«Waffen sind nun einmal gefährlich»
Von Simon Schmid. Aktualisiert am 19.10.2011 182 Kommentare
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Die Schweiz hat die Streubomben-Konvention am 3. Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet. Das Abkommen untersagt ratifizierenden Staaten die Verwendung, Entwicklung, Produktion und den Handel mit Streumunition.
Die Ratifikation des Abkommens macht in der Schweiz eine Änderung des Kriegsmaterialgesetzes nötig. Der Bundesrat legte dem Parlament die entsprechende Botschaft im Juni vor, Mitte September stimmte der Ständerat dem Abkommen und dem abgeänderten Kriegsmaterialgesetz zu.
Auf Ablehnung stösst die Konvention in der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats. Eine Mehrheit in der Kommission sprach sich am Montag gegen die Abschaffung von Streumunition aus. Der entsprechende Bericht löste bei den Lesern von Tagesanzeiger.ch/Newsnet grosse Diskussionen aus (siehe Artikel «Wir brauchen Streumunition»).
Seit 1988 hat das Schweizer Parlament der Armee rund 600 Millionen Franken für den Kauf von Streumunition bewilligt. Rund 200'000 Kanistergranaten befinden sich derzeit in den Lagern des Militärs. Die Schweizer Armee ist für die Abfeuerung von Streumunition vom Boden, nicht aber aus der Luft ausgerüstet.
Bei der in der Schweiz verwendeten Munition handelt es sich um den Typ «M85», der zuletzt 1999 angeschafft wurde. Generalunternehmerin war die israelische Firma IMI, als Unterlieferantin waren auch die Rüstungsbetriebe des Bundes als Vorgängerfirma der Ruag am Geschäft beteiligt. Seit 2007 stellt Ruag keine Streumunition mehr her.
Israel setzte Streubomben zuletzt beim Libanon-Feldzug 2008 ein. Aus Sicherheitsgründen kann diese Munition auf Schweizer Schiessplätzen nicht verschossen werden.
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Vorhandene Bestände sollen zerstört, Rückstände aus eingesetzter Clustermunition entfernt und Opfer von Streubomben unterstützt werden: Dies fordert das internationale Abkommen über Streumunition, das die Schweiz bislang vorbehaltlos unterstützt hat (siehe Box). Um so überraschender kam am Montag der Entscheid der nationalrätlichen Sicherheitskommission, nicht auf das Geschäft einzutreten: Die Schweizer Armee sei auf Streubomben angewiesen, hiess es. Man könne nicht auf dieses Verteidigungsmittel verzichten und lehne das internationale Abkommen deshalb ab.
Die Schweiz muss sich verteidigen können...
Bei der militärwissenschaftlichen Forschung kommt dieser Entscheid gut an: «Streumunition ist eine sehr effiziente Waffe für die Bekämpfung von weichen Zielen wie Transportfahrzeugen oder Infrastruktur, die über einen grösseren Gefechtsraum verteilt sind», sagt Mauro Mantovani. Selbst Panzer könnten wegen ihres schwachen Schutzes an der Oberseite mit Streubomben wirkungsvoll bekämpft werden, so der Dozent für Strategische Studien an der Militärakademie der ETH.
Auch die Arbeitsgemeinschaft für eine wirksame und friedenssichernde Milizarmee (AWM) stellt sich hinter den Einsatz von Streumunition im Kriegsfall. Dabei unterstützt sie die Argumentation der Mehrheit in der Sicherheitskommission: Kanistermunition käme nur im Fall eines militärischen Angriffs gegen die Schweiz zum Einsatz, so Reto Sidler, Geschäftsführer der AWM. Die völkerrechtlichen Bedenken gegen Streumunition teilt er nicht: Die Schweizer Armee würde Streumunition bloss zur eigenen Verteidigung einsetzen. Von der Zerstörung der Munition in den Beständen der Schweizer Armee hätte die Zivilbevölkerung in Krisengebieten keinen Nutzen.
...aber um welchen Preis?
Für diese Denklogik zeigt Amnesty International kein Verständnis. «Streumunition fällt unter die Kategorie der nicht diskriminierenden Waffen», sagt Patrick Walder, Leiter der Kampagne für das Verbot von Streubomben in der Schweiz. Der Einsatz von Streumunition widerspreche deshalb einem Grundsatz des humanitären Völkerrechts: Staatliche Kampfhandlungen müssen sich gegen Militärs und Kriegsbeteiligte beschränken und dürfen sich nicht gegen Zivilpersonen richten. Es sei wichtig, dass die Schweiz als Gastgeberland die Genfer Konventionen beispielhaft umsetzen würde.
«Streumunition in einem Verteidigungskrieg einzusetzen, bedeutet, einen Bombenteppich auf dicht besiedeltes Gebiet niederregnen zu lassen», sagt Walder. Trotz moderner Technologie könne man die Blindgängerrate bei Streubomben nicht auf null herunterschrauben. Nicht explodierende Streubomben hätten jedoch schwere Langzeitschäden zur Folge, landwirtschaftliche Nutzflächen würden über Jahre hinweg unzugänglich. Der Einschlagkreis einer einzelnen Streubombe kann mehrere Hundert Meter betragen.
Die AWM schreibt ihrerseits in einem Papier, dass die Schweizer Munition dem neuesten technischen Stand entspreche: «Die Blindgängerrate ist tief und nicht mit der veralteten ausländischen Streumunition vergleichbar.» Auch Dozent Mantovani relativiert: «Streumunition ist eine Waffe, und Waffen sind nun einmal gefährlich», sagt er. Nach einem Einsatz würde ein betroffenes Gebiet mit Sicherheit von allfälligen Blindgängern geräumt. Für Mantovani ist aber klar: «Unsere Armee würde auch in einem Verteidigungsszenario kaum ihre Waffen einsetzen, wenn das Risiko besteht, damit die eigene Bevölkerung zu treffen.»
Mittendrin, und doch im Offside
Eine Panzerschlacht im Schweizer Mittelland; ein Verteidigungskrieg mit Waffen, die man nicht einsetzen darf: Die für die Beibehaltung von Streumunition insinuierten Szenarien und Argumente wirken eher realitätsfremd. «Die Warnzeit vor einem Angriffskrieg beträgt rund 15 Jahre», sagt eine kritische Stimme aus dem Militärdepartement – denn bevor die Schweiz auf dem Landweg angegriffen würde, müssten sich zuerst Nato und EU auflösen, die USA müssten ihr Interesse an einer Verteidigung von Europa verlieren.
Dass die Schweiz mit der Ratifikation des Osloer Abkommens zögert, überrascht auch im Ausland. So sagt der wissenschaftliche Direktor des Hamburger Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Michael Brzoska: «Die Schweiz würde sich mit einer Ablehnung in eine Reihe mit Staaten wie Russland oder China stellen – Staaten, die in humanitären Angelegenheiten als ‹Bremser› bekannt seien und sich aus oft aus machtpolitischem oder ökonomischem Interesse gegen Abrüstungsabkommen wenden würden.» Auch die habe sich bisher geweigert, das auf den Einsatz von Streubomben zu verzichten.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.10.2011, 15:51 Uhr
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182 Kommentare
Ich bin überzeugt: Sässen mehr Frauen im Parlament, wäre dieses Resulatat nicht zustande gekommen und die Streubomben müssten vernichtet werden. Das Gleiche gilt für die Militärflugzeuge. Im Uebrigen frage ich mich, wo in der Schweiz sollen diese 200'000 Streubomben eingesetzt werden und gegen wen, da wir ja keinen Krieg im Ausland führen dürf(t)en?! Vielleicht gegen die Armeegegner? Antworten
Der Herr Schlüer und seine Fangemeinde warten giggerig am Gotthard bis endlich der Feind in der Magadinoebene aufmarschiert und man die Landschaft mit Streumunition eindecken kann. Man wähnt sich im falschen Film, verkehrt herum aus der Zeitmaschine gestiegen. Ich kam schon mal in den «Genuss» eine solchen Beschusses - diese Kerle gehören in eine geschlossene Anstalt, nicht in Kommissionen. Antworten
Da liegt nur ein Kommissionsentscheid vor. Der SR hat der Umsetzung des Streubombenverbots mit grossem Mehr zugestimmt. Der NR dürfte ihm folgen. Alle uns umgebenden Länder haben ihre Streumunition bereits vernichtet. Wie pervers müssen Gehirne von Menschen sein, die Freude an dieser teuflischen Waffe haben, sich an den gräulichen Entstellungen unschuldiger Kindern, Männern und Frauen aufgeilen! Antworten
15 Jahre Vorwarnzeit - eine neue Beruhigungspille der Linken? Dass hätten sie den Franzosen erzählen sollten, als die Wehrmacht durch Paris paradierte. Seit Hitlers Machtergreifung war von den 15 Jahren gerade mal die Hälfte vergangen. Historische Verhältnisse können über viele Jahrzehnte fast konstant bleiben, und sich dann in kürzester Zeit schlagartig ändern, siehe Weltkriege, Fall der Mauer... Antworten
Hr. Stadelman, Sie sollten nicht alles blind glauben was Sie in der RS gehört haben. Und Kriege führt man nicht weil es sich lohnt. WK2 hat sich für kein eu. Land gelohnt, am Ende lagen alle in Trümmern. Aber wenn Europa in Armut versinken wird, könnte ein Regime durch Angriff auf die angeblich reiche Insel Schweiz leicht vom eigenen Versagen ablenken. Freiheit die nicht geschützt wird ist wertlos
Während des WW2 hat es sich für europäische Staaten gelohnt, sich gegenseitig zu bekriegen. Heute macht dies keinen Sinn mehr. Keines der Länder hat nennenswerte Rohstoffe wie z.B. Saudi-Arabien. Kein EU Land ist alleiniger Gläubiger einer anderen Nation (Wie vor WW2 als FR und GB Riesengläubiger von Deutschland waren) Ein europäischer Krieg schadet allen Beteiligten nur.
Waren Sie schon im Militär? Wenn Sie die RS absolviert hätten, wüssten Sie das diese Zahlen während der Ausbildung zu höhren sind. Mehrmals hat unser Kadi und unsere Leutnands gesagt 10 -15 Jahre Vorwarnzeit seien nicht nicht nur realistisch sondern auch aboslut nötig um die Milizarmee vorzubereiten. Das WW2 Szenario ist zudem keine Referenz mehr. Es ist unrealistisch.
Die Argumentation von AI ist heuchlerisch. Kein einziges kolumbianisches Kind wird durch Vernichtung Schweizer Bestände gerettet. Wir führen keine Out-Of-Area Angriffskriege. Unsere Vorräte sind für den Extremfall, dass wir selbst einmal angegriffen werden. Und dann wäre mir jedes,aber auch jedes Mittel und Opfer Recht um die Heimat zu verteidigen, dann wären alle Konventionen nichts als Kehricht. Antworten
Das Problem sind vor allem die CBU's der älteren Generation. Die neuen Typen "sollten" keine Blindgänger mehr zurücklassen da die nicht explodierten Bomblets nach einer gewissen Zeit selbst ausgelöst werden. Solche Waffen überhaupt besitzen und auslösen zu müssen ist das Problem, nicht die Bestände in einem sichern Lager.
@Hofmann: Ein Worstcase-Szenario, das sich sicher keiner wünscht, aber eine verwüstete Heimat ist eine die man in 10 Jahren ausbauen kann und besser als keine Heimat. Aber wer so krank ist die Armee abschaffen und auf jegliche Möglichkeit zur Verteidigung verzichten zu wollen, sieht das sicher nicht so.
Nur zeigten leider unzählige Blicke in die weite Welt hinaus, welchen Wert eine mit Streuwaffen verteidigte Heimat im Nachgang eines Krieges noch hat: Über viele Jahrzehnte mit heimtückisch lauernder, abscheulicher Munition verseuchte Landstriche und eine Nach-Kriegs-Zivilbevölkerung, welche dadurch zu zehntausenden gepeinigt und verstümmelt wird. Ob man das noch "Heimat" nennen kann?
Da Kriege mit Standard-Waffen nur noch in den Angst-Köpfen der reaktionären Rechten realistisch sind, spielt das Nicht-Verbot von Streuwaffen an sich keine Rolle; zu „regulärem“ Einsatz kommen diese Dinger eh nie mehr. Es ist jedoch für ein modernes Land wie die Schweiz ein höchst erbärmliches Armutszeugnis, ihre Armee-Schlagkraft u.a. über menschenverachtende, feige Waffe definieren zu müssen. Antworten
Man kann natürlich versuchen, eine glaubwürdige Landesverteidigung mit Wasserwerfern, Gummischrot und Pfeffersprays zu erreichen.
Und natürlich waren die ganzen Friedensdemos immer wieder sehr wirksam gegen die Hitlers, Stalins, Pol Pots, Idi Amins, Kim Jong Ils, Hisbollahs, Hamas, Sowjetunionen, Gottesstaaten, Mullahs, Talibanen, Husseins, Khomeinis dieser Welt. Denen muss man nur gut zureden.
Wen wunderts? In das humanitäre Gruselkabinet gehört neben Borer und Schlüer eigentlich nur noch der SVPler Baettig aus dem Jura. Es ist peinlich zu sehen, wie gerade vertreter der Partei, die "Schweizer Werte" verteten sich diametral gegen das Völkerrecht stellen. Antworten
Es gibt da eine Generation von Männern, deren Fanatismus dem der schlimmsen Islamisten gleicht. Zur Durchsetzung eigener Interessen wird jede Form von Gewalt und Zerstörung akzeptiert. Und das im militärischen wie im zivilen Bereich. Jeder, der das nicht akzeptiert, wird in die linke Ecke gestellt. Und eben das macht den Unterschied zu den Islamisten: unsere fanatischen Männer sehen überall rot. Antworten
Es ist erschreckend wieviele für Streubomben sind. Dafür Sammeln wir dann wieder für die Kriegsopfer. Schade, dass nicht mehr Bilder wie 6 und 7 eingeblendet wurden, damit die Befürworter sehen was damit angerichtet wird. Nach "Blick" sind ca. 40% der Schweizer/innen für Streubomben. Ich schäme mich für die "HUMANITÄRE???" Schweiz. Wählt $VP, wählt "Tod und schlimmste Verstümmelungen!!!" Antworten
Nach über 30 Jahren Fernsehkonsum haben solche Bilder auf mich überhaupt keine Wirkung mehr, da ich schon 10'000 solcher Aufnahmen gesehen habe. Ob jetzt ein kleines Kind verhungert, oder ob man dem die Nase und Ohren abgeschnitten hat etc. etc. Ich sehe dies jeden Tag und genau darum bin ich bereits abgestumpft.
Sehr geehrte Herren Politiker
Falls Sie, wie ich, in einem Land leben würden in welchem Mienenfelder aufwendigst während Jahren geräumt werden müssen, Zivilbevölkerung leidet und hunderte von Quadratkilometer Land nicht brauchbar sind würden Sie hoffentlich anderst entscheiden. Wissen Sie, dass das entfernen von Minen das 100-fache der Kosten der Mienen selbst beträgt?
Überlegen Sie nochmals.
Antworten
Ich sage jetzt einfach mal so: Krieg ist sicher keine freudiges Ereignis ... Krieg ist grausam, schmutzig, brutal mit unter ohne Regeln! Krieg läuft nicht mit chirugischen Schnitten ab. Mit was für Waffen soll man sich aus der Sicht der Linken verteidigen? Eventuel mit Wattebäuschen? Antworten
Zur Horizont Erweiterung: Ich empfehle ein Besuch beim IKRK in Genf oder das Reglement der Schweizer Armee: " Gesetze und Bräuche des Krieges". Da gibt es sehr wohl genaue "Definitionen".
Lieber Herr Hauri, haben Sie schon mal von Mienen und Streubomben gehört, welche nach einer vorgegeben Zeit sich selbst deaktiviern und eine Kennzeichnung in Form eines roten Wimpels herausschieben .... ich denke nicht, allenfalls hätte sie diesen Kommentar nicht geschrieben.
Die Waffe mit gerechten Ideologien dazu mit Verstand gepaart, schafft diese Waffe so viel grösseres und erstrebenswerteres, als eine EGO-Politik über alles & um jeden Preis aufrecht erhalten zu wollen! Die UDSSR & USA inkl. Alliierten haben es nicht geschafft, mit ihren modernsten Waffenarsenalen in Afghanistan zu gewinnen, vielleicht gibt es die USA in Zukunft daher auch nicht mehr.
Ich verstehe gut was Sie meinen! Ich wünsche mir aber, dass die Menschen vermehrt mit LIEBE denken und nicht mit Angst!!! Angst zerstört den Menschen! Und zur Liebe gehört, dass mal irgend Jemand anfängt so zu handeln - eben mit Liebe. Denn sonst wird unsere Welt immer diese bleiben, die sie jetzt ist!
Sicher nicht mit Waffen, die jede Menge Blindgänger hinterlassen und noch nach Jahren die Zivilbevölkerung treffen. Denken wir neben den verheerenden Folgen von Streumunition auch an die Folgen des Einsatzes von Agent Orange im Vietnamkrieg durch die USA.
Der zweitletzte Absatz sagt alles. Erstens kann man diese Munition im Bedarfsfall sehr kurzfristig beschaffen und zweitens brauchen wir ganz andere Waffen zur Zeit um uns zu schützen. Diesen Auftrag erfüllt weder das Parlament noch das Militär. Waffen für die Tiefe und neue Luftjäger. Respektiert das Osloer Abkommen, wir sind kein Sonderfall mehr! Antworten
Wer naiv ist und denkt, dass ein Krieg ohne Tote und Verletzte ausgetragen wird, der sollte vielleicht mal die Geschichtsbücher konsultieren.
Früher mit Morgenstern und Hellebarde. - Heute und in Zukunft mit Atombomben...
Da sind mir Streubomben doch noch bedeutend lieber.
Antworten
Woher kommt nur diese Militärgeilheit bei einem grossen Teil der Kommentarschreiber? Sind es männliche Defizite unter der Gürtellinie die so kompensiert werden? Durften Sie nie an Mamas Brust ran? Fakt ist in einem Krieg gibt es nur Verlierer, nie Sieger. Antworten
Es wäre schön, würde der Tagi oder sonstwer die Namen der Streubombenbefürworter in der nationalrätlichen (und ständerätlichen) Sicherheitskommission offenlegen. Wer noch nicht gewählt hat, könnte diese Hardliner noch von den Listen streichen. Antworten
Die Schweiz hat Ihre Armee einzig und allein zur Verteidigung; sie kann nicht mit Grossmächten verglichen werden, welche Ihre Waffen auch in Auslandkonflikten einsetzen. Würden wir angegriffen, so ist es legitim, sich mit möglichst effizienten Waffen gegenüber einem Feind zur Wehr zu setzen. Herr Lang, es ist naiv, auf die Selbstverteidigung zu verzichten zum schwerwiegenden Nachteil der Schweiz. Antworten
Nachdem mit dem Ende des Kalten Krieges die ganzen Kriegsfreunde einen vernichtenden Schlag erlitten, instrumentalisieren jetzt die Pseudobürgerlichen alles mögliche, um den Schweizern eine Bedrohung nach der anderen einzutrichtern, damit sie ihre Überwachungen, Repressionen, Waffenkäufe, Fremdenangst und Steuererleichterungen durchbringen. Zum Glück ist das Volk so lammfromm und schluckt gierig. Antworten
Sagen sie mir einmal ganz konkret Frau Tauber, wer denn der Feind sein soll, welchen wir mit Streubomben empfangen wollen? Welche realistischen Bedrohungsszenarien würden den Einsatz dieser Waffen über dicht besiedeltem Gebiet rechtfertigen? Waffen, deren Blindgänger Schweizer Kinder beim Spiel zerfetzen werden? Sollten wir nicht lieber Atombomben einsetzen? Die sind auch wirkungsvoll.
Zum Glück für die Stimmbürger fällten die Parlamentarier diesen Entscheid noch vor den Wahlen. So kann man sich nochmals ganz genau überlegen, welche Kriegsfanatiker man wohl doch lieber nicht wählt. Kampfjets, Streubomben, und was braucht die schwer bedrohte Schweiz als nächstes? Antworten
Die Schweiz hat die Streubomben-Konvention am 3. Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet. Das Abkommen untersagt ratifizierenden Staaten die Verwendung, Entwicklung, Produktion und den Handel mit Streumunition. Alle Nachbarländer der Schweiz haben diese teuflische und kriminelle Waffe vernichtet. Der Entscheid der vorberatenden NR-Kommission wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Rat umgestossen werden Antworten
Die EU ist in der Auflösung. Kriegsänhliche Zustände herrschen bereits in Griechenland und werden ebenfalls in Frankreich in ählicher Form ausbrechen, sobald dort das Pensionskassensystem zusammenbricht. Die NATO schützt uns sicher nicht. Die ist in Afghanistan engagiert nicht in Europa. Also hat die Vorwarnzeit von 15 Jahren schon angefangen. Bereiten wir uns auf den absehbaren Krieg vor? Antworten
Die Warnzeit für einen Krieg betrage 15 Jahre? Zum Glück haben alle Politiker schon vor 15 Jahren die diesjährigen Umwälzungen in Nordafrika, die mit Krieg verbunden sind, vorausgesehen. Die Wahrheit: Noch vor einem Jahr ahnte niemand in Europa etwas von den kommenden Kämpfen, und BRin Calmy kuschte beflissen vor dem Tyrannen .Und wer wusste 2007 vom Georgienkrieg 2008? Si vis pacem, para bellum. Antworten
Nur im Abwehrkrieg im eigenen Land sollen Streubomben eingesetzt werden, sagen unsere Militärheinis. Aha. Sehr aufschlussreich. Da soll also eine Waffe eingesetzt werden, die das humanitäre Völkerrecht verbietet, weil ihre Wirkung derart ungezielt, hinterhältig und grausam ist. Die Wirkung auf die Schweizer Zivilbevölkerung nota bene, nicht auf den militärischen Gegner. Antworten
Lieber Redaktor, ich finde es richtig hier über Streubomben zu schreiben, so man seine Meinung bilden. Ich bin z.B. strikt dagegen und finde es schade das die Schweiz nicht die eigenen Streubomben zerstört.
Was ich aber schlimmer finde, ist das Bild 6 in der Bildergalerie. Schon der Respekt am Opfer würde es verbieten diesen Bild zu veröffentlichen. Da hätte ich Ihnen mehr erwartet!!
Antworten
Im Gegenteil, solche Bilder respektieren nicht nur die Opfer, sondern helfen, weitere Menschenleben nicht zu Opfern zu machen.
Nach Ihrer Ansicht nach dürften dann auch keine Bilder und Filme über den Holocaust veröffentlicht werden - wegen der Opfer.
Aber gerade diese Bilder der Opfer rütteln auf!
Klaus Stöckli; schreiben sie dies dem Linienpiloten Hurter von der SVP der mit Vehemenz den Einsatz von Streubomben vertritt. Evtl. auch gegen das eigene Volk ? Das Bild Nummer 6 zeigt die Realität.
Das Bild 6 zeigt leider sehr deutlich was «Waffen sind nun einmal gefährlich» bedeutet. So ist der Tod des Mannes vieleicht nicht ganz sinnlos. Mit solchen Opferbilder sollte Herr Mantovani zugespammt werden, damit er mal merkt, was er so daherredet.
Wenn man unschuldige Opfer in Kauf nimmt, dann sind Folter, Giftgas, Personenminen, etc. auch sehr effektiv. Sie sind aber zu Recht geächtet.
Ich dachte, die Schweiz wäre sehr dicht besiedelt (Die SVP meint sogar zu dicht). Da macht der Einsatz von Streubomben im eigenen Land ja richtig Sinn.
Hätte es zu Tells Zeiten Schrotgewehre gegeben, dann er er bestimmt eines für den "Apfelschuss" verwendet. Abgesehen von den Kolateralschäden (Schwund ist halt überall) hätte er den Apfel bestimmt einfacher und effektiv getroffen.
Antworten
@Fritz Meyer: Artilleriefeuer setzt man nicht innerhalb von Siedlungen ein, wenn man eine Wirkung gegen den Feind haben möchte und nicht bloss Kolateralschäden und blinde Zerstörung. Aber was solls: Schon der Autor des Artikels hat mit seiner Schreibe bewiesen, dass ihm nur die Emotionalisierung des Themas wichtig ist und er sich nicht mit Fakten langweilen möchte.
@Wegweis, Kanistergeschosse werden als Flächenbomben eingesetzt und nicht um ein Einzel Ziel zu treffen, Ihre Aussage ist einfach nur lächerlich.
Für dutzende Quadratkilometer Verwüstung braucht man schon atomare Sprengladungen. Das ist mir klar. Aber ich will nicht wissen, wie viele Blindgänger auf "mehreren Hektar" nachher herumliegen. Aber klar, im Ernstfall wird direkt nach einem chirurgischen Gefecht erst einmal sauber alles weggeräumt, was noch so herumliegt. Nach so einer Salve hat man den Russen bestimmt in die Flucht gejagt, oder?
Die Kanistergeschosse der Artillerie (um die es hier geht) sind computergesteuert (im Endanflug) und treffen ihr Ziel auf wenige Meter genau; von dem her sind die Schweizer Kanistergeschosse sehr chirurgisch.
Lieber Christian Weiss,
Sie haben ganz Recht, Aren oder höchstens Hektaren, wirklich Kleinigkeiten am Barfüsserplatz, oder Paradeplatz, oder so.
Ich glaube, Sie haben ein bisschen eine falsche Vorstellung vom Einsatz von Streumunition. Im Falle von Kanistergranaten, wie sie die Schweizer Artillerie einsetzt, geht es um Wirkungsbereiche in Aren und allenfalls Hektaren und sicher nicht darum, dass dutzende von Quadratkilometern mit einer Salve platt gewalzt werden.
Es ist befremdend und beschaemend, wie grosszuegig und unverfroren ein erstaunlich breites Spektrum von Schweizer Politikern Streubomben rechtfertigen. Solch plumpe Argumentationen machen evtlin einem Strategiespiel Sinn, aber doch nicht in einem zivilisierten Land, welches stolz auf seine humanitaere Tradition ist. Will man uns eigentlich fuer dumm verkaufen oder ist dies nur ein schlechter Witz? Antworten
Ob mit oder ohne Streumunition, die Schweizer Armee ist ein Witz. Die Reichweite der Haubitzen ist so bescheiden, da können wir nur Schweizer Boden mit Blindgängern über sähen. Für was wollen wir auch die Beste Armee der Welt? Ach ja der Russe, die Chinesen und die Taliban warten nur bis wir Schwäche zeigen und rauben dann unser Öl und die seltene Erde. Antworten
Den find ich aber herb rassistisch Herr Meyer!! --Streubomben nach Afrika verschenken--
"Die Wanrzeit für einen Angriffskrieg beträgt rund 15 Jahre", wäre ja zu schön. Die kommenden werden Blitzkriege sein, wo jene Armee gewinnt, welche schneller mobilisiert und überrascht. Auf die 170000 deutschen und 50000 Österreichischen Soldaten kann sich die CH ohnehin nicht verlassen, denn z.B. vom Osten kommende Gegner (Russland 1.2Mio, Ukraine 800T, usw.) sind das zu schwache Verteidigungen. Antworten
Wenn aber dann die 1.2 Mio Russen und die 800T Ukrainer in die Schweiz einmarschieren versuchen sollten, werden sie von der Schweizer Armee, auch mit Streubomben und Flieger, allen voran mit den SVP-Mitgliedern wie Käfer vernichten werden. Nur diese Vorstellung wird hoffentlich die Russen und Ukrainer wie Espenlaub zittern lassen und von ihrem Vorhaben abhalten.
Genau,die Überraschung ist es!Im Zeitalter von World wide web,da geht es keine 10sekunden,dann weiss die ganze Welt bescheid!In welcher Welt leben Sie denn?
Die Aufbewahrung der Streumunition zu Friedenszeiten stellt meines Wissens keine Gefahr dar bzw. verursacht keine Schäden.
Im Fall eines Krieges wären die Schäden durch eine (zugegebenermassen höchst unwahrscheinliche) fremde Okkupation der Schweiz ungleich höher, als die Schäden durch den (ebenso unwahrscheinlichen) Einsatz von Streumunition durch die Schweizer Armee.
Antworten
eine ohrfeige für mcr. ich bin zwar kein fan von ihr, aber das zeigt uns doch von was für kleinkindern unser land regiert wird. überigens würde ich hr. schlüer und seiner generation empfehlen, ihre plätze jüngeren anzubieten, denn ganz ehrlich irgendwann sollten leute mit neuen ideen im parlament arbeiten und wieder das volk vertretten und nicht die interessen von einigen grosskonzernen Antworten
Eigentlich erübrigt sich diese Diskussion,den wenn Krieg wäre,egal ob konventionell oder A,B oder C mässig,die Schweiz würde in jedem Fall verlieren,wir wären innert eines Tages handlungsunfähig,oder haben wir einen verbündeten wie Israel den ich noch nicht kenne?Wir sind einfach zu KLEIN!!! Antworten
Und genau deswegen braucht es ein Strategisches Umdenken.
Wer für die Schweiz auf Klassische Kriegsstrategie setzt, hat den Anschluss verpasst.
Krieg der 4 Generation ist hier das Wort.....
Der Taliban macht es vor.
Übertechnisierte westliche Truppen werden durch leichtbewaffnete hochmobile Kämpfer erfolgreich bekämpft.
Ich finde zwar nicht, dass die Schweiz Atomwaffen braucht. Sie wären aber hier sicher in besseren Händen als im Iran. Lustigerweise wollen ja ein paar der vehementesten Streumunitions- und Kernkraftgegner (Sind ja auch fast immer die gleichen) dem Iran das Recht auf ein eigenes Kernenergieprogramm zugestehen, obwohl das Ziel davon vor allem die Bombe ist.
Die ersten militärisch eingesetzten Streubomben waren im Zweiten Weltkrieg von deutscher Seite die „Sprengbombe Dickwandig 1 kg“ kurz SD 1 ... (Wikipedia) Auch das haben wir den Braunen zu verdanken. Es sind ihre Nachfolger und heimlichen Sympathisanten, die sich nun für diese teuflische Waffe einsetzen. Wer heute den Streubomben das Wort redet, tritt die Menschenrechte mit Füssen Antworten
Ich bin kein Militärexperte und kann deshalb die Effizienz und Notwendigkeit von Kanistermunition nicht einschätzen. Sollte es aber zutreffen, dass es eine relativ günstige und wirksame Verteidigungswaffe ist, scheint es mir völlig unverständlich, weshalb die ausschliesslich auf Verteidigung ausgerichtete Schweizer Armee darauf verzichten sollte. Antworten
Herr Rooijen... Streubomben die von der RUAG gebaut wurden produzieren keine Blindgänger.
Eingesetzt würden Streubomben im Kriegsfall, der hoffentlich nie eintreten wird. Ein Krieg hätte ohnehin katastrophale Konsequenzen, im Falle einer Niederlage wären diese noch schlimmer - würden da allfällige Folgekosten eines Streubombeneinsatzes wirklich ins Gewicht fallen?
Hinsichtlich des militärischen Nutzens gibt es offenbar Experten mit gegenteiliger Meinung (siehe Artikel).
So billig Streubomben bei der Beschaffung sein mögen: Ihr Einsatz zieht wegen weit verstreuter, kleinster Blindgänger enorme Kosten nach sich. Diese Blindgänger liegen dann übrigens in der Schweiz. Nochmals: Gegen mechanisierte Verbände hilft dieser Waffentyp so gut wie nichts, dafür gefährdet er umso mehr Zivilisten. Dass der Mist geächtet ist, hat gute Gründe. Auch und gerade für die Schweiz
Sollte die Konvention ratifiziert werden, dann wäre der Verkauf von Streubomben verboten...
Deshalb ist die SIK gegen ein Verbot. Der Sprecher der SIK hatt's ja mit seinen wirtschaftl. Bedenken zum Ausdruck gebracht.
Dass Streubomben mehr oder weniger weltweit geächtet sind, steht auf einem anderen Blatt. Hauptsache der Rubel rollt, auch wenn's fragwürdige Abnehmer sind.
Antworten
Es ist Zeit für viele Altherren-Politiker abzudanken. So könnte man mit weniger Groll und Verbitterung in die Zukunft schauen. Offensichtlich haben sie aus ihrem Leben sehr wenig gelernt, weil anstelle von Weitsicht und Tiefe, verbreiten sie Angst und Schrecken. Es sieht so aus als ob sie alles dran setzen möglichst viele Menschen in den Abgrund ihrer kleilische und unglückliche Welt mitzureissen Antworten
danke herr csaszar, diese menschen haben angst und/oder leiden unter einem minderwertigkeits komplex, kompensieren diesen aber mit einer schau von macht. sie sind bemitleidungswürdige geschöpfe, die durch ihren kontraktierten geist, gar nicht merken, wieviel leid sie sähen.
Ist doch klar. Wir brauchen neue Kampfjets damit wir die Streubomben abwerfen können und wir brauchen die Streubomben damit die Kampfjets etwas zum abwerfen haben. Solange sich die Spielzeuge gengenseitig einen Beschaffungsgrund liefern, braucht es auch keinen realen Nutzen. Begreifft doch das endlich :-) Antworten
Keine Ahnung von der Thematik, aber mit grosser Klappe in Polemik machen Herr Buchmann!
Die Schweiz besitzt keine Streubomben für Flugzeuge, sondern lediglich Kanistermunition für die Artillerie. Für die Polemik wird das dann unter Streubomben zusammengefasst.
Wer eine wirksame Artillerie will, braucht dafür Kanistergranaten (Streumunition). Wer also gegen Streumunition ist, braucht auch keine Artillerie. Wer keine Artillerie will, will keine verteidigungsfähige Armee. Also kann man gleich den ganzen Grümpel abschaffen. Bisher waren aber 70 Prozent gegen eine Armeeabschaffung. Ja zur Armee und Ja zur Streumunition oder Nein und Nein. So siehts aus. Antworten
@Andreas Steiner und Ihre Logik: Wenn Sie einen Kampfjet nicht nur für die Patrouille Suisse brauchen wollen, dann müssen Sie für ihn auch Kanonenmunition und Lenkwaffen anschaffen, sonst ist er für die Luftverteidigung nutzlos. Hat man keine Luftverteidigung, ist die Armee nutzlos. Und was Ihr Flugzeugträger betrifft: Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
@ Christian Weiss
Ja zu Kampfjet (ich meine nicht neue) heisst ja auch nicht, Ja zu einem Flugzeugträger auf dem Bodensee. Ihre Logik ist absurd.
MRSI beschreibt ein Verfahren, bei dem Mehrere Granaten hintereinander in unterschiedlichen Flugbahnen abgeschossen werden, damit sie zeitgleich im Ziel einschlagen. Damit erreicht man mit weniger Geschützen mehr Feuerkraft. Das hat aber gar nichts mit Streumunition zu tun. Zudem verwendet Deutschland sogenannt intelligente Streumunition, die zur Zeit noch von einer Ausnahmeregelung profitiert.
@Silberring: ich nehme erfreut zur Kenntnis, dass endlich jemand Israel als nicht-zivilisierten Staat bezeichnet. Schliesslich hat Israel im Libanonkrieg mehrere Millionen Streubomben eingesetzt, von denen noch viele als Blindgänger herumliegen.
Irgendwie scheint Ihnen Logik egal zu sein. Fast alle zivilisierten Staaten haben diese Munition geächtet. Es sind eigentlich nur die Produzenten dieser Waffen, die sie beibehalten wollen. Und all diese Staaten haben auch Armeen. Bitte etwas weniger Denkfaulheit.
Deutschland hat eine Hocheffiziente Artillerie, die Panzerhaubitze 2000 funktioniert bestens ohne Streumunition mithilfe des MRSI-Verfahren. Hier ist das Problem wohl eher wir haben veraltete Geschütze...
Im Kriegsfall sitzt Herr Schlüer im Bunker mit anderen SVPlern und die hungernde CH-Bevölkerung geht aufs Feld um Nahrung zu suchen... Streubomben - Sprengfallen töten unzählige Zivilisten! Will die beste Armee der Welt so seine eigene Bevölkerung verteidigen resp. Streubomben auf Heimatboden abwerfen? Herr Schlüer sollte mit Ärzte ohne Grenzen Streubombenopfer besuchen. Veraltete Denkweise = $VP Antworten
Nur damit ich das verstehe: AKW's und Streubomben sind kein Problem in unserer überbevölkerten, zersiedelten Schweiz! - Für wen wird da eigentlich politisiert? Sind die eigentlich noch gescheit? Ich habe auch etwas Sorge, mit welchem Fokus da gearbeitet wird. Will man etwa die Schweiz in einen Krieg treiben oder geht es wirklich bald gegen das Volk? Antworten
@Igor: In welchen Krieg soll man die Schweiz denn treiben und warum gegen das Volk ? Eher andersrum.... man könnte meinen gewisse Eliten streben einen sozialistischen Putsch an in diesem Land. Und dazu kann man eine Milizarmee nun mal schlecht gebrauchen. Denn eine Milizarmee besteht aus Volk. Welches man NUR von linker Seite zu entmündigen und zu enteignen versucht.
Uiii - mein letzter Beitrag ist falsch - Ich wollte Minen schreiben und jetzt sind Streubomben daraus geworden. Richtig ist, dass die Schweiz keine Streubomben zur Verteidigung braucht, dazu benötigt man ja Flieger und die haben wir nicht.
Also Sorry für den Blindgänger
Antworten
Es geht hier nicht nur um StreuBOMBEN, sondern allgemein um StreuMUNITION. Die kann man auch mit Artillerie (in der Schweiz gleichzusetzen mit Panzerhaubitzen und Minenwerfer) einsetzen, man braucht dazu also keine Flieger. Nicht dass ich den Einsatz solcher Munition unterstütze, ich wollte lediglich auf den zweiten Blindgänger hinweisen...
Diese zurückgebliebenen Ewiggestrigen würden wohl auch am liebsten wieder die Gotthardfestungen raktivieren. Es ist unglaublich! Der einzige Lichtblick ist, dass dies nur Rückzugsgefechte sind: Die Armee ist in den letzten Jahren auf 1/6 geschrumpft, Panzer werden verschrottet, Auslandeinsätze sind selbverständlich. Wer hätte dies alles vor rund 20 Jahren geglaubt? Der Zeitpuntk der Abschaffung wi Antworten
Vor Jahren hat man (richtigerweise) den CH Grenadieren die Flammenwerfer weg genommen. Danach (richtigerweise) Personenmienen abgeschafft. Nun auch noch Streumunition abrüsten? Ein weiteres, rückständiges $VP NEIN. Kein Wunder und ein Vorgeschmack auf das was blühen kann, wenn die $VP mit einer Mehrheit im Ständerat alles bremsen und blockierern wird. Mein Wahlzettel ist ausgefüllt... ohne $VP! Antworten
Falsch: Man hat nicht die Minen abgeschafft, sondern Tretmine 59 und Springminen 63/64 wurden nach Ablaufdatum vernichtet und nicht mehr nachbeschafft und bei der Horizontalsplittermine 90 hat man den Namen auf Richtladung leicht 96 geändert und legt den Stolperdraht nicht mehr bei. Nicht alles glauben, was man sich gemeinhin so erzählt.
Die Blindgängerrate innerhalb der nationalrätlichen Sicherheitskommission und der AWM scheint mir gegen 100% zu gehen. Hoffe die spielen weiter brav am Sandkasten. Oder wollen nun alle betroffenen Staaten das hier gebunkerte Schwarzgeld ihrer Bürger mit Gewalt zurückholen? Antworten
also ich bin dafür......, dass die armee schwere räumfahrzeuge anschafft, denn die wirkliche bedrohung der schweiz sind umweltkatastrophen, dass wäre sinvoller, denn mit diesem material könnte man leben retten und nicht vernichten, aber eben was ist heute ein menschenleben noch wert. Antworten
und dann auch gleich flugzeugträger und atomuboote in jedem see... wann lernen die altherren des kalten krieges endlich, dass die schweizer armee auch im zweiten weltkrieg kein grund war, dass nicht angegriffen wurde? solange die schweiz wirtschaftlichaftlich attraktiv ist und sich international nicht isoliert, braucht sie keine armee.
(ja, ich habe meine dienstpflicht bei der armee absolviert)
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Sie sagen es. Dieselbe Partei, die findet, man braucht die Streubomben unbedingt, wünscht sich auch eine Abschaffung der EMRK und eine möglichst umfassende internationale Isolation.
Die einzige richtige Strategie zur Verteidigung der Schweiz wäre, einem "Besatzer" das tägliche Leben zur Hölle zu machen. Tausende andauernde Nadelstiche zermürben jeden.
Dazu braucht es weder übertechnisierte Luftwaffe, noch Panzerverbände, noch Streumunition, sondern der Wille Widerstand zu leisten und genügend leichte und mobile Waffen.
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Die Deutsche Armee, eine hochgerüstete Armee wurde mit den Wiederstandsbewegungen wie die FFI ( Franz. Wiederstandsbewegung), den Cheminot (Franz. Eisenbahner) den Norwegischen sowie den Jugoslawischen Wiederstandsbewegung nicht fertig und konnte grosse Regionen nicht kontrolieren, desshalb hatt Zelokan Zel das einzig wirksame erwähnt.
@Stoop - Wenn der "Invasor" auf Genozid aus ist (was dann auch eine Extremsituation wäre) können sie nur noch stärker zurückschlagen (sprich der Preis für die Eroberung nach Oben schrauben).
Jetzt nicht auf die Schweiz bezogen, aber diese Aussage ist an sich nur dann richtig, wenn Genozid für den Angreifer keine Option ist. Dies muss nicht zwingend der Fall sein (wie die Vergangenheit lehrt).
Ich bin nicht sicher ob solche Kriegszeuge in der Schweiz nicht produziert werden. Ich glaube, dass irgendwo in Mittelland hergestellt werden. Aber das SRK glücklicherweise liegt in Genf für den schlimmsten Fall. Dazu wird auch Chinesisch eifrig gelernt, wie ich hier gelesen habe. Wie wäre es mit Russisch ? Mir gehören zusammen. Antworten
Der argumentative Tiefpunkt ist ja wohl diese Aussage: "Die Schweizer Armee würde Streumunition bloss zur eigenen Verteidigung einsetzen, die Bevölkerung in anderen Ländern werde dabei verschont.". Sprich die Zeche wird im ernstfall die Schweizer Bevölkerung bezahlen und zwar mit ihrem Leben. Vielen Dank auch. Antworten
Wenn die schweizer Bevölkerung die Parlamentarier wählt, die diese Entscheidung treffen, ist es nur angemessen, wenn die schweizer Bevölkerung hinterher auch die Zeche zahlt.
Handeln Sie entsprechend.
Jede Waffe ist Angiffs- sowie Verteidigungswaffe. Aber soll mir jemand erklären, wann und wozu die Schweizerarmee in der Schweiz solche Streubomben verwenden will, wohlverstanden zur Verteidigung!
Jeder, der in der SIK sein Nein zum Streubombenverbot eingeworfen hat, scheint ein Ewig-Gestriger zu sein.
Dazu gehören auch all jene, welche ja zur neuen Fliegerbeschaffung sagen. Schande!
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Herr Schneider: Ich kann Ihnen keinen solchen Krieg nennen. Den wird es auch nie geben. Krieg ist schrecklich, und wir alle hier hoffen ihn nie erleben zu müssen. Aber diskutieren wir hier über den Schrecken des Krieges oder über die Notwendîgkeit eines bestimmten Munitionstypen?
H. Meier hat recht ... nur örtlich und begrenzt, dort wo sie töten können. Ob einen Soldaten oder ein Kind, kann die Bombe nicht auswählen. H. Meier soll uns bitte einen Krieg nennen, wo es keine Zivilopfer gab.
wenn ein konvoi feindlicher eu panzer die grenze überschreitet um dass CH volk zum EU beitritt zu zwingen dann werden sie froh sein für stremunition,imps
Die werden nur in bestimmten Situationen eingesetzt und zwar örtlich sehr begrenzt. Es herrscht hier eine falsche Vorstellung über diese Waffen. Das ist nicht korrekt. Die Medien hätten auch die Aufgabe zu erklären, nicht nur zu polemisieren.
Die Schweiz trifftet immer mehr zum Eigenbrödler, danke SVP und Mitteparteien. Wenn diese Bomben nur in der Schweiz eingesetzt werden sollen, so werden sie auch nur primär Schweizer verletzen, schaut euch mal um was in den Ländern passiert wo diese Bombe eingesetzt wird. Antworten
Als Aviatikfan finde ich Ihre Idee richtig gut, aber als denkender Mensch schon weniger. Das Problem erübrigt sich in Kürze weitgehend sowieso von selbst, denn das Waffensystem für welches am meisten solcher Munition zur Verfügung steht wird eh ausser Dienst gestell, die Festungsminenwerfer.
Diese Diskussion ist völlig überflüssig. Die Armeegegner in der Schweiz sind ja sowieso gegen alle Waffen. Man hat als Land eine Armee die im Ernstfall in der Lage sein sollte alle Gegner wirksam zu bekämpfen. Und dazu braucht es wohl oder übel die entsprechenden Waffen. Antworten
@Meier: Ich schreibe dies nicht um mich aufzuspielen, sondern weil mich Rüeggs Argumentation aufregt. Man kann auch gegen sinnlose Anschaffungen oder für internationale Konventionen sein ohne gleich die Armee abschaffen zu wollen.
@ Peter Meier: Naja, Herr Schlüer - der grosse Streumunitions-Stratege der SiK - war nur Gefreiter in der Armee. Wm Baumann hat demnach mehr Ahnung von Militärstrategie als Mitglieder der SiK. Das erklärt wohl auch diesen peinlichen Erlass.
@Fred Baumann: Oha, Wm mit 450 Diensttagen. Na das macht sie natürlich zu einem äusserst kompetenten Militärstrategen.
Sie sagen es selbst: entsprechende Waffen. Streubomben sind definitiv das falsche Mittel um das eigene Territorium zu verteidigen. (Ich sage das nicht als GSOA-Aktivist sondern als Wm mit 450 Diensttagen!)
@ Rüegg - Willkommen im Kalten Krieg. Wieso ist die Diskussion über Sinn und Bewaffnung der Armee in Ihren Augen überflüssig? Ist die Armee immer noch die Heilige Kuh oder darf man in unserer Demokratie mit kontroversen Meinungen darüber diskutieren? Bisher hat sich die CH-Armee historisch vor allem in der Bekämpfung der eigenen Bevölkerung hervorgetan, vergessen Sie das bitte nicht.
Welches Land will in der heutigen modernen Welt die Schweiz einnehmen bzw. bekriegen? In welcher Zeitrechnung leben Sie? Was für Geisterszenarien sich die Herren in der Führungsetage ausmalen ist m.M. nach Kinderkram aber die Herren müssen ihren Arbeitsplatz und Verdienst ja irgendwie gerechtfertigen.
Wir brauchen Streubomben - absolut lächerlich - hier geht es um Geld Macht und Geld. Unsere Steuergelder wohlverstanden werden für Streubomben oder neue Kampfjets verwendet - SUPER ! Das Feindbild steht - wahrscheinlich greift uns Lichtenstein oder Österreich an... Meine Stimme für die kommenden Wahlen - natürlich für die Parteien die dieses kranke System fordern und unterstützen. Antworten
Bin an einem ähnlichen Punkt wie Herr Wagner angelangt. Vielleicht wollen die das ja. Zermürbungstaktik gegen durchschnittlich intellektuelle :-) Wäre doch schön für die SVP und die Militärlobby, wenn nur noch dumme Schäfchen im Schweizerland weilten.
@ Hr. Rüegg: Nur gut, dass Sie wissen, was gut für die Schweiz ist.
Herr Rüegg, nein, das muss ich nicht und werde es auch nicht. Sie haben mit Ihrer Einstellung nicht mehr Recht als ich hier zu sein. Ich setze mich weiterhin für eine Schweiz ein, wie ich sie mir vorstelle.
Wir haben die A-Bombe! Wenn auch nur eine kleine, tickende und sie hat sogar einen Namen.
Sie steht in der Nähe von Bern und heisst "Mühleberg"! ;-)
soviel ich weis hat die schweiz alle bestandteile welche zur a-bombe nötig wären und könnte die innert wochenfrist zur bombe zusammenschustern...
@Stefan Schmid: Abgesehen vom Argument von Peter Rietsch, Atomwaffen bedingen eine entsprechend professionelle Infrastruktur.
Die wiederum bedingt ein entsprechend professionelles Kader.
Ihre Bemerkung zeigt, dass sie nie Militärdienst geleistet haben, sonst wüssten sie, dass mit unserem aus Zivilversagern bestehenden Kader diese Professionalität nie erreicht werden kann.
Zottel for KKdt :-)
Super Abschreckung, wenn man eine hat, aber niemandem sagt.
Interessante Variante, das mit der Atombombe, Herr Müller. Woher wollen Sie wissen, dass wir keine haben?
Dann würden Sie sich also auch für Atombomben für die CH aussprechen? Deren Abschreckungspotential wäre ihrer Argumentation nach noch viel grösser. Zur Info: Der Kalte Krieg ist schon lange vorbei.
«Unsere Armee würde auch in einem Verteidigungsszenario kaum ihre Waffen einsetzen, wenn das Risiko besteht, damit die eigene Bevölkerung zu treffen.» Ach, ja? Immer wenn die Schweizer Armee Einsätze mit scharfen Waffen leistete, nämlich während des Generalstreiks, ging es gegen die eigene Bevölkerung. So ist es auch der Milliardärspartei absolut klar, gegen wen sie Streubomben einsetzen würde Antworten
Ich hoffe, ihr Kommentar hat nicht ihre geistige Kapazität für den Rest der Woche lahm gelegt. Nur weil sie Schreiber heissen, müssen sie nicht zwingend etwas schreiben, Frau Schreiber.
Was für ein zeitgemässes Bespiel. Herzliche Gratulation!
Wer die Wirkung von Streubomben kennenlernen will, kann sich in Vietnam, Laos und Kambodscha umsehen. Dort haben die Amerikaner ungefähr 400 Millionen solcher "freiheitssichernden Verteidigungswaffen" abgeworfen. Noch heute sterben Zivilisten (Bauern, Frauen, Kinder) daran, da es noch immer Blindgänger hat (sogar im Dschungel). Antworten
Dabei würde doch das Mutterbömbchen, das uns den Frieden bringt, prall gefüllt mit vielen kleinen lustigen Bomlets, der Schweiz helfen, dass den Banken niemand etwas böses tut, dass die Versicherungen ihre Paläste behalten können und dass die Armee auf immer und ewig das Land der Jodler und der Alphornbläser beschützt. Herr Schlüer mit seinem messerscharfen Gefreitenverstand weiss das natürlich...
Wo liegt eigentlich das Problem? Warum so wenig Vertrauen in unsere Institutionen? Die Bundesversammlung wählt im Kriegsfall den General, die allermeisten Soldaten sind Wehrpflichtige. Wenn diese Waffe zum Einsatz kommt, dann ist Krieg, hier und jetzt, ganz real und nicht nur am Fernsehen, und dann ist der Einsatz auch legitim. Bitte ein bisschen mehr Selbstsicherheit und Vertrauen in die Schweiz! Antworten
haahaa!!! die allermeisten Soldaten sind Wehrpflichtige! Stimmt, ich ebenso....hoffe aber, sollte der Fall eintreten, ich bis dahin meine Koffer gepackt habe und schwer irgendwo am Strand liege...weil mit unserer Ausrüstung und so wie wir bei der Artillerie geübt haben, sehe ich schwarz wenns ernst wird!
Aber hey, wir haben Vertrauen in die Schweiz, nur in die Jungs und Mädels in Bern nicht!
Die Linken sagen doch immer, es werde nie mehr Krieg geben (weshalb wir auch keine Armee bräuchten). Wäre dem so, dann ist auch klar, dass die CH-Streubomben nie eingesetzt werden. Wäre dem nicht so und hätte die CH keine Streubomben: wer garantiert, dass der Gegner auch keine hat? Antworten
Sowas von abstrus. Wollen Sie Streubomben mit Streubomben bekämpfen?
Wenn jede Armee, so wie unsere, nur auf ihren Streubomben sitzen und nie ein anderes Land angreifen würde, so gäbe es kein einziges Kriegsopfer auf der ganzen Welt. Somit ist sie tatsächlich die beste Armee der Welt. Ich denke nicht, dass es noch ein besseres Vorbild für den Rest der Welt braucht! Antworten
@ Tony Ezez: Weil es aben nicht so ist, dass es nie wieder Krieg gibt, auch in Europa. Der letzte Krieg war 1994 (Jugoslavien), also noch gar nicht so lange her. Am besten sind jene Waffen, die man NIE einsetzen muss. Das funktioniert aber nur wenn man sie auch wirklich hat.
Wieso dann überhaupt erst Streubomben kaufen, wenn man sowieso auf ihnen sitzen bleibt?
....die Bevölkerung in anderen Ländern werde dabei verschont. Aber die eigene Bevölkerung, speziell Kinder und Alte oder Frauen dann getroffen! Nach dem Abwurf. Beim Spielen oder der Nahrungssuche. Tolle Logik die da einige Schweizer pflegen und vergessen, dass es auch ihre Familie oder Verwandten treffen kann. Aber das interessierte Subjekte wie Schlüer wenig. Hauptsache die Ideologie überlebt. Antworten
Wer sowas befürwortet, wohnt in einem schönen Haus oder einer komfortablen Wohnung und schaltet bei den Nachrichten entweder um oder den Verstand ab. Wer braucht zur Verteidigung schon "Bomben"?! Zur Verteidigung braucht man heutzutage eh nix mehr! Dass haben die beiden eizigen Atombombenabwürfe der Amis bewiesen... Antworten
Rätselhafter Entscheid. Weder dient solche Munition der CH-Armee zur Verteidigung, noch wird sie von CH-Unternehmen produziert. Streubomben sind ausgeprägte Genozid-Waffen. Sie bestehen aus einem grossen Behälter, aus welchem 100e kleine Bömbchen freigesetzt werden, welche ihrerseits bei der Explosion 1000e scharfe Metallteilchen verschiessen und alle Personen in Reichweite buchstäblich zerfetzen. Antworten
Ja, so ist das halt im Krieg: Da werden in möglichst kurzer Zeit so viele Menschen wie möglich getötet und verletzt. Leute, bitte nehmt doch mal die rosarote Brille ab: Krieg ist brutal und grausam, und jeder Kriegsteilnehmer ist schlussendlich gewillt bis zum letzten zu gehen. Oder was meint ihr, welche Waffen werden im WWIII zum Einsatz kommen? Gummiknüppel und Pfefferspray?
@Stefan Flüeler: Das ist völlig falsch. Das stimmt einfach nicht. Streubomben können sehr effizient sein in der Bekämpfung von weichen Zielen. "Angreifer wären durch Panzerung gegen sie geschützt": Völlig falsch. Sie haben keine Ahnung wovon sie sprechen. Ein Einsatz im Inneren? Niemals. Es handelt sich übrigens um Artilleriemunition, nicht um Bomben.
Da Streubomben in erster Linie zur schnellen + effizienten Vernichtung grosser Menschenansammlungen konzipiert sind, haben sie praktisch keine Bedeutung bei der Verteidigung der Schweiz (bewaffnete Angreifer wären durch Panzerung gegen sie geschützt).
Der einzige Einsatz, der mir plausibel erscheint, wäre ihr Einsatz im Innern, zum Beispiel gegen Demonstrationen oder Streikversammlungen usw.
es muesste doch offengelegt werden, wer in dieser sik (oder besser sick...) sitzt und wer fuer streubomben gestimmt hat. zuerst 5 mia fuer irgendwelche flieger sind ja schon ein wahnsinn angesichts der misaere im bildungs- und gesundheitswesen. aber das man ueberhaupt diskutiert, ob man streubomben behalten will, ist einfach zuviel. abschaffen! Antworten
Wir _brauchen_ Streubomben? Für die Verteidigung? Also bitte, braucht ein Fisch ein Fahrrad? Hört auf mit dem heimatsromantischem Geträume und der Geldverschwenderei. Wir brauchen eine freiwillige, lernbereite, kleine und top ausgebildete Armee die der Bevölkerung hilft, statt 120'000 demotivierte Kiffer! Antworten
@Peter Meier: Dann stellen Sie sich doch einmal vor. Mit Funktion, Grad usw.
@Jürg Schmid: Sind wir ehrlich. Ich weiss nicht ob Sie Ahnung haben, und Sie wissen nicht ob ich Ahnung habe. Sie waren tech UO bei den Mun Truppen. Gut, dann wissen Sie vielleicht über Munition bescheid. Aber sie müssten über die EINSATZDOKTRIN bescheid wissen, um den Nutzen von Streumun beurteilen zu können. Schade. Mit der Waffenlobby habe ich übrigens gar nichts am Hut.
@Peter Meier. Sie sind es der scheinbar keine Ahnung hat und der Waffenlobby in den Hintern kriecht. Ich war in der Armee. Als Technischer Unteroffizier der Munitionstruppen.
Nein, für das WEF oder Katastrophenhilfe braucht es keine Streubomben. Für die Landesverteidigung braucht es sie allerdings. Wenn Sie mit jetzt sagen, dass wir keine Armee brauchen, dann ist es wieder was anderes. Aber solange wir eine haben, brauchen wir gute Waffen. Dazu gehören Streubomben.
@peter Meier: Es braucht keine Streubomben, Ausrufezeichen! Sie sind wohl der einzige der in der Armee noch nie gekifft hat, oder!
Wozu brauchen wir Streubomben - für das WEF oder Katastrophenhilfe? Für die von Ihnen verbreitete Denkkatastophe hilft wirklich nur kiffen- oder?!
@Peter Meier
Katastrophenhilfe und WEF beschützen mit Streubomben??? Welcher Teufel hat Sie geritten. Übrigens, ich war sehr wohl in der Armee, keine Kampfsau aber immerhin Fourier.
@ Peter Maier
Richtig, für eine glaubwürdige Verteidigung braucht es Ihrer Meinung wohl auch Atom-Waffen zur Verteidigung? Wollen Sie etwa gleich noch unterirdische Tests machen, wie sie in den 50-er Jahren geplant waren? Demnächst will die Stahlhelmfraktion noch ein Flugzeugträger kaufen für den Bodensee!
Sie waren 100% nie in der Armee. Wie soll die Armee dann der Bevölkerung helfen? WEF beschützen oder Katastrophenhilfe leisten? Der Kernauftrag der Armee ist die Landesverteidigung. Dazu braucht es Streubomben. Punkt.
die 'Altherrren der Stahlfraktion' gehören unter anderem der grössten Schweizer Partei an - nicht umsonst wurden sie von Bundesrat Maurer als Berater engagiert. Die Streubomben, die Kampfflugzeuge, das Sparen bei der Bildung, steigende MIeten - scheinbar alles vernachlässigbare Kollateralschäden im Kampf gegen den Ausländer.
Michael Brzoska: «Die Schweiz würde sich mit einer Ablehnung in eine Reihe mit Staaten wie Russland oder China stellen – Staaten, die in humanitären Angelegenheiten als ‹Bremser› bekannt seien und sich aus oft aus machtpolitischem oder ökonomischem Interesse gegen Abrüstungsabkommen wenden würden.» Und was ist mit Ländern wie den USA oder Israel? Antworten
"denn bevor die Schweiz auf dem Landweg angegriffen würde, müssten sich zuerst Nato und EU auflösen, die USA müssten ihr Interesse an einer Verteidigung von Europa verlieren."
Progress-Status:
- EU, in Progress, 90%
- USA, completed
- NATO, in Progress, 60%
Antworten
Ist sowieso irrelevant, denn ein Komet steuert auf uns zu. Die Welt wird also sowieso nächstens untergehen. Denke in den nächsten 3 Wochen. (Oder Monate, oder Jahre, ....)
Ich habe das Abstimmungscouvert bereit gelegt um es in den Briefkasten zu werfen. Nun habe ich es im Mülleimer entsorgt. Was soll ich wählen? Wen soll ich wählen? Heute haben alle eine grosse Klappe und tolle Ideen. Morgen ist alles wieder vergessen. Mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben. Nun liegen meine Stimmzettel dort, wo die Streubomben hingehören. In der Entsorgung. Antworten
Das ist ja toll. Dann bekommen wenigstens SIE die Regierung , die sie verdienen.
Ich war nahe an dem Punkt! Ich gebe ihnen recht! Allerdings verhelfen wir durch Absenz vorallem der Stahlhelm-Fraktion, da diese recht gut mobilisiert, s. SVP.
Lieber Herr Bauer, so kommen wir auch nicht weiter. Besser wäre es, die richtige (nicht RECHTE) Liste ins Couvert zu stecken. Vielleicht können Sie das noch retten. Enthaltung ist keine Lösung.
Die Bildlegende ist falsch. Es handelt sich um einen Behälter für Streumunition (-Minen). Je nach Typ sind die scheusslichen Dinger etwa 20 - 30 cm lang und liegen / stecken im Boden. Man sieht sie im Gelände kaum und in der Nacht gar nicht. Sie gehen hoch wenn man darübert stolpert / fährt. Sie reissen Beine ab und zerstören ungepanzerte Fahrzeuge. Neue gepanzerte Fahrzeugen kaum. Antworten
Ich verabscheue alle Mittglieder der SIK, die für den Erhalt der Streubomben gestimmt habe. Es ist doch nicht möglich, dass ein NR bereit ist diese grausame Bombe für unsere Armee zu behalten. Haben denn diese Leute überhaupt noch ein Gewisen?! Die Schweiz muss diese grausame Waffe eliminieren und der Welt zeigen, dass wir ein anständiges Volk sind mit Rotkreuz Gedanken.. Antworten
Herr Meier - Ihr letzter Satz ist auf den Punkt getroffen! Gratuliere.
Genau darum müssen wir sie abschaffen.
Sie haben offensichtlich keine Ahnung. Diese "Streubomben" sind keine Massenvernichtungswaffen oder dergleichen. Es sind Waffen welche einen spezifischen Zweck sehr gut erfüllen können. Aus diesem Grund sind sie in einer modernen Armee unverzichtbar. Das hat nichts mit Gewissen zu tun. Grausam, ja klar, aber Krieg ist grausam. Dann müssen wir alle Waffen und die Armee abschaffen!
humanitäre Traditionen...Die Schweiz ist der leader, welcher sich genau nicht daran haltet, es aber immer verspricht. Die eigene Bevölkerung fühlt sich bedroht und ganze Böden und Gebiete werden zerstört. Langsam habe ich das Gefühl, Politiker haben Angst. Wenn das Volk das Bundeshaus stürmt, dürfte man ja Streumunition einsetzten, man verteidigt ja die Regierung (wie franz. Revolution) Antworten
Dass die Bürgerliche 5 Mia CHF am Volk vorbeischleusen wollen, um ein paar teure Flieger zu kaufen, hat schon beachtlich iel Kopfschütteln ausgelöst. Anscheinden kann man diese Arroganz noch übertreffen, und das Verbot der Streubomben anzweifeln. Wahltag ist Zahltag! Antworten
Ja, Wahltag ist Zahltag. Man kann diese Arroganz übertreffen und unsere heimatmüden Linken übertreffen sie tatsächlich von Tag zu Tag. Milliarden über Milliarden am Volk vorbei in die Osterweiterung, ins Asylwesen und an die EU ? Was ist ihr Plan wenn es dereinst losgeht ? Weisse Flagge hissen und mit stolzer Brust überlaufen und kollaborieren ? Man muss sich echt schämen ob dieser Arroganz !
Ich enthalte mich dieser Frage. Ueli Mauerer kann Pläne zur Verteidigung unserers Landes ausarbeiten, er muss es wissen. Wenn wir sie benötigen, dann brauchen wir sie zwingend, wenn nicht - wenn es andere Lösungen gibt nehmen wir die.. Kann ich nicht sagen, wichtig ist was die Folgen wären, wenn wir nicht unterschreiben würden.. Antworten


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