Windturbinen im Abwind

Aktualisiert am 12.01.2012 3 Kommentare

Der weltweit grösste Windturbinenbauer entlässt mehr als 2300 Mitarbeiter. Die dänische Vestas reagiert damit auf die flaue Nachfrage.

Es läuft nicht mehr so rund: Arbeiter begutachten Rotorblätter in der Vestas-Fabrik im chinesischen Tianjin. (14. September 2010)

Es läuft nicht mehr so rund: Arbeiter begutachten Rotorblätter in der Vestas-Fabrik im chinesischen Tianjin. (14. September 2010)
Bild: AFP

Vestas Wind Systems

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Angesichts einer schwächeren Nachfrage wegen der weltweiten Finanzkrise hat der dänische Windturbinenbauer Vestas heute die Entlassung von mehr als 2300 Mitarbeitern angekündigt. Vestas ist hinsichtlich des Umsatzes der weltweit grösste Hersteller von Windkraftanlagen.

Betroffen sind demnach vor allem Mitarbeiter in Dänemark, wie das in Aarhus ansässige Unternehmen mitteilte. Eine Konjunkturabschwächung in den USA könne dazu führen, dass auch dort weitere 1600 Mitarbeiter gehen müssten, hiess es weiter.

3000 Entlassungen im letzten Jahr

Schleppende Verkäufe haben den Konzern bereits zwei Mal dazu gezwungen, seine Prognosen für 2012 zu korrigieren. Schon im vergangenen Jahr hatte Vestas 3000 Mitarbeitern gekündigt. Nach dem Stellenabbau wird das Unternehmen weltweit noch rund 20'400 Mitarbeiter haben. (rub/dapd)

Erstellt: 12.01.2012, 11:20 Uhr

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3 Kommentare

Jens Gloor

12.01.2012, 14:02 Uhr
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Windturbinen sind ein 'Schuss in den Ofen' - sie liefern, z.B. wg. fehlendem Wind - nur unregelmässig Energie, resp. werden die Betreiber mittlerweile bereits für's Abschalten bezahlt - kein Witz!!! Windturbinen zerstören das unter ihnen liegende Ökosystem, da der Boden unverhältnismässig hoch verdichtet wird, damit die hässlichen Scheissdinger nicht umfallen. Es gibt nichts Ineffizienteres. Antworten


Michael Genniges

12.01.2012, 18:23 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Und gleichzeitig meldet EON-Bayern Massenentlassungen an. Zwei große deutsche Solarfirmen haben in den letzten 14 Tagen Insolvenz angemeldet. Der versprochene Jobmotor grüne Energie platzt. Jobs gibt es höchstens in China, und wir bezahlen sie. Antworten



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