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Wer sind die Menschen auf diesen Fotos?

Von Reto Hunziker. Aktualisiert am 24.06.2009

Ab 2010 muss jedes Zigarettenpäckchen mit einem Schock-Bild versehen sein. Seit wenigen Tagen sind solche vereinzelt schon zu sehen – sie zeigen auch Schweizer Rauch-Opfer.

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Dieses Bild zeigt einen Patienten, der in der Schweiz behandelt wurde.
BAG

   

Eine schwarze Lunge, eine entstellte Mundhöhle: Seit neuestem sind auf Zigarettenpackungen einiger Hersteller die Abschreckbilder zu sehen, die ab nächstem Jahr auf allen Päckchen Pflicht sein werden. Darunter sind inszenierte Fotos mit Kindern, aber auch schockierende Bilder von Mundhöhlenkrebs oder Raucherlungen.

Fotos von Schweizer Patienten

Grösstenteils wurden die Abbildungen von der EU-Kampagne übernommen, die bereits 2004 publiziert wurde. Pro Serie weist aber auch je ein Bild auf die Gefahr von Mundkrebs hin. Die mitunter schockierendsten Fotos zeigen Schweizer. Wie das Bundesamt für Gesundheit bestätigt, gehören die vom Rauchen entstellten Münder hiesigen Patienten.

«Das heisst nicht, dass es zwingend Menschen mit Schweizer Nationalität sind, sondern dass diese Personen in der Schweiz in Behandlung sind oder waren», sagt die BAG-Sprecherin Mona Neidhart.

Diese hätten eine Patienteneinwilligung unterschrieben und dem BAG die Bilder «für diesen Verwendungszweck zur Verfügung gestellt». Sie haben aber das Recht, die Verwendung der Bilder jederzeit zu widerrufen.

Gnadenfrist bis 2010

Ob die betroffenen Personen noch leben, ist dem BAG nicht bekannt. Das Bundesamt hatte die Bilder 2007 erhalten.

Die erste Serie der Abschreckbilder ist schon vereinzelt auf Zigarettenpackungen zu sehen. Die Tabak-Hersteller haben aber noch eine Gnadenfrist bis zum 1. Januar 2010. Dann muss auf jedem Päckchen ein Warnbild stehen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 24.06.2009, 12:11 Uhr

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