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176 Kommentare

T. Frey

19.02.2013, 10:28 Uhr

Also schon alleine die neidischen Gesichtszüge des Herrn Minder finde ich schlimmer als die 70 Millionen des Herrn Vasella. Von irgendwo müssen diese Milionen ja kommen und sind parat. Euch möchte ich sehen ob ihr verzichten würdet. Geschlafen hat Herr Vasella in all den Jahren ja auch nicht sondern Millionenumsatz gemacht. Euer Neid ekelt mich mehr an, als die Millionen.

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Sacha Meier

17.02.2013, 02:13 Uhr

Ob Initiative oder Gegenvorschlag - das ist bloss eine rein rhetorische Frage. Das wissen wir seit dem Spätmittelalter, wo der Feudalismus in Europa richtig in Fahrt kam und selbst die Französischen Revolutionäre keinen anderen Ausweg mehr sahen, als den damaligen Geldadel mittels schweren Geräts eines Dr.Guillotin von seinen zusammengerafften Vermögen zu trennen. Heute ist das (noch) undenkbar.

16 Empfehlung 0 ! Antworten

Urs Baumann

16.02.2013, 22:51 Uhr

Intelligente und weitsichtige Leute wie die SP Bundesrätin Sommaruga sind für den weiseren Gegenvorschlag, kurzsichtige Menschen nehmen das erst Beste. Es sind dann aber genau diese die zuerst Jammern wenn die Wirtschaft Schaden nimmt. Qualifizierte Spezialisten arbeiten überall auf der Welt, die brauchen die Schweiz nicht. Die Schweiz waren einmal arm, das ist erst 150 Jahre her (2 Generationen)!

11 Empfehlung 40 ! Antworten

Stefan Mink

17.02.2013, 09:12 Uhr

BR Sommaruga muss für den Gegenvorschlag und gegen die Initiative sein, da der Gesamtbundesrat als Kollegium entscheidet. Wer die offiziellen Abstimmungparolen der SP kennt, weiss, dass BR Sommaruga als Einzelperson wahrscheinlich anders entscheiden würde.

13 Empfehlung 2 !

Lukas Huwiler

16.02.2013, 21:51 Uhr

Naiv, wer glaubt, mit Annahme der Initiative oder des Gegenvorschlages werde sich was ändern. Wer abzocken will, findet auch in Zukunft einen legalen Weg. Das Ganze ist pure Schaumschlägerei. Das wirklich Tragische dabei ist, dass den Leuten glauben gemacht wird, sie könnten hier was bewirken.Ein Grossteil hier ist pro Kapitalismus, V's Lohn ist nur dessen logische Konsequenz, also Stopp Geheuchel

20 Empfehlung 24 ! Antworten

Peter Weierstrass

16.02.2013, 21:44 Uhr

Wenn die Abzockerinitiative angenommen wird, hat "Die Organmitglieder erhalten keine Abgangs- oder andere Entschädigung" Verfassungsrang. Dann muss die anderlautende Bestimmung aus dem Obligationenrecht zurückstehen.

19 Empfehlung 4 ! Antworten

giovanni bernasconi

16.02.2013, 21:37 Uhr

Die Antwort eruebrigt sich. Gewinnt ein Ja, dann wird die CH viele Firmen und Leute verlieren und sehr vielmehr neue Arbeitslose dazubekommen. Zu spaet wird man sich dann nach der Dummheit der CH-er Waehler fragen (wie schon bei der Alpen_initiative, usw).
Die CH schafft sich selbst ab.

17 Empfehlung 45 ! Antworten

René Müller

18.02.2013, 11:45 Uhr

UInd was, wenn in andern Ländern dasselbe passiert? Viele haben die Abzockerei satt, wenn sie anderseits von Harz IV leben müssen, weil ausgelagert wurde. Oder wie bei AMAZON wo die Menschen als Wegwerfartikel behandelt werden. Was wenn es eine sog "soziale" Revolution gibt? Wenn einmal weltweit gegen diese "Verbrecher" aufgestanden wird? Bereits wird in 8 Ländern die Minder-Initiative diskutiert.

1 Empfehlung 0 !

hp graenicher

16.02.2013, 20:56 Uhr

Ernst gemeinte Frage: Angenommen, das Initiativ-Komitee hätte letztes Jahr einen bedingten Rückzug gemacht. Dann wäre der indirekte Gegenvorschlag seit Januar gültig. Das würde doch heissen, dass nächste Woche an der Novartis GV die Aktionäre zwingend und bindend über die 72 Mio abstimmen würden? D.h. nur dank Hr Minder ist die Vereinbarung mit Hr Vasella möglich?

11 Empfehlung 33 ! Antworten

Beat Regenscheit

17.02.2013, 10:06 Uhr

@hpg jetzt geht ihnen aber der Frust durch, es sind 20 von 24 Positionen (80%) zudem wird es alle KMU betreffen bei Initiative nur Börsenkottierte. Das Referendum wäre so sicher wie das Amen in der Kirche und müsste überstanden werden bevor es dann auch dem Volk vorgelegt würde, also es handelt sich hier um Jahre und nicht Tage wie sie schreiben.

8 Empfehlung 2 !

hp graenicher

17.02.2013, 01:05 Uhr

Herr Gratwohl
Das Parlament hat den Minder-Vorschlag zu 98% in ein Gesetz übernommen. Wenn das Initiativ-Komitee an der Sache interessiert wäre (und nicht an Positionskämpfen), könnten die Aktionäre nächste Woche über die 72 Mio bindend abstimmen. DAS WÄRE EIN ZEICHEN...!

6 Empfehlung 12 !

Matthias Gratwohl

16.02.2013, 23:05 Uhr

Wiederum anders gefragt: Warum hat das Parlament nicht gleich den Minder-Vorschlag übernommen statt erst einen Gegenvorschlag auszuarbeiten? Dann wäre der Vorschlag in Kraft und Vasella hätte nicht mehr abzocken können. Man kann schlaumeiern wie man will, alles braucht leider seine Zeit, weil es immer zwei Meinungen gibt.

20 Empfehlung 7 !

Armin Müller

16.02.2013, 20:27 Uhr

Was soll dieser ganze Lärm ? Da wird lamentiert, da sollen neue Gesetze hin ! Dabei geht der grösste kommende Abzockerskandal total vergessen. Da sollen Leute, die ihr Einkommen und Vermögen seit Jahren ehrlich versteuert haben, über eine neue Erbschaftssteuer nochmals abgemolken werden. Nicht nur einige Dutzend schwarze Schafe, sondern 10-tausende von ehrlichen Steuerzahlern! Unglaublich !!

28 Empfehlung 35 ! Antworten

Thomas Hartl

17.02.2013, 18:04 Uhr

@Armin Müller: Neben unverhältnissmässigen Einkommensunterschiede sind Erbschaften der Hauptgrund, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich öffnet. Hinzu kommt, dass der Grossteil dieser Gelder von 80 jährigen an 60 jährige fliessen, junge Familien, die es nötig hätten, bleiben aussen vor. Wir sitzen auf einem sozialen Pulverfass, wenn kein Ausgleich zwischen den Generationen erfolgt.

2 Empfehlung 2 !

paul kern

17.02.2013, 11:47 Uhr

Und auch hier werden die sehr Reichen ihre Schlupflöcher finden und sei es nur in dem sie ihren Steuersitz in ein anderes Land verlegen. Möglicherweise gehen dann der Schweiz auch die vor dem Erbschaftsfall anfallenden Vermögenssteuern und die Einkommenssteuern/AHV/IV verloren. Gehalts/Vermögensgruppe Vasella = ca. 8 Mio p.a. Nicht sicher ob wir bei der ganzen Sache nicht 'zweiter Sieger' werden.

2 Empfehlung 5 !

beat heim

17.02.2013, 00:17 Uhr

es werden Prozesse besteuert und Erben ist ein prozess, welcher einem Einkommen gleich steht. Das Einkommen bzw. der Lohn welcher eine Firma auszahlt ist auch schon evrsteuert....
Erbschaftssteuer nimmt niemandem etwas weg..... es wird lediglich etwas weniger verschenkt....

6 Empfehlung 13 !

Adrian Engler

16.02.2013, 21:17 Uhr

Wieder dieser Unsinn zur "Mehrfachbesteuerung" bei Erbschaft. Ist es nicht auch ein Skandal, dass ich, wenn ich aus meinem bereits versteuerten Lohneinkommen im Laden etwas kaufe, noch Mehrwertsteuer bezahlen muss? Und der Ladeninhaber muss für seinen Gewinn Steuern bezahlen, auch wenn alle Käufer nur mit bereits versteuertem Lohneinkommen einkauften. "Mehrfachbesteuerung" ist völlig normal.

12 Empfehlung 8 !

Christian Gebhardt

16.02.2013, 19:41 Uhr

Das was Vasella nicht hat, nämlich Anstand.

41 Empfehlung 3 ! Antworten

Daniel Jaggi

16.02.2013, 19:22 Uhr

Ich verstehe die Aufregung über Herr Vasella nicht, schliesslich sind Entschädigungen für das Konkurrenzverbot in so wichtigen Positionen üblich. Und es geht ausser den Aktionären niemanden was an, wieviel Novartis seinen Leuten bezahlt. Die Initiative wird uns ein Vielfaches von dem kosten, was sämtliche Privatfirmen in der Schweiz ihrem Kader vergüten! Wieder tausende von überbezahlten Beamten

15 Empfehlung 57 ! Antworten

Stefan Meierhans

16.02.2013, 22:21 Uhr

Für jeden anständigen Generaldirektor ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er nach Verlassen d.Unternehmens, das er 6 Jahre geleitet hat, nicht zur Konkurrenz läuft, u.dort sein Wissen preisgibt.
Aber Anständigkeit scheint bei dieser "Elite u.Stützen d.Gesellschaft" weder bekannt, noch vorhanden zu sein.
Anständig sind nur d.Dummen, drum sind sie arm... So ist es doch!

24 Empfehlung 1 !

Rene Wetter

16.02.2013, 21:07 Uhr

@Jaggi: Ein Normalsterblicher kriegt einfach mit dem Arbeitsvertrag ein Konkurrenzverbot aufs Auge gedrückt. Und zwar nicht mit Entschädigung sonder mit Strafandrohung bei Verletzung desselben.
Ach ja: Begründen Sie Ihre Behauptung mit den Kosten mal vorallem den Blödsinn mit den zusätzlichen Beamten

24 Empfehlung 1 !

Frank Staufer

16.02.2013, 20:45 Uhr

1. Die Aktionäre wurden und werden auch in Zukunft bei Novartis nicht zu ihrer Meinung über die Bezüge von VR + GL nicht gefragt! Das neue Vergütungsreglement ist eine juristische Schlaumeierei, voll von Winkelzügen und Hintertürchen; sogar Juristen haben mühe es zu verstehen.
2. Wenn Loyalität nur noch mit Geld abgegolten werden kann, so zeigt es sich, dass Ethik und Ehre hier komplett fehlen!

31 Empfehlung 3 !

alan capeder

16.02.2013, 19:06 Uhr

ein JA zur abzocker-initiative ist das mittel, bezügen 'a la vasella' herr zu werden. die umsetzung der gegeninitiative bei einem nein, liesse alles beim alten, d.h. die annahme der abzoerckerinitiative wird nicht alle schlupflöcher schliessen, doch eine ablehnung liesse alles bei der bisherigen abfindungs-willkür. ein JA ist auch ausdruck von wirtschaftlicher ethik und
redlichkeit.

35 Empfehlung 8 ! Antworten

Christian Ziegler

16.02.2013, 18:43 Uhr

Hervorragendes Timing. Damit erhält die Initiative ein gewaltiger Schub und der Gegenvorschlag wird verhindert. Die Wirtschaft hat erheblich mehr Vorbehalte gegen dem sofort wirksamen Gegenvorschlag als vor der mit vielen Schlupflöchern versehenen Initiative, deren Umsetzung erst noch mindestens 3 Jahre dauern dürfte. Damit erhalten die angepeilten Firmen genügend Zeit, ihre Politik so umzugestalten und gegebenenfalls ihre Zelte in der Schweiz abzubrechen, dass die Initiative kaum mehr Wirkung zeigen kann.

13 Empfehlung 35 ! Antworten

Thomas Stäubli

16.02.2013, 21:15 Uhr

Die 1 zu 12 Initiative ist für den Standort Schweiz die viel grössere Gefahr als die Minder-Initiative. Ich bin zwar gegen die Minder-initiative, aber wenn ich ihr was gutes abgewinnen soll, dann, dass dadurch die schädlichen Ideen der Juso keine Mehrheit mehr finden.

8 Empfehlung 12 !

Janr Mauerhofer

16.02.2013, 20:04 Uhr

Herr Ziegler, Sie haben die Arena gestern offenbar nicht mitverfolgt. Ein Herr aus dem Kanton Zug, ein SVP Vertreter übrigens, hat es deutlich gesagt. Er habe noch am Tag zuvor mit Firmenvertretern aus dem Kanton Zug gesprochen und die hätten ihm versichert, sie würden bei Annahme der Initiative nicht wegziehen. - Wohin sollten sie auch gehen, die Manager der CH sind die best bezahlten Europas.

30 Empfehlung 3 !

Marcel Hagen

16.02.2013, 18:35 Uhr

Man muss es immer wieder sagen, dass Antritts bzw. Abgangsentschädigungen kein Menschenrecht sind, nur wollen uns das die neuen "Feudalherren" mit aller Macht verkaufen. Leider hat sich der CH Bürger mittlerweile an das Prozedere gewöhnt. Übrigens hat Herr Landolt (BDP) ,gestern in der Arena, hat von seinem aktuellen Arbeitgeber (UBS) 4 Mio. Antrittsbonus erhalten, schön nicht?

48 Empfehlung 4 ! Antworten

Urs Keller

17.02.2013, 00:44 Uhr

Nun Fabian Weber, schreiben sie ruhig JA auf den Abstimmungszettel, dann tun sie schon das Richtige. Ueber den Gegenvorschlag wird nicht abgestimmt das ist nur der Notnagel, der aber offensichtlich durch Vasellas Hilfe nicht mehr gebraucht wird.

4 Empfehlung 3 !

Sam Bropwn

16.02.2013, 22:16 Uhr

@Weber, gegen Depotstimmrecht können die meisten Aktionäre niochts ausrichten, da die PK-Vertreter mesit Stimmenthaltung betreiben. Somit sind die Abstimmungen nur eine Farce, um damit ide rechtlich vorgesehenen Instrumente nicht auszuhebeln. Das Parlament hat das Aktienrecht auch nicht verschärft. Also gibts nur eins Ja zur Initiative.

4 Empfehlung 2 !

Peter J. Meier

16.02.2013, 20:03 Uhr

@Hagen: Sie haben recht, wir Schweizer Bürger müssen uns von den von Ihnen treffend so bezeichneten "Feudalherren" lösen.
Der Herr Landolt von der BDP arbeitet für die UBS und ist natürlich befangen und deshalb kaum der Richtige für die Arena. Er hat die Antrittsmillionen nicht bekommen, aber man hätte ihn fragen können, ob er dem beglückten Chef Axel Weber seine Meinung dazu dezidiert gesagt hat.

13 Empfehlung 4 !

Fabian Weber

16.02.2013, 19:29 Uhr

Wollen Sie, dass die Stimmbürger Ihnen vorschreiben, wie Sie Ihr eigenes Geld ausgeben dürfen? Genau das macht die Minder-Initiative! Es ist Sache der Eigentümer einer Unternehmung (also der Aktionäre) ob und wie sie den VR entschädigen wollen und ob sie es für sinnvoll erachten, eine Antrittszahlung zu zahlen -und nicht die der Stimmbürger.Ein liberaler,neidloser Mensch sagt Ja zum Gegenvorschlag

7 Empfehlung 29 !

Peter Spinnler

16.02.2013, 18:21 Uhr

Hat Herr Vasella seinen Rücktrittstermin auf den Februar 2013 festgesetzt, damit er das "Schweigegeld" noch sicher durchbringen wird, ohne dass er beim einen oder andern Abstimmungsresultat im März zu einem massvollen Verhalten gezwungen werden kann?

38 Empfehlung 1 ! Antworten

Beat Regenscheit

17.02.2013, 10:32 Uhr

@hpg Ein Referendum ist das grösste Hintertürchen, schliesslich hat Economiesuisse sich mit Händen und Füssen gegen den iGV gewehrt und würde es auch nach der Abstimmung zusammen mit Blocher und den KMU's tun. 12 Jahre Initiativ und Parlamentarische Arbeit wäre bei Ablehnung der Initiative futsch und vergessen. Der iGV hat im Text lauter "KANN" drinnen, kein müssen. Das ist löchriger Käse.

4 Empfehlung 0 !

hp graenicher

16.02.2013, 19:05 Uhr

Interessant: immer wieder werden "Hintertürchen" im indirekten Gegenvorschlag moniert - bei Nachfragen können diese nicht genannt werden. Da wird auf die emotionale Ebene gewechselt:"Brady Dougan erhielt 71 Mio", "Economiesuisse gibt 8 Mio für Kampagne aus".
Keine Sach-Argumente und trotzdem 80% der Stimmbürger für die Initiative - kein Ruhmesblatt für die direkte Demokratie.

4 Empfehlung 34 !

Roberto Conte

16.02.2013, 18:49 Uhr

@Spinnler; Leider, sollte die Abzocker-Initative angenommen werden, werden noch viele Tage verstreichen bis sich das Parlament durchringen wird, Nägel mit Köpfen zu machen, damit diesem Unterfangen Einhalt gebietet wird. Sie wissen ja selbst wie man die unangenehmen Sachverhalte beschleunigt. Die Gegner berichten dass der Geg.-Vorschlag sofort aktiviert werden kann.Warum wohl? Wegen Hintertürchen

24 Empfehlung 2 !

georg guntern

16.02.2013, 17:40 Uhr

Es gibt kein System dagegen. Einerseits besteht für den Konzern, dass wichtige und eventuell vertrauliche Daten verschwinden. Anderseits kann ein Konzern für Vasela irgend einen Job schaffen, wo er für einen Tag anwesend ist. Es ist wie im Fussball, wo viele Spieler auch nicht den Wert haben, aber mit dem Entscheidenten Tor oder Trikotverkauf fliest halt das Geld.

3 Empfehlung 13 ! Antworten

Urs Baumann

16.02.2013, 17:39 Uhr

Soo viele Seifenblasen. Was wird geschehen wenn die Minder Initiative angenommen wird? Die Unternehmen werden deswegen nicht sofort abwandern. Die Manager (mit verdienten oder nicht verdienten Salären), schon heute zu viel angelsächsische Managerkultur, verlegen den Firmenhauptsitz ins Ausland (nur ein Registereintrag) und damit kommen noch mehr Ausländer an die Macht Schweizer Unternehmen..und...

7 Empfehlung 24 ! Antworten

Bruno Krähenbühl

16.02.2013, 17:16 Uhr

Unsere BV wird in letzter Zeit leider immer häufiger dazu missbraucht, gesellschaftspolitische Zeichen zu setzen. In unsere Verfassung gehören eigentlich nur Rechtssätze, die aufgrund ihres wichtigen Gehalts "verfassungswürdig" sind. Hand aufs Herz: Sind die Boni für die Manager-Kaste wirklich ein verfassungswürdiges Thema ? Ich meine NEIN. Diese Massnahmen sind auf Gesetzesstufe zu regeln.

8 Empfehlung 21 ! Antworten

Jane Mauerhofer

16.02.2013, 20:18 Uhr

Herr Krähenbühl, informieren Sie sich bitte. Es geht in der eidg. Volksabstimmung gegen die Abzockerei nicht um Boni, sondern um die Stärkung der Aktionärsrechte, damit die Aktionäre künftig bei den Löhnen der Geschäftsleitung mitbestimmen können. Für Bestimmungen zu den Boni muss erst noch eine Initiative lanciert werden.

9 Empfehlung 1 !

Daniel Bosshard

16.02.2013, 20:12 Uhr

und genau das hat das Parlament verbockt. Hätte es auf Gesetzesstufe die Grundsätze der Initiative umgesetzt, oder wenigstens einen direkten Gegenvorschlag präsentiert, bräuchte es keine Verfassung. Aber das Volk kann sich nun mal über die Verfassung deutlich machen.

9 Empfehlung 1 !

Thomas Hartl

16.02.2013, 18:29 Uhr

Ich bin zwar auch der Meiniung, dass die Gesetzesinitiative das besser Instrument wäre, um solche Themen zu behandeln. Solang das Volk auf Bundesebene aber nur über die Verfassung Einfluss nehmen kann, müssen Anliegen, die in der Volksseele kochen eben in die Verfassung. Und sei es nur, um ein Zeichen zu setzen, dass es Grenzen gibt, die auch der neue Geldadel nicht ungestraft überschreiten darf.

17 Empfehlung 3 !

Ike Conix

16.02.2013, 17:09 Uhr

"Keine Abgangs- oder andere Entschädigung" ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Damit wäre auch ein normales Honorar verboten. Und das missgönnt nicht mal Minder den Verwaltungsräten.

4 Empfehlung 17 ! Antworten

Christoph Stadler

16.02.2013, 16:39 Uhr

Es ist ganz einfach: Man schaut einfach, wer die Minderinitiative ablehnt und überlegt sich ob diese Kreise jemals etwas positives für den Normalbürger bewirkt haben... Ich Stimme FÜR die Minderinitiative.

51 Empfehlung 5 ! Antworten

Martin Fehr

16.02.2013, 16:00 Uhr

Das alles hat System, und Vasella lacht sich bestimmt ins Fäustchen. Ihm selber wird die Abstimmung eh nicht mehr schaden, doch die amtierenden VR und CEOs von Grossunternehmen haben vom Gegenvorschlag mehr zu befürchten als von der offenbar nicht griffigen Initiative. Deshalb nein zur Abzockerinitiative und damit ja zum Gegenvorschlag!

18 Empfehlung 62 ! Antworten

georg guntern

16.02.2013, 17:47 Uhr

In der Schweiz haben nicht nur die Abzocker zu fürchten, denn auch alle die von sozialem leben. Wir haben die teuersten Schulen, höchste Arbeitslosenversicherungen usw. Einfach gesagt, dass viele von den Grosskonzernen leben ob durch Arbeit oder Steuereinnahmen. Darum ist Gerechtigkeit wohl so schwer einzuhalten, denn es kann alle Treffen.

7 Empfehlung 3 !

Kurt Moser

16.02.2013, 17:17 Uhr

Die Initiative gibt den Rahmen in der Verfassung vor, wie sie als Gesetz dann umzusetzen ist. Im Gesetz hat man die Möglichkeit, Details zu verbessern. Der Gegenvorschlag ist eine leere löchrige Hülle und würde gar nichts ändern. Eine grosse Mehrheit für die Initiative ist auch ein Signal für ein schärferes Aktionrecht. Also: geht stimmen und sagt JA!

28 Empfehlung 2 !

Ruth Jeker

16.02.2013, 15:42 Uhr

Herr Vasella sagte, dass er von der Abfindungssumme soziale Werke bzw. Institutionen berücksichtige, das wiederum bedeutet, dass er damit Steuern umgehen kann. Wie wäre es gewesen, wenn er auf diese Abfindung verzichtet hätte und dafür gesorgt hätte, dass die Novartis-Mitarbeiter monatlich etwas mehr in der Tasche haben. Den Mitarbeiter sind die tragende Säule eines Unternehmens.

67 Empfehlung 6 ! Antworten

Heinz Huber

16.02.2013, 17:56 Uhr

Frau Jeker: Die Abfindungssumme beträgt 12 Mio./Jahr., resp. 72 Mio in 6 Jahren. Bei 100'000 Novartis MA macht das CHF 10.00/Mt. brutto.od.120.00/Jahr. Netto würden ca. 6.00/Mt. u. MA übrigbleiben! Wenn die MA's die tragende Säule sind, wo wären diese ohne die risikotragenden Geldgeber (Aktionäre)?

3 Empfehlung 22 !

tobias meili

16.02.2013, 15:16 Uhr

Den bürgerlichen Befürwortern der Initiative sollte ihre Allianz mit der Linken zu denken geben. O-Ton NR Oberholzer-Leutenegger: Erst diese Initiative, als nächstes die 1:12 Initiative. Die Linke weiss genau, dass die Initiative im Tal der Tränen und vielen enttäuschten Hoffnungen enden wird. Das ist dann Wasser auf ihre Mühlen. Die 1:12 Initiative trifft ALLE Unternehmen, nicht nur kotierte.

16 Empfehlung 60 ! Antworten

Peter Hofer

16.02.2013, 16:35 Uhr

@Meili, bitte Themen nicht vermischen. Um 1:12 geht es nicht am 3.3, dort kann jeder nochmals abstimmen wie er will. Die Minder-Initiative betrifft nur börsenkotierte Firmen, der Gegenvorschlag aber teils ALLE AGs in der Schweiz, was ist nun der Klotz am Bein bei denen, die gar nicht betroffen sind? Wobei das nun wohl egal ist, Strategie-Genie Vasella (Ironie) hat Abstimmung für JA-Lager gekippt.

25 Empfehlung 1 !

Alwin Gasser

16.02.2013, 15:09 Uhr

Wir stimmen einzig über die Minder-Initiative ab, nicht über den Gegenvorschlag. Der Gegenvorschlag müsste per Referendum erst noch vors Volk - erst dnn haben wir alle was dazu zu sagen.

40 Empfehlung 5 ! Antworten

Helmut Stampfli-Turci

16.02.2013, 19:14 Uhr

@ Hans Eglof
Von Unwahrheiten kann hier keine Rede sein.
Der Gegenvorschlag untersteht dem fakultativen Referendum. Nachzulesen in der Vorlage der Redaktionskommission für die Schlussabstimmung, Punkt V.

5 Empfehlung 2 !

hp graenicher

16.02.2013, 18:56 Uhr

Herr Egloff
Ich bin zwar für den indirekten Gegenvorschlag - ich glaube aber, dass im Falle einer Ablehnung der Initiative die Möglichkeit eines fakultativen Referendums besteht.
Leider hat das Initiativ-Komitee es verpasst, einen bedingten Rückzug zu machen - in diesem Fall wäre das Gesetz seit Januar 2013 schon in Kraft und die Gefahr des Referendums würde nicht mehr bestehen.

3 Empfehlung 22 !

Hans Egloff

16.02.2013, 17:50 Uhr

Der Gegenvorschlag muss eben genau nicht vors Volk. Ich bin zwar für die Minder-Initiative, aber Unwahrheiten kann ich schlicht nicht ausstehen. Der Gegenvorschlag unterliegt keinem Referendum, da darüber ja bereits abgestimmt wird, sondern MUSS im Falle seiner Annahme umgesetzt werden. Die Umsetzung der Initiative dagegen unterliegt potentiell leider dem Referendum...

3 Empfehlung 12 !

Paul Thürig

16.02.2013, 14:46 Uhr

Die gestrige ARENA die ich über Satellit in der Nähe von Prag angesehen habe,bestärkt mich einmal mehr,dass die Abzockerinitiative von StR Thoms Minder die bessere Lösung als der Gegenvorschlag ist.Ich habe schon längst ein JA in den Stimmrechts-Umschlag eingelegt...Nach dem neuesten Fall "Vasella"bin ich in meiner Überzeugung nur noch bestärkt worden!

85 Empfehlung 18 ! Antworten

Manfred Stierli

16.02.2013, 15:41 Uhr

Ich habe mich vor etwa einer Woche auf ein Ja entscheiden. Die gestrige Arena hat mir dies dann auch bestätigt. Wobei die Frage nicht ist, Initiative oder Gegenvorschlag, sondern Initiative oder alles beim Alten belassen, denn der Gegenvorschlag ist defakto nichts anderes als das, im Sinne von "Ihr könnte auch gegen Abzockerei stellen, müsst aber nicht, wenn ihr nicht wollt".

56 Empfehlung 4 !

Alex Kramer

16.02.2013, 14:08 Uhr

Das Schweizer Stiftungsrecht ist ja so angelegt, dass man neben den verschiedenen Rechts-Formen (gemeinnützig, Familienstiftung) auch als Stiftungsrat noch zu "seinem" Geld kommt. Der Vorteil daran ist, dass kein Aktionär, kein Parlamentarier, niemand in die Entschädigungspolitik dieser Stiftung eingreifen kann. Wenn man die Sache geschickt angeht, bezahlt man keinen Rappen Steuern dafür.

31 Empfehlung 2 ! Antworten

tobias meili

16.02.2013, 13:55 Uhr

Die Frage ist nicht, ob man Abzockerei bekämpfen will. Die Frage ist, welches Mittel man wählt. Die Initiative ist gut gemeint, aber schlecht und lückenhaft abgefasst. Getragen wird sie von viel Polemik (Das Original ist besser, etc.) und Behauptungen (Abzocker in den Knast), welche einer sachlichen Überprüfung nicht standhalten. Also: Wer heisse Luft will, sagt Ja zu Initiative.

28 Empfehlung 75 ! Antworten

tobias meili

16.02.2013, 15:06 Uhr

@Knobel. Der Gegenvorschlag sieht überall dort zwingende Bestimmungen vor, wo es um das Verhältnis GV (Aktionär) - VR geht. Beispiel: Vergütung VR. Der Gegenvorschlag belässt aber den Unternehmen (den Aktionären) dort Bestimmungsspielraum, welcher gemäss Corporate Governance nicht zwischen GV und VR stattfindet, sondern zw. VR und GL, so betreffend Wirkung der Abstimmung über die Vergütung der GL.

11 Empfehlung 11 !

hp graenicher

16.02.2013, 15:04 Uhr

Herr Kobel
"x-mal 'kann', 'darf' und 'möglich'" --> das ist Polemik und Propaganda des Initiativ-Komitee und hat nichts mit dem Inhalt des indirekten Gegenvorschlages zu tun.
Leider wird dieses Gepolter ungeprüft übernommen: die Debatte ist hoch-emotional und die Bürger lassen sich manipulieren.

9 Empfehlung 35 !

hp graenicher

16.02.2013, 14:30 Uhr

Genau Herr Meili.
Ich fürchte jedoch, dass die Bereitschaft für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den zwei Möglichkeiten zu wenig vorhanden ist.

9 Empfehlung 36 !

Markus Kobel

16.02.2013, 14:17 Uhr

Herr Meili, heisse Luft ist der Gegenvorschlag mit x-mal 'kann', 'darf' und 'möglich'. Glauben Sie wirklich ernsthaft, dass freiwillig ein Umdenken stattfindet? Unanständige Engelter sind heute noch eine Tatsache, obwohl alle an die Selbstregulierung appelieren. Da müssen jetzt zwingende Regeln her.

52 Empfehlung 8 !

Erwin Breitenmoser

16.02.2013, 13:49 Uhr

Gegen d.Vasella-Trick wirkt NUR die Initiative.
Begründung: FDP, SVP BDP - also alle Bürgerlichen sind dagegen!

73 Empfehlung 25 ! Antworten

Fritz Nussbaumer

16.02.2013, 13:43 Uhr

Wir werden alle noch aufwachen, wenn wir glauben, die Schweiz könne den innern Kern des Kapitalismus unter Kontrolle nehmen. Am Schluss produziert der Kapitalismus im kommunistischen China. Die HQs liegen dann an den Orten, an denen keine Steuern bezahlt werden müssen. Die Schweiz wird wieder in eine arme, dunkle Zukunft versinken. Der Kapitalismus braucht eine Minder-regulierte Schweiz nicht mehr

36 Empfehlung 65 ! Antworten

Martina Puls

16.02.2013, 15:24 Uhr

Wir sind ENDLICH aufgewacht und werden diesmal nicht mehr den Fischern ins Netz gehen: ein wuchtiges JA für die Minder-Initiative dürfte der Schweiz wieder ein wenig mehr Licht ins dunkle Treiben in seichten Gewässern bringen! Wer skrupellos die Schweiz fast an die Wand gefahren hätte wird in eine dunkle Zukunft sehen - die eigene nämlich. Wir WählerInnen lassen uns nicht mehr länger ködern!!

47 Empfehlung 11 !

Ismail Tütüncü

16.02.2013, 13:09 Uhr

Wenn die Pensionskassen kosequent ihr Depotstimmerecht wahrnehmen würden und gegen die Selbstbereicherung desManagements/Verwaltungsrat vorgehen würden, gäb es diese Probleme nicht.Weder die Initiative noch der Gegenvorschlag mach viel Sinn und schädigen nur den Wirtschaftsstandort Schweiz.Es gibt keine Land auf derWelt das eine so fragwürdige Regelung kennt. Es gibt leider zu viele Neidwähler...

35 Empfehlung 48 ! Antworten

Stanislaw Schuwaleck

16.02.2013, 13:08 Uhr

Bitte antworten: Weshalb ist das Schweigegeld für Vasella eigentlich kein Fall für die Wettbewerbskommission?

43 Empfehlung 6 ! Antworten

Stanislaw Schuwaleck

16.02.2013, 18:04 Uhr

@Meili. Danke.

2 Empfehlung 2 !

tobias meili

16.02.2013, 14:16 Uhr

Weil das heutige Obligationenrecht die Zulässigkeit bzw. Schranken von arbeitsrechtlichen Konkurrenzverboten regelt. Das Wettbewerbsrecht dagegen regelt das Verhalten von Konkurrenten im Wettbewerb, also z.B. zwischen Novartis und Roche.

12 Empfehlung 6 !

Alex Kramer

16.02.2013, 14:14 Uhr

Die WeKo ist ein funktioneller Zwilling der FINMA: absolut wirkungslos. Wie lange dauerte es, bis die Auto-Importeure ihre Mehrmarken-Monopolstellung mit einem Pflästerli (1 Privatimport / Jahr) hergeben mussten? Wer schreit nach Markt und Wettbewerb?
Ausserdem dürfte sich Herr Vasella aus eigenem Interesse dieses Verbot auferlegt und von seinen untergebenen VR-Kollegen abgesegnet lassen haben.

23 Empfehlung 2 !

Maciej Pietrzak

16.02.2013, 13:02 Uhr

Als pensionierter Arbeitsnehmer, der vom Souverän gezwungen wurde Geld für die Börse-Casinospiele zu Verfügung zu stellen, stimme ich für die Initiative. Als Mietglied der Schweizer Gesellschaft (gibt sie noch?) erwarte ich vom Souverän dass er solche Auswüchse im sozialen Leben der Gesellschaft durch entsprechende Steuern verbietet. Die 1:12 Initiative finde ich nicht für diesen Zweck geeignet.

43 Empfehlung 12 ! Antworten

Ernst Baumann

16.02.2013, 12:31 Uhr

Wirken dürfte kurzfristig weder das eine noch das andere. Es beeinflusst hoffentlich ein bisschen das Verhalten bei kommenden Wahlen. Ein Parlament das in 5 Jahren einen dermassen jämmerlichen "Gegenvorschlag" fertig bringt - ist jeder Wählerstimme unwürdig.

92 Empfehlung 10 ! Antworten

Ernst Bangerter

16.02.2013, 12:30 Uhr

Klar, die Initiative wird angenommen. Die Befürworter des Gegenvorschlages tun alles, damit die Minder-Initiative durchkommt: Zuerst die "Studenten-Leserbriefschreiber", musste rasch auffliegen. Der angebliche "Video-Horrorstreifen", wird nie gezeigt. Zur "Krönung": 72 Millionen an Herrn Vasella. Die Initiative bringt nichts, der Gegenvorschlag taugt nichts. Alles nur Folklore?

46 Empfehlung 18 ! Antworten

Peter Salto

16.02.2013, 12:26 Uhr

Kennt denn niemand das Obligationenrecht? Ein Verwaltungsrat hat von Gesetzes wegen ein qualifiziertes Konkurrenzverbot. Eine Abgeltung entfällt heute schon!!!!

69 Empfehlung 6 ! Antworten

Luisa Haltner

16.02.2013, 13:59 Uhr

Ein qualifiziertes Konkurrenzverbot heisst: Die genau erwähnten Gebiete fallen darunter, alles andere nicht.
Allerdings muss man v.einem CEO u.Verw.ratspräsi sehr wenig halten, wenn man ihm noch 72 Mio Schweigegeld zahlen muss, damit er Interna nicht an die Konkurrenz verscherbelt.
Ein charakterliches Armutszeugnis ersten Ranges, Hr.Vasella!!

58 Empfehlung 3 !

grit kessler

16.02.2013, 13:12 Uhr

herr salto und warum "bekommt" der herr v trotzdem diese mio nachgeschoben?

22 Empfehlung 1 !

paul kern

16.02.2013, 12:10 Uhr

Die Veröffentlichung dieser 72 Mio Zahlung ist nicht zufällig jetzt erfolgt (die meisten brieflich Stimmenden retournieren Ihre Couverts an diesem Wochenende). Dazu ist Dr. Vasella zu sehr Profi. Es scheint, dass er der Initiative von T. Minder zum Druchbruch verhelfen will. Offensichtlich fürchtet Dr. Vasella den Gegenvorschlag mehr.

39 Empfehlung 35 ! Antworten

paul kern

16.02.2013, 22:01 Uhr

Herr Engler - lassen Sie es mich den letzten Satz anders formulieren.
Da er bei Economiesuisse schon seit längerem nicht mehr erwünscht ist, will er diesem Verband das Leben schwer machen. Beispielsweise eben dadurch dass er mithilft, dass die Minder-Initiative und nicht der Gegenvorschlag in Kraft tritt.

2 Empfehlung 0 !

Adrian Engler

16.02.2013, 21:12 Uhr

Vasella hat sein Geld, ist jetzt 60 Jahre alt und wird kaum mehr eine solche Position innehaben wie während langer Zeit bei Novartis. Ihm dürfte ziemlich gleichgültig sein, ob die Initiative oder der Gegenvorschlag angenommen wird.

5 Empfehlung 1 !

Andreas Keller

16.02.2013, 12:08 Uhr

Wenn es jetzt plötzlich die economiesuisse so sehr drängt die Vasella-Lücke zu schliessen, dann kann die economiesuisse nach Annahme der Minder-Initiative noch eine eigene Volksinitiative nachschieben. Dann hätte die economiesuisse bestimmt mehr Zuspruch aus dem Volk als beim aktuellen missratenen Gegenvorschlag.

43 Empfehlung 10 ! Antworten

Alex Kramer

16.02.2013, 15:12 Uhr

@ Keller: Wenn das die Economiesuisse wirklich gewollt hätte, hätten deren Lobbyisten in unseren Parlamenten nicht 5 Jahre lang versucht, Thomas Minder zum Rückzug der Initiative zu bewegen.
Von da her bin ich froh, in der Schweiz zu leben. Anderswo hätte man den Initianten einfach zum Schweigen oder Verschwinden gebracht. Herr Minder hat aber Format bewiesen und nicht nachgegeben. Bravo!

33 Empfehlung 2 !

Christopher Dealtrey

16.02.2013, 12:08 Uhr

Die wirkliche Tragik liegt leider darin das weder Initiative noch Gegenvorschlag etwas ändern werden. Ich glaube kaum, dass die Aktionäre die ja in letzter Instanz Scheichs und Hedgefonds sind ein wirkliches Interesse an einer Senkung der Bezüge haben und die Situation nutzen werden sich selbst zu bereichern und: Diese Manager sind nicht blöd und suchen sich einfach neue Wege um sich zu bereichern

22 Empfehlung 23 ! Antworten

Alex Kramer

16.02.2013, 15:18 Uhr

@ Dealtrey: Herr Minder hat in der Initiative ausdrücklich den möglichen Spielraum des Aktionariats erweitern wollen. D.h., dass man sich bei den jährlichen GV's um seine im Unternehmen befindlichen Finanzen kümmern KANN, nicht nur per Antrag KÖNNTE. Dazwischen lag immer die Hürde, den Antrag zu Vergütungen zur Abstimmung zu bringen, was mit der Initiative per Gesetz zwingend möglich ist.

12 Empfehlung 4 !

Stefan Jost

16.02.2013, 12:05 Uhr

Viellleicht muss man gewisse Lücken später noch schliessen. Die Minder-Initiative schliesst aber ganz bestimmt viel mehr Lücken als der gummige Gegenvorschlag von economiesuisse.
Betreffend der jetzigen Abstimmung ist die Wirkung der Initiative eindeutig stärker, darum habe ich meine Ja-Stimme schon abgeschickt.

71 Empfehlung 13 ! Antworten

Marcel Schmid

16.02.2013, 15:42 Uhr

@jost. Glauben Sie allen Ernstes, dass ein Parlament welches die Abstimmung jahrelang verzögert hat, sich bemühen wird die Umsetzung der Initiative rasch in die Hand zu nehmen und gewisse (grosse) Lücken in der späteren Gesetzgebung zu schliessen? Es werden sich nicht Wenige wundern, wenn sie feststellen, dass ihre Unmutsbekundung auf Stufe Verfassung nichts an der Abzockerei geändert hat.

12 Empfehlung 5 !

Daniel Riediker

16.02.2013, 11:57 Uhr

Ob die 72 Mio. gespendet werden oder nicht, die Zusprechnung des Betrags ist heute unter dem Gesichtspunkt ungetreue Geschäftsführung beleucht- und evtl. strafbar. Wer wegen Vasella Ja stimmt, sollte sich schämen. Nachteile wie die Abstimmungspflicht der Aktionäre sind eine Ohrfeige an Demokratieverständnis (all die Ethos Berater werden Geld kosten), wir Stimmbürger müssen ja auch nicht abstimmen!

15 Empfehlung 70 ! Antworten

Alex Kramer

16.02.2013, 14:28 Uhr

@Riediker: Jetzt müssen Sie allen noch erklären, welchen Nachteil eine Abstimmungspflicht sich für den Aktionär ergeben sollte. Bis jetzt konnte man nur abstimmen, wenn ein Antrag dazu angenommen wurde. Was man aber mit den Depotstimmen leicht verhindern konnte, und so eine undemokratische Machtverteilung zugunsten VR und GL zementiert war.
Demokratie besteht aus Annahme, Ablehnung und Enthaltung.

17 Empfehlung 2 !

Paul Meier

16.02.2013, 12:40 Uhr

Ich stimme nicht wegen Vasella Ja, sondern wegen des Auftritts von BR Sommaruga und NR Landolt in der gestrigen Arena. Unglaubwürdig und nicht überzeugend bis zum geht nicht mehr. Ausnahmsweise musste ich Leutenegger-Oberholzer zustimmen und lege darum ein Ja ein.

58 Empfehlung 8 !

gabi bossert

16.02.2013, 11:47 Uhr

Gigantische Lohnexzesse und Abgangsentschädigungen brauchen ein Signal. Wäre die Minder Intiative KEINES, dann hätte die Economiesuisse nicht hoch karätige Gegensteuer gegeben. Der Gegenvorschlag lässt toleranten Spielraum, zu tolerant. Dem Bürger in der real Wirtschaft schwillt nur noch die Faust an, weil er mit der Unverhältnismässigkeit nicht mehr z' schlag kommt. Zeichen setzen sind ein Anfang

82 Empfehlung 14 ! Antworten

gabi bossert

16.02.2013, 19:04 Uhr

Wir wissen aus Erfahrung, dass mit einem Kahlschlag gar nichts zu verändern ist. Dazu ist das System viel zu festgefahren und liegt in Händen einer starken Machtposition. Die Initiative wird längst nicht das erreichen, was passieren müsste. Aber sie macht einen Anfang, insofern setzt sie eben ein Zeichen. Lohnscheren, Steuersysteme müssen sich wieder entgegen kommen, anstatt sich weiter zu trennen

4 Empfehlung 2 !

Alex kramer

16.02.2013, 14:40 Uhr

@ Meier: Die Minder-Initiative ändert ja nicht die Bundesverfassung, sondern das Eidg. Obligationenrecht. Das ist ein kleiner, nicht unwesentlicher Unterschied und wird in Staats- und Rechtkunde gelehrt.
Wenn wir die Verfassung ändern wollten, müsste das in Bezug auf die Rechtsgleichheit erfolgen, damit das OR eine diesbezügliche Leitplanke erhalten würde.

9 Empfehlung 2 !

Marcel Schmid

16.02.2013, 14:29 Uhr

@bossert. Zu Recht empört sich der Bürger über exzessive Löhne, Bonis und Gehälter weniger Manager. Nur bringt es wenig den Sack anstatt den Esel zu schlagen und sämtliche anständigen Unternehmer gleich noch mit zu bestrafen. Anstatt nur ein Zeichen zu setzen, hätte ich gerne griffige Massnahmen. Objektiv betrachtet bieten dies weder Initiative noch Gegenvorschlag, nur hat erstere mehr Nachteile.

8 Empfehlung 10 !

Hans Meier

16.02.2013, 12:29 Uhr

Unsere Verfassung ist nicht dazu da, darin "Zeichen zu setzen"!

18 Empfehlung 44 !

Martina Puls

16.02.2013, 11:42 Uhr

Eines dürfte wohl klar zutage gekommen sein nach der gestrigen Arena: auch für dreiste Hintertürengänger wird sich immer ein korrupter Wegbereiter finden. Aber Minder hat es fast schon gebetsmühlenartig betont, dass es keinen einzigen Grund gibt für eine Abgangsentschädigung bei einem VR-Mandat oder Misswirtschaft eines CEO! Es tangiert ja keine KMUs, sondern börsenkotierte Konzerne. JA stimmen!

74 Empfehlung 12 ! Antworten

Alex Kramer

16.02.2013, 14:58 Uhr

@ Weber: Bei der kleinen, börsenkotierten Bergbahn handelt es sich wohl um die Titlisbahn, wo selbst der Richter (gestern im Tagi zu vernehmen) dem Verwaltungsrat Grobfahrlässigkeit bescheinigt hat.
Nur weil jemand Verwaltungsrat ist, darfa man noch lange nicht annehmen, dass es sich um einen sog. TopShot handelt. Die meisten Mandate werden unter der Hand vergeben und kritiklos abgesegnet.

17 Empfehlung 2 !

Thomas Weber

16.02.2013, 12:33 Uhr

Schon Ihr letzter Satz ist total falsch - AUCH KMU'S SIND BÖRSENKOTIERT! Und genau da zeigt sich einer der vielen Mängel der Minder-Initiative: er behandelt eine UBS gleich wie eine kleine, börsenkotierte (! - z.B. an der BX) Bergbahn! Darum NEIN stimmen und damit JA sgen zum Gegenvorschlag, der das einzig richtige macht: der GV die Kompetenz zusprechen, die Löhne des VR bindend festzulegen.

13 Empfehlung 64 !

Paul Dremmel

16.02.2013, 11:36 Uhr

Als Libertärer müsste ich eigentlich gegen jede Einmischung sein. Aber das Ganze hat eine Perversion erreich die nicht mehr haltbar ist. Deswegen habe ich schon JA gestummen.
Ausserdem haben wir Pensionskassen die jammern sie könnten ihre Renditenziele nicht erreichen, aber hier, wo sie etwas dagegen unternehmen könnten, tun sie nichts.
Ich weiss nicht ob es gut ist, aber ein Zeichen muss her.

79 Empfehlung 8 ! Antworten

Urs Baumann

16.02.2013, 11:34 Uhr

Mit Annahme der Initiative ist noch nichts erreicht, denn das Parlament, das sich eindeutig für den Gegenvorschlag aussprach, müsste dann die Umsetzung in entsprechende Gesetze erst noch beschliessen. Der Gegenvorschlag ist schon beschlossene Gesetzesvorlage, die auch Rückforderungen einschliesst und dem Aktionär endlich die nötigen Rechte gibt, anstatt umgehbare, zahnlose Gesetze des Parlaments.

23 Empfehlung 70 ! Antworten

Jonas Weber

16.02.2013, 11:31 Uhr

Und dennoch bleibt die Minder-Initiative schlecht, da sie alle börsenkotierten KMUs gleich behandelt wie eine UBS, Novartis. Zudem führt die Pflicht zur jährlichen Wiederwahl des VR zu Kurzfristdenken im Management. Das einzige, was dient und liberal ist ist, dass die Aktionäre den VR-Lohn bestimmen und nicht der VR selber seinen Lohn bestimmt. Dies ist mit dem Gegenvorschlag sichergestellt.

20 Empfehlung 85 ! Antworten

Alex kramer

16.02.2013, 15:04 Uhr

@ Weber: Dass KMU's und Grosskonzerne gleich behandelt werden sollen, liegt in erster Linie nicht an der Initiative, sondern am Grundsatz der Rechtsgleichheit nach Rechtsform der Firma. Eine kleine KMU wird kaum an der Börse kotiert sein; und wenn doch, hat sie genau dieselben Pflichten, über die Verwendung der Gelder aus dem Aktionariat Rechenschaft abzulegen. Und das ist auch richtig so!

14 Empfehlung 3 !

Jonas Weber

16.02.2013, 13:44 Uhr

@ Meier
Viele Grossfirmen haben bereits heute eine jährliche Wahl des VR/GL? Frau Oberholzer konnte gerade einmal 5 nennen. Die Initiative betrifft aber alle börsenkotierten Unternehmen, hunderte an der Zahl - und mitnichten bloss "Grossfirmen". Und selbst wenn einige Grossfirmen die jährliche Wahl vorsehen, finde ich es falsch und man sollte dem Aktionär das Recht geben, die Frist zu bestimmen.

4 Empfehlung 14 !

Paul Meier

16.02.2013, 12:31 Uhr

Der Zeithorizont eines Manager beträgt heute 3 Monate, nämlich bis zu den nächsten Quartalszahlen. Von da her wäre es begrüssenswert wenn die Aktionäre jährlich darüber befinden ob sie dem Manager nach einem Jahr ohne Abfindung in die Wüste schicken können wenn er nichts taugt. Viele Grossfirmen haben übrigens bereits heute jährliche Wahlen von VR und GL.

28 Empfehlung 4 !

Inge Looser

16.02.2013, 11:18 Uhr

Was gibt es da noch zu überlegen? Ein klares JA zur Abzockerinitiative ist ein klares NEIN zu Lohnexzessen, goldenen Fallschirmen, Selbstbedienungsmentalität und grenzenloser GIER...

101 Empfehlung 20 ! Antworten

Marcel Schmid

16.02.2013, 12:23 Uhr

@looser. Leider Nein. Hr. Vasella gründet eine Consulting-Firma. Das Einbringen seines "unentbehrlichen" und „unverzichtbaren“ Knowhows sowie seines Netzwerkes lässt sich Novartis Fr. 10‘000 pro Stunde kosten. Damit liegt er deutlich unter den Ansätzen von Per Steinbrück. Alles völlig legal. Auch die Initiative ändert nichts daran, ausser unerwünschten Nebenwirkungen für viele normale Unternehmen.

13 Empfehlung 40 !

hp graenicher

16.02.2013, 12:14 Uhr

Das gibt es zu überlegen: Ein NEIN zur Initiative ist ein JA zum indirekten Gegenvorschlag und ein klares NEIN zu Lohnexzessen, goldenen Fallschirmen, Selbstbedienungsmentalität und grenzenloser GIER...

11 Empfehlung 47 !

Heinz Töhni

16.02.2013, 12:12 Uhr

Lohnexzesse werden mit der Initiative nicht gestoppt, da die Initiative weder die Boni betrifft, noch eine Lohnobergrenze festhält. Goldene Fallschirme werden verboten, richtig - dies aber nicht nur in der Minder-Initiative, sondern auch im Gegenvorschlag. Letzterer beinhaltet sogar ein Rückforderungsrecht, was in der Minder-Initiative fehlt.

12 Empfehlung 29 !

Silvie Blake

16.02.2013, 11:15 Uhr

Die Scheinargumente der Gegner der Initiative, gestern in der Arena vorgebracht, wurden umgehend entlarvt und als Nonsens gebrandmarkt. Es gab kein einziges vorgebrachtes Votum, das mich auch nur einen Moment an der Initiative zweifeln lassen könnte. Ausser Angstmacherei, wie üblich, war gar nichts.

99 Empfehlung 10 ! Antworten

Christopher Chandiramani

16.02.2013, 11:11 Uhr

Der Gegenvorschlag ist eine Carte-Blanche zum Nichtstun. Deshalb unterstütze ich die Minder-Initiative gegen die Abzockerei. Einzig diese hat eine Strafnorm gegen diese Art von "Betrug".

99 Empfehlung 9 ! Antworten

Andreas Winter

16.02.2013, 11:10 Uhr

Die Minder Initiative ist einfach nur lächerlich und wird - ausser möglicher Abwanderung von Top Kader - rein gar nichts bewirken! Glauben die Naivlinge, welche diesen Kleinstunternehmer Unsinn unterstützen, sie würden in Zukunft auch nur einen Franken mehr verdienen, oder weniger Steuern bezahlen? Vielmehr dürften künftig massiv Steuerausfälle resultieren, weil grosse Firmen die Schweiz meiden!

23 Empfehlung 115 ! Antworten

Karl Baumann

16.02.2013, 13:47 Uhr

@Winter: Mir sind 100 Minder, welche sie herablassend als Kleinstunternehmer bezeichnen, 100x lieber wie 1 Vasella. Die übliche Angstmacherkampagnen aus ihren Kreisen nützen diesmal nichts und wenn schon so ein Abzocker das Land verlässt, kann es uns nur recht sein.

46 Empfehlung 7 !

Mirko Müller

16.02.2013, 11:04 Uhr

Ich verstehe jeden Befürworter ... Wenn ich aber sehe, welche Professoren sich zu diesem Fall äussern und erklären, dass vermutlich solche Verbote nicht in ein Gesetz einfliessen können, ohne das OR negativ abzuändern, dann komme ich nicht umhin, diesen Glauben zu schenken. Das sind übrigens nicht durchwegs Gegner der Initiative. Die Initiative verspricht mehr als sie halten kann...leider...

15 Empfehlung 57 ! Antworten

Mirko Müller

16.02.2013, 13:32 Uhr

@Jost: falsch! Die Quoren und die Klagemöglichkeiten sind weitaus griffiger als ein Verfassungsartikel, der zuerst auf Gesetzesstufe ausgeschrieben werden müsste! Glauben Sie mir, ich bin wirklich auch gegen Abzocker und bin sprachlos...aber mein juristischer Background und mein Verständnis der Texte spricht sich gegen die Initiative aus....

5 Empfehlung 18 !

Stefan Jost

16.02.2013, 12:48 Uhr

@Mirko Müller: Der Gegenvorschlag verspricht noch weniger... leider... und beim gummigen Gegenvorschlag würde noch weniger gehalten als er verspricht ... leider ... denn kaum wären die Gegenvorschlagsgesetze in Kraft, so würde economiesuisse im Bundesparlament eifrig weibeln, um die Gesetze nachträglich wieder aufzuweichen...

31 Empfehlung 6 !

Walter Kunz

16.02.2013, 10:55 Uhr

Seines gleichen (Vasella) wird diese Initiative, wohl kaum jemals spürbaren Schaden anrichten.
Alle Ja Stimmer sie werden davon, ausser einer gewissen Genugtuung, in ihrem Geldbeutel,
wohl nie etwas zu spüren bekommen.

21 Empfehlung 44 ! Antworten

Luisa Haltner

16.02.2013, 10:52 Uhr

Was wirkt gegen Vasella-Trick? Boykott der Produkte, die solche Firmen verkaufen. Ganz einfach!
UND: Stimmen gehen am 3.3.2013!!!!

90 Empfehlung 18 ! Antworten

Leupi Norbert

16.02.2013, 15:20 Uhr

Richtig Frau Halter ! Nur der Boykott der Produkte muss schon in der
Arztpraxis beginnen.Keine Pillen,Salben,Spritzen etc. der bekannten
Millionenlohn- und Bonifirmen verschreiben lassen und die Kranken-
kassen sollten diese"Abzockerprodukte" auch nicht mehr vergüten !
Es gibt ja genug ebenbürtige Arzneien und Generikas von Kleinfirmen
auf dem Markt !

12 Empfehlung 1 !

Jan Flemming

16.02.2013, 12:18 Uhr

Wollen Sie ein Schweizer Firma bestrafen und lieber Produkt von ausländischen Firmen kaufen, Arbeitsplätze in der Schweiz gefährden und hier auf Milliarden Steuern dieser Firma und diesen Angestellten wegen eines Abzocker, dieser aber nicht bestraft wird? Das Ausland wird sich über diese Kurzsicht der Schweizer freuen.Danke.

19 Empfehlung 23 !

Urs Baumann

16.02.2013, 12:04 Uhr

Wie bitte? Sollen wir den ein Unternehmen und die 120'000 Mitarbeiter bestrafen und allenfalls auf nützliche Medikamente verzichten "nur" wegen eines Abzockers an der Spitze den sich alle diese Mitarbeiter auch nicht wünschen. Hier haben wir doch ein Paradebeispiel einer fatalen Denkweise: Bestraft die Firma, schränkt unseren Wirtschaftsstandort weiter ein, stärkt den Zentralstaat. Schaden/Nutzen?

28 Empfehlung 19 !

hp graenicher

16.02.2013, 10:45 Uhr

Bemerkenswert: Beim indirekten Gegenvorschlag müsste die Vereinbarung mit Daniel Vasella zwingend und bindend vom Eigner (Aktionär an GV) genehmigt werden. Bei der Initiative ist noch offen ob dies auch bindend sein wird: je nach Gesetzesausarbeitung des Parlamentes, das hier eine Möglichkeit hat zu verwässern.
Hr. Kusters's Argument, Vergütungsreglemente gebe es heute schon, wirkt hilflos.

19 Empfehlung 51 ! Antworten

Roger Walser

16.02.2013, 10:45 Uhr

Auch nach der Annahme der Initiative kann man ein Vergütungsreglement erstellen, es ist ja nicht so das die Initiative dies verbietet.

57 Empfehlung 6 ! Antworten

Fred Stahl

16.02.2013, 10:42 Uhr

Der Gegenvorschlag ist besser als die Initiative. Er stärkt die Eigentümer und trägt zur besseren Kontrolle der Unternehmen bei. Die Initiative will Abzockerei bekämpfen, greift aber zu kurz, ist ungeeignet, einseitig und schädlich für den Standort Schweiz.

16 Empfehlung 86 ! Antworten

Emanuel Meier

16.02.2013, 13:36 Uhr

@Keller: das ist per se schon nicht wahr, weil die Initiative eine Grundsatzgebungskompetent generiert. Als solches ist sie nicht direkt anwendbar, sondern muss unter Einhaltung der Vorgaben in ein Gesetz geschrieben werden...alleine schon die schwammige Entschädigungsgeschichte dürfte zu langen und mühsamen Diskussionen führen....

3 Empfehlung 9 !

Andreas Keller

16.02.2013, 12:59 Uhr

@Stahl: Die Initiative ist besser als der Gegenvorschlag - ganz einfach: die Initiative definiert klare griffige Massnahmen (die dehnbaren Gegeschvorschlags-Formulierungen sind hingegen Juristenfutter)

32 Empfehlung 3 !

Roger Schatz

16.02.2013, 10:42 Uhr

Ich werde die Initiative mit Sicherheit ablehnen. Sie widerspricht zutiefst meiner liberalen Grundeinstellung. Solche Eingriffe in den Markt sind nicht zu verantworten und letztendlich viel schwerwiegender als allfällige Ungerechtigkeiten beim Lohn. Leistung muss sich lohnen. Das ist der Motor unserer Marktwirtschaft.

20 Empfehlung 101 ! Antworten

Peter Bühler

16.02.2013, 14:04 Uhr

Pharma = Marktwirtschaft? Was hat der Preis von Medikamenten mit freier Marktwirtschaft zu tun?

27 Empfehlung 2 !

Christian Bänninger

16.02.2013, 12:03 Uhr

Es geht hier nicht um eine Infragestellung liberaler Grundsätze, sondern um ein klares Signal gegen im höchsten Grade krankhafte Auswüchse!

55 Empfehlung 5 !

Roger Walser

16.02.2013, 10:42 Uhr

Das die Initiative besser ist und "des Pudels Kern" getroffen hat, wird dadurch verdeutlicht, dass das Parlament 6 Jahre brauchte einen Gegenvorschlag zu präsentieren und der ist nur etwas halbgares.

85 Empfehlung 8 ! Antworten

paul kern

16.02.2013, 10:31 Uhr

Das einzig gute: die AHV/IV bekommt - ohne dafür später etwas leisten zu müssen - etwa 7,5 Mio (je hälftig von Vasella und Novartis). Auch die direkte Bundessteuer bekommt von Vasella 11,5% von netto Betrag (also nach Abzug des Vasella Teils der AHV). Diese Beträge hätte weder Bundesbern noch dieser Form die AHV/IV erhalten wenn Novartis sie anderweitig - beispielsweise in China investiert hätte.

31 Empfehlung 15 ! Antworten

paul kern

16.02.2013, 10:24 Uhr

Leider können wir schreiben so viel wir wollen: wenn eine Mehrzahl der Aktionäre entscheiden, dass jemand für etwas entschädigt werden soll, dann hat die Minderzahl der Aktionäre das Nachsehen. Minder hin oder her - die Besitzer der Firma entscheiden und das Bundesgericht wird dies leider - sollte es zu einer Anklage/Urteil kommen - unterstützen. Diese Abstimmung dient alleine der Volksberuhigung.

17 Empfehlung 48 ! Antworten

Silvie Blake

16.02.2013, 12:36 Uhr

M. Schenker, Ihr Argument ist einfach und logisch. Darauf kann Ihnen jedoch keiner der Gegner der Initiative eine überzeugende Antwort geben. Was Blocher anbetrifft, hält er sich ja sogar noch fast vornehm zurück.

7 Empfehlung 1 !

paul kern

16.02.2013, 12:30 Uhr

Die 'Grossfinanz' hat Horror vor jahrelangen Diskussionen über solche Themen. Der Gang durch die 'Instanzen' - zuerst die Exekutive und Legislative um auf Grund der Initiative die notwendigen Gesetze auszuarbeiten und zu beschliessen und dann durch die Judikative bis zum Bundesgericht - das hassen diese Leute, weil dies die Volksseele am Köcheln hält.

5 Empfehlung 5 !

Urs Baumann

16.02.2013, 11:50 Uhr

Sehr komisches Rechts Verständnis. Es ist doch richtig das der Eigentümer über seinen investiertes Kapital (Firmenanteil) entscheiden kann oder wären Sie damit einverstanden wenn der Staat über Ihr Eigentum und deren Benützung wie Haus, Auto etc. entscheiden würde? Die Schweiz ist noch eines der wenigen Ländern wo die Aktionäre so wenig Rechte haben und das korrigiert nur der Gegenvorschlag.

18 Empfehlung 17 !

Martin Schenker

16.02.2013, 11:35 Uhr

Wenn die Initiative lediglich der Volksberuhigung dienen würde, dann verstehe ich nicht, weshalb sie von der Grossfinanz und daran angeschlossenen Verbänden so heftig bekämpft wird. Nun, bei Blocher habe ich Verständnis, dessen Prinzip ist ja das Schüren von Angst und nicht die Beruhigung.

36 Empfehlung 9 !

Hanspeter Meister

16.02.2013, 10:18 Uhr

Ich habe die Befürchtung, dass sich sei es mit der Initiative oder sowie auch dem Gegenvorschlag nichts ändern wird. Hier hat wirklich die Politik versagt um eindeutige Massnahmen vorzunehmen. Wenn ich mir die Diskussionen der Politiker anhöre,welche bei den Vorlagen mitgearbeitet, dann herrscht einfach ein Durcheinander und keine klare Unterscheidung. Sogar unter den Parteien keine klare Meinung.

39 Empfehlung 5 ! Antworten

Adam Gretener

16.02.2013, 10:14 Uhr

Minder müsste Vasella eigentlich einen Bonus auszahlen... Zwischenzeitlich war ich mir nicht ganz sicher, ob die Angstmacherei der Gegner nicht doch noch zieht. Aber dieser Pflock wird eingeschlagen und wenn die Umsetzung stottert, winken wir mit 1:12...

101 Empfehlung 17 ! Antworten

Hans Meier

16.02.2013, 12:37 Uhr

Herr Gretener, die 1:12 Initiative ist doch nur peinlich. Es gab wirklich selten eine Initiative, die so leicht umgehbar ist. Aber was kann man von den Juso schon anderes erwarten.

8 Empfehlung 26 !

Renato Stalder

16.02.2013, 11:10 Uhr

Und treffen super den Mittelstand und das Land aber nicht die Reichen. Faszinierend, was Neid und Missgunst auslösen können.

16 Empfehlung 45 !

Reto Schubert

16.02.2013, 10:13 Uhr

Man kriegt bei Vasella den Eindruck, diese neuste Entschädigungeskapade sehr bewusst und im richtigen Moment kommuniziert zu haben! Der vermeindlich richtige Weg zur Annahme der Initiative wird geebnet, der politisch breitgetragene und wirkunsvollere Gegenvorschlag gebodigt. Damit wird dem rechtsbürgerlichen Parlament die Basis gelegt um die Gesetzgebung möglichst zahnlos auszustalten...!!

36 Empfehlung 37 ! Antworten

Max Bader

16.02.2013, 12:10 Uhr

Da haben Sie recht. Es ist sicher kein Zufall, dass Vasella dies ausgerechnet jetzt durchsickern lässt. Eine Initiative lässt sich im Parlament leicht abschwächen (nicht Umsetzen im Geiste der Initianten). Das hat man schon bei der Ausschaffungsinitiative und der Zweitwohnungsinitiative gesehen. Der Gegenvorschlag ist nicht perfekt, aber immerhin etwas.

4 Empfehlung 11 !

Markus Albers

16.02.2013, 11:09 Uhr

Das stimmt einerseits, hat aber nichts mit bürgerlicher Politik zu tun. Auch Ethos und Co stellen sich gegen die Iniative...ausser der Bankenpersonalverband! Allerdings ist unser Rechtssystem komplexer als die meisten es hier wahrhaben wollen. Sehe ich die Art wie hier diskutiert wird, habe ich oft das Gefühl in den USA zu sein, wo Medien und Emotionen Diskussionen steuern...paradox, aber wahr!

6 Empfehlung 19 !

Dieter Rasche

16.02.2013, 10:09 Uhr

Wir CHer/innen sind doch nur ein emotionaler Spielball einzelner + werden mit Pro wie Kontra Propaganden zugedeckt. Ich glaube nicht daran, dass ein Gesetz mittelfristig etwas ändern wird. Solange wir Menschen, schliesslich die Ursache+das Übel, unsere Lebensziele nach angelsächsischer Lebensphilosophie und Gier (Geld, Gewinn, Macht, Zerstörung) Ausrichten, finden "DIE" immer ihren Weg zum Glück!

55 Empfehlung 5 ! Antworten

Stefan Züger

16.02.2013, 09:56 Uhr

"Wahrscheinlich sei das Abkommen mit Vasella aber ohnehin rechtswidrig, da die Entschädigung in keinem Verhältnis zur Leistung stehe."
Werden alle Verträge von Behörden auf Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung geprüft? Funktionäre oder Wissenschaftler sollen die Leistung von Managern bewerten?
Angenommen der FCB beschäftigt einen überzahlten Spieler: Rechtswidrig?

40 Empfehlung 32 ! Antworten

Nick Martin

16.02.2013, 11:08 Uhr

Ich denke, wenn der Spieler sechs Jahre lang nur herumsitzt und verspricht, dafür auch für keinen anderen Club zu spielen, würde der FCB ihm nicht unbedingt Millionen bezahlen.

27 Empfehlung 1 !

Adrian Frey

16.02.2013, 09:53 Uhr

Nur die Initiative wirkt (auch wenn es vom Otto-Normalbürger nicht mehr als nur ein Zeichensetzen ist), alles andere ist Angstmacherei des Bundes (die Unternehmen könnten ja der Schweiz den Rücken kehren). Zudem, habe ich das Abstimmungs-Couvert mit einem klaren JA bereits heute Morgen dem Postbriefkasten spendiert (so schnell habe ich die Abstimmungs-Unterlagen sonst noch nie ausgefüllt).

123 Empfehlung 19 ! Antworten

Walter Pinot

16.02.2013, 16:18 Uhr

@Adrian Frey: Sie haben wahrscheinlich richtig geschrieben, es wird ein Zeichensetzen sein. Leider! Doch evtl. wird dieses Zeichensetzen doch Wirkung zeigen, da man immer mehr zur Kenntnis nehmen muss, dass die neoliberalen Lobbyisten im Parlament "gute Arbeit" leisten. Aufklärung über das Lobbying in den Wandelhallen und Gourmetrestaurantes ist angesagt.

6 Empfehlung 0 !

Markus Berger

16.02.2013, 09:53 Uhr

Da wird einem wenigstens dieEntscheidungsfindung für den 3. März leicht gemacht.

119 Empfehlung 10 ! Antworten

Edith Habermann

16.02.2013, 09:46 Uhr

Ich schlage Vasella als Kampagnenleiter für die Abzocker Initiative vor. Keiner hat so viel zum Erfolg dieser Initiative beigetragen. Und Novartis, bzw. deren Aktionäre und Kunden zahlen unfreiwillig 72 Millionen, damit auch noch der letzte Stimmbürger ein JA in die Urne legt. Was für ein Irrsinn...

126 Empfehlung 6 ! Antworten

Karl Baumann

16.02.2013, 09:45 Uhr

Die Angestellten der Basler Zeitung, welche entlassen werden mit Fr. 400.-- pro Dienstjahr abgespeist Nach 10 Dienstjahre bekommt er gerade mal Fr. 4000.--. Vasella bekommt eine Abgangsentschädigung von 1 Million im Monat (umgerechnet auf die 72 Millionen für 6 Jahre).
Das ist Neokapitalismus pur.

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Ralph Schehle

16.02.2013, 09:42 Uhr

Dies sind die letzten Zuckungen der Initiative-Gegner,welche behaupten,dass der Gegenvorschlag besser sei.Ich weiss, dass Thomas Minder in den FUENF Jahren,in denen sein berechtigtes Anliegen verschleppt wurde und die Gegner genügend Zeit gehabt hätten,etwas gegen das Abzocken zu unternehmen,eine ausgegorene Initiative präsentiert und nach den neuesten "Exzessen" auch durchbringen wird.Ja stimmen!

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Peter J. Meier

16.02.2013, 09:32 Uhr

Die Selbstüberschätzung der Manager ist grenzenlos. Anstand kennen sie nicht. Gegenseitig schaufeln sie sich unter irgend welchen Titeln viel Geld zu.
Da hilft nur ein Umdenken. Stellt die Managerkaste vor die Türe und ersetzt sie durch junge, gut ausgebildete Kräfte, die für einen Bruchteil einen guten oder vielleicht sogar besseren Job machen und neue und jugendliche Ideen einbringen.

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Marcel Ackermann

16.02.2013, 09:30 Uhr

Ich stimme JA! Sollte die Abzocker Initiative doch Schwachstellen haben, kann man doch die, durch die Teile des Gegenvorschlag ersetzen und sowieso von Zeit zu Zeit anpassen! Wo ist das Problem? Mit krimineller Energie kann man jedes Gesetz aushebeln.

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Walter Pinot

16.02.2013, 09:29 Uhr

Was eher wirken wird? Da lohnt sich ein Blick wer die Initiative ablehnt: z.B. Economiesuisse, FDP, wirtschaftsfreundliche bzw. neoliberale Kreise etc. Da diese und weitere Kreise für den scheinbar effizienteren Gegenvorschlag sind ist dieser auch "weicher". Da sollte es klar sein: die Initiative hat mehr Biss.

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Hans Hunziker

16.02.2013, 20:07 Uhr

Mehr Biss ja...aber erst in 5 Jahren...wenn überhaupt.

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Leo Halter

16.02.2013, 15:31 Uhr

Wer geht denn ins Gefängnis bei einer Gesetzesverletzung? Wer auch immer etwas widerrechtliches bewilligt hat: die Ja-Stimmer der GV, der ganze Verwaltungsrat, das Management? Ich befürchte, das wird der Buchhalter sein, der Gelder überweist. Die anderen werden sich hüten, ihre Missetaten zu dokumentierren und unterschreiben.

1 Empfehlung 3 !

Leo Halter

16.02.2013, 11:21 Uhr

Hat die Initiative Biss? Es gibt strafbare Tatbestände. Aber wir haben es da doch nicht mit Offizial-Verbrechen zu tun, die der Staat verfolgen muss. Wer kann den ein Strafverfahren einleiten: ein Aktionär, die Aktionärsversammlung? Wird das überhaupt passieren? Wie läuft das ganze Verfahren ab? Wir haben schon genug Regulierungen mit edlen Zielen, die in der Praxis nichts bringen.

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Simon Graber

16.02.2013, 09:28 Uhr

Die Frage, welches Modell wo genau wieviel hilft, ist völlig sekundär. Es geht darum, eine abgehobene, amoklaufende "Elite" in den Senkel zu stellen und klar zu machen, wer hier die wesentlichen Regeln vorgibt. Dafür nehmen wir auch den einen oder andern Kollateralschaden in Kauf, denn mit Appell an die Vernunft hat es leider nicht geklappt. Habe schon längst JA gestimmt, Detailgezeter irrelevant.

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Tanara Young

16.02.2013, 09:28 Uhr

Was soll der Aufstand? Die Amis lachen doch über solche Neid Initiativen und sagen danke denn diese Leute wandern mit ihrem know how dann zu ihnen ab. Solche Leute machen unser Land reich und schaffen hunderete von Arbeitsplätze! Mich regt die abzockerei von Staat an den Volk viel mehr auf! Bussen; Abgaben; Gebühren. Beamten Pensionskasse .. Etc. Warum sagt ihr da nichts?

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Markus Suter

16.02.2013, 14:25 Uhr

Wie Sie, bin ich GEGEN ABZOCKEREI JEGLICHER ART. Die USA weiterhin als gutes Beispiel zu erwähnen ist realitätsfremd. 10% leben gut-extrem gut, während 90% sich mit ca. KUSD 35/Jahr Jahreslohn (~15% Abzüge) oder weniger herumschlagen + die Verschuldung ist unkontrollierbar. Wann war Ihr letztes Gespräch mit US-Bürgern ? Es geht nicht um Neid, sondern Nachhaltigkeit. Wir sind ALLE in der Pflicht !

17 Empfehlung 1 !

Ulrich Suter

16.02.2013, 13:35 Uhr

@Young - dass die Amerikaner doch nur lachen stimmt bei weitem nicht! Und die Amerikanischen Unternehmer welcher UBS Know How a la Adoboli oder a la Wegelin haben wollen, die sollen es doch gerne nehmen.... solche Leute machen unser Land reich? Haben Sie die Unterstuetzungen an die Banken bereits vergessen?

11 Empfehlung 0 !

Mark F Langenauer

16.02.2013, 13:31 Uhr

Neid und Missgunst ! der Eingriff in die Wirtschaft von Kleindenkern wird sicherlich Folgen haben. Siehe Banken, ..Singapur freut´s ! wie viele Arbeitsplätze hat TRYBOL in der CH geschaffen ?, im Vergleich zu Novartis. Nun wenn Sie eine Cessna 150 fliegen können reicht dies noch nicht für den A380 ??

3 Empfehlung 12 !

Max Hafner

16.02.2013, 12:19 Uhr

@graenicher: Jedenfalls nicht mit dem abgehobenen Gebahren der Super-CEO's deren hauptsächlisten Methoden Fusionieren, Restrukturieren und Sanieren auf Kosten des Personals bestehen.

19 Empfehlung 2 !

hp graenicher

16.02.2013, 11:35 Uhr

Herr Zimmer (10:20)
Und wie erklären Sie das hohe Einkommensniveau und die tiefe Arbeitslosigkeit in der Schweiz?
Wir verdanken unseren Wohlstand zu grossem Anteil der grossen Dichte an Weltklasse-Firmen. Der Bedarf an Management Ressourcen kann gar nicht nur mit Schweizern abgedeckt werden.
Viele Schweizer haben dadurch auch Möglichkeiten, die sie in anderen Ländern nicht hätten.

6 Empfehlung 40 !

Christian Bänninger

16.02.2013, 10:49 Uhr

Das eine kann doch nicht mit dem anderen gerechtfertigt werden!

24 Empfehlung 3 !

Dieter Rasche

16.02.2013, 10:48 Uhr

Genau diese ewige Orientierung an den Angelsachsen hat zu dieser Situation erst geführt! Eine Lebensphilosophie und Gier nach Geld, Luxus, Macht, Einfluss, Zerstörung etc. Wann wird der Mensch endlich schlauer? Sollen diese Leute doch nach Amerika gehen, der Rest der Welt gewinnt dadurch doch nur an mehr Lebenssinn.

47 Empfehlung 3 !

Claudio Tropeano

16.02.2013, 10:24 Uhr

Wenn ein Teil dieser abgezockten Millionen an den Staat gingen, würd eman auch weniger Steuern, gebühren, Abgaben etc. zahlen müssen, ganz einfach!

36 Empfehlung 4 !

Jacques Zimmer

16.02.2013, 10:20 Uhr

@Young: "Solche Leute" machen die Schweiz eben gerade nicht reich, im Gegenteil. Je weniger Arbeitsplätze in der teuren Schweiz desto mehr können sie abzocken. Deshalb wird auch immer sofort mit dem Wegzug ins Ausland gedroht, sobald sie nicht sofort bekommen, was sie wollen. Erbärmlich.

65 Empfehlung 5 !

Rolf Bombach

16.02.2013, 10:19 Uhr

Wir sagen da nichts, da uns wenigstens klar ist, dass besagte 72 Millionen letztendlich aus unseren Pensionskassen und unseren Prämien kommen.

33 Empfehlung 8 !

Hans Meister

16.02.2013, 10:16 Uhr

@Tanara Young: Bin der Meinung, dass diese Art "Management Know How" unserem Land unter dem Strich mehr Schaden als Nutzen gebracht hat.

98 Empfehlung 9 !

Rudi Pommel

16.02.2013, 10:10 Uhr

Wir sagen dazu nichts, weil es hier um die Minder-Initiative geht und nicht um den Bürgerfrust aufgrund hoher Steuern und Abgaben.

79 Empfehlung 9 !

Thomas Hartl

16.02.2013, 09:25 Uhr

Einerseits will der Gegenvorschlag Exzesse verhindern, indem er den Einfluss der Aktionäre auf die Vergütungsreglemente stärkt, andererseits stellt er es den Pensionskassen aber frei, ihr Stimmrecht dafür einzusetzen, und dafür auch Rechenschaft abzulegen. Es ist schon etwas naiv, zu glauben, dass so der Wille des kleinen Aktionärs durchgesetzt würde.

94 Empfehlung 6 ! Antworten

Urs Keller

16.02.2013, 09:25 Uhr

Wie gesagt, nach der Annahme der Abzockerinitiative müssen auch die restlichen Schlupf-
löcher geschlossen werden. Vasella hat hier einen Steilpass geschickt, so dass man seinen Trick in den Text der Umsetzung einbauen kann. " Andere Entschädigungen" sollte auch das Konkurenzverbot beinhalten , und das muss Vertraglich bei der Anstellung schon ohne Sonder-Vergütungen beinhaltet sein.

84 Empfehlung 4 ! Antworten

Willi Boeser

16.02.2013, 09:07 Uhr

1. Das Abstimmungsbüchlein habe ich sorgfältig durchgelesen. Die Pro-Argumente zur Initiative sind für mich überzeugender.
2. Der Auftritt der Initiativgegner in der Arena gestern konnte mich überhaupt nicht umstimmen.
3. In meinem persönlichen Umfeld (inkl. HSGler, Anwälte, Juristen, Ökonomen) geniesst die Minder-Initiative sehr grosse Zustimmung.
FAZIT: Heute stimme ich brieflich ab: JA !

574 Empfehlung 75 ! Antworten

Mario Monaro

16.02.2013, 17:21 Uhr

Herr Boeser, ich teile zwar Ihre Meinung nicht, aber Sie haben sich offenbar aufgrund sachlicher Überlegungen entschieden und das kann ich akzeptieren.

4 Empfehlung 0 !

David Herger

16.02.2013, 12:59 Uhr

Ich habe Nein gestimmt, glaube aber, dass man als Normalbürger eh kein Unterschied zwischen einem JA oder Nein merken wird. Ich befürchte einfach, dass nach einem möglichen JA-Ergebnis die Ernüchterung bei vielen sehr gross sein wird. Die Initiative ist für mich KEINE Abzockerinitiative. Der Name ist irreführend, aber das wird man dann erst nach den weiteren riesigen Bonuszahlungen merken.

8 Empfehlung 10 !

kurt habegger

16.02.2013, 11:45 Uhr

Es war wirklich peinlich wie die Initiativgegner mit der bundesrätlichen Unterstützung einen schlechten Auftritt in der Arena hatten - scheinbar hat man im Parlament mit der Unterstützung der Wirtschaft den bundesrätlichen Vorgaben die restlichen Zähne auch noch gezogen und heute wird vom Bundesrat dies einfach bedauert - andere einleuchtende Argumente gibt es nicht - deshalb JA zur Initiative!!!

26 Empfehlung 5 !

Kurt Dubach

16.02.2013, 09:02 Uhr

Wie sagt man bei der Werbungen, Schleichwerbung. Sind mal wieder Leute am zug gewesen, die weder dies noch das genau abgrenzen können. Wen man ein Nagel treffen will sollte auch den richtiger Hammer nehmen! Es geht immer auf die Kosten des Volkes wen derjenige sich Aufbläht!

17 Empfehlung 28 ! Antworten

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