Ständerat Hess: Zusage von Ospel an die GPK liegt nicht vor
Marcel Ospel. (Bild: Keystone)
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«Es war gar nicht so einfach, Herrn Ospel ausfindig zu machen», soll der Obwaldner FDP-Ständerat Hans Hess, Vizepräsident der untersuchenden UBS-Arbeitsgruppe, gesagt haben, wie einem entsprechenden Bericht von 20 Minuten Online zu entnehmen ist. «Am Schluss haben wird es fertiggebracht, ihn einzuladen, und er will dem Folge leisten».
Gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet sagt Ständerat Hans Hess jedoch nur, dass man lange nach der Adresse von Ospel gesucht habe. Es sei sehr schwierig gewesen, diese ausfindig zu machen. Doch noch habe man den Ex-UBS-Chef nicht angefragt. Eine Zusage von Ospel liege sicher nicht vor.
Rohner will aufklären
Sicher ist: Es werden ehemalige UBS-Chefs ihre Sicht der Dinge dem Ausschuss darlegen. «Ich unterstütze eine schonungslose und vollständige Aufklärung des gesamten Sachverhaltes», sagte der frühere Verwaltungsratspräsident Peter Kurer zu «SonntagsBlick». Er würde «auch einer allfälligen PUK positiv gegenüberstehen». Und sagt sogar: «Vor allem würde ich es begrüssen, wenn die Abklärungen in der Form von öffentlichen Hearings stattfinden würden. Dies im Interesse einer vollen Transparenz für Medien und Öffentlichkeit.»
Auch Marcel Rohner wird Auskunft geben. «Selbstverständlich werde ich vor der GPK persönlich aussagen», sagt er zu «SonntagsBlick». Er werde «umfassend zur Klärung beitragen.» (sam)
Erstellt: 05.03.2010, 14:35 Uhr
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