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Österreicher: «Wenn die Schweiz ein AKW baut, ist das eine Kriegserklärung»

Schweizer Umweltverbände haben ihre Anti-AKW-Strategie vorgestellt. Noch schärfer schiesst aber ein Vorarlberger: Er bläst zum AKW-Krieg.

Bläst zum Angriff: Fritz Amann.

Bläst zum Angriff: Fritz Amann.

Der Chef der Freiheitlichen im Vorarlberger Parlament sieht den helvetisch-österreichischen Frieden in Gefahr. Dem ORF sagte er: Sollte die Schweiz neue AKW bauen, käme das einer Kriegserklärung gleich. Dem TA wollte der 59-Jährige seine Aussage nicht weiter erläutern. «Nur so viel: Es ist klar, dass wir jetzt einmal alle politischen und juristischen Möglichkeiten ausschöpfen.»

Zu Amanns Kampf gehört auch die Option, sich mit den Schweizer Umweltverbänden zu verbünden. Diese stellten heute vor den Medien in Bern ihre Strategie zur Verhinderung neuer AKW vor. «Wir sind im Gespräch mit einigen Organisationen», sagt Amann. Auf Antrag seiner Fraktion hat überdies das Landesparlament die Vorarlberger Regierung beauftragt, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen mögliche Schweizer AKW-Pläne einzureichen. Ein populäres Anliegen: Im Vorarlberg gibt es vermutlich nicht einen AKW-Befürworter.

Hierzulande beschäftigen die Vorgänge im Nachbarstaat nur die FDP. Die Partei hat Vorarlberger Politikern kürzlich mitgeteilt: Wenn die Schweiz neue AKW wolle, würden diese gebaut. SVP-Chef Toni Brunner dagegen lässt selbst Amanns Kriegsrhetorik durchgehen: «Sie ist für die Wähler bestimmt. Wir dürfen diesen Populismus nicht überbewerten.» (cav/ta/)

Erstellt: 14.02.2009, 06:28 Uhr

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30 Kommentare

Res Zaugg

21.09.2009, 07:32 Uhr
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Und mit was gedenkt General Amann die Schweiz anzugreifen? Eventuelll mit der österreichischen Grenzwacht, mit Untertstützung der preussischen Kavallerie? Wer hat denn wohl diesen Floh ins Ohr von Amann gesetzt? Aber es ist halt immer so, wo die Argumente fehlen, wird mit Gewalt gedroht. Antworten


Keiser Markus

20.02.2009, 22:19 Uhr
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ein mensch der nie im krieg war hat meiner meinung nach nicht das recht einen zu fordern. ich wünsch herrn Fritz Amann das er sich mal im iraq wiederfindet und zerfetzte körper sieht und kinder die keine arme oder beine mehr haben. für das das er in der öffentlichkeit steht erzählt er ziemlich viel mist ich denke diese leute einen gewissen realitätsverlust erlitten. Antworten


Thomi Horath

15.02.2009, 19:04 Uhr
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Wenn ich den Beitrag von René Müller (13.02.2009, 17:20 Uhr) lese, bekomme ich Zorn auf all jene, die seinen Plan verhindern wollen. Antworten


Leonhard Fritze

13.02.2009, 23:25 Uhr
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Stromsparende Geräte DÜRFEN nicht in die Schweiz importiert werden. Jedenfalls kann man noch immer Apparate kaufen, welche KEINEN Netzschalter haben - also immer ONline sind. Zbsp bei Interdiscount eine Radio-/CD-/MC-Anlage. Meine Güte, wie sind wir nur modern! Erst verbieten wir den Katalysator, dann die Netzschalter. Und Solarstrom wird nicht mehr gefördert. Steckt da die Atom-Lobby dahinter? Antworten


Andrzej Koch

13.02.2009, 21:23 Uhr
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Als Schweizer, der in Österreich lebt, muss ich sagen, wir könne bezüglich erneuerbarer Energien viel lernen von den Össis. und wenn einer von den Freiheitlichen spricht muss man das am besten NICHT ZUR KENNTNIS NEHMEN! Dito In der Schweiz Blocher & Co. Antworten


Stefan Hintermeiste

13.02.2009, 20:28 Uhr
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Zum Glück kommt der Strom in Österreich aus der Steckdose, statt von bösen Kernkraftwerken! Erstens sollen sich unsere lieben blauäugigen Nachbarn lieber auf ihre eigene Politik konzentrieren und schauen, dass bei ihnen nicht eines Tages das Licht ausgeht. Zweitens werden weder Österreich noch Deutschland noch all die Grünen und Linken die Renaissance der Kernenergie aufhalten können. Antworten


David Meier

13.02.2009, 18:42 Uhr
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Gut gemacht. Je mehr sich die Östereicher gegen ein neues schweizer Atomkraftwerk wehren... desto grösser sind die Chancen, dass die Schweizer in einer allfälligen Volksabstimmung JA dazu sagen.... und sei es nur zum Trotz :-) Antworten


René Müller

13.02.2009, 17:20 Uhr
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groupe e Fribourg. Solarstrom Tranche 60kWh +52.- Total pro 60 KWh 72.-. Unser Haus, Büro und Atelier 1'600 kubikm. nach Minergie benötigt 12'000kWh. Technisch könnten wir 22'000kWh produzieren. Fast Gratiseigenstrom und könnten noch 10'000kWh abgeben pro Jahr. Bei .-40kWh Entschädigung wäre die Investition innert neun Jahren bezahlt. Warum will die Polit-und Stromlobby dieses Modell nicht??? Antworten


Matthias Drews

13.02.2009, 17:18 Uhr
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In Anbetracht des gewaltigen, internationalen Wachstums der Erneuerbaren Energien, waren AKWs noch nie so überflüssig wie heute. In Anbetracht der riesigen Schweizer Wasserspeicherkraftwerke sind sie nirgends so überflüssig wie in der Schweiz. Und natürlich sind sie eine permanente und gemeingefährliche Bedrohung für alle Nachbarländer. Die Reaktion aus Österreich ist daher mehr als verständlich. Antworten


Peter Lindinger

13.02.2009, 16:46 Uhr
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@Hr Merz Keine Aufregung: Solche Kraftausdrücke sind typisch von der FPÖ (ähnlich SVP) gegenüber Ausland und Andersdenkenden. Keine Angst, der Rest des politischen Spektrums sieht keinen Grund der Kriegserklärung - wobei alle Parlamentsparteien seit dem Volksentscheid die Stromproduktion durch AKWs ablehnen und damit anderen in der EU damit ständig ans Bein "pinkeln" (zbsp Finnland oder Schweden). Antworten


Peter Lindinger

13.02.2009, 16:43 Uhr
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@Hr Wakthard Eigentlich ist es österr.Energiekonzernen verboten, Strom von ausländischen Stromproduzenten zu beziehen, die nicht deklarieren können, ob der Strom aus Atomkraft stammt (da der Import von Strom aus AKW-produktion nicht erlaubt ist). Inwieweit das kontrollierbar ist, ist eine andere Sache. Aber klar tut sich dann prinzipiell die edf zBsp schwer da sie fast nur Atomstrom produziert. Antworten


babs widmer

13.02.2009, 15:14 Uhr
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ich bin auch nicht für ak's - aber was soll der schmäh aus austria. stehen sie mit den anderen anlieger staaten auch im krieg - habe nichts bemerkt. jeder staat glaubt, auf die schweiz pissen zu können. das kommt von unserer kuschenden regierung. Antworten


Wielfried Kohl

13.02.2009, 14:50 Uhr
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@Steve Walthard,das Österreich Atomstrom importiert, wie übrigens die Schweiz auch, ist korrekt,doch im Unterschied zur Schweiz, macht Österreich sehr viel für erneuerbare Energien und das schon Jahrzehnte!Da gibt's z.B.die Sonnenkraftwerkstadt Dornbirn,nahe an der schweizer Grenze!Im weltweiten Vergleich liegt Österreich hinter Griechenland auf dem zweiten Platz,bei der Nutzung ser Sonnenenergie! Antworten


Walter Albiez

13.02.2009, 14:44 Uhr
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Bevor man neue AKW bauen möchte, müsste man auch auf die Gesundheit der Bevölkerung in der nähen Umgebung achten. Im Umkreis von AKW Leibstadt und Beznau gibt es massiv mehr Krebstote. Dort wird kaum jemand mehr das Pensionalter geniessen, da die meisten vorher sterben Antworten


marcel zürich

13.02.2009, 14:35 Uhr
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Lasst Ihn, er beruhigt sich wieder. Wir schicken Ihm dafür dann die 60Tönner rüber.:-) Ansonsten Herr Walthard hat in seinem Beitrag alles gesagt was es braucht. Antworten


Pierre Rappazzo

13.02.2009, 14:31 Uhr
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Ich sehe das gleich in Bezug auf alle Europäischen Länder. Wir sollten uns mit den Österreichern und anderen vernünftigen Kräften verbünden. Der Politik empfehle ich, endlich den staatlichen Stromkonzernen eine klare Zielsetzung zu geben. Und bei Nichterreichen Karrer und Co. zu entlassen. Pierre Rappazzo, Präsident SORGIM Antworten


Thomi Horath

13.02.2009, 14:24 Uhr
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Wer ein KKW bauen will, soll doch zuerst ein Fass Atommüll unter seinem Haus vergraben. Dann sähe die Sache schon ganz anders aus. Irgendwoher kommt mir das bekannt vor: Gewinn für den "Investor", "Abfall" dem Volk... Ausserdem: Alternative Energiequellen existieren, man muss nur lernen sie zu nutzen (Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme, Wärme-Recycling, Wärmeisolation, ...) Antworten


Cédric Gehrer

13.02.2009, 14:09 Uhr
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Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Aus der Perspektive, dass Radioaktivität bei einem Unfall nicht an der Grenze Halt macht, und aus der Perspektive, dass man selbst aufgrund der Risiken auf AKW verzichtet, leuchtet die Position absolut ein. Das mit dem Import ist eine blosse Behauptung. Das SVP-mässige nationalistische Gehupe der Herren Walthard und Merz hier ist jedenfalls fehl am Platz.. Antworten


willi aerne

13.02.2009, 13:51 Uhr
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Gut, hat Ueli Maurer beschlossen, dass er die beste Armee der Welt haben will. Die brauchen wir unbedingt, wenn uns die Österreicher den Krieg erklären. Antworten


Freddy Luger

13.02.2009, 13:13 Uhr
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Baut endlich ich will nicht stromrechnungen die man nicht mehr zahlen kann. nicht jeder haushalt hat pro monat 10000 franken (doppelverdiener) Antworten


Rosalinde Kirchner

13.02.2009, 12:17 Uhr
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Die Össis, sie sind wirklich zu bedauern!! Gut zu wissen, dass unsere Nachbarn keinen Strom benötigen. Wieso auch, man lebt ja anscheinend noch in Höhlen ohne Licht und Wasser! Antworten


Herbert Danuser

13.02.2009, 11:51 Uhr
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An neuen AKWs führt kein Weg vorbei, und das schleckt keine Geiss weg. Die Roten und Grünen können noch so speuzen und wettern und heisse Luft produzieren (das machen sie ja hauptsächlich), Tatsache ist und bleibt dass wir Energie brauchen, und zwar CO2-freie. Unsere Wasserkraft ist ausgereizt, und Alternativen wie Wind und Sonne geben nicht genug her. Also, was soll das Gmöögg? Politklamauk! Antworten


nic bishop

13.02.2009, 11:45 Uhr
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Oesterreich macht's uns vor wie man ohne die extrem gefährlichen und milliardenteuren Akws existieren kann. Hier sträuben sich BKW und Axpo gegen den Fortschritt.. Im Westen Berns. nur 10 Kilometer entfernt (!!) strahlt die Mühleberg-Bombe - während in Linden die Magnet-Rotoren des Paul Baumann mehr oder weniger gratis Elektrizität produzieren. ( siehe www Secret.TV - Testatika). Informiert Euch Antworten


Patrick Schär

13.02.2009, 11:43 Uhr
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Wie erfrischend. Nach all den Angriffen wegen unserer Steuern oder gegen die UBS, hier einmal einen Angriff über den man sich keine Sorgen zu machen braucht:) Antworten


Erich Deiss

13.02.2009, 11:35 Uhr
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Kriege mit den Österreichern haben wir in den letzten 800 Jahren die meisten gut überstanden. Antworten


Stefan Meier

13.02.2009, 11:30 Uhr
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Ich bin auch der Meinung, dass wir den Atomstrom lieber aus dem Iran importieren sollten. Denn die Iraner wollen ja auch den Abbrand gleich selber behalten (wozu bloss?), und da Iran sich von der IAEA nicht auf die Finger schauen lassen will, kommen auch weniger Verwaltungskosten dazu. Oder AKWs in China, dort sind die Entsorgungskosten von Abfällen nicht so hoch (einfach ins Meer damit). Antworten


Georg Kunz

13.02.2009, 11:26 Uhr
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Eine Frage an die Stromkonzerne: Warum steckt die Schweiz in einem "Energieloch" und kann gleichzeitig Strom exportieren? Antworten


Steve Walthard

13.02.2009, 11:17 Uhr
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Österreich hat in den 80er Jahren ein AKW gebaut und dieses nie in Betrieb genommen. Das Land rühmt sich seither, keine AKW zu betreiben. Stattdessen importiert Österreich Strom aus bulgarischen und ukrainischen AKW, z.B. aus Tschernobyl. Vor diesem Hintergrund erscheint das Statement von Herrn Amann ziemlich verlogen. Antworten


Daniel Wigger

13.02.2009, 11:15 Uhr
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Krieg erklären? Womit? Wollen sie eine Invasion starten? Die neuen AKWs wären ja gar nicht an Österreich angrenzend. Antworten


Pat Merz

13.02.2009, 11:11 Uhr
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Kriegserklärung ???? Was fällt denn dem ein? Nicht, dass ich AKW befürworte, aber ein Österreicher soll sich gefälligst nicht in die Politik der Schweiz einmischen und so brachiale Parolen schwingen. Wir machen das schon alleine ... Erst der Steinbrück, nun dieser Fritz ... gohts eigentlich no? Antworten



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