Schweiz
Was Axpo und Co. vom AKW-Kompromiss halten
Aktualisiert am 31.08.2011 8 Kommentare
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Die Alpiq (ALPH 155.8 -0.26%) Holding AG, Betreiberin des AKW Gösgen, sieht den Entscheid als weiteren Schritt in einem politischen Prozess, wie Mediensprecher Andreas Meier am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die Auswirkungen dieses Entscheides seien noch nicht abschätzbar.
Im Sinne einer sicheren Stromversorgung sei es aber zu begrüssen, wenn möglichst viele Optionen zur Stromproduktion offengehalten würden, sagte Meier. Für Alpiq sei wichtig, dass am Ende des politischen Prozesses das Volk das letzte Wort haben werde.
Mit Befriedigung zur Kenntnis genommen
Die Axpo (AXP10 105.3 -0.05%) nimmt den Verzicht auf das Technologieverbot mit Befriedigung zur Kenntnis, wie Mediensprecherin Daniela Biedermann sagte. Die Axpo habe sich stets dafür ausgesprochen, dass das Volk das letzte Wort zu einem allfälligen Ausstieg haben soll.
Die Haltung der Kommission bekräftige die Axpo darin. Der Stromkonzern Axpo betreibt die Atomkraftwerke Beznau I und II.
Technologisch alle Optionen offenlassen
«Wir nehmen den Entscheid der Ständeratskommission zur Kenntnis», sagte auch Antonio Sommavilla, Sprecher des bernischen Energiekonzerns BKW. Sicher werde in dieser Frage in Bundesbern noch viel diskutiert werden. «Grundsätzlich ist man gut beraten, wenn man sich technologisch alle Optionen offenhält», sagte Sommavilla. Die BKW ist Betreiberin des AKW Mühleberg.
(pbe/sda)
Erstellt: 31.08.2011, 10:35 Uhr
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8 Kommentare
Ok, träumen wir von "sauberer Kernenergie". Wir können auch von Kraftwerken auf der Venus träumen, von der automatischen Dematerialisierung allen Abfalls, von Batterien die an Bäumen wachsen, und und und... Oder meinetwegen vom Perpetuum Mobile. Macht es diese Dinge wahrscheinlicher? Da trauern doch nur ein paar Leute lieb gewordenen Monopolen und Privilegien nach! Antworten
Leider dient dieser Beschluss im Wesentlichen als Rechtfertigung den Ausbau von Effizienz und erneuerbaren Energien mit CH-Arbeitsplätzen weiterhin behindern bzw. verhindern zu können.
1. Können sämtliche Reaktoren beliebig lange am Netz gelassen werden.
2. Dient ein wundersamer, ausl. Zukunftsreaktor stets als Ausrede nicht in erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen investieren zu müssen.
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



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