Fähnlein nach dem Wind auszurichten. Irgendwann in den 80er Jahren galt er als Ökoliberaler, aber das ist lange her, seither hat Jäger schon diverse Mal seine Meinungen dem Mainstream angepasst. Kritische Geister wie Thielemann haben's schwer!
Leider ist es allgemein bekannt, dass an der HSG neoliberale Ansätze gepredigt werden. Dabei ist allgemein bekannt, dass neoliberale Theorien die Wirklichkeit nur schlecht abbilden. Gerade von einer Hochschule dürfte man erwarten, dass neue Konzepte entwickelt und gelehrt werden, aber die HSG ist eher eine Religionsschule.
Unsere Wirtschaft braucht Praktiker und erfahrene Füchse. Abgänger von HSG und HWV sind eingebildete Herrensöhnchen mit massiv überschrittenen Lohnforderungen, die man ca. zu 80% nicht "gebrauchen" kann!
Ich bin selbst Absolvent einer Wirtschafts-Hochschule und kann den Verdacht der "Fehlprogrammierung" nur bestätigen. Leider wird vielfach nur der Neoliberalismus gepredigt. Jedoch sollte ein selbständiges, kritisches Denken das Ziel eines Studiums sein. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass es in der Verantwortung jedes einzelnen Studierenden steht, sich mit alternativen Theorien zu beschäftigen.
Studiere ebenfalls an der HSG. Folgende Themen behandelt: normatives Management (weiche Faktoren in der Führung); der Mensch als Mittelpunkt jeder Unternehmung; „ora et labora“.usw. Wenn dann die elitäre Jungmannschaft all diese Prinzipien über den Haufen wirft, liegt das wohl eher an der Erziehung der Eltern. Oft aus gutem Hause mit einem HSG Abschluss im Sack kommt der Grössenwahn.
Eingefleischte Ueberzeugungen, Kontroversen und Neid sind intrinische menschliche Gefühlsregungen, und diese finden sich nicht nur im Artikel sondern auch zahlreich in den Kommentaren wieder. Es lebe der freie Gedankenaustausch! Aber zum Schluss müssen wir uns doch der harten Realität des Alltags anpassen ob wir wollen oder nicht. Wird dank der Krise nun alles besser oder anders? On verra bien.
Die Erkenntnis der falschen Lehre spricht mir aus dem Herzen! Aber es nützt nichts, wenn die HSG das auf sich alleine bezieht und Nabelschau betreibt. Es ist Quatsch, alles mit "Neo-Liberalismus" erklären zu wollen. Vielmehr ist die gute Mischung von Praxis und Theorie in den letzten Jahrzehnten aus dem Ruder gelaufen. Die Politik besteht aus Juristen - und die Wirtschaft aus Theorieakademikern!
Man könnte hier schon fast von Rassismus der Ausbildung sprechen. Es ist ja nocht so, dass an der HSG grundlegend andere Modelle der Betriebs- und Volkswirtschaft proklamiert wurden und werden als an anderen Universitäten. Es ist einfach nur naiv zu glauben, dass der gierige Manager in St. Gallen erfunden wurde und dies nicht ein ausbildungsunabhängiges Charaktermerkmal ist.
es war doch bekannt, dass HSG absolventen bevorzugt in der wirtschaft behandelt wurden. Ich habe mit vielen netten HSG-lern zusammen gearbeitet. Aber auch diese mussten sich vom arroganten gehabe vieler HSG-ler distanzieren. sie erhalten definitiv vorteile, die ihnen nur aufgrund der uni nicht zustehen. vielleicht ist es ein gerücht, aber in firmen galten die HSG-ler schon länger als schnurries...
Ich kann es einfach nicht glauben wie undifferenziert einige Schweizer denken! Habt ihr lieben Kommentatoren denn überhaupt schon mal mit einem HSG Studenten gesprochen? Die meisten wohl nicht!! Trotzdem masst ihr euch an pauschal über eine der besten und innovativsten Schulen der Schweiz herzuziehen. Kommt doch selber mal an die HSG und damit ihr euch ein richtiges Bild davon machen könnt.
Schaut man sich die Ergebnisse ihres Wirkens an, fragt man sich was haben diese Leute studiert ? Um einen gesunden Betrieb in den Boden zu reiten, ist doch sicher kein Studium und ausgerechnet jenes der HSG Wirtschaftswissenschaften nötig, da ein einfach gebildeter das Selbe vielleicht nicht so effizient aber zum halben Preis erledigt.
Ich habe selbst an der HSG studiert, bin jetzt ein erfolgreicherer Unternehmer und kreiere Arbeitsplätze. An der HSG wurde, meines Erachtens, sehr objektiv und ganzheitlich unterrichtet. Von Anfang an hieß es Stakerholder Value anstatt Shareholder Value. Gut, viele Studenten scheinen nur zu erinnern was die Gesellschaft von ihnen verlangte zu lernen. Schade, aber sicher nicht Schuld der Uni!
Die HSG stand doch wie die Banken auch im Globalen Wettbewerb,da liegt das umdenken.Nicht immer ist das Geld das Ziel.Nur eine bessere Verteilung auf dieser Welt wird den Menschen helfen.Mehr Kultur brauchen die Menschen.
Die "Roboterisierung" der Studenten betrifft nicht nur die HSG. Man setze sich nur mal einen Tag in den Lesesaal der Zentralbibliothek und schaue sich die nur schon äusserlich auf Mainstream getrimmten Studenten (nach Bologna-Reform eh besser gesagt, Schüler) an. In Denkschablonen hoch zwei befinden die sich da; mit arroganter Miene einzig die Karriere als gut geschmiertes Rädchen im Tunnelblick
Alle Tage wieder bringt der Tagi einen neuen Sündenbock hervor. Natürlich werden an einer Wirtschafts-Hochschule nicht soziale Schwerpunkte gelegt, das liegt aber in der Natur der Sache und nicht ein Fehler der HSG. Es ist immer einfach, in Krisenzeichen auf die vermeintlich Schuldigen zu zeigen und zu sagen, man hätte schon immer alles gewusst und selbstverständlich auch besser gemacht.
Es war in den letzten Jahrzehnten modern, die Ökonomen und die HSG-Absolventen zu glorifizieren, die Juristen aber zu verteufeln. Die Geschichte belehrt uns immer wieder eines Besseren. Wer noch nicht grün hinter den Ohren ist, kann keine Verantwortung tragen. Verantwortungsbewusste, die Risiken abschätzende Leute gehören wieder in die wirtschaftliche und staatliche Führung.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als 2005 gescheiterte HSG-Studenten ihr Glück an der FH in Winterthur versuchten um doch noch einen Abschluss zu erlangen. An Ego fehlte es denen nicht und das gesamte HSG-Mind-Set hatten sie intus. Ein paart Monate und misslungene Prüfungen später waren viele wieder weg. Der FH-Praxisbezug scheint denen nicht bekömmlich.
Zwischen Theorie und Praxis ist ein gewaltiger Unterschied. Das Meiste von den Wirtschaftshochschulen und den Wirtschaftsberatern war für die Füchse. Sehr viel Geld für ein Desaster. Unternehmen mit in Betrieben aufgewachsenen "Patrons" meistern die Krise wie immer am Besten!
Die HSG ist doch nur ein Beziehungs- und Marketinginstrument. Die wissenschaftl Leistungen und Ansprueche sind milde ausgedrueckt eher lau. Duennbrettbohrer mit Powerpoint-Kenntnissen . Die Diskussion um Freiheit der Forschung zeigte doch, dass es keine Uni ist, sondern eine Geldvermehrungsanstalt. Was dem entgegen steht, wird abgemahnt. Wie in jeder normalen Firma. Schoene "Hochschule"!
Als ehemaliger Wirtschaftsstudent, weiss ich wies um deren Gemüter steht. Für die Prüfungen alles schön fleissig auswendig gelehrt und dem Professor nachgeplappert. Eigenes Denken und hinterfragen der Theorien wird von denen nicht gelebt, logisches Denken und Zusammenhänge sehen schon gar nicht. Hauptsache der Anzug oder das Polo Shirt sitzt. Den Bezug zur realen Wirtschaft haben wohl nur die FHs.
Einige Firmen setzten bei ihrem Recruiting auf einen Mix von Fachhochschul- und Uniabgängern um eben diese Deformation zu verhindern. Sitzen nun aber HSG-Leute in den Chef-Etagen hat „ihr“ Nachwuchs die besseren Karrierechancen.
Leute bis 26-Jahre voll gewinnorientiert zu trimmen und dann erwarten, dass sie auch eine Ahnung von dem haben was sie machen, ist reine Utopie. Ökonomen welche von McKinsley oder der HSG gefeilt werden, kommen in gute Positionen, ohne zuvor jemals in ihrem Leben ein Faxgerät bedient haben. Bilanzen abändern und damit den Stakeholder befriedigen ist halt noch lange keine Unternehmungsleitung.
Ich bin HSG-Student und habe bereits vor dem Bachelor-Abschluss 2 Praktikas absolviert. Weiter sind die Theorien von Karl Marx oder z.B. Max Weber auch Teil des Lehrplanes in unseren Wirtschaftsethik-Kursen! Immer diese unnütze Polemik und Generalisierungen von Leuten, die keine Ahnung haben wovon sie reden....
Toll das in den Kommentaren nun alle HSG'ler in einen Topf geworfen werden, eine wirklich sehr differenzierte Betrachtung. Ich bin ebenfalls frisch graduierter HSG-Absolvent und mache mir, wie viele andere Studenten die ich persönlich kenne (und übrigens auch ein guter Teil der Professoren), intensiv Gedanken zu Themen wie Moral, Ethik und neuen Konzepten für eine nachhaltige Wirtschaft.
in meinen bereichen hatte ich auch hsv-abgänger und musste feststellen, dass diese personen ausnahmslos sehr gute verwaltungsmitarbeiter wurden. leider fehlte es diesen aber ebenso fast ausnahmslos an kreativität und spontaner unternehmerischer entscheidungsfreude. sie wollten immer den umweg über anaysen und langwierigen berechnugen wählen - auch wenn die dazu nötige zeit nicht vorhanden war.
Haha, dass die HSG SG alles nur gewinnoptimierte Roboter getrimmt hat, hat meine Mutter (eidg. dipl. Treuhänderin) schon vor 20 Jahren gesagt. Sie hatte deswegen Krach mit einem ebendieser Professoren... Witzig, dass heute, im Jahr 2009 nun auch der Tagi dies erkannt hat. Gewinnoptimierung auf Kosten des Personals - der Ehrlichkeit - viele dieser HSG Abgänger ruinierten unsere Wirtschaft.
Das Problem ist nicht die Art und der Ort der Schulen und Institutionen, sondern die Werteverschiebung und Egoismus. Das wird sich leider nicht ändern, denn Jede/r ist sich selbst der Nächste. Für jeden Büro-Job wird heutzutage auch mindestens ein Hochschulabschluss gefordert, da ist ja klar, dass alle gleich getrimmt werden, man erhält ja sonst keine Chance. "Schöne neue Welt" (Huxley)
die HSG leute müssten erstmals praktika absolvieren,wie in den hotelfachschulen: unten durch! bevor sie auf die firmen "losgelassen"werden! die leben ja völlig neben der realität.
Überdies: Wer sich intensiv mit Marx beschäftigt hat, der weiss danach mehr über Wirtschaft, Handel und Kapital als alle HSG-Studis zusammengenommen. Es rächt sich nun, dass Marx seit Jahren konsequent aus den Lehrplänen der sogenannten zukünftigen Elite gestrichen wurde.
Zu Chris Stalder: Das ganze Gerede von Wirtschaftselite usw. wird schon im Gymnasium gepflegt. Durch die Schilderungern meiner Tochter habe ich aktuelle Beispiele. Mit 18 hat sie das St. Galler Managementkonzept mit nach Hause gebracht, mit dem ganzen Chabis von Wertschöpfung und Ganzheitlichkeit. Zum Glück hat sie den Mut und die Freiheit, diese Gehirnwäsche kritisch zu hinterfragen.
Die Bezeichung "Wirtschaftswissenschaften" ist bereits verfehlt, weist diese Lehre doch weitaus mehr ideologische bis religiöse denn empirisch-analytische Elemente auf. Der über Jahrzehnte vermittelte blinde Glaube an die Allmächtigkeit des freien Marktes - von Kritkern zu Recht als Markfundamentalismus umschrieben - ist mitunter direkte Ursache für die momentan beobachtbare Wirtschaftskrise.
Als HSG-Absolvent, der einen Grossteil der Kritik im Artikel teilt, muss ich dennoch auf einen die HSG teilentlastenden Umstand hinweisen: Die Studenten, die Wirtschaft oder Recht studieren und sich die HSG als Eliteschule mit Renommee auswählen, bringen schon eine vorgeformte Persönlichkeit mit: Bescheidenheit, Einfühlungsvermögen und Selbstlosigkeit können dann kaum mehr aufgepfropft werden...
Bis jetzt scheint man an der HSG zu lernen, dass man, sobald man in einem Unternehmen ist, zuallererst mal sämtliche Abteilungsbezeichnungen neu mischen muss. Im besten Fall bleibt's dabei, im schlechtesten Fall verscherbelt man Produktionen gewinnbringend nach China, und höhlt die Bude gewinnorientiert aus. Macht weiter so und wundert euch nicht, wenn Arbeiter ihre Manager als Geiseln nehmen.
Wenn jemand an die HSG zum Studieren geht, ist er schon ein bestimmter Typus Mensch und hat bestimmte Absichten und Erwartungen. Altruismus, Ethik und soziales Verhalten sind dabei wohl nicht im Vordergrund. Und bitte nicht vergessen: die Firmen, die Politischen Entscheidungen und letztendlich die Gesellschaft schaffen die Nachfrage, alles ist auf Materialismus ausgerichtet.
Die HSG offeriert eine Vielzahl interdisziplinärer Kurse, welche auch besucht werden müssen, um z. B. den B.A. zu erreichen. So habe ich in meinem Studium bereits mehrere Arbeiten geschrieben, welche sich mit dem Thema Ethik beschäftigen. Inwiefern ein Student solche Kurse nicht nur als Pflichtübung ansieht, muss jeder für sich selbst entscheiden, der Uni kann m. E. kein Vorwurf gemacht werden.
Schwärme von Grünschnäbeln aus der HSG haben sich vorab in Beratungsfirmen eingenistet und ihre theoretischen Weisheiten unter den Kunden verbreitet. Die Resultate sind bekannt. Dass die HSG-Leitung selbst Jahrzehnte gebraucht hat, dies zur Kenntnis zu nehmen, spricht Bände. Es geht nier nicht um Schuldzuweisung. Es geht um eine Lehranstalt, die vom hohen Ross herunter kommen muss.
Ich habe selber an der HSG studiert und mein eigener Eindruck während dieser Zeit war schon, dass die HSG überdurchschnittlich viele Studis anzieht, die von Natur aus nicht wahnsinnig kritisch sind. Viele Studenten sind an der HSG weil sie den Abschluss mit Marke "HSG" wollen und sich davon gute Jobchancen erhoffen. Akademische Auseinandersetzungen sind an dieser Uni sicher nicht das zentrale!
Ist diese Diskussion nicht viel zu vordergründig? Könnte die eigentliche Ursache nicht in einer sorgfältig gepflegten Elite-Kultur eben jener HSGler liegen? Wer dort studiert hatte, hatte gleichsam den Anspruch erworben, in den Kaderetagen einer Grossbank zu landen. Man ist und bleibt unter sich, hält das gelernte Programm für das einzig Richtige und bereichert sich gemeinsam - ohne jede Scham
Es wird auch Zeit das die Herren Professoren einsehen das Gewinnmaximierung fatale Folgen hat das sich die unternehmen wieder mehr darauf konzentrieren das Menschen bei ihnen Arbeiten und keine Kostenstellen.
Ich glaube, dass Schulen wie die HSG in der heutigen Zeit ausgedient haben. Wieso? Weil sie auf der absurden Vorstellung der freien Marktwirtschaft aufbauen. Diese gibt es aber erwiesenermassen nicht mehr. Das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge wird es immer benötigen. Führungskräfte im alten Stil braucht es nicht. "Perfekte Rädchen in einer schlechten Maschine"? Da kann ich nur grinsen...
Ich schliesse mich dem Kommentar von Michael Brunner an. Zudem studierte weder Peter Kurer (UNI Zürich) noch Marcel Ospel (Banklehre, HWV) an der HSG.
Ein kleines Beispiel: der Pareto. Mit dieser Irrlehre werden kleine Kunden ignoriert und die "grossen" Kunden verhätschelt. Hier liegt die Wurzel des Grössenwahns, der Gier und der masslosen Selbstüberschätzung. Wie sind die Banken in den letzten Jahren mit den Kleinkunden umgegangen? Schade, eine ganze Ökonomie-Generation ist unbrauchbar. Deshalb müssen heute Alte zurückgeholt werden.
Den Eindruck habe ich auch, dass die HSG den Stil von Leuten geprägt hat, der jetzt hinterfragt wird. Was mich erstaunt, ist dass Herr Malik sich nun zum moralischen Saubermacher macht - das ist ja wohl auch ein bisschen Opportunismus. Wie bei der Geisteshaltung der HSG hat der doch auch immer ein elitistisches und auch arrogantes Menschenbild verkörpert.
Nach meinen Beobachtungen war die Mehrheit der Studierenden schon bei der Immatrikulation in die HSG "falsch programmiert". Die HSG bediente lediglich die Bedürfnisse ihrer Klientelle in vorbildlicher Art und Weise. Das Feigenblatt Wirtschaftsethikinstitut rundet das Gesamtbild der HSG mit Herrn Thienemann harmonisch ab.
Ich kann mich gut an die Zeiten der Beratungsfirmen erinnern. Meist tauchten jungen HSG Absolventen in superteuren Autos auf, stiefelten wichtig herum, wühlten sich durch Berge von Zahlen und hinterliessen Rechnungen in Mio Höhe. Die Resultate waren meist mehr als dürftig. Genau diese Leute fand man später wieder als CEO's. Und genau sie sind für das Scheitern vieler Firmen verantwortlich.
dass ausgerechnet der cvp-rechtsaussen felix walker die hsg und deren absolventen kritisiert, erstaunt schon. ausgerechnet walker, der während seiner politisch aktiven zeit insbesondere die besonnenen kräfte innerhalb der eigenen cvp mit schmutzigen hintendurch-übungen bis aufs messer bekämpfte (ich könnte x diesbezügliche interna anführen, belasse es jedoch bei diesen aussagen) .....
Die Frage richtig oder falsch programmiert ist falsch! Wo führt das hin, wenn Menschen programmiert werden. Die Renaissance(14Jhdt), hat gezeigt, wie man erfolgreich Wirtschaft, Ethik und Moral kombiniert. Dort sind danebst die ältesten Banken der Welt geboren, und sind bis heute, ohne Staatshilfe, noch am Leben! Ein Intensivkurs in Florenz zur Bildungs-u. Intelligenzsteigerung ist empfehlenswert
Genau, die sind total falsch Programmiert. Auch bei der Fachhochschule für Betr.ökonomie werden Fachroboter erzeugt anstatt reife, umsichtige Ökonomen auszubilden. Aber so ist unsere Welt. Ich logg mich dann mal bei Facebook ein... ;-)
Zum Kommentar von Herrn Müller: Ihre Aussage ist platt, genau wie Ihr Neid auf Hochschulabsolventen, der aus Ihnen spricht. Man beachte, dass bei weitem nicht alle "Spitzen Manager" auch an der HSG bzw. an irgendeiner Universität studiert haben. Kurzum: Nett zu lesen und schön populistisch, auch amüsant (Dampf abgelassen?^^) leider aber auch leer und ohne jeglichen konstruktiven Beitrag zum Thema
Da zahlreiche der in Ungnade gefallenen Manager Ex-HSGler sind, erstaunt diese Polemik eigentlich nicht. Meiner Meinung nach handelt es sich hier jedoch nicht um ein HSG-Phänomen. Wie bitte soll eine Universität knapp 30-Jährigen Sozialkompetenz und Ethik vermitteln? "Um den Charakter eines Menschen kennen zu lernen, gebe man ihm Macht" (Abraham Lincoln). Leider können viele damit nicht umgehen.
Anzeichen einer späten Einsicht, die trotzdem niemanden etwas nützt. Rücksichtsloses egoistisches Nutzniessertum lässt sich nun mal durch liebe Bittreden und ein paar Semester Ethikbildung nicht ändern. Für die Wirtschaft und deren Führer braucht es härtere Regeln. Über Vernunftsappelle lachen die sich bloss krumm.
Vorneweg: Ich bin kein HSG Absolvent. Nichts desto trotz ist diese Diskussion sinnlos und einfach populistisch. Wenn müsste die Diskussion heissen: Haben Wirtschaftsuniversitäten und Fachhochschulen allgemein Fehler begannen. Weiter hat die Universität nicht die Pflicht, für moralische Belange Ihrer Absolventen gerade zu stehen, da wir alle mündige Bürger sind.
Ich habe mein HSG-Studium vor ein paar Jahren abgeschlossen. Zugegebenermassen habe ich davon in meinem Berufsleben profitiert. Die Arroganz und das elitaere Gehabe vieler Studenten, welches ich schon seinerzeit kaum ertragen habe, hat sich aber leider in das Berufsleben uebertragen. Kein Wunder, denn es wird ihnen auch von den Professoren eingetrichtert, dass sie zu Besserem geboren seien.
Das Problem ist bekannt: Auswendig lernen aber nichts davon verstehen und schon hast Du das Licentiat. Selber denken ist verboten, denn: Was in den Büchern steht, stimmt auch. Das falsche Verständnis des "Leverage-Effekts" ist bestes Beispiel dafür. Am besten geht es einer Unternehmung, wenn Sie kein Fremdkapital hat. Die verdrehte Rechnung des Leverage-Effekts probiert das Gegenteil zu beweisen.
Grossartig René Müller Kann jeden Buchstaben mitunterschreiben. Früher gehörten Anstand, Menschlichkeit und Charakter zu den Grundlagen eines guten Chefs. Aber all dies waren Tugenden, welche man nicht lehrnen konnte, man hatte sie oder eben nicht.
E. Malik hat überhaupt keine Ahnung mehr, wie der Lehrplan an der HSG heute aussieht. HSGler besuchen viele Kurse zu Wirtschaftsethik, Nachhaltikgkeit, Krisenmanagement - und jede Vorlesungsreihe behandelt die Entstehung der Finanzkrise. Auch Philosophie und Gesellschaftsaspekte sind wichtig. Man sollte sich aber endlich von alten "Vorzeige-Alumni" wie Josef Ackermann distanzieren. Ein Roboter :-)
Unternehmer braucht das Land- nicht Manager! Als Unternehmer wird man geboren und nicht von Universitäten produziert. Dessen müssen sich die Institute bewusst werden und dann baldigst einwenig bescheidener werden.
Nach einem Semester an der HSG habe ich meine Koffer freiwillig gepackt und an einem anderen Ort mein Studium abgeschlossen. Wortlaut der Professoren in deren ersten Vorlesungen: "Ihr seid die zukünftige Elite,..bla bla bla." Zudem sind die meisten Professoren Deutsche und auch immer mehr Studenten. Für mich ist das eine Ausbildungsstätte der Inkompetenz.
@René Müller: genau - Anstand, Moral und Ethik fehlt. Nur wird das auch nicht an anderen Schulen oder von den Eltern beigebracht. Schon vor 40 Jahren hat die Armee, PTT, SBB, SBG, UNI ZH etc. aber lieber Einwegdenker engagiert/gefördert/bevorzugt! Die HSG ist nicht der Sündenbock, aber ein Atom, welches von 'echter' Volkswirtschaft ebenso wenig versteht, wie die von Harvard, Stanford etc.
An jeder Universität erhällt man einen Rucksack für die Praxis. Was man daraus machen kann ist von vielen Faktoren abhängig. Tatsache ist, dass kritische Stimmen in den Unternehmen nicht gerne gehört werden. Erfolg hat derjenige, welcher mit vollem "Kadavergehorsam" seinen Vorgesetzten folgt. Es ist die quartalsweise Gewinnmaximierung, welches das vernetze Denken und die Nachhaltigkeit verdrängt!
Ich habe in meiner langjährigen Berufserfahrung mit Managern der HSG nur die schlechtesten Erfahrungen gesammelt. Kaum sind welche in einem Betrieb eingestellt worden, ging's runter. Die HSG gehört m.E. schon lange geschlossen! Glücklicherweise bin ich jetzt im Ruhestand, so dass ich diese Typen aus der HSG nicht mehr erdulden muss.
Redlichkeit, Bescheidenheit, Anstand.....ja, diese Eigenschaften sind zur Zeit wieder in aller Munde. Nur leider leben je länger je weniger nach diesen ethischen Grundsätzen. Der Feind ist einmal mehr schnell ausgemacht: Neoliberalismus, Banken, Universitäten, Politiiker. Nur eines ist Tabu: sich selbst und das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Wozu auch. Wer angibt hat mehr vom Leben.
Bin selber HSGler mit Promotion: Ein Problem ist, dass man schon den 19-20-jährigen Studienanfängern sagt, dass Sie die kommende Führungselite/Ueberflieger mit "Leadership"-Fähigkeiten (- hallo US-Management-Lehre!) seien. Als ob eine Maturität und der Zugang zur Uni St. Gallen echte Führungseigenschaften garantierten. - Ein Witz und eine völlig falsche und fatale Sozialisierung.
in den letzten jahren waren moral und ethik keine werte die stark beleuchtet wurden an den kaderschmieden im in- und ausland. gewinnmaximierung hiess das credo, v.a. auch die persönliche. dass sogar der hsg-rektor selbst so kritische töne anschlägt, lässt aufhorchen. leider muss ich den hsg-absolventen attestieren auch in den kerndisziplinen zu versagen, einzig die selbstüberschätzung funktioniert
Der HSG die 'Schuld' an der gegenwärtigen Krise zuzuschreiben ist wohl absurd und ein weiterer Versuch der Vereinfachung! Allerdings ist die HSG selbst ja 'fest in deutscher Hand', und die deutsche Mentalität des "Kopfnickens gegen OBEN, Treten gegen UNTEN" schlägt schon durch! Und da viele Studenten Verwöhnte aus reichem Haus sind, darf an der Kompetenz gewisser 'Doktoren' ruhig gezweifelt werden
Wer recherchiert merkt, wer von den heutigen sogenannten Topmanagern in St. Gallen studiert hat und wie deren Vertändnis von Wirtschaft aussieht. Wieviele Maturanden träumen von St. Gallen und ihrer zukünftigen Lohntüte? Ob sie arbeiten können oder etwas von Wirtschaft verstehen steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt. Mit intellektuellen Konzepten im Kopf rein in die Firma, Praxis=Null.
HSG Absolventen, denen ich in meiner beruflichen Laufbahn begegnet bin, waren akademisch durchgetrimmt, aber ihre geschaeftlichen Beitraege waren keineswegs ueberdurchschnittlich. Dennoch sind sie uebermaessig in den oberen Etagen der Wirtschaft vertreten. Warum? Elitismus und v.a. Verfilzung unter den Alumni --> Intellekt ist eben nicht ein Garant fuer bestaendige, systemorientierte Bestleistung.
Das zeigt wieder einmal eindrücklich, dass Statistiken und Ratings von Unis nur die Meinung der Auftraggeber widergeben und deshalb nach Strich und Faden verlogen sind. Wer aufmerksam hinschaute, wusste schon lange, dass auf dem Rosenberg unfähige und praxisfremde Manager, die nur auf Gewinnmaximierung getrimmt sind, herangezüchtet werden. Da bringt auch SVP-Greenhorn Kölliker keine Besserung!
Bin 60 und habe es immer wieder erlebt dass wenn die HSG getrimmten eine Firma geleitet und diese optimierten haben, jedes mal ein Missgriff war. Man kann die meisten nicht gebrauchen. Meine Böse Aussage ist , mir kommt nie ein solcher in Firma.
Kann mal einer sagen wie viele HSG'ler an top Positionen in der Schweiz sind gegenüber all den Ausländer die mann in unsere Wirtschaft holen muss? Es ist doch eindeutig, dass wir unsere eigenen Unternehmen nicht mehr führen können!
An der HSG wird u.a. z.B. kein Wert auf Geschichtsunterricht gelegt, dabei ist Wirtschaftsgeschichte, internationale Geschichte, etc. essentiel um die heutige Zeit zu verstehen. Ich habe in der Wahl meines weiteren Masterstudiums bewusst Orte wie HSG, LSE & Co. nicht berücksichtigt, weil ich nicht die Wirtschaftlehre der Vergangenheit hören will sondern jene der Zukunft (z.B. Baldwin/Wyplosz)
Die (HSG) als schule ist in ordnung ich machte anfang 70 gerjahre die (SIU ) schule da waren einige HSG absolventen als lehrkräfte beauftragt sie warnten damals schon was jezt tatsache wurde schade das sie recht behalten haben
Das Wirtschaftsethik Institut schliessen und die Ethik in alle Vorlesungen und Seminare einfliessen lassen. Mit einer neuen Finanzwirtschaftslehre kann sich SG profilieren. A propos ¨shareholder value¨, wer ist schlechter weggekommen als die ¨shareholder¨, die grausame Verluste erlitten haben (Pensionskassen, Private). Bereichert hat sich das Management (ungerechtfertigte Bereicherung).
Dass die Meinung von U. Thielemann dem Rektor nicht passt, ist verständlich. In der an der HSG vertretenen Ideologie sind Wirtschaft und Ethik unvereinbare Begriffe. Wohin dieses Denken geführt hat, ist ja heute offensichtlich. Der Rektor schadet wohl dem Ruf der HSG mehr als U. Thielemann. Mich hat eh immer gewundert, dass es ausgerechnet in St. Gallen einen Lehrstuhl für Wirtschaftsethik gibt!
"Nicht die Marktwirtschaft ist das Problem"? Als der Eiserne Vorhang fiel, haben die Anhänger des Realsozialismus mit den gleichen Argumenten das zusammenbrechende System verteidigt. Doch: zentrale Planwirtschaft (Diktatur) war damals das Problem. Und doch: heute ist der Markt (Faustrecht) das Problem. Zwischen Diktatur und Faustrecht liegt die Lösung: Demokratie - auch in der Wirtschaft!
Als HSG-Absolvent 2009 beschäftigt mich diese Diskussion sehr. Dass nun Herr Thielemann und das Institut für Wirtschaftsehtik harsch kritisiert werden ist für mich nicht verwunderlich. Viele Leute an der HSG beschäftigen sich lieber mit hehren Theorien als mit der wirtschaftspolitischen Realität. ff.
Jede Wissenschaft ist eine qualifizierte Meinung, aber nur noch in der Esoterik gibt es soviele Scharlatane wie in der Managementlehre. Grossschwätzer und Kollegenschelter können für viel Geld gebucht oder besucht werden, so auch Herr Malik. In welcher Disziplin lebt es sich sonst so gut von Ranglisten und hehren Elitegedanken, von wissenschaftlichen Eintagsfliegen oder warmer Luft?
Es ist lächerlich einfach alles nur auf die Wirtschaftschulen abzuschieben. Es fängt ja schon damit an wer heutzutage einen Job kriegt: derjenige der die beste Mischung aus Schleimer und Angeber darstellt. Kein Wunder haben Personen mit Charakter und Rückgrat keine Chance auf eine Karriere ausser sie gründen ihre eigene Firma: siehe Nicolas Hayek...
Beschämend! Ich hoffe nur die Jungs haben wenigstens ihr Schärfchen am Trockenen.
Das Problem der HSG: Sie ist korrupt. Ihre Kompetenzzentren werden von der Industrie finanziert. Die "Wissenschaftler" verfolgen nur Ansätze, die Geld versprechen. Es wird keine Gedankenarbeit zur Ökonomie als Gesamtsystem geleistet. Produziert werden Management-Anleitungen für den kurzfristigen Erfolg von Einzelunternehmens und der Geldgeber. Die HSG ist eine Managementschule, keine Universität.
Weder die HSG, noch eine andere Hochschule oder Uni trägt alleine die Schuld an dem "Einheitsdenken" der Manager. Schuld ist viel mehr das überbordende Neoliberale Gedankengut. "Neoliberalismus ist nicht die avancierte Form von liberal, sondern laut NOAM CHOMSKY handelt es sich um eine Art Begriffsdiebstahl, eine fälschlich etikettierte Rücknahme liberaler Ideen und Strukturen." -Gerhart Neuner-
Als BWLer, Bern, habe ich immer ein gewisses Misstrauen den St. Gallern gegenüber gehabt. Und in der Praxis habe ich "diese Leute" seit Jahren als untauglich, kopflastig erlebt. Elitär, auf sich selbst bezogen, kaum teamfähig waren die St. Galler, die ich erlebt habe. Sie wussten alles besser, manchmal zu recht, oft aber auch nur eingebildet. Es ist also Zeit, höchste Zeit (!), diese sogenannte Universität, ihre Lehrer, ihre Absolventen, ihre usw. zu hinterfragen! Wir werden noch Überraschungen erleben.
Wenn immer ich mit Egomanen und geldgetriebenen Managern in Betrieben zu tun habe, sind es meistens HSG-Abgänger, die zur Profitmaximierung auch über Leichen gehen würden. Menschen sind für sie "Humanressourcen", über die wie Lagerbestände verfügt wird. Sozialkompetenz wird in St.Gallen offensichtlich nicht gefördert, sondern eher unterdrückt.
Dieser Artikel ist ein kläglicher Versuch der Stimmungsmache und Suche nach einem Sündenbock. Warum soll die HSG allein Schuld haben und nicht auch die Universität Zürich oder Bern in denen ebenfalls Wirtschaftswissenschaften unterrichtet werden. Pupulismus in Zeiten in denen man über nichts anderes zu berichten weiss?
Dieser Artikel ist ein kläglicher Versuch der Stimmungsmache und Suche nach einem Sündenbock. Warum soll die HSG allein Schuld haben und nicht auch die Universität Zürich oder Bern in denen ebenfalls Wirtschaftswissenschaften unterrichtet werden. Pupulismus in Zeiten in denen man über nichts anderes zu berichten weiss?
Die Sache ist einfach: Wenn wirklich die meisten Flopps im Management der Schweizer Grossbanken von ehemalige HSG-Absolventen verursacht wurden, dann ist es in der Tat fraglich ob diese Bildungseinrichtung wirklich den guten Ruf verdient den sie bis anhin hatte. Das wäre doch ein Forschungsprojekt für die HSG selber: Als wie nützlich / schädlich erweisen sich die HSG Absolventen später im Beruf
Was sehr viel seit jahrzehnten Wissen "Tagget" endlich auf höchster UNI-Ebene. Das Fach Anstand, Ethik und Moral fehlt seit über 50 Jahren an diesen "Verbildungsstätten." Unser Regimentsoberst Gerber bemerkte vor 40 Jahren: Ich habe lieber einen guten Handwerker als Offizier, als einen "Studierten." Ich brauche Offiziere die flexibel sind keine "Einwegdenker." Gilt auch für die Wirtschaft!!!!
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