«Weiber» ohne «Weiblichkeit»: Kuhn soll aus Partei ausgeschlossen werden
Aktualisiert am 11.08.2009 312 Kommentare
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«Von linken, ausgelumpten Frauen» hatte Kuhn sein Pamphlet betitelt, in dem er über die «zahlreichen linken und ungepflegten Frauen» herzieht. Er kritisiert, dass die Frauen weder Schmuck tragen noch Schminke gebrauchten, «obwohl sie es dringend nötig hätten». Er schreibt von «Weibern» ohne «Weiblichkeit», von einem «Gruselkabinet», und bezeichnet «Emanzen» als «Vogelscheuchen».
Josef Kunz, Präsident der SVP des Kantons Luzerns, distanzierte sich am Dienstag von den Äusserungen. Kuhn müsse mit dem Ausschluss aus der Partei rechnen, sagte er. Die Parteileitung (der Kuhn auch angehört) wird sich am 20. August des Falles annehmen und über die Sache entscheiden. Zuständig für den Ausschluss wäre aber die SVP der Stadt Luzern.
«Privatmeinung»
Dort nimmt man die Affäre gelassen. Sekretär Urs Wollenmann sagte, es handle sich um Kuhns Privatmeinung. Massnahmen drängten sich keine auf. «Wir wollen nicht der anderen Seite einen Gefallen machen», sagte er und spricht von «Gesinnungsterror».
Mit der anderen Seite meint Wollenmann die SP. Diese hatte am Montag auf Kuhns Text im Internet hingewiesen. Linke und grüne Frauen würden Kuhn nach diesen Äusserungen definitiv nicht mehr ernst nehmen, schrieb die SP. Sie erwartet von der SVP Konsequenzen.
René Kuhn ist 42 Jahre alt und präsidiert die SVP der Stadt Luzern seit 2004. Er gehört der Parteileitung der Kantonalpartei an und dem Zentralvorstand der SVP Schweiz an. Bei den Stadtratswahlen vom Juni war er der Kandidat mit den wenigsten Stimmen. (sam/sda)
Erstellt: 11.08.2009, 10:45 Uhr
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312 Kommentare
Fassen wir zusammen: dieser Kuhn ist Frauen- und Ausländerfeindlich, doch er ist mit einer Russin verheiratet. Er diffamiert die "Schweizerin" an sich, doch er ist in der SVP. Des Weiteren betrieb er Frauenhandel. Keine weiteren Fragen! Antworten
































