Zwei Jahre im Nationalrat: Die Polit-Neulinge von 2007 haben sich unterschiedlich entwickelt. Die einen verkaufen Parteipolitik, die anderen sich selber und die Dritten fast nichts.
1/5diejungen.jpg Sie wurden alle jung gewählt, und sie sind unterschiedlich gealtert. Die einen um die zwei Jahre, die sie nun im Parlament sitzen. Die anderen um etwas mehr, wie man aus der Zwischenbilanz des Grünen Bastien Girod deuten kann: «Ich bin noch viel am Lernen», meinte der Zürcher dieser Tage leicht seufzend auf die Frage, wie es ihm ergangen sei.
Gemeinsam ist den Jungpolitikern, die 2007 den Sprung in den Nationalrat schafften, die Konstellation, aus der sie gestartet sind: Sie mussten alle den schmalen Grat suchen zwischen jugendlicher Frische und politischer Naivität; die Balance zwischen eigenen Ideen und bremsender Fraktionsdisziplin; und die Rolle zwischen gefördertem Parteimaskottchen und potenziellem Störenfried in einer Hackordnung mitunter neidischer Fraktionskollegen. Gemeistert haben sie diese Herausforderungen sehr unterschiedlich, wie der nachfolgende Versuch einer Typologie der Jungpolitiker zeigt.
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Die Grundlage um Probleme anzugehen ist immer noch Information, Wissen und Verständnis und nicht einfach polemisches Politisieren um sich bei der Wählerschaft beliebt zu machen. Was von Reimann, Girod und Rickli gefordert wurde, zeigt in meinen Augen nur, dass sie sich nicht genug mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Dupond hat Recht, dass es Ihnen einfach an Expertenwissen mangelt.Antworten