Die Nadel Gottes
Von Thomas Widmer. Aktualisiert am 04.03.2009 93 Kommentare
Will ein Cartoonist klarmachen, dass eine Szene in der islamischen Welt spielt, skizziert er eine Stadtsilhouette mit drei Minaretten, und die Sache ist klar. Wie kein anderes Symbol verkörpert das Minarett den Islam. Viele Muslime finden es unabdingbar. «Es gehört zu einer kompletten Moschee wie ein Kirchturm zur Kirche», hat der Vizepräsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich gesagt.
Darum wird die Initiative rechter Kreise «Gegen den Bau von Minaretten», die ein Bauverbot in die schweizerische Verfassung schreiben will und morgen in den Nationalrat kommt, als aggressiv empfunden: Sie scheint ins Herz des Islam zu zielen.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass das Minarett gar kein zwingender Bestandteil des Islam ist. Wenigstens nicht, wenn die Muslime das Prinzip ernst nehmen, ihren Glaubensstandard aus dem Koran sowie aus den Taten und Sprüchen des Propheten Mohammed abzuleiten. Denn der Islam, wie ihn Mohammed ab 610 nach Christus zuerst in Mekka, dann in Medina verkündete, kannte keine Minarette; auch in den ersten Jahrzehnten nach Mohammeds Tod gab es diese nicht.
Das Minarett ist dem Urislam wesensfremd. Dieser äussert Abneigung gegen hohe Gebäude. Dafür gibt es einen weltlichen und einen theologischen Grund. Türme bedeuten zum einen «Kirche», erinnern an Byzanz, die christliche Grossmacht der Epoche, die Konkurrenz im Norden. Zum anderen sind im Koran, den der Muslim als Gottes direkte Rede nimmt, himmelwärts ragende Bauten grundsätzlich etwas Negatives. Sie stehen für den sinnlosen Grössenwahn der Menschen. «Wo auch immer ihr seid, der Tod ereilt euch doch, und wäret ihr in hohen Burgen», heisst es da. An anderer Stelle gebietet Pharao, der heidnische Despot: «O Haman, baue mir einen Turm, sodass ich die Zugänge erreiche, die Zugänge zu den Himmeln, damit ich ihn sehen kann, den Gott des Mose, und ich halte ihn wahrlich für einen Lügner.» Vor allem aber taucht im Koran der biblische Stoff vom Turmbau zu Babel auf: Gott rüttelt an den Turmmauern, «sodass das Dach von oben her auf sie stürzte; und die Strafe kam über sie, ohne dass sie ahnten, woher».
Islam und Minarett mussten sich zuerst finden, das dauerte. Anders die Moschee, die zum islamischen Grundinventar gehört als Fortführung der ersten Gebetsräume, in denen Mohammeds Frühgemeinde sich versammelte. Die Einrichtung des Muezzins, des Gebetsrufers, hat Mohammed gar selber gestiftet.
Eines Tages nämlich wird dem Propheten klar, dass seine stark gewachsene Anhängerschaft nicht mehr so einfach zu lenken ist. Er befiehlt einem schwarzen Ex-Sklaven aus Abessinien mit einer wohlklingenden Stimme: «Steige empor, Bilal, und rufe sie alle zum Gebet!» Bilal begibt sich auf ein Dach. Doch diese improvisierte Nutzung einer bestehenden Erhöhung ist umstritten. Ali, der vierte Kalif (Mohammed-Nachfolger), lässt gar eine Hilfskonstruktion auf einem Dach abreissen. Ihn stört, dass der Muezzin auf die anderen Dächer sieht; diese sind Familien und Frauen zugedacht. Aus diesem Grund wird sich später auch der Brauch entwickeln, speziell Blinde zu Muezzins auszubilden und auf die Minarette zu schicken.
Die Baugeschichtler dokumentieren und spekulieren, woher die Minarette stammen, da sie also nicht altarabischer Herkunft sind. Sicher dienten an manchen Orten, etwa in Damaskus, Kirchen als Vorbild. Manchen Minaretten Ägyptens wiederum stand offensichtlich bis in die Details der antike Leuchtturm zu Alexandria Pate, eines der sieben Weltwunder. Dazu passt, dass «Minarett», arabisch «Minara» oder «Manara», abgeleitet ist von «Nur» gleich Licht; in diesem etymologischen Zusammenhang bewegt sich auch die Deutung, die ersten Minarette seien mit Fackeln erleuchtete Wachtürme gewesen. Römische und byzantinische Siegessäulen mögen auch inspirierend gewirkt haben. Dazu indo-arische Holzpfähle, die Gottheiten verkörperten. Und kleine Leuchttürme in der Wüste, die den durchziehenden Karawanen den Weg wiesen.
Zeichen im neu eroberten Gebiet
Das Kommen des Minaretts vollzieht sich langsam. Vorerst gibt es auf einigen Moscheedächern eine Art überdachtes Stehpult für den Muezzin, unserer Pfarrkanzel vergleichbar. Wenige Moscheen nur bekommen bereits unter den Omayyaden, der ersten grossen Dynastie des Islam von 661 bis 750, ein Minarett. Und es ist beileibe nicht klar, ob diese Minarette für den Muezzin gedacht waren, also der unmittelbaren Glaubensverbreitung dienten. Der Bostoner Kunsthistoriker Jonathan M. Bloom, ein renommierter Spezialist für islamische Architektur, glaubt nicht daran. Über zwei einigermassen frühe Moscheen in Mekka und Medina mit Minaretten schreibt er: «Man muss sich vorstellen, dass in beiden Fällen die Türme gebaut wurden, nicht um zum Gebet zu rufen, sondern um die spezielle Heiligkeit der Stätten, die sie schmückten, zu markieren und zu verkünden.»
Das Minarett wird dann auch, was die deutsche Orientalistin Annemarie Schimmel «eine Art Siegesturm» nannte: das, so Schimmel, «sichtbare Zeichen der Gegenwart des Islam in einem neu eroberten Gebiet». Zeitgleich zu dessen Expansion schiessen die Türme überall gen Himmel. In der fabulösen Epoche der Abbasiden, die den Islam in alle Weltrichtungen tragen, wird das Minarett ab dem neunten Jahrhundert quasi serienmässig an die wichtigen Moscheen gebaut. Allerdings gibt es auch in dieser Blütezeit kein Einverständnis der gesamten muslimischen Welt, dass der Turm unabdingbar sei. Die schiitischen Fatimidenherrscher Ägyptens zum Beispiel lehnen Minarette ab, da diese in ihren Augen die abbasidische Potenz ausdrücken. Es geht beim Minarett von dessen Anfang bis in die Gegenwart mehr um Politik und Macht als um Spiritualität.
Speziell gilt dies für die Osmanen in der Türkei und ihr auf unzähligen Feldzügen geschmiedetes Vielvölkerreich. Unter ihnen entstehen jene Minarette, die wir von Postkarten aus Istanbul kennen: hoch, bleistiftdünn, imperial, imposant. Nachdem Mehmet der Eroberer, aus der Osmanendynastie, 1453 das christliche Konstantinopel genommen hat, lässt er als Erstes der altehrwürdigen Hagia-Sophia-Kirche ein Minarett beifügen, vorerst ein provisorisches aus Holz. Bei der Reconquista in Spanien, der Rückeroberung islamischen Terrains durch Christen, geschieht das Gegenteil: La Giralda in Sevilla ist ursprünglich ein Minarett der arabischen Almohadendynastie, errichtet im zwölften Jahrhundert – bis man es umfunktioniert in einen Kirchen-Glockenturm.
So wogt der Kampf hin und her. Bis in unsere Gegenwart. Den Christen auf dem Balkan sind die Minarette der Osmanen nach wie vor ein Greuel: Sie stehen für die Unterdrückung vergangener Jahrhunderte. In Bosnien und anderswo auf dem Balkan sprengen die Serben in den Neunzigerjahren Minarette gezielt. Es ist der pure Hass gegen ein Stück Architektur.
Am Minarett haben sich aber auch die Emotionen der Muslime aufgeladen. Abgesehen davon, dass dieses sich in Ostafrika oder auch in einem Teil von Fernost nie oder dann erst durch eine Art islamische Globalisierung im 20. Jahrhundert durchgesetzt hat – es hatte auch im islamischen Kernland selber seine Skeptiker, ja Feinde. Die Wahhabiten, die Puritanersekte etwa, aus der Saudiarabien keimte, zerstören in einer Art Denkmalsturm im 18. Jahrhundert Minarette, da sie diese als unislamisch ansehen.
Sind Minarette frivol?
Diese Strömung zieht sich bis heute weiter. Der konservative malaysische Architekturprofessor Mohamad Tajuddin Mohamad Rasdi zum Beispiel propagiert Bauten, die den islamischen Grundwerten entspringen. Er nennt Minarette «frivol» und fragt: «Wie kann der Mensch an Gott erinnert werden, wenn seine Schöpfungen die des Schöpfers überragen?»
Es gibt also Muslime, die tun sich schwer mit Moscheetürmen; eingefleischte Traditionalisten lehnen sie gar ab, weil sie in der islamischen Theorie nicht verwurzelt sind. Daran darf man jene Gläubigen, die sie hierzulande unbedingt bauen möchten und sie als zwingend bezeichnen, durchaus erinnern. Sympathischer mutet es an, wenn Muslime Minarette pragmatisch begründen, mit etwa den folgenden Worten: Minarette gibt es seit Jahrhunderten. Wir leben mit ihnen, sind mit ihnen aufgewachsen, haben uns an sie gewöhnt – wir finden sie schön, und sie sind ebenso normal für uns wie Kirchtürme für Christen.
Gegen dieses gewohnheitsrechtliche Argument ist schwer etwas einzuwenden. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 04.03.2009, 05:30 Uhr
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93 Kommentare
Unsere politiker scheinen den Sie des Minaretts nicht zu verstehen,und nehmen ihre Verantwortung nicht wahr. Zitat Erdogan Türkischer Ministerpräsident Wir haben unsere Truppen nach Europa gesandt,die Moscheen sind ihre Helme,die Minarett ihre Bajonette und mit ihren Lenden werden sie Europa in ein islamisches Land verandeln.Dies ist eine Kampfansage mit einem klaren Ziel. Wollen wir diese Bajonet Antworten
"Wir, das Volk" - dann gehören ich und die Mehrzahl der Schweizer wohl nicht zum Volk. Als Vertreter des Nicht-Volkes finde ich die Initiative extrem peinlich. Ich habe auch kein Bedürfnis, mich bei islamistischen Extremisten anzubiedern, indem ich deren trunkene Kriegsrhetorik kopiere. Ich möchte lieber - auch in den Medien - mit dem Durchschnittsmuslim nüchtern über den Islam diskutieren können. Antworten
Wenn wir, das Volk, der Meinung sind eine Initiative gegen den Bau von Minaretten ins Leben zu rufen, dann hat der Bundesrat diesen Ruf zu erhören. Nicht umsonst gilt in diesem Land die Demokratie. Es befremdet mich, das die Schweiz sich Kommentare aus anderen Ländern zu Herzen nehmen sollen, die in ihren Gesetzen die freie Meinung vom weiblichen Geschlecht und der anderst Gläubigen verbieten. Antworten
Minarette sind ebensowenig ein islamisches Machtsymbol, wie der Kirchtum ein christliches Machtsymbol ist. Sie dienen einfach zum Gebetsaufruf, wie die Kirchglocken. Ob Minarette gebaut werden oder nicht wird nicht aendern, dass viele Kirchen immer leerer werden, wogegen die Islamischen Zentren voll sind, unter anderem auch mit konvertierten Schweizern. DARAN stoesst sich die schleichende SVP. Antworten
@Gino Brenni: Das ist aber sehr vereinfacht und beschönigend dargestellt. Ich habe nicht gesagt, dass eine Religion für Krieg steht, aber es ist eine Tatsache, dass diese religiösen Eiferer und Terroristen auf der Grundlage der Religion entstehen, auch im Christentum. Ohne Religion keine religiösen Fanatiker. Und von welchem Krieg sprichst du genau? Antworten
Hier die Richtigstellung zum absurden Kommentar von Konrad Varga. Was ist ein Minarett ? Ein Minarett ist ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee, der seit den Umayyaden (661–750) gebräuchlich ist. Von hier aus werden die Muslime (nur in den arabischen Länder) fünfmal am Tag zum Gebet gerufen. Antworten
@Matti Hoch: deine Behauptung, der Islam erachte sich selber als einzig mögliche Religion und sei eine Ideologie, ist schlicht falsch und entwürdigend für jeden Muslim. Wenn du die Wahrheit über den Islam erfahren willst, musst du schon selber danach suchen. Ein erster Schritt dazu wäre bspw. Morgan Spurlocks Film "Where in the World Is Osama Bin Laden?" Antworten
Mit solchen Aussagen outen Sie sich selbst. Bei dieser ganzen Debatte geht es gar nicht um die Minarette. Am besten man verbietet gleich den Isam. Es ist nicht fair alle Moslems in den gleichen Topf zu schmeissen. @ Denise Stettler: der Dalai Lama ist das Oberhaupt der Buddhisten und hat logischer Weise nie eine Selbstmordanschlag ausgeübt aber welches islamische "Oberhaupt" hat den das getan? Antworten
Unvollständige Liste arabischer Länder mit christlichen Kirchen mit Kirchturm: Ägypten Algerien Bahrain Dschibuti Emirate Irak Jemen Jordanien Katar Komoren Kuwait Libanon Libyen Marokko Mauretanien Oman Palästina Saudi-Arabien Somalia Sudan Syrien Tunesien Antworten
Viel Ignoranz in der Bevölkerung! Es gibt protestantische, katholische + orthodoxe Kirchen MIT KIRCHTURM in fast allen arabischen Länder. Auch Synagogen für Juden sind fast überall erlaubt. Die beiden Ausnahmen sind meines Erachtens der Iran und Saudi Arabien. Siehe Liste unten. Haben die Schweizer auch über die negativen Reaktionen dieser Länder nachgedacht oder sind sie zu dumm dazu ? Antworten
Traurig. Arme Schweiz. Die paar Bauern der SVP die so den Leuten Angst machen können ist sehr traurig. Ich dachte die Schweiz wäre International, offen und tolerant. Schade wenn diese Grundwerte verloren gehen. Das Geld fremder nimmt man gerne solange sie nicht ins eigene Land kommen. Wenn sie dan mal da sind schaut man wie man sie diskriminieren und alle in den gleichen Sack stecken kann. Antworten
@Leonora Shala Wahrscheinlich regt sich niemand darüber auf, weil aus diesen beiden Religionen keine fanastischen Religionseiferer oder Terroristen hervorgekommen sind. Oder könnten Sie sich vorstellen, dass der Dalai Lama einen Selbstmordanschlag auf den verteufelten Westen ausübt? Antworten
Immer wieder diese SVP. Zuerst haben diese Leute die Schweiz demoliert durch starke Mitverantwortung im miesen Teil der Bankwelt, jetzt wollen sie noch das Zusammenleben hier kaputt machen. Wie lange geht es noch bis der letzte in diesem Land merkt, das diese nur die Interesse der ganz Reichen machen auf Kosten der normalen Mehrheit. Bald heisst es: Bey Bey Switzerland! Antworten
@Leonora Shala:Der Grund ist einfach:Hinduisten und Buddhisten erachten Ihren Weg des Lebens nicht als alleinseligmachend und ausschliesslich richtig,der Islam hingegen schon. Obwohl auch im Bud. u. Hind. Christen verfolgt werden (S.Lanka/Indien) werden mehr Menschen als sonst im Islam ihrer Rechte beraubt und hingemordet, und das heute, im Jahr 2009. Islam ist keine Religion, sondern Ideologie! Antworten
Auf den ersten Blick erstaunt es vielleicht, warum in der SVP z.B. niemand auf die Idee käme, buddhistische Tempel zu verbieten. Wenn man jedoch die Terrorakte in der Welt anschaut (9/11, Madrid, London, Bali etc.) ist klar, dass fast immer Muslime dahinterstecken. Mit der Zunahme der Minarette wird es zu mehr Terrorakten in der Schweiz kommen. Die Minarette leisten dem Vorschub. Antworten
Das Minarett ist ein MAchtszmbol welches im islam überhaupt erst mit der islamischen Expansion einzug hielt. Der unterworfenen Bevölkerung sollte somit signalisiert werden, hier herrscht der Islam. Mit dem ausüben des Glaubens hat das überhaupt nichts zu tun, wie selbst konservatie Muslime sagen. Warum Kirchtürme jetzt gleichgestellt werden sollen, verstehe ich nicht. Sollen wir Kulturgüter opfern Antworten
Die SVP hat den Bezug zur Realität schon längst verloren. Nicht die "schleichende Islamisierung", sondern die schleichende Armut und das schleichende Missverhältnis zwischen arm und reich macht uns in der Schweiz zu schaffen. Ausserdem hat die herrschende Klasse es in den letzten Jahren endgültig geschafft, unseren ehemals guten Ruf in der Welt zu ruinieren. Dauptsächlich dank dieser Partei. Antworten
Warum will die SVP uns auf die selbe Stufe der Unfreiheit wie der Iran der Ayathollas, wie Saudiarabien, wie die Taliban, wie die Verfechter der Scharia herunterziehen? Ist das wertvollste Gut der Schweiz nicht die gerade Demokratie, die Meinungs- und Religionsfreiheit? Ausgerechnet aus der "patriotischen" Ecke komm dieser Angriff auf unsere Grundwerte mit einem fundamentalistischen Bauverbot. Antworten
Es ist verständlich, dass es Leute gibt, welche Angst vor einer "muslimischen Übermacht" haben könnten. Aber die Kirchtürme mit ihrem unnötigen täglichen Glockengeläut sind auch nicht zwingend notwedig. Wer in der Nähe einer Kirche wohnt kann von dieser Art Umweltverschmutzung erzählen. Franz Schüpbach Wohnhaft in der Nähe der Thomaskirche Antworten
Die Religionsfreiheit und die Menschenrechte bleiben auch ohne Minarette gewahrt ! Unsere "Volksvertreter" sollten sich einmal besser informieren und die Augen und Ohren offen halten wenn sie in arabische Länder auf Kosten der Steuerzahler ihr "Reisli" machen. Sehen sie dort Kirchtürme ? Ist die Religionsfreiheit gewahrt ? Heisst Islam wirklich Frieden wie von Muslimen behauptet wird ? Antworten
Da wird was von religiösem Frieden und Menschenrechten geschwafelt, wie verhält es sich auf der "Gegenseite" wo Christen verfolgt werden, z.b. auch in der Türkei die noch in die EZ will. Und wie verhalten sie die Muslime bez. Anpassung an unsere Sitten und Gebräuche (Skifahren,Baden)? Aber wird sind auch hier erpressbar geworden wie in andern Sachen, die Politiker zeigen auch da die braune Zunge. Antworten
In vielen muslimischen Staaten ist Religionsfreiheit kein Thema, dies ist aber kein Grund, um uns diesen Staaten anzupassen. Die Religionsfreiheit ist ein wichtiger Garant für Frieden und Fortschritt in einem liberalen Rechtssaat. Die SVP zeigt einmal mehr, dass ihr die Ordnung des Ancien Regime, mit Landvögten und Untertanen und ohne Religionsfreiheit, wichtiger ist, als der moderne Bundesstaat! Antworten
Ich finde es als Deutscher Türkischer Herkunft nicht in ordnung wegen der Minarette so ein aufruhr zu veranstalten, und glauben Sie mir Ich finde diese Mosche mit Minarette auch nicht in ordnung weil es überhaupt nicht in die Landschaft Passt. Ich weiss nicht was die Herrschaften damit bezwecken wollten. Ich könnte mir eine Mosche in einer Gewerbegebiet mit einer kleiner Minarrete vorstellen. Antworten
ich liebe die linken,.. Im kernpunkt geht es doch um Religion und Präsenz. Und es geht um das Verhalten als Gast. Wenn ich in ein anderes Land gehe dann habe ich mich den Gepflogenheiten unterzuordnen oder anzupassen. Und wenn mir das nicht gefällt dann kann ich zu Hause bleiben. Wenn ich meine Religion nicht ausüben kann ohne "Präsenz zu zeigen" stimmt was nicht. Dann ist irgendwas falsch... Antworten
Was ist der Sinn eines Minaretts? Dieser dient alleine dazu seine Religion und Macht gegen aussen zu demonstrieren. Eine Kirche macht keine Religion aus. In einem säkularen Land wie der Schweiz soll die Religion im privaten ausgeführt werden. Kirchtürme erfüllen den gleichen Zweck. Daher sollte auch bei Neubauten von christlichen Kirchen darauf verzichtet werden, was bereits oftmals der Fall ist. Antworten
Im Prinzip bin ich auch für Religionsfreiheit! Aber 1. müssen die Muslime lernen, dass in unserem Landunsere Gesetze vor den islamischen Gesetzen gelten und 2. darf der Ruf der Muezine niemandem die Nachtruhe stören! Wenn das gewährleistet ist, dann ist ein friedliches Nebeneinander der Religionen möglich. Antworten
Warum regt sich niemand über den Hindu Tempel in Olten oder über das buddhistische Kloster in Gretzenbach auf? Beides sind grosse und auffällige Bauten. Sie regen sich alle so übertrieben auf dabei hat sicher niemand von Ihnen persönlichen Kontakt zu Moslems. Antworten
Gestern war in einem Bericht im SF1 sehr gut zu sehen wie die Glaubensfreiheit in muslimischen Ländern „praktiziert“ wird. Der Schweizer Bischof in Arabien versuchte den Eindruck von Normalität zu vermitteln, was im aber nur begrenzt gelang. Die Stimmung war eine Mischung von Angst und Resignation. Setzten sich die Muslimischen Verbände genauso für Religionsfreiheit ein, wenn es um Christen geht? Antworten
Scharia in der Schweiz? Diese Initianten und Befürworter wollen uns in die gleiche Ecke stellen wie den Iran, Saudi-Arabien, die Taliban, die Verfechter der Scharia. Unsere Werte sind aber die Demokratie, die Meinungs- und Religionsfreiheit und diese müssen wir verteidigen. Antworten
@ Max schwarz: Ist das wirklich so das die Kirche vom Staat getrennt ist? Immerhin treibt doch der Staat mittels Steuererklärung die Kirchensteuer ein. Ich denke wenn die Kirche selbstständig wäre würde Sie das selber tun, und sich nicht hinter einer Steuererklärung verstecken um die steuern ein zu treiben. Religions-Gemeinschaften sind in meinen Augen auch nur Geldmacher. Egal wo.. Antworten
Fakt ist: 1) Für den Ruf des Muezzins braucht es kein Minarett: Lautsprecher an der Moschee genügen. 2) Die partielle Einführung der Scharia hat nichts mit Minaretten zu tun. 3) Kopftücher & Besuch des Schwimmunterrichts hat nichts mit Minaretten zu tun. Was ist also das Ziel der Scheininitiative? Den Islam zum Thema zu machen, ohne sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen - also reine Propaganda. Antworten
es gibt wunderschöne kirchen, kathedralen und kapellen, besonders schmuck sind aber auch die russischen kirchen mit den zwiebeltürmen. ebenso prächtig sind doch auch die vielen kunstvoll verzierten moscheen, die allemal eine nährende augenweide sind...! auch ein besuch im tibetanisch-buddhistischen tempel, war für mich wie eine heimkehr...! rituale, farben, töne, grüche: meditation geht überall. Antworten
Grundsätzlich ist nichts gegen den Bau von Minaretten einzuwenden.Allerdings ist sicherzustellen,dass Hr & Frau Schweizer nicht durch die Gebete eines Muezzins gestört werden.Religiöse Toleranz ja,aber bitte die Ausübung in Gebäuden oder den eigenen 4 Wänden und nicht in der Öffentlichkeit.Dies sollte im übrigen auch für die Ausübung des christl.Glaubens gelten,also kein Kirchengeläute am Sonntag Antworten
Das Problem ist der Islam selbst. Um dessen Vormarsch einzudämmen, braucht es einen Einwanderungsstopp aus muslimischen Ländern und kein Minarettverbot. Doch der SVP sind willige und billige Arbeitskräfte stets willkommen. Besser wäre eine Initiative für ein generelles Bauverbot von Sakralbauten jeglicher Art, da es in der Schweiz von leeren und unnützen Kirchen nur so wimmelt. Antworten
Nicht, dass ich mir jetzt unbedingt einen fünf mal täglich krähenden Muezzin vor dem Fenster wünsche. Aber der wird doch wenigstens mal heiser, während unsere Kirchenglocken - am Sonntag zumal - erbarmungslos um die Wette dröhnen. Das wäre vielleicht etwas für Herzog & De Meuron: Religionen nach aussen schalldicht isolieren. (Würde sogar Benedikt XVI gut bekommen.) Antworten
Den Muslimen sollten wir genau die Rechte gewähren, welche sie in ihren Ländern den Christen gewähren. Nicht mehr und nicht weniger. Wer sieht, wie Christen in Saudi Arabien und anderen muslimischen Ländern behandelt werden, der sollte hier gegenüber Muslimen genau diese Messlatte anlegen. Alles andere ist links-grünes Multi-Kulti-Geschwärme. Antworten
Der Hintergrund der Initiative von SVP& SD sind nur gegen die Muslime und ihre Religion – und nichts anderes. Die SVP& SD versuchen jetzt über die Muslim zu polarisieren. Man merkt, dass sie seit ihrer Initiative Personfreizügigkeit kein Thema mehr haben um der Bevölkerung Angst zu machen. Stellt euch vor, dass die SVP politisiert ohne Angst zu machen? Alle anderen Religionen in der Schweiz haben Antworten
Wunderbar diese Multikulti Meinungen zu lesen. Wieder wird gedroht was das Ausland alles unternehmen werde. Daran sind wir ja mittlerweile gewohnt. Man verbietet einem Bauern Silotürme ausserhalb des Stallgebäudes aufzustellen weil es das Landschaftsbild verschandeln würde mit dieser "fremden" Struktur. Der gleiche Gesetzgeber will aber Minatrette erlauben, die nun yweifellos fremd sind Antworten
Minarett, Muezzin und Scharia seien in einem Zusammenhang zu sehen. Aha! Neue Töne von der SVP! Man will dort nun endlich auch in Bezügen denken! Auf welche Bezüge kommt man denn ganz von allein wenn man nun beginnt mit: Fremdenhass, Bürgerangst und SVP? Antworten
Nein-nein wir Schweizer (es gibt noch ein paar davon) machen keine Stimmung gegen Muslime. Wir lassen uns ebenfalls -wie die meisten europäischen "Aborigins" - von der ach-so-humanitären Mainstream/Appeasement-Politik bewusst einlullen (siehe Internet: UK, DK, D, F, Benelux, Skandinavien, GR, E). Italien ist Ausnahme. Der "clash of civilizations" lässt sich nicht schönreden. Er schleicht heran. Antworten
Moslem.Glaube kann auch ohne Minarett ausgeführt werden.Die CH ist tolerant in vielen Bereichen.In Schulen wird der Islam der Buddismus und das Christentum durchgenommen.Ich glaube in Moslemischen Ländern würden sie den Bau von Kirchen auch nicht tolerieren.Das würden Christen auch akzeptieren müssen wenn sie schon in einem moslemischen Land leben wollen.Die CH soll auch Haltung zeigen! Antworten
ach ja und noch dazu. Minarett = Phallussymbol, möchte ja nicht wissen was diese Leute beim dem schiefen Turm von Pisa für Assoziation haben! :-) Nun ja, ich persönlich hätte wohl eher, als beim Minarett, beim Kirchturm mit dem Kirchenschiff ..... aber lassen wir das. Antworten
Am Morgen eine Kirche, am Mittag eine Moschee und am Nachmittag ein katholisches Kloster besichtigt. Das Dorf gesehen, in dem noch aramäisch, die Sprache Jesu gesprochen wird, wo Mosleme und Christen versuchen Schriften zu entziffern und die Sprache zu erhalten. Hoch interessant war die Reise nach Syrien! Antworten
Ach ich kann das nicht mehr hören mit gleichen Rechten für alle und Kirchen in islamischen Länder. Die Schweiz ist eine Demokratie wo die Kirche vom Staat getrennt ist. Trotzdem wollen wir uns mit diktatorischen Staaten in der islamischen Welt vergleichen weil die nicht so freigiebig sind. Also sollen wir uns genau gleich verhalten wie eine Diktatur ist wohl der Wunsch der SVP. Bye bye Demokratie. Antworten
Als Auslandschweizer der in Österreich lebt, hoffe ich das die initiative erfolg haben wird, jedenfalls ich werde sie unterstützen, da ich überzeugter Atheist bin, und der Aufassung, dass sämtliche religiöse Propagandabauten nichts in einem aufgeklärten Staat des 21 Jahrhunderts zu suchen haben. Schon ga nicht islamistische! Antworten
Wessen Frieden ist wohl gefährdet? Der religiöse Frieden wird erst gefährdet, wenn Minarette in der Schweiz gebaut werden! Was soll die Drohung? Denn der Frieden der Schweizerbürger ist in der Schweiz wohl am allerwichtigsten, würde ich meinen!! Erst wird vor den USA gekuscht und jetzt vor dem Islam! Was ist eigentlich los? Antworten
Wenn schon, dann Weltweit die gleichen Rechte.. In der Türkei zb.sp. kämpft die letzte verbliebene christliche Kirche seit Jahren ums überleben,weil ihr alle Rechte genommen werden.. Aber wir Schweizer sind moralisch und rechtlich sooooo tolerant, was leeeeider von unrechten und untoleranten anderen Planetenbewohner kaltblütig und Respektlos ausgenützt wird.. LOVE, NO WAR, FOR ALL WORLD PEOPLE... Antworten
nur nicht gott zum götzen machen, weder mit kirchtürmen noch mit minaretten oder andern äusserlichkeiten. ferner sind die fundamentalisten jeder couleur das gift, man erkennt sie an ihren lehr- und gesetzesbüchern. schliesslich sind mitgefühl, nächstenliebe und herzensgüte der weg zum wahren gold : es ist aus licht. Antworten
Zitat Stefan Mauerhofer "Unsere Bundesverfassung sollte keine religiösen Spezialartikel enthalten". Ein Anekdötchen hierzu: Der erste Satz der Schweizer Bundesverfassung (Präambel) lautet "Im Namen Gottes des Allmächtigen!". Löscht doch endlich diesen Satz, macht unsere Verfassung entsprechend modern und basiert Verfassungen und Gesetze generell auf gesundem Humanismus statt religiösen Argumenten! Antworten
Der Hintergrund der Initiative von SVP& SD sind nur gegen die Muslime und ihre Religion – und nichts anderes. Die SVP& SD versuchen jetzt über die Muslim zu polarisieren. Man merkt, dass sie seit ihrer Initiative Personfreizügigkeit kein Thema mehr haben um der Bevölkerung Angst zu machen. Stellt euch vor, dass die SVP politisiert ohne Angst zu machen? Alle anderen Religionen in der Schweiz haben Antworten
Es tut weh so viel Fremdenhass lesen und spüren zu müssen. Sind wir wirklich immer noch nicht zivilisiert genug, dass wir anderen Kulturen und Religionen mit Respekt und Toleranz begegnen können? Habt Ihr vergessen, wohin Rassismus und religiöse Intoleranz führen? Oh Gott, mach dass unsere christliche Gemeinschaft endlich mal die Bibel liest und nach ihr handelt! AMEN Antworten
Dies ist eine "Stellvertreter-Diskussion". Es geht nicht ums Minarett, sondern darum, wie sich Muslime in westliche Gesellschaft integreieren oder eben nicht. Sie setzen sich über schweiz. Gerichtsurteile hinweg: http://tinyurl.com/bdn9km. Selbst angeblich moderate Muslime wie Farhad Afshar & Fatih Dursun befürworten mindestens eine teilweise Einführung der Scharia: http://tinyurl.com/cy7t89 Antworten
Man muss nicht mit der Religionsfreiheit argumentieren, um zu bemerken, dass die Initiative kompletter Unsinn ist. Ein bisschen Symbolik verbieten würde gar nichts ändern. Ein Minarettverbot stärkt weder Frauenrechte noch Religionsfreiheit in islamischen Ländern. Und von islamistischen Extremisten gibt es dadurch auch nicht weniger. Die Anhänger der Initiative sind eben naive Gutmenschen. Antworten
@ Richard Meier: Orientieren Sie sich immer an solchen die es schlechter machen? Muss ja eine sehr bequeme Lebenshaltung sein.. Diese Initiative ist natuerlich voelliger Schwachsinn und kommt meiner Meinung nach aus einer ziemlich braunen Ecke. Man stelle sich ein Initiative "gegen den Bau von Synagogen" vor. Da würde wohl die Nato einmarschieren. Antworten
Als Christ möchte ich nicht, dass der Islam vorankommt. Als Schweizer bin ich stolz auf Rechtstaat und die BV. Wichtig sind in der BV Gleichberechtigung und Religionsfreiheit. Sowohl die Bibel als auch die BV stellen die Religionsfreiheit nicht in Frage. Die Initiative stellt sich jedoch gegen die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung. Senkt uns nicht auf das Niveau der Sharia herab. Antworten
Wie wäre es, etwas über die Christenverfolgung in den Arabischen (Moslemischen) Länder zu berichten? Über das Kirchenabfakeln in Kosovo, und sonstigen Unsitten in zusammenhang mit einem totalitären "Glauben"? Es braucht keine Orte, wo die Scharfmacher gezüchtet werden. Früher konnten sich Moslems gut integrieren. Seit es diese Moscheen gibt, ist eine gefährliche Parallelgesellschaft da. Antworten
Ich empfehle allen Befürwortern das Buch "Die schleichende Islamisierung Europas". Hoffentlich erwacht Europa (und die Schweiz!) noch rechtzeitig aus dem Dornröschen-Schlaf, andernfalls sehe ich unser Schweizer Kreuz in der Landesfahne in Gefahr - und dies meine ich ohne Ironie! Antworten
Gleiche Rechte für alle? Das wäre das Ziel. Anstatt ein Minarettverbot mit der Diskriminierung von Christen in arabischen Ländern zu rechtfertigen, sollten wir uns überlegen welche Werte wir vertreten wollen: Rechtsgleichheit, Religionsfreiheit und Toleranz oder etwa Ausgrenzung, Diskriminierung und Intoleranz? Antworten
es geht nicht darum um Stimmung gegen Muslime zu machen. Minaretts passen nun einfach nicht in das schweizer Landschaftsbild. Wenn diesen Mensche ihre Kultur so wichtig ist, warum habe sie ihre Heimat verlassen und wollen sich in einem Land niederlassen wo die Religion, Sprache und Kultur so unterschiedlich ist, oder sind es die Schweizer Sozialleistungen die halt so attraktiv sind... Antworten
Immer wieder wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass auch in Islamischen Ländern die Religionsfreiheit nicht geachtet wird. Ist das tatsächlich unser Ziel, es diesen Diktaturen gleichzutun? Was kommt dann: ein christlicher Gottesstaat ohne Duldung Andersdenkender? Oder ist das der Neid, weil unsere Kirchen nur schlecht besucht werden? Leben und leben lassen... Antworten
Vordergründig geht es um Minarette - in Wirklichkeit um "wieviel Islam wollen wir in der CH?". Jeden Tag neue Asylsuchende, meistens aus muslim. Ländern. Jeden MI 2 Seiten im Tagblatt Stadt ZH mit Einbürgerungen - die allermeisten davon mit offensichtlich moslemischem Hintergrund. Es geht nicht um Moslems oder nicht, jeder für sich alleine mag ok sein. Die Frage ist wieviel Muslime erträgt die CH? Antworten
BR Schlumpf fürchtet um den religiösen Frieden. Ist es ein Grund den Frieden zu brechen wenn Forderungen nicht erfüllt werden? Warum ist die Religionsfreiheit verlezt? Der Koran schreibt nichts in Sache Minarette vor, beten dürfen sie, Schwimmunterricht nicht besuchen auch. In der Türkei verbotene Kopftücher sind erlaubt. Man muss keine Stimmung gegen Muslime machen, das tun sie selbst. Antworten
religion bedeutet krieg ( s. religionskriege aktuell ). wollen wir krieg oder endlich begreiffen, das vom vatikan bis zum grauhaarigen religionseifferer in den U.S.A. grundsätzlich das verderbniss ausgeht = tote GIS. kirchenglocken läuten oft nicht mehr, dies war tradition- heute = lärm. mal sehen, wie lange es geht bis diese minaretts beschallt werden- wetten, die lassen sich nicht abschalten! Antworten
Ich bin absolut einig mit Richard Meier. War zustaendig fuer den Mittleren Osten fuer eine grosse Versicheurngsgesellschaft. Man darf weder mit einer Bibel noch einem Kreuz einreisen, sonst wird man verhaftet. Auf Uebertretung zum Christentum sthtt die Todesstrafe. Warum verstoesst dies nicht gegen die Menschenrechte? Ja, wenn Kirchen erlaubt sind Middle East dann kann man Minarette erlauben. Antworten
Ohne diese Initiative hätte ich nicht mal gewusst, dass es in der Schweiz bereits Minarette gibt. So sehr prägend können diese Minarette also gar nicht sein. Anscheinend haben wir momentan keine anderen Probleme, dass sich so viele Menschen mit solchen Kleinigkeiten befassen können. Antworten
Die sollen doch bauen was sie wollen, solange da nicht herunter gejodelt wird stört das niemanden, die Kirchenglocken nerven mich auch. Religion und Glaube ist der Schlüssel zu Meinungs-Verschiedenheiten und Krieg. Daher wäre ich eher für eine komplett Religions-Freie Welt. Auf einen Schlag wären alle Probleme gelöst, weil wenn man gleicher Meinung ist, gibt es auch nichts zu streiten! Antworten
Mit Minaretten wird der religiöse Frieden geradezu aufs Spiel gesetzt, abgeschafft. Es scheint mir, dass nicht nur die Wirtschaftselite Klarsicht verloren hat, sondern auch die Mehrheit der Politiker kopflos und verwirrt die abenteuerlichsten Entscheide fällt und diese mit waghalsigen Begründungen versieht. Wie Gummi lassen sie sich bewegen, eigenes Denken ist abgeschaltet. Schalterstellung Off! Antworten
Die Minarett-Initiative wird sowieso nicht angenommen, aber sie stösst die Diskussion an, zum Beispiel über die Kairoer Erklärung der Menschenrechte, die von sämtlichen islamischen Staaten unterschrieben wurde, und die insbesondere wegen Artikel 24 und 25 völlig unvereinbar ist mit den Menschenrechten der UNO - oder mit unseren Menschenrechten. (google hilft) Antworten
Diese Initiative ist absolut schwachsinnig und kontraproduktiv. Nicht kontraproduktiv ist sie natürlich für die Suppenköche der SVP welche keine Gelegenheit auslassen, Oel ins Feuer zu schütten. Die Initiative hat vor dem Volk keine Chance aber die Abstimmungsdiskussion wird grossen Schaden anrichten. Es ist nichtmal Dummheit sondern böswillige, berechnende Verantwortungslosigkeit. Antworten
Gleiche Rechte für alle? Wie steht es denn mit den christlichen Kirchen in den arabischen Ländern. Die Christen müssen da feiern im Untergrund wie zu den Zeiten der römischen Christenverfolgungen. Man müsste dieses Argument den Muslimen in der CH vorhalten, welche so vehement für die Religionsrfreiheit sprich nur Islam, vertreten. Antworten
Ich als Bosnierin habe mich schon immer gefragt, wieso die Serben die Moscheen auch heute noch zerstören, wenn sich kein Moslem an einer Kirche stört. Mitten in Sarajewo, in der Hauptstadt, steht doch auch eine Kirche? Eigentlich ists traurig. Ich denke, Religion kenn keine politischen Grenzen, daher jedem das seine und Moscheen und Kirchen überall hin! Antworten
Minarett = Phallussymbol! Frauen haben nicht viel zu sagen. So wie bei unseren Kirchtürmen! Gar keine sakralen Türme wäre mir am liebsten. Aber die Sekten sind dagegen. Es geht ja nicht um Gott, sondern um Herrschaft. Auch die Bekämpfung der jeweiligen Türme. Also wird dieses Thema noch lange existieren. Antworten
Lustig, dass die kulturgeschichtliche und soziokulturelle Seite von Türmen (grosse Bauwerke als Zeichen von Vorherrschaft, Dominanz und Macht) in keinen Kommentaren zu Sprache kommt, obwohl diese Interpretationen seit langem zu den anerkannten architektonischen Interpretationen gehören. Wirkt für mich, als soll jemand lächerlich gemacht werden, der eigentlich fundierte Argumente vorbringen könnte. Antworten
Soll jeder seinen Turm bauen, Katholiken, Reformierte und Muslime. An die ungesunden Türme von Mac Donalds, die ja an unseren Peripherien teils höher sind, als religiöse Symbole, haben wir uns schliesslich schon lange gewöhnt. Nicht mal eine Natel Antenne kann uns aufregen, da kommt es auf einige Minarette wohl kaum mehr an, oder soll nächstens noch der Kebab und Baklava verboten werden? Antworten
Wie viele Dinge, welche Christen heute als gottgegeben oder mindestens als zwingend christlich wähnen, sind ebenfalls "Erfindungen" aus neurer Zeit? Das Problem sind und waren seit jeher nicht oder weniger die Religionen sondern deren Fundamentalisten und auch da bleibt die Frage, wie gehen zahnlose Tolerante mit rücksichtslosen Intoleranten um? Antworten
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Vreni Spiess
Warum geht es stets um den Bau von osmanischen nadelförmigen, schlanken und hohen Minarett-Türmen. Wir waren letzthin in Marokko, einem total islamistisches Land. Wir besuchten in Casablanca auch die prächtige und eindrucksvolle weltberühmte Hassan II - Moschee. Der hohe imposante Turm (210 m) ähnelt jedoch eher einem christlichen Kirchenturm, er ist quadratisch und nicht rund. Auch in Marakkesch Antworten