«Wir gönnen den Schweizern jede Medaille»

Bundespräsidentin Leuthard empfing den österreichischen Präsidenten Van der Bellen in Bern. Neben brisanten politischen Themen wurde auch die Ski-WM diskutiert.

Nicht nur politische Themen: Der österreichische Präsident Van der Bellen spricht über die Schweizer Medaillen an der Ski-WM. (Video: Tamedia/SDA)

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Der neue österreichische Präsident Alexander Van der Bellen ist am Donnerstag in Bern von Bundespräsidentin Doris Leuthard empfangen worden. Beide lobten die engen, «vertrauensvollen» Beziehungen zwischen der Schweiz und Österreich.

In einer Welt geprägt von Konflikten und Unsicherheit sei der Austausch zwischen zwei «stabilen, neutralen Staaten» wie der Schweiz und Österreich umso wichtiger, sagte Leuthard vor den Medien. «Die bilateralen Beziehungen sind bestens.»

Erstes Treffen mit Landesregierung

Er wünsche sich ein Verhältnis wie mit der Schweiz auch für andere Nachbarstaaten, fügte Van der Bellen an. Der neue österreichische Präsident reiste für seinen ersten Auslandsbesuch zwar nach Brüssel und Strassburg zu den EU-Institutionen; das Treffen in Bern war aber das erste mit der Regierung eines anderen Landes.

Leuthard und Van der Bellen sprachen denn auch mehr über die politische Grosswetterlage als über die bilateralen Beziehungen. Thema war etwa das Ausscheiden Grossbritanniens aus der EU, die Migrationssituation in Europa und die aktuelle Präsidentschaft Österreichs der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Diskussionspunkt Ski-WM

Auch die aktuelle Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz kam zur Sprache: «Wir gönnen den Schweizern jede Medaille», sagte Van der Bellen. Die Schweizer haben bisher mehr Medaillen geholt als die Österreicher. «Doch die WM ist noch nicht vorbei, wir sind hoffnungsvoll», fügte der Österreicher mit einem Schmunzeln an. (chi/sda)

Erstellt: 16.02.2017, 14:41 Uhr

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