Schweiz

Woz missbraucht Ospel als Werbeträger

In der heutigen Ausgabe der Woz entschuldigt sich Marcel Ospel mit fingierten Aussagen für das Finanzdebakel der UBS. Die linke Zeitung riskiert mit dieser Werbung eine Klage.

Die Woz wirbt ohne Erlaubnis mit dem Bild von Marcel Ospel und legt ihm Worte in den Mund. (Bild: Woz)

Die Woz wirbt ohne Erlaubnis mit dem Bild von Marcel Ospel und legt ihm Worte in den Mund. (Bild: Woz)

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Die Wochenzeitung Woz aus Zürich wirbt für die neuste Ausgabe mit dem Konterfei von Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel. Laut Franz A. Zölch, Experte für Werberecht, ein rechtlich sehr fragwürdiges Vorgehen: «Das Bild für eine Werbung darf nur verwendet werden, wenn die Person dem zustimmt.»

«Ospel verkörpert Finanzkrise»

Das Recht am eigenen Bild sei in werbendem Zusammenhang unbestritten. «Diese Praxis wird nicht nur in der Schweiz, sondern europaweit strikt angewendet.» Zwar versucht die Woz ihre Aktion mit einem kleinen Hinweis als reine Satire zu deklarieren. Doch laut Zölch geht im vorliegenden Fall der werbende Charakter demjenigen der Satire vor. Susan Boos, Redaktionsleiterin der Woz, widerspricht: «Wir werben nicht mit Ospel, sondern haben ihn ausgewählt, weil er die Finanzkrise verkörpert und auf epochale Art Schweizer Geschichte geschrieben hat.»

Satire nicht klar erkennbar

«Die Satire erlaubt zwar, die Realität kritisch zu überzeichnen, doch sie muss als solche klar erkennbar sein», gibt Zölch zu bedenken. Das sei hier nicht klar ersichtlich. Da zudem das Layout des Artikels den echten UBS-Anzeigen nachempfunden wurde, könne dies zusätzlich den Eindruck erwecken, das Gedruckte stamme tatsächlich von der UBS, so Zölch.

Die Woz geht sogar noch weiter: Sie hat nicht nur Ospels Bild ohne Erlaubnis verwendet, sondern ihm in einem fingierten Interview auch Worte in den Mund gelegt, die er so nicht gesagt hat. «Das ist der Ansatz unserer Satire: Wir lassen ihn sagen, was man mit der Bank machen könnte», sagt Boos und fügt an, dass das deutsche Satiremagazin Titanic die Inspiration zu diesem UBS-Beitrag geliefert habe.

«Klage wäre interessant»

Doch für Zölch ist der Fall klar: «Selbst wenn sich Marcel Ospel derzeit harte Kritik gefallen lassen muss, so geht hier der Angriff auf seine Person zu weit – eine Klage wäre erfogversprechend.» Dem sieht Boos gelassen entgegen: «Es wäre interessant, wenn er klagen würde und erklärt, die Milliardenverluste täten ihm nicht leid.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.11.2008, 13:07 Uhr

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96 Kommentare

Hans Dampf

28.11.2008, 22:36 Uhr
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Finde ich super, da musste ich einfach lachen. So was passiert hier in den USA fast tagtäglich (genau wie Vergleichswerbung). Antworten


Nadine Binsberger

28.11.2008, 20:51 Uhr
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@Roberto Guhner (18:11): Sie fordern die Medien auf, sich zu überlegen, was sie gegen die Weltwirtschaftskrise tun können. Genau das tut die WoZ, und zwar gerade in dieser umstrittenen Ausgabe. Lesen Sie den letzten Bund zum Thema "Alternativen". Sehr horizont-erweiternd. Danke WoZ. Antworten


Adrian Bär

28.11.2008, 20:17 Uhr
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Ja der Ospel. Wie eine Katze. Kommt bei schönem Wetter raus durchstreunt das ganze Quartier und markiert den Platzhirsch. Dann kommt der Regen und Ospel kommt nicht mehr hinter dem Ofen vor. Dann zieht man Ihn deswegen auf und er spielt die beleidigte Leberwurst. Kein Rückgrat der Ospel. Antworten


Matthias Joss

28.11.2008, 19:37 Uhr
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Herr Ospel hat seine Lektion gelernt, hat er doch auch einen stolzen Betrag zurückbezahlt. Gegenargumente hierzu gibt es immer. Preist man die Offenlegung der Tatsachen wie in Bezug auf die Fehler von Herr Ospel, so sollte man dies auch in Bezug auf die Medien tun. Antworten


Anselm Egger

28.11.2008, 19:20 Uhr
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Schadenfreude scheint - liest man die Kommentare - die schönste Freude zu sein. Was für ein erbärmliches Niveau. Antworten


Bruno Weiss

28.11.2008, 19:06 Uhr
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Ich werde die WOZ nun sofort abonnieren Antworten


Lara Baader

28.11.2008, 18:57 Uhr
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Grossen Dank an die WoZ. Ihr seit nicht nur die letzte Schweizer Zeitung, die nicht einfach bequem Meldungen der Presse Agenturen abschreibt, sondern noch robusten Recherchejournalismus betreibt. Man weiss, das die Bob Woodwards des Schweizer Journalismus bei euch zu Hause sind. Danke für euere Gründlichkeit. Antworten


Darius K.

28.11.2008, 18:48 Uhr
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Soll der Ospel doch ruhig eine Anzeige einreichen, das wäre beste Werbung für die WoZ, und er selbst würde als sturen Griesgram dastehen. Während die Sympathiewerte von Herr Ospel schlechter nicht sein könnten, gehen die Verkaufszahlen der WoZ kräftig nach oben. Das Brilliante an dieser Strategie, was auch immer der Ospel tut, die WoZ hat ihn hierbei bei den Ohren. Chapeau für den Mut, liebe WoZ! Antworten


Peter Bosch

28.11.2008, 18:24 Uhr
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@Tom Arn. In der Schweiz (ausser USA) sind bis jetzt keine Sammelklagen zugelassen (leider). Eine Klage eines Einzelaktionärs kommt diesen sehr teuer zu stehen, zumal vorfinanziert werden muss. Die meisten Kleinaktionäre können sich das gar nicht leisten, wobei auch ein Prozessausgang ungewiss ist. Ich hoffe immer noch, dass die UBS eine Anklage formuliert. Antworten


Roberto Guhner

28.11.2008, 18:11 Uhr
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Genau Meinungsfreiheit!! Die lächerliche Presse und welche Sündenbock Kampagne hier betrieben wird. Wochenlang wird über Boni disskutiert, mit Hetzkampagne vor den Haustüren der Banker siehe Blick, DIE MEDIEN sollen sich überlegen welchen Beitrag Sie leisten können positive Impulse zu setzen und welche Existenzen nach wie vor auf dem Spiel stehen mit KMU's etc in dieser Weltwirt. Krise... Antworten


Benno Bielmann

28.11.2008, 17:45 Uhr
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Gegen eine Entschuldigung klagen - das muss einem erst einmal in den Sinn kommen! Herzlichen Glückwunsch, Herr Ospel! Antworten


Hans Müller

28.11.2008, 17:40 Uhr
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Wenn ich Herr Ospel wäre, würde ich auf 33 Millionen Schadenersatz klagen... Antworten


Alfred Angliker

28.11.2008, 17:27 Uhr
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Apropos ubs-parodie: hier ein paar Eindrücke eines ganz gewöhnlichen Tages im UBS-Trading Büro: http://www.youtube.com/watch?v=bmlrGm-pU6Y ... ;) Antworten


Barbara Tschanz

28.11.2008, 17:27 Uhr
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Lustig, wie sogar ein Herr Ospel auf diesen Marketing-Trick der WoZ reingefallen ist. Es geht wirklich steil bergab mit diesem Mann... Antworten


Marten Reich

28.11.2008, 17:13 Uhr
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Ist Marcel Ospel nicht Mitglied der Basler Clique "Revoluzzer"? Sollte ein Fasnächtler - Pardon, ein Narr - nicht mehr Humor haben? Na egal, Hauptsache die Schnitzelbänkler haben was zu lachen. Antworten


Benni Bögler

28.11.2008, 17:04 Uhr
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Genau! Und wie steht es eigentlich um den Satierschutz? Antworten


Tom Müller

28.11.2008, 16:54 Uhr
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Das Wort Menschenwürde scheint der WoZ unbekannt zu sein. Aber vielleicht hat sie eine bequeme Zielscheibe unbedingt nötig. Ich bin schon lange kein Abonnement mehr, weil ich von einer Zeitung ein bisschen mehr erwarte als Dauerjammern. Eine erstklassige Zeitung sollte formulieren, *was sie will* und nicht ständig irgendwelche Personen finden, die sie kritisieren kann. Antworten


Brigitta Moser-Harder

28.11.2008, 16:49 Uhr
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Verstehe die ganze Aufregung um das satirische WOZ-Ospel-Interview nicht. Bekanntlich hat Marcel Ospel als noch amtierender UBS-VR-Präsident zusammen mit CEO Marcel Rohner zum UBS-Debakel öffentlich gesagt: Ich schäme mich. Also das ist ja so gut wie ein schuldhaftes Eingeständnis des Versagens. Zu den Versagern gehört auch VRPräs. Kurer als ehem. Hausjurist und Risk-Comitee-Mitglied. Antworten


Ana Nasz

28.11.2008, 16:43 Uhr
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@Felix Leu: Marcel, bist du das? Antworten


Giacomo Maggio

28.11.2008, 16:37 Uhr
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...das halte ich Ospel zugute: Er hat nie behauptet, er wäre intelligent. Klagt er wegen dieser Kleinigkeit, wäre das unklug. Beides zusammen ergäbe Dummheit....was wiederum den sensationellen Erfolg, den er mit der UBS eingefahren hat, erklären würde... Antworten


Lecram Lepso

28.11.2008, 16:35 Uhr
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Das "satirisch" genannte Interview in der WOZ mit M. O. befördert vor allem eines: Dass die WOZ zur akuten Systemkrise des Kapitalismus, wenn sie nicht gerade externe Autoren wie R. Kurz publizieren, nichts Relevantes beizutragen hat. Das Bedürfnis nach Komplexitätsreduktion und fetischisierter Kapitalismuskritik, die an Charaktermasken ansetzt, ist alles andere als clever u. emanzipatorisch. Antworten


Jean Clavatescher

28.11.2008, 16:31 Uhr
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An einer UBS KV Lehrlingsaufnahme Prüfung mussten die Kandidaten ein Fantasieverb konjugieren, hier ein nach gereichtes Beispiel: ich osple, du ospelst, er/ sie ospelt, wir ospeln, ihr ospelt, sie ospeln ich habe geospelt, du hattest geospelt, er wird ospeln, wir würden ospeln, wir werden geospelt haben Antworten


Roland Reif

28.11.2008, 16:10 Uhr
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Nein, Karina Stallen, aber für Satire. Antworten


m. vischer

28.11.2008, 16:06 Uhr
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@ daniel laak.. bist du nicht villeicht ein verkappter ubs`ler der den ex boss verteidigen will?.. aber vielleicht hast du ja recht. der arme ospel, der so gut und korrekt war, hat so etwas nu wirklich nicht verdient.. wach mal auf mann! Antworten


p. lehmann

28.11.2008, 16:03 Uhr
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so eine frechtheit von opsel.. da gibt ihm jemand sogar freundlicherweise einen sanften tritt in den hintern damit er selbst drauf kommt, sich zu entschuldigen, aber nein, er will sogar eine anzeige erstatten. arroganz pur. ih wusste gar nicht das es so eine verkörperte arroganz gibt. Antworten


ueli schreiner

28.11.2008, 15:59 Uhr
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die woz wird regelmässig an der uni verteilt...genau wie die weltwoche. kein grund ein drama draus zu machen. fakt ist, dass die woz als eine von wenigen zeitungen im dsprachigen raum noch recherchejournalismus praktiziert. zur finanzkrise haben sich respektierte autoren wie robert kurz geäussert. manche wachen erst auf wenn das essen nicht mehr auf dem tisch steht. Antworten


Tom Arn

28.11.2008, 15:59 Uhr
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Ironie des Schicksals - Hoffe, dass nun endlich die Aktionäre wach werden und gegen diesen Verantwortungslosen eine Sammelklage einreichen. Thema: Unterlassen der Aufsichtspflicht! Mein Gott dieser Mann ist einfach das Letzte für die Schweiz. Antworten


Kurt Halbheer

28.11.2008, 15:54 Uhr
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Die letzte Zeitung im Land, die das Wort Recherche und auch Satire noch kennt, war wieder super! Bravo WoZ. Soll dieses Individuum klagen, das wird Benefizveranstaltungen usw geben, beste Werbung für die WoZ, es lässt auch die Geisteshaltung dieses Individuums klar erkennen. ( wenn die nicht eh schon evident wäre... ) Antworten


Walter Kehl

28.11.2008, 15:52 Uhr
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Versuchen hier eigentlich bezahlte Ospel-Fans die WOZ schlecht zu machen, nur weil WOZ in den letzten Wochen die besten Analysen zur Finanzkrise brachte? Wer meint, dass die "linke" WOZ keine Expertenmeinungen einholen, überdenken und publizieren kann, soll weiterhin seine Schweizerzeit lesen und mich hier im Blog mit unbewiesenen Vorurteilen verschonen. Antworten


w s

28.11.2008, 15:40 Uhr
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was nützen prozesse? die sache ist dann schnell vergessen. Antworten


Hans-Jürg Müller

28.11.2008, 15:38 Uhr
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Wenn sich Herr Ospel noch gänzlich lächerlich machen will, dann wird er Klage einreichen. Im übrigen gilt halt das Sprichwort ich leicht abgeänderter Form: "wer den Schaden macht, braucht für den Spott nicht zu sorgen". Antworten


Vera Keller

28.11.2008, 15:33 Uhr
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Ach ja, der arme Herr Opel. Wer nicht versteht, dass ein Ospel-"Zitat" in der WOZ in der gegebenen Art und Weise nichts anderes als Satire sein kann, dem kann man auch nicht helfen. Aber jemanden anzuzeigen, weil er einem eine (notabene längst fällige) Entschuldigung in den Mund legt, ist schon dicke Post. Antworten


Peter Müller

28.11.2008, 15:31 Uhr
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"Nicht klar als Satire erkennbar..." - Hallo! Marcel Ospel gibt der WOZ (!) ein Exklusivinterview und entschuldigt sich darin für das Finanzkrisenschlamassel. Hehe... gibt es jemanden, der das geglaubt hat??!! Antworten


Marc Cecchet

28.11.2008, 15:24 Uhr
Melden

Herr Ospel ist eine Person der Öffentlichkeit, und somit muss er mit solchen Aktionen rechnen. Überaus gelungene Satire der WOZ und für Schweizerverhältnisse schon fast genial. Antworten


Horst Schlemmer

28.11.2008, 15:21 Uhr
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Beim Vorgehen der Bankmanager das Wort "Ethik" resp. "unethisches Vorgehen der WOZ" in den Mund zu nehmen hat schon etwas Surreales. Merkt Ihr das eigentlich gar nicht? Die ziehen uns das Hemd aus und Ihr verteidigt sie auch noch? Hallo? Jemand Zuhause im Hirn? Bravo WOZ! Antworten


Hanspeter Haller

28.11.2008, 15:17 Uhr
Melden

die Drohung zu klagen, bedeutet im Kern nur eines: Marcel Ospel entschuldigt sich *nicht*. Die paar Millionen wurden nur zur Steueroptimierung, Absicherung gegen juristische Risiken und zwecks Wiedereinlass in die Kronenhalle rückerstattet. Schön zu sehen wie solche Leute wirklich ticken! Antworten


Chris Stalkie

28.11.2008, 15:16 Uhr
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Wunderbar! Find ich grossartig, dass die WOZ und die NZZ das gebracht haben! Aber, bedeutet die Klage, dass es Herrn Ospel gar nicht leid tut? Kann man eine Klage anstrengen um sich gegen eine "gefälschte" Entschuldigung zu wehren, die man schon lange "ungefälscht" hätte vorbringen müssen? Antworten


Xavier Molina

28.11.2008, 15:04 Uhr
Melden

Es stimmt: Satire ist gut, wenn sie trifft. Ein Zeichen von Grösse, wenn man trotzdem lacht, verehrter Herr Ospel. Ich persönlich würde Ihnen also abraten zu klagen, denn ich fürchte, Sie werden dadurch nicht sonderlich an Sympathien gewinnen. Vielleicht sollten Sie nun die Hilfe von Christoph Meili annehmen, der Ihnen gut und gerne PR-Tips liefern würde. Difficile est satiram non scribere Antworten


xavier keller

28.11.2008, 14:55 Uhr
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mal abgesehen von herrn ospel - diese woz-nummer war wohl das beste was bisher in der schweizer presse zur finanzkrise veröffentlicht wurde. im mainstream erwrtungsgemäss nur schönrednerei. Antworten


Felix Leu

28.11.2008, 14:50 Uhr
Melden

Auch ein Herr Ospel (ich mag' den überhaupt nicht) hat dasRecht auf Schutz der Persönlichkeit und der Privatsphäre. Das habe ich auch bei Herrn Nef geschrieben, welcher durch die Medien derart in die Pfanne gehauen wurde, dass er wohl für immer beruflich wie gesellschaftlich geächtet ist. Das dürfte bei Herrn Ospel auch der Fall sein, angespuckt und -gepisst darf er aber deswegen noch lange nicht. Antworten


Wolfgang Bruna

28.11.2008, 14:45 Uhr
Melden

Lasst doch die WOZ schreiben, was immer sie wil. So ein Sektiererblatt mit so geringer Auflage ist keine Beachtung wert. Antworten


Ernest Boivosier

28.11.2008, 14:44 Uhr
Melden

Sobald das Scheinwerferlicht nicht mehr blendet aber immerhin noch den Rücken wärmt, kommt Dünnhäutigkeit auf. Mein Ratschlag: Herr Ospel gehen Sie doch einfach in ein leeres Maiensäss, lassen Sie sich einen Bart wachsen, ziehen Sie alte Hosen an - einen Rucksack zum Posten und keiner erkennt Sie mehr! Dann können Sie leben wie wir, ohne Terminkalender, Champagner, Golfschläger, Partys usw.usw. Antworten


Phillip Döser

28.11.2008, 14:37 Uhr
Melden

Die WoZ, ist das nicht die Zeitung die Cuba, DDR, China, UDSSR usw gutgeredet haben und mit diesen Regimen sympathisiert haben. Sind nicht viele der Gründer und Redaktore alt '68 die hinter Mao und Stalin her gelaufen sind. Ist das nicht die Zeitung die eine sozialistische Staat herbeisehnt. Das Kurzzeitgedächnis der WoZ fans hier, ist beachtlich. Und so eine Zeitung wird noch ernst genommen? Antworten


Dominik B.

28.11.2008, 14:28 Uhr
Melden

Herr Eberle, was hat diese Zeitung mit "kritischer Aufklärung" zu tun bitte? Antworten


s.r. l.

28.11.2008, 14:17 Uhr
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das und das und das ebenso trifft die Lese- und Lebe- und Freude- Bedürfnisse der Menschen im Kern! Oder öppe nid...da gäb s Viel zu prozessieren, notabene. Antworten


Amadeo Newton

28.11.2008, 14:16 Uhr
Melden

Unglaublich, der Mann verhält sich noch stupider als je erwartet. Mit 22 Mio. zahlte er zu wenig und zu spät. Nur Wuffli hat mit seiner Zahlung die Rehabilitation geschafft. Dazu die Klage gegen WOZ und NZZ als rechthaberischer Rundumschlag? So kommt der arme Mensch nie wieder in die Kronenhalle und muss weiterhin in Wollerau isoliert seine geschundene Seele pflegen. Antworten


Karlo Kunz

28.11.2008, 14:14 Uhr
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So eine Frechheit! Jahrelang schöpf der Ospel Millionen ab und reitet die Bank in die grösste Krise rein und hat dann noch die Frechheit gegen so eine Satire zu klagen!!! Dem sollte man das ganze Geld wegnehmen, denn er ist der grösste Betrüger von allen! Antworten


Mario Müller

28.11.2008, 14:08 Uhr
Melden

Herr Ospel muss ja ganz schön im Unreinen sein mit sich selbst, dass er diese kleine Satire nicht verträgt. Ein Wirtschaftskapitän seiner Gehaltsstufe sollte sowas professionell wegstecken, wie das jede andere in der Öffentlichkeit stehende Person auch muss. Und ganz ehrlich, Herr Ospel, so so ganz unverschuldet und unpassend is die Satire ja nicht... Antworten


Stephan Jaeger

28.11.2008, 14:08 Uhr
Melden

Soll Herr Ospel nur klagen, wenn er will, dass die Story läuft und läuft und läuft. Er würde so auch eine öffentliche Plattform erhalten, um dem Erklärungsdefizit seinerseits Abhilfe zu verschaffen. Antworten


Beat Eberle

28.11.2008, 13:58 Uhr
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Auf diese WOZ habe ich seit Wochen gewartet! Auf kritische Aufklärung über die Finanzkrise und deren Folgen. Wir haben in den letzten Wochen genug Schönrednerei gehört und gelesen. Von bürgerlichen Politikern, von Mitgliedern der Gremien zur "Rettung" der UBS. Jemand in der Position wie Herr Opsel muss sich Satire gefallen lassen. Das öffentliche Interesse rangiert hier vor Persönlichkeitsschutz. Antworten


Markus Weile

28.11.2008, 13:56 Uhr
Melden

Einfach spitze, die WOZ! Und jetzt will Ospel also klagen, er will sagen, dass die WOZ in seines Namen eine Entschuldigung konstruiert hat, die er selber nicht autorisiert hat, weil er sich nicht so entschuldigt hätte. Deshalb würde sein Konterfei für etwas Drittes missbraucht. Irgendwie so müsste die Argumentation ja wohl gehen ... das wird eine super Realsatire! Einfach spitze, WOZ! Antworten


Karina Stallen

28.11.2008, 13:52 Uhr
Melden

Hat in unserer Demokratie Satiere keinen Platz mehr? Antworten


Tobias Müller

28.11.2008, 13:36 Uhr
Melden

Die linke hat kein Partei Programm. Welch ein Unsinn! Was kann die WOZ dafür, wenn Thomas Meier nicht mal Bescheid über das Linke Parteiprogramm weiss. Antworten


Kurt Haberstich

28.11.2008, 13:32 Uhr
Melden

Wer früher für seine Untaten an den Pranger gestellt wurde, schafft es heute auf die Titelseite der Medien – und dass der Mensch gelenkt werden will ist auch daran zu erkennen, dass den meisten das Flickwerk der Medien nichts ausmacht. Antworten


Luzi Fant

28.11.2008, 13:26 Uhr
Melden

Dieser Ospel nervt einfach nur noch! Am besten mit Blocher zusammen binden und auf den Mond schiessen! Antworten


Andreas Roman

28.11.2008, 13:21 Uhr
Melden

Einmal mehr erstklassiger Journalismus, den die WoZ bietet. Besonders die Karikaturen von Widmer sind weltklasse! Wenn Herr Ospel das Thema möglichst schnell begraben haben möchte (davon gehe ich aus), wäre er äusserst gut beraten von einer Klage gegen die WoZ abzusehen. Antworten


Basler Fasnacht

28.11.2008, 13:18 Uhr
Melden

Ist dies das Humor-/Ironieverständnis von Basler Fasnächtlern, die in Wollerau leben? Antworten


S. Kaiser

28.11.2008, 13:18 Uhr
Melden

Na bitte, seit dem 11.11. stehen wir in der Fasnacht. Und die WOZ hat voraus angekündigt, dass sie ein Kunstwerk mit gefälschtten Aussagen herstellte und verteilen wird. Spätestens wenn man die WOZ in der Hand hat, ist klar, dass die Autoren reine Wunschträume gekritzelt haben. Und damit leben sie in der Realität. Lasst doch Ospel klagen. Vielleicht führt er uns zur Äusserungsfreiheit zurück?! Antworten


Mathias Rosenberg

28.11.2008, 13:17 Uhr
Melden

Hat denn O. nicht selbst jahrelang ausgeteilt? Vom Sockel herab den Staat kritisiert und seine Tipps zum besten gegeben? Aber solche Menschen sind bekanntlich etwas dünnhäutig. Er wäre nicht der erste. Antworten


John Falstaff

28.11.2008, 13:11 Uhr
Melden

Ich war auch etwas überrascht über Ospels Einsicht und hatte das Ende der Entschuldigung (...dass ich auf meine Millionen verzichten muss) erst am Ende gelesen. Ich finde das "Interview" hervorragend. Es widerspiegelt das Denken dieser speziellen Klasse Menschen. Vielleicht kriegt ja Herr Ospel mit der Klage das rein, was er kürzlich abgeben musste... Antworten


Regina Klug

28.11.2008, 13:10 Uhr
Melden

Herr Ospel, sind Sie doch froh, dass Ihnen jemand das Entschuldigen abnimmt, wenn Sie es selbst nicht fertigbringen. Oder tut es Ihnen etwa nicht leid, dass Sie auch Fehler gemacht haben - wie jeder andere Mensch ja auch Fehler macht - ? Entschuldigen ist echt Stark, wahre Grösse - Ausreden sind schwach.. Oder müssen Sie irgendow wieder ein paar Franken nachrennen? Antworten


Friedrich Lorenz

28.11.2008, 13:08 Uhr
Melden

Das WOZ-Poster ist Satire erster Güte. "Es tut mir leid .... (und ganz klein) dass ich auf die 22 Millionen verzichten muss". Satire in den Medien ist in einer freiheitlichen Demokratie zulässig, auch in der Schweiz. Antworten


Thomas Kohler

28.11.2008, 13:06 Uhr
Melden

Gegen die auf justizkontrolle.ch veröffentlichten Vorwürfe gegen die UBS (Urkundenfälschungen und Prozessbetrug während der Amtszeit von Ospel) hat die UBS bis heute keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Muss daraus geschlossen werden, dass die dortigen Vorwürfe zutreffen? Antworten


rudolf lehnherr

28.11.2008, 11:01 Uhr
Melden

Tut einfach gut, wieder einmal so eine super recherchierte Satire zu geniessen. Antworten


Jürgen Meier

28.11.2008, 08:47 Uhr
Melden

ospel verkörpert die finanzkrise. naja, ich denke, in den usa, dem zentrum der finanzkrise, kennt niemand ospel. da verkörpern ganz andere die finanzkrise, sicher nicht herr ospel und auch nicht die ubs. Antworten


Hildi Reimer

28.11.2008, 06:54 Uhr
Melden

Ich bin entsetzt, wie die WoZ mit Herrn Ospel umgeht, ähnlichst treiben es zwar deutsche Satire-Zeitschriften schon seit Jahrzehnten, aber bei uns, ja bitte, das geht doch nicht! Herr Ospelt ist gut beraten mit einer Klage, die Beschlagnahme der gesamten Auflage drängt sich auf. Ich bin mich gewohnt, dass Herr Blocher täglich verhöhnt wird, aber Herrn Ospels Ruf darf nicht beschädigt werden. Basta Antworten


Christoph Geiser

27.11.2008, 22:56 Uhr
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Ospel hat in den vergangenen Jahren auf den Sharholdervalue und die Boni geachtet. Dazu hat er die UBS ausgehölt und ist Riskien eingegangen, die der Bank ,und vielleicht der Eidgenossenschaft, das Genick brechen könnten. Ein Satireartikel ist das Mindeste das er dafür ertragen muss. Antworten


Peter Salto

27.11.2008, 22:34 Uhr
Melden

Ich werde auf meine alten Tage als SVP-Nahestehender noch WOZ-Fan. Antworten


b frei

27.11.2008, 20:38 Uhr
Melden

Herr Ospelt klagt. WOZ verliert den Prozess. WOZ zahlt an Herr Ospelt. Das ist Satire pur. Antworten


A. Marti

27.11.2008, 17:38 Uhr
Melden

Ich habe diese Zeitung heute auf der Strasse zugesteckt bekommen. Da steht es weiss auf rot: Wenn Ospel und das heutige Management mit eins zwei Sätzen ihre Fehler eingestehen würde, dann wäre der Schaden nur halb so gross. Es gibt unzählige PR-Leute auf der Welt, aber die UBS hat defintiv die Falschen. Da wären für einmal die von der WoZ besser. Antworten


Ursula Sch

27.11.2008, 17:16 Uhr
Melden

Also ehrlich: Wer Ospels Konterfei bei der WOZ für Werbung für die WOZ hält, dem kann ich auch nicht helfen. Also ehrlich! Klar, ist das Satire! Bissig. Ich hätte das nicht so gemacht. Ist aber zulässig. Antworten


Jo Mooth

27.11.2008, 16:24 Uhr
Melden

Gratuliere der WOZ - perfekte, professionelle Satire, wie sie in der Schweiz leider nur selten gelingt. Dieser Werbezölch versteht offenbar nichts, nicht mal die offensichtliche Satire. Wen wunderts, Werbung ist ernst, und traurig. Antworten


Nadine Binsberger

27.11.2008, 15:56 Uhr
Melden

Endlich einmal ein Druckerzeugnis zur Finanzkrise, das mit den Füssen auf dem Boden steht. DANKE WoZ :-) Auch die letzten 4 bis 5 Ausgaben waren schon sehr gut. Antworten


Marco Bender

27.11.2008, 15:55 Uhr
Melden

Klar wäre eine Klage für Herrn Zölch interessant. Er hofft wohl auf ein lukratives Mandat. Dann könnte er endlich wieder mal so richtig Geld verdienen, könnte ausnahmsweise mal Steuern sparen und wäre nicht auf Krankenkassenvergünstigungen angewiesen... Antworten


Harry Wind

27.11.2008, 15:52 Uhr
Melden

Die WOZ ist nicht "meine Zeitung". Aber ich finde diese Aktion gut. Weshalb regt sich hier Ospels Gemeinde auf. Ueber die etwas geritzten Persönlichkeitsrechte von Herr Ospel. Die hätte sich eher über die Verhalten und die Managerqualitäten von Ospel aufgerecht. Antworten


Markus Müller

27.11.2008, 15:43 Uhr
Melden

Genau wie Thomas Meier sagt! Und die Linke hat bis heute kein Wahlprogramm für 2011 gebracht! Aber mit dem Finger auf andere zeigen, das ist alles was sie können. Dann wird der Wahlherbst 2011 ja richtig langweilig! Wie schade. Antworten


Benno Oertli

27.11.2008, 15:34 Uhr
Melden

Herr Ospel hat ganz konkret in die Politik Einfluss genommen. U.a. hat er damals öffentlich zur Wahl von Blocher zum Bundesrat aufgerufen. Und er hat noch viele weitere Interviews gegeben, in denen er der Politik sagte, wie sie zu funktionieren hätte, resp. eben nichts tun solle. Somit ist Ospel eine politische öffentliche Figur und darf auch von der WOZ als solche "gebraucht" werden. Antworten


Thomi Horath

27.11.2008, 15:21 Uhr
Melden

Es war ja auch das hohe Niveau eines Herrn Ospels oder anderer Herren in dieser Branche, die uns vor einer Weltwirtschaftskrise bewahrt haben, nicht wahr? Herr Ospel wird über diese Aktion der WoZ nur ein müdes Lächeln übrig haben. Er trägt das mit dem linken kleinen Finger. Die kleinen Leute auf der Strasse werden sich aber bald warm anziehen müssen. Wir werden uns alle noch wundern! Antworten


Marc Scheu

27.11.2008, 15:15 Uhr
Melden

Genial die neue WoZ-Nummer! Tief und doch Nebel-spalterisch! Macht einfach Freude! Zum Glück gibt es solche Publikationen - und vor allem eine, die schon seit Jahren auf die Misere hinweist! Antworten


meier hans

27.11.2008, 14:25 Uhr
Melden

Hr. Daniel Laak schreibt, dass dieses Inserat gegen Ehtik und Anstand verstösst. Da frage ich mich schon seit langem, ob Ospel und seine Geld-und Machtgierigen Mitzocker überhaupt wissen wie man diese Wörter schreibt, geschweige denn ob sie irgendetwas mit dieser Haltung zu tun haben. Ich bin der WOZ unendlich dankbar dafür. Antworten


A. Fiechter

27.11.2008, 14:23 Uhr
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Das hat gerade noch gefehlt, dass eine Kommunisten-Zeitung glaubt, uns ueber die UBS aufklaeren zu muessen. Antworten


Giorgio Girardet

27.11.2008, 14:21 Uhr
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Kaufte heute die WOZ, musste nur einen Franken bezahlen. Erst glaubte ich an einen Ablasshandel und PR-Kampagne des Wollerauers (hat nicht mal Herr Franzen ein neues Layout für die WOZ gesponsert?). Erst beim "Interview" kamen Zweifel, die erst auf der 3. Seite mit gefaktem Logo und Fantasiekurven sich bestätigten. Gelungene Werbung. Nur: Innen im Blatt die übliche geistige Wüste. Schade! Antworten


Lars Kundig

27.11.2008, 14:16 Uhr
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Also irgendwie ist das schon fies, so auf einem Versager herumzuhacken und sein Bild in einer Werbekampagne zu gebrauchen. Andererseits kann man auch zu brav sein. Zum Worte in den Mund legen: Fast noch fieser wäre wohl der Originalton vor ein paar Jahren ('Wir wollen No. 1 sein, weltweit' oder so ähnlich) Antworten


Dave Sinclair

27.11.2008, 14:12 Uhr
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Nun, Parodie, Satire oder einfach nur unethisch? Die Werbung ist nicht ganz in Ordnung, weil die Satire auf den ersten (und zum Teil auch auf den zweiten) Blick nicht klar erkennbar ist. Da gefallen mir Parodien wie: http://de.youtube.com/watch?v=vbB7LgdMUf4 schon besser. Antworten


Daniel Fürst

27.11.2008, 14:07 Uhr
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@Daniel Laak: Ich gehe davon aus, dass es dem Ospel nicht so sehr Leid tut. Schlussendlich sind Mitgliedschaft im Yachtclub Gstaad und Golfhandicap im Moment doch genauso wichtig. Somit ist diese in den Mund gesetzte Aussage eher zynisch - oder satirisch! Und die Wörter Anstand, Fairness und Ethik im gleichen Text mit Ospel zu verwenden ist vermutlich der Gipfel der Satire! Antworten


Beat Leuthardt

27.11.2008, 14:04 Uhr
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Rechtlich völlig korrekt. Satire der besten Art. Man muss halt auch die Rückseite lesen (Herr O. entschuldigt sich ja fiktiv dafür, dass er die 22 Mio. Franken aus dem eigenen Portemonnaie hergeben muss...). Die Persönlichkeitsrechte sind ein hohes Gut und müssen geschützt werden - nicht zuletzt dagegen, dass Personen wie Herr O. sich missbräuchlich darauf berufen würden. Antworten


Dan Hostettler

27.11.2008, 14:03 Uhr
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WOZ und Satire, nun na denn (HAA!!) Das ist schon ziemlich neu. Aber das Blatt braucht halt einen Aufhaenger, ist ja immer noch kurz vor dem bankrott. Aber das Ziel (und dazu meine aufrichtige Gratulation) ist erreicht: die Medien Berichten. PS: Ich bin weniger Fan von Herr Ospel. Seine Auftritte waren mitunter sehr kuehl. Aber selbst Projektionsflaechen sollte man(n) nicht missbrauchen... LGD Antworten


Bruno Ehrlich

27.11.2008, 14:02 Uhr
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Was könnte schon passieren? Die WOZ hat die Rückendeckung der linken Presse und die versteht es, alles so zu drehen, dass sie in den Augen einer nicht oder nur einseitig orientierten Anzahl Leuten Beifall bekommt Ob man da "Bravo" rufen kann, muss jeder selbst entscheiden! Antworten


m r

27.11.2008, 14:01 Uhr
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Dieses Vorgehen passt zu den Linken. Einfach lächerlich. Hoffentlich wird Marcel Opsel Klage einreichen. Antworten


Erwin Mayer

27.11.2008, 13:57 Uhr
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Naja, etwas billig und plump war der WoZ Sonderbund dann schon. Und gerade etwas klügere Menschen (von denen die WoZ ja hergestellt wird) sollten Personalisierungen in politischen, wirtschaftlichen, sozialen Fragen keinen Vorschub leisten. Ospel ist nicht "das Gesicht" der Krise - Ospel wird dazu gemacht. Es gibt keine Gesichter solch komplexer Phänomene. Antworten


Thomas Meier

27.11.2008, 13:56 Uhr
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Werbung einer linken Bewegung. Mann sollte nicht mehr erwarten, dere Politik ist etwa auf dem gleich tiefen Niveau. Antworten


Jean Meyer

27.11.2008, 13:50 Uhr
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Heute haben WOZ Distributoren die WOZ den Studenten an der Uni Zürich schon fast aufgedrängt - obwohl viele sie nicht einmal wollten. Es scheint sich um eine geplante Aktion zu handeln. Betreffend Interview, obwohl es mit gewissen Aussagen ersichtlich ist, dass es sich um ein Fake handelt, ist es nicht von vorneherein klar. Antworten


Reto König

27.11.2008, 13:36 Uhr
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Das ist nicht der erste Fall, das Bilder von bekannten Personen ungefragt zu Werbezwecken verwendet werden. Und das es Satire ist, ist doch offensichtlich. PS: Franz A. Zölch sollte besser bezüglich Steuervermeidung befragt werden, da ist er Experte! Antworten


Ruedi Renggli

27.11.2008, 13:35 Uhr
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Ja, Satire haben wir in den letzten Jahren von all diesen Ospels zu Genüge gesehen. Würde er dagegen klagen, würde er sich selber noch mehr disqualifizieren. Bravo WOZ. War ein richtiger Aufsteller heute morgen. Antworten


Benno Gut

27.11.2008, 13:25 Uhr
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Gute Sache...........Herr O. hat versagt...........Gute Werbung..............Bravo WOZ............ Antworten


Daniel Laak

27.11.2008, 13:24 Uhr
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Was die WOZ da tut, verstösst nicht nur gegen das Gesetz. Einer öffentlichen Person ein Zitat zuzuschreiben, welches sie so nie gesagt hat, verstösst gegen Ethik, Anstand und journalistische Fairness. Das ist keine Satire, das ist unprofessioneller Journalismus. Antworten



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