Eine Million für einen Schlag
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 22.09.2009
«Das Leben hat sich soeben verändert», schrieb Jason Hargett kurz nach seinem erfolgreichen Schlag auf der 137 m langen Bahn am letzten Freitag seiner Frau. Dabei hatte der 35-Jährige erst gar nicht am Wohltätigkeitsturnier teilnehmen wollen. Er entschied sich dann doch, am Turnier in Springville, Utah, mitzumachen. Dazu lieh er sich die Schläger seines Bruders aus.
Für den finalen «Hole in one»-Wettbewerb qualifizierten sich jene sechs Spieler, die auf einer Par-3-Bahn dem Loch am nächsten kamen. Hargett schlug den Ball dabei mit einem Eisen 9, und das Spielgerät rollte auf dem Green zurück und verschwand im Loch. Blitzschnell realisierte der vierfache Vater, was ihm gelungen war. 1:30'000 stehen die Chancen, den Ball mit einem Schlag im Loch zu versenken.
Der Erfolg auf dem Kurs von Red Ledges ist zwar nicht sein erstes «Hole in one», doch dieses würde das Leben verändern. «Es ist ein gutes Gefühl, Millionär zu sein», sagte der überglückliche Hargett. Das Geld wird dem Wirt des Ruby River Steakhouse aber nicht auf einmal ausbezahlt. Er wird in den nächsten 40 Jahren eine jährliche Auszahlung von 25'000 Dollar erhalten. Auch will er sein Restaurant weiter behalten und darin arbeiten, er will im gleichen Haus wohnen und das gleiche Auto fahren. Etwas ändert sich im Leben des Golfers aber trotzdem: «Ich werde wohl einige andere Bahnen früher spielen können, als ich dachte.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.09.2009, 15:17 Uhr
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