«Homöopathie ist eine widerlegte Methode»

Edzard Ernst, der weltweit erste Professor für Komplementärmedizin, geht mit seiner Disziplin hart ins Gericht. Er zahlt jedem 100'000 Dollar, der ihm die Wirksamkeit von Homöopathie nachweist.

«Rückfall ins Mittelalter»: Professor Edzard Ernst, Exeter.

«Rückfall ins Mittelalter»: Professor Edzard Ernst, Exeter.

Artikel zum Thema

Info

Edzard Ernst, Simon Singh: «Gesund ohne Pillen». Was kann die Alternativmedizin? München 2009, 398 Seiten, 39.90 Fr.

Am 17. Mai stimmt die Schweiz über einen Verfassungsartikel zur Förderung der Komplementärmedizin ab. Einer der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet ist der deutsche Mediziner Edzard Ernst. Von 1993 an baute er an der britischen University of Exeter den weltweit ersten Lehrstuhl zur Erforschung der Alternativmedizin auf – und wandelte sich dabei vom Befürworter zum Kritiker der Komplementärmedizin.

Herr Ernst, gibt es Komplementärmedizin, die wirkt?
Ja natürlich. In der Pflanzenheilkunde wirkt zum Beispiel Teufelskralle bei Schmerzen am Bewegungsapparat und Johanniskraut bei Depressionen. Ziemlich gut nachgewiesen ist zudem, dass Akupunktur bei der Schmerztherapie wirkt. Und auch die Wirkung von Massage, Hypnosetherapie und von autogenem Training ist bei gewissen Indikationen erwiesen.

Wie sieht es mit der Homöopathie aus?
Die Homöopathie beschäftigt mich seit Beginn meiner Forschertätigkeit intensiv. Ich habe in einem homöopathischen Spital gearbeitet und über hundert Fachartikel dazu publiziert. Zudem ist die Methode in Grossbritannien besonders populär, weil die Königsfamilie ihre schützende Hand darüber hält. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Homöopathie auf Grund der heutigen Datenlage eine widerlegte Methode ist. Die wissenschaftlichen Methoden sind zwar nicht geeignet, einen Negativbeweis zu erbringen. Aber irgendwann kommt man zum Punkt, an dem man die Wirkungslosigkeit einer Methode eingestehen muss.

Es existieren aber auch Studien, die die Wirkung von Homöopathie nachweisen.
Man findet solche Studien, wenn man gezielt danach sucht. Das ist aber wie Rosinen picken aus einem grossen Teig. Denn über alle 200 vorliegenden Studien betrachtet ist die Wirkung der Homöopathie nicht belegt. Ihre beiden Hauptprämissen – starke Verdünnung soll stärkere Effekte bringen und Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden – sind wissenschaftlich nicht haltbar.

Was ist mit Erfahrungsberichten von chronisch Kranken, denen Homöopathie oder eine andere alternative Methode geholfen hat?
Vor 150 Jahren hat man in der Medizin damit aufgehört, von Einzelfällen auf allgemein Gültiges zu schliessen. Meine Grossmutter hat 40 Zigaretten pro Tag geraucht und ist nicht an Lungenkrebs gestorben. Was soll man daraus folgern? Wenn wir wieder damit beginnen, mit Anekdoten Kausalitäten zu begründen, machen wir einen riesigen Rückschritt in der Medizingeschichte. Das wäre nicht nur bedauerlich, sondern auch gemeingefährlich.

Oft wird die Wirkung alternativer Mittel als blosser Placebo-Effekt abgetan. Was aber ist mit dem Säugling, dessen Leiden durch Homöopathie gelindert wird?
Ein Säugling kann wegen einer Kolik wie am Spiess schreien. Und am nächsten Tag ist er quickmunter – egal, ob man ihn mit Schulmedizin oder Homöopathie behandelt hat oder ob man gar nichts tat. Zudem kann auch bei einem Kleinkind ein Placebo-Effekt vorliegen. Zwischen der Mutter und dem Säugling besteht eine intensive Beziehung, die Suggestion ermöglicht. Wenn die Mutter an Homöopathie glaubt, kann das Kleinkind sehr wohl darauf reagieren.

Was sagen Sie zur bevorstehenden Abstimmung über die Komplementärmedizin in der Schweiz?
Ich bin weder Politiker noch stimmberechtigt in der Schweiz und kann mich deshalb nur als Wissenschaftler äussern. Weil die Datenlage bei der Homöopathie so eindeutig ist, könnte ich es mir nur mit einem Missverständnis erklären, wenn die Schweiz am 17. Mai für die Homöopathie stimmen würde.

Wie sieht es mit den anderen Methoden aus?
Zur Anthroposophischen Medizin, zur Neuraltherapie und zu den unzähligen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es viel weniger Studien als zur Homöopathie. Für mich als Wissenschaftler ist auch die Wirkung dieser drei Methoden nicht belegt. Am besten ist die Evidenzlage bei der Pflanzenheilkunde. Da gibt es etwa ein Dutzend Mittel, die nachweislich wirken. Allerdings besteht dort die Gefahr von Komplikationen, wenn der Patient gleichzeitig Medikamente einnimmt. Dieser Bereich ist noch viel zu wenig erforscht.

Sie gehen in Ihrem neusten Buch* mit den Vertretern der Alternativmedizin hart ins Gericht. Woher kommt dieser Furor?
Ich habe absolut kein Verständnis, wenn so genannte Therapeuten bei einem Krebspatienten auf Homöopathie und nicht auf die Schulmedizin setzen. Das ist ein Rückfall ins Mittelalter. Ebenfalls kein Verständnis habe ich, wenn Anthroposophen und Homöopathen die Impfung für Kinder ablehnen. Impfen ist eine der Erfindungen der Medizingeschichte, die am meisten Menschenleben gerettet hat.

Warum haben Sie das Buch geschrieben?
Wir wenden uns erstmals an Laien. Denn ich musste realisieren, dass ich mit meinen 40 Fachbüchern eigentlich das Ziel verfehlt habe. Die Entscheidung für oder gegen Komplementärmedizin trifft der Patient. Er tut dies meistens, nachdem er mit Fehlinformationen bombardiert worden war. Wenn Sie den Begriff «Alternative Medicine» googeln, erhalten Sie über 50 Millionen Treffer. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind diese Websites voller Falschinformationen. Das kann die Gesundheit der Patienten gefährden. Unser Buch soll dem etwas entgegenhalten.

Sie mussten teils massive Kritik einstecken.
Die Rezensionen waren überwiegend positiv. Aber es gab viele persönliche Anfeindungen. Homöopathen werfen uns vor, wir seien von der Pharmaindustrie gekauft. Wir haben uns deshalb zu folgender Wette entschlossen: Wenn jemand den wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit der Homöopathie liefert, zahlen wir ihm 100'000 Dollar. Das Angebot besteht seit einem Jahr. Abgeholt wurde das Geld bisher nicht. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 12.04.2009, 09:37 Uhr

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182 KOMMENTARE

Wolfgang Haas

18.08.2009, 20:13 Uhr

Was den verlangten wissenschaftlichen Beweis betrifft, so ist dessen Unmöglichkeit noch kein Beweis für die Un- wirksamkeit einer so lange praktizierten Methode. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beweis für das Dasein Gottes und für manch andere wichtigen Erscheinungen. Und auch in der Schulmedizin gibt es Glaubenssätze, nicht nur Beweise, die für immer gültig sind.


Birgitte Bruun

03.07.2009, 16:05 Uhr

Seit 26 Jahren hatte ich Asthma, chronisches Heuschnupfen, Allergien, Ekzem, usw,bekam eine Menge Prednisolon, Impfungen, Asthma-Sprays, Salben, Teerbehandlungen. Dänsiche Ärtzte sagten mir, "Du wirst nie gesund!"Im 1993 wurde ich in Berlin akut, mit Homöopathie behandelt. Ich wusste nicht, was das sei, habe mir nichts erwartet.Innerhalb 10 Tagen war ich gesund.Seit 1993 bin ich jetzt gesund!


Michael Hänggi

05.05.2009, 17:38 Uhr

Wer heilt hat recht. Ob ärztlich anerkannt oder nicht. Heilende Energien hat es immer gegeben - und wird es immer mehr geben, da die Medizin nur noch Symptome bekämpft und nicht die Ursache. Lest doch einmal die Nebenwirkungen der einfachsten chemischen Produkte . Wieviele Leute sterben, weil sie zu starke oder gar falsche Medikamente erhalten. Diese Wahrheit wird bewusst verschwiegen.


Ben Müller

05.05.2009, 14:49 Uhr

Noch lustig wie die Homöopathie-Freunde ihren Ansatz verteidigen ohne wirklich Beweise für eine konkrete heilende Wirkung zu liefern. Wie dem auch sei: die Diskussion ähnelt derjenigen zwischen Gläubigen und sog. Freidenkern. Das heisst aber nicht, dass mit Homöopathie durchaus auch positive Effekte erzeugt werden können. Es geht nur um den Beweis eines Kausalzusammenhangs!


August Kaelin

05.05.2009, 12:06 Uhr

Lieber Herr Schmid, ich würde gerne Ihre 100'000.- CHF abholen. Ich bin überzeugt, der Herr Professor ist bereit, die Wette auf ein von im bestimmtes homöopathisches Medikament einzuschränken. Im gleichen Sinne wäre ich um eine Präzsision von Ihrer Seite dankbar: Für welches schulmedizinische Medikament soll der wisschenschaftliche Beweis erbracht werden? Danke.


Martin Zbinden

05.05.2009, 11:36 Uhr

Die Wissenschaft ist der letzte bewiesene Irrtum.. Der Professor soll mal die neusten Erkenntnisse der Quantenphysik sich zu Gemüte führen. Nur weil etwas nicht erklärbar ist heisst das noch lange nicht, das es nicht existiert. Ich habe die "Liebe" oder ein "Gedanke" auch noch nie gesehen bzw. wurde wissenschaftlich bewiesen. Früher glaubte man auch die Erde sei eine Scheibe ;-) Herr Professor


Brigitte Albert

04.05.2009, 22:38 Uhr

Der Quarz hat mitnichten ein ähnliches Verhalten wie das Wasser. Der Quarz wird im Computer wegen der Piezo-Eingeschaft (als Zeitgeber) benötigt. Ebensowenig wird bei der Quantenphysik der Geist die Materie beeinflussen, sondern die Quantenphysik ist eine grundlegende Theorie, ohne die es wohl kaum einen CD-Player oder Handy gäbe. Dies alles zeigt wie verbreitet das Nichtwissen immer noch ist.


Christine Kosubek

03.05.2009, 20:05 Uhr

Es gibt ein einfache Möglichkeit, die Wirksamkeit eines homöopathischen Mittels praktisch zu beweisen: Man löse 5 Globuli Allium cepa C30 in eine kleine Schale oder Tasse Wasser auf. Daneben schäle und schneide man eine Zwiebel. Die Augen tränen nicht, die Nase läuft nicht, es gibt keine allergische Reaktion. Schon Goethe sagte: Grau ist alle Theorie........


Jürg Schmid

03.05.2009, 10:46 Uhr

Ich offeriere auch 100'000 Dollar für den der nachweist, dass die schulmedizinischen Mittel alle die wissenschaftlichen Anforderungen erfüllen, die E. Ernst an die Komplementärmedizin stellt. Das tun sie nämlich nicht. Allso bitte gleiche Masstäbe anwenden. Das wäre ehrlich.


Jürg Schmid

02.05.2009, 15:33 Uhr

@ G. Saram: Es ist auch Zwangssolidarität wenn ich mit meiner KK-Prämie Dinge mitfinanzieren muss, die ich nie anwenden würde. Es gibt Mittel der Schulmedizin die mehr schaden als nützen. Z.B. Vioxx, das "wissenschaftlich" geprüft und zugelassen wurde, aber wegen Todesfolgen wieder vom Markt genommen werden musste.


Peter Scheller

02.05.2009, 09:56 Uhr

Das Kostenargument ist widerlegbar; die Schulmedizin braucht ähnliche Ansätze wie die Alternativmedizin (z.T. nicht restlos nachgewiesen); schulmedizinische Diagnose & alternative Behandlung = NoGo; während bei der Alternativmedizin der "Individualismus" geächtet wird, soll in der Schulmedizin 1 Mittel bei 6 Mia. Menschen wirken; keine Alternativmedizin, dafür Viagra in der Grundversorgung?!...


Gion Saram

28.04.2009, 16:08 Uhr

Ich möchte nicht jedes Jahr 5% mehr für die KK ausgeben. Wenn jemand an Homöopathie glaubt, dann soll er dafür eine Zusatzversicherung abschliessen, aber bitte nicht auch noch mich zur Zwangssolidarität verdammen. Ich verschwende mein Geld lieber selber.


Andreas Wenger

27.04.2009, 12:16 Uhr

Fakt ist, dass die Wirksamkeit der Homöop. in keiner ernst zu nehmenden Studie bewiesen wurde. Dass trotzdem viele daran glauben, hat viele Ursachen. Die meisten Krankheiten bei Mensch und Tier bessern von selber. Homöopathen nehmen sich Zeit für eine sogen. ganzheitl. Beratung, was psychol. spez. bei Schulmedizingegnern wirksam ist. Es ist aber nicht Aufgabe des KVG, Gläubige zu finanzieren.


Dietmar Ferger

23.04.2009, 23:54 Uhr

Wasser H2O und Quartz SiO2 sind strukturgleich. Schau mal ins Lehrbuch. Quartz ist die Grundlage des Computers, an dem Du jetzt sitzt. Wasser ist ein Flüssigkristall. Warum soll ein Flüssigkristall nicht Informationsschwingungen aufnehmen, behalten und weitergeben? Unser Körper besteht aus ca. 70% Wasser. Nur mal als Denkansatz. Es fehlen noch die Messinstrumente, um H2O Flüssigkristall zu messen


Andreas Krischer

21.04.2009, 18:30 Uhr

Diese Ärzte sollten lieber mal auf Alternativen schauen anstelle blind ihrem Schulbuch zu folgen p.s. hab seit Jahren Antibiotikakuren gehabt UND NICHTS HAT GEHOLFEN! das gleich gilt meiner Schwester und was hat geholfen???? TAI CHI oder ganz einfach Veränderung im Lebensstil und/oder alternative "Medizin" (wenn man nun mal homöopathische Preparate nicht als Medizin bezeichnen will)


Peter Meier

21.04.2009, 13:27 Uhr

Wissenschaft beruht auch nur auf einer von Menschen festgelegten Testvorgabe. Zu oft wurden Studien und sogenannt gesicherte Erkentnisse mit dem neusten Stand des Irtums wiederlegt. Egal was es ist das heilt es hilft und kostet uns nicht siviel wie die Wissenschaftler. Den der medizinische "Segen" hilft auch nicht 100%. Ist es somit auch nur der Plazebo effekt?


Monica Verena Heinz-Boxler

18.04.2009, 20:24 Uhr

Ja, Herr Kyriacou; ich kenne die Lohring'sche Zahl (ab einer Potenz D 23 ist rechnerisch kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden) sehr wohl; mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, dass man eben Homöopathie nicht einfach pauschal als unwirksam bezeichnen sondern wenigstens differenziert argumentieren sollte.


Christian Graf

18.04.2009, 20:23 Uhr

Endlich ein Bericht, der undiplomatisch klarstellt, worum es sich bei Homöopathie handelt: Um Hokuspokus. Übrigens: Wenn für jemanden der Gläubigen hier die 100'000 Dollar zu wenig sein sollten, könnt ihr euch bei der Stiftung von James Randi (JREF) sogar eine Million abholen, wenn denn ein homöopathisches Medikament tatsächlich einmal wirken sollte. Das Geld liegt nun schon eine Ewigkeit herum...


Ron Mattli

18.04.2009, 08:26 Uhr

Wenn Sie als gesunde Person eine Hom.Arznei wie Arsen C30 3 mal Tgl. über 5 Wochen einnehmen, produzieren Sie Symptome welche Sie in den Hom. Arzneimittellehren od. in schulmed.Toxikologie-Büchern unter Arsen nachlesen können. Natürlich produziert jeder ein bischen andere Symptome von Arsen "obwohl ja nichts drin sein soll??" Es gäbe noch viele andere ganz einfache Beweismittel ,das es sehr wirkt.


Andreas Kyriacou

17.04.2009, 22:40 Uhr

@Monica Verena Heinz-Boxler: "Nichts drin" ist nur in den hohen Potenzen. Verdünnungen von D1 (1:10), D2 (1:100) oder D3 (1:1000) entsprechen denjenigen der klassischen Medizin - und natürlich können toxische Stoffe in diesen Konzentrationen gefährlich sein. Eine Annahme der Homöopathie ist aber gerade, dass die hohen Verdünnungen wirksamer sind, dass also die Abwesenheit des Wirkstoffes wirkt.


Monica Verena Heinz-Boxler

17.04.2009, 17:27 Uhr

Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass Homöopathie nicht wirksam ist, dann stellt sich mir schon die Frage, warum viele Mittel ( z.B. Opium; Cortisonum, u.v.a. ) in tiefen Potenzen von der Swissmedic auf die Liste B (d.h. verschreibungspflichtig durch den Arzt!) gesetzt werden. Wenn nichts drin ist sollte es ja demnach auch nicht schaden, oder etwa doch?


Isabelle Reiner

16.04.2009, 12:26 Uhr

Mir ist völlig egal, ob die Globuli alleine helfen oder nicht. Die Frage lautet nämlich, ob die "Behandlung mit Globuli" hilft. Und dazu gehört auch, dass die Homöopathie sich um den ganzen Menschen kümmert. Hausärzte schleusen ihre Patienten im 10 Minutentakt durch. Zusammenhänge werden so nicht erkannt: Seele und Körper sind nun mal nicht 2 isolierte Dinger. Dafür muss sich auch niemand schämen.


Klaus Hürzeler

14.04.2009, 17:10 Uhr

Homöopathie passt absolut nicht in ein wissenschaftliches Weltbild. Die Menschheit kennt sich in Chemie und Physik inzwischen gut genug aus, um sagen zu können, dass in einer wässrigen Lösung, die sooo stark verdünnt ist, dass vom "Wirkstoff" (falls der überhaupt wirken würde) kein einziges Atom mehr übrig bleibt, KEINE magischen Kräfte enthalten sind. Kristalle, Pendel, Energien, blah blah...


Christian Schneider

14.04.2009, 15:01 Uhr

Zwischen Pickeln und Gummibärchen besteht tatsächlich keine Kausalität. Zwischen einem kranken Kind und einer medizinischen Behandlung mit unmittelbarem Erfolg hingegen schon - zumindest eine adäquate. Damit die Krankenkassen die Kosten übernehmen, muss übrigens ein Arzt die Globuli verschrieben haben - und nicht ein "Abendkurs-Ganzmensch-Therapeut". Man verbreitet mal wieder Falschinformationen!


Ernst Baumann

14.04.2009, 13:08 Uhr

Man kann mühelos 10'000 Menschen finden,die 2 Tage nach dem Konsum von Gummibärchen keinen Hautausschlag mehr haben.Nur ist hier keine Kausalität gegeben,weil Heilung ohne äussere Einflüsse für den grössten Teil der Erkrankungen die Regel ist.Dafür sollte man sich bei seinem Immunsystem bedanken und nicht sinnlos Geld für dubiose Kügelchen von "Abendkurs-Ganzmenschen-Therapeuten" ausgeben.


Jan Holler

14.04.2009, 12:59 Uhr

Da wird geschüttelt, potenziert, bis sich nichts mehr in der Lösung findet. Macht nichts, die Informationen der Substanz sollen auf das Wasser übertragen worden sein. - Doch was dann? Dann wird das Wasser auf Glycosekügelchen geträufelt und verdunstet. Weg ist das Wasser, weg ist dann auch die Information. - Die Gläubigen schlucken dann Globuli. Ja herrje, dass man sich so für dumm verkaufen lässt


Christian Schneider

14.04.2009, 12:41 Uhr

Meine Kinder haben wiederholt - und anfänglich trotz meiner Bedenken gegen die von unserem Hausarzt empfohlenen anthroposophischen Behandlungen - mehrere relativ schwere Krankheiten (wie bspw. eine schwere Bronchitis und sogar die Masern) sehr gut überstanden haben. Ich kann die Ausführungen von Hr. Ernst deshalb in keiner Weise nachvollziehen und sein Furor erstaunt mich umso mehr.


Ennio Schmidt

14.04.2009, 12:19 Uhr

Bisher konnte ich noch nie einen öffentlichen Artikel lesen,wo eine Gemeinschaft der Homöopathie,TCM u.a. sich kritisch zu eigenen Therapien geäussert hätte oder Therapiefehler zugestanden wurden.Z.b. Globuli A wirkt leider doch nicht bei Schnupfen, oder Akupunktur Punkt B sollte nicht mehr verwendet werden.Bei "individuellen"Therapieansätzen scheint alles erlaubt zu sein.Nicht sehr vertrauensvoll


Robert Nyffenegger

14.04.2009, 11:50 Uhr

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Homöopathie hat keine Nebenwirkungen, folglich auch keine Wirkung, es sei denn placeboal. Vergleichbar mit dem fleissigen Kirchgänger, der denkt er komme in den Himmel. Jaja, der Glaube versetzt Berge. Nur das Ersteres die Allgemeinheit kosten wird!


Ernst Baumann

14.04.2009, 11:22 Uhr

Wir behandeln den ganzen Menschen, wir haben soeben 15 Nadeln in seine Ohrmuschel gesteckt und kurz den Nierenpuls geprüft, da wurde klar, dass er noch Eisenhut D4 10mg braucht.Jeder wird individuell behandelt,in 3x45min erfassen wir den gesamten Menschen, im Gegensatz zur Schulmedizin können wir das. Wie,bleibt unser Geheimnis..


Walter Schneider

14.04.2009, 11:01 Uhr

Herr Ernst hat sich nicht ernsthaft mit Hömöopathie auseinandergesetzt. Er hat auch gar keine Forschung von Rang vorzuweisen. Es erstaunt mich, dass er offenbar überhaupt keine Krankengeschichten studiert hat. Die homöopathische Behandlung muss generell der Konstitution des Patienten angepasst werden. Es ist deshalb dilettantisch, von generell wirksamen oder unwirksamen Heilmitteln zu sprechen.


Ronnie König

14.04.2009, 10:20 Uhr

Glauben macht selig! Vor allem bei der Homöopathie. Phytotherapie ist sehr wirksam, ob aus Europa, Indien oder China. TCM funktioniert, aber nicht in allen Fällen, wie selbst Chinesen zugeben. Und es gilt: wer heilt hat recht! Viele verschiedene Menschen bedeutet aber auch viele Heilmethoden, nur eben Homöopathie ist die unzuverlässigste die mir je begegnet ist. Selbst Steinmehle wirken besser!


Andrea Ullius

14.04.2009, 10:17 Uhr

Es scheint mir doch, dass einige Leute einiges nicht ganz kapieren. Wer sich etwas genauer mit der kommenden Abstimmung befasst weiss, dass .... 1. Ausschliesslich Ärzte (keine Therapeuten usw) mit Zusatzausbildung über die Grundversicherung abrechnen können sollen. 2. Therapeuten wie bis anhin über die Zusatzversicherung abrechnen können. Also von Wildwuchs kann absolut keine Rede sein.


Schraner Gregor

14.04.2009, 09:54 Uhr

Was für eine Enttäuschung, den Flyer mit dem Titel "Homöopathie ist eine widerlegte Methode" zu lesen. was für eine irreführende Meldung! Als Homöopath bin ich schockiert über die Aussagen des sogenannten Fachmanns Dr. Ernst. Ich hoffe, dieser Fauxpas des Tagi wird mit einer angemessenen Darstellung der Gegenmeinungen korrigiert. Und möge Dr. Ernst seinen Frust nicht mehr im Tagi entladen.


franziska dusek

14.04.2009, 02:34 Uhr

ich danke. ich bin keine freundin der schulmedizin und auch keine der homöopathie. ich empfinde den unendlich hohen konsum an hilfsmitteln für kleinere, normale leiden als falsch, jedoch als zeitgemäss. v.a.seit ich mutter bin, muss ich mich dauernd rechtfertigen, wieso ich impfe, wieso ich nicht globuli und notfalltropfen etc. verabreiche und mich wehren, dass sie nicht einfach verabreicht werden


Ruedi Lais

14.04.2009, 02:23 Uhr

@André Philippe. Ich habe den 2006 Annual Report von Pfizer durchsucht. Ihre Behauptung ist also 1. frei erfunden und 2. verleumderisch gegenüber Prof. Ernst. Aber vielleicht sind ja Ihre "Fakten" auch nur homöopathisch so hoch potenziert, dass ein gewöhnlicher Phil IIer sie nicht finden kann.


Heinrich Alper

13.04.2009, 21:10 Uhr

Und die zahllosen Fälle, wo andererseits die SCHULMEDIZIN NICHT HILFT? Und die Tatsache, dass immer wieder Erkenntnisse sogenannt wissenschaftlicher Studien von neuen sog. wissenschaftlichen Studien relativiert oder gar widerlegt werden? Heikel auch, dass die sog. Wissenschaft für sich selbst definiert, was als "wissenschaftlich" gilt, und damit ihren eigenen Anspruch effektiv ad absurdum führt.


Schertenleib Peter

13.04.2009, 20:09 Uhr

Sehr geehrter Herr Ernst Seit 20 Jahren bin ich bereits in homöopathischer Behandlung und freue mich dank der Homöopathie bester Gesundheit. Klassische Homöopathie hat mir bei leichten, aber auch schweren Erkrankungen immer sehr gut geholfen und dazu meine Krankenkasse nicht fast nicht belastet, aber halt bei der Phatrma auch keine Gewinne verursacht. Was nicht sein darf, darf nicht sein!


Hans Meier

13.04.2009, 19:30 Uhr

Bei mir hat bisher kein homöopathisches Mittel gewirkt und ich kenne auch niemand bei dem es gewirkt hat. Mein Cousin (Arzt) verschreibt seinen eingebildeten Kranken Traubenzucker. Und, oh Wunder, er hat damit einen unglaublichen Erfolg. Die Psyche spielt bei der Genesung eine nicht unwesentliche Rolle. Dies wird von den Kügeliquacksalbern missbraucht für den eigenen Profit.


Fabio Valeri

13.04.2009, 19:08 Uhr

@Phil Keller. Guter Punkt. Wie ist es möglich, dass man behaupten kann, dass homöopathische Mittel wirken? Schliesslich dürfen Coop und Migros ihre Waagen auch nicht manipulieren. Mir ist das wirklich schleierhaft, dass keine Behörde (z.B. die Swiss Medic) einschreitet.


Petia Pavlov

13.04.2009, 17:43 Uhr

Ich gratuliere die Zeitung fürs Artikel. Prof. Ernst, danke für Ihre klare Position. Die Homöopathie hat sich einen Marktplatz gewonnen wie andere Produkte. Das bedeutet aber nicht, dass sie wirksam ist.


Matthias Selezen

13.04.2009, 15:33 Uhr

Gibt es eigentlich auch ein homäopathisches Mittel gegen Unkenntnis und Ignoranz? Moderne Statistik braucht nicht 100 gleiche Fälle, um einen Effekt nachzuweisen. Eine Krankenversicherung funktioniert nur wegen der Statistik. Wenn Statistik nicht auf Homöopathie anwendbar ist, so gehört diese logischerweise nicht in die Versicherung.


Walter Koller

13.04.2009, 14:48 Uhr

Je mehr Leute den gleichen Artikel lesen, um so grösser ist die Wirkung. Die gleiche Information wirkt auf alle gleich oder ungleich ohne die Buchstaben essen zu müssen. EINE Information wird verbreitet und kommt bei Hunderttausenden an. So funktioniert auch die Homöopathie: Eine heilkräftige Essenz wird verdünnt; die heilkräftige Information der Essenz bleibt in jeder Verdünnung wirksam erhalten.


Roland Wey

13.04.2009, 14:39 Uhr

Ich finde es absossend, wie viele Nichtbetroffene sich hier lächerlich machen über die Homöopathie. Ich habe mich jahrelang willig der Schulmedizin untergeordnet und dabei 100tausende Franken Kosten verursacht. Kommentar der Schulmediziner: Damit müssen Sie leben lernen, hier ihr Cortison.Erst die Komplementäremedizin verhalf mir zu preiswerter und nebenwirkungsfreier Linderung.Bitte denken Sie um


Raul Gregoris

13.04.2009, 14:30 Uhr

Von Praktizierenden wird so argumentiert: Homöopathie wirkt, weil ich sie anwende und sehe dass sie wirkt. Von den Patienten: ich weiss dass sie wirkt weil es mir, (meiner Familie etc) besser geht - ich habe es erlebt. Das ist ein subjektiver Wirksamkeitsnachweis, ausgehandelt zwischen den Anbietern und Konsumenten. Das soll genug sein, eine Methode zuzulassen? Jede Sekte wird das freuen.


Heidi Liebundgut

13.04.2009, 14:22 Uhr

Schulmediziner sind im Bereich Komplementärmedizin weder kompetent noch erfahren. Z.B. TCM (Akupunktur, Chin. Kräutermedizin): Therapeuten studieren 3-4 Jahre lang, insgesamt 5'000 bis 7'000 Vorlesungsstunden plus Praktikum und Diplomabschluss. Schulmediziner machen eine "Zusatzausbildung von ca. 350 Kursstunden. In der TCM ist das schulmed. Studium nur marginal nutzbar (z.B. Anatomie, Pathologie)


Toni Müller

13.04.2009, 14:15 Uhr

@ dani fust. Da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Bei der Abstimmung am 17. Mai geht es lediglich um den Auftrag an Bund und Kantone, die Kompelentärmedizin zu fördern. Ich werde danach alle Hebel in Bewegung setzen, dass jene die Komplementärmedizin mit den KKs abrechnen dürfen, die genügend kompetent sind. Und das sind in diesem Bereich nicht die Schulmediziner, sondern die Therapeuten.


peter haber

13.04.2009, 10:07 Uhr

Für mich darf jeder glauben und tun was er will, was ich aber unerträglich finde ist dass ich mit der initiative dazu gezwungen werde mit zu bezahlen in den ohne hin schon extrem steigenden prämien für etwas, woran ich selbst nicht glaube und was auch wissentschaftlich wiederlegt ist. Ich frag mich ob das nicht sogar strittig mit dem grundgesetz ist.


Caroline Tschäppät

13.04.2009, 09:59 Uhr

Hömopathie ist ja eher eine fragwürdige Alternativmedizin, aber jeder soll glauben was er will ;-) Da vertrau ich doch lieber meinen Kräutern, Vitaminen und der Schulmedizin. Ohne diese wär ich schon lange tot. Patienten sollten besser auf gesunden Menschenverstand vertrauen statt von Arzt zu Arzt rennen. Leider scheint der gesunde Menschenverstand immer mehr abhanden zu kommen. Schade.


Roel Winter

13.04.2009, 09:58 Uhr

Jeder der z.B. im EMR registriert ist kann die Kosten der Krankasse verrechnen. Dazu gehört kein umfassendes Medizin Studium, sondern im Minimum 160 Lektion Grundwissen Medizin.


Wladimir Billow

13.04.2009, 09:53 Uhr

Es ist echt beängstigend, wie viele Narren solchen Unsinn glauben. Es braucht dringend eine Bildungsoffensive, um die Bevölkerung aufzuklären. Auch Leute die nur eine Lehre gemacht haben, sollten mit der wissenschaftlichen Methodik vertraut sein und diese verstehen. Niemand, der diese Studien gelesen und die Methodik verstanden hat würde dieses Hokuspokuszeug nehemen. Nutzt euer Verstand!!


Viktor Jenni

13.04.2009, 08:49 Uhr

Genau, Herr Ernst, die Entscheidung trifft der Patient und zwar mitunter, weil er von den durchgemachten, erfolglosen schulmedizinischen Therapieversuchen enttäuscht ist. Und wenn dann tausende von Einzelfällen von der Homöopathie profitieren gilt das selbstverständlich als wissenschaftlich nicht bewiesen, weil der Erfolg nicht "doppelblind" eingetreten ist.


Viktor Jenni

13.04.2009, 08:43 Uhr

Genau, Herr Ernst, die Entscheidung trifft der Patient und zwar mitunter, weil er von den durchgemachten, erfolglosen schulmedizinischen Therapieversuchen enttäuscht ist. Und wenn dann solche tausende von Einzelfällen, die von der Homöopathie profitieren gilt das selbstverständlich als wissenschaftlich nicht bewiesen, weil der Erfolg nicht "doppelblind" eingetreten ist.


Stefanie Gmünder

13.04.2009, 03:33 Uhr

@Dani Fust. Doch, die Therapeutenschwemme kommt bei einem Ja auf uns zu. Eine der Kernforderungen der Initianten ist "Nationale Diplome für nichtärztliche Therapeutinnen und Therapeuten schaffen". Wer ein Diplom hat, soll gemäss Initianten einen Anspruch haben, mit den Kassen abrechnen zu können, auch wenn er oder sie kein Arzt ist sondern nur zwei, drei Jahre Teilzeitausbildung hinter sich hat.


Wolfgang Jaros

13.04.2009, 03:07 Uhr

Dass Homoeopathie Unfug ist, war mir immer klar. Verduennen, bis nichts mehr da ist.! Was soll da wirken, ausser Placeboeffekte? Bei Ihrem Titel habe ich mich schon auf die Kommentare gefreut. Herrlich, wie manche Sektierer losheulen!


dani fust

12.04.2009, 22:36 Uhr

Hier wird oft gesagt, das bei Annahme der Abstimmung über die Komplementär-Medizin eine Therapeutenschwemme einsetzen würde, die dann über die Krankenkasse abgerechnet werden. Das ist kompletter Unsinn! Nur ein Arzt d.h. einer der Medizin studiert hat, kann Komplementär-Medizin über die Krankenkasse abrechnen!


Robert Biser

12.04.2009, 22:32 Uhr

Falls es ein 100% tödliches homöopathisches Mittel gibt,. darf Herr Ernst es freiwillig einnehmen. Wirkt es, hat der Homöopat seine 100'000 Dollar redlich verdient. Zur Abstimmung vom 17.5., und ganz allgemein gilt: hat man das Volkswohl im Auge, einfach für das Gegenteil von dem stimmen was der Bundesrat vorschlägt.


Esther Zimolong

12.04.2009, 22:19 Uhr

Grüezi wir sind sehr erstaunt, das sie einen solchen Artikel, in die Zeitung oder ins Internet setzen. Die ganze Familie ist in Hömöopathischer Behandlung. Mein Mann war 10 Jahre mit Betabloker behandelt worden, seit 2 Jahren hat er umgestellt auf Hömöopathie und der Blutdruck ist im Normalbereich. Wir freuen uns auf die CHF 100 000.- Freundliche Grüsse


Fortunat Büsch

12.04.2009, 12:55 Uhr

Hr Ernst schreibt: "Vor 150 Jahren hat man in der Medizin damit aufgehört, von Einzelfällen auf allgemein Gültiges zu schliessen". Er scheint dabei zu vergessen, dass in allen gängigen RCTs, die z.B. die Wirksamkeit eines neuen Medikaments testen, immer von einer kleinen Anzahl Individuen auf eine grössere Population gefolgert wird. Gehören somit alle (biomed.) klinische Studien ins Mittelalter?


sandra meier

12.04.2009, 12:15 Uhr

aus meiner sicht hat homöopathie lediglich placeboeffekt. das ist für einen teil unserer gesellschaft - der mit wehwechen zu kämpfen hat - auch wirksam und geeignet. nur: ich habe noch nie einen kranken menschen gesehen, der durch "kügeli" geheilt wurde.


Georg Klein

12.04.2009, 11:54 Uhr

Zitat Prof. Ernst: "Die wissenschaftlichen Methoden sind zwar nicht geeignet, einen Negativbeweis zu erbringen" dennoch sei die Homöopathie "eine widerlegte Methode". Logisch! Heute reden Wissenschaftler so, wie Politiker. Noch was: Psychotherapie ist Schulmedizin. Welche wissenschaftlichen Beweise gibt es, dass sie funktioniert? Was ist dort ein Placebo (unerlässlich für den Beweis)?


Robert Schrey

12.04.2009, 11:14 Uhr

Das soll wohl ein Scherz sein ? Wenn die Wirksamkeit der Hömöopathie bewiesen würde, wäre das nicht 100Tausend Dollar, sondern 100.000.000.000 Milliarden Dollar wert. An demselben Webfehler litt auch schon das Wettangebot des Herr Randy, der immerhin 1 Mio Dollar setzte.


Albert Wilfert

12.04.2009, 09:43 Uhr

Und darum denkt er messerscharf, dass nicht sein kann was nicht sein darf.


Albert Wilfert

12.04.2009, 09:19 Uhr

Wo kann man das Geld abholen? Warum ist da keine Adresse angegeben?


Albert Wilfert

12.04.2009, 09:13 Uhr

Was fehlt ist die Adresse wo ich mir die 100000 abholen kann. Die hätte ich schon gerne gewusst. Also Sie kluger Herr Professor. Bitte geben sie doe Adresse an.


reto rahm

12.04.2009, 08:24 Uhr

als kleiner junge gab mir meine mutter arnika-globuli, wenn ich mit wunden vom spielen aus dem wald zurück kam - zwei tage später waren die wunden verheilt. als meine hündin unter heftigsten schweinschwangerschaften litt gab ich ihr pulsatilla-globuli. innert kürzester zeit waren die symptome weg. man sagt: glaube versetzt berge. kann ich als kleines kind dran glauben? oder kann es meine hündin???


Robert Groeli

12.04.2009, 06:07 Uhr

Und jetzt, ist das das Ende der Wissenschaft? Gibt es nicht noch Millionen Dinge die sog. wissenschaftlich nachgewiesen werden müssen? Der gute Punkt des Herrn Professor ist der Hinweis auf die vielen Falschmeldungen. Eine Ablehnung der Komplementärmedizin wird diesem Umstand, der leider Tasache ist, nur weiteren Vorschub leisten, bei einer Annahme bestehen bessere Chancen hier etwas aufzuräumen.


Pius Zoller

12.04.2009, 02:17 Uhr

Dass die Komplementärmedizin eine wissenschaftlichen Prüfung nicht besteht liegt weniger an den dokumentierten Einzelerfolgen, als vielmehr an der Prüfmethode. Während die Schulmedizin immer feinere Regelkreise entdeckt und zu beeinflussen und zu prüfen lernt, geht es der Komplementärmedizin darum den Menschen ganzheitlich zu behandeln. Wie würde hierfür die Prüfmethode aussehen?


Florian Grütter

12.04.2009, 01:31 Uhr

Unglaublich was hier in den Kommentaren für "google-wissen" und Scharlatanerie geschrieben wird! Informiert euch, betrachtet mal alles sachlich und meldet euch dann wieder zu Wort! (90% des google-Wissen über dieses Gebiet decken Meinungen(!) des Verfassers ab. Dies in beiden Richtungen) Viele haben wohl nicht einmal den Artikel durchgelesen....oder nicht verstanden?


Urs Peter Schmidt

12.04.2009, 00:06 Uhr

Wer wissen will, ob Homöopathie wirksam ist, kommt nicht , kommt um Selbsterfahrung nicht herum. Geeignet für einen - völlig ungefährlichen und nebenwirkungs-freien - Selbsttest sind einige einfache Medikamente der anthroposophischen Tradition, die auf Homöopathie beruhen, z.B. Infludo bei Erkältungen, Amara-Tropfen bei Verdauungsschwierigkeiten oder Combudoron-Salbe bei Verbrennungen.


Urs Peter Schmidt

12.04.2009, 00:01 Uhr

Bei mir wirkt Homöopatihe. Ich brauche keinen Professor, der mir erklärt, ob das wissenschaftlich sei oder nicht. Ich denke, dass es vielen Menschen so geht wie mir. Warum sprechen solche Denker und Vergleicher, die sich ihre sogenannt wissenschaftlichen Studien gegenseitig abschreiben, Menschen wie mir ihre echte, selbst erlebte Erfahrung ab?


Markus Berger

11.04.2009, 23:42 Uhr

Ich zahle Fr. 100'000.- jedem der sich hundert Meter ohne Fallschirm den Berg runterstürzt und dies überlebt. So ähnlich verhält es sich mit dem Angebot des "Komplementärwissenschaftlers". Die Homöopathie kann nie über eine Doppelblindstudie bewiesen werden und das sollte jedem klar sein, der sich mit dieser Methode auskennt. Guter Schachzug der Pharma mit diesem "Professor". Nützt aber nichts.


matthias kamber

11.04.2009, 23:14 Uhr

Herr Ernst ist mit diesen Äusserungen nicht ernst zu nehmen. Dieser Artikel stinkt dermassen nach billiger Propaganda, dass es jedem aufgeklärten Menschen übel wird. Ganz klar, dass jedem "halbwegs gebildeten" Menschen Homöopathie suspekt ist. Aber eben nur den jenen. Natürlich gibt es auch in diesem Feld viele Scharlatane. Aber wer sein Urteil nur auf diese stellt, disqualifiziert sich selber.


Fritz Nussbaumer

11.04.2009, 22:53 Uhr

Und woher weiss der Herr Professoer Edzard Ernst das alles? Oder glaubt er vielleicht nur zu wissen? Super Schulmedizinische Krebstherapie: Den kranken Menschen zerschneiden und ihn sechs Jahre chemisch quälen, damit man behaupten kann, er sei durch die Operation geheilt worden. (Die Operation um fünf Jahre überleben heisst geheilt worden zu sein). Und die Krebsrate steigt und niemand weiss warum


Felix Aeschlimann

11.04.2009, 21:37 Uhr

Und sollte er wirklich recht haben, dann erstaunt es mich, dass der Placeboeffekt genauso effektiv ist wie die teure Chemie der Pharmaindustrie mit den zahlreichen Nebenwirkungen. Soll er doch mal wissenschaftlich die diversen Impfungen belegen (nicht Antikörper) sondern analog dem vernichtendem Ergebnis der Tuberkolose-Impfung. Hier könnte man auch tausende Franken sparen!


Monika Spiegel

11.04.2009, 21:21 Uhr

Ich behandle seit Jahren meine Tiere mit grossem Erfolg mit Homöopathie. Sogar in der schlimmen Zeit der Blauzungenkrankheit hat sich das als EINZIGE wirksame Behandlungsmethode bei den Schafen herausgestellt. Also MUSS es wirken, denn ich kann meinen Schafen nicht erklären was ich tue, sie verstehen das nicht, nehmen die Behandlung auch nicht hin, sondern sträuben sich. Um dann zu gesunden!


Peter Neu

11.04.2009, 21:09 Uhr

Ich wende die Homöopathie nun schon seit über 10 Jahren an in Zusammenarbeit mit unserem Hausarzt an und ich konnte die Wirkung sehr oft am eigenen Leib und an den Kindern erfahren. Bei mir waren es unteranderem Leiden, bei denen mir die Schulmedizin nicht mehr helfen konnte. Daher kann ich über einen solchen Artikel nur den Kopf schütteln. So ein Stuss habe ich schon lange nicht mehr gehört.


Urs Kneubühl

11.04.2009, 20:56 Uhr

Edzard Ernst weltweit erster Prof. für Komplmedizin? Hat er das selbst erfunden oder der Journalist? Ich war schon als Kind (ca 1950) bei einem Arzt in Behandlung, der ein Diplom einer französischen Uni als Homeopath hatte. In Portugal war ich in den 90iger Jahren bei einem Arzt mit Diplom der Uni du Nord Paris als Homeopath. Gemäss site wird dies und andere Alternativ-Medizin immer noch gelehrt.


Hans Muster

11.04.2009, 20:48 Uhr

Für die Komplementärmedizin zu stimmen um den Pharmariesen zu schaden ist ein ziemlich unsinniges Vorgehen; sobald Komplementärmedizin profitabel wird, steigen dort auch die Pharmariesen ein. Viel eher sollte man sich dem unsinnigen Patentschutz annehmen. An die Vertreter der Homöopathie; wenn es so viele 'Beweise' für die Wirksamkeit gibt, warum lassen sich diese nicht durch Studien beweisen?


Andreas Koch

11.04.2009, 20:48 Uhr

Homöopathie ist natürlich Quatsch. Und das ist jedem auf diesem Gebiet halbwegs Gebildeten klar. Dazu bräuchte es keinen Lehrstuhl. Viel interessanter ist das Gebiet der Phytomedizin. Aber leider vermischt man unter diesem Begriff sämtlichen Voodoo mit der rationalen Phytotherapie, so wie man sie z.B.im Fall von Zeller kennt. Sich darin schlau machen bedeutet natürlich arbeiten, lernen, etc.


Bruno Mueller

11.04.2009, 20:46 Uhr

Als ob alle schulmedizinischen Behandlungsmethoden rigoros mittels Doppelblindstudien getestet würden! Wie war das mit der Hormontherapie bei Frauen in den Wechseljahren? Wie ist es mit den Cholesterinsenkern? Wie mit der Früherekennung bei Brustkrebs? Da werden falsch positive als Erfolg verkauft! Usw, usf. Es ist heuchlerisch zu sagen, Schulmedizin basiere auf rein wissenschaftlichen Kriterien!


Annemarie Richard

11.04.2009, 19:20 Uhr

Bitte lassen Sie uns doch einfach frei wählen. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Ist ein Naturarzt nicht gut - geht man zum Mediziner. Ist der Mediziner nicht gut - geht man zum Naturarzt. Glaubt man einer finnischen Studie, 1:1 in die Schweiz übertagen, würden 95% der Patienten mit einer Fehldiagnose herumlaufen. (SBK - Heft 2008). Viele Krankenschwestern sagten, wir glauben der Studie.


Ulrich Raumer

11.04.2009, 19:04 Uhr

Unverständlicherweise wird hier über kostengünstige Methoden gestritten, die vielleicht nur wenigen Menschen helfen. Gleichzeitig werden täglich teuere Operationen bei Patienten durchgeführt wo es um eine Verlängerung des Lebens um ein paar Tage Wochen oder Monate geht, welche unter zweifelhafter Lebensqualität im Spital verbracht werden und richtig Gled kosten. Wo bleibt die Verhältnismässigkeit?


Raul Gregoris

11.04.2009, 18:43 Uhr

@Katharina Graf: es gibt Studien, bei denen die Herangehensweise der Homöopathie berücksichtigt wurde. Was getestet wird ist nicht eine einzelne Substanz z.B. gegen Grippe, sondern ob das individuell gewählte Mittel besser gewirkt hat als ein Placebo. Auch ohne die Wirkung von Homöopathie wissenschaftlich erklären zu können, müsste das die Wirksamkeit der Methode belegen. Tat es aber nicht.


Eduard Klarer

11.04.2009, 18:37 Uhr

1 Sehr geehrter Herr Ernst! Wie zufällig stosse ich auf folgenden Beitrag von Anne Maguire zum 75. Geburtstag von Marie-Louise von Franz: "Wo das Denken sich um die Vorherrschaft bemüht, muss der rationale Geist das Gefühl verdrängen. Der Intellekt mit seinem forschenden wissenschaftlichen Geist hat die Welt erobert und scheinbar befreit, wurde aber dadurch zu seinem eigenen Gefangen, in die Falle


Michael Aeppli

11.04.2009, 18:25 Uhr

Grazia Annen hat richtig darauf verwiesen: James Randi hat schon vor vielen Jahren ein Preisgeld von 1Mio. US-Dollar ausgesetzt auf den oder diejenige, der oder die die Wirksamkeit von Homöopathie nachweisen könne. Wenn die Homöopathen / Homöopathinnen doch so sehr überzeugt sind von der Wirksamkeit ihrer Behandlungsmethode, warum holen sie sich nicht die 1Mio. plus 100'000 US-Dollar ab?


Raul Gregoris

11.04.2009, 18:17 Uhr

Man sollte unterscheiden zwischen der Wirkung des Prozesses (Arzt - Patient) und der Wirkung der Substanzen selber (Medikament - Körper). Wie viele positive Beispiele hier zeigen, kann der Prozess sehr wohl eine Wirkung haben, und man kann ohne Schulmedizin gesund werden. Nur ist das kein Beweis für die Wirkung von Homöopathie, da der gleiche Prozess mit Placebos so wirksam ist wie mit Kügelchen.


Schorsch Bachmann

11.04.2009, 18:11 Uhr

Ich lass mal ein Inserat einer Therapeutin. Dort stand, dass eine Stunde Behandlung sFr. 75.-- kostet, weil sie noch nicht von der Krankenkasse anerkannt wird. Nachdem sie diese Anerkennung habe koste dann die gleiche Behandlungsstunde sFr. 150.--. Sagt sowas nicht alles?


Nicole Wernig

11.04.2009, 18:11 Uhr

Lieber Herr Ernst! Ich litt jahrelang an immer wiederkehrenden Kreuzschmerzen. Eines Tages aß ich eine Senfgurke, und seither hatte ich nie wieder Kreuzschmerzen. Homöopathie ist mir egal, aber dass Senfgurken wirken, dass weiß ich jetzt, da brauch ich keine Studien dafür. Lassen Sie uns unsere Senfgurken. Bei der Abstimmung: Ja zu Senfgurken auf Kosten der Solidargemeinschaft!!!


Toni Müller

11.04.2009, 17:49 Uhr

Mit Komplementärmedizin Kosten sparen. Z.B. Migräne: Es gibt Patienten, die jahrelang von Ärzten verschriebene Medikamente schlucken, ohne Erfolg, aber mit mehreren zehntausend Fr. Kosten für die KKs. Ich wette, dass mit komplementärmedizinischen Methoden jeder Patient mit ursächlich psychosomatischer Migräne innerhalb von sechs Monaten und Kosten von max. 800 Franken schmerzfrei zu bekommen ist.


Hans Meier

11.04.2009, 17:39 Uhr

Ich finde es schon beängstigend wie gross wie Abneigung gegen alles wissenschaftliche in unserer Gesellschaft. Da müssen wir auch nicht erstaunt sein wenns in der Schweiz zuwenig Ingenieure gibt und wird diese importieren müssen solange das noch geht!! Das Argument "man kann halt nicht alles erklären" ist überigens keines! Wenn etwas tatsächlich eine Wirkung hat kann man das auch zeigen!


Jens Poschet

11.04.2009, 17:31 Uhr

die homoeopathen koennen ja ihre eigenen "kuegeli" weiterhin schlucken, ihr wasser klopfen und johanniskraut bis zum geht nicht mehr verduenen, aber nicht auf versichrungskosten. im uebrigen liebe homoepathie anhaenger habt ihr nicht gemerk, dass ihr viel geld fuer nichts ausgeben, da ihr pillen und tinkturen die bis ins unendliche verduent sind kauft....spart das geld und trinkt hahnenwasser.


Pius Zoller

11.04.2009, 17:30 Uhr

Aus meiner Sicht sollte am 17.05. nicht über die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit der jeweiligen Medizinrichtung abgestimmt werden, sondern über die Chancen eine ganzheitliche medizinische Richtung zu werden oder gar schon zu sein. Nur ganzheitliche "Systeme" sind wirklich kostensenkend. Daher gehört die Komplementärmedizin in die Grundversicherung.


Dietmar Gallhammer

11.04.2009, 17:11 Uhr

Die Quantenphysik zeigt uns, dass der Geist die Materie beeinflusst. Jeder Mensch ist einzigartig in seinem Wesen und in seiner Konstitution. Meine Erfahrung mit chronisch kranken Menschen zeigt mir, dass jede und jeder anderst auf Behandlungen anspricht; sei es Chemie, Homöopathie, Akkupunktur, Bachblüten, Pflanzenheilmittel, Geistheilung etc. - Darum: freie Wahl der Heilmethoden!


Heidi Liebundgut

11.04.2009, 17:01 Uhr

@ Patrick Mächler. Bei Doppelblindstudien müssen alle Testpersonen gleich behandelt werden, was in der Schulmedizin sehr gut, in der Komplementärmedizin überhaupt nicht möglich ist. Denn in der KM behandelt man nicht Krankheiten, sondern deren Ursachen. Bei Personen mit gleich diagnostizierter Krankheit können die Ursachen völlig unterschiedlich sein. Daher wird auch unterschiedlich therapiert.


Wilhelm Burkhardt

11.04.2009, 16:36 Uhr

ein verbohrter Wissenschftler, der aus lauter Wut auf sein Versagen, den Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie erbringen zu können, in die Sturheit der akribischen Wissenschaft zurückgefallen ist.


Brigitte Wenger Sahin

11.04.2009, 16:14 Uhr

Und das soll wissenschaftlich sein: etwas, das nicht bewiesen werden kann, soll deswegen als widerlegt gelten? So manches wurde eines Tages sehr wohl noch bewiesen, was früher ungläubig bestaunt wurde. Der Mann, welcher das Telefon erfand, wurde sogar als kriminell angeklagt, da er seine Mitbürger mit einer schlicht unmöglichen Technik betrügen und ausnehmen würde. Jaja, der Schlimme!


Mike Littoris

11.04.2009, 15:45 Uhr

Es ist doch immer das Gleiche: Den Gläubigen ist mit Fakten nicht beizukommen. Siehe z.B. die Millionen von Astrologie-Gläubigen, obwohl man sich eine dümmere und absurdere (und widerlegtere) Theorie kaum vorstellen kann. Es gibt nun mal bisher keine bessere Methode der Erkenntnisgewinnung als die wissenschaftliche Methode, d.h. wer etwas behauptet, muss es auch beweisen. Wissen <> Glauben.


Walter Koller

11.04.2009, 15:45 Uhr

@ Pierre Rappazzo. Es gibt in der CH seit 1994 zwei Lehrstühle für Naturheilkunde. Daraus ist bis heute nichts Wirksames entstanden. Man darf die QUALITATIVE ERFAHRUNGSMEDIZIN (wirksam auf Grund qualitativer Erfahrungen) nicht in die Hände der QUANTITATIVEN SCHULMEDIZIN (wirksam auf Grund quantitativ messbarer Standardmuster) geben. Krankheitsbilder können standardisiert werden; Menschen nicht.


Toni Müller

11.04.2009, 15:29 Uhr

@ leo spescha und david caneta. Gemäss repräentativer Umfragen bevorzugen 70% der Bevölkerung die Komplementärmedizin. Demnach müssten in der KK-Grundversicherung in erster Linie die komplementärmedizinischen Heilmethoden bezahlt und die Schulmedizin aus dem Behandlungskatalog gekiptt werden. Warum soll die Mehrheit die von einer Minderheit bevorzugte Schulmedizin bezahlen? Aus Solidarität.


Tobias Lienhard

11.04.2009, 15:20 Uhr

Der Herr ist ein unsensibler Fleischkloss, der seine Sinne verschlossen hält. Er soll doch ein paar Tage lang eine hochpotenzierte Lösung Lachesis einnehmen, das fährt dem dumpfsten Zweifler ein. Nachteil: vielleicht bleibt er dann krank. Homöopathie gehört nur in geschulte feinfühlige Hände, auch hier gibt es viel zu viele Scharlatane. Es ist ein wirksame Methode, die nicht auf Placebo beruht.


Silke Kollewijn

11.04.2009, 15:01 Uhr

Ich möchte die BAZ herzlich bitten, fairerweise als Ergänzung zu diesem behauptungsreichen Interview einer einzelnen Person auch namhafte wissenschaftliche ! Befürworter der Komplementärmedizin ebenso ausführlich zu Wort kommen lassen. Es gibt in den verschiedensten Kliniken in der Schweiz mit Komplementärmedizinabteilungen viele von der Sache her fundiertere Fachpersonen.


Marcus Ballmer

11.04.2009, 14:56 Uhr

Nein, nein, liebe Kügeli-Freaks, Edzard Ernst wurde von der Pharmaindustrie weder bestochen noch gekauft noch bezahlt oder sowas in der Art. Das sind die üblichen Anwürfe, wenn man keine Argumente mehr hat. Vielmehr besitzt Edzard Ernst - neben seinem Wissen - etwas, was der Anthroposophen und Homöopathen-Gemeinde völlig abgeht: gesunden Menschenverstand. Ärgerlich, daran erinnert zu werden...


Hans Ulrich Suter

11.04.2009, 14:56 Uhr

Natürlich gehört Mike Shiva und Konsorten sowieso nicht in die Grundversicherung. Aber man muss noch weiter gehen und nur noch die wirklich notwendigen medizinischen Behandlungen zulassen. Alle mdizinisch möglichen Behandlungen werden die Kosten auch untragbar machen und ich bin zum Beispiel schon beim maximal möglichen Selbstbehalt, eine weitere Teuerung kann und weerde ich nicht mehr zahlen!


Patrick Mächler

11.04.2009, 14:26 Uhr

Liebe Heidi Liebundgut, Was soll denn an Doppelblindstudien problematisch sein? Wird durch das Messverfahren die Wirkung der Naturheilkunde aufgehoben? Werden falsche Messwerte erfasst? Ich zweifle daran, dass Sie wissen was Doppelblindstudien sind; ansonsten müssen Sie schon ein paar Argumente liefern, anstatt zu behaupten, dass das damit nicht gemessen werden kann. quod sit demonstrandum


Thomas Wirz

11.04.2009, 14:22 Uhr

Ja, wir sind wirklich wieder im Mittelalter. Nur spielt diesmal die Wissenschaft die Rolle der Inquisitoren. Alles, was in das rationale Weltbild passt, ist erlaubt, der Rest wird verteufelt. Das Problem ist, dass die Wissenschaft nicht die richtigen Messinstrumente hat, um Dinge zu messen, die rational nicht erfassbar sind. Fazit: Die Schulmedizin ist super, aber nur ein Teil der Wahrheit.


Soraya Moana

11.04.2009, 14:16 Uhr

Bei unserem Sohn hat nur die Homöopathie geholfen. Seit der homöopathischen Behandlung ist seine schwere Neurodermitis unter Kontrolle - mit Cortison wurde der Ausschlag am ganzen Körper nur noch schlimmer, der eiternde, nässende Schorf verteilte sich auf seinem ganzen Körper. Erst mit der sanften homöopathischen Behandlung ist er inzwischen beschwerdefrei, Ausschlag ist weg. Danke, Homöopathie!


Urs Hess

11.04.2009, 14:10 Uhr

Jeder Mensch sieht halt nur bis zu seinem eigenen Horizont...


Alois Brandenberg

11.04.2009, 13:53 Uhr

Marrion Eissfeldts Kommentar ist wahrlich nicht ein Einzelfall, solche gibt es in Huelle und Fuelle, nur schade, dass nicht alle 'Erloesten" dies als Kommentar schreiben koennen. Bitte, JA stimmen !!


david canela

11.04.2009, 13:49 Uhr

wer sich mittels seines glaubens heilen lassen will, darf das gerne tun, aber bitte auf eigene kosten & risiko. Die zahlende allgemeinheit tut gut daran, rationalen (= wissenschaftlichen) methoden den vorzug zu geben. wer den als placebo-effekt als argument vewendet verkennt dabei, dass man den auch beliebig günstiger haben kann, einfach wie uriella wasser im uhrzeigersinn rühren und fertig.


Harri Von Arx

11.04.2009, 13:45 Uhr

Wenn die alternativen Heilmethoden doch so günstig sind und doch sooooo gut wirken, warum zahlen dann die Patienten eine solche Therapie nicht aus dem eigenen Sack? Diese Vorlage weckt nur wieder andere Begehrlichkeiten. Ausserdem werden bald haufenweise Homöopathie-Praxen eröffnet. Jeder kann dann auf Kosten der Krankenkassen therapieren, à la Migros-Klubschule, Kantönligeist sei dank.


Alois Brandenberg

11.04.2009, 13:43 Uhr

Prof. Edzard Ernst, wie auch BR Couchepin liegen komplett falsch. Ich habe Behandlungen mit Homoeopathie bei meiner Frau und vielen andern erlebt, die 100 %-ig gewirkt hat im Gegensatz zur allgemeinen Medizin, weil die Mediziner nicht mehr weiter wussten. Ich kann dem Stimmvolk nur empfehlen, ein JA in die Urne zu legen. Danke.


Yves Mundorff

11.04.2009, 13:42 Uhr

Also, für alle, die den Artikel nicht genau gelesen haben: Einzelfälle zählen als Beweis nicht. Homöopathie hat in etwa die gleiche "Heilungsquote", wie die reine Plazebogruppe. Dabei wird aber nur der Effekt des Präparats betrachtet und nicht die ganze Therapie (Anamnese). Und nur das hat Ernst mit seinen Aussagen gemeint. Die Diskussion hat Ähnlichkeit mit der Diskussion um den Glauben.


Mike Carpenter

11.04.2009, 13:34 Uhr

Strafanzeige gegen Weleda? Da kommt mir ein Glashaus in den Sinn. Dass die Alternativmedizin-Gegner dermassen aggressiv reagieren, zeigt, wie ernst für sie die Bedrohung wird. Ich bezahle seit Jahren tausende von Franken für meine Krankenkassenprämie und finanziere damit unfreiwillig die schulmedizinischen Exzesse meiner Mitbürger. Meine Kügeli kaufe ich aber selbst. Die kosten mich fast nichts


Beat Zimmermann

11.04.2009, 13:34 Uhr

Da kann man Herrn Ernst ja nur gratulieren. Ich weiss nicht wieviele Menschen es schaffen 50 Millionen Websites auf Falschinformationen zu untersuchen.


Katharina Graf

11.04.2009, 13:24 Uhr

Homöopathie kann nicht wissenschaftlich bewiesen werden, da jeder Mensch mit seiner Krankheit als Persönlichkeit und Individuum behandelt wird. Wo also 100 absolut identische Menschen finden, die zu 100% mit einem absolut gleichen Krankheitsbild belastet sind??? Die durch Homöopathie Geheilten werden es ihren Homöopathen danken.


Peter Ess

11.04.2009, 13:23 Uhr

Ich bin drei Mal an der Wirbelsäule operiert worden! BTW: von den besten Aerzten in der CH! Nur eine alternative Methode (basierend auf Schulmedizin) hat mir vor der 4. Operation endgültig geholfen (www.packi.de) - Ops hat die KK (über 180'000CHF) bezahlt, die hilfreiche Methode (4000CHF) musste ich selber bezahlen! Bin 38 Jahre alt und glaube überhaupt nicht an Esotherik! Wer heilt, hat Recht!!!


Res Bühlmann

11.04.2009, 13:23 Uhr

@Phil Keller; ich glaube ernsthaft, dass sie auch ein paar Kügelchen nötig haben. Letztes Jahr sind Weleda- und Hauschka - Kosmetika Produkte weltweit zu den Besten ausgerufen worden. Einmal schauen wie weit sie komen mit ihrer" lächerlichen Strafanzeige "?!


Fischer Manuel

11.04.2009, 13:22 Uhr

Seit Jahren stehen erwiesenermassen viele sogenannte Kritiker der Komplementärmedizin im Solde der Pharmaindustrie. Es wäre für die Medien ein Leichtes, die direkten Verbindungen und Zuwendungen dieser Herrschaften zu Novartis und Co. aufzuzeigen. Dass jemand einen „Lehrstuhl für Komplementärmedizin“ sein eigen nennt und gleichzeitig genau diese Medizin verteufelt ist nicht nur Paradox, sondern beweist nur wie erfolgreich diese Lobbyarbeit von Herrn Vasella und Co. funktioniert.…


Karl Herz

11.04.2009, 13:18 Uhr

Es bestehen ganz klar extrem grosse finanzielle Interssen daran, dass die Menschen weiterhin gezwungen werden teure Medikamente zu schlucken. Es gibt eine Pharmaindustrie und die schreckt vor NICHTS zurück. Das nicht zu sehen ist wirklich naiv. Was haben denn all die Scharfmacher zu befürchten? Um zu beweisen, dass Homöopathie wirkt braucht man 1'000'000 Dollar, was sind da 100'000 dagegen?


Paula Keller

11.04.2009, 13:15 Uhr

Wenn die Abstimmung angenommen wird, müssen wir mit einem enormen Zuwachs an Therapeuten rechnen, die dann alle zu Lasten der Krankenkasse ihren Umsatz machen.


Ruedi Luchsinger

11.04.2009, 13:13 Uhr

Niemand will die Alternativ - Medizin verbieten, aber ich finde, wir sollten endlich wieder lernen etwas mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht immer alles der Allgemeinheit aufbürden. Das schreibe ich als eher links denkender Bürger.


Res Bühlmann

11.04.2009, 13:12 Uhr

@ Peter Campbel; ich glaube eher, dass ihr Wissen auf dem Stand des Mittelalters liegt, wenn sie Homöopathie mit Handauflegen und Uriellas Unsinn vergleichen. Homöopathie hat sein Wirkungsgebiet ( tausendfach bewiesen !) genau wie die Schulmedizin ihr Wirkungsgebiet hat . Beides gehört in die Krankenkasse;.... zudem ohne Homöopathie ist die Schulmedizin nicht mehr bezahlbar !!!


Karl Klingler

11.04.2009, 13:11 Uhr

Habe schon mehrfach Globuli bei verschiedensten Wehwechen probiert, sie hatten aber absolut keine Wirkung. Reine Glaubensfrage. Trotzdem bin ich dafür, dass die Homöopathie wieder in die Grundversicherung aufgenommen wird, denn sie hat - zumindest bei denen, die daran glauben und auf den Placeboeffekt ansprechen - tatsächlich das Potenzial zu Kosteneinsparungen gegenüber der teuren Schulmedizin.


Frank Meier

11.04.2009, 13:11 Uhr

Was die Schulmedizin/Pharmaindustrie erreicht hat, zeigt sich in den überbordenden Pflegeheimen . Das älter werden muss mit der Abhängigkeit von einer Vielzahl von Medikamenten und dem Verlust der Selbständigkeit durch deren kumulierten Nebenwirkungen (z.B. Demenz) ertragen werden . Der sehnlichste Todeswunsch der Betroffenen zeigt wie weit man es da gebracht hat .


Axel Isler

11.04.2009, 12:55 Uhr

Bitter für alle Kügeli-Tröpfli-Nödeli-Fans, wenn einer aus der eigenen Zunft so ungeschönt die Wahrheit sagt. Ändern wird's wohl nicht viel, leider. Der ganze nutzlose Komplementärquatsch soll haben, wer ihn will - damit aber die Grundversicherung zu belasten, ist fatal.


Pascal Seitz

11.04.2009, 12:50 Uhr

Jeder Mediziner versucht seinen Patienten zu helfen so gut er kann.Dass es immer schwieriger wird auf das Individuum einzugehen, kommt vom enormen Kostendruck.Sich Zeit nehmen für ausführliche Gespräche wird von der Gesellschaft nicht mehr bezahlt.Unter dem Deckmantel der Alternativmedizin soll das wieder möglich werden.Es gäbe auch den ehrlichen, offenen Weg, nämlich den Ärzten mehr Zeit zu geben


Phil Keller

11.04.2009, 12:40 Uhr

War ja zu erwarten, die Anthro-&Kügelfront hat wieder ihre Leserbriefschaft mobilisiert. Ich würde allerdings noch einen Schritt weitergehen als Herr Ernst: wieso nicht mal eine Strafanzeige wegen Betrug gegen Weleda und Konsorten?


Marion Eissfeldt

11.04.2009, 12:32 Uhr

Lieber Herr Ernst Ich bin der lebendige Beweis , dass die Homöopathie wirkt, sonst wäre ich im Fieber an meiner Masernerkrankung mit 42 gestorben, aber ich lebe noch. Schade , dass das kein Beweis ist , hätte mich sehr über 100 000 Franken gefreut.-


Gabriela Sarman

11.04.2009, 12:14 Uhr

Dieser Lehrstuhl zur Erforschung von Alternativmedizin, von welcher wissbegieriger Stelle wird diese finanziert, vom britischen Staat oder der internationalen Industrie? Nur so eine Frage, damit ich weiss, wer mir die 100.000,-- bald auf das Konto überweisen darf. Eigentlich könnte es doch Hrn. Edzard Ernst egal sein ob es hilft oder nicht, oder wird er vom deutschen Beamtentum getrieben?


Maria Sägesser

11.04.2009, 12:04 Uhr

Herr Ernst, was mehr braucht es, als die Bestätigung, dass mein eigener Körper durch Homöopathie geheilt wurde. Dafür brauche ich auch kein Angebot von 100'000.-- Dollar. Die Gesundheit ist viel mehr wert als das - und mein Körper ist nicht verseucht durch Allopathie. Das einzige Labor, das für mich zählt, ist der eigene Körper. Wer hat das Recht gekauft? Mit allem Respekt für Sie.


Karl Burkhardt

11.04.2009, 11:24 Uhr

Lieber Herr Ernst 1. Die Wirksamkeit von Placebos ist durch viele Studien belegt. 2. Viele Krankheiten sind psychischer Natur, d.h. die Menschen brauchen einen zuhörenden Fachmann, der sie ernst nimmt und der sich mit Ihrer Situation befasst (PAUL = Problem Analyse Ursache Lösung) sollte Ihnen ein Begriff sein. Natürlich kann Homüopathie nicht alles lösen. Die Schulmedizin auch nicht.


Rafael Pinheiro

11.04.2009, 11:21 Uhr

Herr Edzards Aussage zur Abstimmung ist aufgrund seines fehlenden Hintergrundwissens entstanden: Es wird nicht nur über Homöopathie abgestimmt, sondern über Alternativmedizin im Allgemeinen. Es gehören also auch alternative Heilmethoden dazu, welche er als wirksam erachtet.


fabienne studer

11.04.2009, 11:04 Uhr

Den so hochgelobten wissenschaftlichen Beweis, dass Homöop. nicht wirkt, gibt es also nicht. Dafür, dass sie wirkt, gibt es hingegen mehrere. Da zeugt es von grösster Arroganz und Ueberheblichkeit, was Herr Ernst da vom Stapel lässt. Seine "Begründungen" sind hanebüchen und haarsträubend. Es gibt eben mehr Dinge zwischen Himmel u Erden, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt.


Urs Engler

11.04.2009, 10:56 Uhr

Mit dem Rückzug der Initiative, die eine "umfassende" Berücksichtigung der Komplementärmedizin verlangte, bleibt noch die nichtssagende Forderung nach "Berücksichtigung". Der eigentliche Kampf der Anhänger der Komplementärmedizin ist damit auf die für sie wohl unumgängliche Revision des Krankenversicherungsgesetzes verschoben worden - wo Stimmen wie die von Prof. Ernst hoffentlich Gehör finden.


Samuel Staffelbach

11.04.2009, 10:44 Uhr

Wenn Sie einen solchen Artikel veröffentlichen, dann bitte auch einen eines kompetenten Befürworters der Komplementärmedizin. Im Sinne einer ausgewogenen journalistischen Tätigkeit.


Stefan Mauerhofer

11.04.2009, 10:36 Uhr

Endlich mal jemand der Klartext spricht. So wie vor hunderten von Jahren die Leute den Sehern und Heilern auf den Leim gegangen sind, laufen heute die Menschen den modernen Scharlatanen nach. Ich hoffe nur, dass am Abstimmungstag möglichst viele Schweizer von ihrem kompliziertestes Organ, dem Gehirn, Gebrauch machen werden.


Eri Schwede

11.04.2009, 10:35 Uhr

Eine sehr zynische Wette, Herr Ernst! Um sie zu gewinnen, müssten die PatientInnen einen Rückfall in ihre Krankheit in Kauf nehmen, denn der Beweis könnte ja nur durch eine Vorher-Nachher-Studie erbracht werden. Ich verstehe, dass kranke Menschen, denen durch ein homöopatisches Medikamten geholfen werden kann, auch für 100'000 Dollar keinen Rückfall in ihre Krankheit in Kauf nehmen!


Juerg Brechbuehl

11.04.2009, 10:31 Uhr

Ein Krebskranker stirbt nach seinem letzten Lebensjahr. In dieser Zeit hat er ungefähr 300'000Fr.beansprucht. Die Pharmaindustrie verkaufte für 10'000 Fr. Medikamente.Der Patient hat litt schrecklich von Chemotherapie und Operationen. Der andere Kranke hatte ein paar gute Gespräche mit Homöopathen, Kügeli für 20 Franken, freundliche Pflege und starb friedlich nach seinem letzten Lebensjahr


leo spescha

11.04.2009, 10:30 Uhr

und übrigens: wieso die alternativen heilmethoden nicht selber bezahlen, solange deren wirkung nicht objektiv bewiesen ist? wäre doch nicht mehr als recht. wieso müssen wieder alle alles finanzieren. solidarität ist ja o.k.. solange sie sich nicht in den schwanz beisst.


leo spescha

11.04.2009, 10:25 Uhr

endlich einer, der die dinge beim namen nennt und klaren wein einschenkt. bei sich selber kann ja jeder tun und lassen, was er will. wenn es hingegen um die verantwortung anderer geht, v.a. von kindern, sollte man sich in der anwendung von alternativen heilmitteln zurückhaltung auferlegen. was mir immer schon zu denken gegeben hat, ist der wahnwitzige extremismus der "alternativ-experten".


Marco Müller

11.04.2009, 10:23 Uhr

Lieber Edzard wirst auch du von der pharmaindustrie bestochen? Nein im Ernst wer hat dir wieviel Geld bezahlt für solche Aussagen?


Sibylle Schroff

11.04.2009, 10:21 Uhr

Was die Schulmedizin tatsächlich einmal kapieren sollte ist, dass es nicht DEN Menschen gibt, sondern Individuen, die ganz unterschiedlich auf Heilmethoden ansprechen. Diesen Unterschieden trägt die Komplementärmedizin Rechnung. Und daher kann es am 17. Mai nur eine Antwort geben: Ja! - Ein Ja für den Fortschritt!


Peter Campbel

11.04.2009, 09:53 Uhr

Homöopathie ist wie Handauflegen und Uriellas Zauberwässerchen. Zurück ins Mittelalter! - Bei einem Ja in der Volksabstimmung werden Quacksalber wieder von Krankenkassen bezahlt - und das wird teuer. Wieso sollen wir viel Geld für nutzloses Zeug ausgeben?


Hansjörg Wirz

11.04.2009, 09:41 Uhr

"Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht." - Bei diesem bornierten Schwarzweissmaler ist es noch schlimmer: Er versteht NUR die Theorie der Schulmedizin, hat aber von Komplementärmedizin offensichtlich keine Ahnung. Das potenziert bei ihm die Aussage dieses Sprichwortes. Dagegen ist tatsächlich noch kein Kraut gewachsen, dem kann man nicht mehr helfen.


Michael Wenk

11.04.2009, 09:40 Uhr

Dann sind die positiv verlaufenen Behandlungen in unser Familie also nur Zufall und die bei der Homöopathie eintretende Erstverschlimmerung nur Einbildung? Wohl kaum, Herr Dr. Prof. Edzard....


Chris Sabour

11.04.2009, 09:39 Uhr

Edzard Ernst: "In der Pflanzenheilkunde wirkt z.B. Teufelskralle bei Schmerzen am Bewegungsapparat und Johanniskraut bei Depressionen". Interessant. Exakt aus diesen beiden Pflanzen produziert die Pharmaindustrie patentierte Pillen, so dass diese Pflanzen in der Naturheilkunde (z.B. Homöopathie) nicht mehr angewendet werden dürfen. Ernst ist doch ganz klar ein Handlanger der Pharmaindustrie.


Thomas Wirz

11.04.2009, 09:35 Uhr

Die Frage ist, ob wir uns mit nur mit Wissenschaft begnügen wollen oder nicht. D.h.: was wissenschaftlich messbar ist, existiert, alles andere wird verteufelt und landet auf dem Scheiterhaufen. Aber reicht der Vestand aus, um alles zu erfassen? z.B. Erde: alle sagen, sie IST rund. Sobald wir einst 4- oder mehrdimensional wahrnehmen können, wird sich das als falsch erweisen, sie ERSCHIEN uns rund..


Heidi Liebundgut

11.04.2009, 09:24 Uhr

Mit schulmedizinischen Testverfahren kann man die Wirksamkeit von naturheilkundlichen Heilmethoden nicht testen. Dennoch hat es Prof. Ernst jahrelang versucht. Sein enormer Misserfolg bedeutet nicht, dass z.B. Homöopathie nicht wirkt, sondern dass seine schulmedizinisch-wissenschaftlichen Tests (Doppelblindstudien) bei allen naturheilkundlichen Heilmethoden nichts taugen. Wann kapiert er das?


Andreas Vieli

11.04.2009, 09:23 Uhr

Wie nahe ist die Wissenschaft an der Wahrheit? Da befürchtet werden muss, dass diese weniger als ein Promille abzubilden vermag, sollte sie zurückhaltender sein. Als Beobachter der Heilungserfolge der Homöopathie weiss ich, dass die Wissenschaft noch einen langen Weg vor sich hat.


Marco Tedaldi

11.04.2009, 09:19 Uhr

Es ist erfrischend, einen Artikel in dieser Klarheit zu lesen. Es zeigt, dass nicht nur die Pharmaindustrie sondern auch die Alternativmedizin eine starke Lobby hat. Und es wird auch mal schön die Faktenlage rund um die Homöopathie aufgezeigt. Es scheint, dass hier eine ganze Industrie von aufgebauschten Einzelfallerfolgen gut lebt.


Pierre Rappazzo

11.04.2009, 09:15 Uhr

Endlich, und was unternehmen wir nun gegen die Handaufleger? Ein Nein am 17.5. ist das mindeste. Aber dann braucht es Geld für die Erforschung der Komplementärmedizin. Ein solcher Lehrstuhl würde auch der Schweiz gut anstehen.


Katharina Hadermann

11.04.2009, 09:09 Uhr

Blind zu glauben, was Herr Ernst da von sich gibt, könnte die Gesundheit auch gefährden.


Walter Koller

11.04.2009, 09:07 Uhr

Wenn Herr Ernst "Teufelskralle bei Schmerzen am Bewegungsapparat und Johanniskraut bei Depressionen" einsetzt, belegt er, dass er Diagnose und Wirkprinzip der Naturheilkunde nicht begriffen hat. Das gilt auch für die Akupunktur: Wer auf Grund schulmedizinischer Diagnosen akupuntiert, betreibt nicht Akupunktur, sondern wirkungslose SCHULMEDIZIN MIT NADELN; Der eröffnet dann besser ein Nähatelier.


Marcello Re

11.04.2009, 09:01 Uhr

"Das Johanniskraut ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das verbreitete Vorurteil, reine Naturprodukte seien «gut und unschädlich», falsch ist." (Zitat Lüllmann, S. 337)


Marcello Re

11.04.2009, 09:00 Uhr

Johanniskraut bei Depressionen: Ich würde aufpassen zu schreiben Johaniskraut sei für Depressionen, denn die Wirkung entsteht erst ab 600mg pro Tag und die Konzentration in Tees und Kapseln sind tiefer. somit weist einen Tee oder Kapsel keine Wirkung, aber dafür Nebenwirkungen!!!


Raffaele Merminod

11.04.2009, 08:54 Uhr

Ich glaube auch nicht daran und mir hat es nie geholfen, egal bei welchen Wehwehchen. Aber der Placebo-Effekt ist schon etwas Fantastisches und darum denke ich das die Homöopathie trotzdem seinen Platz in der Komplementärmedizin verdient.


Grazia Annen

11.04.2009, 08:47 Uhr

Auch den 1 million dollar - Jackpot der James Randi Educational Foundation hat noch keiner geknackt.


Vera Häusler

11.04.2009, 08:46 Uhr

Nicht nur aus der Schulmedizin, sondern auch aus dem Alternativmedizin-Biotop wird massiv Kapital geschlagen. Dass Prof. E. den Mut hat seine eigene Disziplin kritisch zu hinterfragen ist wohltuend. Für die 100'000 sollte sich eigentlich ein Homöop. finden lassen, der sich auf das Niveau der rational denkenden herablässt und aufzeigt, dass die Kügeli mehr als kostenverursachender lifestyle sind.


Hanspeter Kindler

11.04.2009, 08:46 Uhr

Da hat die Pharmalobby offenbar wieder eimal einen knurrligen Professor gekauft, der öffentlich die alte Leier, bzw. das Hohelied der Naturwissenschaft singt. Einer Naturwissenschaft notabene, die in ihrer arroganten Verblendung nicht sieht, wie destruktiv ihre "Nebenwirkungen", nicht zuletzt auch in der medizinischen Praxis, auf das Leben auf diesem Planeten und ihrer Bewohner tagtäglich einwirkt


Daniel Müller

11.04.2009, 08:43 Uhr

Vielen Dank für diese Interview! Dass aus Angst man könnte einen Wähler verlieren kein Abstimmungskampf mit einer kritischen Betrachtung der komplementärmedizinischen Therapien stattfindet, ist eine Schande für die ansonsten eigentlich aufgeklärte Gesellschaft. Dass die Bürger in Zukunft mit ihren KK-Prämien bewusste (und auch unbewusste) Scharlatane finanzieren werden... :-(!


Gerhard Keller

11.04.2009, 08:39 Uhr

Ich habe in meiner Praxis schon so viele Menschen gesehen, denen Homöopathie half, dass es mir einerlei ist ob nun ein John Wayne der Medizin ein Kopfgeld aussetzt oder nicht. Sei es Placebo, sei es der verabreichende Arzt: über die vielen Fälle in denengehofen wurde kann nicht hinweg gesehen werden. Wer heilt hat Recht. Der Rückfall ins Mittelalter passiert doch erst wenn man den Leuten vorschrei


Claudia Heusser

11.04.2009, 08:23 Uhr

Das wird gewissen Menschen (die ihr Brot mit Hokuspokus verdienen) aber gar nicht passen. Schliesslich hat es bei einer Bekannten meiner Tante deren ihrer jüngeren Tochter massiv geholfen. Angeblich. Oder wie war das schon wieder... ;-)


Peter Zurbrügg

11.04.2009, 08:20 Uhr

Und diese unnützen Methoden sollen wir mit unseren schon horrend teuren Krankenkassen bezahlen? Das darf einfach nicht wahr sein! Wer sich unbedingt von solch dubiosen Heilern aufs Kreuz legen will, soll das über die Zusatzversicherung bezahlen! Übrigens hilft beten zu Gott garantiert, und ist erst noch gratis! Bedingung daran glauben!


Phil Bösiger

11.04.2009, 08:13 Uhr

Auch wenn es in der Schulmedizin auch Phänomene gibt, die sich wissenschaftlich (noch) nicht erklären lassen, so hat für mich Homöopathie sehr viel mit Glauben anstatt mit Wirkung zu tun. Leute, die diese und andere Komplementärmedizinformen (komplementär = zusätzlich) In Anspruch nehmen wollen, sollen sie gefälligst auch selbst bezahlen, anstatt die Allgemeinheit via Krankenkasse zu schröpfen.


Werner Obrecht

11.04.2009, 07:41 Uhr

Vielen Dank für diesen Artikel aus der Feder eines rennomierten Komplementärmediziners.Unser intuitives Denken führt uns oft, und so auch im Bereich von Fragen über die Wirksamkeit medizinischer Praktiken, systematisch in die Irre. Nur die Vermittlung von methodologischen Grundkenntnissen in der Schule und tägliche Aufklärung könnten Abhilfe schaffen. Beides aber haben wir noch immer nicht.


Stefan Jost

11.04.2009, 07:25 Uhr

Gewinnen wird bei der Komplementärmedizin vor allem BR Couchepin. Die Vorlage wird gegen seinen Wunsch angenommen und er hat anschliessend eine Ausrede warum die Kosten explodieren und kann seine verfehlte Politik vertuschen.


Adriano Granello

11.04.2009, 07:24 Uhr

Ich höre schon den Aufschrei der Massen, die durch die wissentschaftliche Erkenntnis des 'Schulmediziner' Ernst Edzard ihre Glaubensgrundlage bedroht sehen. Die Existenz Gottes hat schliesslich auch noch keiner beweisen können..! Deshalb braucht es dringend einen Feldversuch: 1 Tröpfchen Baldrian in den Zürisee gegossen, wird die Gemüter in seiner unendlichernVerdünnung schnell wieder beruhigen.


Esther Hagmann

11.04.2009, 07:23 Uhr

"Widerlegen" heisst, eindeutig nachzuweisen, dass Homöopathie nicht wirksam ist. Dies ist nachweislich noch keiner Studie gelungen, deshalb würde ich diesen Titel auch unter die Falschinformationen einordnen. Glaubensbekenntnisse (auch dies ist eines) nützen den Patienten herzlich wenig.


Giacomo Maggio

11.04.2009, 07:23 Uhr

Ein Wissenschafter? Wenn Wissenschaft die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen sein soll, dann ist Ernst völlig gescheitert. Er sollte sich an Lichtenberg erinnern: " Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiss. In diesen Fehler fallen gewöhnlich schwärmerische Erfinder von Hypothesen!" Geistig armselig.


Mike Müller

11.04.2009, 06:47 Uhr

Homöopathie ist: wenn man ein Aspirin im Atlantik auflöst, einen Schluck nimmt und dann behauptet, es wirke. Ausserdem - warum dürfen Menschen die "Kügeli" nur auf nüchternen Magen nehmen - Tieren hingegen werden die "Kügeli" zusammen mit der Nahrung verabreicht? Fragen über Fragen - keine schlüssigen Erklärungen. Watson, übernehmen Sie.


Stefan Werner

11.04.2009, 06:27 Uhr

Stimmt: Man kann nicht naturwissenschaftlich korrekt von einzelnen Erfolgen auf generelle Wirksamkeit schliessen. Stimmt aber auch: Demjenigen, bei dem eine homöopathische Behandlung erfolgreich war, ist es herzlich egal, ob die Methode statistisch signifikant oder nur episodisch funktioniert. Und er spart eine Menge Geld, wenn er zum Homöopathen statt in die Spitalambulanz geht....


Chris Sabour

11.04.2009, 04:22 Uhr

"...und Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden – sind wissenschaftlich nicht haltbar." Mit diesem halben Satz bringt Prof. Edzar Ernst die ganzen schulmedizinischen Impfungen und die Immunologie,. auch schulmedsizinische Behandlungsmethoden bei Vergiftungen in Verruf. Z.B. wird gegen die Vergiftung durch Schlangenbisse Schlangengift gespritzt (eben auch Àhnliches mit Ähnlichem geheilt).


Mike Littoris

11.04.2009, 03:07 Uhr

Endlich mal einer, den es wagt, die fehlenden Kleider des Kaisers anzusprechen. Nützen wird es bei der kommenden Abstimmung leider nicht viel. Zum einen verdienen zuviele Menschen Geld mit der sog. Alternativ-Medizin (darunter viele, die ein Medizinstudium im Leben nicht geschafft hätten), zum anderen wird wissenschaftliches Denken schon seit Jahren immer unpopulärer: Willkommen im Mittelalter!


bruno seiler

11.04.2009, 01:19 Uhr

herr ernst, was verstehen sie unter nachweisen???nach ueber 40 jahren knieschmerzen, wollte man eine spiegelung machen. mein arzt hat davon abgeraten. ich soll es es mal mit homoeopathie versuchen. nach 2 wochen kein erfolg. meine aerztin hat herrn prof. juus beigezogen und ich bekam eine neue dosis. nach 3 tagen waren die schmerzen weg!!!!seit 12 jahren schmerzfrei!!! danke prof. juus!!


Roland Wey

11.04.2009, 01:14 Uhr

Die Komplementärmedizin gehört in den Grundleistungskatalog und jeder Patient, jede Patientin soll selber entscheiden können, wie er/sie behandelt werden möchte. Als chronisch Kranker habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Kombination Schul- & Komplementärmedizin gemacht. Aus diesem Grund stimme ich am 17. Mai der Vorlage zu. Bitte machen Sie das auch.


Toni Müller

11.04.2009, 01:14 Uhr

Es geht am 17. Mai nicht um die Homöopathie (und oder andere kompelemtärmedizinische Heilmethoden). Wir stimmen nur über den folgenden Artikel ab: "Art. 118a (neu) Komplementärmedizin. Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin." Mit einem JA gibt das Volk lediglich den Politikern den Auftrag, die Komplementärmedizin zu fördern.


Andreas Müller

10.04.2009, 23:29 Uhr

Und für den Müll soll ich Krankenkassenbeiträge bezahlen ... Es ist mir ein Rätsel, wie sich derartige Scharlatanerie im eigentlich aufgeklärten 21. Jahrhundert behaupten kann.


philipp kaufmann

10.04.2009, 23:28 Uhr

Warum es Tieren besser geht nach Homöopathischer Behandlung ist auch schleierhaft. Wahrscheinlich auch da nur der Placebo Effekt?!!


Peter Luchsinger

10.04.2009, 23:23 Uhr

Ach ja, noch ein weitherum bekanntes Beispiel: Die Wissenschaft hat sich lange Zeit nicht erklären können, warum Hummeln fliegen können - die Hummel hat's nicht gestört ;-) Im Übrigen - es macht wenig Sinn, nicht-wissenschaftliche Methoden wissenschaftlich beweisen oder widerlegen zu wollen. Damit wird allerhöchstens geklärt, ob eine Methode wissenschaftsfähig ist oder nicht.


Peter Luchsinger

10.04.2009, 23:15 Uhr

Ich erlaube mir eine leichte Umformulierung: Weil die Datenlage bei der Existenz einer Gottheit so eindeutig ist, kann ich es mir nur mit einem Missverständnis erklären, dass ein grosser Teil der weltweiten Bevölkerung an eine solche glaubt. Auch die 100'000 Dollar für den wissenschaftlichen Nachweis einer göttlichen Existenz würden nicht nur ein Jahr liegen bleiben.... Und jetzt?


Steffen Hans

10.04.2009, 23:15 Uhr

ENDLICH mal jemand der in der Realität lebt. Vielen Dank für diesen Artikel. Das Geld wird übrigens logischerweise nie abgeholt werden...



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