Warum die Welt die Schweiz nicht liebt
Aktualisiert am 07.10.2009 119 Kommentare
Im Ausland hatte die Schweiz auch schon ein besseres Image: Nationalflagge auf Halbmast. (Bild: Keystone)
Artikel zum Thema
Die Westschweizer Zeitung «Le Matin» hat Berichte ausländischer Medien ausgewertet, mit Professoren in New York und Paris gesprochen, ebenso mit einem früheren Schweizer Botschafter und anderen Schweiz-Kennern. Das sind die Ergebnisse der Recherche:
Weil die Schweiz nicht gastfreundlich ist
In einem langen Artikel hat sich die französische Zeitung «Le Figaro» mit der Schweiz befasst und kam zum Schluss, dass «die Gastfreundschaft der Schweiz nicht mehr das ist, was sie einmal war». Zudem sei die Schweiz kein verlässlicher Partner mehr, wird eine «Le Temps»-Journalistin zitiert. Zu Wort kommt auch der grüne Nationalrat Luc Recordon aus dem Kanton Waadt: «Unsere Institutionen stammen aus dem Jahr 1848, sie wurden nicht an die moderne Welt angepasst. Auch das politische Personal ist nicht auf der Höhe der Zeit. Es ist nicht in der Lage, Gefahren vorauszusehen.»
Weil die Schweiz Betrüger schützt
Auch die Zeitung «USA Today» widmete kürzlich der Schweiz einen kritischen Artikel. Thema war nicht nur die Steueraffäre der UBS. Der Bericht betonte, dass die Schweiz dem Rohstoffhändler Marc Rich «Asyl» gewährt habe. Rich war jahrelang auf der Liste der «Most Wanted» des FBI - wegen Steuerhinterziehung und illegaler Geschäfte mit dem Iran war er in den USA angeklagt worden.
Weil sich die Affären gehäuft haben
Der frühere Schweizer Botschafter Reymond Loretan erwähnt, dass die Häufung von Affären das Interesse der Medien im Ausland geweckt habe. Der Streit um das Bankgeheimnis habe in erster Linie Finanzkreise im Ausland interessiert. Die Qadhafi-Affäre sei ausserhalb der Schweiz kaum verfolgt worden. Aber: Mit der Festnahme von Roman Polanski sei die Schweiz ins internationale Rampenlicht geraten, meint Loretan. Ausgehend von der Polanski-Verhaftung seien in den ausländischen Medienberichten auch die Probleme der Schweiz mit Qadhafi und dem Bankgeheimnis thematisiert worden.
Weil die Schweiz nicht auffindbar ist
Laut Steven Brams, Professor für internationale Beziehungen an der Universität New York, ist das Interesse der grossen Mehrheit der Amerikaner für die Schweiz «sehr sekundär». «Die meisten Amerikaner verwechseln die Schweiz mit Schweden, und sie wissen nicht, wo diese Staaten auf einer Landkarte zu finden sind.» Für Normalsterbliche sei die Steuerflucht reicher Amerikaner etwas Obskures. Die UBS-Steueraffäre sei für die meisten Amerikaner zu abstrakt.
Weil es um eine politische Affäre geht
Pierre Rousselin, Co-Direktor der Zeitung «Le Figaro», sagt, dass die Polemik um das Schweizer Bankgeheimnis die grosse Mehrheit der Franzosen kaum interessiere. Er räumt ein, «dass die ausländischen Attacken auf die Schweiz mehr mit wirtschaftlichen Interessen zu tun haben als mit moralischen Prinzipien.»
Weil die Schweiz kein Taktgefühl hat
Die Festnahme von Roman Polanski hat offensichtlich Irritationen ausgelöst. «Es fehlte an Taktgefühl», sagt Rousselin. «Klar, ein Mann, der ein Mädchen vergewaltigte, verdient nicht mehr Milde als ein Steuerbetrüger», meint der französische Journalist. «Aber es geht nicht an, dass ein begabter Regisseur offiziell an ein Filmfestival eingeladen wird, um dann verhaftet zu werden.»
Weil die Schweiz ein Symbol der Banken ist
Romain Huret, Professor am Institut für politische Studien in Paris, ist der Ansicht, dass die Amerikaner ihre Banker verachten - sie machen die Banker für die aktuelle Wirtschaftsmisere verantwortlich. Vor diesem Hintergrund stosse die Schweiz als Symbol des internationalen Bankensystems auf Ablehnung und Kritik. (vin)
Erstellt: 07.10.2009, 15:45 Uhr
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119 Kommentare
Liest man die Kommentare zu diesem Artikel, versteht man noch besser, warum die Schweiz international so unbeliebt ist. Hauptgrund: Schweizer/-innen und ihre Politiker nehmen sich viel zu wichtig und überschätzen sich total! Mit dieser Einstellung geht ihnen Objektivität, Freundlichkeit und vor allem ihre Natürlichkeit völlig abhanden und so werden sie als arrogant und unsympathisch wahrgenommen! Antworten
Peter Boos sie haben Recht, in der Schweiz ist alles in Ordnung, nur die Regierug ist unfähig unser Land im Ausland zu vertreten. Ich bin stolz Schweizer zu sein, und pfeiffe auf die Kritik einiger gernegross und möchtegern Regierugschefs, Ich glaube man kann sie ausdenken wehr damit gemeint ist. Antworten
Uupps..112 Kommentare zeigt euere Empfindlichkeit auf klare Weise. Aber ich als Holländer sage Euch Schweizer: für mich seid Ihr allen OK, und dann lobe ich ins beisondere die ZH und BS/BL ;-) !! Bleibt sowie Ihr seid, weil ich finde das ganz gut so...und sei stolz auf Euere direkte Demokratie un die Konkordanz...LG aus Stäfa Antworten
Man sollte daraus eine Serie machen, warum die Welt - die Amerikaner nicht mag - die Deutschen nicht mag - die Österreicher nicht mag - die Franzosen nicht mag -... Oder das Ganze umdrehen, "warum die Welt die Schweiz mag", hier gäbe es weitaus mehr Gründe. Antworten
Die Schweiz ist nicht allein! Hier in UK hatten wir auch seit Jahren Schwierigkeiten mit Gadhafi, mit USA (al Megrahi/Lockerbie), werden wegen der Geld-Geschäfte in der Londoner City oft kritisiert, und trotz der sogenannte "Special Relationship" von der USA ignoriert. Viele finden hier die Polanski Affäre wurde richtig gehandelt. Wir machen Urlaub immer in der Schweiz. So gastfreundlich. Antworten
Genauso wenig wie Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland, Oesterreich etc. von anderen geliebt werden muss, so wenig muss dies für die Schweiz der Fall sein. Es wird in jenen Ländern wohl weniger über ihr Selbstbildnis berichtet als dies in der Schweiz jeweils dann der Fall ist wenn im Ausland negative Berichte erscheinen. Diese Schweizer Nabelschau interessiert jedoch kaum jemanden. Antworten
Der "running-gag", dass angeblich die meisten Amerikaner die Schweiz mit Schweden verwechseln, spricht ja - sofern er überhaupt stimmt - nicht unbedingt gegen die Schweiz oder gegen Schweden, sondern zeugt vom Autismus des Durchschnittsamerikaners. Der kann schliesslich auch Iran und Irak nicht voneinander unterscheiden. Antworten
Ich mag es langsam nicht mehr hören. Wenn ich mit vielen ausländischen Bekannten und Freunden spreche, höre ich nie ein negatives Wort über die Schweiz. Ganz im Gegenteil. Viele bewundern uns und möchten es eigentlich gleich haben wie wir. Wie kann es sein ,dass tausende von Ausländern in die Schweiz kommen und zu arbeiten und zu leben, geschweige von den Millionen von Touristen, die uns besuchen. Antworten
+++Reine linke Medienhetze (betrifft In- und Ausländische Medien), welche 0% Wahrheitsgehalt hat. Man kann als Schweizer in jedem Land zu besuch sein (auch in den USA übrigens), und wird nur Bewunderung finden. Ausser bei Ghadaffi findet man auf der ganzen Welt Respekt für unsere Demokratie, unsere Natur, und für unseren Mut, einen "eigenen" Weg zu gehen.+++ Antworten
Hier sieht man wiedermal ein exzellentes Beispiel, eines Artikels, der gar nichts aussagt. Es sind zusammenhangslose Statements von verschiedenen Personen aneinander gereiht worden. Klar gibt es gewisse Probleme in unserem Land (Bankenkrise, etc.), aber andere Länder haben zum Teil viel grössere Probleme (Bsp. USA, GB). Letzte Frage: Warum wurden amerik. Gelder am Fiskus vorbeigeschleust? Antworten
Als ausgewanderte Schweizerin möchte ich doch mal betonen, dass die Schweiz bei den Franzosen immer als wunderbares, schönes und kulturell hochstehendes Land angesehen wird. Ich hörte erst vor kurzer Zeit ein Franzose der meinte, dass Frankreich ein wunderbares Land sei, wenn nur die Franzosen nicht wären. Vielleicht müsste man auch mal einige Schweizer ersetzen. Antworten
Was heisst, die Schweiz nicht mögen? Fact ist doch, dass wir uns selber zerfleischen. Viele glauben noch immer, bei uns fallen die Münzen vom Himmel – bemühen sollen sich andere. So, müssen wir uns doch nicht wundern, wenn der Ruf leidet und das Kartenhaus einfällt und wir darunter begraben werden. Antworten
Zuviel Liebe engt ein. Also lasst uns doch mal in Ruhe. Noch mehr Liebe wollen wir gar nicht. Es ist bereits in einem eingeengten Mass. Wir sind auf jeden Fall doch noch so beliebt, dass viele hier wohnen und arbeiten wollen. Noch mehr Liebe wäre wohl nicht tragbar. Antworten
Die üblichen "Experten" sollen doch mal in den Iran reisen, um zu erleben, wie geschätzt die Schweiz ist und welches Ansehen wir in diesem Land geniessen. Iraner verwechseln auch nicht Schweden mit der Schweiz & es werden auch nicht nur einfach Kuhglockenidyllen & andere Stereotypen bedient. Uebrigens auch viele Amerikaner kennen sehr wohl diesen Unterschied. Ein mehr an Selbstbewusstsein tut not. Antworten
Eigenartig - ich reise in einem Drittel der Länder dieser Erde herum und werde überall bestens aufgenommen. Wenn dann noch auskommt, dass ich aus "Switzerland" stamme (ich vermeide tunlichst "Suisse"!!!), nimmt die Gastfreundschaft meistens noch zu. Wenn die Leute angeblich die Schweiz nicht mögen, muss ich annehmen, dass sie MICH als Person lieben. Aber so eingebildet bin ich nun doch nicht... Antworten
Die Amerikaner mochte niemand vor 5 Jahren, die Deutschen niemand vor mehr als 50 Jahren. Zum Unterschied der Schweiz mochten die sich selber aber weiter. Dass die Schweiz mit ihrem kleinkarriert-bünzligen, geldgierigen, hinterlistigen und hochprofessionell autoerogen egoistischem Flair niemandem weh tut ausser sich selbst erkennt man daran, dass uns die "Anderen" eben nicht hassen - ausser Hanni. Antworten
@Ernst Minikus. Die Schweiz wurde 1291 von drei damals sehr fortschrittlich denkenden, katholischen Ständen gegründet. Zum Thema; ich verstehe die selbstzerfleischung gewisser Schweizer (und der Presse) nicht. Etwas Kritik ist ja gesund, aber solch masochistische Selbstkasteiung ist meiner Meinung nach schon Krank. Wenn man bedenkt was wir als eigenständiges, unabhängiges Land alles erreicht haben Antworten
Who cares? Viel Feind, viel Ehr. Ich meine wir sollten soviel Selbstwertgefühl haben, dass wir nicht immer darauf schielen, wie beliebt wir sind und wer uns liebt. Was hier zusammengetragen wird, ist die veröffentliche Meinung einiger Journalisten. Die Realität spricht eine andere Sprache. Die Schweiz ist Einwanderungsland Nr. 1 in Europa, die Leute wissen schon, wieso sie in die Schweiz kommen. Antworten
Ach, tut mal nicht so wichtig. Die paar Schlagzeilen, die im Ausland gelesen werden, sind ja nur die Spitze des abschmelzenden Eisberges. Wer genau hinsieht wird feststellen, dass unser Land, die Gesellschaft, immer mehr auseinanderfällt. Weil niemand die Fehler der Vergangenheit korrigieren will, wird der Keil einfach tiefer geschlagen. Antworten
Wo immer auch, sei es wie zuletzt in Sumatra, oder irgendwo auf der Welt, ist die Schweiz als humanitärer Helfer immer als einer der ersten zur Stelle. Das zählt zum Positiven, ist also nicht erwähnenswert. Aber wenn ein pädophiler Franzose hier zu Recht endlich dingfest gemacht wird, muss der Schweiz eins ausgewischt werden. Dies notabene auch von einigen der Schreibergilde in unserem Land. Antworten
Wir nehmen uns als Schweizer zu ernst und haben das Gefühl, die ganze Welt schaue auf uns. Wir werden aber im Rest der Welt nur am Rande wahrgenommen. Oft wird hier im Land oft ein Riesenwirbel gemacht und in der übrigen Welt interessiert sich keine Bohne dafür. Eigentlich müssten wir ja Minderwertigkeitskomplexe bekommen! Antworten
ich lebte als auslandschweizer im benelux und mussste feststellen, dass man uns nicht gut kennt aber auch nicht so mag. wir gelten als auslaenderfeindlich, beamte und haben den juden geld gestohlen. alles ist auch viel zu teuer hier. wenn ich vergleiche (bildungswesen/kriminalitaet/freizeitangebote) lebt es sich hier sehr gut. ich jedenfalls bin froh, wieder in der schweiz zu sein. Antworten
7 Gründe, nicht mehr? Wenn ich bei Deutschland, Italien, Frankreich, China, USA, Russland, Südafrika, Kanada, und jedem anderen Land der Welt nach 7 Gründen aufhöre, lachen alle. Ich LIEBE die Schweiz und dieses Land hat mehr als viele andere eine Daseinsberechtigung. Hört auf Euch selbst zu bemitleiden und seid Stolz auf dieses kleine, aber wunderschöne Land, das sehr viel gutes erreicht hat Antworten
Das ist nicht neu, denn 1982 sagte mir mein US Freund bei seinem CH-Besuch: „Switzerland is a beautiful country without Swiss“. Das war 50% falsch, denn nicht alle Swss sind banker und zeigte ihm den CH-Werkplatz dessen arbeitsame Leute und Produkte heute noch beliebt sind. Anders der CH-Finanzplatz, wo gut gelebt, viel Geld verbrannt, Produkte. zu Mrd Flops wurden und Neid & Gier dominieren. Antworten
Die Schweiz sei für die meisten Amerikaner auf einer Landkarte nicht auffindbar. Das ist sicher keine Kriterium. Dieselben Amerikaner finden auf der Landkarte nicht einmal Alaska und Hawaii. Die zuoberst aufgeführten Themen sind sämtlich Beispiele, wo die Frau Bundesrat Calmy dauernd den anderen Bundesräten dreinfunkt. Mit ihrem Querulantentum beschädigt sie das Ansehen der Schweiz im Ausland! Antworten
Mit der heutigen Bundesräten, aber auch mit der SVP, wäre die Schweiz nie das geworden, was sie heute ist. Die Schweiz wurde 1848 von extrem fortschrittlichen Kräften gegen den Willen der unbeweglichen katholischen Kantone gegründet. Solche Kräfte gibt es heute leider keine mehr – in welcher Partei auch immer. Man sollte sich nicht mit den Federn der Vorväter schmücken. Antworten
Ein weiterer Grund, dass man von aussen die Schweiz nicht liebt: weil die meisten Schweizer die Schweiz selbst nicht lieben sondern immer runtermachen ! Ich bin kein 'Rütli-Patriot', denke aber, wir müssten selbstbewusster auftreten im Bewusstsein unserer Stärken (Umweltschutz, Demokratie, Bildung, Leistungsbereitschaft, integration der Zuwanderer,...). Nicht immer selbst das Negative hervorheben Antworten
Falls wir vom Ausland nicht geliebt werden (was ja defacto nicht stimmt), ist mir dies egal. Ärgerlich nur, dass wir gleichzeitig überfremdet werden von den uns angeblich nicht liebenden Nachbarn und ausländischen Staatsangehörigen. Zuwanderung plus 300000 in gerade einmal 3 Jahren. Beängstigend, echt beängstigend..Die Arbeitslosigkeit hier steigt erneut - wogegen sie in der BRD RÜCKLÄUFIG ist. Antworten
@thomas maurer: stimmt, die EU lässt es nicht zu, das ihre mitglieder gegeiselt werden. sie übernimmt das grad selber! remember der umgang der EU mit österreich vor ein paar jahren. (fleischskandal und wahlerfolg von heider) und remember, das die geiseln in lybien EU-bürger waren? aber bestimmt: die EU würde das bei der CH verhindern.......... Antworten
die schweiz war 1900 noch das armenhaus europas. wurde dann von 2 weltkriegen verschont; ringsherum das meiste in trümmern, die ch hingegen intakt und kriegsgewinnlerin. ein grosser vorsprung, der jetzt weg ist, die schweiz ist in der wirklichkeit angekommen. da nützen auch die "zurück zu gotthelfs zeiten"-parolen der svp nichts. die schweiz muss sich endlich den realitäten stellen und kooperieren Antworten
Was soll man lieben an der Schweiz - die Banken, das Matterhorn, die Schokolade oder etwa die Waffenexporte? Ist doch alles infantiles Geschwätz! Wir müssen nicht geliebt werden aber wir wollen unsere Interessen vertreten, dafür brauchen wir Politiker, die auch ein entsprechendes Auftreten im Ausland haben. Antworten
Die Schweiz muss ja auch nicht von aller Welt geliebt werden! Die Hauptaufgabe von Politik und Wirtschaft besteht darin, die Wohlfahrt der Bürgerinnen und Bürger in diesem Land zu mehren und Rahmenbedingungen zu setzen, dass alle Individuen nach Glück und Erfüllung streben können, ohne ständig vom Staat durch Gebote und Verbote eingeschränkt oder unter Generalverdacht gestellt zu werden. Antworten
Hey ihr siebenschlauen, stolzen Schweizer: Wir reden nicht davon, dass die Schweiz geliebt werden soll, sondern davon, dass sie mehr und mehr international in ein schiefes Licht gerät, was unserem kleinen Staat sicher nicht gut bekommen wird. Von Neid ist übrigens fast keine Rede, eher von Bedauern auf unseren "goldenen" Käfig, der offenbar unsere Sinne benebelt. Antworten
Neidisch worauf? Auf die hohe Arbeitslosigkeit die vom SECO künstlich tief gehalten wird, indem Ausgesteuerte und Sozialhilfeempf. einfach nicht erfasst werden (im Gegensatz zur EU)? Auf die exhorbitant hohen Gesundheitskosten? Auf die Fantasiepreise für Lebensmittel? Die vielen Working Poor? Wacht auf Leute... uns geht's nicht besser als dem Rest der Welt, die goldenen 80er-Jahre sind vorbei. Antworten
Genug Selbstkasteiungen der Schweiz!! Herr Rothenbühler kritisiert, seit er in Lausanne wirkt die Schweiz permanent. Die ungeliebete Schweiz hat einen Ausländeranteil von über 20 %. Die extrem kritisisierte Regierung hat es fertiggebracht, dass die Schweiz eines der reichsten, best ausgebildeten, sozialsten Länder ist. Schluss mit Selbstkritik und permanenter Anfeindung der Verantwortungsträger. Antworten
lassen sie es mich mit einer metapher aus dem fussball beschreiben: man greift immer nur den an, der den ball führt! wir sind auf dem richtigen weg, uns gehts immer noch sehr gut. soll das so weitergehen, dürfen wir auch nicht dieser schuldenvereinigung namens EU beitreten! Antworten
Beim lesen vieler Kommentare drängt sich mir ein achter Grund auf: viele Schweizer sind offenbar überheblich, arogant, selbstverliebt und haben noch immer nicht begriffen, dass die Welt zwar sehr wohl ohne Schweiz, die Schweiz aber unmöglich ohne Welt auskommen kann. Antworten
@ Thomas Maurer Ach, Hr. Maurer. Dieses abgedroschene Argument ist sowas von falsch. Es wird auch nicht richtiger, wenn Sie es immer wieder wiederholen. Sie scheinen wohl nicht mitbekommen zu haben, dass Gaddhafi mehrere EU-Krankenschwestern während 8 Jahren festhielt und erst gegen eine Lösegeldzahlung derselben EU von 100 Mio. freiliess!? Auch als EU-Turbo ist nicht jedes Argument legitim. Antworten
Ich kann leben damit, dass das Ausland die Schweiz nicht mag. Anderen Ländern geht es ja genauso und schlussendlich bin ich hier geboren, konnte also nicht wählen. Die Schweiz müsste sich vielleicht einfach wieder mehr *emanzipieren* und vor allem auch in der Politik geschlossener auftreten, um das Negativimage zu brechen. Irgendwann gehören wir zur EU und dann werden die Karten eh neu gemischelt. Antworten
Die Kritik wird in Zukunft noch zunehmen. Nicht weil sie berechtigt ist, sondern weil man es mit der Schweiz so machen kann. Die Welt hat gelernt, dass die Schweiz nicht fähig ist, Nachteile für ihre Überzeugung zu ertragen. Die Welt hat erkannt, dass die Schweiz erpressbar ist. Die Welt wird dieses Wissen weiter benutzen. Wer sich einmal nicht wehrt oder erpressen lässt, wird immer erpresst. Antworten
Nur wegen der fehlenden Verlässlichkeit und dem Bankgeheimnis (BG): die Schweiz hat mit allen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen gemacht, die gerade diese Bankgeheimnis schützen. Die Andere Staaten haben uns dieses explizit staatsvertraglich zugesichert. Mit der EU haben wir überdies ein Zinsbesteuerungsabkommen (2007!!!)gemacht, wo wir FÜR die EU WEGEN dem BG Steuern eintreiben. Verlässlichkeit? Antworten
Seitdem die Deutschen in Zürich in den Hotels und Restos tätig sind, ist die Gastfreundschaft merklich gestiegen. Im übrigen hängen die vom Tagi erwähnten 7 Gründe hauptsächlich mit dem Gebaren einer politischen Partei zusammen, die auf Teufel-komm-raus der Schweiz einen Isolationismus aufzwingen wollen. Leutchen, das geht nicht, die Schweiz ist nicht irgendwo im Pazifik, sondern mitten in Europa. Antworten
So und müssen alle wieder in die Hände spucken und an die Arbeit gehen! Zurück an den Werkplatz Schweiz, reales schaffen, reales produzieren und keine Geld-Blasen , dass uns nicht gehört auftürmen sondern echtes , dauerhaftes schaffen ...nur so können wir Stolz auf uns sein und ein echte Befriedigung erlangen. Na alle ran an die Arbeit und die Krawatten abziehen und die Ärmel hochkreblen. Antworten
Die Schweiz ist voller Probleme. Keine Regierungsmitglieder die ein globales Denken mitbringen. Nur schon wie ein Bundesrat gewaehlt wird, eine Katastrophe. Seit ueber 140 Jahren die gleiche Regierungsform. Sie wurde nie der Neuzeit angepasst. So schlittert das Land in die naechste Katastrophe."La Suisse n'existe plus", dies stand in Sevilla 1992 auf dem Swiss Pavillon, der Weltexpo Und so ist es Antworten
Wohlstand,weniger Arbeitslose in der Schweiz.Gerade heute wurden 3 Artikel in der BAZ veröffentlicht,welche genau das Gegenteil,nämlich Anstieg der Arbeitslosigkeit besagen.Und wenn dies so weiter geht,ist es mit unserem Reichtum bald nicht mehr so weit her!Was die Zuwanderung angeht,ist die CH sogar SEHR gastfreundlich,oder warum sonst zieht die CH soviele Zuwanderer wie ein Magnet an?? Antworten
Dieser Bericht ist unnötig wie vieles andere auch. Ich war übrigens oft in den Staaten sehr viele kennen die Schweiz sehr wohl und wissen, dass es in den Alpen liegt. Die meisten mögen die Schweiz auch und möchten - wenn sie's nicht schon waren - unbedingt in die Schweiz reisen. Das obige ist nur Propaganda. Ich denke wie viele Kommentare hier: besinnen wir uns auf unsere Werte und Stärken. Antworten
Die Schweizer und das Selbstwertgefühl... Ist es denn nicht so, dass wenn nun die Schweiz zum Prügelknabe aller aus- und inländischer Medien geworden ist, weil diese Länder grosse eigene Sorgen haben und davon ablenken müssen? Und wir Schweizer lassen uns an diesen Karren spannen und einschüchtern. Wo ist der Stolz auf unsere Heimat der zu Tells Zeiten herrschte?! Antworten
Sich selbst lieben, meinen einige Kommentatoren, wäre die Lösung. Ok ich versuch es mal und sitze in meinem Zimmer alleine und liebe mich über alles. Die andern draussen interessieren mich nicht, ich habe genug an meiner Liebe zu mir selbst. Aber irgendwie will das nicht funktionieren, liebe Träumer. Antworten
Ob einem Anschuldigungen treffen hängt damit zusammen,ob man sie für richtig hält.Also: hat Gaddhafi recht? Soll man Leute gerichtlich beurteilen lassen,wenn sie mit Kindern unzucht treiben?Soll auch bei den Finanzen eine Privatsphäre herrschen?Die Argumente widersprechen sich auch (Festnahme gut/schlecht bei Rich/Polanski).Eine einfache Erklärung blieb vergessen: mit uns kann man es machen.. Antworten
Polarisieren nützt nicht. Wer beispielsweise den Lissabonner-Vertrag einmal gründlich durchgelesen hat wird feststellen, dass eine Direkte-Demokratie, so wie sie in der Schweiz zumindest möglich ist, kaum noch in Europa realisierbar oder ggf. auch gewünscht sein wird. Die Stärke der Schweiz beruht natürlicherweise auf sich selbst - nicht auf der Unwissenheit und dem täglichen Gerede Anderer. Antworten
Die Schweiz war immer auf ihren Vorteil bedacht. Lange Zeit ging das gut, jetzt haben "betroffene" Länder die Nase voll. Der Schaden, der durch Länder wie der Schweiz erwächst, ist einfach zu gross. Wer beim Bankgeheimnis an Bürgerschutz denkt, ist ein Romantiker. Diktatorengelder wurden immer so lange geschützt, bis der internat. Aufschrei zu gross wurde. Wir sind einfach ein Volk von Profiteuren. Antworten
Früher achtete man die Schweiz, aber liebte sie nicht unbedingt. Dann wurden wir beinahe vergessen, ab und zu mal erwähnt. Heute sind wir offenbar eher unbeliebt. Und wenn wir nicht mit der Zeit gehen, enden wir wohl als Lachnummer. Tolle Zukunft die uns unsere Leader uns da einbrocken. Und wir Bürger? Wir pflegen den Sclaf der Gerechten und verschlafen munter. Antworten
Ich weilte gerade drei Monate lang beruflich in den USA. Der von unserer Presse verbreiteten "Schweizfeindlichkeit" sind wir nirgends begegnet. Im Gegenteil: Die Menschen in den USA sind ziemlich gut über unser Land informiert, viele besuchten es und schwärmen davon. Die Menschen waren alle voller Lob über unsere Eigenständigkeit und unser Demokratieverständnis, nicht nur Republikaner! Antworten
Gründe weshalb das Ausland neidisch auf uns ist: 1. hoher Wohlstand, 2. tiefe Steuern, 3. ein funktionierender Rechtsstaat, 4. gut ausgebildet Arbeitskräfte, 5. politisch stabil, 6. Volksrechte, 7. wenig Arbeitslose usw.. Wie man sieht gibt es viele Gründe die für die Schweiz sprechen. Selbstverständlich gibt es aber auch hier noch Verbesserungspotential. Antworten
Die Zeitungen "Le Matin" und "Le Temps" sowie der Sozialist Luc Recordon streben den EU - Anschluss der Schweiz an. Man haut auf den Sack und meint den Esel. Vergessen wird dabei, dass wir bei einem EU - Anschluss die Mehrwertsteuer auf 15 % erhöhen müssen, unser Stimmrecht verlieren und die Entscheidungsgewalt an Brüssel abgeben. Ist es da nicht besser, ungeliebt zu sein? Antworten
Frankreich isst Frosch- Schenkel, Spanien macht Stierkämpfe, USA haben noch die Todesstrafe, China häutet lebend Tiere ab und behandeln alles wie Abfall, erschiessen öffentlich Menschen. Italien hat die Mafia, Libyen wissen wir ja und das die Amerikaner keine gute Allgemeinbildung haben auch, die haben den Ku Klux Klan. Wenigstens finden die Japaner in die Schweiz, macht doch etwas nachdenklich! Antworten
Die Amis sind geographische Nieten, die finden nicht mal ihr eigenes Land im Atlas, also das sollte uns keine allzu grossen Sorgen bereiten ;-)). Nach 4 Jahren leben und arbeiten in Asien kann ich nur sagen: Ich LIEBE unsere Schweiz und es ist mir eigentlich egal, was die anderen denken! Antworten
In den Jahrzehnten nach dem Krieg liebten viele Ausländer die Ursprünglichkeit und die touristische Attraktivität der Schweiz. Heute haben uns viele europäische Regionen in Sachen Infrastrukturen, Gastronomie und Freundlichkeit ein-und überholt. Geblieben sind Matterhorn und Jungfraujoch - Disneyland ist abgebrannt....... Antworten
Schon komisch dass die Schweiz vor nicht langer Zeit als wettbewerbsfähigstes Land auserkoren wurde und nun sollen alle die Schweiz nicht mehr mögen? Wieder einmal eine instrumentalisierung der Linken Medien und Neider. Wir sollten besser zusammen halten, Einstehen für die Schweiz, unsere Positionen verteidigen und mit Stolz auftreten! Antworten
Ausgerechnet Amerika. Kann man da etwas anderes erwarten? Die bereisen Europa in wenigen Tagen, behaupten danach Paris sei in Italien und Luzern sei die Hauptstadt der Schweiz. Ich erlebte dies schon vor 40 Jahren auf den Bermudas - mit jungen Studentinnen. Switzerland gleich 'free love, free sex' (freie Liebe, freier Sex) das war für mich damals schon bedenklich. Verwechslung mit Schweden! Antworten
Von irgendwo her muss ja die Quittung kommen für die chaotischen Zustände in der Schweizer Politik und den seltsamen Methoden in der Wirtschaftselite. Hoffentlich kriegen auch wirklich die verantwortlichen “Schweizer” für solches Verhalten die Quittung und nicht die breite Masse. Antworten
Aller Anfang steht der Neid ,dass wir von allem negativen der letzten 100 Jahre im grossen und ganzen verschont wurden, und wie es halt im Leben so ist warten alle mal darauf das wir Eidgenossen auch mal ausrutschen ,je länger das Warten dauert um so grösser ist die Schadenfreude und genau in dem Stadium befinden wir uns jetzt unser Bundesrat hat all die Zeichen nicht erkannt und total versagt. Antworten
Eben Anita Beeler, die EU ist effektiv das Problem, aber nicht wie Sie meinen: Das Problem ist die CH-Nichtmitgliedschaft! Die ganze Gaddafi Affaire und andere Probleme wären längst gelöst wäre die CH Mitglied. Die EU hätte es niemals akzeptiert, dass man so wie das Lybien tut mit einem ihrer Mitgliedstaaten umspringt! Thomas Maurer/Auslandschweizer Antworten
Die Schweiz kann nur schwer einheitlich auftreten: UBS, Gaddaffi u. viele andere aktuelle Themen spalten die Schweiz und verunmöglichen, etwa einer Calmy-Rey oder einem Merz, selbstsicher mit der notwendigen Unterstützung eine Krise anzugehen. Dieses Verhalten muss für zukünftige Streitfälle erlernt werden. Innere Freiheit gut, aber gegen aussen muss gerade ein kleines Land geschlossen auftreten. Antworten
7 Gründe, warum die Schweiz von der "Welt" nicht geliebt wird? Wollen wir denn geliebt werden? Sind wir Kuscheltiere? Wer beliebt ist, macht sich oft auch unbeliebt! Kritik und Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man Geschenkt. Es gibt 1000-ende Gründe worum uns die "Welt" beneidet aber offenbar nur 7 Gründe, dass man uns nicht liebt. Damit kann die Schweiz leben. Zurück zur Tagesordnung Antworten
Die grosse innerstaatliche Stärke der Schweiz, die Berücksichtigung von Minderheiten, Regierung mit Vertretern aller grossen Parteien, Föderalismus (ob mans gut findet oder nicht) und die Freiheit, dass jede - sofern nicht zuzradikale - (politische) Ansicht vertreten und auch geäussert werden kann, ist gleichsam eine riesige Last im internationalen Bereich: Antworten
Nehmen wir uns etwa zu wichtig... nein! Wir haben ein Kommunikationsproblem in Sachen Oeffentlichkeitsarbeit weil wir uns der politischen Neutralität verschrieben haben. Das funktioniert offensichtlich auf Dauer nicht. Meine persönliche Erfahrung ist, dass wir vom Ausland geliebt werden und unsere Meinung gefragt ist. Wir sind da einfach zu sensibel. Wer lebt - stört! Antworten
Die CH hat jahrelang eine recht gescheite und weitsichtige Politik betrieben. Heute aber sind die politischen Fragestellungen um einiges komplexer geworden. Und es scheint nun, dass unsere Spitzenpolitiker mit dieser Entwicklung nicht mithalten können oder aber, dass die CH-Konkordanz nicht die Fähigsten, sondern die Angepasstesten in die Ränge hebt. Beides reicht aktuell leider nicht mehr! Antworten
Da werden alte Clicés aus der Mottenkiste gezerrt. Auf der einen Seite wird suggeriert, die ganze Welt befasse sich mit der Schweiz, auf der anderen Seite wird erwähnt, dass die meisten Amerikaner die Schweiz mit Schweden verwechseln. Machen wir die Schweiz nicht schlechter als sie ist. Antworten
Und die USA sind ein hegemonisches Regime, welches nur 2 Parteien zulässt,welche aus der selben Partei entstanden sind. Die Franzosen waren eine Kolonial-Macht und haben den Arabern, welche Frankreich im Algerien-Krieg unterstützt haben, nicht denselben Lohn zukommenlassen, wie den weissen Franzosen. Schöne Moralisten welche da auf uns einhacken... Antworten
Muss man die Schweiz den LIEBEN? Die Schweiz hat einen Auftrag in der Welt zu existieren, verbindend zu wirken und diplomatisch einzugreifen, sich bereit zu halten bei Streitigkeiten. DAs ist unsere Stärke. Lieb-Kind sein zu wollen haben wir nicht nötig. Unsere Loyalität, Selbständigkeit und unser Selbstwertgefühl tragen wir mit Würde und Stolz. Die sog.*Liebe* anderer Länder brauchen wir nicht. Antworten
gar nicht so schlecht, diese einschätzung. der punkt, der für mich am offensichtlichsten ist, ist die mangelnde gastfreundschaft. was sich hier gastronomie und hotellerie in der schweiz z. t. erlauben, ist schon sehr bedenklich. wenn ich als tourist im ausland so unfreundlich abgezockt werde, prägt das schon mein bild des landes zu einem grossen teil mit. selber schuld. Antworten
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass in Amerikaner die Schweiz auf der Weltkarte oder im Internet nicht finden kann. Die sind doch auch nicht dümmer als wir. Früher als der Dollarkurs hoch war, wurde die Schweiz oft von amerikanischen Touristen besucht. Antworten
Die Schweiz wird anscheinend tatsächlich kritischer beäugt als früher einmal. Es ist wohl vorbei mit dem dauerherzigen Kuhglocken-Swiss-Image. Ob die Schweizer damit klar kommen bezweifle ich, immerhin will man es doch immer allen recht machen. Aber man kann ja von den Deutschen was lernen: die sind im Ausland bekanntlich auch unbeliebt, haben aber die richtige Mir-san-mir-Mentalität entwickelt. Antworten
Es ist richtig, es gibt vereinzelte Artikel über die Schweiz im Ausland, aber: Die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland wird von den Schweizern selber mächtig überschätzt: Man nimmt sich selber schlechter wahr als das Ausland und meint, die Schweiz sei der Nabel der Welt. Dem ist nicht so. Im Ausland interessiert sich grundsätzlich kein Mensch von der Strasse für die Schweiz. UBS hin oder her. Antworten
Die Schweiz geniesst viele Sympathien im Ausland. Aber geliebt wird sie wohl kaum. Warum sollte sie auch geliebt werden? Wollen wir Schweizer das? Die Schweiz ist für Europa und erst recht für die Welt politisch und wirtschaftlich schlicht zu unbedeutend. Aber wir Schweizer sollten unser Land lieben und selbstbewusst deren Stärken und Leistungen herausstreichen. Also Schweizer, Selbstbewusst sein. Antworten
Die sieben angegebenen Gründe mögen ja wohl twas an sich haben. Der Hauptgrund aber, dass die Schweiz heute so sehr in der Kritik steht, ist aber unser Parlament und unsere Regierung selbst. Das Parlament hat einen Bundesrat gewählt, der manupulierbar ist. Weil wir nun nur noch manupulierbare Bundesräte haben, haben wir auch niemanden, der nach aussen hin als eine Autorität auftretten kann. Antworten
Die meisten dieser "Gründe" sind doch bloss auf subjektiver Wahrnehmung basiert. Die Hauptgründe sind doch wohl: -Weil sich die CH nicht als Geldesel der EU benützen lässt -Weil sich die CH nicht von Paris, Brüssel oder Berlin aus steuern lässt -Weil man insgeheim einfach eifersüchtig auf unseren Wohlstand und Freiheit ist. Ich bin auf alle Fälle sehr Stolz darauf eine Schweizerin zu sein!! :) Antworten
Der von mir aus gesehen wichtigste Grund: Weil wir REICH sind! Das allein ist verdächtig und ruft alle Neider dieser Welt auf den Plan. Logische Folge: Wenn wir beliebter werden wollen, müssen wir ärmer werden. Aber wollen wir das wirklich? Wenn ich wählen kann, bin ich lieber reich und relativ unbeliebt als arm und beliebt. Antworten
Ob die Welt die Schweiz liebt, ist wenig relevant und sehr subjektiv. Viel unerträglicher finde ich zur Zeit, wie sehr die Schweiz, insbesondere ihre Politiker, im Ausland geliebt werden will. Die endlosen Anbiederungen und Unterwerfungen unserer Exponenten, die überall dabei sein möchten, outen die Schweiz im Ausland als willenschwache Bücklingsnation. Antworten
Schweiz
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Lara Weiss
Alles an den Haaren herbeigezogen! Mir ist noch nie ein Tourist hier in der Schweiz begegnet, der weder die Schweiz noch deren Bewohner nicht mochte. Ich habe noch nie während Auslandaufenthalten von irgend jemandem dort gehört, er möge die Schweiz nicht. Ganz im Gegenteil!! Die Einzigen, welche die Schweiz oder deren Bewohner nicht mögen, sind einige Schweizer selbst. Lang lebe Helvetia.. Antworten