Benaglios Chef tobt nach Pokal-Blamage
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«Das wird Konsequenzen haben. Ich habe eine Angst. Ich habe keine Abwehr gesehen, der Gegner hatte noch zwei, drei weitere Grosschancen», sagte Magath nach dem sensationellen K. o. gegen den Regionalliga-Vertreter aus Leipzig ins Mikrofon des TV-Senders Sky. Er habe fälschlicherweise angenommen, dass seine Equipe schon eine Einheit sei, nun müsse er noch einmal über die Bücher. Das Transferfenster schliesst erst am 31. August, und Geld hat der vom Volkswagen-Konzern grosszügig alimentierte VfL Wolfsburg ja genug. Das erste Bundesliga-Spiel der Saison steht für die Niedersachsen, die trotz ihres hohen Budgets in der abgelaufenen Spielzeit nur mit Glück dem Abstieg entgingen, bereits am kommenden Samstag an. Dann gastieren sie in Köln.
Für RB Leipzig, die deutsche Fussball-Filiale des Red-Bull-Imperiums, ist der Sieg im Fabrikanten-Derby gegen Wolfsburg der erste nennenswerte Erfolg. In der vergangenen Saison verpasste die für Regionalliga-Verhältnisse exorbitant teure Mannschaft den budgetierten Aufstieg in die 3. Liga deutlich. Der österreichische Trainer Peter Pacult, der in Ostdeutschland schon für Dynamo Dresden arbeitete, soll nun die Wende bringen. «Ich freue mich riesig für die Mannschaft. Felix Magath und ich sind wahrscheinlich zehn Jahre älter geworden und haben ein paar graue Haare mehr bekommen», erklärte Pacult gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk.
«Wir wussten, dass wir gegen die kantigen Wolfsburger Abwehrspieler in der Luft keine Chance haben. Deshalb haben wir auf Fehler am Boden spekuliert. Und die sind dann auch passiert», kommentierte Leipzigs dreifacher Torschütze Daniel Frahn den Exploit des Aussenseiters. (ak)
Erstellt: 30.07.2011, 13:50 Uhr



