Wenn die Polizei Velos konfisziert
Von Maurice Thiriet. Aktualisiert am 15.09.2009 131 Kommentare
Das Fixie ist der eigentliche urbane Trend des Sommers 2009. Die Fahrräder, die ursprünglich für Radrennbahnen konzipiert waren und nur einen Gang mit fix montiertem Ritzel am Hinterrad haben, erfreuen sich mittlerweile auch im Strassenverkehr grosser Beliebtheit. Der Fixie-Hype greift von den Velokurieren auf immer mehr Nachahmer in bürgerlichen Berufen, sogenannte «Hipsters», über.
Die breite mediale Berichterstattung heizte den Trend noch an. Auf 300 Personen schätzt der Zürcher Velohändler Christoph Vetter die Fixie-Population allein in Zürich, Tendenz steigend. Auch in Bern und Basel steigen viele aufs Fixie um. Bereits gibt es eigene Meisterschaften für Fixie-Fahrer, die schweizerischen finden nächstes Wochenende in Genf statt.
Polizei büsst rigoros
Doch die wachsende Fixie-Gemeinde stellt die Polizei vor eine neue Herausforderung. Denn die Fixie-Fahrer reduzieren ihr Tempo, indem sie das Hinterrad blockieren, also Gegendruck auf die Pedalen geben. Viele Fixies haben deshalb nur eine Bremse am Vorderrad, in seltenen Fällen auch gar keine. Laut «Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge» (VTS) müssen Fahrräder «mit zwei kräftigen Bremsen versehen sein, von denen eine auf das Vorder- und die andere auf das Hinterrad wirkt». Der Starrlauf gilt nach gängiger Rechtspraxis nicht als Bremse, obwohl sich durch Fixieren der Pedale auch das Hinterrad blockieren lässt.
Das «Führen eines Fahrzeugs mit mangelhafter oder fehlender Bremsanlage» hat eine Verzeigung an ein Stadt- oder Polizeirichteramt zur Folge. Und das ist deutlich teurer als herkömmliche Ordnungsbussen. In Zürich etwa muss laut dem stellvertretenden Stadtrichter Reto Steimer mindestens 258 Franken zahlen, wer ohne oder mit nur einer Bremse fährt. «Im Wiederholungsfall kann das auf bis zu 500 Franken steigen, wobei zur Busse noch Spruch- und Zustellgebühren von rund 300 Franken kommen», sagt Steimer. In Zürich hat es laut Stadtpolizei-Sprecher Michael Wirz in diesem Jahr «bereits einzelne Verzeigungen wegen Fahrens mit mangelhafter Bremsanlage gegeben».
Die Basler Kantonspolizei lässt es nicht mehr bei Verzeigungen bewenden. Anfang August chauffierte sie einen Fixie-Fahrer im Kastenwagen zum Probelokal seiner Band. Das gewohnte Fortbewegungsmittel des Mannes, ein Fixie ohne funktionierende Hinterbremse, beschlagnahmten die Beamten bei einer Kontrolle auf der Stelle, um eine «unerlaubte Weiterverwendung» im Sinne des Strassenverkehrsgesetzes zu verhindern. «Wir stellen mittlerweile eine Handvoll solcher Fahrräder pro Woche sicher», sagt Klaus Mannhart, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt.
Pro Velo will Bundesgerichtsurteil
Auch in Zürich ist ein Fall bekannt, in dem ein Fixie aus einem Treppenhaus beschlagnahmt worden ist, nachdem der Fahrer mehrere Verkehrsregelübertretungen begangen hatte.
Der Verband Pro Velo hat an diesem Vorgehen keine Freude. «Offensichtlich will die Polizei mit diesem Vorgehen verhindern, dass sich eine Vielzahl von trendbewussten Velofahrern auf ein Fahrzeug setzt, ohne es wirklich zu beherrschen nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als heilen», sagt Pro-Velo-Sprecherin Marianne Fässler. Doch das Vorgehen der Polizei sei rechtlich nicht wasserdicht. «Während eine Rücktrittbremse als dem Strassenverkehrsgesetz genügende Bremsanlage anerkannt wird, gilt dies nach Auslegung der Polizei für den Starrlauf nicht», sagt Fässler und stellt fest: «Hier besteht eine Rechtslücke, die dringend der Abklärung bedarf. Die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge definiert den Begriff ‹kräftige Bremse› nicht exakt.» Die Frage, ob ein Starrlauf nicht ebenso als Hinterbremse im Sinne des Strassenverkehrsgesetzes gelten könne, müsse vor das oberste Schweizer Gericht. «Nur ein Bundesgerichtsurteil zur Starrlauffrage würde die Sachlage klären», sagt Fässler.
Doch bis anhin hat noch kein Fixie-Fahrer einen polizeirichterlichen Entscheid weitergezogen.
In Deutschland als Bremse anerkannt
Hoffnung schöpft die Fixie-Gemeinde nun aus einem Urteil aus Bonn. Dort hat das Amtsgericht Anfang August zum ersten Mal einen Starrlauf als Hinterbremse anerkannt und eine polizeiliche Busse aufgehoben. «Das ist interessant, wir werden diesen Fall verfolgen», sagt Fässler von Pro Velo. Einen vergleichbaren Fall gibt es in der Schweiz seines Wissens noch nicht, sagt der Zürcher Stadtrichter Steimer.
Bis ein Präzedenzurteil auch für die Schweiz vorliegt, wird die Polizei in Basel und Zürich weiter gegen Fixie-Fahrer ohne Hinterbremse vorgehen. Unbehelligter können sich diese in Bern und Luzern bewegen. Weder die Pressesprecher, noch sonst jemand von den entsprechenden Kantons- oder Stadtpolizeien konnte auf Anfrage sagen, was ein Fixie ist.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 15.09.2009, 08:32 Uhr
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131 Kommentare
Die gesamte Diskussion hier erschreckt mich. Kaum jemand argumentiert sachlich, noch weniger Leute logisch. Es kommt der Anschein auf, dass sich praktisch nur Menschen äussern, die ihren Unmut ungefiltert auf die Welt loslassen wollen. Zur Sache: Ich schlage vor, dass alle Diskussionsbeteiligten auf Pauschalurteile verzichten und sich auf wissenschaftlich Fundierte Tatsachen abstützen. Antworten
solange es keinen unfall gibt der belegt dass der unfall MIT bremsen nicht passieren hätte können (berechnung bremseg, wetterverhältnisse, zustand bereifung, fahrkönnen) gibt es keine gesetzliche relevanz zur repressiven massnahmen. sage ich und hans lustig. ps: wer will mein fixie kaufen? der trend geht mir auf den sack und ich will gar nicht erst in solche diskussionen miteinbezogen werden. Antworten
zwei weiter missverständliche dinge hier: man kann auch bremsen, tempo verlangsamen indem man mit den beinen die pedalbewegung abbremst dh man kann ohne das rad zu blockieren (eher notbremsung) bremsen provelo wehrt sich gegen das konfiszieren von fahrrädern wenn ich das richtig verstanden habe den ganzen rest sollten wirklich mal richter klären, die entscheiden wie gesetze angewandt werden ... Antworten
der rücktritt gilt leider auch nicht als bremse: da in einem andern gesetzesartikel steht dass der antrieb nicht teil der bremse sein darf auch steht dass die bremse mit enem kabelzug betätigt werden muss und es sind verzögerungswerte vorgeschrieben wahrscheinlich wären sogar streng genommen sogar hydrauslische scheibenbremsen illegal weil ja da das kabel fehlt Antworten
nur weil einer/e mit starrgang ohne bremse fahrt heisst nicht dass er/sie ein gefahr für sich oder andere verkehrsteilnehmer ist. einem starrgang ohne bremsen zu fahren braucht einfach eine andere fahrstil. es ist riskant und auch nicht leicht, aber mit übung ist es ein sehr schönes transportmittel. gegen meinungen stammen haufig von die die praktische erfahrung damit nicht haben oder nicht wollen Antworten
@Res Bühlmann, militärvelos haben einen rücktritt, das ist ein grosser unterschied zum fixie, erstens muss man nicht immer mittreten, es hat einen leerlauf und der rücktritt ist dosierbar. ein velo ohne bremsen nur weil es hip ist gehört nicht auf die strasse. da gibt es andere prioritäten als schick sein. nämlich am leben bleiben. Antworten
Ich fahre mein Fixie in der stadt Basel.Uund irgend wie macht mich der ganze rummel um das fahren ohne oder mit nur einer Bremse paranoid. Aber ich glaube, ich werde bei nur einer Bremse bleiben. bis Ich einmal angehalten werde. ich sehe jeden tag mehrere Velofahrer die die Regeln missachten das mir Haare zu berge stehen. Daher frage ich mich wirklich hat die Polizei nichts besseres zu tun? Antworten
Wenn man die Bremskraftverteilung von Vorder- und Hinterradbremse berücksichtigt, ist eine Hinterradbremse sowieso für die Katz... Mal abgesehen von den Bremsen ist ein Starrlauf bei hohen Geschwindigkeiten viel sicherer als ein Freilauf! Nur weil ein paar unsportliche Autofahrer sich es nicht vorstellen können, ist diese Technik noch lange nicht zu verbieten... Antworten
als ziterter zahlenliferant schreib ich auch mal: der herr thiriet hat leider diese zahl (obwohl wer weiss vielleicht ist die garnichtmal so falsch) aus einem artikel von Bruno Angeli abgeschrieben , besser gesagt noch im zusammenhang falsch zitiert. der artikel ist übrigens hervorragend geschrieben und meines wissens bis jetzt im landbote und in der thurgauer zeitung erschienen Antworten
@ Michael Trümmer : Ein Fixie bleibt auch dann ein Fixie wenn man eine Hinterradbremse montiert. Fixie = fix gear = Starrlauf. Ein Singelspped Velo beschreibt ein Rad mit einem Gang und freilauf! @ Ulrich von Engelberg : Eine Montage einer HB ist nur dann nicht möglich, wenn es sich um ein Bahnrad handelt. Diese verfügen über keine entsprechende Bohrungen . An allen andren Fixies ist es möglich. Antworten
ich vermute mal, dass 99% der Kommentarverfasser noch nie mit einem Fixie gefahren sind und wahrscheindlich auch noch nie eins gesehen haben. Deshalb hört doch einfach auf, irgendwelche Behauptungen zu publizieren, was das Bremsen und Fahren von Fixies betrifft...zudem hab ich bis jetzt noch nie explizit etwas von einem Zwischenfall mit Fixed-Gear bikes gehört. Antworten
ich komme mir sehr oft schon ziemlich blöd vor, wenn ich bei rot anhalte und alle anderen velofahrer einfach vorbei fahren. es geht ja um die eigene sicherheit. ein tipp an die polizei. wenn ihr bei velofahrern kontrollen macht, dann verlangt für das überfahren bei rot gleich viel wie die aotofahrer, nähmlich 250. franken. alles andere ist ein witz. ps. ich bin jeden tag mit dem velo unterwegs. Antworten
Es ist absurd, dass ein Style-Velo wie das Fixie ohne Ausrüstung für den Strassenverkehr zugelassen sein soll. Ein Fixie gehört auf die Künstlerbühne und nicht in den öffentlichen Strassenverkehr. Das Unfallrisiko mit nur einer Bremse ist hoch, und die Veloorganisationen scheinen den Verstand verloren zu haben. Antworten
Hast sich jemand aus der Fixie-Gemeinde mal ernsthafte Gedanken über den Versicherungsschutz gemacht? Mit Vignette ankleben ist's nicht getan..Wie sehen das die Versicherungen, da gibt es doch sicher Regress im Unfallfall? Die Diskussion zeigt deutlich auf wie sich ein Grossteil der Velofahrer wiedermal überschätzt .. Nichtmal an die eigene Gesundheit denkt, dafür rücksichtslos im Verkehr auftritt Antworten
Was macht eine Fixie-Fahrer, wenn's bergab geht, z.B. vom Heimplatz ans Bellevue resp. die Kirchgasse runter? Oder von der Waldegg bis zur Schmiede Wiedikon runter? Und wie bremst er auf Kies oder Schotter oder nassem Laub? Was tut er, wenn er nahe am Randstein an einem in der Kolonne stehenden Auto vorbei muss? Antworten
So meine Lieben: Autofahrer fahrt auf den Strassen, Passanten geht auf dem Fusssteig und Velofahrer fahrt auf dem Veloweg, und der Rest kann doch allen hier so ziemlich egal sein. Ob Passant, Autofahrer oder Velofahrer. Wir alle müssen in der Stadz zusammen auskommen, und sonst gibt es ja noch die auf Land ziehen Variante, da gibts weder Autos, Passanten oder Fixies.... Antworten
Ich bin selber auch Velofahrer und absolut gegen das übliche "Velo-Bashing" seitens der Autofahrer/Fussgänger. In diesem Falle sehe ich jedoch nicht, wo das Problem liegen soll? Man kann doch auch an einem Fixie normale V-Brakes montieren? Ob der Fahrer die Bremsen dann auch benutzt, ist seine eigene Entscheidung. Antworten
Ulrich von Engelberg: Es geht nicht, weil es sonst kein Fixie mehr ist, sondern ein Singlespeed-Bike. Ich überleg mir selber, mein Herrenvelo zu einem Singlespeed umbauen zu lassen, da ich in Basel keine zwei Gänge brauche. Mindestens Hinterradbremse aber schon. Und Licht und Schutzblech (kein Schutzplastik). Aber der Trend geht ja jetzt in Richtung Faltvelo... Antworten
Grundsätzlich: in der Schweiz gibt's sowieso zuviele Verbot und Vorschriften! Das kann so nicht sein! Daher, weiter mit dem Fixie fahren! Wenn ich mit meinem Dirt-Jumper auf einem Rad erwischt werde gibt's auch Stunk mit der Polizei ("nicht beherschen des Fahrzeugs"), dabei gibt's solche die können nicht mal auf 2 Rädern fahren. Also: nicht beirren lassen! Antworten
Ich stelle eine Parlelle der starren Verbindung der Pedale mit dem Hinterrad beim Fixie und dem Verstand derjenigen Fahrer fest, die den Sinn einer, bzw. zweier Bremsen an einem Velo mit hahnebüchenen Argumenten wegdiskutieren wollen! Und den Blödsinn, mit Anheben des Hinterrades die Pedale zu blockieren und einen kurzen Bremsweg zu erreichen....: Verzell das äm Fährimaa! Antworten
@ Max Affolter Jedes Mal, wenn ich per Velo (Rennvelo mit zwei Satz Bremsen) quer durch die Stadt muss, erlebe ich drei bis fünf Situationen, in denen es nur darum nicht knallt, weil ich für die Autofahrer auch noch mitdenke. Vortritt missachten, keine Gasse rechts lassen, bloss nicht blinken, SMSlen, Navi programmieren: Die Liste ist lang - soll man darum alle Autos verbieten, nach Ihrer Logik? Antworten
@Werner Holliger, da haben sie sicher recht;..., dennoch liegt man eben mit einem Fixie nicht so stark in die Kurve, ...antizipieren heißt dies. Überall in der Welt fahren Liebhaber mit solchen Velos. Nur in der CH will man dies scheinbar nicht können ... immer gleich alles verbieten,... wir sind doch keine dümmere Rasse ! Oldtimers fahren z.Bsp. auch rund ohne Lenkunterstützung.... usw. Antworten
@Res Bühlmann: Die Soldaten sind deshalb nicht umgefallen, weil ihre Velos keinen Starrlauf, sondern nur einen Rücktritt besassen. Das ist ein ziemlicher Unterschied - beim Velo mit Starrlauf drehen die Pedalen immer mit (kein "Leerlauf"), eine Rücktrittbremse weist dagegen sehr wohl einen Leerlauf auf. Die Krieger hielten einfach in der Kurveninnenseite die Pedale hoch, c'est tout. Antworten
@Marco Müller Ich hab das allgemein gemeint, z.B. sind die meisten Wege auf den Uetliberg Fahrverbot, ich kenne Leute die beim hochfahren gebüsst wurden. Klar, sie haben sich durch missachten einer Verkehrsvorschrift strafbar gemacht, nur fraglich weshalb es diese Verkehrsvorschrift in dieser Form überhauot gibt. Dies ist nur ein Beispiel, und es ist mir klar dass es Off Topic ist. Antworten
Gibt es eigentlich ein Problem, ein Fixie mit einer normalen Hinterradbremse auszustatten? Oder geht das nicht, weil es dann nicht mehr hip ist? Ansonsten glaube ich auch, dass das Fixie etwas ist, was die Welt nicht braucht, ähnlich wie Sprungfedern an den Füssen und Nasenpflaster zum besseren Luftholen. Also nur etwas Geduld, dann erledigt sich das Problem von selbst. Antworten
@ Peter Spelt; nach ihrer Theorie wären also die Soldaten früher massenweise umgefallen in einer Kurve, wo sie bremsen mussten ? Leutnant, wir sind alle ausgehebelt...leider ! Aber nein doch,...spätestens nach einem halben Tag hat man dieses Problem im Griff !!! Antworten
@Andreas Baumann: Als Autofahrer stört es mich nicht, wenn ein Velofahrer das Rotlicht missachtet, solange er dabei niemandem den Vortritt nimmt. Was aber extrem nervt, sind die Velofahrer die vom Trottoir herkommend über den Fussgängerstreifen fahren und die Autos zu einer Vollbremsung zwingen. Im Gegensatz zu Fussgängern haben die Velos in dieser Situation nämlich kein Vortrittsrecht! Antworten
Warum ziehen Autofahrer über Velofahrer her? Fakt ist, dass die Autofahrer die Regeln ebenso nicht einhalten. Gemäss stetigen Medienberichten sind Autofahrer betrunken, bekifft oder auf Koks, fahren zu schnell, halten die Abstände nicht ein, überholen auf Kreuzungen, und geblinkt wird immer seltener. Ampeln sind eine sehr dumme Einrichtung, geschaffen einzig für Autos; ohne Autos braucht es keine. Antworten
Oft wird leider vergessen, dass viele heutige Velofahrer morgen zu den Motorisierten gehören. Viele Junge trainieren sich vor allem in der Stadt Bern an, sich im Verkehr zu bewegen, ohne auf irgendwelche Verkehrsregeln zu achten. Begreiflich, wenn sie diese Gewohnheit morgen mit dem Roller und später als junge Erwachsene auch mit dem Auto beibehalten. Ganz normal, wenn's immer mehr kracht! Antworten
@Markus Weilenmann: Schöne Argumentation, leider steht das so nirgends im Gesetz ... weshalb das Verhalten der Polizei keine Grundlage hat. Und danke für den "Blödsinn", leider verlangen neue Fortbewegungsmöglichkeiten auch neue Reglementierungen ... Antworten
@Andreas Baumann 14:06 Ein Autofahrer kann bei Rot genau so gut wie ein Velofahrer über eine leere Kreuzung. Nichts leichter als das. Den Beweis können sie täglich in der Stadt Bern erleben, wo es keine Polizisten mehr hat (vom Parlament weggespart!). Antworten
In Zürich passiert es mir mindestens 1x pro Monat, dass mich ein Velofahrer auf dem Trottoir fast über den Haufen fährt, und oft muss ich mir dann sogar noch Vorwürfe anhören, es ist unglaublich. Ich kann in Anlehnung an die Erfahrungen mit "Zero Tolerance" in New York nur sagen: solch zunehmend gesetzloses Alltagsverhalten ist der Anfang von grösseren gesellschaftlichen Problemen. Antworten
Ein Ausbund von Sicherheit sind diese Velos wohl nicht. Wenn aber die Polizei deswegen ihre Zeit vergeudet, kann ich nur den Kopf schütteln. Wie auch über Pro Velo, die nach der Ablehnung des Velohelms schon wieder für ein unnötiges Risiko plädiert. Antworten
Bei dieser Diskussion vermisse ich etwas: Sachlickeit. Ich bin niemit einem Fixie gefahren und kenne deshalb das Fahrverhalten nicht, gefühlsmässig zweifle ich an der Tauglichkeit des Gefährts, bin aber nicht sicher. Man sollte hier mit Tests Argumentieren, nicht mit vorgefassten Meinungen. Jedenfalls sollte so eine Frage von Ingeneuren entschieden werden und sicher nicht von Richtern. Antworten
Wenn Ihr doch alle so Sicherheitsfanatiker sind, dann würde ich Vorschlagen ein Motorikprüfung für sämtliche Motorfahrzeuglenker einzuführen. Ich bin mir sicher, die Verkehr würde sich auf die Hälfte reduzieren und wir hätten wieder deutlich mehr Sicherheit und Platz auf den Strassen. Nebenbei hätten wir auch noch was für die Ökologie getan. Antworten
Putzig, wie sich Velo- und Autofahrer auf's Dach geben. Es kann doch einem Autofahrer egal sein, wenn ein Fahrrad an einer leeren Kreuzung bei Rot über die Ampel fährt - so what - da meldet sich höchstens die Eifersucht des 4-Rädlers, dass er warten muss. Ein Fahrradfaher gefährt in erster Linie sich selbst. Übt euch doch in Toleranz, das schont Nerven auf beiden Seite. Ein Auto- UND Fahrradfahrer Antworten
ich bin selber berg- und bahnrennen mit bahnvelos gefahren und würde im strassenverkehr nie ein velo bewegen, dass keine fein dosierbaren bremsen hat. täglich komme ich in situationen wo ich um meine scheibenbremsen froh bin. eine andere gefahr ist, dass die pedale immer mitdrehen, man läuft die gefahr in einer schnellen kurve damit am boden anzustellen und sich auszuhebeln. fixies = bahnvelo Antworten
Vor etwa 25 ! Jahren wurde unser Sohn gebüsst, weil sein Velo mit Rennlenker schwerer als 11 kg war und die fehlenden Schutzbleche nicht im Winkel von so und soviel Grad gemessen von der Radnabe angebracht waren. Die gleiche Bürokraten-Abteilung ist ja immer noch am Werk ! Antworten
Allgemein foutieren sich 90% der Velofahrer um die Verkehrsregeln.Man soll sich nur mal in Bern an den Bahnhofsplatz stellen und schauen,wie viele Velofahrer bei rot anhalten.Es ist etwa jeder dritte.Ich bin mir sicher, die Verkehrssicherheit würde massiv zunehmen,wenn man von den Velofahrern ähnliche Disziplin erwarten würde wie von den Autofahrern.Warum keine Fahrprüfung wie bei den anderen? Antworten
Es ist beeindruckend, wie viele hier davon ausgehen das Bremsverhalten eines Starrlauf-Velos zu beurteilen, ohne jemals damit gefahren zu sein. Ich persönlich als Auto und Velofahrer kann nur sagen, dass ich mich in der Stadt Zürich mit Fixie und einer Bremse genauso wohl fühle, wie mit Rennrad und zwei Bremsen. Schade dass in Zürich die Velofahrer dauernd kriminalsiert werden. Antworten
@ Bettina Stich, in Holland sind Fahrräder mit Rücktritt - Bremse die normalste Sache der Welt ! Fast jedes Kind hat sie ! Überhaupt nicht mehr Unfálle, im Gegenteil. Die gefährlichen Unfälle geschehen oft mit den gut ausgerüsteten Supervelos mit ihren tollen Übersetzungen, die jeweils nicht mehr im Verhältnis stehen ! Antworten
Haha ein getuntes Fahrrad, der ist nicht schlecht! Seit ich Fixie fahre, fahre ich viel mehr vorausschauend, da mir meine Gesundheit ja auch wichtig ist;). Und nach wie vor bin ich überzeugt, dass ich einiges sicherer unterwegs bin als viele Fahrradfahrer, welche mit ihren alten, nicht gewarteten Drahteseln rumkurven. @Sandra Müller, probiers unbedingt mal aus:) Antworten
@Frank Schindel. Diese Argumentation ist völliger Böldsinn. Wer unsere Gerichte mobilisieren will, um herauszufinden, was eine Bremse ist (Hemmvorrichtung), muss sich nicht wundern, wenn die Regelmentiererei in jedem noch so banalen Lebensraum zunimmt. Dem Fixie fehlt es nicht an Stoppmöglichkeiten, aber an geeigneten Vorrichtungen zur Geschwindigkeitsverzögerung, bspw auf Split. So einfach. Antworten
@Bettina Stich: Wie gesagt, ich weiss, es gibt (zu viele) schwarze Schafe unter den Radfahrer. Aber mein Tip: man sollte auch mal die andere Seite 'praktisch erleben', quer durch Zürich um 17 Uhr... Übrigens muss man ja teilweise 'leider' den Platz auf dem Trottoir teilen, weil's für eine Velospur nicht gerreicht hat auf der Strasse. Sehr gefährlich, nicht zuletzt wegen all den Handysüchtigen... Antworten
@Guido Rechsteiner; so gesehen haben sie recht, aber wie bei ABS löst der Fixie-Fahrer die Blockade wieder und bremst erneut ab. Wenn man die Vorderbremse bei voller Fahrt zudrückt, überschlägt man sich und trotzdem passiert das einem Radfahrer nicht. Nachtrag; Fixies sind mitnichten neu, sondern die Urform des Velos und waren früher Standart, eingeführt wurden sie unter dem Namen "safety bike"! Antworten
Persönlich bin ich von der Ästhetik der schlichten Fixies angetan. Für den urbanen Alltag ziehe ich Doppelbremse vor. Direkte Vergleiche haben gezeigt, dass mit Starrlauf nicht annähernd so kurze Bremswege wie mit Doppelbremsen erreicht werden können. Velos mit Rücktritt/Starrlauf und Vorderbremse dennoch sollten akzeptiert werden, wie es die alten, ineffizienten Trommelbremsen ja auch sind. Antworten
... eigentlich haben ja alle recht - auf ihre Weise, aus ihrem Blickwinkel. Und mit dem nötigen Respekt und ein bisschen Rücksicht könnten alle Verkehrsteilnehmer gut nebeneinander auskommen: da würde auch mal ein auf dem Trottoir fahrender Velofahrer, ein auf dem Veloweg parkierender telefonierender Automobilist oder ein Rotlicht überquerender noch-Zug-erreichen-wollender Fussgänger nicht stören. Antworten
Es scheint, als ob wir keine Probleme zum lösen haben. So etwas ist absolut lachhaft. Und langsam dünkt es mich, der Polizeistaat wird realität. Lange Zeit störte ich mich an dem dauernden Gemotze über den Staat. Aber zuviel ist zuviel. Wir sind das Volk, und wir müssen uns sicher nicht vor uns selbst schützen. (Zudem, eine Vorderbremse wirkt zu über 70 %) Dafür haben wirklich Kriminelle mehr Zeit Antworten
@Guido Rechsteiner 12:20 Irgend etwas ist doch schuld daran, dass sich die Zweiradunfälle eklatant häufen. Als Fussgängerin in der Stadt wundert das einen mitnichten: Die Velofahrer gebärden sich als rücksichtslose Outlaws und führen sich auf, als existierten für sie keinerlei Verkehrsregeln. Seit es in der Stadt keine Polizei mehr gibt, sind die Radler zur ständig wachsenden Gefahr geworden. Antworten
@Michael Raith: blockiertes Rad = Gleitreibung, Gleitreibung < Haftreibung, praktisch null Bremskraft. (auch) Darum wurde ABS erfunden. An die Velobasher: Ich weiss, leider hat es einige schwarze Schafe unter Radfahrer. Aber mal die Rolle tauschen ? Gerade heute: Auto hat mir einfach den Vortritt nehmen wollen nach dem Motto: Ich bin gepanzert. Jede Woche mind. ein Beinaheunfall wegen Autofahrern. Antworten
Ich schraube selbst Velos zusammen und habe mich deshalb kundig gemacht. Leider definiert das Gesetz nicht, was eine Bremse ist und was nicht. Deshalb ist das vorgehen der Polizei illegal, da die rechtliche Grundlage fehlt. Wie im Artikel geschrieben braucht es einen Gerichtsentscheid der die Frage klärt. Solange bleibt Fixie fahren legal. Antworten
Ich finde es richtig, dass die Polizei Velofahrer mit Fixies ohne Bremsen büsst, dennoch denke ich, dass sie, sobald es mehr Fixies gibt damit aufhören, weil der Aufwand zu gross ist. So war es auch schon bei den blinkenden Velolichtern, die ja eigentlich auch verboten wären, da sie andere verkehrsteilnehmer irritieren. Antworten
wird ein auto getunt muss man auflagen erfüllen, resp. das meiste ist verboten - ist auch richtig so, das volk will es auch so. nun, ein fixie ist nichts weiter als ein getuntes fahrrad... also warum soll hier beim fahrrad alles erlaubt sein bitte? Antworten
Fixies sind meiner Meinung nach nicht das Problem. Wenn ich in der Nacht im Auto unterwegs bin und 20 Velofahrer treffe wobei nur 2 Licht haben und die andern lichtlos und fast nicht zu sehen sind. Etliche mals sah ich das Velo erst im letzten Augenblick und konnte ausweichen. Sind alle Velofahrer lebensmüde oder einfach und schlicht Blöd? Bitte Velofahrer achtet auf euer Leben + macht Licht! Antworten
@ Max Sutter: Richtige Bahnrennräder haben weder bremsen, noch die zur Montage benötigten Bohrungen in Rahmen und Gabel. Die meisten Leute jedoch bauen alte Strassenrennräder (mit Bohrungen) um zu Starrlaufvelos oder sie kaufen sich Fixie-Rähmen mit Bohrungen. Der Vorstoss, Hersteller zu Belangen ist also weder sinnvoll noch wirklich durchdacht. Machen sie sich mal ein Bild im Veloladen. Antworten
@Beat Müller, was lernt man als 1. bei der Töff Prüfung:"ausweichen ist deine einzige Chance" Hier ist es das gleiche. In den meisten Fällen hilft die Bremse eh nichts. @Markus "vermutteter SUV fahrer" Bhend, ja es ist viel einfacher (&lukrativ) auf eine langsame Minorität loszugehen als auf 30er-Zonen-abendverkehr-Raser, Töff-auf-Veloweg und andere Parkier-zum-Telefonieren-auf-dem-Velostreifen. Antworten
Ich fahre Fixie. Mit Bremsen. Ich kenne einige Leute, die fahren ohne. Alles passionierte und erfahrene Velofahrer. Und diese haben ihr Fahrzeug im Griff und warten es, mehr als viele Velofahrer mit technisch sehr mangelhaften Rädern. Wer noch nie selber durch Blockieren des Hinterrades ein Starrlaufvelo gebremst hat, der weiss nicht, wie gut das funktioniert und soll dazu bitte schweigen. Antworten
@ Marco Henzer; falsch, die Fliehkräfte werden durch einen kleinen Trick stark reduziert; im Moment des Bremsvorgangs hebt der Fahrer das Hinterrad (HR) minim an, das Rad hat keinen Wiederstand mehr von der Strasse und wird mit den Beinen starr gehalten. Sobald das HR die Strasse wieder berührt ist es absolut blockiert. Die dann wirkende Kraft auf das HR übersteigen die zulässige Bremskraft! Antworten
Jeder vernünftige Velofahrer dürfte 2 funktionierende Bremsen am Velo haben. Nur weil wieder einmal ein ziemlich blödsinniger Trend kreiert wurde, von Lemmingen natürlich dankbar angenommen, man will ja cool sein, sollten die sinnvollen Gesetzte nicht einfach ausser Kraft gesetzt werden. Also, saftige Bussen verteilen, und der Trend wird sich nicht als so trendig erweisen, als befürchtet. Antworten
@Stefan Rutz, die Polizei macht genau das für was sie da ist, sie achtet darauf das Gesetze eingehalten werden. das Killerargument umweltfreundlich ist langsam ausgelutscht. Auch Velofahrer haben sich an die geltende Strassenverkehrsordnung zu halten, und dazu gehört auch ein nach VTS betriebsbereites Fahrrad Antworten
@Michael Raith: "DIe MFK stellte fest, dass die Bremskräfte auf dem Hinterrad zu stark (!) sind..." Das glaube ich nicht. Oder falschrum interpretiert.Eine "zu starke" Bremse würde einfach das Hinterrad blockieren und schleifen, schafft ja jedes Velo! Die Aussage soll sein "Die Fliehkräfte sind zu stark um sie durch einen Starrlauf zu bremsen." Antworten
Einige Leser werfen wiedermal jeden Velofahrer in den gleichen Topf. (Rotlicht und Trottoirüberfahrer) Es geht hier um ein bestimmtes Velo dass Polizeimeinungsmässing nicht den Anforderungen genüge. Es wäre also das selbe wenn ich jetzt alle Autofahrer in den gleichen Topf werfe welche an Ihren Autos Xenonscheinwerfeer dran haben, diese blenden saustark sekundenlang fahr ich dann fast blind Antworten
Stefan Rutz - wenn ich einen Unfall mit einem Fahrradfahrer habe, dann kann er noch soviel schuld haben - ich habe darauf keine Lust - und werde danach als Autofahrer je nachdem auch noch angezeigt... und deshalb kann die Risikobereitschaft Einzelner auch konsequenzen für mich oder andere Verkehrstieilnehmer habe - nun schraubt halt die Bremsen an - wo liegt das Problem? Antworten
Du meine Guete, wieso ist in der Schweiz das Velofahren so kompliziert? Einen Stoss von Vorschriften und Regeln, die an Irrwitz grenzen, Gesetzwerke, die eindeutig von Maennern entworfen wurden, die ihren aufgestauten Autofahrerfrust auf die flinken Zweiraeder ablassen. Wieviele wissen z.B., dass man fuer fehlende Glocke oder fehlendes Schloss mit 20.- gebuesst werden kann? Antworten
Warum greift die Polizei nicht beim Importeur, Händler oder Hersteller an? Das ist doch bei Autos genau so, ein nicht zugelassenes bzw. zulassungsfähiges Vehikel kann ja auch nicht einfach in den Verkehr gebracht werden. Die Klausel "gekauft wie gesehen" geht bei Neufahrzeugen nicht. Antworten
@Buess. Auf dem inneren Ring wurde heute eine Polizeikontrolle durchgeführt. Offenbar war man auf die sogenannten Fixies fixiert. Denn die Velofahrer welche in der Arnold Böcklin-Strasse, also im Blickfeld des Polizisten, auf dem Trottoir fuhren, wurden nicht angehalten. Und wir wundern uns!? Antworten
Ich bin jetzt doch eher überrascht über die meisten Kommentare! Wenn man das Fixie im Griff hat, ist es überhaupt kein Problem damit zu bremsen! Skateboardfahrer und viele Inlineskater haben auch keine Bremsen und können unter umständen auch mal schnell unterwegs sein. Fixies mögen seit diesem Jahr vielleicht schon ein Trend sein, aber auf alle Fälle machts Spass und ich mache nichts dümmeres!:-D Antworten
Blockieren als Bremse? Reicht nicht - kontrolliert + stark muss sein. Bergab in der Stadt schafft man 50 Sachen, wenn man will. Auch dann muss das Velo rasch und kontrolliert zum Stehn gebracht werden können. Die Balance zwischen stark Bremsen mit beiden Rädern und Wegruschten des blockierten Hinterrades auch auf nasser Strasse bei so hohem Tempo schaffen nur die geübtesten der Fixie Fahrer, oder? Antworten
Persönlich bin ich ein grosser Fixie-Fan. Die Sache mit den Bremsen kann ich allerdings nicht nachvollziehen, zumal, seien wir ehrlich, mit der Blockierung nur durch die Kraft der Beine, die Bremsleistung doch arg hinkt. Die zwei kleinen Bremsen bringen nun auch nicht wirklich zusätzliches Gewicht und sollten insofern dran sein. Fixie fahren kann man ja auch mit Bremsen. Antworten
80 % der Bremskraft eines Velos liegt auf dem Vorderrad. Darum ist ein Fixie mit einer Vorderradbremse absolut verkehrstauglich und sicher! Geübte Fahrer haben einen deutlich kürzeren Bremsweg, als beispielsweise mit einem Militärvelo. Vor Jahren versuchten Velokuriere in ZH den Starrlauf als Bremse zu legalisieren, DIe MFK stellte fest, dass die Bremskräfte auf dem Hinterrad zu stark (!) sind... Antworten
Sorry, ich fahre leidenschaftlich Rad, schraube mir die Dinger selber zusammen und lasse dabei gerne das eine oder andere "Überflüssige" weg. Aber wer aus Gründen der Coolness komplett ohne Bremse im Stadtverkehr unterwegs ist, hat einen an der Waffel. Und ja, ich weiss dass man mit Starlauf bremsen kann, aber zusätzlich eine klitzekleine Vorderradbremse hat noch nie geschadet, nicht mal der Optik Antworten
Ich bin selber überzeugter Velofahrer, fahre im Alltag ohne Helm, biege auch mal bei Rot rechts ab. Aber die Bremse ist die beste Vesicherung. Ich glaube gern, dass Kuriere Fixies beherrschen, weil eingeübt und tägliche Praxis, aber trendige Sonntagsfahrer eben nicht, drum soll die Polizei durchaus Recht durchsetzen. Es geht hier um Unfallvermeidung, und die Bremse ist das Probate Mittel. Antworten
Obwohl ich an meinem fixie bremsen vorne und hinten habe, ärgert es mich. Die Polizei hat sicher anders zu tun als umweltfreundliche velofahrer zu mobben... Jeder weiss wieviel risiko er eingehen will wenn er zur arbeit fährt. Und einen skid (hinterrad blockieren zum bremsen) ist vermutlich gleich effizient wie eine schlecht eingestellte hinterbremse (25% des veloparks) oder eine rücktrittbremse.. Antworten
Hatte jemand wirklich schon ein Problem mit einem Fixie-Fahrer gehabt oder geht es hier mehr um den Frust den die Autofahrer durch den selbstverschuldeten Stau täglich erleben? Regeln gelten auch für Velofahrer, jedoch ist es wirklich schwierig diese auch immer einzuhalten wenn die ganze Stadt wieder mal verstopft ist und man nicht mehr vorwärtskommt. Mehr Velowege bitte! Antworten
Was ist mit all den Velos die in einem schlechten Zustand sind? Die beste Scheibenbremse nützt nichts ohne regelmässige Wartung. Dann lieber ein Fixie - da ist die Bremse wartungsfrei (Bremsen über Pedale). Ein Nicht-Insider, der noch nie Fixie gefahren ist, findet das gefährlich, verstehe ich schon, dem sei aber gesagt, dass Fixie fahren ein ganz anderes Fahren ist - viel vorausschauender! Antworten
An alle Velofahrer die das Gefühl haben es sei nur Schikane und wenn sie jemanden gefährden dann nur sich selber: Kinder, Fussgänger und andere korrekt fahrende Velofahrer könnt ihr auf jeden Fall gefährden mit inkorrekten Bremsen, ohne Licht in der Dämmerung, Vortritt missachten etc. Und wenn Ihr das gegen ein Auto tut, ist der Autofahrer Schuld wegen der Kausalhaftung. Das Auto ist immer Schuld! Antworten
Mein Fixie hat nur eine Forderbremse, eine Hinterbremse lässt sich nicht montieren. Wenn ich zwischen 28 und 35 km/h fahre, habe ich immer noch den kürzeren Bremsweg als die meisten anderen Verkehrsteilnehmer mit derselben Geschwindigkeit. Übrigens, danke an alle Autofahrer (meist Frauen), welche den Sicherheitsabstand von 1.50 Meter beim Überholen einhalten und beim Rotlicht den Motor abstellen. Antworten
Auf einem Fixie fahren muss man lernen, genau wie Autofahren. Ich sehe allmorgendlich auf dem Weg zur Arbeit meine Mit-Velofahrer, die sich im Verkehr bewegen als gäb's kein Morgen. Auf der motorisierten Seite ist es auch nicht besser, vor allem in Kreisverkehren wird immer wieder frech die Vorfahrt genommen. Fixie oder "normales" Velo, sorgt euch leiber um gegenseitigen Respekt auf der Strasse. Antworten
Ich muss als Stadtzürcher jeden Tag die Gefahr, die Abgase, den Lärm und den Stau ertragen, welcher durch (meistens) Agglos mit ihren tollen Autos verursacht wird. Und ich kriege eins auf die Mütze, wenn ich in meiner Stadt mit einem Velo mal das Trottoir benutze oder mir ein Fixie zusammenbaue? Den einzigen Schaden den ich anrichte ist die Verletzung des Egos der Autofahrer, wenn ich sie überhole Antworten
Ich staune! Wieso werden Velos verkauft, die nicht strassenverkehrstauglich sind? Werden die Verkäufer/Hersteller gebüsst? Wieso gibt es Vereine,die finden,es sei persönliche Freiheit,wenn man Gesetze übertritt? Leider ist es nämlich nicht so, dass es nur der Schaden des Velofahrers ist, wenn etwas passiert. Ist ein Autofahrer involviert,wird er z.B.auch bestraft. Und das wegen hippen Velofahrern! Antworten
Einmal mehr. Viele Velofahrer denken sie können jede Vorschrift NICHT Einhalten wie sie wollen. Persilschein für sie in allen Belangen. Im Zeichen des Umweltschutzes scheint alles erlaubt zu sein. Bin selbst aktiver Fahrradfahrer der versucht, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Alle die das nicht tun, schaden dem Fahrradfahrer der sich NORMAL und korrekt verhält. Antworten
Mindestens 258 Fr. Strafe. Um dieses Geld würde ich lieber eine Felgenbremse aus China auf's Hinterrad montieren (lassen). Das sollte zudem um Etliches billiger sein, wenn ein guter Mechaniker oder bischen begabter Heimbastler die Arbeit ausführt. Antworten
Es sollen doch Alle froh sein wenn sich Menschen mit dem Velo anstatt mit dem Auto fortbewegen. Wenn mehr Leute mit dem Velo zur Arbeit gehen würden sähe es am Morgen in der Stadt um einiges freundlicher aus. Darum setzt Bussen verteilen bei jeder Kleinigkeit das falsche Signal. Antworten
@ yves schneider. Wer behauptet dass man beim bergabbremsen einen salto macht der ist noch nie velo gefahren und sollte sich anderen Themen widmen. Ich finde gut dass die Polizei die fixie fahrer büsst. Das Recht gilt für alle. Egal wie hip etwas ist. Antworten
Dar Problem wurde dadurch akut, dass wieder einmal Kreti und Pleti "in" sein möchten und es den Velokurieren (und einigen wenigen anderen) nachmachen. Die Vorderradbremse haben viele Fixie-Fahrer, doch der Starrlauf hinten muss bleiben. Also würde ich hinten ebenfalls eine Felgenbremse montieren, bis Hinz und Kunz wieder mit normalen Velos unterwegs sind, der Trubel sich gelegt hat. Antworten
Unterstütze die beiden Werner's. There are rules. Werd ja beim Falschparkieren auch gebüsst, und wenn ich eine Million valide Argumente vorbringe, warum dieses Falschparken niemandem wehtut. Färbt euch doch die Haare blau, das macht euch genau so originell wie Fixie fahren (nämlich gar nicht - ihr folgt einfach einem Trend), und zudem ist Haare färben legal. Antworten
es ist doch per se ziemlich idiotisch, hierzuluande mit einem starrlauf unterwegs zu sein. die diskussion ist m. e. müssig. an einem velo müssen zwei funktionsfähige bremsen montiert sein, ob rücktritt, felgen- oder scheibenbremse spielt keine rolle. einmal mehr ist der beweis erbracht, dass das 'trendige' volk nicht unbedingt zur smartesten art gehört...... Antworten
Das Vorgehen der Polizei ist in diesem Fall ganz klar richtig. In einer Stadt wie Zürich, die bloss im Bereich des Seebeckens flach ist, ist der Einsatz von «Bahnvelos» im Strassenverkehr absurd. Zumal z.B. im Sommer auch oft mit Flipflops gefahren wird. Ein Bremsmanöver ist nahezu unmöglich. Dazu: der Unterschied zwischen Starrlauf und Rücktritt ist gross. Ein hinkender Vergleich, für wahr. Antworten
Ich fahre täglich 1h mit dem Velo in der Stadt rum. Ich finde es gut, dass die Polizei versucht bei allen Verkehrsteilnehmern die Regeln durchzusetzen. Das Argument dass ein Velofahrer nur sich selber gefährdet finde ich doof: das missachten von Fussgängervortritten gefährdet Fussgänger, und Autofahrer finden es sicher nicht toll wenn sie einen inkorrekt fahrenden Velofahrer auf der Haube haben. Antworten
Kann all meinen "Vorrednern" nur zustimmen (Stand 8:19). Nur weil die Velo-Schickeria ein neues Vorzeige-must-have gefunden hat, ist das noch lange kein "eigentlicher urbaner Trend" - mit einer solchen Deutung fühle ich mich als konsequenter, urbaner Velofahrer verunglimpft. Sowas kann allenfalls als Trend für die Aufstockung von Spielzeugsammlungen anerkannt werden. Antworten
Ich finde Fixies einen unnötigen Modegag. Trotzdem frage ich ich schon, weshalb die Polizei, welche nicht mehr in der Lage ist, die Gesetze durchzusetzen (Parkieren auf Trottoirs, Überfahren von Sicherheitslinien, Rollstopps, Abbiegen ohne Blinker, Überschreiten von Geschwingigkeitslimiten, Dinge, welche ich täglich zu Duzenden sehe) Jagd auf Dinge macht, die nicht verboten sind. Typisch Schweiz. Antworten
Dies wird sich noch zuspitzen und dann relativ schnell vorübersein... Auf der grössten Messe für Velos letztes Wochenende in der BRD galten die Fixies als der eigentliche Trend. Das sind schon lange nicht mehr nur ein paar Schrauber, sondern die grössten Velmarken und ihre seriell hergestellten Teile. D.h. Morgen sind alle "hip" und übermorgen ist es vorbei... aber es sind schöne Velos, das stimmt Antworten
Fixis wurden auch in Deutschland von der Polizei zunächst beanstandet. Es gab dann einen Einspruch, der vor Gericht verhandelt wurde. Hauptsächlicher Mangel wäre das Fehlen jeglicher Bremse. Das Gericht kam jedoch zu der Ansicht, das sehrwohl eine Bremse am Fahrrad sei, weil durch das Blockieren des Antriebs das Hinterrad als Bremse fungiere. Also immer dran bleiben. Antworten
Finde ich einen super guten Artikel. Es wird viel zu wenig über die rüppelhaften Velofahrer in der Stadt Zürich berichtet. Velofahrer sollten wie alle anderen Verkehrsteilnehmer gebüsst werden.Da diese auch auf der Strasse unterwegs sind, sollte die Häufigkeit der Verkehrskontrollen bei Velofahrern gleich sein wie bei den Autofahrern.Und nicht zugelassene Velos sollten sofort beschlagnahmt werden. Antworten
Starrlauf Räder sind eigentlich gefährliche Dinger, gerade wenn man sichdie Füsse am Pedal festbindet wie bei Rennvelos. Ich finde es richtig das 2 Bremsen montiert sein müssen, denn wenn jemand einen Berg runterfährt hat er evtl die Supples nicht um mit den Beinen mitzukommen. Er lässt los, Bremst er dann abrupt mit der Vorderbremse gibts einen Salto. Rücktritt geht aus technischen Gründen nicht Antworten
anknuepfend an Hr Moser's ... wie verhaelt es sich eigentlich mit dem 'alten' Militaerfahrrad, d.h. Bremsen vorne und Ruecktritt fuer hinten? Wenn ich das zukuenftige Militaerkader auf dem Velo sehe, d.h. in den Schulen, kommt da schnell einmal ziemlich viel Gewicht zusammen und wenn die Bremsen nicht einwandfrei funktionieren ..... ?? Antworten
Sind Gesetze da, um gebrochen zu werden? Und dies noch ohne Konsequenzen? So kommt mir die Argumentation von Pro-Velo vor (bin selber beisterter Velofahrer!)! Was nützt es, Bussen zu verteilen, die nie bezahlt werden(viel Verwaltungsaufwand)? Wenn einer mit einem Motorfz. ohne Bremsen erwischt wird, darf er auch nicht mehr weiterfahren! Also: Bremsen montieren und Gesetze respektieren! Antworten
Das ist auch richtig so mit den Bussen. Velofahrer werden täglich im Strassenverkehr arroganter und gefährlicher. Wieviel mal donnern mangelhaft oder gar ungebremste Velos einem vor der Nase durch, das ob Fussgänger oder Autofahrer. Dessgleichen die dauernd ohne Licht fahrenden Velos in der Nacht. Und wenn etwas passiert ist dann immer der andere schuldig und der Dumme, nie der Velofahrer. Antworten
Hier sind nun die wirklichen Probleme der Schweiz. Beschäftigt den parkbussen schreibenden Polizeiapparat noch zusätzlich. Weiter sind die Fixies-Fahrer sich sicherlich bewusst, dass ihr Spass notfalls beim überqueren eines Rotlichtes auf einer Motorhaube endet. Antworten
Als begeisterter Mountainbikefahrer erstaunt es mich, dass die Fixie-Fahrer, welche die Polizei erwischt, gebüsst werden. Nicht die Fahrer, sondern die Hersteller solcher Velos sollten gebüsst werden. Ich habe dieses Jahr an allen SlowUps teilgienommen und es wäre interessant zu erfahren, wieviele Fixi-Fahrer am kommenden Sonntag am Basler SlowUp teilnehmen. Antworten
So ein Blödsinn! Hat ein Fixiefahrer schon mal jemanden umgefahren? Die gefährden höchstens sich selber. Die Polizei sollte lieber mal schauen, wieviele Autofahrer in einer 30er Zone die Geschwindigkeit überschreiten, statt immer wieder auf die Velofahrer loszugehen. Antworten
Es ist mag ja gut und recht, hip und originell sein, so ein Velo fahren zu wollen. Dennoch finde ich es völlig richtig, dass die Polizei so urteilt, denn Fixies sind keine Verkehrsmittel sondern Sportgeräte. An Formel-1-Maschinen im Stadtverkehr hätte wohl auch niemand Freude, obwohl es Leute gibt, die so einen Boliden fahren würde, wären sie zugelassen. Antworten
Schweiz
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Schrödi Fäh
Was ... mich haben sie heut erwischt ohne Hinterbremse ... seh ich das richtig das mich das mind. 558,- Franken kostet nur weil ich ein Fixie fahre und das blockieren mit den Beinen beherrsche! Ich glaub das ja nicht. Da hätt ich die Vorderbremse auch weg lassen können! Verfluchter Mist! Aber werd euch gerne über den Stand der Dinge wieder informieren! Antworten