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Wenn deutsche Neonazis in der Schweiz Schiessen lernen
Aktualisiert am 27.11.2011 121 Kommentare
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Kein Geld mehr für NPD
Nach dem Willen der CSU soll die rechtsextreme NPD kein Geld mehr aus der staatlichen Parteienfinanzierung bekommen. «Eine Partei, in deren Umfeld sich Neonazis und Terrorzellen aufhalten, darf sich nicht mit Staatsgeldern finanzieren», sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt.
Er fügte hinzu: «Es stinkt zum Himmel, dass die NPD für ihren Kampf gegen unseren Staat Jahr für Jahr mehr als eine Million an Steuergeldern absaugt und damit den Feldzug gegen unser Land organisiert.» (dapd)
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Militante Mitglieder der rechtsradikalen deutschen Partei NPD absolvierten Ende August zusammen mit Schweizer Neonazis ein gemeinsames Schiesstraining in der Schweiz. Das zeigen Dokumente der Autonomen Antifa Freiburg, die der «SonntagsZeitung» vorliegen.
Demnach mieteten die Rechtsextremen am 27. August für 160 Franken ein Schützenhaus in der Umgebung von Luzern. Ein Teilnehmer aus der Schweiz bestätigte gegenüber der «SonntagsZeitung», dass Ende August «rund 20 Kameraden an den Waffen trainierten».
NPD-Exponent in der Schweiz
Darunter hätten sich mehrere in Deutschland wohnhafte NPD-Exponenten befunden. Weder der Nachrichtendienst des Bundes noch die Luzerner Kantonspolizei wollten zu den Vorkommnissen Stellung nehmen. Einer der Hauptorganisatoren war der deutsche NPD-Aktivist N. H. Der 22-Jährige zog vor einiger Zeit aus Südbaden in die Schweiz und wohnt heute im Kanton Bern.
Brisantes Detail: In Deutschland darf H. aufgrund seiner Aktivitäten in der Neonaziszene weder Waffen noch Munition mehr besitzen. Bei der Bundeswehr wurde er nicht aufgenommen.
Tatsächlich unterhält die Schweizer Neonazi-Szene einen Intensiven Kontakt zum süddeutsche Raum. So stand am 1. Mai diesen Jahres etwa Philippe Eglin, einstiger Vorsitzender der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) Basel in Heilbronn auf der Rednerliste einer Veranstaltung von Rechtsradikalen. Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, hielt er vor zwei Jahren während einer Kundgebung in Friedrichshafen eine Rede.
Intensive Kontakte über die Grenze
Der Verfassungsschutz des Bundeslandes Baden-Württemberg hatte indes nach eigenen Angaben keine Kenntnisse über die Schiessübungen in der Schweiz. Sprecherin Victoria Krause räumte gegenüber der Zeitung jedoch ein, dass deutsche Neonazis und NPD-Mitglieder bekanntermassen gute Kontakte in die Schweiz hätten.
Auch Verbindungen zwischen Schweizer Rechtsradikalen ins Umfeld der Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sollen bestanden haben. Unter anderem sind Beziehungen zwischen der Pnos und dem Deutschen André Kapke bekannt, der verdächtigt wird, ein Unterstützer der NSU gewesen zu sein. So führte der ehemalige Pnos-Aktivist Mario F. vor einigen Jahren im Internet ein kumpelhaftes Interview mit Kapke. (kpn)
Erstellt: 27.11.2011, 10:14 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



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