Woz missbraucht Ospel als Werbeträger
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 27.11.2008 96 Kommentare
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Die Wochenzeitung Woz aus Zürich wirbt für die neuste Ausgabe mit dem Konterfei von Ex-UBS-Präsident Marcel Ospel. Laut Franz A. Zölch, Experte für Werberecht, ein rechtlich sehr fragwürdiges Vorgehen: «Das Bild für eine Werbung darf nur verwendet werden, wenn die Person dem zustimmt.»
«Ospel verkörpert Finanzkrise»
Das Recht am eigenen Bild sei in werbendem Zusammenhang unbestritten. «Diese Praxis wird nicht nur in der Schweiz, sondern europaweit strikt angewendet.» Zwar versucht die Woz ihre Aktion mit einem kleinen Hinweis als reine Satire zu deklarieren. Doch laut Zölch geht im vorliegenden Fall der werbende Charakter demjenigen der Satire vor. Susan Boos, Redaktionsleiterin der Woz, widerspricht: «Wir werben nicht mit Ospel, sondern haben ihn ausgewählt, weil er die Finanzkrise verkörpert und auf epochale Art Schweizer Geschichte geschrieben hat.»
Satire nicht klar erkennbar
«Die Satire erlaubt zwar, die Realität kritisch zu überzeichnen, doch sie muss als solche klar erkennbar sein», gibt Zölch zu bedenken. Das sei hier nicht klar ersichtlich. Da zudem das Layout des Artikels den echten UBS-Anzeigen nachempfunden wurde, könne dies zusätzlich den Eindruck erwecken, das Gedruckte stamme tatsächlich von der UBS, so Zölch.
Die Woz geht sogar noch weiter: Sie hat nicht nur Ospels Bild ohne Erlaubnis verwendet, sondern ihm in einem fingierten Interview auch Worte in den Mund gelegt, die er so nicht gesagt hat. «Das ist der Ansatz unserer Satire: Wir lassen ihn sagen, was man mit der Bank machen könnte», sagt Boos und fügt an, dass das deutsche Satiremagazin Titanic die Inspiration zu diesem UBS-Beitrag geliefert habe.
«Klage wäre interessant»
Doch für Zölch ist der Fall klar: «Selbst wenn sich Marcel Ospel derzeit harte Kritik gefallen lassen muss, so geht hier der Angriff auf seine Person zu weit – eine Klage wäre erfogversprechend.» Dem sieht Boos gelassen entgegen: «Es wäre interessant, wenn er klagen würde und erklärt, die Milliardenverluste täten ihm nicht leid.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.11.2008, 13:07 Uhr
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96 Kommentare
@Roberto Guhner (18:11): Sie fordern die Medien auf, sich zu überlegen, was sie gegen die Weltwirtschaftskrise tun können. Genau das tut die WoZ, und zwar gerade in dieser umstrittenen Ausgabe. Lesen Sie den letzten Bund zum Thema "Alternativen". Sehr horizont-erweiternd. Danke WoZ. Antworten
Ja der Ospel. Wie eine Katze. Kommt bei schönem Wetter raus durchstreunt das ganze Quartier und markiert den Platzhirsch. Dann kommt der Regen und Ospel kommt nicht mehr hinter dem Ofen vor. Dann zieht man Ihn deswegen auf und er spielt die beleidigte Leberwurst. Kein Rückgrat der Ospel. Antworten
Herr Ospel hat seine Lektion gelernt, hat er doch auch einen stolzen Betrag zurückbezahlt. Gegenargumente hierzu gibt es immer. Preist man die Offenlegung der Tatsachen wie in Bezug auf die Fehler von Herr Ospel, so sollte man dies auch in Bezug auf die Medien tun. Antworten
Grossen Dank an die WoZ. Ihr seit nicht nur die letzte Schweizer Zeitung, die nicht einfach bequem Meldungen der Presse Agenturen abschreibt, sondern noch robusten Recherchejournalismus betreibt. Man weiss, das die Bob Woodwards des Schweizer Journalismus bei euch zu Hause sind. Danke für euere Gründlichkeit. Antworten
Soll der Ospel doch ruhig eine Anzeige einreichen, das wäre beste Werbung für die WoZ, und er selbst würde als sturen Griesgram dastehen. Während die Sympathiewerte von Herr Ospel schlechter nicht sein könnten, gehen die Verkaufszahlen der WoZ kräftig nach oben. Das Brilliante an dieser Strategie, was auch immer der Ospel tut, die WoZ hat ihn hierbei bei den Ohren. Chapeau für den Mut, liebe WoZ! Antworten
@Tom Arn. In der Schweiz (ausser USA) sind bis jetzt keine Sammelklagen zugelassen (leider). Eine Klage eines Einzelaktionärs kommt diesen sehr teuer zu stehen, zumal vorfinanziert werden muss. Die meisten Kleinaktionäre können sich das gar nicht leisten, wobei auch ein Prozessausgang ungewiss ist. Ich hoffe immer noch, dass die UBS eine Anklage formuliert. Antworten
Genau Meinungsfreiheit!! Die lächerliche Presse und welche Sündenbock Kampagne hier betrieben wird. Wochenlang wird über Boni disskutiert, mit Hetzkampagne vor den Haustüren der Banker siehe Blick, DIE MEDIEN sollen sich überlegen welchen Beitrag Sie leisten können positive Impulse zu setzen und welche Existenzen nach wie vor auf dem Spiel stehen mit KMU's etc in dieser Weltwirt. Krise... Antworten
Das Wort Menschenwürde scheint der WoZ unbekannt zu sein. Aber vielleicht hat sie eine bequeme Zielscheibe unbedingt nötig. Ich bin schon lange kein Abonnement mehr, weil ich von einer Zeitung ein bisschen mehr erwarte als Dauerjammern. Eine erstklassige Zeitung sollte formulieren, *was sie will* und nicht ständig irgendwelche Personen finden, die sie kritisieren kann. Antworten
Verstehe die ganze Aufregung um das satirische WOZ-Ospel-Interview nicht. Bekanntlich hat Marcel Ospel als noch amtierender UBS-VR-Präsident zusammen mit CEO Marcel Rohner zum UBS-Debakel öffentlich gesagt: Ich schäme mich. Also das ist ja so gut wie ein schuldhaftes Eingeständnis des Versagens. Zu den Versagern gehört auch VRPräs. Kurer als ehem. Hausjurist und Risk-Comitee-Mitglied. Antworten
...das halte ich Ospel zugute: Er hat nie behauptet, er wäre intelligent. Klagt er wegen dieser Kleinigkeit, wäre das unklug. Beides zusammen ergäbe Dummheit....was wiederum den sensationellen Erfolg, den er mit der UBS eingefahren hat, erklären würde... Antworten
Das "satirisch" genannte Interview in der WOZ mit M. O. befördert vor allem eines: Dass die WOZ zur akuten Systemkrise des Kapitalismus, wenn sie nicht gerade externe Autoren wie R. Kurz publizieren, nichts Relevantes beizutragen hat. Das Bedürfnis nach Komplexitätsreduktion und fetischisierter Kapitalismuskritik, die an Charaktermasken ansetzt, ist alles andere als clever u. emanzipatorisch. Antworten
An einer UBS KV Lehrlingsaufnahme Prüfung mussten die Kandidaten ein Fantasieverb konjugieren, hier ein nach gereichtes Beispiel: ich osple, du ospelst, er/ sie ospelt, wir ospeln, ihr ospelt, sie ospeln ich habe geospelt, du hattest geospelt, er wird ospeln, wir würden ospeln, wir werden geospelt haben Antworten
so eine frechtheit von opsel.. da gibt ihm jemand sogar freundlicherweise einen sanften tritt in den hintern damit er selbst drauf kommt, sich zu entschuldigen, aber nein, er will sogar eine anzeige erstatten. arroganz pur. ih wusste gar nicht das es so eine verkörperte arroganz gibt. Antworten
die woz wird regelmässig an der uni verteilt...genau wie die weltwoche. kein grund ein drama draus zu machen. fakt ist, dass die woz als eine von wenigen zeitungen im dsprachigen raum noch recherchejournalismus praktiziert. zur finanzkrise haben sich respektierte autoren wie robert kurz geäussert. manche wachen erst auf wenn das essen nicht mehr auf dem tisch steht. Antworten
Die letzte Zeitung im Land, die das Wort Recherche und auch Satire noch kennt, war wieder super! Bravo WoZ. Soll dieses Individuum klagen, das wird Benefizveranstaltungen usw geben, beste Werbung für die WoZ, es lässt auch die Geisteshaltung dieses Individuums klar erkennen. ( wenn die nicht eh schon evident wäre... ) Antworten
Versuchen hier eigentlich bezahlte Ospel-Fans die WOZ schlecht zu machen, nur weil WOZ in den letzten Wochen die besten Analysen zur Finanzkrise brachte? Wer meint, dass die "linke" WOZ keine Expertenmeinungen einholen, überdenken und publizieren kann, soll weiterhin seine Schweizerzeit lesen und mich hier im Blog mit unbewiesenen Vorurteilen verschonen. Antworten
Ach ja, der arme Herr Opel. Wer nicht versteht, dass ein Ospel-"Zitat" in der WOZ in der gegebenen Art und Weise nichts anderes als Satire sein kann, dem kann man auch nicht helfen. Aber jemanden anzuzeigen, weil er einem eine (notabene längst fällige) Entschuldigung in den Mund legt, ist schon dicke Post. Antworten
Beim Vorgehen der Bankmanager das Wort "Ethik" resp. "unethisches Vorgehen der WOZ" in den Mund zu nehmen hat schon etwas Surreales. Merkt Ihr das eigentlich gar nicht? Die ziehen uns das Hemd aus und Ihr verteidigt sie auch noch? Hallo? Jemand Zuhause im Hirn? Bravo WOZ! Antworten
die Drohung zu klagen, bedeutet im Kern nur eines: Marcel Ospel entschuldigt sich *nicht*. Die paar Millionen wurden nur zur Steueroptimierung, Absicherung gegen juristische Risiken und zwecks Wiedereinlass in die Kronenhalle rückerstattet. Schön zu sehen wie solche Leute wirklich ticken! Antworten
Wunderbar! Find ich grossartig, dass die WOZ und die NZZ das gebracht haben! Aber, bedeutet die Klage, dass es Herrn Ospel gar nicht leid tut? Kann man eine Klage anstrengen um sich gegen eine "gefälschte" Entschuldigung zu wehren, die man schon lange "ungefälscht" hätte vorbringen müssen? Antworten
Es stimmt: Satire ist gut, wenn sie trifft. Ein Zeichen von Grösse, wenn man trotzdem lacht, verehrter Herr Ospel. Ich persönlich würde Ihnen also abraten zu klagen, denn ich fürchte, Sie werden dadurch nicht sonderlich an Sympathien gewinnen. Vielleicht sollten Sie nun die Hilfe von Christoph Meili annehmen, der Ihnen gut und gerne PR-Tips liefern würde. Difficile est satiram non scribere Antworten
Auch ein Herr Ospel (ich mag' den überhaupt nicht) hat dasRecht auf Schutz der Persönlichkeit und der Privatsphäre. Das habe ich auch bei Herrn Nef geschrieben, welcher durch die Medien derart in die Pfanne gehauen wurde, dass er wohl für immer beruflich wie gesellschaftlich geächtet ist. Das dürfte bei Herrn Ospel auch der Fall sein, angespuckt und -gepisst darf er aber deswegen noch lange nicht. Antworten
Sobald das Scheinwerferlicht nicht mehr blendet aber immerhin noch den Rücken wärmt, kommt Dünnhäutigkeit auf. Mein Ratschlag: Herr Ospel gehen Sie doch einfach in ein leeres Maiensäss, lassen Sie sich einen Bart wachsen, ziehen Sie alte Hosen an - einen Rucksack zum Posten und keiner erkennt Sie mehr! Dann können Sie leben wie wir, ohne Terminkalender, Champagner, Golfschläger, Partys usw.usw. Antworten
Die WoZ, ist das nicht die Zeitung die Cuba, DDR, China, UDSSR usw gutgeredet haben und mit diesen Regimen sympathisiert haben. Sind nicht viele der Gründer und Redaktore alt '68 die hinter Mao und Stalin her gelaufen sind. Ist das nicht die Zeitung die eine sozialistische Staat herbeisehnt. Das Kurzzeitgedächnis der WoZ fans hier, ist beachtlich. Und so eine Zeitung wird noch ernst genommen? Antworten
Unglaublich, der Mann verhält sich noch stupider als je erwartet. Mit 22 Mio. zahlte er zu wenig und zu spät. Nur Wuffli hat mit seiner Zahlung die Rehabilitation geschafft. Dazu die Klage gegen WOZ und NZZ als rechthaberischer Rundumschlag? So kommt der arme Mensch nie wieder in die Kronenhalle und muss weiterhin in Wollerau isoliert seine geschundene Seele pflegen. Antworten
So eine Frechheit! Jahrelang schöpf der Ospel Millionen ab und reitet die Bank in die grösste Krise rein und hat dann noch die Frechheit gegen so eine Satire zu klagen!!! Dem sollte man das ganze Geld wegnehmen, denn er ist der grösste Betrüger von allen! Antworten
Herr Ospel muss ja ganz schön im Unreinen sein mit sich selbst, dass er diese kleine Satire nicht verträgt. Ein Wirtschaftskapitän seiner Gehaltsstufe sollte sowas professionell wegstecken, wie das jede andere in der Öffentlichkeit stehende Person auch muss. Und ganz ehrlich, Herr Ospel, so so ganz unverschuldet und unpassend is die Satire ja nicht... Antworten
Auf diese WOZ habe ich seit Wochen gewartet! Auf kritische Aufklärung über die Finanzkrise und deren Folgen. Wir haben in den letzten Wochen genug Schönrednerei gehört und gelesen. Von bürgerlichen Politikern, von Mitgliedern der Gremien zur "Rettung" der UBS. Jemand in der Position wie Herr Opsel muss sich Satire gefallen lassen. Das öffentliche Interesse rangiert hier vor Persönlichkeitsschutz. Antworten
Einfach spitze, die WOZ! Und jetzt will Ospel also klagen, er will sagen, dass die WOZ in seines Namen eine Entschuldigung konstruiert hat, die er selber nicht autorisiert hat, weil er sich nicht so entschuldigt hätte. Deshalb würde sein Konterfei für etwas Drittes missbraucht. Irgendwie so müsste die Argumentation ja wohl gehen ... das wird eine super Realsatire! Einfach spitze, WOZ! Antworten
Einmal mehr erstklassiger Journalismus, den die WoZ bietet. Besonders die Karikaturen von Widmer sind weltklasse! Wenn Herr Ospel das Thema möglichst schnell begraben haben möchte (davon gehe ich aus), wäre er äusserst gut beraten von einer Klage gegen die WoZ abzusehen. Antworten
Na bitte, seit dem 11.11. stehen wir in der Fasnacht. Und die WOZ hat voraus angekündigt, dass sie ein Kunstwerk mit gefälschtten Aussagen herstellte und verteilen wird. Spätestens wenn man die WOZ in der Hand hat, ist klar, dass die Autoren reine Wunschträume gekritzelt haben. Und damit leben sie in der Realität. Lasst doch Ospel klagen. Vielleicht führt er uns zur Äusserungsfreiheit zurück?! Antworten
Ich war auch etwas überrascht über Ospels Einsicht und hatte das Ende der Entschuldigung (...dass ich auf meine Millionen verzichten muss) erst am Ende gelesen. Ich finde das "Interview" hervorragend. Es widerspiegelt das Denken dieser speziellen Klasse Menschen. Vielleicht kriegt ja Herr Ospel mit der Klage das rein, was er kürzlich abgeben musste... Antworten
Herr Ospel, sind Sie doch froh, dass Ihnen jemand das Entschuldigen abnimmt, wenn Sie es selbst nicht fertigbringen. Oder tut es Ihnen etwa nicht leid, dass Sie auch Fehler gemacht haben - wie jeder andere Mensch ja auch Fehler macht - ? Entschuldigen ist echt Stark, wahre Grösse - Ausreden sind schwach.. Oder müssen Sie irgendow wieder ein paar Franken nachrennen? Antworten
Gegen die auf justizkontrolle.ch veröffentlichten Vorwürfe gegen die UBS (Urkundenfälschungen und Prozessbetrug während der Amtszeit von Ospel) hat die UBS bis heute keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Muss daraus geschlossen werden, dass die dortigen Vorwürfe zutreffen? Antworten
Ich bin entsetzt, wie die WoZ mit Herrn Ospel umgeht, ähnlichst treiben es zwar deutsche Satire-Zeitschriften schon seit Jahrzehnten, aber bei uns, ja bitte, das geht doch nicht! Herr Ospelt ist gut beraten mit einer Klage, die Beschlagnahme der gesamten Auflage drängt sich auf. Ich bin mich gewohnt, dass Herr Blocher täglich verhöhnt wird, aber Herrn Ospels Ruf darf nicht beschädigt werden. Basta Antworten
Ospel hat in den vergangenen Jahren auf den Sharholdervalue und die Boni geachtet. Dazu hat er die UBS ausgehölt und ist Riskien eingegangen, die der Bank ,und vielleicht der Eidgenossenschaft, das Genick brechen könnten. Ein Satireartikel ist das Mindeste das er dafür ertragen muss. Antworten
Ich habe diese Zeitung heute auf der Strasse zugesteckt bekommen. Da steht es weiss auf rot: Wenn Ospel und das heutige Management mit eins zwei Sätzen ihre Fehler eingestehen würde, dann wäre der Schaden nur halb so gross. Es gibt unzählige PR-Leute auf der Welt, aber die UBS hat defintiv die Falschen. Da wären für einmal die von der WoZ besser. Antworten
Klar wäre eine Klage für Herrn Zölch interessant. Er hofft wohl auf ein lukratives Mandat. Dann könnte er endlich wieder mal so richtig Geld verdienen, könnte ausnahmsweise mal Steuern sparen und wäre nicht auf Krankenkassenvergünstigungen angewiesen... Antworten
Die WOZ ist nicht "meine Zeitung". Aber ich finde diese Aktion gut. Weshalb regt sich hier Ospels Gemeinde auf. Ueber die etwas geritzten Persönlichkeitsrechte von Herr Ospel. Die hätte sich eher über die Verhalten und die Managerqualitäten von Ospel aufgerecht. Antworten
Herr Ospel hat ganz konkret in die Politik Einfluss genommen. U.a. hat er damals öffentlich zur Wahl von Blocher zum Bundesrat aufgerufen. Und er hat noch viele weitere Interviews gegeben, in denen er der Politik sagte, wie sie zu funktionieren hätte, resp. eben nichts tun solle. Somit ist Ospel eine politische öffentliche Figur und darf auch von der WOZ als solche "gebraucht" werden. Antworten
Es war ja auch das hohe Niveau eines Herrn Ospels oder anderer Herren in dieser Branche, die uns vor einer Weltwirtschaftskrise bewahrt haben, nicht wahr? Herr Ospel wird über diese Aktion der WoZ nur ein müdes Lächeln übrig haben. Er trägt das mit dem linken kleinen Finger. Die kleinen Leute auf der Strasse werden sich aber bald warm anziehen müssen. Wir werden uns alle noch wundern! Antworten
Hr. Daniel Laak schreibt, dass dieses Inserat gegen Ehtik und Anstand verstösst. Da frage ich mich schon seit langem, ob Ospel und seine Geld-und Machtgierigen Mitzocker überhaupt wissen wie man diese Wörter schreibt, geschweige denn ob sie irgendetwas mit dieser Haltung zu tun haben. Ich bin der WOZ unendlich dankbar dafür. Antworten
Kaufte heute die WOZ, musste nur einen Franken bezahlen. Erst glaubte ich an einen Ablasshandel und PR-Kampagne des Wollerauers (hat nicht mal Herr Franzen ein neues Layout für die WOZ gesponsert?). Erst beim "Interview" kamen Zweifel, die erst auf der 3. Seite mit gefaktem Logo und Fantasiekurven sich bestätigten. Gelungene Werbung. Nur: Innen im Blatt die übliche geistige Wüste. Schade! Antworten
Also irgendwie ist das schon fies, so auf einem Versager herumzuhacken und sein Bild in einer Werbekampagne zu gebrauchen. Andererseits kann man auch zu brav sein. Zum Worte in den Mund legen: Fast noch fieser wäre wohl der Originalton vor ein paar Jahren ('Wir wollen No. 1 sein, weltweit' oder so ähnlich) Antworten
Nun, Parodie, Satire oder einfach nur unethisch? Die Werbung ist nicht ganz in Ordnung, weil die Satire auf den ersten (und zum Teil auch auf den zweiten) Blick nicht klar erkennbar ist. Da gefallen mir Parodien wie: http://de.youtube.com/watch?v=vbB7LgdMUf4 schon besser. Antworten
@Daniel Laak: Ich gehe davon aus, dass es dem Ospel nicht so sehr Leid tut. Schlussendlich sind Mitgliedschaft im Yachtclub Gstaad und Golfhandicap im Moment doch genauso wichtig. Somit ist diese in den Mund gesetzte Aussage eher zynisch - oder satirisch! Und die Wörter Anstand, Fairness und Ethik im gleichen Text mit Ospel zu verwenden ist vermutlich der Gipfel der Satire! Antworten
Rechtlich völlig korrekt. Satire der besten Art. Man muss halt auch die Rückseite lesen (Herr O. entschuldigt sich ja fiktiv dafür, dass er die 22 Mio. Franken aus dem eigenen Portemonnaie hergeben muss...). Die Persönlichkeitsrechte sind ein hohes Gut und müssen geschützt werden - nicht zuletzt dagegen, dass Personen wie Herr O. sich missbräuchlich darauf berufen würden. Antworten
WOZ und Satire, nun na denn (HAA!!) Das ist schon ziemlich neu. Aber das Blatt braucht halt einen Aufhaenger, ist ja immer noch kurz vor dem bankrott. Aber das Ziel (und dazu meine aufrichtige Gratulation) ist erreicht: die Medien Berichten. PS: Ich bin weniger Fan von Herr Ospel. Seine Auftritte waren mitunter sehr kuehl. Aber selbst Projektionsflaechen sollte man(n) nicht missbrauchen... LGD Antworten
Was könnte schon passieren? Die WOZ hat die Rückendeckung der linken Presse und die versteht es, alles so zu drehen, dass sie in den Augen einer nicht oder nur einseitig orientierten Anzahl Leuten Beifall bekommt Ob man da "Bravo" rufen kann, muss jeder selbst entscheiden! Antworten
Naja, etwas billig und plump war der WoZ Sonderbund dann schon. Und gerade etwas klügere Menschen (von denen die WoZ ja hergestellt wird) sollten Personalisierungen in politischen, wirtschaftlichen, sozialen Fragen keinen Vorschub leisten. Ospel ist nicht "das Gesicht" der Krise - Ospel wird dazu gemacht. Es gibt keine Gesichter solch komplexer Phänomene. Antworten
Heute haben WOZ Distributoren die WOZ den Studenten an der Uni Zürich schon fast aufgedrängt - obwohl viele sie nicht einmal wollten. Es scheint sich um eine geplante Aktion zu handeln. Betreffend Interview, obwohl es mit gewissen Aussagen ersichtlich ist, dass es sich um ein Fake handelt, ist es nicht von vorneherein klar. Antworten
Das ist nicht der erste Fall, das Bilder von bekannten Personen ungefragt zu Werbezwecken verwendet werden. Und das es Satire ist, ist doch offensichtlich. PS: Franz A. Zölch sollte besser bezüglich Steuervermeidung befragt werden, da ist er Experte! Antworten
Was die WOZ da tut, verstösst nicht nur gegen das Gesetz. Einer öffentlichen Person ein Zitat zuzuschreiben, welches sie so nie gesagt hat, verstösst gegen Ethik, Anstand und journalistische Fairness. Das ist keine Satire, das ist unprofessioneller Journalismus. Antworten
Schweiz
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Hans Dampf
Finde ich super, da musste ich einfach lachen. So was passiert hier in den USA fast tagtäglich (genau wie Vergleichswerbung). Antworten