Schweiz
Wieder Farbanschlag auf UBS-Gebäude
Aktualisiert am 27.01.2009 23 Kommentare
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Wie die Zuger Polizei mitteilt, haben unbekannte Personen am Montagabend, kurz nach 22.30 Uhr, die westliche Fassade des UBS-Gebäudes an der Baarerstrasse in Zug mit Farbe beworfen. Es wurden rund 20 mit Farbe gefüllte Glasgefässe verwendet.
Kurz nach 1 Uhr wurde auf indymedia.org ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Gemäss diesem Schreiben dürfte es sich bei der Täterschaft um WEF-Gegner handeln. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Die Zuger Polizei sucht Zeugen.
Vorfall in Zürich
Bereits am 17. Januar war die UBS von einem Farbanschlag betroffen. 30 vermummte Personen – das zeigte sich später auf einem Video – warfen Farbbeutel gegen den UBS-Hauptsitz am Paradeplatz. (cpm)
Erstellt: 27.01.2009, 09:32 Uhr
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23 Kommentare
Bravo, Michael Orham, Sie bringen es auf den Punkt! Herr Muggler: Entweder stehen Sie auf der Seite der Chaoten oder Sie distanzieren sich von Ihnen. Interessieren würde mich, was sie den zehntausenden Mitarbeitern der UBS konkret vorwerfen, dass Sie die Schmierereien dulden. Würden Sie Ihre Aussage auch einem fleissigen UBS-Mitarbeiter und Familienvater ins Gesicht sagen? Antworten
bin überhaupt nicht überrascht, obwohl ich sachbeschädigungen jeglicher art ablehne. das mit den bonizahlungen vertrauen geschafft werden kann - kaum. wann macht ihr den marsch nach bern, denn dort sitzen die komplizen, auch sie möchten vertrauen schaffen! Antworten
Vandalenlakte und Selbstjustiz werden in Zukunft unseren Weg begleiten. Gewalt wird offensichtlich in anbetracht der Hilflosigkeit vieler Verlierer die Demonstration gegen ein desolates und desaströses Bankensystem und die aufkommenden wirtschaftlichen Probleme sein. Antworten
@David Hartmann: Und nachher jammern wenn es riesige Steuerverluste gibt? Tzzz... Holt Euch nur die Bonis wieder. Und sowieso, ob sich der Staat auf seine 120 Mia. Schulden noch 6 Mia. (nicht 68!!) draufpackt kommt auch nicht mehr draufan. Protestiert lieber gegen die 10 Millionen Schuldzinsen, die der Staat TÄGLICH bezahlt! Antworten
Das vom Staat und damit vom Volk an die UBS gegebene Geld war gedacht, um das Überleben der UBS zu sichern. Es spielt hierbei keine Rolle, ob das Geld geschenkt oder nur geliehen ist. Die Auszahlung dieser Boni wäre dafür ganz sicher eben nicht nötig gewesen. Dass die UBS es trotzdem tat, ist Ausdruck einer Mischung von Gewohnheit/Trägheit, Gier und Arroganz. Daran hat sich eben nichts geändert. Antworten
das ist erst der anfang... die leute werden längers je mehr auf die strasse gehen, und das ist gut so. irgendwann werden sich die abartig gierigen schlipsträger nicht mehr verstecken können. das gilt auch für die justiz. ein paar farbbeutelwerfer in u-haft nehmen ist halt deutlich einfacher als die wirtschaftskriminellen dranzunehmen. da sind uns die amis für einmal voraus. Antworten
Es ist schon erstaunlich wie hartnäckig sich die Kommentatoren an die Mär halten, der Staat habe der UBS 68 Milliarden geschenkt, und dazu noch mit Steuergelder. Fact ist: Es handelt sich um einen Kredit, der mit Zinsen rückzahlbar ist. So gesehen profitiert jeder Steuerzahler von diesem "Geschenk". Und jeder Steuerzahler hier im Blog hat auch schon in der Vergangenheit von der UBS profitiert. Antworten
Die Aktionen der Finma und der werfenden Maler sind zunehmend grotesk, halt unverständlich. Die Politik handelt ziellos und diletantisch und scheint hier überfordert. Die UBS muss als Unternehmen selber die Zügel halten und anziehen. Selbstkritik und Restriktion sind doch gefordert. Ist die Führung zu schwach-macht Druck auf diese. Die Bank im Kerngesch. macht als solches doch einen guten Job! Antworten
Tja - was anderes erwartet ? Wie war das doch gleich ? Ein Widerstand formiert sich IMMER zuerst ganz unkontrolliert von unten nach oben - dann wird die Rebellion öffentlich - und erst dann wird an den Schaltstellen gehandelt ! So ist der Lauf der Dinge. F. Nodari Antworten
Ich hoffe dass diese Farbkleckser als Kunstwerk erhalten bleiben und somit als Mahnmal in die Geschichte eingehen... Sieht doch schön aus! Die UBS sollte vielmehr die Künstler dafür bezahlen als auf Staatshilfegelder Boni an ihr Kader auszuzahlen! Antworten
Warum sucht die Zuger Polizei keine Zeugen für die Vernichtung von Milliarden ... richtig so man muss Zeichen setzten, warum nich farbige. Vielleicht merken dann auch die Manager bei UBS dass die Liebe der Kunden verflogen ist und ÜBERHEBLICHKEIT das falsche Zeichen ist !! Zurücktreten meine Herren. Antworten
Ich bin auch gegen eine Boni-Auszahlung. Die ganze Bankengeschichte ärgert mich auch. Aber Selbstjustiz kann und darf nicht die Lösung sein. Es befremdet mich, wie viele Personen Sachbeschädigungen in Höhe von tausenden von Franken und Umweltverschmutzung durch Verbrennen von Personenwagenreifen befürworten. Kriminell ist kriminell ob in Milliardenhöhe oder in Höhe von mehreren Zehntausendfranken! Antworten
Was haben sie erwartet, nach dem Bekanntwerden der Auszahlungen der Bonis, welche von uns Steuerzahler finanziert wurden?! Sie sollen froh sein, dass es nur Farbe ist. Morgen 18.00 Uhr alle nach Basel zum Barfi an die bewilligte Demo! Und am Samstag nach Genf an die legitime Demo! Kämpfen wir uns die Bonis zurück! Antworten
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rolf berner
wer sich nicht distanziert vom chaotentum macht sich mitschuldig.die chaoten kosten den steurzahler vermutlich hunderte von millionen jährlich.und alle kommen sie aus derselben ecke!chaoten wollen nicht gegen einen unhaltbaren zustand demonstrieren, sie wollen zerstören.und werden hier von einigen dümmlichen gutmenschen unterstützt. peinlich! Antworten