Ueli Maurer auf Winterwanderung
Aktualisiert am 28.12.2009 14 Kommentare
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Verteidigungsminister Ueli Maurer hat auf einer Winterwanderung mit Journalisten in Adelboden am Montag erneut auf die fehlenden Finanzen in seinem Departement hingewiesen. Viele Probleme im VBS sind aus seiner Sicht darauf zurückzuführen.
Er habe grosse Probleme angetroffen in seinem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), hielt Maurer fest. Vor allem die Koordination sei mangelhaft gewesen.
Neuer Armee-Bericht erst im Oktober
Den Rollenwechsel zum Bundesrat habe er mehr oder weniger problemlos bewältigt, sagte er bei seiner Bilanz zum ersten Amtsjahr. Das Hauptziel für das zweite Amtsjahr sei die Behebung der Mängel bei der Logistik der Armee und die Entflechtung der Informatik.
Den neuen Sicherheitspolitischen Bericht erwartet Maurer erst für Oktober, wie er weiter sagte. Es gebe keinen Konsens in der Sicherheitspolitik. Im Frühjahr wolle er die bereinigte Fassung dem Bundesrat vorlegen, danach gebe es eine breite Vernehmlassung.
Besuch in der Heimat
Rund 25 Medienschaffende begleiteten Maurer nach Adelboden. Mit dem Car gings am Morgen von der Bundesstadt ins Berner Oberland zur Wanderung. Auf halbem Weg servierte der Gemeindepräsident von Adelboden den Berner Gästen einen auf dem Feuer gekochten Kaffee. Für den Mittag ist ein Fondue angesagt.
Adelboden ist Maurers Heimatort. «Im Alter kehrt man gerne zu den Wurzeln zurück», sagte er. Der naturverbundene SVP-Bundesrat führte die Wandergesellschaft bei passablem Wetter und auf verschneitem Weg an. «Schnee ist für mich das Grösste», sagte er.
Mit der Einladung der Journalistinnen und Journalisten zu einer Wanderung setzt Maurer eine Tradition fort, die der im Herbst zurückgetretene Bundesrat Pascal Couchepin während Jahren gepflegt hatte. Couchepin führte die Bundeshausmedien jeweils auf die St. Petersinsel bei Biel und später nach Zimmerwald.
(oku/sda)
Erstellt: 28.12.2009, 14:25 Uhr
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14 Kommentare
Wenn das grosse blaue Reich, undemokratisch auf Industrieinteressen aufgebaut, seiner Bbestechungsgelderpolitik an arme Mitglieder demnächst nicht mehr wird nachkommen können werden die sozialen Unruhen trotz Videoüberwachung und Meinungsmache überborden und bBürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. Hoffentlich haben wir bis dahin in der Schweiz genügend militärischen Schutz im Innern und am Rand. Antworten
Mal schauen, wie lange Ueli Maurer das aushält. Schmid, den er immer zu kritisieren bereit war, musste auch Fehler seiner Vorgänger (alle SVP) ausbaden. Diese Partei ist nicht regierungsfähig, und wems jetzt noch immer nicht klinglert, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Antworten
Die Mängelliste hatte Schmid bereits erstellt. Ueli macht seit einem Jahr nichts anderes, als zu erwähnen wie schwierig doch alles sei und wie sehr er doch mehr Geld benötige. Schmid hatte er mehrfach vorgeworfen, er könne sich nicht durchsetzen und Prioritäten setzen. Was ich bisher von Ueli gesehen habe, zeigt einen überforderten SVP-Stammtischler, der mit Realpolitik konfrontiert wird. Antworten
Das fehlende Geld ist doch eine gute Gelgenheit diesen Kostümverein abzuschaffen. Das wenige Geld dass dann plötzlich in der Bundeskasse liegen bleibt könnte ja als Mittel zur Förderung ökologischer Projekte eingesetzt werden. Und, siehe da, die CH wäre plötzlich wieder Inovativ, Zukunfsfähig und, bei der Förderung entsprechender Arbeitsplätze, auch noch mit geringen Arbeitslosenzahlen gesegnet. Antworten
Die Schweiz ist i.S. Armee dreigeteilt: 1/3 will keine oder eine kleine Berufsarmee (SP/Grüne), 1/3 will die Armee von 1960 zurück (SVP) und 1/3 weiss nicht so recht, ob er etwas wollen darf (CVP, FDP). So hätte selbst der beste Verteidigungsminister der Welt keine Chance, irgendetwas zu bewirken. Geschweige denn UM, der zwischen seinem Departement und seiner Partei eingeklemmt ist Antworten
@R.Müller, die Kritik an U.Maurer ( "liefere statt dumm lafere") ist völlig deplaziert. Das Chaos das sich im VBS über Jahre hinweg entwickelt hat kann Maurer nicht mit Handauflegen beseitigen.Immerhin hat er verschiedene Schwachstellen erkannt.Für die Beseitigung derselben ist er in vielen Fällen auf die Unterstützung des Parlamentes angewiesen und die ist nicht immer gegeben. Antworten
@Ben Müller-als Militärhistoriker muss ich Ihnen leider sagen,dass niemand bis jetzt im Ausland seit jhrt.Dienst leistete wegen" sinnvoller "Absicht.Wenn sie glauben -krimenelles Vorleben oder schnelles Geld zu verdienen, sowie schnell sexuel Herr über eine unschuldige Unbeteiligte zu sein ,seien Ideale.Danke schön für eine solche erniedrigende Erwartung gegenüber unserer Milizarmee. Antworten
Ueli Maurer ist hoffnungslos überfordert als BR, er wirkt völlig hilflos. Das Amt ist ihm längst über den Kopf gewachsen, die Fehler und Fehltritte häufen sich in letzter Zeit in beängstigender Weise. Ein Rücktritt wäre ehrenvoller als eine Abwahl in 2 Jahren. Antworten
@Maja Bergman: woher bloss wissen sie das alles? Oder wollen sie dass es so ist wie sie glauben dass es sein muss? Ich bin diametral anderer Meinung, Auslandeinsätze (in welcher Form und ob bewaffnet oder nicht bliebe zu diskutieren) sind aus meiner Sicht das einzig sinnvolle was unsere Armee (solange wir denn noch eine haben) tun kann. Antworten
Maurer soll die Armee zurückbauen, dass sie nicht mehr ins Ausland kann, denn das kostet viel Geld und bringt gar nichts. Was haben wir da verloren, es ist lächerlich und anmassend, wenn wir meinen überall müssten wir dreinreden, jetzt sogar mir Waffen. Alle Völker haben ein Selbstbestimmungsrecht das nicht von der Schweiz aus verletzt werden sollte. Wie können wir aus der Ferne beurteilen ? Antworten
Es gibt nicht mehr Geld. Die SVP hat diesem Departement und dem Vorgänger, unter Führung von Ueli Mauer, aus politischem Kalkül immer weniger Geld zur Vrfügung gestellt. Nun soll Herr Bundesrat Maurer zeigen was er kann,mit dem Geld das zur verfügung steht. Nicht immer nur "dumm lafere jetzt auch mal liefere." Antworten
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ralf kocher
@ Markus Neuhaus: Für was meinen Sie, fehlen dieser Bundeseinrichtung Hunderttausende von "Schuss"? Nun liegt es ebe noch an Hr. Maurer, diesen Klub mit nur den nötigsten Ressourcen sowie einer maximalen Effizienz auszustatten. Der grösste, vorab ländliche Teil seines Volkes sympatisiert mit seinem Herzen durch und durch mit dieser Partei. Die Anzünder im Off sind ja bekanntlich an dieser Arbeit. Antworten