800-m-Weltmeisterin muss zum Geschlechts-Test
Zweifel, ob die 18-Jährige eine Frau ist, waren wegen ihrer männlichen Erscheinung bereits vor ihrem überlegenen Sieg im Final am Mittwoch aufgetreten. Die Südafrikanerin Caster Semenya siegte in der Weltjahresbestzeit von 1:55,45 vor Titelverteidigerin Janeth Jepkosgei aus Kenia (1:57,90) und Jennifer Meadows aus Grossbritannien (1:57,93).
Die Ergebnisse der genetischen Untersuchung sollen innerhalb einer Woche vorliegen. Sollte sich herausstellen, dass Caster Semenya ein Hermaphrodit (Zwitter) oder ein Mann ist, würde sie aus den Frauen-Konkurrenzen gestrichen. Semenya hatte erstmals drei Wochen vor den Titelkämpfen für Aufsehen gesorgt, als sie aus dem Nichts mit 1:56,72 erstmals Weltjahresbestzeit gelaufen war.
Der südafrikanische Verband liess mitteilen, dass es keinen Grund für den Verdacht gebe, Semenya sei keine Frau.
Erstellt: 19.08.2009, 22:13 Uhr
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