«Wir haben noch nicht genügend Impfstoff für alle»
Interview: Roman Weber, Claudio Habicht. Aktualisiert am 11.11.2009
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Heute Morgen warteten vor dem Impfzentrum der Universität Zürich Dutzende, um sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Sie mussten sich in Geduld üben, denn das Personal konnte nicht alle Impfwilligen auf einmal ins Gebäude lassen. «Ich hoffe, dass wir die Leute in nützlicher Zeit bedienen können und sie nicht allzu lange warten müssen», sagt der Leiter des Impfzentrums, Christoph Hatz. Man sei auf den Ansturm vorbereitet: Gestern habe man einen Probelauf durchgeführt.
Nun kann also nur noch eines schieflaufen: Die Versorgung mit dem Impfstoff. Der Präventiv-Mediziner gibt sich jedoch optimistisch: «Wir hoffen natürlich, dass wir genügend Impfstoff haben.» Sollten mehr Leute als erwartet kommen, werde das Impfzentrum bei der Gesundheitsdirektion mehr Dosen anfordern. Insgesamt rechnet Hatz mit ein paar Hundert Leuten pro Tag.
Über 65-Jährige erst in einer zweiten Runde
In den nächsten Tagen werden nur chronisch Kranke, Kinder, Schwangere sowie Leute geimpft, die Kontakt zu Kindern unter sechs Monate haben. «Die anderen müssen wir auf in 14 Tagen vertrösten. Dann sollten wir genügend Impfstoff für alle haben.» Erst in dieser zweiten Runde dürfen sich auch Personen, die nicht zu einer Risikogruppe gehören, impfen lassen – darunter unter anderem auch solche, die über 65 Jahre alt sind. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.11.2009, 16:03 Uhr





