Schweiz

Was die Jüngsten im Parlament taugen

Zwei Jahre im Nationalrat: Die Polit-Neulinge von 2007 haben sich unterschiedlich entwickelt. Die einen verkaufen Parteipolitik, die anderen sich selber und die Dritten fast nichts.

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Sie wurden alle jung gewählt, und sie sind unterschiedlich gealtert. Die einen um die zwei Jahre, die sie nun im Parlament sitzen. Die anderen um etwas mehr, wie man aus der Zwischenbilanz des Grünen Bastien Girod deuten kann: «Ich bin noch viel am Lernen», meinte der Zürcher dieser Tage leicht seufzend auf die Frage, wie es ihm ergangen sei.

Gemeinsam ist den Jungpolitikern, die 2007 den Sprung in den Nationalrat schafften, die Konstellation, aus der sie gestartet sind: Sie mussten alle den schmalen Grat suchen zwischen jugendlicher Frische und politischer Naivität; die Balance zwischen eigenen Ideen und bremsender Fraktionsdisziplin; und die Rolle zwischen gefördertem Parteimaskottchen und potenziellem Störenfried in einer Hackordnung mitunter neidischer Fraktionskollegen. Gemeistert haben sie diese Herausforderungen sehr unterschiedlich, wie der nachfolgende Versuch einer Typologie der Jungpolitiker zeigt.

Bild: Keystone

   

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.11.2009, 16:17 Uhr

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31 Kommentare

John Joss

20.11.2009, 11:23 Uhr
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Also ich finde die Rickli wirklich süss und zum Anbeissen. Ob sich das SVP-Barbie politisch von der Mutterpartei emanzipieren kann, bezweifle ich. Antworten


Michael Bergmann

20.11.2009, 09:28 Uhr
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Die schlimmste Hetzerin der Jungparlamentarier (die Hutter) ist nun gottseidank weg und wurde zurück an den Herd berufen. Überhaupt sind die Jung-SVPler alles Hardcore Mörgeli Papageichen und plappern die hohlen Hetzparolen auswändig nach! Zitat der Geissbühler: Wenn wir nicht gegen Ausländer hetzen können, geht uns die Arbeit aus...! Gleich die Rikli, die am liebsten alle Männer kastrieren würde! Antworten


Martin Bürgin

20.11.2009, 07:33 Uhr
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Diese Jugendliche haben recht früh erkannt, dass es einfacher ist eine Polit-Karriere zu machen und seinen Lebensunterhalt von den Sponsoren und Steuergeldern zu erhalten, als sich mühsam eine freiberufliche Existenz aufzubauen, wo man im ewigen Kampf ist, sein hart verdientes Geld gegen allerlei Gebühren, Abgaben und Steuern abzusichern. Antworten


Charles Dupond

20.11.2009, 07:13 Uhr
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@ peter meier: Vor einer Generation erteilte die Schweiz noch Suedafrika und den Ostblockstaaten Lektionen in Antiapartheid, Ehe-, Familien- und Reisefreiheit. Heute werden Nurschweizer und deren farbige Kernfamilie, insbesondere Auslandschweizer mit Ausnahme von Konzernherren und Milliardaeren, von einer Willkuer-Familiengestapo mit buerokratischer Geheimapartheid bis aufs Blut schickaniert. Antworten


Alois Brandenberg

19.11.2009, 21:41 Uhr
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Mit der Minarett-Initiative ist die SVP gegen Menschenrechte. Lest den Artikel in der "Schweizer Familie" von heute.Ich glaube an unsern Bundesrat, aber war schockiert als ich heute in 'Blick am Abend' las, dass Blocher als BR das starke Beruhigungsmitel Rohypnol einnahm, also eine Droge. War er deshalb mehr Parteiboss statt Volksvertreter ? Ich wuensche den jungen Parlamentariern Weisheit etc. Antworten


Alois Brandenberg

19.11.2009, 21:31 Uhr
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Frau Niedermann, ich glaube Sie sind noch jung und wissen sicher nicht, dass die BBG zur Zeit von BR Gnaegi zur SVP wurde. "Kein Vertrauen in die Regierung" las ich in 'Blick am Abend',18.11.09. Wenn man die Bundesraete ohne Couchepin rechnet, erreichen die drei Bundesraetinnen total 220 %, geteilt durch 3=73,3 %. Die dreu BR total 185 %, geteilt durch 3=ca. 61,7 %. Ich vetraue den Bundesraeten ! Antworten


Hans Meier

19.11.2009, 20:10 Uhr
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Gerade positiv aufgefallen sind mir die Jungpolitiker, ausser Wasserfallen, nicht. Girod ist ein grüner Populist, Reimann ein rassistischer Hetzer, Rickli eine SVP-Aufziehpuppe (mehr als die Vorgegebenen SVP-Sprüche liegt da nicht drin) und die anderen; Gibt es die wirklich? Genauso Hinterbänkler wie viele andere. Antworten


Gisela Niedermann

19.11.2009, 19:25 Uhr
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@Brandenberg - dass Sie offensichtlich vehement die SVP in die Ecke als Fremdenhasser-Partei stellen, zeigt von einem ganz engen Horizont. Dass Sie jedoch sogar noch wissen, was wir für Politiker brauchen, erstaunt tatsächlich. Ich möchte nicht nachfragen oder -zählen, wer wirklich Widmer Schlumpf auf den 1. Platz gewählt hat. Antworten


Alois Brandenberg

19.11.2009, 18:55 Uhr
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Christoph Zuellig hat recht. Wir brauchen keine Aufhetzer, sondern Leute mit Fairness und Akzeptanz, wie auch Achtung gegenueber andersreligioeser Mitmenschen. Antworten


Christoph Züllig

19.11.2009, 18:43 Uhr
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Reimann ein Rebell, also ein Widerstandskämpfer für eine edle Sache? Bekannt wurde er, als er landauf, landab im ganzen Kanton St.Gallen als Marktschreier für die Anti-Minarett-Initiative auftrat, für die damals Unterschriften gesammelt wurden. Wohl deswegen wählte ihn seine Klientel. Kein Hauch frischer Wind, nur die übliche destruktive fremdenfeindliche Hetze. Antworten


Abdul R. Furrer

19.11.2009, 18:40 Uhr
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@ Markus Stalder : Die angestrebten Lösungen von Natalie Rickli und Andrea Geissbühler zur Misere in der Sicherheits- und Drogenpolitik sind absolut vernünftig und wären durchaus gangbar und mehrheitsfähig. Dazu müssten allerdings die linken Verfechter der "humanitären Tradition" und Protektoren der Sozialarbeiter-Industrie endlich einsehen, dass ihre Gutmenschentümelei gescheitert ist ! Antworten


Paul Thürig

19.11.2009, 17:47 Uhr
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Von den Jungpolitikern machen besonders Bastien Girod(Grüne,ZH) und Christian Wasserfallen(FDP,BE) gute Arbeit im eidgenössischen Parlament.Der Rest der einst hochgejubelten"HofnungsträgerInnen der Nation" fallen nicht (mehr) auf... Antworten


Alois Brandenberg

19.11.2009, 17:46 Uhr
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Ruth Metzler war eine junge Bundesraetin und gut, aber, sie musste als Vize des Bundesrates von rechter Seite abgewaehlt werden !! Gratulation an Widmer-Schlumpf, dass sie von den Schweizern prozentual auf den 1. Platz gekuert wurde. Solche Leute brauchen wir und keine Parteistrategen. Kuenftig Bundesraete waehlen mit Hirn und Fairness, unabhaengig der Parteigroesse. Schweizer, seid wachsam. Danke Antworten


Franz Walter

19.11.2009, 17:35 Uhr
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Frau Nationalrat A. Geissbühler ist als Polizistin natürlich prädestiniert für Fragen der Sicherheit, oder ? Antworten


Kurt Aegeri

19.11.2009, 17:09 Uhr
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Einige der Jungen lassen hoffen. Andere entlarven sich jetzt schon als Opportunisten. Aber es wäre doch erquicklich, wenn die Jungen den Alten wieder zeigten, was reale Sachpolitik ist! Antworten


Peter Dähler

19.11.2009, 16:14 Uhr
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So oder so,wenn die Jungen in der Politik das Sagen bekommen,geht es vor allem den liberalen an den Kragen-gesehen bei Girod,der nun Themen aufgreift,die die Grünen immer unter den Tisch gekehrt haben!Denn die Jungen wissen was genau läuft aus eigener Erfahrung und lassen sich (hoffentlich) nicht von Leuten wie Leuenberger verblenden! Antworten


peter meier

19.11.2009, 15:53 Uhr
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@ Herr Dupont; und was haben die sooooo Erfahrenen in Bern bis Heute zustanden gebracht???? Solche Argumente/ Worte können nur von einem alten Knorzi kommen.... PS bin auch über 60zig. Antworten


urs berger

19.11.2009, 15:48 Uhr
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Medienpolitik. Genau genommen hat sich Frau Rickli in bester Hutterscher-Manier für Ihren Arbeitgeber eingesetzt. Da dieser in der Medienbranche ist, kann man natürlich von Medienpolitik sprechen. In diesem Sinne ist Hutters Kampf für die elterlichen Dreckschleudern auch Umweltpolitik. Und wenn fehlende Eitelkeit meint, uvnerschämt persönliche Interessen zu vertreten, dann trifft auch das zu. Antworten


Walter Sahli

19.11.2009, 15:35 Uhr
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@Th. Planta: Hutter zog sich nur aus dem Parlament zurück, nicht aber aus ihrem Geschäft. Soviel zum Thema parteilinientreues-Heimchen-am-Herd. Antworten


Dante Eggenberger

19.11.2009, 15:06 Uhr
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Mich wundert, wie intolerant man hier ggueber den Jungen ist. Was steckt dahinter? Neid auf das juengere Alter? Eine Art Juengerenphobie? Z.B. Herr Dupond: Ihr Votum finde ich voellig undifferenziert. "Logik" - wovon? "Dreisatz"?? "unabhaeng. Expt.wissen" - zeigen Sie mir einen "unabgh." (wovon?) Experten. "hochgefaehrl." - die paar Jungen, im Verbund mit den restlichen Politikern? (etc.). Antworten


Fritz Meier

19.11.2009, 14:46 Uhr
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Girod ist für mich der absolute Star unter den Newcomern. Er getraut sich auch unpopuläre Meinungen zu vertreten und im Gegensatz zu Rickli ist er auch nicht ein Ein- resp. zwei Themen Politiker. Antworten


Thea Planta

19.11.2009, 14:41 Uhr
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Der scheinbare grünliberale shooting Tiana Moser star macht Baby-Pause und meldet sich für ein Jahr bei voller Bezahlung aus dem Parlament ab. Da scheint mir Jasmin Hutter redlicher, die parteigemäss zurück an den Herd kehrt. Ich bin enttäuscht on dieser grünliberalen Light-Politik. Und danke, Tagi, für die Erinnerung, dass die SVP eine Nationalrätin Geissbühler hat. Hat sie je ein Votum gehalten? Antworten


James Lehm

19.11.2009, 14:40 Uhr
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Die Grundlage um Probleme anzugehen ist immer noch Information, Wissen und Verständnis und nicht einfach polemisches Politisieren um sich bei der Wählerschaft beliebt zu machen. Was von Reimann, Girod und Rickli gefordert wurde, zeigt in meinen Augen nur, dass sie sich nicht genug mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Dupond hat Recht, dass es Ihnen einfach an Expertenwissen mangelt. Antworten


Jörg Maag

19.11.2009, 14:29 Uhr
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"Sie wurden alle jung gewählt...." Ich behaubte mal die meisten dieser Kandidaten sind Aufgrund der Grösse des Kantons und des somit geltenden Proporzsystems "gewählt" worden. In kleinen Kantonen, speziell denen mit Marjorzwahl wäre eine Wahl undenkbar. Ist ja wohl kein Zufall kommen die erwähnten Jungpolitiker aus Kantonen wie Zürich oder Bern... Antworten


Markus Stalder

19.11.2009, 14:20 Uhr
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A. Geissbühler hat sich im Verlaufe ihrer polizeilichen Laufbahn nicht wirklich mit der Drogenproblematik auseinander gesetzt, denn sonst würde sie nicht eine drogenfreie Gesellschaft proklamieren. Die Auftritte von N. Rickli - vor allem in Bezug auf die Strafverfolgung - sind mehr als nur dürftig. Probleme ansprechen kann jeder am Stammtisch.... in der Politik sind gangbare Lösungen gefragt. Antworten


Paddy Müller

19.11.2009, 14:20 Uhr
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Und wie immer, wenn es um nationale Politiker geht, ob alt oder jung, links oder rechts, rebellisch, flott, zaudernd oder zielstrebig, Politiker aus der Region Basel sind nicht dabei. Antworten


Rene Meier

19.11.2009, 14:16 Uhr
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Frau Nationalrätin A. Geissbühler ist eine sehr gute Politikerin. Schade, dass es nicht mehr solche mutigen Politikerinnen gibt, die das Vaterland lieben und sich für das Volk einsetzen. Antworten


David Herzig

19.11.2009, 13:58 Uhr
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Ich finde i.A., dass "Neulinge" und insb. junge NR frischen Wind in die Diskussion bringen. Personenfreizügigkeit (Reimann) oder Zuwanderung (Girod) zeigen dies deutlich und das bietet ja die Grundlage, um Probleme anzugehen. @ C. Dupond: Bin gleicher Meinung. Leider sind viele "Erfahrene" aber meist auch nur "alters-töricht". Zuweilen kommt es mir so vor, wenn ich deren Ideen höre ;-) Antworten


Charles Dupond

19.11.2009, 13:41 Uhr
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Die Erfahrung kann durch nix ersetzt werden. An der Front und in der Politik sind unerfahrene Quereinsteiger, die glauben das Rad neu erfinden zu koennen und sich zudem penetrant weigern, Logik, Dreisatz, Geschichte und unabhaengiges Expertenwissen in ihre Entscheide einfliessen zu lassen, fuer die Sicherheit von Land und Volk sogar hochgefaehrlich.... Antworten


oliver keller

19.11.2009, 09:56 Uhr
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Mutige, aufstrebende Jugend! Die einen reiten auf der vor- und wiedergekäuten Populistenwelle (Reimann), die andern verstricken sich in Endlosschleifen ihrer Theorien (Girod). Andere wiederum ziehen sich eine hübsche Krawatte an und möchten mit einem Saubermann-Image so nicht ganz lupenreine Politik verkaufen (Wasserfallen). Allen aber würde ein wirklich guter Rethorikkurs glänzend anstehen. Antworten


Alain Mohler

19.11.2009, 08:34 Uhr
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Eins muss man Herrn Girod und Herrn Reimann lassen, sie sprengen das allglatte Parteidenken und das ist gut so. Antworten



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