Zu gefährlich für die Armee: Aufgebotsstopp für 43 Rekruten

Aktualisiert am 15.03.2010

Die Armee hat vor Beginn der Frühlings-RS bei 43 jungen Männern das Aufgebot für die Rekrutenschule zurückgezogen. Es ist das Ergebnis der ersten Risikoprüfung.

Nicht alle dürfen einrücken: Eine Rekrutenschule der Panzergrenadiere in Bure.

Nicht alle dürfen einrücken: Eine Rekrutenschule der Panzergrenadiere in Bure.
Bild: Keystone

Stichworte

Eine Überprüfung ergab, dass die Betreffenden für ihr Umfeld eine mögliche Gefahr darstellen könnten, wie die Armee am Montag mitteilte. Seit Anfang Jahr ist die revidierte Militärdienstpflicht- Verordnung in Kraft. Diese verlangt, dass angehende Rekruten zwischen der Rekrutierung und dem Einrücken in die Rekrutenschule (RS) einer Risikoprüfung unterzogen werden. Dabei wird überprüft, ob eine strafrechtliche Verurteilung vorliegt oder ein Strafverfahren hängig ist.

Eine weisse Weste hatten die etwa 7600 Rekruten - darunter rund 800 Durchdiener und 40 Frauen -, die am Montag in die Frühlings-RS einrücken mussten. Im Vorjahr waren es etwa gleichviel, nämlich 7500. Die definitiven RS-Bestände und die Anzahl der Entlassenen nach der ersten RS-Woche können frühestens ab dem 24. März bekanntgegeben werden.

(jak/sda/ddp)

Erstellt: 15.03.2010, 16:51 Uhr

Schweiz

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Schweiz

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz