Österreich beharrt auf Anti-Atomklage
Aktualisiert am 26.05.2011 14 Kommentare
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- «Die FDP ist vor der Atomindustrie eingeknickt»
- Die FDP hat den Mut für den Atomausstieg bereits verloren
- AKW Mühleberg: Hochwasserrisiko wird unterschätzt
- Berggebiete gegen Unterland: Kampf um Wasserrechte ist lanciert
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Die Österreicher begrüssen den Bundesratsentscheid zum Atomausstieg. Dennoch will sie die geplante Anti-Atomklage erheben. Gerade das AKW Mühleberg berge hohes Gefahrenpotenzial, welches rascheres Handeln erfordere. «Die Entscheidung ist erfreulich, aber wir wünschen uns mehr Tempo», sagte Vorarlbergs Umweltlandesrat Erich Schwärzler.
Man wolle bei den Schweizer Behörden einen Antrag auf Entzug der Betriebsgenehmigung für das «Hochrisikokraftwerk» Mühleberg einbringen, sagte er weiter. Der jüngste Risikobericht habe klar ergeben, dass vom AKW Mühleberg Gefahr für die Bevölkerung ausgehe, weil zu wenig für die Sicherheit getan werde.
Die Gefahr der Bevölkerung nachweisen
Bei Anlagen, die die Sicherheitsstandards nicht ausreichend erfüllen, würde er sich hinsichtlich der Abschaltung wünschen, «dass es schneller geht». Hier sollten sich die Eidgenossen ein Beispiel an Deutschland nehmen, das veraltete AKW ebenfalls vom Netz genommen habe.
Wie Schwärzler weiter sagte, würden derzeit gemeinsam mit dem Umweltministerium verschiedene Gutachten erstellt sowie bereits vorhandene Unterlagen überarbeitet. Man wolle die Gefahr für die Bevölkerung nachweisen um dann eine Klage einbringen zu können. (wid/sda)
Erstellt: 25.05.2011, 20:37 Uhr
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14 Kommentare
Typisch Schweiz: Droht eine Regierung mit Klage oder Sanktionen hat gleich die ganze Elite die Hosen voll. Dies ist für die Schweiz um so erbärmlicher, als in Tschechien unweit der Grenze ein Atomkraftwerk ausgebaut wird und die Österreicher nichts dagegen tun können und seit Jahren stänkern. Was hat Tschechien was die Schweizer Elite nicht hat? Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.



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