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Widmer-Schlumpf: 1.20 Franken sind genug

Aktualisiert am 02.10.2011 28 Kommentare

Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ist zufrieden mit der Intervention der Nationalbank. Für den Notfall, sagt sie, habe der Bundesrat weitere Pfeile im Köcher.

Findet eine Erhöhung der Euro-Untergrenze derzeit nicht nötig: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.

Findet eine Erhöhung der Euro-Untergrenze derzeit nicht nötig: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf.
Bild: Keystone

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Nach Ansicht von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf soll die Schweiz die Euro-Untergrenze von 1,20 Franken beibehalten. Der Bundesrat betrachte den Mindestkurs als eine sehr gute Massnahme, sagte Widmer-Schlumpf gestern in Chur der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Anfang September von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eingeführte Massnahme habe den gewünschten Effekt gehabt und Exporteure gestärkt, so Widmer-Schlumpf weiter. Auf die Frage, ob der Schwellenwert auf 1,25 oder 1,30 Franken verschoben werden sollte, sagte Widmer-Schlumpf, die Nationalbank prüfe dies regelmässig und werde die Frage entscheiden. Aus heutiger Sicht sei es aber nicht nötig.

Negativzinsen derzeit kein Thema

Widmer-Schlumpf betonte, der Bundesrat habe noch weitere Pfeile im Köcher, um die Wirtschaft vor einem zu hohen Frankenkurs zu schützen. Massnahmen wie Negativzinsen seien derzeit kein Thema, würden aber geprüft. Man hoffe jedoch, darauf nicht zurückgreifen zu müssen.

Am Donnerstag hatte SNB-Präsident Philipp Hildebrand Negativzinsen auf Guthaben von Ausländern in der Schweiz am Donnerstag als ungeeignetes Mittel gegen die Überbewertung des Frankens bezeichnet. (ami/sda)

Erstellt: 02.10.2011, 10:17 Uhr

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28 Kommentare

Kurt Weber

02.10.2011, 12:13 Uhr
Melden 34 Empfehlung

Der Frankenkurs sollte dem Markt überlassen werden und nicht von der SNB künstlich und in Vorbereitung einer grossen Inflation zum Schaden der Bevölkerung manipuliert werden. Antworten


Roland Zimmermann

02.10.2011, 10:24 Uhr
Melden 29 Empfehlung

1.20 sind absolut genug. Die SNB soll nicht ihr ganzes "Vermögen" zum Fenster rauswerfen. Schon dass die Kantone jetzt kaum mehr etwas kriegen ist skandalös. Ich habe so das dumpfe Gefühl, dass sich so eine "heimliche" Anbindung an den € rächen könnte ... Antworten



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