Schrill und hysterisch

Selten war eine Abstimmung umstrittener wie jene zur Durchsetzungsinitiative der SVP. Bevor die Entscheidung fällt: ein Rückblick auf Köln, Secondo-Debatte und Nazi-Moment.

Die Menschen tragen Sticker an ihren Wintermänteln, in den Schweizer Städten hängen an den Balkonen der Wohngemeinschaften die WOZ-Plakate wie einst die Pace-Fahnen, und in den sozialen Medien gibt es kein Entrinnen vor diesem einen Thema: der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative (DSI) der SVP vom Sonntag.

Es geht Aussergewöhnliches vor in der Schweiz. Selten hat eine Abstimmung breite Gesellschaftsschichten so elektrisiert wie jene zur DSI, es wird mit einer rekordverdächtigen Stimmbeteiligung gerechnet. Und dabei hat alles so normal begonnen – mit einem üblichen Streit über das Engagement der Wirtschaftsverbände. Wie der Abstimmungskampf trotzdem zu einem der schrillsten und hysterischsten der vergangenen Jahre werden konnte, zeigt folgende Aufstellung.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 26.02.2016, 16:35 Uhr)

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