Tibet-Aktivisten sind wieder auf freiem Fuss
Aktualisiert am 27.01.2009 103 Kommentare
Artikel zum Thema
Video
Im Zusammenhang mit dem Besuch des chinesischen Premiers Wen Jiabao in Bern hat Polizei am Dienstag mehr als 20 Tibet-Aktivisten festgenommen. Kurz nach 18 Uhr waren laut der Polizei alle wieder auf freiem Fuss. In Polizeigewahrsam genommen wurden 21 Personen wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen, wie die Kantonspolizei Bern am Dienstagabend mitteilte. Trotz mehrmaliger Aufforderung hätten die 21 Personen die Abschrankungen am Rand des Bundesplatzes nicht verlassen, heisst es. Vorgegangen sei die Polizei wegen des hohen Gefährdungsgrads des ausländischen Gasts. Die Demonstranten müssen nun mit einer Anzeige rechnen. Ausschreitungen blieben aus.
Die Kantonspolizei hatte ab 13 Uhr die Umgebung des Bundeshauses weiträumig abgesperrt. Sie war mit einem grossen Aufgebot präsent. Auch Polizistinnen und Polizisten aus anderen Kantonen standen im Einsatz, wie ein Sprecher der Kapo Bern auf Anfrage sagte. Nach der Festnahme der 21 Personen blieb für einige Zeit noch eine Handvoll Tibet-Aktivisten auf dem Bundesplatz. Sie wurden von der Polizei eingekesselt. Später formierte diese mit Mannschaftswagen einen Sichtschutz gegen das Bundeshaus hin. Später löste sich auch diese Gruppe von Aktivisten auf.
Tagesanzeiger.ch/Newsnet war vor Ort.
16.30 Uhr: Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao ist mit einem von der Polizei geleiteten Konvoi fast unbemerkt (Sichtschutz) vor dem Bundeshaus durchgefahren und zu seiner Audienz im Bernerhof eingetroffen. Den Abschluss des Konvois bildete ein Krankenwagen.
16.20 Uhr: Die Polizei fährt mit Autos vor den Demonstranten auf. Sie bauen einen sogenannten Sichtschutz. Damit soll verhindert werden, dass das Staatsoberhaupt aus China die Demonstrierenden sichtet. Einzelne Zuschauer machen Witze: «Ist das jetzt der faschistische Schutzwall» oder «Die Mauer muss nieder.» Die meisten aber bringen dem Sichtschutz wenig Verständnis entgegen.
16 Uhr: Trotz Verbot durch die Polizei skandieren weitere Tibeter (rund 10 Frauen mit Kindern) aus vollem Hals für ihr Land. Die Sicherheitskräfte lassen sie gewähren. Allerdings sind sie von rund 20 Beamten umzingelt.
15.45 Uhr: Die Lage hat sich wieder etwas beruhigt. Allerdings haben sich viel mehr Schaulustige bei den Abschrankungen aufgestellt.
15.20 Uhr: Noten Lamling wurde soeben von der Polizei abgeführt. Mit ihm weitere sieben bis acht Personen.
14.30 Uhr: Die Polizei hat ihr Aufgebot verstärkt. Es wird mit der Gruppe von pro-Tibet Demonstranten an der Abschränkung verhandelt. Zuvor war ihnen ein Ulitmatum gestellt worden, den Bundesplatz bis 14.30 Uhr zu verlassen. Unter der Gruppe von etwa 30 Demonstranten befinden sich auch Familien mit Kindern. Es finden sich immer mehr Schaulustige ein.
14 Uhr: Die Lage ist immer noch ruhig. Gespannt harren Polizei, Presse und einige Schaulustige der Dinge, die da kommen. Einzelne Gruppen von Beamte in Kampfmontur patrouillieren über den Bundesplatz.
13.30 Uhr: Dutzende Beamte sind auf dem Platz in Bereitschaft. Die Stimmung ist ruhig. Der Platz leer. Einzelne «Gaffer» wundern sich über das grosse Sicherheitsaufgebot.
13 Uhr: Langsam fahren Polizei und Militärautos auf. Sie sind vollbesetzt mit Sicherheitsbeamten. Vereinzelt sind auch Tibeter auszumachen, die am Rande des Platzes zusammen schwatzen. Der in Kehrsatz lebende tibetische Musiker Loten Namling, ein langjähriger Free-Tibet-Kämpfer, ist mitten unter ihnen und trägt eine Tibet-Fahne.
Die Besucher scheinen Verspätung zu haben. Eigentlich wollte die Polizei bereits um 13 Uhr den Bundesplatz abgesperrt haben. (ase/sda/ap/)
Erstellt: 27.01.2009, 18:38 Uhr
WRITE A COMMENT
103 Kommentare
Das wir in einer verlogenen Schweiz leben haben mein Sohn und ich nach der Tibetdemo am Bahnhofplatz in Davos erlebt.Da fuhren Limousinen mit Chinesen vorbei die zückten Ihre Kameras und grinsten hämisch durchs Fenster.Nach der Kundgebung traffen wir vor dem COOP auf eine Tibeterin dieser wurde verboten mit Ihrer Tibetfahne dort stehen zu bleiben.UNSERE REGIERUNG SOLLTE SICH SCHÄMEN. Antworten
Als wenn Tibet jemals frei gewesen wäre! Vergleicht man die Lebensumstände zu Zeiten der Lamas mit heute, dann ist die aktuelle Situation für 95% der Tibeter zweifellos das kleinere Übel. Die brutale Sklaverei und Ausbeutung des Volkes unter den Lamas war himmelschreiend. Free Tibet? Warum nicht! Aber keine Macht dem Dalai Lama! Antworten
Wie würde ein Mensch reagieren, wenn mann Ihre Meinung in Ihre eigene Heimat von einem Arroganten machtgierigen Fremde Machthaber dauernd unterdrückt und bis zum Tod gefoltert und die Kultur und Sprache langsam ausgelöscht wird ? Wer diese Verantwortliche Anführer aktzeptiert und unterstützt, der ist selber ein VERBRECHER!!!!! Mit freundlichen Grüssen P.M Antworten
Was massen wir uns an, das bevölkerungsreichste Land der Welt mit unserer verklärten Tibet-Bild, welches die Marketing-Strategen in Dharamsala so erfolgreich in der Welt gestreut haben, zu verurteilen? Das einzige Land auf der Welt, welches nicht ins Strudeln geraten ist, gerade weil die Politik es mit fester Hand führt. Und sich in den letzten 30 Jahren so entwickelt hat wie wir in 200 nicht... Antworten
Ich habe mit eigenen Augen miterlebt, wie die Tibeter im eigenen Land als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Dass der Bundesrat mit einer so verlogenen und moralisch bankrotten Gesinnung irgendwo in der Welt noch humanitäre Dienste anbietet, ist eine Frechheit. Einmal mehr verhöhnt der Bundesrat die humanitäre Tradition der Schweiz und unserer Vorfahren. Ich schäme mich für unser Land! Antworten
Die Tibet Kritiker hier, wissen doch gar nicht um was es geht und wart auch noch nie in Tibet oder China. Das Chinesische Volk ist manipuliert durch Medienzensuren und Ihr Europäer seid doch auch nur ein Instrument für das machtgierige China. Wer sagt den das vor 50 Jahren in Tibet alles Friede Freude Eierkuchen war? Es gibt wohl gute und schlechte Dinge, wie wohl in der Schweiz auch. Antworten
@barbara Kueng: Nein, das darf nicht sein! China ist zurecht wegen Menschenrechtsverletzungen bekannt und berüchtigt. Der von Ihnen erwähnte Herr hat keine Ahnung was in diesem Land vor sich geht - ansonsten kann ich mir seinen niveaulosen Beitrag nicht erklären. Vertreter eines Schurkenstaates sollten in der CH nicht empfangen werden. Antworten
Da die Beziehungen zu EU und USA Probleme (Bankgeheimnis, Personalfreizügigkeit, neue Politik USA, ...) zu erwarten sind, ist die Beziehung zu Asien sehr wichtig für die Schweiz, ja gar lebenswichtig! Nicht jedes System kennt die Demokratie, jede Kultur aber die Gastfreundlichkeit, auch Tibeter. Offenbar missbrauchen die Lamas und eine so genannte Lamas-Regierung unsere Gastfreundlichkeit , unsere Antworten
Unglaublich, die Zahl der Unwissenden die sich hier in ihren Kommentaren einmal mehr zum Thema Tibet ergiesst. Die meisten dürften noch nie in China und/oder Tibet gewessen sein und kennen auch die Geschichte nicht. So wird hier erneut ein naiver Tibet-Mythos abgefeiert, der mit der Realität im ehemaligen barbarischen feudal-theokratischen Tibet mit Sklaven und Leibeigenen wenig zu tun hat. Antworten
Es darf nicht sein, dass die rückwärtsgewandten Lamaisten die Schweiz mitbrauchen, um gegen China zu hetzen. Die lamaistischen Gruppierungen um Dalai Lama sind absolut menschenverachtend faschistoide Strukturen, wo Ausbeutung und Menschenrechtsverletzung systememinent ist. Zum Vergleich mit dem Gottesstaat der Exiltibeter, ist der Taleban gerade heilig! Antworten
Dazu wird er nun also verwendet, der Wegweisungsartikel. Dem Volk wird er verkauft als Artikel, der es erlaubt ausschliesslich mühsame Bettler und prügelnde Jugendliche von einem Platz fernzuhalten. In Wirklichkeit aber bringt er uns dem Polizeistaat einen Schritt näher, denn er erlaubt, wie hier nun bewiesen, das wegweisen von friedlichen Demonstranten. Stoppt die Abschaffung unserer Grundrechte! Antworten
Vor kurzem hat das Parlament in Tibet festgelegt, Tag der Sklavenbefreiung in Tibet als ein offizieller Feiertag in China einzuführen. Das bringt wahrscheinlich die Exil-tibetische Gemeinde in der Schweiz dazu, amok zu laufen, denn die Exil-Tibeter sind zu grossem Teil Profiteur der Sklavengesellschaft in Tibet vor der Revolution. Antworten
Bruno Schnider: "gilt es, sich Freunde zu schaffen" Super, das Thema hatten wir schon vor ein paar Dutzend Jahren mal. Entweder Menschenrechte für alle, oder wir lassen es bleiben. "Tibetische Lobby": So ein Stumpfsinn. Informieren Sie sich einmal, wer hier wem hilft oder eben terrorisiert. Antworten
Ach ja, die unterdrückten Tibeter. Wollen Sie mal etwas über WIRKLICH unterdrückte Tibeter erfahren? Dann lesen Sie ein bisschen über die Zeit BEVOR die Chinesen da aufmarschiert sind. Zum Beispiel hier (englisch): http://www.michaelparenti.org/Tibet.html oder hier (deutsch): http://de.indymedia.org/2008/07/221280.shtml Antworten
Eigenartig, der Bundesrat ist wie eine Windfahne, er bewegt sich gerade dort wo für IHN ein günstiger Wind dreht. Dem Volk wird weislich vorgemacht, die für uns Arbeitnehmer so wichtigen Arbeitsplätze nicht zu gefärden,-das Volk hat zu schweigen! Bei Ländern, wo der Bundesrat über Menschenrechtsverletzungen klagt , ist Sinngemäss ja auch nichts zu verdienen. Ein Kuscher-Klub der 7, wie lange noch? Antworten
Ich frage mich, wie lange will die Schweiz diese dubiose Vereinigung der Exil-Tibeter und Lamaisten noch dulden. Die Exil-tibetischen Gruppierungen mit Verbindung zu ausl. Geheimdienst, die weltweit militante Aktion durchführen wie letzter März in Lhasa (Pogrom gegen nicht-Lamaisten), die in eigenen Exilgemeinden Andersdenkenden auf brutalsterweise verfolgen (Dorje Shugden Anhänger), ist kriminell Antworten
hoffentlich wird der bundesrat den dalai lama empfangen, sobald dieser wieder in der schweiz sein wird, sonst wird man ein problem im herzen unserer neutraliät erkennen und benennen müssen..! die schweiz soll doch die intereessen des tibet gegenüber china vertreten, das wären echt gute dienste..! Antworten
Ich schäme mich für eine Regierung wie die unsrige! Parlamentarier demonstrieren pro Palästina, wissen genau, dass die Palästinenser in erster Linie von den Hamas unterdrückt werden. Kommt ein Chinese nach Bern, organisiert man eine Ausnahmezustand und setz Polizei gegen friedliche Demonstranten ein. Alles unter Demokratie und Menschenrecht! Pro Islam und Kommunisten, wo sind wir nur gelandet? Antworten
In der Schweiz gilt Rede- und Meinungsfreiheit, verankert in der Bundesverfassung (Im Namen Gottes dem Allmächtigen!). Warum verteidigt unsere Regierung diese nicht? Steht sie überhaupt hinter der Bundesverfassung? Hey Pius Müller, wir sind das Land von Henry Dunant - wir stehen für die Schwachen ein, so wie Jesus uns das gezeigt hat! Schämen Sie sich! Antworten
Die 3 Säulen der CH: EU, USA und Asien. Nur die 3. Säule ist heute noch stabil. Zweifellos sind Dalai Lama Anhänger in diesem Land 1. Gefahr für die 3. Säule. Es betrifft unsere Wirtschaft und die Zukunft dieses Landes! Wir bieten eine neue Heimat für Tibeter, erwarten von Ihnen aber, dass sie unsere Heimat nicht zerstören! Antworten
Lamaisten haben lange genug den Ruf der Schweiz durch den Dreck gezogen. Wie schämte ich mich als Schweizer vor 10 Jahren, oder als Europäer letztes Jahr, als wir zuliessen, wie solche Aufrührer die tolle Olympiade störten. Ich hoffe nur, dass am WEF ein Eklat verhindert wird. Die grösste Schweinerei ist, wenn diese Lamaisten auch ihre Kinder für Demos missbrauchen, und ihnen ihren Hass einimpfen Antworten
Nachdem ich unsere kuschenden Bundesräte gesehen habe ist mir richtig übel. Einige dieser Politiker halten normalerweise Rechte wie freie Meinungsäusserung und Versammlungsfreiheit hoch. Und nun, wo wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel stehen, wird der Bückling gemacht. Ich schäme mich für mein Land. Wir, die das können, müssen für das geknechtete Tibet auf die Strasse gehen! SAVE TIBET! Antworten
Super gemacht. Menschenrechte heisst zuerst essen und ein warmes Zuhause. China hat da mehr gemacht als sonst ein Land der Welt. Medienfreiheit ist erst wichtig, wenn man reich ist. Darum schluss mit China-Bashing. Die Tibeter erhalten jährlich Milliarden-Hilfe vom Rest von China. Alle nicht-Lamaisten in Tibet sind darüber sehr froh, denn sie verhungern nicht mehr. Antworten
Die Israelis besetzen auch anderer Leute Land und morden wer was dagegen sagt. Und niemand geht deswegen demonstrieren, obwohl das eine ganz andere Dimension von Menschenrechtsverletzung ist. Aber wenn ein paar auf Mitleid machende Tibeter eine Demo veranstalten redet die ganze Schweiz davon. Antworten
eine abolute schweinerei was da am bundesplatz geschehen ist. sind wir jetzt soweit in der schweiz dass die chinesen uns vorschreiben wie wir unsere demokratie zu leben haben ? als polizeibeamter hier in kanada hatte ich auch sicherheits dienst fuer den chinesischen premier minister...ich habe aber allen tibetern einen spezial platz reserviert so dass sie ihre meinung anbringen konnten. Antworten
Es ist erbärmlich zu sehen, dass unsere Regierung solche eine "Auflösung" von "Demonstrationen" zulässt. Herr Merz erscheint mir je länger je mehr ein duckmäuserischer Opportunist zu sein, welcher für Geld warscheinlich alles verkaufen würde, jedoch die friedliche Meinungsäusserung von dreissig Leuten zuerst. Antworten
War als Stille Beobachterin an Ort und Stelle und habe mich unendlich über unsere Polizei aufgeregt. Sogar Familien mit KINDERN (!) wurden abgeführt! Schämt Euch! Nur wegen des Geschäftemachens mit Mördern, Unterdrückern und Folterern wie den korrupten Alten in China! Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht! Und das wird von der Ch-Polizei mit Füssen getreten! Schande! Antworten
Chinesisches Demokratieverständnis zum Besuch des Chinesischen Ministerpräsidenten. Da kann sich Bern aber ein grosses Kränzchen flechten lassen für so viel Gastfreundschaft. Ich hoffe doch schwer, dass dieses Eingreifen staatsrechtliche Konsequenzen nach sich zieht ! Antworten
Diese 20-30 tibetischen Frauen, Männer und Kinder mit ihren 2 Tibetfahnen stellten fürwahr eine grosse Gefahr für den chinesischen Premier dar. Die Kantonspolizei Bern liefert eine fadenscheinige, falsche Erklärung für die Verhaftungen. Gründe waren politische, nicht sicherheitstechnische, und diese zeugen von einem zweifelhaften Demokratieverständnis. Antworten
solch ein blödsinn .... ungehorsams gegen amtliche Verfügungen ..... vorgegangen sei die Polizei wegen des hohen Gefährdungsgrads des ausländischen Gasts ..... Ich schäme mich ein "freier Schweizer" zu sein. mehr ist zu diesem thema nicht zu sagen Antworten
Ich muss doch ein wenig schmunzeln, wenn ich mich an die vergangenen Tagi-Artikeln erinnere, in welchen man lauthals russische und kubanische Verhaftungen von friedlichen Demonstranten verurteilt hat. Laut lachen lassen mich deafür die 2 tibetischen Fahnen, die im Hintergrund neben der helvetischen hängen. Ein schönes Zeichen von Solidarität. Antworten
Das Verhalten der Bundes-und Berner Behörden sind inakzeptabel und grenzen an das frühere Gebaren vieler kommunistischer Regime in Osteuropa! Das dürfen wir uns als Schweizerinnen und Schweizer nicht nochmals gefallen lassen! Die Politik ist gefordert hier klare Grenzen zu setzen,was die Polizei tun kann,und wo sie die Hände weg haben muss,nämlich bei friedlichen Demonstrationen! Antworten
Schlichtweg beschämend, dass unser heiliger Schweizer Rechtsstaat sich da eine "Ausnahme" genehmigt. @ P. Müller: Offenbar haben Sie keine Ahnung, wovon Sie schreiben. Die Schweiz hat die Todesstrafe für politische "Vergehen" halt schon 1848 abgeschafft, die Chinesen ticken da wohl ein wenig anders. Übrigens noch ein Kompliment: Ihre dümmlichen Kommentare sind mir schon früher aufgefallen. Antworten
Schande über die Schweizer Politiker! Ich schäme mich für das Verhalten unserer Regierung und möchte mich in aller Form bei unseren Mitmenschen aus Tibet entschuldigen! Viele Schweizer verstehen Eure Anliegen und ich schliesse mich den Rufen an: Free Tibet! Antworten
16 Uhr: Trotz Verbot durch die Polizei skandieren weitere Tibeter (rund 10 Frauen mit Kindern) aus vollem Hals für ihr Land. Die Sicherheitskräfte lassen sie gewähren. Allerdings sind sie von rund 20 Beamten umzingelt. DAS IST EINFACH NUR NOCH LÄCHERLICH ... Kosten wird's ein Vermögen ... 10 Frauen mit Kinder, eine geballte Hooliganformation ... zum Fürchten ... Schämt Euch !!! Antworten
Unglaublich was sich hier die demokratische Schweiz erlaubt! Wirtschaftsinteressen gehen wie immer vor, dies ist leider in der CH nicht anders. Schäme mich Schweizer zu sein. Ich wurde einmal am CH - China Fussballspiel in der Halbzeit abgeführt als ich eine tibetische Flagge zeigen wollte, musste sogar mein Free Tibet Shirt ausziehen. Kam mir vor wie ein Schwerverbrecher.... Antworten
Wir sind in Bern, der Hauptstadt der Schweiz. Der Bundesrat hat entschieden, einen Staatsgast aus China zu empfangen. Das ist sein gutes Recht. Der Bundesrat hat zudem das Recht, diesen Empfang in würdigem Rahmen durchzuführen. Die in der Schweiz aufgenommenen Flüchtlinge aus Tibet sollten das respektieren und auf nutzlose Demonstrationen verzichten. Respekt gegenüber dem Gastland ist angesagt. Antworten
Es ist traurig - aber nicht überraschend -, dass unsere Politiker sowenig Rückgrat zeigen, wenn ein jähzorniger Egozentriker zu "Besuch" kommt. Aber wen wundert's, wenn in der Schweiz Macht und Kapital vor Menschrechte und Kritikfähigkeit gesetzt werden? Unsere Volksvertreter produzieren nur noch heisse Luft, und äusserst fragwürdige Taten. Antworten
Unglaubliches Szenen die sich hier abgespielt haben. 30 Personen nehmen an einer friedlichen Kundgebung teil und was geschieht? Unsere Robocops, die hirnamputierten unter den Polizisten, die faschistischen Schläger haben nichts besseres zu tun, als handgreiflich zu werden und die Personen abzuführen. Das ist unglaublich. Und das soll Meinungsfreiheit sein? Das ist beängstigend... Antworten
Ich verwundere mich, dass "wir" hier an dieser Stelle im Internet noch unsere freie Meinung äussern dürfen. Oder sehen wir uns alle nächstens in einem "Sondergefängnis"? - Schweiz quo vadis? Wo sind unsere mutigen Politiker in so einem Fall? Leider nicht hier. Antworten
Wo bleibt die freie Meinungsäusserung? Wir sind nicht gegen das chinesische Volk, aber gegen die chinesche Politik! Die Menschenrechte werden nicht nur in Tibet sondern auch in China mit den Füssen getreten und die ganze Welt schaut zu! Wie lange noch soll China unser Tun und Lassen diktieren? Wacht endlich auf! FREE TIBET! Antworten
Ich respektiere die tibetischen Demonstranten, aber ein Wort an die schweizer Saubermänner unter mir: Sehr bequem, vom Sofa aus mit dem Finger auf Leute zu zeigen... Meinungsäusserung hin oder her: Wenn 80%der "Meinung" aus Kritik und Parolen besteht und v.a. von Leuten kommt, die das Thema erst gestern in 20Min mitgekriegt haben, ist das für mich ein Armutszeugnis... So viel zu mein Meinung Antworten
Unser Bundesrat: Tibetische Flüchtlinge aufnehmen! Guantanamo schliessen! Grausame Folter! Endlich ist Obama Präsident! Keine Soldaten nach Somalia, wir sind Neutral! Unser Bundesrat: Wen Jiabao Empfangen! Unter Sichtschutz empfangen, er soll keine Tibetfahnen erblicken! Friedliche Tibetische Demonstranten abführen! Das ich nicht lach! Antworten
Super gemacht! Kriecht dem kommunistischen Regime in China in den Allerwertesten und schert euch auf keinen Fall um die Menschenrechte. Was sind schon Menschen, wenn man dafür Geld und Macht haben kann, nicht wahr verehrte Politikerinnen und Politiker...? Und diejenigen hier, die nur Unsinn verzapfen, weil sie keine Ahnung haben- informiert euch gefälligst, bevor ihr Urteile fällt! Antworten
In unserem Land gab es bisher eigentlich eine Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Wenn friedliche Demonstranten wie im vorliegenden Fall von der Polizei verhaftet werden, sind das Polizeistaat-Methoden. Diese hat die Berner Polizei den Chinesen aber gut abgeguckt ! Es ist absolut beschämend ! Antworten
Wenn die Polizei oder der Staat uns Normalbürger mit einem solchen Aufwand gegen Drogendealer, Sexual- Frauen- und Kindermörder, Raser, kriminelle Asylanten etc. schützen würde wäre es uns in diesem Lande wohl wesentlich wohler als jetzt. Wer bezahlt jetzt da die Kosten, auch für den Polizei/Militärschutz für die Reichen beim WEF Davos? Ja, wir Steuerzahler!! Welch ein Niedergang für die Schweiz! Antworten
wen jiabao hat scheinbar auch seine eigenen cinesischen polizisten mitgebracht, ich hoffe nur er nimmt diese polizisten wieder mit auf china... wer legal ein zeichen setzen will kann dies nöchsten samstag tun, in davos dort reist wen auch noch hin. seine polizisten werden aber auch dort sein Antworten
In Gespräch mit China zu bleiben ist wichtig. Die Gefühle der Gäste zu achten ist eine Kunst. Die Export Wirtschaft wie ABB, Altstöm will sich nicht das Geschäft verderben lassen, das will auch verständlicherweise nicht der Bundesrat. Besser ein Sichtschutz mit Militär Wagen als ein Aufmarsch gegen die Demonstranten. Ich vertraue in unsere Diplomatie, die Menschenrechte werden angesprochen. Antworten
@Pius Müller: weil sie dort erschossen werden. Dieser Kniefall unserer Staatsbeamter vor dem Chinesenregime ist schon etwas erbärmlich, andererseits würde ein Protest vom Appenzeller primus inter pares zur Menschenrechtslage in Tibet die 130 Chinesen wohl wenig beeindrucken... Antworten
Die Schweiz befindet sich in einer extrem schwierigen Situation. Sie muss versuchen (und das macht sie offenbar richtig!), sich in Bezug auf Handelspartner möglichst zu diversifizieren. Keinem grossen Bündnis zugehörend, gilt es, sich Freunde zu schaffen, um Abhängigkeiten und damit auch möglichen Pressionen von Aussen vorzubeugen. Antworten
Pius Müller: wo leben denn Sie? Die Tibeter haben kein freies Land weil die Chinesen es besetzen- glauben Sie sie sind in der Schweiz weil die Leute so gastfreundlich sind wie Sie? Der Bund sollte allerdings etwas mehr als nur an Geld denken. Auch Handel mit Ländern wie Iran etc. sollte man sich zweimal überlegen..." man ist, mit wem man zusammen ist..." Antworten
die anti-wef demo in gend wird verboten, tibetische demonstranten kurzerhand verhaftet. der staat unterdrückt jegliche proteste, die ihm nicht passen. genau so lief es in griechenland über jahre, bis die lage vor kurzem eskalierte. irgendwann reicht es den leuten auch hier. die wirtschaft steht über allem und meinungsfreiheit und demonstrationrechte werden mit füssen getreten. Antworten
Stoppt diesen Unsinn endlich! Es gibt noch ander Empfindungen und Wahrnehmungen in der Schweiz als diejenige der Tibeter. Inzwischen leben Tausende von Chinesen in unserem Land, viele sind auch verheiratet. Diese Menschen sind deprimiert ob der einseitigen Publizität der tibetanischen Lobby. China hat viele Minderheiten und leistete Enormes, um dem Elend von früher Herr zu werden. Antworten
@PIUS MÜLLER: was für ein erbärmlicher, ignoranter und unnützer kommentar!!! wieso diese armen leute nicht in ihrem heimatland demonstrieren wollen sie tatsächlich wissen?! - weil sie dafür jahrelang eingesperrt, gefoltert oder sogar ermordet werden! das sind die grossen probleme in dieser welt -FRIEDEN! Geld allein macht nicht glücklich. Und ein bisschen Mitgefühl wäre von Ihnen angebracht! Antworten
@ Herr Pius Müller: Würden Sie in Ihrem Land demonstrieren, wenn Sie dafür von der Besatzungsmacht gefoltert würden? Ach nein, Sie haben als ungeborenes Kind ja Schweizer Eltern in der Schweiz gewählt. Kluger Entscheid. Leider ist es bei allen anderen Menschen Zufall, wo sie geboren werden. Genau auch in Problem-Zeiten sollten wir solidarisch bleiben, deshalb: FREE TIBET!!! Antworten
Und wieder das gleiche Bild: Eine Handvoll separatistische Exil-Tibeter machen "Pieps" und gleich gibts auf allen Kanälen einen Live-Feed davon. Wenn schon, dann sollten die Redaktionen nicht nur bei den Tibetern so aufmerksam sind. Z.B. demonstrierten letzten Samstag in Basel mehrere Hundert Kurden - auf Newsnetz gabs nicht ein müdes Wort darüber zu lesen. Antworten
Jeden Tag fliehen Tibeter wie meine Eltern über die höchsten Berge der Welt in Länder wie die Schweiz, weil sie glauben, hier dürften sie frei ihre Meinung sagen. Diese Bilder belehren uns eines besseren. Schade auch für die Souveränität und den Stolz dieses Staates. Ich als Schweizer Bürger schäme mich für diese Politik. Antworten
@Pius Müller. Genau: Warum bloss demonstrieren sie nicht in ihren Heimatländern? - Ach ja: Weil sie dort eingesperrt und gefoltert würden. Ich war bislang der Meinung dass das in der Scheiz anders ist. Aber wir sind auf dem Weg, die chinesische Kultur zu adaptieren. Abführen ist FALSCH. Bloss weil Staatsbesuch ist, müssen wir noch lange nicht Chinesische Willkür gutheissen. Antworten
Wir brauchen China als Handelspartner. Unsere Banken,Versicherungen Uhrenindustrie sind auf China angewiesen. Ohne China sind die Sozi in der Schweiz nicht mehr zahlbar. Also China ist der Gast der Schweiz heute. Unbewilligte Demos unterbinden und die Demonstranten einsperren und bestrafen, sie schaden dem Bild der Schweis. Antworten
Wieder mal typisch schweizerisches Verhalten. Von wegen Demokratie, Schutz der Minderheit, freie Meinungsäusserung. Alles nur Makulatur solange man Geld verdienen kann. Es ist auch in der Schweiz nicht anders, dass Menschenrechte und der Respekt gegenüber dem Menschleben mit den Füssen getreten werden, wenn man in China durch Ausnützen der billigen Menschenkraft Geld scheffeln kann. Antworten
Das grosse Aufgebot und das Verhalten der Berner Polizei zeigt einmal mehr dass unsere Behörden die Chinesen hofieren und somit akzeptieren dass in China und von China Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Hier stehen doch nur wirtschaftliche Gründe dahinter nach dem Motto "Geld stinkt nicht". Aber der Normalbürger, in diesem Fall die Tibeter, gehen dabei unter. Wir nennen uns ja Rechtsstaat! Antworten
Das kann doch nicht wahr sein! Friedliche Demonstranten abzuführen nur weil sie ”Free Tibet“ rufen? Das ist ja wie die Polizei die in China gegen Andersdenkende vorgeht! Das ist bestimmt nur um den Chinesischen Ministerpräsident zu beeindrucken. Nur wegen Geld. Traurig! Antworten
Es ist skandalös, dass sich solches in der CH abspielt. Warscheinlich hofft Frau Calmy-Rey auf die Chance einmal einen Staatsbesuch in China zu machen, damit sie sich einen chinesischen Strohhut aufsetzen kann und in die Kamera lächeln darf... Im Ernst: Es kann nicht sein dass wir wegen einem anderen Land eine friedliche Kundgebung nicht tolerieren. Da kann man ja gleich das internet zensurieren Antworten
mit dieser aktion machen sich die beteiligten polizisten und deren kommandanten zu handlangern des chinesischen unterdrücker-regimes. die tibeter haben, gleich wie jedes andere volk, ein recht auf selbstbestimmung. in china gibt es übrigens auch mehrere hunderttausend chinesische politische gefangene. das derzeitige chinesische regime missachtet völkerrecht und menschenrechte, widerlich. Antworten
War das der Bundesplatz oder der Platz des himmlichen Friedens? Wenn der Bundesrat keine oder nur stille Zuschauer will, soll er doch die chinesischen Menschenrechtsverletzer in Kehrsatz empfangen oder Bern für einen Tag evakuieren. Ich finde es einfach ungeheuerlich, den Chinesen so in den A....llerwertsten zu kriechen. Antworten
Eine Schande für unsere Bundesräte mit einer Regierung zu verhandlen ohne dabei die mit Füssen und Gewehrkolben getretenen Menschenrechte der Tibeter auch nur zu Erwähnen. Aber scheinbar ist es unseren Bunderäten wichtiger über Geld und Wirtschaft zu plauschen anstatt die neutrale aber humane Tradition der Schweiz zu verfolgen. Schande über Euch im Bundeshaus. Antworten
Schweiz
- 11:581210 gewaltbereite Hooligans in der Schweiz
- 11:51Parlament muss teuren Botschafterschutz abnicken
- 10:17«Wohneigentümer haben eine höhere Lebensqualität»
- 09:20Steht zu eurem Schweizerdeutsch – auch in der Romandie!
- 06:49Schwarze Wolken über Solar-Grossprojekt im Wallis
- 06:31Doch noch eine Porta Alpina?





Tsepa Lhakpa
Also ich sage nur etwas ja!! Jedes Land hat etwas Negatives und Positives bei sich. Die andere empfinden es als schlecht und die anderen als gut. Aber einfach ein Land Bombadieren, Unzählige Menschen zu töten und ihre Kultur und Sprache auszulöschen ist das schlimste verbrechen das es je gibt. Wen ihr in einer andere meinug sind dan schreibt doch. Was ist schlimmer als das, unter Menschenrecht? Antworten