Schweiz

Wo die Prämien wie stark steigen

Die Krankenkassenprämien für Erwachsene werden 2010 in der obligatorischen Grundversicherung im Schnitt um 8,7 Prozent teurer. Zwischen den Kantonen gibt es riesige Unterschiede.

Als Basis wurden die Prämien inklusive Unfalldeckung bei einer Franchise von 300 Franken angenommen. In einer ersten Grafik waren die Prämien für Erwachsene bis 26 Jahre zu sehen; in der aktuellen sind jene für Erwachsene ab 26 Jahren abgebildet.


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Je nach Kanton bewegen sich die Erhöhungen zwischen 3,6 und 14,6 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit bekannt gab. Überdurchschnittlich ist der Anstieg bei jungen Erwachsenen. Der Wert von 8,7 Prozent für Erwachsenenprämien mit ordentlicher Franchise liegt etwas tiefer als ursprünglich vom BAG prognostiziert. Bei den Prämien für bis 18-Jährige beträgt die Erhöhung durchschnittlich zehn Prozent. Da viele Versicherer ihre Rabatte für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren reduziert haben, müssen diese mit 13,7 Prozent einen überdurchschnittlichen Anstieg in Kauf nehmen.

Prämienanstieg kleiner als erwartet

Laut Gesundheitsminister Pascal Couchepin fällt die Erhöhung der Krankenkassenprämien für das nächste Jahr tiefer aus als noch letzten Sommer befürchtet. Das Resultat befriedige trotzdem nicht, sagte Couchepin am Donnerstag vor den Medien in Bern. Im Frühling habe man noch von einem durchschnittlichen Prämienanstieg von 15 Prozent gesprochen. Nun seien es 8,7 Prozent, erklärte der abtretende Bundesrat bei seiner letzten Präsentation der Krankenkassenprämien.

Dass der Anstieg tiefer ausgefallen sei als befürchtet, liege an den getroffenen Massnahmen des Bundes und der beteiligten Akteure. Er hoffe, dass die Kantone nicht versuchten, die Schuld für die dennoch starken Prämienerhöhungen den anderen Akteuren zuzuschieben. Dies sei nicht gerechtfertigt, da die Kantone wichtige Akteure seien, die einen grossen Anteil der Gesundheitskosten beeinflussen können.

Couchepin zeigt auf Krankenversicherer

Der Prämienanstieg für junge Erwachsene ist laut Gesundheitsminister Pascal Couchepin nicht auf den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zurückzuführen. Der Grund für den überdurchschnittlichen Anstieg dieser Prämien liegt laut Couchepin in einem Strategiewechsel der Versicherer.

Die Kassen hätten in den letzten Jahren von den jungen Menschen tiefere Prämien verlangt, als eigentlich nötig gewesen wäre, sagte er. Die Versicherer hätten damit «gute Risiken» gejagt. Das bedeutet, dass die Krankenkassen dank tiefen Prämien versuchten, junge und gesunde Menschen an sich zu binden, die selten krank werden und damit wenig Kosten verursachen.

Die Situation in den Kantonen

Der Blick auf die Kantone zeigt bei den Erwachsenenprämien eine Bandbreite des Anstiegs von 3,6 Prozent im Kanton Neuenburg bis 14,6 Prozent im Kanton Obwalden. In sechs Kantonen (BS, GE, JU, NE, TI, VD) liegt die Verteuerung unter dem landesweiten Durchschnitt. Sechs Kantone (FR, GL, SH, TG, VS, ZH) weisen mit einem Anstieg zwischen 8,5 und 10,0 Prozent eine durchschnittliche Erhöhung aus. In 14 Kantonen steigen die Prämien auf 2010 in einer Bandbreite von 10,2 bis 14,6 Prozent überdurchschnittlich. Betroffen sind die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, GR, LU, NW, OW, SG, SO, SZ, UR und ZG.

Bei einer Wahlfranchise von 2500 Franken kann die Erhöhung bis zu 26 Prozent betragen. Der Bundesrat hat den Rabatt für Wahlfranchisen von 80 auf 70 Prozent gesenkt. Die Umsetzung dieser Vorschrift habe für alle Versicherer zur Folge, dass ihre Rabatte für Wahlfranchisen auf das kommende Jahr sinken. Diese Senkung führe dazu, dass in höheren Franchisestufen grössere Prämienerhöhungen zu verzeichnen seien, so das BAG.

Die Prämienerhöhung für das kommende Jahr liegt unter dem im Frühjahr prognostizierten Wert. Das BAG begründete dies mit den vom Bundesrat beschlossenen Kostensenkungsmassnahmen im Medikamentenbereich. Zudem hätten sich die Finanzmärkte besser erholt als erwartet. Die Krankenkassen müssen die Versicherten bis Ende Oktober über die neuen Prämien informieren. Diese haben dann bis Ende November Zeit, ihre bisherige Krankenkasse zu kündigen und zu wechseln oder ein neues Versicherungsmodell zu wählen. (vin/ap/sda)

Erstellt: 01.10.2009, 15:02 Uhr

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47 Kommentare

Yves Schneider

26.10.2009, 09:49 Uhr
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Die Politiker haben zu 100% versagt. Wären sie in meiner Firma angestellt, hätten alle den blauen Brief. Mit einer Einheitsversicherung für die Grundvesorgung, einer wirklichen eidg. Spital- und Bedarfsplanung. Medikamentenpreise die sich am Weltmarkt ausrichten und Förderung der Eigenverantwortung übers Portmonnai wären die Kosten mind. 20% tiefer. KK-VR und andere Lobbisten raus aus den Gremien. Antworten


Meier Christian

26.10.2009, 08:20 Uhr
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Wir, wohnhaft in Kanton BL, Franchise von CHF 2'500.- und jetzt der Hammer: Die Prämienerhöhung beträgt sagenhafte 37,5 %. Wir danken Herrn Bundesrat Couchpin für dieses einmalige Weihnachtsgeschenk. Antworten


Roland Rawyler

07.10.2009, 17:45 Uhr
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Bei der ganzen Diskussion über die Krankenkassen - Prämien kann ich nur eines sagen, Das Schweizer-Volk war ja zu blöd, als wir es in den Händen hatten, mit der Abstimmung über die Einheitskasse ! Jetzt sind alle aufgewacht, die wenigen Unannehmlichkeiten, die eine Zustimmung gebracht hätte, hätten uns Millionen von Prämien-Gelder im Sack gelassen, jetzt bitte nur keine Aufregung, selber schuld Antworten


kurt mäschli

02.10.2009, 04:55 Uhr
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Das Problem ist eigentlich ganz einfach. Kommen sie nach Costa Rica, hier gebären am Morgen Frauen ihre Kinder und am Nachmittag fahren sie mit dem neugeborenen mit dem Bus nach Hause. Alle sind glücklich, pura Vida!!! Es kostet sie keinen Cent. Sie bezahlen auch KK. Hier bezahle ich gerne KK, weil es bezahlbar ist und ich weiss, dass ich damit noch anderen helfen kann. Sozial eben!! Nicht wie CH! Antworten


Otto Kunz-Torres

02.10.2009, 00:31 Uhr
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Städte haben aufgrund ihrer Bevölkerungs-, Alters- und Morbiditätsstruktur höhere Gesundheitskosten. Die Prämienunterschiede zwischen den Kantonen führen zu einer Diskriminierung der Stadtbewohner. Die Kantone mit günstigen Prämien haben die gleiche medizinische Grundversorgung und den gleichen Zugang zu den Universitätsspitälern. Eine Änderung des Art. 61 Abs. 2 KVG ist daher dringend notwendig. Antworten


Roland Bauer

01.10.2009, 23:48 Uhr
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Wer bezahlt eigentlich diese Prämien ? Fast die Hälfte der Bevölkerung muss entweder nichts bezahlen oder bekommt Hilfe durch Ergänzungsleistungen oder Subventionen. Fast fünfzig Prozent kann man steuerlich sparen wer sich in der richtigen Position befindet. Rund 10 Prozent aller Versicherten sind in Zahlungsverzug oder zahlen einfach nicht. Am Schluss bleiben..............immer die gleichen. Antworten


Victor Kaufmann

01.10.2009, 22:47 Uhr
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Leute mit hoher Franchise, welche "nicht wegen jedem Bobo zum Arzt gehen", werden bestraft. Andererseits werden Leute mit niedriger Franchise geradezu ermuntert, zum Arzt zu gehen - schliesslich muss sich der finanzielle Aufwand irgendwie "rentieren", ergibt : eine Krankenver(un)sicherung zum Heulen.. Antworten


Kurt Brändli

01.10.2009, 21:48 Uhr
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Das Volk konsumiert Gesundheitsleistungen wie sonst ein Produkt des täglichen Lebens. Die unnötige Ausweitung der Behandlungen und Abklärungen bescheren den Ärzten, Pflegepersonal, Laboranten etc. einen schönen Monatslohn. Dafür brauchen wir Einwanderung, was wiederum grosse Kosten für Infrastruktur, Wohnungsbau etc. nachsich zieht. Es sollte nur noch das Notwendige und nicht das Gewünschte gemach Antworten


Thomas Bisang

01.10.2009, 21:44 Uhr
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Nein, Frau Nadine Binsberger, wenn alles gratis wäre, würde man mindestens gleichviel oder sogar noch mehr "konsumieren". Heute bezahlt wenigstens jeder noch bisschen Selbstbehalt. Aber zu viele bekommen zu viel Prämienverbilligung, die einem quasi die Kosten verschleiert. Ich bezahle 4300.- p.a selber, bis ich mal einen Franken von der Kasse sehe. Da hät man sich zurück! Antworten


Luc Gerig

01.10.2009, 19:58 Uhr
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Lieber Ivan Stevanovic Deine Aussagen "wieso wird die werbung für krankenkassen nicht einfach verboten? oder die prämien die die krankenkassen an die vielen agenten auszahlen?" würde einige Ersparnisse bringen, auch überflüssige Sponsorentätigkeiten mit unserem Geld oder die ständigen Wettbewerbe im Internet... Aber eben, hier ist der Gesetzgeber plötzlich sehr schweigsam..... Antworten


Nadine Binsberger

01.10.2009, 19:18 Uhr
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Was wollt Ihr denn? Wer nach Wachstum schreit, soll sich nicht wundern, wenn er es bekommt. - Im Ernst: wenn man individuelle Prämien bezahlt, ist es logisch, dass die Menschen sich für das Bezahlte noch rasch eine Leistung erheischen wollen. Wenn aber der Staat 100% zahlt, ist jeder Gang zum Arzt nichts anderes als ein Aufwand (Zeit, Transport, etc.), den man nur macht, wenns nicht anders geht. Antworten


Peter Hagedorn

01.10.2009, 19:08 Uhr
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Diese lavieren und lamentieren macht doch überhaupt keinen Sinn. Auch diese Versuche das Ganze zu analysieren, zu beleuchten und zu hinterfragen. Mit dem KK-Obli haben die Kassen Carte blache erhalten, mit uns zu tun was sie wollen. Wir müssen ja dabei sein und können nicht abspringen. Das Obli MUSS endlich wieder abgeschafft werden, denn es macht krank! Dann wird auch der Markt wieder spielen. Antworten


Beat Haueter

01.10.2009, 19:04 Uhr
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Wenn unser Gesundheitswesen wirklich so gut ist, wie behauptet wird, dann wäre die Pharmaindustrie am Aussterben, die Spitäler hätten leere Betten, die Krankenkassen würden eine nach der anderen eingehen, die Ärzte hätten leere Wartezimmer usw. aber eben, es verdienen alle ein Schweinegeld! Ich rate jedem, das Buch von Jürg Blech "Die Krankheitserfinder" zu lesen! Antworten


alfred neumann

01.10.2009, 18:37 Uhr
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Pascal hat nur geerbt, was wir ihm dank R. Dreifus eingebrockt haben: staatlich obligatorische KK! Die SP behauptete, das Gesundheitssystem würde billiger, wenn alle zahlen müssten. Genau! Heute werden die eigenverantwortlich Handelnden mit hohen Franchisen am meisten bestraft! Aber auch heute gibt es noch immer Einheitskassen-Gläubige! Warum wird denn keine staatliche Autoversicherung verlangt? Antworten


Robert Koch

01.10.2009, 18:20 Uhr
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Immer den Fehler schön bei den andern suchen. Doch der Grund für die misere liegt bei jedermann(frau). Viele meinen sie bezahlen viel für die Krankenkasse also müssten sie doch etwas dafür kriegen. Einer Versicherung gibt man Geld in der Hoffnung es nicht mehr zu sehen, da man wenn man es wieder sieht ein Problem hat. Und so suggerieren sich Herrscharen Probleme ein um das liebe Geld wiederzusehen Antworten


Jürg Schmid

01.10.2009, 17:37 Uhr
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De Bevölkerung wird belogen. Von Couchepin, vom BAG, von der Pharmaindustrie und den Kassen. Bezahlt werden überteuerte Medikamente (Vasella dankt), umstrittene und unnötige Impfungen für banale Erkrankungen (H1N1) . Und wer seine eigene Behandlungsmethode selbstverantwortlich auswählt und zahlt (zahlen muss weil nicht in der Grundversicherung) wird mit massivstem Aufschlag bestraft. Antworten


Giovanni Fiore

01.10.2009, 17:25 Uhr
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Tom Kuhn hat recht. Wann merken die Schweizer endlich, dass die KK die Prämien nur weitergeben, in Wahrheit aber Spitäler, Ärzte und Pharmaindustrie die Kostentreiber sind? Geht halt nicht wegen jedem Boboli in die Notaufnahme, meine Güte... Antworten


Alfred Christen

01.10.2009, 17:18 Uhr
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Es ist schon komisch, dass auch das BIGA sagt, wir haben eine rückläufige Teuerung und auch ich merke, dass alles immer teurer wird. Antworten


Alois Bachmann

01.10.2009, 17:15 Uhr
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@Andreas Egli:Leider finde ich deinen Artikel sehr passend! Politische Veränderung ist notwendig,da die Politik seit einiger Zeit zu sehr wirtschaftorientiert und dementsprechend am Volk vorbeiregiert.Mit der Parteienfinanzierung durch Unternehmen ist sowas vorprogrammiert. Ev. nötig,die Parteien/Politiker via Steuergelder zu finanz. und dementsprechend neutral..Volksabstimmung über Ruhegehälter! Antworten


Tom Kuhn

01.10.2009, 16:29 Uhr
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Die Bevölkerung wird grausam belogen. Weder Gesundheitsminister noch Krankenkassen seien schuld, nur die Versicherten selber. Fakten: mehr ältere Menschen, teuerere Therapien, kein Wettbewerb unter den Spitälern und Ärzten etc. Die zusätzlichen Mia. CHF Ausgaben kommen der Pharmaindustrie, den Spitälern etc. unter den Nagel. Die CH-Bevölkerung hat die Einheitskasse abgelehnt. Selber Schuld! Antworten


Leo Nauber

01.10.2009, 16:05 Uhr
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Ich war krank, Herzinfarkte, By-Pass Op und brauche regelm. Medikamente. Trotzdem habe ich 2'500 Franchise genommen, auch um nicht jedes Pflästerli der KK zu verrechnen. Damit ist nun Schluss, ich werde genau rechnen, wo ich für MICH gewinne. Antworten


Andreas Egli

01.10.2009, 15:46 Uhr
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Wir sind weit weg von Kostenwahrheit im Gesundheitswesen. Es ist alles sehr komplex. Das ist Absicht. Denn niemand hat ein Interesse an tiefen KK-Kosten: Gesundheitsindustrie lebt davon, Krankenkassen leben davon, Konsumenten konsumieren gratis - und immer im Herbst wird ausgerufen. Nur höhere Selbstbehalte und eine strikte Limitierung der Grundversicherung helfen! Das Gegenteil ist aber IN.... Antworten


Pato Hilfiger

01.10.2009, 15:24 Uhr
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Ich brauche seid Jahren eine Maschine gegen Schlafapnose. Jedes Jahr muss ich zum Arzt um etwa CHF 1000.-- kOSTEN damit er der Krankenkasse einen Schein gebenkann. Da es soweiso nicht von selber heilen wird ist diese jährliche Visite ein bisschen absurd, aber so hat der Arzt Geld und die Krankenkosten steigen und alle sind zufrieden bis auf den Kranken...der dann jährlich noch mehrdazu zahlen mus Antworten


Alois Bachmann

01.10.2009, 15:15 Uhr
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Alle Parteien zeigen sich entsetzt.Upsala,keine billigen Medikamente zulassen,keine staatliche Versicherung anstreben,Erhöhung speziell hoch für 2500.- Franchise,Abwerben der Versicherten,Werbung,jeglicher Blödsinn mitfinanzieren (Fitnessabo,Rückzahlungen an Leute welche keine Hilfe brauchten "Solidaritätsprinzip der Versicherung"?) Das ist unsere aktuelle Regierung...eieiei, was kommt denn noch? Antworten


Daniel Binder

01.10.2009, 15:06 Uhr
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Ist doch wie bei allen Themen. Solange es mit "Pfläschterli-Politik" machbar ist, warum denn nicht? Ich weiss gar nicht, warum alle jammern? Offenbar ist noch genügend Geld in den Taschen der Leute, denn die meisten zahlen doch brav Ihre Krankenkassenbeiträge. Also: Im 2010 ganz oft zum lieben Dökti gehen, sich Kuren/Behandlungen und teure Tabletten verschreiben lassen, bis das System kollabiert. Antworten


Ueli Neuenschwander

01.10.2009, 14:15 Uhr
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Ich benötige wöchentlich eine Spritze. Wenn diese mir der Arzt macht, dann zahle ich CHF 14.-. Wenn ich sie mir aber selber spritze, dann bezahle ich CHF 62.- (kein Witz). Jetzt muss mir nur noch jemand sagen, dass die Pharma-Industrie nicht verdiene. Daher Grenzen auf, Nachahmerprodukte zulassen und nur das billigste Medikament bezahlen. Antworten


Luc Froidevaux

01.10.2009, 13:02 Uhr
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Wie wäre es wenn wir endlich einmal die billigeren Kopieprodukte inportieren dürften? Doch dies scheint überhaupt kein Thema zu sein, Couchpin ist ja klar ein Bauer unserer Farmaindustrie, vielleicht wird sich da in den nächsten Jahren einmal etwas ändern. Ne Kontrolle unserer Politik durch die Banken reicht, auch noch die Farmagiganten mitmischen zu lassen wird einfach zu viel. Antworten


Bruno Bänninger

01.10.2009, 12:56 Uhr
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Amüsant ist, wie die Regierung des Kanton Bern's darauf den Fakt reagiert, dass die KK-Prämien (und auch die Steuern) im Kanton BE zu den höchsten in der Schweiz zählen: Gar nicht. Aber sie veranstalten in Zürich VIP-Veranstaltungen mit der Hoffnung, potente Unternehmen und Steuerzahler aus dem Kanton Zürich zum Domizilwechsel nach Bern zu motivieren. Antworten


Remo Wille

01.10.2009, 12:44 Uhr
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Wieso habe ich das Gefühl, dass mir einmal mehr das Fell über die Ohren gezogen wird? Antworten


Michael Meier

01.10.2009, 12:42 Uhr
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Es liegt auf der Hand, dass die Prämien bei den hohen Franchisen angepasst werden. Die Prämie ist immer noch bezahlbar und es entstehen nach wie vor weniger Kosten, da die versicherten Personen weniger medizinische Behandungen in Anspruch nehmen. Die KK ist eben ein Solidaritätsprinzip. Die Gesunden helfen den Kranken, deren Kosten mitzutragen. Uebrigens können alle Menschen krank werden. Antworten


Meier Peter

01.10.2009, 12:36 Uhr
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Prämienanstieg auf der einen und wenn man sie braucht, Leistungseinschränkungen auf windigen Pfaden durch möglicherweise gekaufte Gutachten auf der anderen. Warum haben wir die Einheitskasse abgelehnt. So bezahlen wir nur ins Portemonnaie der Manager und Aktionäre ohne eine Leistung dafür zu erhalten. Wir hatten Gelegenheit das zu ändern, taten wir nicht. Keine Klage dem, der so doof ist. Antworten


ruedi lanz

01.10.2009, 12:27 Uhr
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Jeder braucht eine Kasse, und alle rentieren also offensichtlich nicht. Weshalb werden denn Millionen für die Werbung verschleudert? Mir graut, wenn ich fast täglich sehen und hören muss "Meteo wurde Ihnen präsentiert von Krankenversicherung ......, diese Sportübertragung wurde Ihnen präsentiert von Krankenversicherung ......" Herr Couchepin, wenn Sie noch etwas Gutes leisten wollen: verbieten! Antworten


Stefan Jost

01.10.2009, 12:20 Uhr
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Der Prämiensprung bei Franchise 2'500 CHF um ca. 30% war wohl noch der letzte verbleibende Zaubertrick zur Beschönigung der Krankenkassen, den BR Couchepin nun angewendet hat. Der Eigenverantwortung (Lieblingsthema der FDP) ist damit der Garaus gemacht, viele werden zum Standard-Patientenverhalten wechseln: 300.- Franchise bezahlen und dann möglichst viele Leistungen zum 10%-Tarif konsumieren. Antworten


Gustav Habegger

01.10.2009, 12:11 Uhr
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Die Krankenversicherung sollte als soziale Versicherung funktionieren, sollte ..... Die Wahlfranchisen sind ein Element das dem widerspricht (weiss auch BR Couchepin), die Billigkassen für Junge ein Weiteres. Und vielleicht sollte man nicht nur mit Prozentzahlen operieren sondern mit absoluten Beträgen, d.h. Franken, bei den Prämienerhöhungen. Es sähe nochmals anders aus. Antworten


Gion Saram

01.10.2009, 12:10 Uhr
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Couchepin hat sein Ziel errreicht, die grosse Erwachen bei den KK-Prämien kommt jetzt erst NACH seinem Rücktritt. Erfolgreich hat er zwei mal mit zwangsverordneten Reservenauflösungen die Prämein künstlich tief gehalten damit die Parlamentswahlen und die Abstimmung über die Einheitskasse gut über die Bühne gehen, jetzt kann sein Nachfolger weiterschauen. Ein wahrer Staatsmann?!?! Antworten


Sandro Berwert

01.10.2009, 12:06 Uhr
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Es ist absurd, dass genau Leute mit hohen Franchisen bestraft werden. Diese gehen sicherlich verantwortungsbewusster mit ihren Arztbesuchen um und verursachen tiefere Kosten. Eigenverantwortung wird einmal mehr bestraft! Die Gesamtkosten müssen minimiert werden. Aber nein, man erhöht die Umverteilung; die Gesamtkosten werden steigen! Antworten


Tom Würgler

01.10.2009, 12:05 Uhr
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Offenbar scheint die "kostengünstige" Wohlfühl-Medizin keinerlei Einfluss auf unser Gesundheitswesen zu haben. Für den durchschnittlichen Bürger wird die Kostenzunahme übrigens über 8,7% betragen, weil der mildtätige Staat immer mehr Menschen mit Manna unterstützt. Für uns Steuerzahler ist das einfach entzückend. Antworten


Jörg Maag

01.10.2009, 12:03 Uhr
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... und noch was. Wenn ich die Karte so betrachte hab ich das Gefühl, dass grad die Regionen / Kantone wo die Gesundheitskosten momentan tief sind die Prämien am meisten steigen. In der Schweiz scheint Eigenverantwortung unerwünscht und wird (nach linker Logik wohl folgerichtig) je länger je mehr bestraft. Sehr bedenklich.... Antworten


Sibylle Baggenstos

01.10.2009, 12:03 Uhr
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Naja, irgendwer muss die Millionengehälter von Herrn Vasella und Co schliesslich bezahlen... Antworten


Hans P. Grimm

01.10.2009, 11:50 Uhr
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KK wechsel ist eine Farce! war letztes mal 1996 beim Arzt, wollte KK wechseln, aber Swica machte da Vorbehalte bei zusatzV. Da ich Grund- und ZusatzV. bei der gleichen Kasse will ist also ein Kassenwechsel für mich nicht möglich. Eine Frechheit ist auch, dass der Rabatt bei grosser Franchise gekürzt wird. Das ganze KK-Obligatorium gehört abgeschafft! Sonst wird es nie bezahlbare KK geben! Antworten


Werner M. Müller

01.10.2009, 11:48 Uhr
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Wann begreifen wir - und unsere Politiker in Bern - es endlich: Die einzige effiziente Lösung ist, das Krankenkassen-Wesen zu verstaatlichen, analog zur SUVA. Grössenvorteile könnten genutzt werden (Thema Verhandlungsstärke gegen Pharma-Riesen, Spitäler und Ärzte), das unsägliche 'Abwerben von guten Risiken' unter den Krankenkassen - und auch die hunderte Mio. Werbekosten würden wegfallen! Antworten


Pierre Kohler

01.10.2009, 11:44 Uhr
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Ich kann mich nur Herrn Urs Huggentobler anschliessen! Meine Prämie, bei Franchise 2'500 CHF, steigt um 36%! Gemäss Auskunft meiner Krankenkasse liegt die Ursache aber beim Bund, der die Rabatte bei höheren Franchisen zusammengestrichen hat! Antworten


Jörg Maag

01.10.2009, 11:41 Uhr
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Dass Prämien grad für Versicherte mit den höchsten Franchisen am stärksten steigen entbehrt für mich jeder Logik. Was ist die Absicht dieses Vorgehens? Soll diese Gruppe, welche momentan wohl eher zu den Kostenträgern gehört aktiver in den "Gesundheitsmarkt" eingebunden werden? Dass Personen welche durch Eigenverantwortung die Kosten tief halten nun zur Kasse gebeten werden ist unverständlich Antworten


Erich Suter

01.10.2009, 11:37 Uhr
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Das ist ja gerade der Witz, dass diejenigen mit hoher Franchise, die nicht wegen jedem Bobo zum Arzt gehen, bestraft werden. Eine Kostenersparnis wird so nicht erreicht, den je weniger sich sparen lohnt, desto weniger wird gespart. Antworten


Ivan Stevanovic

01.10.2009, 11:35 Uhr
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wieso wird die werbung für krankenkassen nicht einfach verboten? oder die prämien die die krankenkassen an die vielen agenten auszahlen? das wäre doch einfach. Antworten


Kaspar Scheidegger

01.10.2009, 11:23 Uhr
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Unser Gesundheitsminister und Ex-Credit Mutuelle Beteiligter erklärt, dass die Gesundheitskosten nicht gestiegen sind, die Prämien aber erhöht werden müssen, weil der freie Markt gespielt hat und die Kassen damit Schuld sind an den gestiegenen Kosten? Wenn das mal keine Bankrotterklärung ist. Immer wenn ich die Werbung der Kassen sehe (Gratis FCB Shirts Helsana...) weiss ich wohin mein Geld geht. Antworten


Urs Huggentobler

01.10.2009, 11:01 Uhr
Melden

8.7% Prämienerhöhung? Das ich nicht lache. Trotz höchster Franchise und praktisch vollständiger Selbstversorgung als Arzt steigen die Prämien meiner KK bei den Erwachsenen um 24% und bei meinen Kindern um sage und schreibe 39%! Es liegt da wohl auf der Hand, dass wir die KK wechseln werden, da wir uns medizinisch seit Jahrzehnten selbst versorgen. Antworten



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