Schweiz
Was der Berner Polizeidirektor gegen Brückenspringer tun will
Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 30.07.2009
Die Springer gefährden auch Unbeteiligte. Bei schönem Wetter schwimmen viele Menschen in der Aare.
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Ein Jugendlicher steigt auf das Brückengeländer und springt dann aus 22 Metern mit einem Rückwärtssalto ins Wasser – während Ahnungslose unter der Brücke durchschwimmen. Die Bilder von Telebärn haben auch Polizeidirektor Reto Nause aufgeschreckt.
«Ich bin besorgt, weil viele der jugendlichen Springer die Höhe unterschätzen», sagt Nause. Die Springer würden zudem Schwimmer gefährden. Nause betont jedoch, die Stadt Bern könne nicht sehr viel gegen diese gefährlichen Sprünge unternehmen. «Für die Gewässer ist der Kanton zuständig.» Er wolle aber beim Kanton intervenieren, damit dieser die Sprünge von der Brücke verbietet.
Nause selber will dafür sorgen, dass auf der Brücke eine Warntafel der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft aufgestellt wird. Zudem müsse vor der Sommerpause in den Schulen vermehrt auf die Gefährlichkeit solcher Mutproben hingewiesen werden.
Der Berner Polizeidirektor weist aber gleichzeitig auch darauf hin, dass es in den letzten sieben Jahren zu keine Unfällen kam. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.07.2009, 17:12 Uhr
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