Schweiz
Wieso wusste Leuthard nichts von der Schwarzen Liste?
Von Hubert Mooser. Aktualisiert am 14.03.2009 191 Kommentare
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Beim Entwurf einer Schwarzen Liste unkooperativer Länder in Steuersachen habe die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu Gunsten der G-20-Staaten gearbeitet, sagte Bundesrätin Doris Leuthard in der Sendung «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio DRS. Die Organisation habe Transparenz vermissen lassen und «hinter dem Rücken» der Schweiz agiert.
Dieses Bekenntnis von Volkswirtschaftsministerin Leuthard könnte innenpolitisch noch zu reden geben. Denn die Aargauerin ist auch Vizepräsidentin des OECD-Ministerrats. Wie ist es möglich, dass Leuthard über die OECD-Liste der Steueroasen nicht informiert war, wo sie doch in diesem Gremium als Vizepräsidentin eine Spitzenposition inne hat, fragen sich Kritiker.
Stattdessen wiederholte Leuthard in den letzten Wochen immer wieder, dass sie bei Treffen mit den Finanzministern der OECD-Länder diesen klargemacht habe, dass die Amtshilfe von ihnen kaum in Anspruch genommen werde. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.03.2009, 18:13 Uhr
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191 Kommentare
Liebe Schweizer. Ich schäme mich so langsam ein Deutscher zu sein und fühle mich im eigenen Land nicht mehr wohl. Jetzt soll die Bürgerüberwachung, die hierzulande praktiziert wird, EU-weite Formen annehmen. Die Arroganz und beleidigende Haltung eines Herrn Steinbrück ist unakzeptabel. Ich hoffe, ihr lasst euch das nicht bieten. Ich beabsichtige das Land bald zu verlassen. Antworten
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