Das Bild, das Seferovics Leben verändert
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 19.11.2009
Vergangenen Sonntagabend schraubte sich GC-Torjäger Haris Seferovic in den Nachthimmel von Abuja und zauberte die Schweizer U-17-Nati zum sensationellen Weltmeistertitel. Es ist der grösste Triumph in der 114- jährigen Geschichte des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV).
Das Bilddokument des goldenen Kopftors zum 1:0-Finalsieg über Gastgeber und Titelverteidiger Nigeria ist in den Medien bisher noch nicht aufgetaucht. «NEWS» präsentierte nun den Schnappschuss, der das Leben des jungen GC-Torjägers verändert und in neue Bahnen lenkt. Der Rummel um seine Person ist mittlerweile so gross, dass Seferovic abgetaucht ist.
Neu in der 1. Mannschaft
«Er braucht jetzt absolute Ruhe», sagt sein Berater Max Urscheler zu NEWS. Seferovic müsse sich fortan wieder auf den Alltag fokussieren – und das sei die Arbeit bei seinem Arbeitgeber GC. «Haris darf offenbar ab sofort unter Ciri Sforza in der ersten Mannschaft trainieren», sagt Urscheler. Das sei eine neue Herausforderung, die höchste Konzentration erfordere. «Der Titel eines Junioren-Weltmeisters bringt nur dann etwas, wenn sich Haris täglich weiterentwickelt und von den grossen Profis profitiert und lernt», so Urscheler. Seferovic müsse auf dem Boden bleiben.
Die Voraussetzungen dafür sind gut: Der Held von Abuja neigt nicht dazu abzuheben. Seferovic lebt in einem gesunden Umfeld und ist seit zwei Jahren mit Freundin Milena zusammen. Beide sind gläubige Muslime. «Der Glaube gibt mir Halt, auch wenn er nicht mein Leben bestimmt», sagte Seferovic einen Tag nach dem Titelgewinn. (NEWS)
Erstellt: 19.11.2009, 11:56 Uhr
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