Waadt: Protest gegen Gen-Weizenfeld
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Recordon forderte, dass jede wissenschaftliche Forschung - auch jene an gentechnisch veränderten Organismen (GVO) - transparent sein müsse. Recordon war in dem Ort am Genfersee zur Welt gekommen. Das Picknick wurde vom Komitee «Pully ohne GVO» organisiert. Wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten, sollen weitere Aktionen folgen.
Versuch verzögert
Der gentechnisch veränderte Frühlingsweizen war am 18. März auf einen Forschungsfeld des Bundes ausgesät worden. Die erste Aussaat hätte eigentlich bereits ein Jahr zuvor erfolgen sollen. Doch die - letztlich erfolglosen - Einsprachen verzögerten den Start des Versuchs.
Das Feld in Pully ist gut bewacht. In Zürich war im vergangenen Jahr ein Feld mit Gen-Weizen teilweise zerstört worden. Die Gegner der Versuche sorgen sich darum, dass gentechnisch veränderte Samen in die Umwelt gelangen könnten. Das wollen die Forscher mit Netzen vermeiden. Die Feldversuche sind Teil des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen». (cpm/sda)
Erstellt: 05.04.2009, 19:46 Uhr
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