Verbot von Killerspielen: St. Gallen reicht Standesinitiative ein
Aktualisiert am 20.05.2009 13 Kommentare
Umstritten: Videogame «Manhunt 2».
Der St. Galler Kantonsrat hatte die Standesinitiative im April beschlossen. Nun wurde sie der Bundesversammlung eingereicht, wie die St. Galler Regierung am Mittwoch mitteilte. Eine ähnliche Standesinitiative hatte auch Bern bereits eingereicht.
Die Fülle und die Verfügbarkeit von Gewalt verherrlichenden Computerspielen sei in der Schweiz hoch, schreibt die St. Galler Regierung. Anders als zum Beispiel Deutschland kenne die Schweiz bisher aber weder ein umfassendes Jugendschutzgesetz noch Prüfstellen für Computerspiele. (sam/sda)
Erstellt: 20.05.2009, 10:33 Uhr
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13 Kommentare
Nun dürfen wir uns wohl bald auch hierzulande an den Verbotsbemühungen der "Killerspiele" erfreuen. Wer die Diskussion in Deutschland verfolgt hat, weiss mit wie viel erschreckender "Sachkenntnis" sie von der Politik dort geführt wurde. Nur schon der Begriff "Killerspiel" ist ein von den Medien geschaffener, für die Klassifizierung von Spielen völlig ungeeigneter und auch ungebräuchlicher Begriff Antworten






