Was die Jüngsten im Parlament taugen

Von Daniel Friedli. Aktualisiert am 19.11.2009 31 Kommentare

Zwei Jahre im Nationalrat: Die Polit-Neulinge von 2007 haben sich unterschiedlich entwickelt. Die einen verkaufen Parteipolitik, die anderen sich selber und die Dritten fast nichts.

1/5 diejungen.jpg
Sie wurden alle jung gewählt, und sie sind unterschiedlich gealtert. Die einen um die zwei Jahre, die sie nun im Parlament sitzen. Die anderen um etwas mehr, wie man aus der Zwischenbilanz des Grünen Bastien Girod deuten kann: «Ich bin noch viel am Lernen», meinte der Zürcher dieser Tage leicht seufzend auf die Frage, wie es ihm ergangen sei.

Gemeinsam ist den Jungpolitikern, die 2007 den Sprung in den Nationalrat schafften, die Konstellation, aus der sie gestartet sind: Sie mussten alle den schmalen Grat suchen zwischen jugendlicher Frische und politischer Naivität; die Balance zwischen eigenen Ideen und bremsender Fraktionsdisziplin; und die Rolle zwischen gefördertem Parteimaskottchen und potenziellem Störenfried in einer Hackordnung mitunter neidischer Fraktionskollegen. Gemeistert haben sie diese Herausforderungen sehr unterschiedlich, wie der nachfolgende Versuch einer Typologie der Jungpolitiker zeigt.

Bild: Keystone

   

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 19.11.2009, 16:17 Uhr

31

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

31 Kommentare

James Lehm

19.11.2009, 14:40 Uhr
Melden

Die Grundlage um Probleme anzugehen ist immer noch Information, Wissen und Verständnis und nicht einfach polemisches Politisieren um sich bei der Wählerschaft beliebt zu machen. Was von Reimann, Girod und Rickli gefordert wurde, zeigt in meinen Augen nur, dass sie sich nicht genug mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Dupond hat Recht, dass es Ihnen einfach an Expertenwissen mangelt. Antworten


Alain Mohler

19.11.2009, 08:34 Uhr
Melden

Eins muss man Herrn Girod und Herrn Reimann lassen, sie sprengen das allglatte Parteidenken und das ist gut so. Antworten



Schweiz

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Schweiz

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

CONTROLLING-SPEZIALIST Medici & Sprecher AG, OW UR SZ ...

Head Human Resources Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur

stellvertretende Leiterin Qualitätsmanagement 80-100% (w/m) Midor AG, Meilen